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Das Eigene und das Fremde

Neuer Rassismus in der Alten Welt?.
Buch (kartoniert)
Es scheint grade die N¿ zu sein, die die Fremden in weite Ferne r¿cken l¿ und zum Problem f¿r die Mehrheit macht.

Die europ¿che Nachkriegsgeschichte ist, vor allem f¿r die industriellen Zentren, immer auch e... weiterlesen
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Das Eigene und das Fremde als Buch
Produktdetails
Titel: Das Eigene und das Fremde

ISBN: 3930908352
EAN: 9783930908356
Neuer Rassismus in der Alten Welt?.
Herausgegeben von Ulrich Bielefeld
Hamburger Edition

Januar 1998 - kartoniert - 338 Seiten

Beschreibung

Es scheint grade die N¿ zu sein, die die Fremden in weite Ferne r¿cken l¿ und zum Problem f¿r die Mehrheit macht.

Die europ¿che Nachkriegsgeschichte ist, vor allem f¿r die industriellen Zentren, immer auch eine Geschichte der Einwanderung gewesen, verbunden mit einer nachhaltigen Ver¿erung der Bev¿lkerungsstruktur. Dies trifft insbesondere auf das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik zu. Mit den Fremden, die nicht nur blieben, sondern auch Fremde blieben, stellte sich erneut die Frage:Wie umgehen mit dem kulturell Entfernten, dem Ressentiment, der Angst?
Erst seit dem Ende der Nachkriegszeit wird auch in der mittlerweile gro¿ewordenen Bundesrepublik wieder vermehrt jener Begriff verwandt, der - lange Zeit tabuisiert - vergangen Scheinendes heraufbeschw¿rt und zugleich wieder Aktuelles beschreiben soll: Rassismus.
Ist Rassismus allt¿ich? K¿nnen Ausschl¿sse, Diskriminierungen und Diffamierungen fast aller Art als rassistisch bezeichnet werden? Steigt Rassismus aus den Tiefen dumpfer Gef¿hle auf, oder beschreibt er gesellschaftliche Verh¿nisse? Ist Rassismus nur ein ideologisches oder auch ein praktisches Problem? Oder beides? Setzt sein angebliches Gegenst¿ck, der Antirassismus, am Ende voraus, was er zu bek¿fen vorgibt?
In der alten Bundesrepublik, aber auch in der ehemaligen DDR sind diese Fragen selten oder gar nicht analytisch behandelt worden. Im ¿brigen (West-)Europa aber gab und gibt es unter dem Begriff "Rassismus" eine differenzierte Debatte. Dieser Sammelband sp¿rt den vielf¿igen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen "die anderen" gegenw¿ig ausgesetzt sind. Die Beitr¿ von deutschen, britischen und franz¿sischen Autoren nehmen die europ¿che Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Ph¿men in ¿bergreifende Zusammenh¿e (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizit¿ Ambivalenz der Moderne gegen¿ber dem Fremden) ein.
Mit Beitr¿n von Etienne Balibar, Zygmunt Bauman, Ulrich Bielefeld, Stephen Castles, Phil Cohen, Jacqueline Costa-Lascoux, Colete Guillaumin, Friedrich Heckmann, Robert Miles, Frank-Olaf Radtke, Jan Philipp Reemtsma und Pierre-Andr¿aguieff.

Ulrich Bielefeld, Dr. phil., Soziologe, Leiter des Arbeitsbereiches "Nation, Ethnizit¿und Fremdenfeindlichkeit" am Hamburger Institut f¿r Sozialforschung.
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