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Der verlorene Frieden

Politik und Kriegskultur nach 1918.
Buch (gebunden)
Kriege enden nicht mit dem letzten Schuß. Das gilt besonders für den Ersten Weltkrieg. Waffenstillstand und Friedensschluss bilden nur äußere Eckpunkte. Die Kriegserfahrung setzte sich in vielfältiger und häufig gebroc... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Der verlorene Frieden

ISBN: 3898610756
EAN: 9783898610759
Politik und Kriegskultur nach 1918.
Herausgegeben von Gerd Krumeich, Jost Dülffer
Klartext Verlag

Januar 2002 - gebunden - 344 Seiten

Beschreibung

Kriege enden nicht mit dem letzten Schuß. Das gilt besonders für den Ersten Weltkrieg. Waffenstillstand und Friedensschluss bilden nur äußere Eckpunkte. Die Kriegserfahrung setzte sich in vielfältiger und häufig gebrochener Form in der Nachkriegszeit fort. Trauer und Verlust, Kriegsangst und Kriegsbegeisterung gab es auch in der Zeit danach.Dieser Band geht der mentalen Verarbeitung des "Großen Krieges" bei Siegern und Besiegten ebenso nach, wie er die kurz- und langfristigen Verwerfungen, aber auch Instrumentalisierungen dieser Erfahrung zum Thema macht. Regionale Zusammenhänge ermöglichen eine Nachbetrachtung wie auch der Blick auf einzelne soziale Gruppen - von den Pazifisten bis zu den nationalen Frauenverbänden. Die Verlängerung des "Krieges in den Köpfen" und die Auswirkungen auf die Lebensumstände der Menschen werden an Personen sowie an symbolischen und ästhetischen Formen der Erinnerung aufgezeigt. So entsteht ein breites Panorama über den "Nachkrieg" des Ersten Weltkriegs, das gleichermaßen die deutsche Geschichte wie international vergleichende Aspekte umfaßt.

Portrait

Jost Dülffer, geboren 1943, hat Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie und Latein studiert. Er wurde 1972 promoviert und 1979 habilitiert. Von 1982 bis zu seiner Emeritierung 2008 war er Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts, die europäische Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg sowie die Historische Friedens- und Konfliktforschung.Gerd Krumeich, geboren 1945 in Düsseldorf, hat Geschichte und Romanistik in Düsseldorf, Göttingen, Innsbruck, Paris und Köln studiert. Nach seiner Promotion 1975 war er als Assistent von Wolfgang J. Mommsen an der Universität Düsseldorf tätig. 1989 habilitierte er sich, ein Jahr darauf wurde er auf eine Professur an der Universität Freiburg im Breisgau berufen. 1997 wechselte er als Nachfolger Mommsens auf dessen Lehrstuhl in Düsseldorf. Dort wurde er 2010 emeritiert. Zu Krumeichs Schwerpunkten in der Forschung zählen der Erste Weltkrieg in vergleichender Perspektive, außerdem die Geschichte Frankreichs sowie die Militärgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

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