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Die Küste. Ostfriesland

Sprachen: Deutsch Französisch Englisch 21, 5 cm / 21, 2 cm / 1, 2 cm ( B/H/T ).
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"Das Land ist weit, in Winden, eben, sehr großen Himmeln preisgegeben." Schon Rainer Maria Rilke geriet hier, zwischen Dollart und Jade, ins Staunen. Ostfriesland - das sind weite Wiesen mit Wallhecken, Alleen, vom Nordwestwind gekrümmt, k... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Die Küste. Ostfriesland

ISBN: 3921957761
EAN: 9783921957769
Sprachen: Deutsch Französisch Englisch
21, 5 cm / 21, 2 cm / 1, 2 cm ( B/H/T ).
Mader Karin Verlag

April 1998 - gebunden - 62 Seiten

Beschreibung

"Das Land ist weit, in Winden, eben, sehr großen Himmeln preisgegeben." Schon Rainer Maria Rilke geriet hier, zwischen Dollart und Jade, ins Staunen. Ostfriesland - das sind weite Wiesen mit Wallhecken, Alleen, vom Nordwestwind gekrümmt, kilometerlange Wasserläufe, Kutterhäfen an der Küste und sieben Inseln mit weißen Stränden und seltenen Biotopen. Mit der Eröffnung des Seebades auf Norderney im Jahre 1797 begann für Ostfriesland der Fremdenverkehr - heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Aus verträumten Sieldörfern, früher nur Fährhafen für den Verkehr zu den Inseln, wurden bekannte Küstenbadeorte. Das Binnenland mit seinen alten Backsteinkirchen und Mühlen, reetgedeckten Häusern, Burgen und Schlössern entwickelte sich zum Magnet vor allem für Radler und Wanderer. Zwei Meisterleistungen sind es, die den Ostfriesen ihren Platz in der Geschichte sichern: der Bau der Deiche und der Abbau der Moore. Als wäre der ewige Kampf gegen die See nicht genug, gab Friedrich der Große 1765 den Anstoß für ein Projekt, was ebenso kräftezehrend werden sollte. Er versprach demjenigen Glaubensfreiheit und Befreiung vom Militärdienst, der bereit war, das ostfriesische Moor urbar zu machen. Und davon gab's damals reichlich. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war noch ein Viertel der Region von riesigen Hochmooren bedeckt. Erst, als man den Wert von Torf als Brennmaterial entdeckte, begann die planmäßige Erschließung. Ein mühsames Unterfangen: "Erst Tod und Not, dann Brot", sagte man. Drei Generationen dauerte es, bis aus dem Moor ertragreicher Boden wurde. Heute erstrecken sich an ihrer Stelle blühende Acker- und Weidelandschaften - so weit das Auge reicht. Kein Wunder: Was Besucher (vor allem aus südlichen Gefilden) "ziemlich platt" finden, ist für die Ostfriesen der ganze Stolz. Wenigstens, so meinen sie, wird der Blick auf ihre herbschöne Landschaft nicht von Bergen verstellt.

Vorwort

»Das Land ist weit, in Winden, eben, sehr großen Himmeln preisgegeben.« Schon Rainer Maria Rilke geriet hier, zwischen Dollart und Jade, ins Staunen. Ostfriesland - das sind weite Wiesen mit Wallhecken, Alleen, vom Nordwestwind gekrümmt, kilometerlange Wasserläufe, Kutterhäfen an der Küste und sieben Inseln mit weißen Stränden und seltenen Biotopen. Mit der Eröffnung des Seebades auf Norderney im Jahre 1797 begann für Ostfriesland der Fremdenverkehr - heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Aus verträumten Sieldörfern, früher nur Fährhafen für den Verkehr zu den Inseln, wurden bekannte Küstenbadeorte. Das Binnenland mit seinen alten Backsteinkirchen und Mühlen, reetgedeckten Häusern, Burgen und Schlössern entwickelte sich zum Magnet vor allem für Radler und Wanderer. Zwei Meisterleistungen sind es, die den Ostfriesen ihren Platz in der Geschichte sichern: der Bau der Deiche und der Abbau der Moore. Als wäre der ewige Kampf gegen die See nicht genug, gab Friedrich der Große 1765 den Anstoß für ein Projekt, was ebenso kräftezehrend werden sollte. Er versprach demjenigen Glaubensfreiheit und Befreiung vom Militärdienst, der bereit war, das ostfriesische Moor urbar zu machen. Und davon gab's damals reichlich. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war noch ein Viertel der Region von riesigen Hochmooren bedeckt. Erst, als man den Wert von Torf als Brennmaterial entdeckte, begann die planmäßige Erschließung. Ein mühsames Unterfangen: »Erst Tod und Not, dann Brot«, sagte man. Drei Generationen dauerte es, bis aus dem Moor ertragreicher Boden wurde. Heute erstrecken sich an ihrer Stelle blühende Acker- und Weidelandschaften - so weit das Auge reicht. Kein Wunder: Was Besucher (vor allem aus südlichen Gefilden) »ziemlich platt« finden, ist für die Ostfriesen der ganze Stolz. Wenigstens, so meinen sie, wird der Blick auf ihre herbschöne Landschaft nicht von Bergen verstellt.

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