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Gesundheitscheck für Führungskräfte

Ihr persönlicher Weg zu mehr Leistungsfähigkeit jenseits aller Moden. mit zahlreiche Abbildungen, Grafik.…
Buch (kartoniert)
Traditionelle Gesundheitstipps werden zum Stressprogramm: Täglich joggen, sich fett- und salzfrei ernähren, ballaststoffreich sowieso, dazu noch das eine oder andere Vitaminpräparat. Die wichtigsten Gesundheitsfaktoren Lebensfreude und Genuss bleiben... weiterlesen
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Gesundheitscheck für Führungskräfte als Buch
Produktdetails
Titel: Gesundheitscheck für Führungskräfte
Autor/en: Gunter Frank

ISBN: 3593366827
EAN: 9783593366821
Ihr persönlicher Weg zu mehr Leistungsfähigkeit jenseits aller Moden.
mit zahlreiche Abbildungen, Grafik. undCheckliste.
Campus Verlag GmbH

März 2001 - kartoniert - 264 Seiten

Beschreibung

Traditionelle Gesundheitstipps werden zum Stressprogramm: Täglich joggen, sich fett- und salzfrei ernähren, ballaststoffreich sowieso, dazu noch das eine oder andere Vitaminpräparat. Die wichtigsten Gesundheitsfaktoren Lebensfreude und Genuss bleiben dabei völlig auf der Strecke. Doch es geht auch anders: Dr. Gunter Frank, Mediziner und Gesundheitsberater hochrangiger Führungskräfte, räumt auf mit unzähligen falschen Empfehlungen und setzt Ratschläge dagegen, die praktikabel sind. Tipps, die Spaß und Genuss nicht zu kurz kommen lassen und obendrein, wissenschaftlich erwiesen, die Gesundheit fördern. Medizinische Evidenz, das eigene Körperempfinden und gesunder Menschenverstand stehen im Zentrum seines Konzepts. Ein Selbsttest ermöglicht es dem Leser, aus der Palette der gesundheitlich generell sinnvollen Maßnahmen diejenigen auszuwählen, die für seinen Gesundheitstyp genau die Richtigen sind.

Portrait

Dr. med. Gunter Frank, Jahrgang 1963, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren.
Studium an der Universität Heidelberg und der Northwestern University Chicago.
Während seiner beruflichen Tätigkeit in Akutkrankenhäusern, Naturheilkundekliniken und in eigener Praxisniederlassung entwickelte er ein besonderes Interesse für die Fragen der medizinischen Prävention und Gesunderhaltung. Als Mitbegründer und ärztlicher Leiter der Health Service Group AG betreut er zahlreiche Führungskräfte und berät Unternehmen bei der Umsetzung integraler Gesundheitskonzepte. In seinen Vorträgen, Seminaren und Veröffentlichungen wirbt er erfolgreich für ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis auf der Basis einer vernünftigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Leseprobe

Wie sieht für Sie als Führungskraft der perfekt gesunde Alltag aus? Hält man sich an die Empfehlungen, die man in Gesundheitsblättern vom AOK-Magazin bis men's health liest, dann in etwa so: Morgens noch vor dem Aufstehen Dehnungsübungen im Bett, unter der Dusche tasten Männer ihre Hoden, Frauen ihre Brüste nach Knoten ab, dann Vitamintabletten schlucken und eine Stunde joggen oder Übungen im Fitnessstudio, morgens Obst und abends ein Vollkornsalat, zwischendurch probiotische Joghurts und Fruchtsäfte, kein Alkohol, dafür Magarine und Light-Produkte, cholesterinfrei.

Wenn Sie den Tag begrüßen, denken Sie also als erstes an Muskeldehnung, Krebs und drohenden Herzinfarkt.

Oder Sie folgen den Empfehlungen eines derzeit sehr erfolgreichen ärztlichen Gesundheitstrainers : Morgens vor dem Zähneputzen eine Stunde laufen, natürlich mit einem Lächeln auf den Lippen, fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen, die Hälfte davon roh. Kein Fett, Fettränder vom Fleisch wegschneiden, nur Magerprodukte; eine Extraportion Vitalstoffe aus der Apotheke, am besten ein Kombipräparat; 60 Mal kräftig ein- und ausatmen, denn so produziert der Körper das "schnelle Stresssalz Kalzium und polstert das Nervenkostüm"; die Hauptstressoren definieren und jeweils ein Kärtchen "Ausatmen" daneben stellen, zur gezielten Stressprophylaxe. Ein anderer ärztlicher Fitness-Wellness-Guru empfiehlt: drei Gramm Vitamin C (Biopower) täglich, 500 Milligramm Vitamin E (das Naturwunder), ein bis zwei Beutel Magnesium (das Salz der inneren Ruhe), dreimal täglich frisches Obst und Gemüse in "rohen Mengen", dazu der ultimative Tipp: "Wenn Sie einen eigenen Garten haben, ziehen Sie eine Mohrrübe aus dem Boden und essen Sie diese ungewaschen - das impft das Immunsystem." Na dann, guten Appetit!

Durchaus möglich, dass zu alldem Ihr Arzt Ihnen noch wegen Ihres Cholesterinspiegels die Einnahme eines Lipidsenkers, gegen die Knieschmerzen ein Vitamin E Präparat und zur Magengeschwürprophylaxe die Ein
nahme eines Magensäureblockers verschrieben hat.

Ein Manager, der solchen Gesundheitsempfehlungen folgt, obwohl er am Morgen gerne 20 Minuten länger liegen bleiben und zum Frühstück lieber Rührei mit Speck essen würde, leistet seiner Gesundheit einen Bärendienst. Die angeblichen positiven Auswirkungen vieler gängiger Empfehlungen sind wissenschaftlich nicht belegt. Ihre Befolgung ist oft reine Zeitverschwendung und hat zum Teil sogar gesundheitsschädliche Folgen.

Die Liste der Gesundheitsirrtümer ist lang. Die folgenden Aussagen halten zum Beispiel einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand:

o Dünn macht gesund, dick macht krank.
o Diäten oder Süßstoffe machen schlank.
o Appetit ist durch Willen zu steuern.
o Nahrungsmittelergänzung und Vitamine sind gesund.
o Fitness-Sport schützt vor Herzinfarkt.
o Nur Bewegung von mehr als zwanzigminütiger Dauer fördert die Gesundheit.
o Vollwerternährung ist gesund.
o Alkohol ist ungesund.
o Margarine und Lightprodukte sind gesund und machen schlank.
o Butter fördert Herzinfarkt.
o Salz fördert Bluthochdruck.
o Wer möglichst viele Risikofaktoren meidet, nützt seiner Gesundheit.
o Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen sind für den Berufstätigen eine massive Bedrohung, der man durch Medikamente oder Verhaltensänderung entgegentreten muss.

Viele dieser Irrtümer, auf die ich in den folgenden Kapiteln noch näher eingehen werde, sind inzwischen allgemein verbreitet und täglich werden diese Glaubenssätze mit teilweise großem Aufwand beherzigt. Eine Bedrohung der Gesundheit geht in erster Linie nicht von den vielen Dingen aus, die für unsere Gesundheit gefährlich sein sollen - den sogenannten "Risikofaktoren", von denen jeden Tag neue benannt werden. Viel schädlicher ist der ständige Versuch, die Risikofaktoren zu vermeiden. Bevor ich im Detail auf die Empfehlungen für Führunsgkräfte zurückkomme, seien in den folgenden Abschnitten einige grundsätzl
iche Überlegungen vorangestellt. Es geht darum, weitverbreitete Missverständnisse zurecht zu rücken, die zu falschen Rückschlüssen und Gesundheitsempfehlungen führen.



/Ü3/ Die Problematik der Gesundheitsziele


Schon bei sehr alten Medizinkulturen hatte Prävention einen hohen Stellenwert. So lautet etwa ein chinesisches Sprichwort:
"Überragende Ärzte verhindern Krankheiten.
Mittelmäßige Ärzte heilen noch nicht ausgebrochene Krankheiten.
Unbedeutende Ärzte behandeln bestehende Krankheiten."
(ca. 2000 v.Chr.)

Doch welche Gesundheitsziele sollte eine fortschrittliche Prävention anstreben? Da wird vor allem die "Verlängerung der Lebenszeit" genannt. Sie war und ist das erklärte Ziel eines medizinischen Verständnisses von Prävention. Ein zweites, weiter gefasstes Ziel ist die "Sicherung der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität". Nicht nur Krankheiten, die das Leben verkürzen, sollten demnach durch Prävention verhindert werden, sondern auch Krankheiten, die mit einer Einbuße von Lebensqualität einhergehen.[...]

Pressestimmen

Manchmal ist Rührei mit Speck gesünder als eine StundeJoggen "Ein ketzerisches Buch, das gängige Gesundheitsempfehlungen unter die Lupe nimmt und hilft, die eigenen Lebensbedürfnisse wieder zu entdecken." (Frankfurter Allgemeine, 21.03.2001) Erkennen Sie Ihren Gesundheitstyp "Das Buch hilft, auf Ihren 'inneren Arzt' zu hören." (SalesBusiness, 01.06.2001) Erkennen Sie Ihren Gesundheitstyp "Nach der Lektüre dieses Buchs kennt der Leser sein Gesundheitsprofil." (Welt am Sonntag, 12.08.2001) Gesundheitscheck "Ein Gesundheits-Rundumschlag mit empirischen Belegen, der auch für Otto Normalverbraucher interessant ist." (Psychologie heute, 01.05.2002)
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