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Tristanakkord

Roman.
Buch (gebunden)
Der Roman erzählt von den Irrfahrten eines schüchternen jungen Mannes in die fremde und befremdliche Welt der Kultur und der Künste, des Erfolgs und des Ruhms. Georg Zimmer, im Emsland in der norddeutschen Provinz aufgewachsen und angehender Doktoran... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Tristanakkord
Autor/en: Hans-Ulrich Treichel

ISBN: 3518411276
EAN: 9783518411278
Roman.
Suhrkamp Verlag AG

21. Februar 2000 - gebunden - 237 Seiten

Beschreibung

Der Roman erzählt von den Irrfahrten eines schüchternen jungen Mannes in die fremde und befremdliche Welt der Kultur und der Künste, des Erfolgs und des Ruhms. Georg Zimmer, im Emsland in der norddeutschen Provinz aufgewachsen und angehender Doktorand in Berlin, gerät per Zufall in die Fänge eines Komponisten, der weltberühmt und "eine Art Brahms oder Beethoven" ist. Er folgt diesem nach Schottland, New York und Sizilien, wo er, von dem Klangkünstler angeheuert, um an der Niederschrift der Memoiren mitzufeilen, von einer verstörenden Erfahrung in die andere gerät. Verstörend ist die geradezu atemlose Produktivität des berühmten Mannes, dem es Georg so gern ein wenig nachtum würde. Verstörend ist auch die beinahe brüderliche Nähe zwischen dem Doktoranden und dem Komponisten, die freilich ein bedrohtes Glück ist. Nicht nur weil letzterer so bedeutend, sondern weil Georg Zimmer so wenig bedeutend und auf einen Brahms oder Beethoven nicht sonderlich vorbereitet ist. Genausowenig wie auf die betörende Mary, eine junge Frau aus Manhattan, der er erst in New York und dann auf Sizilien im Haus des Komponisten begegnet. Doch ist es nicht nur die unerreichbare Mary, die in ihm zuletzt einen großen Schmerz auslöst. Offenbar wird die Geschichte eines jungen Mannes, der in der Kunst das Licht der Welt sehen will und darüber, geblendet und verwirrt, in ein krudes Dunkel gerät, ja ganz den Boden unter den eigenen Füßen zu verlieren droht. Georg Zimmer, der schüchterne Doktorand aus Berlin, muß am Ende eines andante furioso erkennen, daß Meistern, die vom Himmel fallen, zutiefst zu mißtrauen ist.

Portrait

Hans-Ulrich Treichel, am 12.8.1952 in Versmold/Westfalen geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Er studierte Germanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte 1984 mit einer Arbeit über Wolfgang Koeppen. Er war Lektor für deutsche Sprache an der Universität Salerno und an der Scuola Normale Superiore Pisa. Von 1985-1991 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin und habilitierte sich 1993. Seit 1995 ist Hans-Ulrich Treichel Professor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Seine Werke sind in 28 Sprachen übersetzt.

Pressestimmen

Gerade hat Georg sein Germanistikstudium beendet und trägt nun den "im Prinzip sehr gut klingenden Titel Magister Artium". Dieser akademische Titel beschert ihm, weil er beim Arbeitsamt als Germanist unvermittelbar ist, Sozialhilfe, wodurch er sich sogar ohne finanzielle Not seiner Doktorarbeit und der Dichtkunst widmen kann. Durch einen Freund bekommt Georg die Gelegenheit, einem berühmten deutschen Komponisten, Bergmann, nur vergleichbar mit Brahms, bei der Überarbeitung und Korrektur seiner Lebenserinnerungen zu helfen. Dieser Job führt Georg, selbst nur Meister in Luftklavier und Luftgitarre, in die Welt berühmter und exzentrischer Kulturvertreter, eine Welt, die auf ihn, dem Titel nach ja selbst Gelehrter der Künste, völlig fremd und verstörend wirkt. So fällt es ihm auch schwer, sich in diesen Künstlerkreisen zurechtzufinden; weder seine Üusserungen entsprechen dem Ton der Kunstbeflissenen, noch sein Üusseres stösst auf Missbilligung: "Typisch Emsfelde. Das war auf Georg gemünzt, der in der Tat einen blauen Blazer mit Metallknöpfen und eine weinrote Strickkravatte trug.[...] Auch die dunkelbraunen Cordjeans und die Schuhe mit den Kreppsohlen entsprachen nicht undbedingt dem, was man im Lincoln Center zu einer Premiere trug°. Hans-Ulrich Treichel schildert mit wunderbarem Wortwitz die Diskrepanz zwischen dem Künstler und Georg, der so gerne auch ein kleines bisschen Künstler wäre, aber von Musik- und Dichtkunst weit entfernt ist. Legt man dieses kurzweilige, vergnügliche Buch am Ende aus der Hand, erwartet man sehnsüchtig das nächste Buch von Hans-Ulrich Treichel - oder man vertreibt sich bis dahin mit seinen früheren Werken die Zeit. Ute Lüdemann
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