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Tier und Jagd

Ausgewählte Erzählungen.
Buch (gebunden)
Als Löns diese Tierbilder schuf, gab es kaum Schilderungen, die das Tier in seiner Beziehung zur Umwelt darstellten. Sie sind in der meisterhaften Weise, in dieser Vollendung bis heute auch kaum erreicht worden.Bildhaft und plastisch schildert L... weiterlesen
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Tier und Jagd als Buch
Produktdetails
Titel: Tier und Jagd
Autor/en: Hermann Löns, Christa Sturm

ISBN: 387766332X
EAN: 9783877663325
Ausgewählte Erzählungen.
Sponholtz-Verlag

Januar 1992 - gebunden - 294 Seiten

Beschreibung

Als Löns diese Tierbilder schuf, gab es kaum Schilderungen, die das Tier in seiner Beziehung zur Umwelt darstellten. Sie sind in der meisterhaften Weise, in dieser Vollendung bis heute auch kaum erreicht worden.Bildhaft und plastisch schildert Löns das Leben der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, in dem jeder Tag zum Abenteuer auf Leben und Tod wird.

Portrait

Am 29.8.1866 wurde Hermann Löns als Sohn eines Gymnasiallehrers in Kulm (Westpreußen) geboren. Mit 16 Jahren leistete er als Einjährig-Freiwilliger seinen Militärdienst, woran sich ab 1886 nach dem Abitur Studien der Medizin, der Naturwissenschaften und der Mathematik in Münster, Greifswald und Göttingen anschlossen. Löns wurde dem "Landsturm" zugewiesen und wegen Ruhestörung, Beleidigung und Widerstand zu fünf Tagen Haft verurteilt. Da er 1890 das Studium ohne Abschluss aufgab, brach er mit seinem Vater und wurde 1891 Hilfsredakteur bei der "Pfälzischen Presse" in Kaiserslautern und bereits 1892 entlassen. Es folgte die Arbeit als Redakteur bei der sozialdemokratischen "Preußischen Tribüne" in Gera, wo ihm bereits nach drei Wochen gekündigt wurde. 1893 zog er nach Hannover, war bei mehreren Zeitungen als Redakteur verschiedener Ressorts tätig und veröffentlichte seine ersten Gedichte.1894 wurden seine satirischen Gedichte im "Hannoverschen Anzeiger" unter dem Pseudonym "Fritz von der Leine" herausgegeben, 1901 zog er nach Bremen. In Skizzen und Erzählungen wie "Mein goldenes Buch" und "Mein grünes Buch" beschrieb Löns das Pflanzen- und Tierleben der Lüneburger Heide. 1902 wurde er Mitbegründer des "Hannoverschen Allgemeinen Anzeigers" - die "Ausgewählten Werke von Fritz von der Leine" wurden verlegt. Löns\ erste wöchentliche Satire "Spiegelbilder" erschien unter dem Pseudonym "Ulenspiegel" im "Hannoverschen Tageblatt". Von 1905-1911 schrieb er mehrere Bücher ("Wirbeltierfauna Hannovers", "Mein braunes Buch", "Lebensbilder aus der Tierwelt", "Dahinten in der Heide"). In seinen Werken finden sich Ansätze zu einer völkischen "Blut- und Boden-Ideologie". 1912 kehrte er, nach einem Aufenthalt in Davos, nach Hannover zurück, schrieb 1913 "Mein buntes Buch" und "Heidebilder". Während des Ersten Weltkrieges diente Hermann Löns freiwillig und führte ein Kriegstagebuch. Am 26.9.1914 fiel er an der Front bei Loivre.
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