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Vier Stunden in Chatila

2. , Aufl.
Buch (kartoniert)
Genets Bericht aus dem Palästinenserlager Chatila Jean Genet besucht einen Tag nach dem Massaker im Jahre 1982 das Palästinenserlager Chatila und berichtet darüber. Jean Genet hielt sich zufällig in Beirut auf, als Mitte September 1982, einen Tag nac... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Vier Stunden in Chatila
Autor/en: Jean Genet

ISBN: 3875361644
EAN: 9783875361643
2. , Aufl.
Übersetzt von Klaus Völker
Merlin Verlag

Februar 2017 - kartoniert - 44 Seiten

Beschreibung

Genets Bericht aus dem Palästinenserlager Chatila Jean Genet besucht einen Tag nach dem Massaker im Jahre 1982 das Palästinenserlager Chatila und berichtet darüber. Jean Genet hielt sich zufällig in Beirut auf, als Mitte September 1982, einen Tag nach der Ermordung des libanesischen Präsidenten Bechir Gemayel, unter den Augen der in Beirut eingerückten israelischen Truppen ein grausames, unbegreifliches Massaker im Palästinenserlager Chatila stattfand. Genet suchte den Ort des Entsetzens auf und verfaßte für die "Revue d'Etudes Palestiniennes" in Paris einen Bericht über das, was er in Chatila sah und empfand. "Sein Bericht ... bestätigt die Annahme, daß Jean Genet wohl der einzige Dichter ist, der über den Horror eines Blutbads schreiben kann, ohne sich von ihm die Sprache verschlagen zu lassen." Frankfurter Allgemeine Zeitung



Portrait

Jean Genet 1910 in Paris geboren, gestorben 1986.§Das Kind wird von der öffentlichen Fürsorge einer Handwerkerfamilie im Morvan anvertraut. Mit 13 Jahren verläßt er die Schule mit der Berechtigung zum Besuch weiterführender Anstalten. Aber die Atmosphäre der einem Zögling der öffentlichen Fürsorge offenstehenden Institutionen entspricht nicht den verwöhnten Freiheitsgewohnheiten des belesenen und begabten Jungen. Er läuft davon, landet schließlich in der berüchtigten "landwirtschaftlichen Erziehungskolonie" Mettray. Von dort verpflichtet er sich zum Militärdienst und verbringt einige Jahre als Soldat im Libanon, in Syrien und in Marokko. Nach Kreuz- und Querfahrten durch Europa kehrt er nach Paris zurück, schlägt sich irgendwie durch, und wird schließlich von Cocteau entdeckt, für den "seine Gedichte das einzige große Ereignis der Epoche" bedeuten. Ab 1944 erscheinen seine Romane, um 1960 wird er als Dramatiker weltberühmt und 1983 mit dem Französischen Nationalpreis ausgezeichnet.

Pressestimmen

"Sein Bericht ... bestätigt die Annahme, dass Jean Genet wohl der einzige Dichter ist, der über den Horror eines Blutbads schreiben kann, ohne sich von ihm die Sprache verschlagen zu lassen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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