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Werke Band III. Textband und Kommentarband

Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. Schuber.
Buch (gebunden)
Wolfgang Proß legt zum ersten Mal in der Geschichte dieses Textes eine sorgfältige Darstellung seiner Quellen und einen darauf gegründeten erschöpfenden Kommentar vor - die Basis für eine solide Interpretation, die mit manch... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Werke Band III. Textband und Kommentarband
Autor/en: Johann Gottfried Herder

ISBN: 3446128980
EAN: 9783446128989
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit.
Schuber.
Herausgegeben von Wolfgang Proß
Hanser, Carl GmbH + Co.

16. Oktober 2002 - gebunden - 2224 Seiten

Beschreibung

Wolfgang Proß legt zum ersten Mal in der Geschichte dieses Textes eine sorgfältige Darstellung seiner Quellen und einen darauf gegründeten erschöpfenden Kommentar vor - die Basis für eine solide Interpretation, die mit manchem Vorurteil aufräumen wird.Herder zeigt sich nun als ein Philosoph und Anthropologe, der weit in die Zukunft weist. Der 200. Todestag im Jahr 2003 ist Anlass genug, über ein neues Herder-Bild nachzudenken. Im Rahmen der handlichen - nunmehr abgeschlossenen - Hanser-Ausgabe erscheint hier ein Buch, das die internationale Forschung und die Kritik würdigen werden.

Portrait

Johann G. von Herder, geb. am 25. August 1744 Mohrungen, Ostpreußen, gest. 18. Dezember 1803 in Weimar, wuchs als Sohn des Kantors und Schullehrers Gottfried Herder und dessen zweiter Ehefrau Anna Elisabeth Peltz in bescheidenen Verhältnissen auf. Er entschied sich im Jahr 1762 nach Königsberg zu gehen und Chirurg zu werden. Erkannte jedoch, dass er für diesen Beruf ungeeignet war und schrieb sich als Student der Theologie an der Universität in Königsberg ein. In den Jahren 1762-64 besuchte er Vorlesungen über Astronomie, Logik, Metaphysik, Moralphilosophie und Mathematik bei Immanuel Kant. Bereits während des Studiums schrieb Herder Essays über philosophische Themen und sowie Gedichte. 1764 wurde er als Aushilfslehrer an die Domschule nach Riga berufen, wo er bis 1769 blieb und in eine Loge des Freimaurerbunds aufgenommen wurde. In dieser Zeit entstanden seine ersten größeren Veröffentlichungen zur Sprachphilosophie, die sein Freund Johann Friedrich Hartknoch verlegte. Herder postulierte, dass die literarischen Erzeugnisse aller Nationen durch den besonderen Genius der Volksart und Sprache bedingt seien. Zusammen mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zählt Herder zum klassischen 'Viergestirn' von Weimar. Aus seiner Ehe mit Maria Caroline Flachsland stammten sechs Söhne und eine Tochter.
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