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Die Geschichte der Aphasie

2. , Aufl. 61 Abbildungen.
Buch (kartoniert)
Erstmalig in Buchform wird die "Geschichte der Aphasie" von der Antike bis in die Gegenwart übersichtlich mit vielen Illustrationen dargestellt.
Seit es Menschen gibt, gibt es Aphasien - Sprachstörungen nach Hirnschädigungen. Die ... weiterlesen
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Die Geschichte der Aphasie als Buch
Produktdetails
Titel: Die Geschichte der Aphasie
Autor/en: Jürgen Tesak

ISBN: 3824804085
EAN: 9783824804085
2. , Aufl.
61 Abbildungen.
Schulz-Kirchner Verlag Gm

Juni 2001 - kartoniert - 264 Seiten

Beschreibung

Erstmalig in Buchform wird die "Geschichte der Aphasie" von der Antike bis in die Gegenwart übersichtlich mit vielen Illustrationen dargestellt.
Seit es Menschen gibt, gibt es Aphasien - Sprachstörungen nach Hirnschädigungen. Die ersten Berichte finden sich in den medizinischen Papyri der alten Ägypter, und die medizinischen Schriften des antiken Griechenlands und des Römischen Reichs beschreiben bereits die meisten der aphasischen Symptome. Seit Beginn der Neuzeit wächst das Wissen um Aphasie stetig an, und im 17. Jahrhundert entsteht die erste Theorie zur Aphasie.
Für die Aphasiologie konstituierend sind die Diskussionen der Sprachlokalisation und der Aphasie im 19. Jahrhundert. Durch Gall, Broca, Wernicke und Lichtheim wird die anatomisch basierte "klassische Lehrmeinung" entwickelt. Bereits im 19. Jahrhundert und vor allem am Beginn des 20. Jahrhunderts entstehen durch Finkelnburg, Steinthal, Hughlings Jackson, Goldstein, Marie, von Monakow und Head Gegenpositionen zur klassischen Lehrmeinung.
Das 20. Jahrhundert ist durch eine Loslösung der Aphasiologie aus der Medizin gekennzeichnet: Psychologie und Linguistik tragen wesentlich zu einem neuen Verständnis der Aphasien bei, und die Aphasiologie entwickelt sich zu einem eigenständigen, interdisziplinären Fach.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt:
1 Von der Vorzeit bis ins Mittelalter
1.1 Vorzeit
1.2 Ägypten
1.3 Griechenland und Rom
1.3.1 Die Flüssigkeitslehre
1.3.2 Die Frage der Lokalisation geistiger Fähigkeiten
1.3.3 Belege zu Sprech- und Sprachstörungen
1.4 Mittelalter
1.4.1 Die Zellenlehre (Ventrikeltheorie)
1.5 Resümee
2 Von der Renaissance bis ins 18. Jahrhundert
2.1 Renaissance bis 17. Jahrhundert
2.2 18. Jahrhundert
2.3 Resümee
3 Das 19. Jahrhundert bis Broca
3.1 Gall und die Folgen
3.2 Die Sprachlokalisationsdebatte in Paris 1861-1866
3.3 Resümee
4 Das 19. Jahrhundert nach Broca
4.1 Die britische Aphasiologie bis 1870
4.2 Die deutschsprachige Diskussion bis 1885/86
4.3 Die Aphasiologie bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
4.4 Resümee
5 Das 20. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg
5.1 Der Angriff auf die klassische Lehrmeinung
5.2 Die grammatischen Störungen
5.3 Die Therapie der Aphasien
5.4 Höhepunkte der Lokalisationslehre
5.5 Der "Niedergang" der klassischen Lehrmeinung
5.6 Amerika erwacht: Ein neues Paradigma entsteht
5.7 Resümee
6 Die Nachkriegszeit bis Geschwind
6.2 Joseph Wepman und Hildred Schuell: Pioniere der Therapie
6.3 Die Nachkriegszeit in Deutschland
6.4 Die Wiederkehr der anatomisch basierten Aphasiologie
6.5 Resümee
7 Aktuelle Entwicklungen
7.1 Die medizinische Aphasiologie
7.2 Die linguistische Aphasiologie
7.3 Die Kognitive Neuropsychologie der Sprache
7.4 Die pragmatische Wende
7.5 Die psycho-soziale Dimension der Aphasie
7.6 Resümee
Literaturverzeichnis


Portrait

Jürgen Tesak, Leiter der Schule für Logopädie im Neurologischen Rehabilitationszentrum Zscheckwitz/Kreischa, Verfasser zahlreicher Fachartikel und Fachbücher.


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