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Über das Glück oder Das Höchste Gut (' Anti-Seneca')

Buch (kartoniert)
Dieses Buch, im Original "Discours sur le bonheur", ist zwar das Hauptwerk La Mettries, wurde aber bis heute selbst von Spezialisten f¿r die franz¿sische Aufkl¿ng nur selten zur Kenntnis genommen -- eine Folge der o.g. (s. Text zu La M... weiterlesen
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Über das Glück oder Das Höchste Gut (' Anti-Seneca') als Buch
Produktdetails
Titel: Über das Glück oder Das Höchste Gut (' Anti-Seneca')
Autor/en: Julien Offray de LaMettrie

ISBN: 3922058302
EAN: 9783922058304
Herausgegeben von Bernd A. Laska
Übersetzt von Bernd A. Laska
Lsr Verlag

Dezember 1985 - kartoniert - XXIX

Beschreibung

Dieses Buch, im Original "Discours sur le bonheur", ist zwar das Hauptwerk La Mettries, wurde aber bis heute selbst von Spezialisten f¿r die franz¿sische Aufkl¿ng nur selten zur Kenntnis genommen -- eine Folge der o.g. (s. Text zu La Mettrie: Der Mensch als Maschine) Stereotypisierung. La Mettrie war 1748 aus dem sonst sehr liberalen Holland, wo jedoch er wegen des "L'homme machine" an Leib und Leben bedroht war, an den Potsdamer Hof des jungen Friedrich II geflohen, sein letztes Asyl. Hier schrieb er, als Einleitung zu einer ¿ersetzung von Senecas "De beata vita" getarnt, sein Hauptwerk. La Mettries Schutzherr, der aufgekl¿e, tolerante K¿nig, der jeden nach seiner Fasson selig werden lassen wollte, liess dieses Buch - als einziges rein philosophischen Inhalts - sofort verbieten. Es war auch dieses Buch, durch das La Mettrie zum intimsten Feind der damaligen Aufkl¿r wurde, auch noch postum: Voltaire verleumdete ihn als trunks¿chtigen Verr¿ckten, Holbach nannte ihn einen Wahnsinnigen, Diderot einen in seinen Sitten und Anschauungen Verdorbenen. La Mettrie war somit in der zweiten H¿te des 18. Jahrhunderts eine Unperson, dessen Werke man nicht ¿ffentlich diskutierte, wenngleich sie "klandestin" zirkulierten. Und nach der Grossen Revolution war er schlicht "vergessen". La Mettrie vertrat auf eine undogmatische Weise materialistische, atheistische und antiklerikale Ansichten. Diese Position konnten Friedrich und die damaligen franz¿sischen Aufkl¿r noch durchaus tolerieren, ja, einige von ihnen nahmen sie sp¿r selber ein. Das f¿r s¿liche damaligen Aufkl¿r Unertr¿iche an La Mettries Position aber war seine "Lehre von den Schuldgef¿hlen", die er selbst jedoch als Kern seiner Philosophie mit Priorit¿anspruch betrachtete und in diesem Band darlegte. Diese "Lehre" trifft noch heute auf erhebliche Widerst¿e, so dass die wenigen Autoren, die sie in den letzten Jahren thematisiert haben, sie lieber schnell unter bekannten Etiketten "abzulegen" versuchten (Vorl¿er von de Sade, des "individualistischen Anarchismus"). -- Der ganze "Fall La Mettrie" wurde jedenfalls noch nicht aufgerollt. (Hinweis zum WWW: http://come.to/La.Mettrie und http://come.to/LSR)
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