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Die Seiten der Welt - Nachtland

von Kai Meyer
Roman. 'Die Seiten der Welt'.
Buch (gebunden)
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Das Abenteuer geht weiter: Das zweite Buch des Spiegel-Bestsellers DIE SEITEN DER WELT von Erfolgsautor Kai Meyer um die junge Bibliomantin Furia.

Die Reise ins Herz der Bücherwelt

Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern:... weiterlesen
Buch

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Produktdetails
Titel: Die Seiten der Welt - Nachtland
Autor/en: Kai Meyer

ISBN: 3841421660
EAN: 9783841421661
Roman.
'Die Seiten der Welt'.
FISCHER FJB

25. Juni 2015 - gebunden - 608 Seiten

Beschreibung

Das Abenteuer geht weiter: Das zweite Buch des Spiegel-Bestsellers DIE SEITEN DER WELT von Erfolgsautor Kai Meyer um die junge Bibliomantin Furia.

Die Reise ins Herz der Bücherwelt

Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden. Immer tiefer dringt Furia in die magische Welt der Bücher vor. Das phantastische Reich mit seinen uralten Bibliotheken und Geschichten wird von den tyrannischen Drei Häusern regiert. Von einem geheimen Ort aus, dem Sanktuarium, herrschen sie über die Geschicke aller Bibliomanten und Exlibri. Doch Furia und ihre Gefährten leisten Widerstand. Um ihre Welt von den Unterdrückern zu befreien, begeben sie sich auf die gefährliche Suche durch die verborgenen Refugien nach dem Zentrum der Macht - und stoßen auf das größte Geheimnis der Bibliomantik.

Die Fortsetzung des Bestsellers >Die Seiten der Welt<

»Sprudelt über von Ideen, abenteuerlichen Gestalten und phantastischen Wesen.« FAZ

Portrait

Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.
www.kaimeyer.com
www.facebook.com/KaiMeyerFanpage

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Pressestimmen

Ganz klar, dieses Buch gehört zu den besten des Jahres 2015! Sonja Stöhr phantastisch! 20151006

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Eine fantasiereiche Welt der Bücher
von Willia - 17.08.2015
Endlich ist der zweite Teil der Reihe Die Seiten der Welt erschienen. Nachdem Furia ihr erstes Abenteuer bestanden hat, geht der Widerstand und der Kampf um die Freiheit gegen die Adamitische Akademie weiter. Furia ist eine stärkere Bibliomantin geworden und in der Residenz sammeln sich immer mehr Anhänger, die die drei Häuser der Akademie stürzen wollen. Es gilt den Ursprung der Bibliomantik, das Sanktuarium, zu finden und das große Geheimnis der Akademie zu lüften. Im zweiten Teil der Reihe kann man sich wieder auf die Exlibris, Origamis und das vorlaute Schnabelbuch freuen. Kai Meyer baut die Fantasiewelt noch weiter aus und lässt den Leser tief in die Refugien eintauchen. Jedes Kapitel verspricht Spannung und neue Geheimnisse. Es ist alles in diesem Buch enthalten, was ein Leseabenteuer so lesenswert macht. Es geht los bei kleinen Intrigen bis zu einem ganz großen Kampf um die Freiheit, der den Leser so einige Male den Atem raubt. Der zweite Teil ist auf keinen Fall ein Lückenfüller, sondern bereitet den Leser auf ein großes Finale vor. Viele Fragen bleiben am Ende offen und lassen auf einen spannenden dritten Teil hoffen. Für dieses Buch ist es allerdings Pflicht den ersten Teil vorweg gelesen zu haben. Sonst hat man Schwierigkeiten sich in der Bücherwelt zurecht zu finden. Die Geschichte startet sehr actionreich ohne eine Einführung ins Geschehen. Mir hat es sehr gefallen, weil es temporeich weiterging und mich sofort mitgerissen hat. Ich war bis zum Schluss im Bann der Bibliomanten und kann dieses Buch jedem Fantasy-Freund empfehlen. Fazit: Für mich eines meiner liebsten Fantasiewelten.
Die Reise ins Herz der Bücherwelt
von Biest - 17.08.2015
"Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden" Zum Inhalt: Noch sind die drei tyrannischen Häuser, Cantos, Himmel und Lohenmut an der Macht. Doch Furia und ihre Freunde dringen immer tiefer in die magische Welt der Bücher vor. In ein phantastisches Reich mit uralten Bibliotheken und Geschichten. Ihr Ziel ist das Sanktuarium, ein geheimer Ort, von dem aus die Drei Häuser über alle Bibliomanten und Exlibri herrschen. Sie leisten Widerstand und wollen die Welt von der Unterdrückung befreien. Eine gefährliche Reise beginnt. Auf der Suche nach dem Zentrum der Macht müssen sie durch die verborgenen Refugien, dunkle Flecken voller unheimlicher und bösartiger Gestalten. Doch dann stoßen sie auf das größte Geheimnis der Bibliomantik¿ Meine Meinung: Kai Meyer versteht es seine Leser mit atemberaubenden Beschreibungen, phantasievollen und gut durchdachten Charakteren und einer spannenden, nicht immer vorhersehbaren Handlung zu fesseln und sie in die Welt der Bibliomantik zu entführen. So ist natürlich auch wieder der zweite Teil "Die Seiten der Welt - Nachtland" ein wahres Leseerlebnis. Auch hier spürt man wieder deutlich die Entwicklung der Charaktere, vor allen Dingen die von Furia und Pip, die gezwungen sind, schneller erwachsen zu werden, als es eigentlich gut ist. Mit einigen neuen und zum Glück auch vielen bekannten Personen, die im ersten Band schon eine wesentliche Rolle gespielt haben, hat Kai Meyer hier nochmal eine kleine Schippe draufgesetzt. Die Handlung ist noch mal spannender und actionreicher als im ersten Band. Manche Charaktere waren so durchtrieben, rücksichtslos und böse, dass es einem einen kalten Schauer über den Rücken jagt. In "Nachtland" hat Kai die Erzählstränge wieder super gewählt. Man fiebert einer Zusammenführung dieser regelrecht entgegen. Jedes Kapitel endet wieder mit wahnsinnigen Cliffhangern, so dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen kann. Der flüssige Schreibstil und die detaillierten und phantasievollen Beschreibungen, ausgeschmückt bis ins kleinste Detail haben auch hier wieder dafür gesorgt, dass man alles bildlich vor Augen hat und ziehen einen sofort wieder in ihren Bann. Das Cover wirkt wie ein Negativ des ersten Buches. Es schimmert bläulich, wenn man es bewegt, geheimnisvoll und magisch. Fazit: Phantastische, detaillierte Beschreibungen, tolle, abwechslungsreiche Charaktere und eine spannende Story machen dieses Buch einzigartig! Eine glasklare Leseempfehlung für alle Fantasyfans und die, die es mal werden wollen.
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von SLovesBooks - 11.08.2015
Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass der erste Teil Voraussetzung ist, um diesen zu verstehen. Selbst mir ist es schwergefallen wieder reinzukommen, obwohl es noch gar nicht so lange her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Der erste Band hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn ich ihn stellenweise etwas langatmig fand. Das ist mir auch im zweiten Band so ergangen. Er konnte mich nicht vollständig überzeugen. Inhaltlich fand ich ihn noch düsterer als Band 1. Gewalt und Brutalität sind allgegenwärtig. Es entspricht in dieser Hinsicht keinesfalls den gängigen Jugendbüchern. Da es sich aber dennoch um ein Jugendbuch handelt ist es für meinen Geschmack an einigen Stellen einfach too much. Es wirkt ein bisschen so, als sollte es auch den Geschmack von Erwachsenen treffen. Die Geschichte an sich ist gut und gefällt mir. Der Autor hat interessante Ideen, die wirklich einfallsreich sind. Furia entwickelt sich weiter. Im ersten Teil fand ich sie nicht außerordentlich sympathisch. In diesem Teil kann sie jedoch enorm an Zuspruch gewinnen. Auch die anderen Charaktere bleiben interessant. Es kommen auch gleichzeitig Neue hinzu, während Alte nicht bestehen können. Der Schreibstil ist mir an einigen Stellen etwas überladen. Der Autor kann zwar sehr kunstvoll mit Worten umgehen, jedoch wird daraus an einigen Stellen eine sehr ausufernde Beschreibung, seitenweise ohne großartige Dialoge. Das hat mich etwas gestört. Eine Fortsetzung die im Punkt Brutalität noch weiter geht als der Vorgänger, aber mit einer guten Geschichte aufwarten kann.
In 3 Worten: bezaubernd, magisch, faszinierend, aber schwächer als Band 1
von Caterina (Catas Welt) - 16.05.2016
Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Die Gestaltung des Buches spricht auch beim zweiten Teil der Trilogie für sich. Es sieht einfach sehr schön aus. Wenn ich ehrlich bin gefällt mir sogar die helle Gestaltung mehr als die schwarze beim 1. Band. Es sieht wirklich toll aus, ist schlicht und schön und passt zum Inhalt des Buches. Der erste Teil gefiel mir vor gut einem dreiviertel Jahr ausgesprochen gut und als ich dann erfuhr, dass es eine Fortsetzung gäbe, war ich schon damals Feuer und Flamme. Bibliomantische Macht wirkte oft über Distanzen hinweg, das mochte ein Grund sein, warum die Wahrheit nicht sofort ans Licht gekommen war. S. 221/222 Einstieg: Es dauerte nicht lange und ich war erneut vom Schreibstil des Autors angetan. Ohne einem Prolog beginnt die Handlung und ich als Leser wurde förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Mir erging es auch hier nicht anders und ich befand mich zwischen den Seiten der Welt. Das Buch beginnt recht ruhig und ich konnte mich somit an die Geschichte allmählich gewöhnen. Jedoch muss ich dazu sagen, dass mir zu Beginn ein Rückblick oder der gleichen gefehlt hat. Auch wenn es recht leicht war wieder in die Geschichte hineinzukommen, so war es doch eine Weile her, seit ich den ersten Teil gelesen hatte, daher wusste ich oft nicht, mit wem ich es jetzt wieder einmal zu tun hatte. Das war für mich besonders im weiteren Verlauf der Geschichte ein wenig schwierig. Der Buchgeruch dieser Bibliomanten hatte sich verändert, ähnelte eher dem modrigen Gestank verschimmelten Papiers. Eine gespenstische Stille hing über dem Refugiumsplitter, denn die Lesenden waren geräuschempfindlich und wurden gewalttätig, sobald sie sich gestört fühlten. S. 265/66 Charaktere: Furia Salamandra Faerfax/Rosenkreutz war mir schon im ersten Teil auf Anhieb sympathisch, daher brauchte ich auch hier nicht lange, sie schnell wieder ins Herz zu schließen. Sie wird eine immer stärker werdene Bibliomantin und konnte mich auch hier von ihrem Tatendrang und ihrem Mut überzeugen. Allerdings verschwand sie ab und an von der Bildfläche und nahm ihren Platz als Nebenfigur ein, das fand ich ein wenig schade. Jedoch hatten somit zahlreiche andere Figuren, die im ersten Band vielleicht ein wenig zu kurz kamen hier ihre Gelegenheit sich zu entfalten. Das fand ich von Kai Meyer sehr gut gelöst, denn so erlebte ich auch die anderen Figuren wie Cat oder Finnian viel intensiver. Durch die kapitelweise wechselnde Erzählperspektive der zahlreichen verschiedenen Charaktere hatte ich oft Schwierigkeiten der Handlung angemessen zu folgen, denn so gingen einige Protagonisten unter, so wie Furia. Furia öffnete den Mund, doch statt zu antworten, rief sie die Bücher aus den Regalen herbei. Hunderte lösten sich von den Brettern, schwebten durch den Raum auf sie zu und bildeten einen kreisenden Schutzwall, einen rotierenden Panzer aus Papier. . S. 348 Handlung: Kai Meyer lässt das Buch recht ruhig beginnen. Aber es dauert nicht lang und er konnte mich wieder in den Bann ziehen und ich tauchte in die Welt der Bibliomantik ein. Immer weiter wurde Furia, die gerade auf dem Weg ist zu einer hervorragenden Bibliomantin zu werden, in die Tiefen und Geheimnisse der Bücher gezogen und ich gleich mit. Auch in diesem Buch baute der Autor wieder wunderbare Wesen ein, wie Tintlinge oder Buchsüchtige, die auch dieses Buch förmlich zum Leben erwachen ließen. Wie in einem Sog wurde ich auch in der Fortsetzung, in einen Strudel von Wesen wie Exlibri, Bibliomanten, Gefahren und Magie hineingezogen und hatte Schwierigkeiten dem zu entkommen, aber ich wollte dem auch nicht entfliehen. Kai Meyer baute durch seine sehr authentisch beschriebenen Situationen sehr viel Spannung ein, so dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte und mich zwischen den Seiten der Welt befand. Schreibstil: Durch seinen flüssigen, manchmal jedoch auch schwierigen, aber durchweg interessanten Schreibstil, konnte mich der Autor auch hier mitreißen und faszinieren. Ich befand mich nicht länger auf dem Bett oder der Couch, sondern erlebte die Wunder die mir beschrieben wurden vor Ort. Kai Meyers Schreibstil sprudelt vor Magie und das spürte ich als Leser immer wieder. Mein Urteil Voller Magie ist auch dieses Buch. Bezaubernd, magisch und faszinierend zu gleich, so würde ich den Roman von Kai Meyer in drei Worten beschreiben. Der Autor konnte mich sehr schnell wieder von sich überzeugen und ich war zwischen den Seiten gefangen und wollte dem auch nicht entkommen. Er zog mich in den Bann und konnte mich immer wieder überraschen, faszinieren, schockieren und begeistern. Durch die große Anzahl der Figuren und den stetigen Perspektivenwechsel, konnte ich mich bedauerlicherweise nicht gänzlich mit allen Figuren verbinden. Das war sehr zum Nachteil, denn so konnte ich der Handlung oft nur bedingt folgen. Band zwei ist nicht so gut, wie Band eins, erhält aber trotzdem 4 von 5 Welten von mir.
Leider nicht mein Buch
von britta70 - 20.08.2015
Leider nicht mein Buch "Die Seiten der Welt- Nachtland" ist der zweite Band von Kai Meyers Trilogie rund um die magische Welt der Bücher. Im Mittelpunkt des zweiten Bandes steht der Widerstand: Es geht um die Befreiung der Bibliotheken von der Tyrannei der Adamitischen Akademie. Bei ihrer abenteuerlichen Reise stößt Furie aber auf eine noch weit größere Gefahr: das Geheimnis der Bibliomantie. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Leider konnte mich bereits der erste Band der Trilogie nicht überzeugen, so dass ich mir eine deutliche Steigerung erhofft habe. Diese Erwartung wurde enttäuscht. Am Schreibstil und mangelnder Spannung scheitert es nicht. Es ist halt nur nicht mein Buch. Mit den Charakteren und der Geschichte wurde ich überhaupt nicht warm. Dies ist sicher in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass ich kein Fan des Fantasy-Genres bin. Dem 3. Band werde ich dennoch eine Chance geben.
Magisch. aber nicht komplett überzeugend
von MelE - 04.08.2015
Wahrscheinlich werde ich zu den wenigen Leser/innen gehören, die von Die Seiten der Welt - Nachtland nicht komplett überzeugt waren, denn wenn ich mir andere Rezensionen zu dem Roman ansehe, werde ich mit meiner Meinung wohl eher anecken, anstatt begeistern zu können. Für mich war das Lesen eher mühselig und ich bemerkte erneut, dass es einfach die Genre ist, die mich nicht überzeugt. Kai Meyer ist da kein Vorwurf zu machen, denn er spielt so wunderbar mit Worten und auch die Welt die er erschaffen hat, kann begeistern. Mir ist das Buch nur im Allgemeinen zu düster und brutal. Eine Welt der Bücher zu erschaffen ist große Kunst. Ich als Büchernarr erwarte aber dennoch, dass der Charme einer Bibliothek nicht nur bildlich erschaffen werden kann, sondern mich auch gedanklich in diese Räume entführen kann. Ich habe vermisst, dass ich mich hinein träumen kann in diese ganz bezaubernde Grundidee. Für mich sind Bücher magisch, denn sie holen mich da ab, wo ich mich befinde und lassen mich meine Sorgen und Nöte vergessen. Dieses gute Gefühl fehlte mir leider zwischendurch, denn eigentlich ist Die Seiten der Welt - Nachtland angefüllt mit Kampf und Macht. Einzig Furia kann glänzen, denn sie entwickelt sich zu einer Sympathisantin. Ohne sie, wäre der Roman noch düsterer geworden. So konnte Furia ein klein wenig Farbe in die dunklen Seiten bringen. Es ist zwingend notwendig, den ersten Teil der Trilogie zu lesen, da man sich sonst in Die Seiten der Welt - Nachtland verloren fühlen wird. Selbst ich, die den ersten Teil gelesen hatte, brauchte einige Seiten, um mich zurecht zu finden. Der zweite Band knüpft direkt an den ersten Teil an und vieles wird mit einander verwoben. Manchmal wäre es tatsächlich besser, eine Trilogie im Ganzen zu lesen und nicht häppchenweise. Der dritte und abschließende Band erscheint 2016 und bis dahin ist ja doch einiges an Zeit vergangen und ich werde sicherlich nicht die Einzige sein, die dann erst tief in den Erinnerungen kramen muss, um den Roman zu verstehen. Da das Ende offen ist, ist also alles möglich und ich lasse mich überraschen, ob ich nach dem Lesen des dritten Bandes doch überzeugt sein werde. Das Cover ist dem ersten Band angepasst, auch wenn es sich nur in der Farbgebung unterscheidet. Ich gestehe, dass ich es doch recht einfallslos finde, zumal die dunkle Farbe des ersten Bandes zum zweiten Teil um einiges besser gepasst hätte. Ein dunkles und ein eher blaues Buch wirkt im Regal ehrlich gesagt etwas eigentümlich, Ich vergebe natürlich eine Leseempfehlung, auch wenn ich mich nicht komplett auf Die Seiten der Welt - Nachtland einlassen konnte, heißt dieses ja nicht, dass der Roman grottenschlecht war, sondern lediglich, dass ich ich nicht die richtige Leserin war. Bildet euch lieber selbst ein Urteil, denn das Positive an uns Menschen ist, dass wir nicht alle gleich empfinden. Es ist so wie mit Büchern. Bücher sind unterschiedlich und können anders auf uns einwirken. Interessant wäre für mich zu wissen, welches Seelenbuch meines wäre. Bücher wird es immer geben. Und Leute, die sie lesen. Zitat S.333
Ein Muss für alle Fantasyfans
von Zwerghuhn - 17.08.2015
Zwerghuhn vor 9 Minuten Zwerghuhn (0) Die Abenteuer in der magische Bücherwelt mit ihren uralten Bibliotheken gehen in der Fortsetzung des Bestsellers Die Seiten der Welt weiter. Die Herrschaft der Drei Häuser artet immer mehr in Tyrannei aus. Furia und ihre Freunde leisten jedoch erbitterten Widerstand. Um die Welt der Bibliomanten und Exlibri von dieser Unterdrückung zu befreien, versuchen sie zum Zentrum der Macht, dem Sanktuarium vorzudringen. Dabei müssen sie auf ihrem Weg durch die verborgenen Refugien vielen Hindernissen Paroli bieten... Nachtland hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Geschichte nahtlos von Band eins übergegangen ist. Ich mag es nämlich überhaupt nicht, wenn es bei Folgebänden erstmal langatmige Wiederholungen gibt, bis die eigentliche Handlung beginnt. Hier ist alles Was der Leser wissen muss, perfekt in die Handlung integriert. Das findet man selten und ich muss sagen, das stellt für mich einen großen Pluspunkt dar. Die Geschichte ist durchgehend spannend und actiongeladen geschrieben. Durch den mitreißenden, klaren Schreibstil von Kai Meyer ist man sofort im Geschehen dabei. Es gibt selten Bücher, bei denen der Spannungsbogen bis zum Ende hin noch straffer gezogen wird. Dieses ist eines von diesen besonderen Exemplaren. Klasse! Neben der wirklich guten Handlung sind es auch die Details im Buch, die mir so gut gefallen haben. So gibt es Bookboards, um durch die Lüfte zu düsen oder Buchegel, die als Waffe eingesetzt werden, um Bücher zu vernichten. Das sind einfach prima Ideen, die das Lesevergnügen noch steigern. Auch die einzelnen Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, so dass man sie sich bestens vorstellen kann. Gut gefällt mir auch Personen aus anderen Büchern, wie z.B. Ariel aus dem Sommernachtstraum oder Samsa aus Die Verwandlung einzubeziehen. Das passt einfach perfekt, denn das Buch handelt ja gerade von der Welt der Bücher. Die Seiten der Welt sind als Fortsetzungsromane angelegt. Nachtland ist in sich schlüssig, es werden fast alle offenen Fragen beantwortet. Aber eben nicht alle. Das offene Ende macht den Leser absolut neugierig auf Teil drei, so ist es jedenfalls mir ergangen. Ich kann es kaum erwarten, bis die Fortsetzung 2016 erscheint! Fazit: Für Leser, die gerne Fantasy mögen, sind Die Seiten der Welt - und zwar alle Bände - ein schönes Muss!
Eine großartige Fortsetzung
von Buchfee81 - 11.08.2015
Der Widerstand geht weiter. Der Kampf gegen die Adamitische Akademie hat gerade erst begonnen und schon müssen Furia und ihre Freunde einsehen, dass etwas viel größeres im Verborgenen brodelt. So machtvoll und beängstigend, dass selbst die Agenten der Akademie und die Oberhäupter der drei regierenden Häuser davor zurückschrecken. Es gilt neue Feinde und Gefahren zu bekämpfen. Die Wärme, die Furia mit der Liebe zum Lesen verband, die Aufgeschlossenheit und Abenteuerlust, die reine Freude an der Phantasie - all das fehlte an diesem Ort. Seite 352 Kai Meyers Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder unbestreitbar großartig. Er schafft es nur mit seinen Worten und Beschreibungen, in denen er genügend Spielraum für die eigene Fantasie lässt, eine solch fantasiereiche und unglaubliche Welt zu erschaffen, dass ich noch immer regelrecht sprachlos und überfordert bin, meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Das Cover ist ein Traum. Schon der erste Band war unglaublich schön, aber Nachtland gefällt mir noch besser. Ich bin sehr auf die Optik des nächsten Buches gespannt. Nachtland ist rasanter, geladener als sein Vorgänger. Ohne längere Einführung oder Rückblicke beginnt die Geschichte und zieht den Leser direkt hinein, mitten in den Widerstandskampf gegen die Adamitische Akademie. An unserer Seite begegnen wir vielen bekannten und liebgewonnenen Mitstreitern, aber auch neuen Gesichter, die wir im Laufe der Zeit ins Herz schließen werden. Einige mehr, andere weniger. Die wunderbare Welt der Bibliomantik bringt auch diesmal wieder fantastische Wesen und fantasievolle Orte hervor , denen man sich nicht entziehen kann und will. Ich empfand diese Fortsetzung als temporeicher und vielschichtiger als sein Vorgänger. Wo im ersten Teil viel erklärt wurde, so dass man in die Welt der Bibliomantik eintauchen konnte, wurde hier gekämpft, geliebt und gefürchtet. Kai Meyer jongliert in Nachtland mit vielen unterschiedlichen Handlungssträngen ohne dabei jemals den roten Faden oder den Überblick zu verlieren. Was er da vollbringt ist ganz großes Kino, natürlich auf Papier ¿¿ Der Leser taucht tiefer in die Welt der Bibliomantik und vor allem in die der Seiten der Welt und dem Raum dazwischen ein, erkennt Zusammenhänge und Ursachen und wird ein ums andere Mal durch unvorhersehbare Wendungen überrascht. Ich muss gestehen, ich bin verliebt in diesen unbeschreiblich schönen und komplexen Weltentwurf mit all seiner Bibliomantik, den Seelenbüchern und ganz viel Liebe. Liebe zu seiner Familie, seinen Freunden und vor allem der Literatur und den Büchern. Ich bin verzaubert von staubfressenden Origamis, aus Büchern fallenden Exlibri und der großen Macht des geschriebenen Wortes. Bücher wird es immer geben. Und Leute, die Sie lesen. Seite 333 Fazit Wer sich auf die fantastische Welt der Bibliomantik einlässt, muss wissen, dass sie einen fasziniert, begeistert und nicht mehr loslässt. Eine hervorragende Fortsetzung die auf ganzer Linie überzeugt und süchtig macht. Ich freue mich schon auf den dritten Teil, der nächstes Jahr erscheinen wird.
Fantasievolle Fortsetzung im Reich der Bücher und Bibliomantik
von Lilli33 - 05.08.2015
Inhalt: Die Widerständler haben sich auf den Sitz der Familie Faerfax in den Cotswolds zurückgezogen. Die junge Bibliomantin Furia wird von Summerbelle ausgebildet. Nun wollen die jungen Leute sich auf die Suche nach dem Sanktuarium, dem Herzen der Adamitischen Akademie, machen, um sich den üblen Machenschaften des Rates der Akademie in den Weg zu stellen. Ein gefährliches und fast aussichtsloses Unterfangen. Meine Meinung: Manchmal wird der Mittelband von Trilogien wie ein Stiefkind behandelt. Er ist ein Lückenfüller, den man fast genauso gut auch weglassen könnte. Diesen Vorwurf kann man Kai Meyer gewiss nicht machen! Seine Fortsetzung von "Die Seiten der Welt" sprüht vor fantastischen Ideen, und die Handlung wird konsequent vorangetrieben. Hier passiert so viel, was für die Zukunft (den dritten Band) wichtig und notwendig ist. Es werden neue Charaktere eingeführt und von lieb gewonnenen (oder auch nicht) alten müssen wir uns trennen. Dieser Autor hat keine Scheu, seine Figuren über die Klinge springen zu lassen. Man muss wirklich mit allem rechnen. Auch in anderer Hinsicht konnten mich einige Figuren, vor allem eher Nebenfiguren, wirklich überraschen. Ich hatte allerdings größere Schwierigkeiten als sonst bei Fortsetzungen, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Ich schreibe dies der Komplexität der Handlung zu. Es gibt hier so viele verschiedene Handlungsstränge, die sich immer wieder abwechseln. Kaum hatte ich mich in den einen wieder eingelesen, wurde ich schon wieder in den nächsten geworfen. Das machte das Lesen doch etwas anstrengend. Mir machte auch zu schaffen, dass es schon neun Monate her ist, seit ich den 1. Band gelesen habe. In dieser Zeit kann man doch sehr viele wichtige Details vergessen. Zwar streut Kai Meyer immer wieder kleine Fetzen zur Wiederholung ein, doch mir persönlich war das zu spärlich. Was ich normalerweise nicht mag und brauche, nämlich ein geballtes "Was bisher geschah", wäre mir hier ganz recht gewesen. Wenn man die Bücher kurz hintereinander liest, sollte das aber überhaupt kein Problem darstellen. Der Schreibstil ist, wie von Kai Meyer gewohnt, bildhaft und wortgewaltig. Das Kopfkino springt direkt an und lässt fantastische Bilder entstehen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, gibt es doch sehr, sehr viele Kampf- und Fluchtszenen, die oft mit einem Cliffhanger enden und denen ein Perspektivwechsel folgt. So bleibt einem gar nichts anderes übrig, als einfach immer weiterzulesen. Leider endet dieser 2. Band recht offen, sodass uns Lesern die Zeit bis zum 3. Band, der 2016 erscheinen soll, ziemlich lang werden wird. Die Reihe: 1. Die Seiten der Welt 2. Die Seiten der Welt - Nachtland 3. ??? (erscheint voraussichtlich 2016)
Eine äußerst faszinierende und spannende Fortsetzung
von BookHook - 04.08.2015
Zum Inhalt: Sechs Monate sind vergangen, seit Furia und ihre Freunde die Umgarnte besiegt und Siebenstern verbannt haben. Doch der Kampf gegen die Unterdrückung der bibliomantischen Welt durch die Adamitische Akademie geht weiter, und dieser Kampf wird Opfer fordern¿ Meine Meinung: "Die Seiten der Welt - Nachtland" ist der zweite Band zu Kai Meyers Bestseller "Die Seiten der Welt", der Anfang 2015 mit dem Fantasy-Literaturpreis "SERAPH 2015" in der Kategorie "Bestes Buch" ausgezeichnet worden ist. M.E. ist es unbedingt empfehlenswert, zunächst den ersten Band gelesen zu haben, da die Geschichte über beide Bände hinweg verwoben ist und immer wieder kurze Rückblicke auf die Geschehnisse des ersten Bandes gegeben werden. Auf rd. 600 Seiten spinnt Kai Meyer die Geschichte um Furia und ihre Freunde weiter, beginnend ca. 6 Monate nach dem Ende des ersten Bandes. Entsprechend leicht fiel mir das Wiedereintauchen in Kai Meyers faszinierende Welt. Ohne großes Vorgeplänkel startet die Story sehr action- und temporeich und katapultiert den Leser mitten hinein in die quirlige bibliomantische Welt von Libropolis. Über insgesamt 62 Kapitel hinweg führt Kai Meyer Handlungsstränge zusammen, reißt sie wieder auseinander um sie dann in veränderter Charakterkonstellationen weiter fortzuschreiben, führt den Leser immer tiefer hinein in seine fantastische Welt, die aus der Kraft der Bücher erschaffen worden ist. Diese literarische Reise führt in ganz neue Mikro-Welten, von düsteren und beängstigenden Gefängnissen bis hin zu bernsteindurchsrtahlten Geheimorten, versteckt in der Unendlichkeit zwischen den Seiten der Welt. Dabei trifft der Leser mitunter auf altbekannt Charaktere aber auch auf einige neue, schillernde Figuren, deren Absichten nicht immer auf den ersten Blick erkenntlich sind. Tempo und Spannung variieren im Verlauf dieser Geschichte, fallen aber niemals zu weit oder gar zu lange ab. Es sind eher kleine Verschnaufpausen zwischendurch, um das gerade Gelesene ein wenig sacken zu lassen und sich für die kommenden Herausforderungen zu wappnen. So geht es den Charakteren im Buch und mir als Leser auch. Kombiniert mit regelmäßigen Sprüngen zwischen den Handlungssträngen und einigen unvorhersehbaren Wendungen hat es Kai Meyer problemlos geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite an sein Werk zu fesseln, einem Absolonbuch gleich. Es ist schier unglaublich, wie viel neue und fantastische Ideen Kai Meyer für "seine" bibliomantische Welt erdacht hat. Das Ende dieses Buches, so viel sei an dieser Stelle verraten, ist offen. Band 3 ist für das Jahr 2016 angekündigt und ich erwarte es bereits jetzt sehnsüchtig. FAZIT: Eine im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Fortsetzung dieser unglaublich spannenden, fantasiereichen und immer wieder überraschenden Hommage an das gedruckte Buch.
Das phantastische Abenteuer geht weiter!
von Buchsammlerin - 18.03.2016
Erster Satz: Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden. Inhalt: Die Reise ins Herz der Bücherwelt Immer tiefer dringt Furia in die magische Welt der Bücher vor. Das Phantastische Reich mit seinen uralten Bibliotheken und Geschichten wird von den tyrannischen Drei Häusern regiert. Von einem geheimen Ort aus, dem Sanktuarium, herrschen sie über die Geschichte aller Bibliomanten und Exlibri. Doch Furia und ihre Gefährten leisten Widerstand. Um ihre Welt von den Unterdrückern zu befreien, begeben sie sich auf die gefährliche Suche durch die verborgenen Refugien nach dem Zentrum der Macht - und stoßen auf das größte Geheimnis der Bibliomantik. Sprudelt über von Ideen, abenteuerlichen Gestalten und phantastischen Wesen. FAZ Meine Meinung: Kai Meyer schafft es mal wieder, mich zu verzaubern und in eine ferne, phantastische Welt zu entführen. Nicht umsonst zählt er zu meinen Lieblingsautoren! Der erste Band dieser Triologie hat mich bereits verzaubert, aber Nachtland ist (meiner Meinung nach!) sehr viel sppannender! Es passiert so viel, zum Teil auch unerwartetes. Ab und an habe ich mich total erschreckt, weil es eine Wendung gab und etwas schreckliches passiert ist, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte... Und an einer Stelle hätte ich Furia und Pip am Liebsten angeschrien, weil ich etwas wusste, was sie nicht wussten... Ich muss gestehen, dass ich am Anfang wirklich sehr lange gebraucht habe, um wieder in die Handlung hineinzufinden, da ich den ersten Band vor über einem Jahr gelesen habe und mir vieles nicht mer präsent war. (Das hat sich aber schnell gegeben!) Die Geschichte strotzt nur so von interessanten Charakteren, die jeder etwas für sich haben. Es gibt welche, die waren mir auf anhieb sympathisch, mit manchen musste ich erst warm werden und wieder andere konnte ich überhaupt nicht leiden! Man begegnet im Laufe des Buches einigen alten Bekannten aus Band eins, an die man schon nicht mehr gedacht hat. Auch giibt es zwischen den Protagonisten einige Meinungsverschiedenheiten und sogar Misstrauen! Ich fand es sehr schön, dass ab und an auch aus Sicht anderer (z.B. Isis Nimmernis) erzählt wurde. Dadurch kam mal frischer Wind auf und man konnte die Handlung mal aus einem anderen Winkel betrachten. Besonders auffällig war dies bei Isis, denn sie ist die einzige, die wirklich Erwachsen ist und somit hat sie einen ganz anderen Blick auf die Dinge! Auch wurde aus Sicht der Kontrahenten berichtet, was mir wirklich sehr gut gefallen hat, weil man Furia und Co dadurch ein Stück vorraus war. Die vielen kleinen Nebenhandlungen haben dem Roman Leben eingehaucht und die verschiedenen Wesen haben die magische Atmosphäre wunderbar wieder gespiegelt! Nur das Ende fand ich wirklich sehr fies, da es einen Cliffhanger gibt, der kaum hätte größer sein können! (Ich will Band 3. Jetzt. Sofort!) Schreibstil: Die Seiten der Welt sind in der 3. Person geschrieben und man begleitet beim Lesen immer eine bestimmte Figur, die einem ihre Gefühle offenbart. An sich lässt sich Meyers Schreibstil wie immer toll lesen und ich habe das Buch einfach nur verschlungen! Das Buch ist in vier Teile + Nachspiel unterteilt, was den Inhalt irgendwie ganz nett gliedert. Es ist fast so, als läse man vier Bucher hintereinander weg (z.B. Erster Teil Die alexandrinische Flamme). Zum Cover: Ich finde das Cover wunderhübsch! Es ist ähnlich gestaltet wie der erste Band, jedoch in weiß mit metallic blau statt schwarz mit gold. Außerdem sind auf dem zweiten Band anstelle der Origamikraniche Origamivögel (Tauben?), was allerdings kaum einen Unterschied macht. Mir gefallen beide Bücher optisch richtig gut, weil sie sehr edel wirken und echte Hingucker sind! Besonders die grazielen, flügelartigen Muster haben es mir sehr angetan! Es gefällt mir auch sehr gut, dass die Bücher schutzumschlage haben, da sie ohne diese auch einfach nur toll aussehen! Sonstiges: Kennt ihr eigentlich schon die tolle Website der Triologie? Da könnt ihr unter anderem bei einem Gewinnspiel mitmachen und euch das Lesezeichen ausdrucken oder Hintergründe für euren Desktop holen! Außerdem gibt es dort eine Anleitung für Origamikraniche (von denen fliegen sehr viele schon um mein Regal herum) und ihr könnt den Widerstand auf einer wundervoll gestalteten Karte erkunden. Es lohnt sich. Wirklich! -[ http://seiten-der-welt.de/
Der erste Teil hat mir etwas besser gefallen
von LenaausDD - 16.08.2015
Der Widerstand gegen die Adamitische Akademie mit Furia, Cat, Isis, Ariel und Co geht weiter: Während die Akademie ganz andere Sorgen hat, versuchen die aus dem ersten Teil bekannten Charaktere ihre Ziele zu verwirklichen. Dabei erhalten sie Unterstützung von ein paar wenigen neuen Charakteren und erweitern gleichzeitig die Zahl ihrer Feinde. Da ich vorher sicherheitshalber noch mal in den letzten Seiten des ersten Buches geblättert und hier und da ein paar Zeilen gelesen habe, konnte ich gut in die Geschichte hineinfinden, obwohl zwischen der Handlung der beiden Bücher einige Zeit liegt und die Ereignisse im zweiten Band bereits am Anfang Schlag auf Schlag kommen, was ich sonst eher von Showdowns am Ende von Büchern gewohnt bin. Von dieser geballten Spannung gleich zu Beginn war ich einerseits positiv überrascht, andererseits habe ich bedauert, Summerbelle, eine neu dazugestoßene Widerstandskämpferin, nicht von Beginn an kennengelernt haben zu dürfen. Während des Lesens trifft man einige alte Charaktere wieder, liest von zahlreichen neuen Schauplätzen und stößt wie auch im ersten Teil auf spannende Kapitelenden, die dazu verleiten, dass man nicht mit dem Lesen aufhören möchte. Ein wirklicher Page-Turner-Effekt wollte sich bei mir jedoch nicht einstellen. Dafür lernt man Mitglieder der Familie Himmel (eine Familie der drei Häuser) kennen, was mir sehr gut gefallen hat, und kann insbesondere durch Cat, das Schnabelbuch und ein paar andere Charaktere vereinzelt lachen: Da wusste ich wenigstens, warum ich was gemacht habe: um zu überleben [...]. Das war ein Ziel, das ich erreichen konnte, und deshalb bin ich morgens ... also, mittags ... aufgestanden und hab mich auf den Weg gemacht. (S. 183) Kannst du die Fenster im Auge behalten? , bat Furia Cat. Klar. Falls da oben Bibliomanten auftauchen, töte ich sie mit meiner schlechten Laune. (S. 383) Der spannende, anschauliche Schreibstil hat mir wie auch im ersten Teil wieder wunderbar gefallen, nur die Angabe von Entfernungen hat mich etwas gestört, da diese nicht im metrischen System geschah und ich mit den Angaben so wenig anfangen konnte. In diesem Teil finden sich durchaus mehr Kämpfe als im ersten Teil, was angesichts des Einsatzes der bibliomantischen Kräfte ganz interessant war, insgesamt aber wohl Geschmackssache ist. Die im ersten Teil häufigen Beschreibungen der aus Leseratten-Sicht grandiosen bibliomantischen Welt (vom Lesebändchengewächshaus bis hin zu speziellen Buchläden) treten hier eher selten auf, stattdessen findet man öfter die Schattenseiten der Bibliomantik vor, welche aber nicht weniger ideenreich erläutert werden. Ein wenig Enttäuschung habe ich lediglich aufgrund der Charaktere verspürt. So empfand ich vor allem Summerbelle als ein bisschen zu einseitig, andere Charaktere durchlebten in meinen Augen etwas zu starke Wandlungen und Kai Meyer hat für meinen Geschmack ein bisschen zu oft Charaktere verkuppelt bzw. mehr als freundschaftliches Interesse bei Charakteren angedeutet. Das Ende des Buches war schließlich nicht ganz der Showdown, den ich erwartet habe, weil es eine Menge Fragen offen lässt, die aber sicherlich im nächsten Teil geklärt werden werden. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern Furias Kampf gegen die Akademie weiterverfolgen möchte nicht vor Kämpfen zurückschreckt und Lust hat, die Abgründe der Bibliomantik kennenzulernen. ;) Da sich im Buch nur sehr vereinzelt Erläuterungen zu Sachverhalten aus dem ersten Teil finden, sollte man außerdem den ersten Teil gelesen haben.
Actionreiche Fantasy
von Anonym - 20.08.2015
Kai Meyers "Die Seiten der Welt - Nachtland" ist der 2. Band der "Die Seiten der Welt"-Reihe. Wir begleiten Furia und ihre Freunde weiterhin bei ihrem Kampf gegen die Akademie, doch auch neue Bedrohungen regen sich. Die Ideen, von denen keiner recht weiß woher sie kamen und was sie eigentlich sind, vernichten die tieferen Refugien und kommen immer höher hinauf. Auch die Familie Himmel, eines der drei Häuser der Akademie, stellt eine vielfältige Gefahr dar. Dieser 2. Band ist sehr actionreich und spannungsgeladen, dem Leser bleibt kaum ein Moment zum Durchatmen. Viele neue magische und phantastische Dinge begegnen uns und man kann einfach nur über den Ideenreichtum von Kai Meyer staunen. Beim Lesen merkt man das man das Buch eines Autors vor sich hat, der sein Handwerk absolut beherrscht. Doch durch die immer wieder wechselnde Sichtweise bleibt der Leser ein Beobachter von außen, echte emotionale Nähe kann nicht richtig entstehen. Mir persönlich waren manche der Action Szenen zu langatmig, allein die erste Szene zog sich über fast 100 Seiten. Der eindrucksvolle, bildreiche Schreibstil hat mir dafür sehr gut gefallen. Zum Ende des Buches bleiben viele Fragen offen, die neugierig auf Band 3 machen, aber nicht zu viele als dass man völlig angespannt zurück bliebe. Hier hat Kai Meyer ein gutes Maß getroffen, Spannung zu erhalten, aber nicht über zu strapazieren. Das einzige Manko an diesem Buch meinerseits ist, dass ich keine emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufbauen und damit nicht so intensiv mitfiebern konnte. Für dieses actionreiche, spannende, grandios phantastische Buch gibt es von mir also eine klare Leseempfehlung.
Brillante Fortsetzung!
von Kim G. - 18.08.2015
Die Geschichte rund um Furia und die Bibliomantik geht in die zweite Runde und ist ein Muss für alle Bücherliebhaber und Leseratten! Das Buch entführt einen wie Teil 1 in die wunderbare Welt der Bücher und der Bibliomantik! Furia und die Anderen befinden sich immer noch im Widerstand gegen die Adamitische Akademie, doch diese ist bei weitem nicht das größte Problem. Es tauchen immer wieder neue Probleme und Rätsel auf. Kaum ist ein Rätsel gelöst, gibt es auch schon wieder das Nächste. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man immer wissen möchte, wie es weitergeht und wie sich alles weiterentwickelt. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss mit viel Action. Auch die Fantasie kommt nicht zu kurz. Auch in diesem Teil hat Kai Meyer seiner Fantasie wieder freien Lauf gelassen und es war einfach ein unglaublich tolles Erlebnis dieses Buch zu lesen! Die Charaktere haben mir wie im ersten Teil sehr gut gefallen. Furia ist eine tolle Protagonisten, die wie ich finde, unglaublich mutig und willensstark ist. Isis ist wie im ersten Teil stark und will unbedingt ihre Ziele erreichen. Sie gerät jedoch in eine Sucht und ich bin gespannt darauf, wie sich alles im dritten Teil weiter entwickelt. Auch Cat und Finnin finde ich toll, man fiebert bis zum Schluss mit den Beiden mit und wünscht sich so sehr, dass sie ihr Happy End bekommen. Dann ist da natürlich auch noch Furias kleiner Bruder Pip, dieser ist viel reifer in Teil 1 und übernimmt viel Verantwortung. Auch einige neue Charaktere stoßen dazu. Am positivsten ist mir Patience aufgefallen! Ich finde er ist ein sehr liebenswürdiger und hilfsbereiter Charakter, der mir gleich ans Herz gewachsen ist. Der Schreibstil von Kai Meyer ist sehr flüssig und man hat viel Spaß am Lesen. Über seine Fantasie bin ich total begeistert! Man ist immer gespannt, was er sich wohl als nächstes einfallen lässt. Er nimmt auch Bezug auf andere Werke, so taucht zum Beispiel ein Insekt namens Samsa auf, dass aus Die Verwandlung stammt. Ich kann dieses Buch wirklich sehr weiter empfehlen und es allen Buchliebhabern nur ans Herz legen! Es ist toll in eine Welt der Bücher abzutauchen.
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von 123Sarah321 - 21.08.2015
Die Seiten der Welt 2 (spoilerfrei) Die Seiten der Welt Nachtland ist die Fortsetzung des Bestsellers die Seiten der Welt . Im zweiten Band gehen die Abenteuer und die Geheimnisse rund um die Bibliomantik weiter. Furia macht Fortschritte als Bibliomantin. Außerdem lernen wie die Drei Häuser näher kennen und auch die gesamte Welt der Bibliomantik. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, da ich ja keinen spoilern will. ;) Meine Meinung: Ich verstehe den Hype um diese Bücher nicht ganz. Die Bücher werden viel gelobt. Es wird auch überall gesagt beziehungsweise geschrieben, Wenn man Bücher liebt, dann muss man diese Buch lesen und auch lieben . Naja, ich liebe Bücher und auch das Genre Fantasy, aber das Buch war leider nicht mein Fall. Wie gesagt ich verstehe den Hype nicht. Die Bücher würde ich auch eher in den Bereich High Fantasy einordnen und nicht in den Bereich Fantasy/Jugendbücher. Es gibt so viele Charaktere, so viele Handlungen, so viele Rätseln und so viele Kämpfe. Ich wusste nie wo geht die Reise hin, was ist das Ziel? Außerdem bringt Kai Meyer öfters seine Protagonisten einfach um. Was mich persönlich nicht stört, da ich es ja schon gewohnt bin von meiner Lieblingserie und Buchreihe Game of Thrones , doch wenn in Game of Thrones ein Protagonist stirbt, bin ich meist wütend, schockiert und traurig und bei diesem Buch ist es eher so, Ach, Gott sei Dank, einer weniger. Die Charaktere waren mir zu blass und mit Furia, der Hauptprotagonistin wurde ich auch nicht wirklich warm. Im ersten Teil stirbt ihr Vater (keine Sorge, das ist kein Spoiler, das passiert gleich auf den ersten Seiten^^) und sie ist nicht einmal annähernd traurig oder schockiert und im nächsten Moment wird ihr Bruder entführt und sie macht sich nicht wirklich Sorgen. Auch fand ich, dass das Alter nicht so ganz zu den Charakteren passte und zur Handlung. Ich musste mich so anstrengen die beiden Bücher zu lesen. (Ich hab gleich beide hintereinander gelesen.) Die Handlung ist so komplex und verstrickt. Einerseits bewundere ich Kai Meyer für seine Fantasie und andererseits war es mir dann doch zu viel. Mein Vorstellungskraft ist ein wenig beschränkt. ^^ Ein sprechende Lesesessel und eine sprechende Leselampe, war das wirklich notwendig? Obwohl manchmal fand ich die auch ganz witzig, aber am Anfang konnte ich damit nichts anfangen. Nun zum Positiven: Die Liebe zu den Büchern wird in diesen zwei Büchern wirklich sehr zelebriert, was mir unheimlich gut gefallen hat. Mein größtes Highlight beziehungsweise Lieblingscharakter ist und bleibt das Schnabelbuch. Es ist einfach so lustig und das Beste am ganzen Buch. Dann noch was Positives: die Bücher sehen ziemlich gut in meinem Bücherregal aus, aber deswegen würde ich mir die Bücher nicht kaufen.. ;) Mein Fazit: Band 2 ist ein bisschen besser als Band 1, aber auch viel komplexer. Man muss sich jedoch im 2 Band noch mehr konzentrieren um den Faden nicht zu verlieren. Manchmal musste ich ein Kapitel auch nochmal lesen um alles zu verstehen. Ich hatte halt leider meine Probleme mit den Charakteren und den Handlungen, doch trotzdem gibt es 3 Sterne, weil die Geschichte sehr durchdacht war und manche Ideen wirklich brillant waren.
Die Seiten knistern nur so vor Spannung
von kathiduck - 17.08.2015
Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden. Ihre sommersprossige Haut duftete nach Papier und Buchbinderleim, ihr langes blondes Haar nach Druckerschwärze. Sie hatte diesen Geruch geliebt, seit sie ein Kind gewesen war, aufgewachsen in Salons und Sälen voller Bücher. Man hätte meinen können, sie hätte den Duft ihrer Umgebung angenommen. Stattdessen aber ging er von ihrem Körper aus, so als wäre sie selbst zu einem Buch geworden. (S. 7) Furia und ihre Freunde vom Widerstand dringen immer tiefer in die magische Welt der Bücher vor, einzig und allein in dem Bestreben, das Reich phantastischer Geschichten und uralter Bibliotheken vor der Tyrannei der Adamitischen Akademie zu befreien. Von dem Sanktuarium aus, einem geheimen Ort, regieren die drei mächtigen Häuser Cantos, Lohenmut und Himmel die Welt der Bibliomanten und der Exlibri, wobei sie letztere aus tiefem Herzen verabscheuen und deshalb ausmerzen wollen. Um diese Herrschaft der Unterdrücker zu beenden, begibt sich Furia auf eine gefährliche Reise durch die verborgenen Refugien auf der Suche nach dem Zentrum der Macht. Doch dabei stoßen sie auf eine weitaus größere Gefahr, vor der sich sogar die Akademie fürchtet: Das größte Geheimnis der Bibliomantik. Die Seiten der Welt - Nachtland ist die Fortsetzung des SPIEGEL-Bestsellers Die Seiten der Welt von Kai Meyer und steht dem in nichts nach, weshalb es von mir ebenfalls fünf Sterne bekommt. Schon von Beginn an fesselt die spannende Geschichte von Furia Salamandra Faerfax, die sich dieses Mal gemeinsam mit ihren Freunden vom Widerstand gegen die Adamitische Akademie und einer weitaus größeren Gefahr, die sich in den verborgenen Refugien zu einer großen Macht formiert, zur Wehr setzen muss. Dabei mangelt es sicherlich nicht an packenden Kampfszenen, bei denen mächtige Energien und Kräfte freigesetzt werden. Außerdem lassen sich zunehmend historische Parallelen zu bedeutenden Ereignissen unserer Geschichte, wie etwa dem Holocaust erkennen, die in einen modernen Kontext gebracht werden, wobei die in den Ghettos lebenden Exlibri die Rolle der angeblich Minderwertigen und Verstoßenen einnehmen. In diesem Buch findet man zudem viele Bezüge zu anderen Büchern, wie beispielsweise Shakespeares Sommernachtstraum , aus dem die Anführer der Bardenbrüder, Ariel und Puck, stammen, und die Kakerlake Samsa, deren Ursprung auf Franz Kafkas Die Verwandlung zurückführen ist. Die altbewährten Charaktere überzeugen auch in diesem Buch wieder vollends und sorgen für zahlreiche Schmunzelmomente, wie etwa Furias rotes Schnabelbuch, das einen lustigen Kommentar nach dem anderen loslässt. Aber es gibt auch ein paar neue Personen, die einen sind liebenswert, während die anderen nur hochgradig verachtenswert sind. Zur ersten Kategorie gehört definitiv Patience, ein Krieger aus den Südstaaten, der nun als Leibwächter fungiert und mich dabei irgendwie immer an einen treuen Hund mit Dackelblick erinnerte. Es war einfach nur herrlich, wie der aus einem Schnulzenroman stammende Exlibro seiner Verflossenen hinterhertrauerte und dafür bei den anderen Bewohnern der Residenz nichts als genervte Blicke erntete. Im Gegensatz dazu stehen die Mitglieder des Hauses Himmel, einem der drei tyrannischen Familien, welche die Welt der Bücher regieren, denn diese fielen hauptsächlich durch ihre Intrigen auf. So etwa die elfjährige Pandora Himmel mit ihrem engelsgleichen Antlitz, die jüngste der drei Kinder des Barons, welche allerdings vollkommen ohne bibliomantisches Talent geboren wurde. Dies mindert aber keineswegs ihre Abartigkeit, eher im Gegenteil: Mit Genuss reißt sie Schnabelbüchern auf grausame Art und Weise alle Seiten heraus und tötet zudem noch ihren eigenen Vater, obwohl dieser ihr stets seine Liebe entgegenbrachte. Wie auch in Teil eins sind auch in diesem Buch wieder einige schöne Zitate über Bücher, das Lesen und Literatur zu finden, wie etwa Cats Aussage Bücher wird es immer geben. Und Leute, die sie lesen. (S. 333), welche vor allem durch die Nüchternheit und die Überzeugung, die dahintersteckt, beeindruckt. Eine weitere Besonderheit dieses Buches sind die fantasievollen Welten, die Kai Meyer einzig und allein mit seiner Sprache erschaffen kann, welche zahlreiche Bilder im Kopf entstehen lassen, was man an folgendem, unglaublich lyrischen und wortgewaltigen Ausschnitt, der nur einer von vielen ist, sehr gut nachvollziehen kann: Über ihr dräute ein Unwetter aus Farben, schillernd und brodelnd wie kochendes Öl. [...] Von überallher rückten weitere Farbengebirge heran, schoben sich wie majestätische Gewitterfronten durch den glühenden Abgrund, verdunkelten mit ihrer Masse das goldene Licht. Sie waren unter ihr, über ihr, auch rechts und links, manche ganz nah, andere weit entfernt. Rauchige Stränge aus buntem Chaos verbanden sie miteinander, spannten sich durch die Leere wie pulsierendes Aderwerk. Hinter ihnen waren vage die phantastischen Faltenwürfe der Netze zu sehen. Einige waren zerrissen, wo die Ideen sie durchbrochen hatten. (S. 562) Für Bücherliebhaber ist diese grandiose Fortsetzung einer vielversprechenden Trilogie rund um die Welt der Bücher ein absolutes Muss, denn die sympathischen Charaktere, allen voran Furia Salamandra Faerfax und ihr Seelenbuch, entführen einen auf eine Reise durch die Macht der Bibliomantik, wo ein actiongeladenes Kapitel das nächste jagt und die Seiten vor Spannung nur so knistern.
Die Seiten der Welt
von Thomas Eicher - 14.08.2015
Inhalt: Im zweiten Teil der Trilogie um die Bibliomanten und ihre Parallelwelt der Bücher geht der Kampf gegen die Adamitische Akademie in eine neue Runde. Furia und ihre Mitstreiter finden neue Helfer und Sympathisanten, aber sie müssen auch blutige Verluste hinnehmen. Nicht anders geht es ihren Feinden und während einige der Bösen ein unrühmliches Ende nehmen, kristallisiert sich heraus, dass noch ganz andere finstere Mächte hier am Werk sind. meine Meinung: Kai Meyer fackelt diesmal nicht lange und schmeißt den Leser mit Wucht in die Handlung. Man ist gut beraten, wenn man den ersten Teil schon gelesen hat, denn zum Atemholen und Eingewöhnen bleibt wenig Zeit. Mir hat das sehr gut gefallen. Ich mag es, dass die Geschichte ein hohes Tempo an den Tag legt. Für ein Jugendbuch ist es fast etwas blutig - auf jeden Fall gibt es einige Tote. Allerdings ist es nicht brutal und der Humor kommt auch nicht zu kurz in diesem Buch. Ich musste oft schmunzeln und ein paar Mal laut loslachen. Dieses Buch strotz geradezu vor fantastischen Einfällen, vor magischen Wesen, vor Anspielungen auf Bücher und Buchhelden. Für leidenschaftliche Leser und solche die es werden wollen, ist es ein Fest und ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß beim Lesen eines Fantasy-Jugendbuches. Von mir eine dicke Leseempfehlung und ich freue mich sehr, dass Kai Meyer schon an der Fortsetzung dran ist.
Actionreich und mit coolen Figuren: Auch als Nicht-Fantasy-Leser eine Empfehlung
von Lasszeilensprechen - 18.08.2015
In dem zweiten Teil von Die Seiten der Welt lässt Kai Meyer den Leser wieder in die Welt der Bibliomantik eintauchen. Diesmal dringt Furia tiefer in die Geheimnisse der Buchwelt ein, die von den drei tyrannischen Häusern regiert wird. Was als Widerstand begann, weitet sich zu einer allumfassenden Rebellion aus. An Furias Seite sind altbekannte Freunde, aber auch Fremde, die ihr Leben riskieren, um das Zentrum der Macht, das Sanktuarium, zu finden und zu zerstören. Nachtland führt Furia durch die ganz düsteren Schattenseiten der Bibliomantie... Wie schon beim ersten Teil erläutert, bin ich so gar nicht der Fantasy Fan. Den ersten Teil las ich mehr per Zufall und da er mir ganz gut gefiel, wollte ich nun nochmal Nachtland lesen. Überraschend ist der Einstieg in das Buch, wenn man es nicht eher als Fall bezeichnen soll. Es geht gleich los, ohne jeglichen Vorspann. Hier sollte man definitiv den ersten Band gelesen haben, am besten sollte dieser auch noch nicht so lange zurückliegen. Zum Glück trifft man gleich auf viele bekannte und liebgewonnene Charaktere, sodass man schnell in die Geschichte findet. Während der erste Band die zum Teil sehr blumige bibliomantische Welt schildert, konzentriert sich Nachtland mehr auf die Schattenseiten, Machtkämpfe und Intrigen. Somit handelt es sich um eine etwas düstere Abbildung als im ersten Teil. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Furia, Cat, Finian und Co sich gegen die Adamitische Akademie auflehnen. Nur auf Isis müssen sie verzichten, nachdem sie nicht mehr sicher sind, auf welcher Seite Isis eigentlich steht. Für mich war der zweite Teil noch besser als der erste. Viele Fragen werden beantwortet, genauso gibt es Einblicke in die Familien der Akademie und das Buch gibt Aufschluss darüber, wie sich die einzelnen Refugien entwickelt haben. Einzig bemängeln kann ich, dass der Mittelteil zu viele Kämpfe enthielt, hier hätte sich der Autor mehr auf das eigentliche Geschehen konzentrieren können. Das Ende hat mich insoweit neugierig gemacht, dass ich auch den dritten Band lesen möchte. Fantasy Fans und Buchliebhaber kommen definitiv auf ihre Kosten. Aber auch die, die eine spannende Geschichte mit liebevoll gezeichneten Charakteren wie einem Schnabelbuch, einem grummeligen Sessel oder eine schnippische Lampe mögen, können gerne zu diesem Buch greifen. Da ich diesen Teil als eine Steigerung empfand, vergebe ich 5 Sterne.
Noch besser als der erste Teil
von Iloenchen - 28.07.2015
Nachdem Furia die Exlibri in ihre Residenz gebracht hat, plant die Gruppe weiterhin den Widerstand. Doch wie sollte es anders sein als das alles anders kommt als gedacht? Der zweite Teil von Die Seiten der Welt ist noch spannender als der erste. Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen schillernden Figuren, die Kai Meyer erschafft. Selbst solche, die nur einen kurzen Auftritt haben, wirken lebendig. Der Autor schafft es, dass man eine enge Beziehung zu ihnen aufbaut und sie während des Lesens vor sich sieht. Zudem wurde in diesem Buch die Spannung, die schon im ersten Teil aufgebaut wurde, nochmals gesteigert. Es tauchen immer wieder offene Fragen und Andeutungen auf, die einen durch die Seiten fliegen lassen. Zwar war das Buch lang, ich habe jedoch nur wenige Tage gebraucht, um es zu verschlingen. Der Schreibstil mit seiner Liebe zu Details, der trotzdem sehr flüssig wirkt, hat dabei geholfen. Ich kann die Seiten der Welt allen empfehlen, die gerne Fantasy lesen und ein ganz besonderes Buch suchen. Es ist allerdings notwendig, vorher den ersten Teil zu lesen und sobald der dritte Band erschienen ist, empfehle ich dringend, diesen griffbereit zu halten.
Bibliomantisch
von Julia K. - 10.08.2015
Nachdem ich den ersten Teil von "Die Seiten der Welt" gelesen habe und es gut fand, musste ich die Fortsetzung natürlich auch lesen. Bei mir ist es meistens so, dass ich vom ersten Band total überzeugt bin und mich der zweite Band nicht so ganz anspricht. Hier ist es genau andersrum. Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ging halt sofort weiter und man war wieder mittendrin ohne dass erstmal viel zu den einzelnen Charakteren oder "Die Seiten der Welt" berichtet wurde. Der Schreibstil ist einfach so toll, dass man sofort wieder mittendrin ist. Es werden einige neue Charaktere vorgestellt, die ich auf Anhieb sympathisch finde und die nicht endlos lange vorgestellt werden, sondern nach und nach und man sie durch ihr Handeln schon sehr gut kennenlernt. Genau wie im ersten Band müssen auch hier wieder einige Charaktere ihr Leben lassen. Zum Glück hatte ich gerade erst das erste Buch beendet, sonst hätte ich teilweise Probleme mit den ganzen Fantasiebegriffen gehabt, da diese doch teilweise schwer zu merken sind. Ein Glossar würde hier Abhilfe schaffen und man könnte nochmal bei unbekannten Begriffen nachschlagen. Dieser Teil knüpft an den ersten Teil an und Furia kämpft weiterhin gegen die Adamitische Akademie. Dabei helfen ihr viele Freunde und Verbündete, sie haben aber auch einige Gegner. Die Bibliomantik, bei der sie Energie aus ihren Seelenbüchern ziehen können, helfen beim Kampf. Es begegnen ihr viele Gestalten, die einen böse, die anderen nett und einige rätselhaft, die man nicht sofort zuordnen kann. Es ist inhaltlich wirklich sehr fesselnd und es passiert stetig etwas Schlag auf Schlag, sodass man immer weiterlesen muss und das Buch nicht aus der Hand legen kann. Als ich das Buch beendet hatte, bleiben immer noch viele Fragen offen, die leider erst im nächsten Jahr geklärt werden, wenn der dritte Band erscheint. Ich freue mich da jetzt schon sehr drauf.
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