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Die Welt als Bühne. Band 5

Geschichte des Europäischen Theaters - 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. 400 Abbildungen.
Buch (gebunden)
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte das europäische Theater seine künstlerischen Positionen, setze seine thematischen Akzente und schuf sich seine institutuionellen Strukturen innerhalb der Rahmenbedingungen, die die geselschaftlic... weiterlesen
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Die Welt als Bühne. Band 5 als Buch
Produktdetails
Titel: Die Welt als Bühne. Band 5
Autor/en: Manfred Brauneck

ISBN: 3476016935
EAN: 9783476016935
Geschichte des Europäischen Theaters - 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
400 Abbildungen.
Bearbeitet von Wolfgang Beck, Nina Grabe
Metzler Verlag, J.B.

24. September 2007 - gebunden - XVI

Beschreibung

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte das europäische Theater seine künstlerischen Positionen, setze seine thematischen Akzente und schuf sich seine institutuionellen Strukturen innerhalb der Rahmenbedingungen, die die geselschaftlichen und politisdchen Entwicklungen in diesem Zeitraum vorgaben. So ging es am Ende des Zweiten Weltkriegs in vielen Ländern nicht nur um den Wiederaufbau zerstörter Theatergebäude, sondern auch um einen umfassenden Wertediskurs, bei dem das Theater seine Stellung in der Gesellschaft neu zu behaupten hatte. Entscheidend geprägt war die Entwicklung des Theaters von der Teilung Europas in eine westliche Sphäre und einen unter der Herrschaft der Sowjetunion stehenden Staatenverbund. Für diese Länder galt zwar die kulturpolitische Doktrin des sozialistischen Realismus, doch schufen sich die Theater dennoch bemerkenswerte Freiräume. Eine vergleichbare Situation existierte in der Zeit der Diktaturen in Spanien und Portugal noch bis Mitte der siebziger Jahre. Im "Westen" dagegen lösten sich die philosophisch getönten Richtungen, existentialistisch oder "absurd", und die Theatermoden im Wechsel der Jahrzehnte ab. Die eskalierende Politisierung des Theaters in den sechziger Jahren stellte eine Zäsur eigener Art dar. Experimentiert wurde in diesen Jahrzehnten auf allen Ebenen, in der künstlerischen Arbeit wie in der Erprobung neuer institutioneller Strukturen. Durch das Aufkommen einer starken "alternativen" Theaterbewegung erhielt der etablierte Theaterbetrieb eine engagierte und jugendlich bewegte Konkurrenz, übernahm aber bald viele der innovativen Impulse dieser Bewegung: Mit dem Zusammenbruch des "Ostblocks" waren die Theater dieser Länder mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich auf eine gänzlich neue Situation von Öffentlichkeit einzustellen. Nicht zuletzt auf die Spielregeln eines freien, konkurrierenden Marktes. Am Ende des Jahrhunderts war die Orientierungssuche, künslerisch, wie auch in der Positionierung des Theaters in einem komplexer und globaler gewordenen kulturellen Gefüge, das zentrale Thema.

Inhaltsverzeichnis

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Portrait

Manfred Brauneck, Professor emerit. für Theaterwissenschaft, bis 2003 Direktor des Zentrums für Theaterforschung und bis 2005 Leiter des Studiengangs Schauspieltheater-Regie an der Universität Hamburg; er gilt als einer der besten Kenner europäischer Theatergeschichte, er schrieb zahlreiche Handbücher und fachwissenschaftliche Veröffentlichungen zu Theatergeschichte, Dramaturgie und zur öffentlichen Funktion des Theaters.

Pressestimmen

Mit dem Band 5 kommt die opulente "Geschichte des europäischen Theaters" mit den Ausführungen zur 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts an ihr chronologisches Ende und schließt damit ein Werk ab, das seinesgleichen sucht. Diese inhaltlich wie formal schwergewichtigen Bände zur europäischen Theatergeschichte bieten fundiert jedwede Information zum Theater. lehrerbibliothek.de
Das in den Bänden 4 und 5 behandelte 20. Jahrhundert ist noch am ehesten jenes, in dem Brauneck abseits seiner enzyklopädischen Unternehmungen eigene Detailarbeit einfließen lassen kann, alles andere wird von ihm in berechtigter Offenheit als Essenz der internationalen theaterhistorischen Forschung deklariert - diese Essenz herzustellen ist ja für sich eine bewundernswerte Leistung. MEDIENwissenschaft
Es ist ein liebevolles und zugleich kompetentes Werk, das sich Raum für eine genaue Übersicht nimmt, die nie das Ganze im historischen Kontext aus dem Blick verliert. Braunecks fünfbändiges Werk ist ein Schatz der Theatergeschichtsschreibung. Die Deutsche Bühne

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