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Auf der Strasse leben

Mädchen und junge Frauen ohne Wohnung. 3. Auflage.
Buch (kartoniert)
"Auf der Straße leben" heißt, in einer existentiellen Notlage zu sein. Alltägliche Dinge wie Essen, Schlafen oder Duschen fehlen und müssen mühsam organisiert werden, oft durch illegale Praktiken. Für Mädchen und ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Auf der Strasse leben
Autor/en: Martina Bodenmüller

ISBN: 3825826686
EAN: 9783825826680
Mädchen und junge Frauen ohne Wohnung.
3. Auflage.
Lit Verlag

Juli 2010 - kartoniert - 156 Seiten

Beschreibung

"Auf der Straße leben" heißt, in einer existentiellen Notlage zu sein. Alltägliche Dinge wie Essen, Schlafen oder Duschen fehlen und müssen mühsam organisiert werden, oft durch illegale Praktiken. Für Mädchen und junge Frauen bedeutet dies gleichzeitig, der Stigmatisierung und Diskriminierung als "Straßenmädchen" ausgesetzt zu sein - von seiten der Szene, durch Passanten, aber auch durch die Jugendhilfe. Dennoch scheint das Straßenleben immer noch erträglicher zu sein als das, was die Mädchen und jungen Frauen in ihren Familien oder Heimen vorher erlebt haben. Und auch die Angebote der Jugend- und Wohnungslosenhilfe bieten anscheinend oft nicht das "Zuhause", was die Mädchen und Frauen suchen - warum sonst ziehen sie die Schlafplätze bei Bekannten oder in Parks immer wieder den betreuten Angeboten vor?
Martina Bodenmüller hat Mädchen und junge Frauen befragt, die auf der Straße leben. In lebensgeschichtlichen Interviews erzählen die Betroffenen von ihrem Alltag, ihrem Leben, ihren Erfahrungen, Wünschen und Hoffnungen. Aus der Auswertung ergeben sich Ansätze für pädagogisches Handeln, das an den Bedürfnissen der Mädchen und jungen Frauen ansetzt und ihrer Lebenswelt gerecht wird.

Portrait

Martina Bodenmüller, Jahrgang 1967, ist Diplom-Pädagogin und Kunsttherapeutin. Sie arbeitete von 1992 bis 1999 als Streetworkerin in Münster mit wohnungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Heute lebt und arbeitet sie in Gießen, leitet Kunst- und Kulturprojekte für soziale Benachteiligte und bietet darüber hinaus Konzeptentwicklungen und Fortbildungen an.
Weitere Informationen: www.bunte-projekte.de

Vorwort

Die Zahl der Menschen, die auf der Straße leben, wächst. Noch vor kurzem war die (Fach)Öffentlichkeit davon überzeugt, daß vor allem erwachsene Männer von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Inzwischen ist unübersehbar geworden, daß auch Mädchen und junge Frauen zunehmend ohne festen Wohnsitz sind. Die Zahl der Frauen, wie auch die Sensibilität für ihre spezifischen Probleme ist gewachsen. Mädchen und junge Frauen haben in den letzten Jahren mit ihren besonderen Lebenslagen neue Aufmerksamkeit im Bereich der sozialen Arbeit gefunden. Trotzdem existiert in diesem Bereich bisher wenig Literatur, Zahlen sind kaum bekannt und es gibt nur vereinzelte Darstellungen über Mädchen in der Subkultur. Über das, was die Mädchen wollen, darüber, wie parteiliche Mädchenarbeit in diesem Bereich aussehen könnte, gibt es bisher nur Spekulationen. Deshalb ist es ein großes Verdienst von Martina Bodenmüller, daß sie nicht nur die bisherige Forschungslage (vorrangig zu obdachlosen Frauen) zusammenfaßt, sondern auch eine eigene qualitative Studie über die Entstehungsbedingungen und das Erleben der Wohnungslosigkeit von Mädchen und jungen Frauen vorstellt. Die Frauen werden im einzelnen nach ihrer Lebenssituation in der Familie, der Entstehung von Wohnungslosigkeit, den Beziehungen und Bewältigungsstrategien in der Wohnungslosigkeit, nach Lebensplanung und nach Erfahrungen mit dem Hilfesystem der sozialen Arbeit gefragt. Ein entscheidendes Ergebnis der Befragung ist die Tatsache, daß die Mädchen und jungen Frauen trotz - oder wegen - intensiver Vorerfahrung, die Institutionen sozialer Hilfe nicht mehr in Anspruch nehmen wollen. Aus den Erzählungen der vier interviewten Mädchen und jungen Frauen ( 15, 17, 19 und 24 Jahre alt) geht klar hervor, daß sie den Preis für die Hilfe (Verzicht auf Sexualität, Verzicht auf selbstbestimmten Tagesablauf, usw.) nicht bezahlen wollen. Aus diesen subjektiven Beschreibungen gewinnt Bodenmüller schließlich Kriterien für die Entwicklung adäquater Hilfen, die vor allem niedrigschwellig konzipiert sein müssen: wohnungslose Mädchen und junge Frauen benötigen eine Anlaufstelle (Café, Waschmöglichkeiten, sleep-in, etc). Es müssen ihnen erste Hilfsangebote für das Leben gemacht werden, wie sie es führen wollen. Die Stärke des vorliegenden Buches besteht in der Eindringlichkeit mit der die Mädchen zu Wort kommen. Es wird deutlich, daß die "Nebeneffekte" der Wohnungslosigkeit (Kriminalität, prostituives Verhalten) die Konsequenz des Straßenlebens und nicht ihre Ursache sind. Carola Kuhlmann, Dieter Sengling

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