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Die Götter sind los

von Maz Evans
Empfohlen von 10 bis 13 Jahren.
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Produktdetails

Titel: Die Götter sind los
Autor/en: Maz Evans

ISBN: 3551520909
EAN: 9783551520906
Empfohlen von 10 bis 13 Jahren.
Übersetzt von Ilse Rothfuss
Carlsen Verlag GmbH

März 2017 - gebunden - 335 Seiten

Krawumms! Bruchlandung im Kuhstall - so hatte Virgo sich ihre Mission auf der Erde nicht vorgestellt. Auch bei Elliot läuft es nicht gerade optimal: Seine Mum ist krank, das Geld ist knapp und sein Lehrer hat es auf ihn abgesehen. Da hat er besseres zu tun, als sich um ein durchgeknalltes Sternbild-Mädchen zu kümmern. Doch dann befreien Elliot und Virgo aus Versehen den Todesdämon Thanatos. Jetzt müssen sie bei der Weltrettung gemeinsame Sache machen. Zum Glück bekommen sie göttliche Unterstützung. Nur sind Zeus, Hermes, Aphrodite und Athene zwar unsterblich, aber nicht immer sooooooooooo hilfreich.


Maz Evans begann ihre Karriere als Journalistin, schrieb Filmkritiken und fürs Feuilleton. Als Dozentin für Kreatives Schreiben entwickelte sie das Projekt Story Stew, das Kindern auf ungewöhnliche Weise die Freude am Schreiben vermittelt. Vor allem in Grundschulen und auf Literaturfestivals stößt Story Stew auf große Begeisterung. Maz lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in London.


"Wärmstens zu empfehlen!", BR Bayern 2, Mischa Drautz, 30.06.2017

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Bewertungen unserer Kunden
Die Queen rockt
von Ele - 02.03.2017
Die Götter sind los, Kinderbuch von Maz Evans, 336 Seiten, empfohlenes Lesealter 10 Jahre, erschienen im Carlsen-Verlag. Elliot Hooper hat jede Menge Probleme mit sich herumzuschleppen, seine Großeltern sind gestorben, seine Mutter ist krank und kann sich weder um sich selbst, denn um Elliot kümmern, die ganze Arbeit auf dem Hof muss von ihm erledigt werden, dazu kommen massive Geldsorgen, denn seine Mutter hat einen Kredit aufgenommen, der in einer Woche fällig wird. Es ist kein Wunder, dass zu allem Unglück noch Schwierigkeiten in der Schule dazukommen. Derweil vom Olymp sich das Sternbild Virgo aufmacht eine Dosis Ambrosia auf die Erde zu bringen, was nicht wirklich gut zu klappen scheint denn sie knallt auf der Home-Farm durchs Kuhstalldach. Aus Versehen befreien die beiden noch den Dämonen Thanatos. Zusammen mit den Olympiern versuchen sie nun die Welt zu retten, doch die Götter sind auch nur Menschen wie du und ich. Mir hat dieses Buch gut gefallen. Es ist gleichbleibend spannend, sehr witzig und ich konnte es in einem Rutsch lesen. Die Sprache ist für die Altersgruppe ab 10 Jahre hervorragend geeignet. Es wäre von Vorteil wenn sich der junge Leser ein wenig in der griechischen Mythologie auskennen würde, denn der Lesegenuss ist einfach größer, wenn man weiß, dass z.B. Hephaistos der Schmiedegott oder Athene die Göttin der Weisheit und des Krieges ist. Die Kapitel haben eine überschaubare, dem empfohlenen Lesealter angepasste Länge. Über jedem Kapitel steht eine kurze, zum Inhalt passende Überschrift und eine comicartige Zeichnung eines der Charaktere. Die witzigen Dialoge machen die vorliegende Geschichte sehr lebendig. Am besten hat mir die Episode mit der englischen Königin gefallen, da musste ich wirklich laut lachen. Zum Ende der Erzählung nimmt die Spannung noch einmal richtig Fahrt auf und endet mit einem Cliffhanger, sicher will der Leser gerne wissen wie die Geschichte weitergeht und fiebert auf den nächsten Band. Maz Evans ist hier in schöner, klarer Sprache ein witziges, unterhaltsames Buch gelungen, welches bestimmt nicht nur den jungen Leser anspricht. Von mir eine Leseempfehlung für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren, die sich für die griechische Mythologie interessieren oder etwas darüber erfahren wollen. Dazu 5 verdiente Sterne.
Geschichtsträchtig und modern
von ReiShimura - 28.04.2017
Elliot und seine Mutter Josie leben auf der ziemlich heruntergekommenen Home Farm in der Nähe von Stonehenge. Derzeit ist Elliots Leben als andere als einfach, das Geld ist knapp, seine Mutter ist krank und einer seiner Lehrer hat es auf ihn abgesehen. Und dann platzt plötzlich auch noch Virgo in Elliots Leben. Das verrückte und angeblich unsterbliche Mädchen behauptet doch tatsächlich, dass sie das Sternbild Jungfrau ist und einen Auftrag auf der Erde zu erledigen hat. Doch anstatt dem Gefangenen 42 einfach nur seine Ambrosia Dosis zu geben, befreit das ungleiche Duo den Gefangenen. Dieser stellt sich als gefährlicher Dämon heraus und plötzlich muss Elliot nicht nur seine Farm sondern die ganze Welt retten. Elliott hat es in seinem Leben derzeit alles andere als leicht, trotzdem versucht er das Beste daraus zu machen und kümmert sich liebe- und aufopferungsvoll um seine Mutter. Gerade aufgrund dieser Charakterzüge habe ich ihn gleich ins Herz geschlossen. Einerseits lastet sehr viel Verantwortung auf seinen Schultern und manchmal wirkt der deutlich reifer als er es eigentlich ist, andererseits kommen immer wieder seine kindlichen Züge durch. Eine sehr gelungene Mischung und auf jeden Fall ein Charakter mit dem sich jüngere Leser identifizieren können. Das quirlige Sternbildmädchen Virgo wirkt auf den ersten Blick ziemlich abgehoben und eingebildet und ist im wahrsten Sinne des Wortes, nicht von dieser Welt. Obwohl sie bereits 1946 Jahre alt ist, wirkt sie durch ihre tollpatschige Art sehr kindlich und man versteht warum der Zodiak-Rat ihr keine großen Aufgaben zutraut. Auch die Götter sind sehr gut beschrieben und passen so komisch es klingt sehr gut in die moderne Zeit. Zuerst konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen wie eine moderne Geschichte mit griechischen Göttern funktionieren soll. Doch Autorin Maz Evans schafft diesen Spagat in dem sie die Götter ein wenig modernisiert und ein wenig vermenschlicht. Die Charaktere wirken ein wenig überspitzt und überzeichnet und gleiten teilweise ein wenig ins klischeehafte ab, dadurch wird das Ganze aber auch irrsinnig komisch. Die ganze Geschichte ist sehr gut konstruiert und wird an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Der Einstieg ins Buch ist äußerst rasant und dieses hohe Tempo wird bis zum Schluss beibehalten. Die Kapitel sind eher kürzer gehalten und eignen sich daher auch sehr gut zum Vorlesen vor dem Schlafengehen. Der Text liest sich sehr angenehm und kommt ohne unverhältnismäßig lange und komplizierte Schachtelsätze aus. Das Ende kam für mich persönlich sehr abrupt, was vor allem daran liegt, dass mir nicht bewusst war, dass es sich bei "Die Götter sind los" um einen Mehrteiler handelt. Ich persönlich hoffe jetzt darauf, dass die Wartezeit zu Band zwei nicht allzu groß ist. Meine Neugier wurde auf jeden Fall geweckt und ich würde gerne wissen, wie sich Elliot und Virgo bei der Rettung der Welt schlagen. Das empfohlene Lesealter wird mit 10 Jahren angegeben. Hierbei bin ich mir nicht sicher ob dies passend gewählt wurde. Ein gewisses Grundwissen über die Sternzeichen und die griechischen Götter ist definitiv von Vorteil, ob man dies von einem 10jährigen schon erwarten kann, kann ich leider nicht wirklich beurteilen. Aber auch Erwachsene können bei der Lektüre des Buches durchaus Spaß haben. Wobei es für ein Erwachsenenbuch doch eher zu wenig anspruchsvoll ist. Für Kinder könnte es dafür wieder ein wenig zu anspruchsvoll sein bzw. müssen Eltern vielleicht ein paar erklärende Worte abgeben. "Die Götter sind los" bietet ein sehr erfrischendes, kurzweiliges Lesevergnügen. An manchen Stellen ein wenig sehr abgehoben, dafür an anderen wieder extrem lustig. Ich persönlich warte auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit Virgo, Elliot und den anderen.
unterhaltsamer Auftakt
von MarTina - 02.03.2017
Elliots Leben ist nicht einfach: Seine Mutter ist krank. Daher muss er sich um sie und um den Hof der Familie kümmern. Daneben macht ihnen die fiese Nachbarin zu schaffen. Auch in der Schule läuft es für ihn nicht rund. Als Elliot meint, dass sein Leben nicht schlimmer werden könnte, findet er auch noch ein Mädchen im Kuhstall. Es handelt sich um Virgo, ein unsterbliches Sternbild. Die Beiden befreien unabsichtlich den Todesdämon Thanatos. Dieser will die Welt zerstören und Elliot und Virgo müssen ihn davon abhalten. Und so stolpern die Beiden in ein gefährliches Abenteuer ... Meine Meinung: Elliot ist ein sympathischer Junge, der viel zu viel um die Ohren hat. Durch die Krankheit seiner Mutter ist er ganz auf sich allein gestellt. Trotzdem versucht er, seine Mutter und sich über Wasser zu halten. Natürlich ist das für einen Schüler nicht ganz einfach. Er tat mir wirklich leid. Als wäre das nicht genug, gibt es hier auch noch eine gemeine Nachbarin, die Elliot zusätzlich das Leben schwer macht. Und plötzlich ist auch noch der Hof der Familie in Gefahr. Doch Elliots Leben wird gleich noch komplizierter, als Virgo im Kuhstall landet. Sie ist ein unsterbliches Sternbild und kennt sich mit den Gepflogenheiten der Erde und ihren Bewohnern nicht wirklich aus. Das zieht immer wieder lustige Situationen nach sich. Leider befreien die Beiden dann auch noch Thanatos. Wie gut, dass hier dann endlich verschiedene Götter zur Hilfe kommen. Elliot trifft beispielsweise auf Athene, Zeus und Hermes. Vor allem Hermes gefiel mir hier. Er brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Aber auch die anderen Götter waren sehr unterhaltsam. Die Geschichte ist rasant und wartet immer wieder mit verrückten Einfällen auf. Sogar die Queen hat hier einen ganz besonderen Auftritt. Natürlich gibt es auch ein bisschen Spannung, da hier sterbliche und unsterbliche Fieslinge ihr Unwesen treiben. Gerade am Ende steigt diese ziemlich an und dann endet die Geschichte mit einem Cliffhanger, da es sich hier um den Auftakt einer neuen Reihe handelt. Man muss also auf die Fortsetzung warten, wenn man wissen will, wie das Abenteuer weitergeht. Fazit: Dass es sich um einen Reihenauftakt handelt, war mir anfangs nicht klar. Daher war ich über das offene Ende etwas überrascht. Grundsätzlich fand ich die Geschichte unterhaltsam, aber es ist noch Luft nach oben. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.
Zeus & Co. sind wieder da!
von Beust - 03.03.2017
Wer hätte das gedacht: Der Latein- und Griechischunterricht hat sich endlich mal gelohnt, zumindest was die Bekanntschaft mit dem griechischen Pantheon betrifft. Und wer sie vorher nicht gekannt hat - lernt die olympischen Götter in diesem turbulenten Jugendbuch von ihrer menschlichsten Seite kennen: Denn sie stehen einem sympathischen Jungen zur Seite, der eigentlich nur seiner kranken Mum helfen will, aber schließlich nichts weniger als die Welt retten muss. Elliot Hooper ist ein Zwölfjähriger mit außerordentlichen Problemen: Seine Mum ist dement, sein Vater unbekannt, der Familienhof verschuldet, sein Lehrer Mr Boil so ungerecht, wie nur die schlimmsten Lehrer sein können, und dann fällt auch noch das Sternbild Virgo vom Himmel und verwickelt Elliot in das rasanteste Abenteuer. Gemeinsam mit Virgo befreit er versehentlich Thanatos, den Widersacher der olympischen Götter, der sogleich seinen Weltenzerstörungsplan wieder aufnimmt und sich an Zeus rächen will. Elliot, Virgo und Zeus` engste Familie eilen nun durch die Handlung, um Thanatos und seinem irren Bruder Hypnos immer einen geflügelten Schritt voraus zu sein. Dabei enthüllt sich andeutungsweise, dass Elliot von einem tiefen Geheimnis umgeben ist, das ihn zur Schlüsselfigur im Kampf der Götter gegen die Dämonen bestimmt hat. Keine Frage - Elliot und seine göttliche Rasselbande schaffen es in diesem ersten Teil, Thanatos` Pläne zu durchkreuzen, und man darf gespannt sein, wie die Geschichte in folgenden Bänden weitergeht. Maz Evans gelingt es, die antiken Götter mit wahrhaft homerischem Gelächter auszustatten und mit vielen kleinen und großen Einfällen eine fantastische und fantasievolle Geschichte zu erzählen. Die naive Neugier, mit der Virgo die Welt der Sterblichen erkundet, wartet mit den entzückendsten Entdeckungen auf; Hermes als tuntiger Modegott sorgt für anhaltende gute Laune; Zeus als sorgloser Lebemann sowie seine immerfort zankenden Töchter Aphrodite und Athene haben ständig tolldreiste Einfälle; und Hephaistos ist der wahre McGywer unter den Olympiern. Aber auch die Menschen haben ihre herausragenden Köpfe: Die Queen von England rockt den Buckingham Palace, als Hypnos seine Tricks versucht, während die verschlagene Nachbarin Mrs Porshley-Plum sich als weitere, ernstzunehmende Widersacherin beweist. Dass zum Ende hin die Handlung holterdiepolter ein wenig durcheinander gerät und der Klamauk womöglich zu schrill durch die Seiten zwischen den als Blickfänger gestalteten Buchdeckeln gellt, verzeiht man der bunten Erzähllust der Autorin gern. Auch angesichts solcher Sätze wie dieser: "Es blieb ein ewiges Rätsel, ob Hypnos blinzeln konnte oder nicht, weil niemand die Augen lange genug aufhalten konnte, um ihm auf die Schliche zu kommen." (S. 197) "Ein Unsterblicher, der seine kardia verliert, kann sterben! Er kann getötet - oder noch schlimmer - Buchhalter werden!" (S. 57) "Die Götter sind los" sind ein witziges, geistreiches Abenteuer nicht nur für junge Leser oder Leser, die vom Lateinunterricht gezeichnet sind, sondern für alle, die einen sympathischen Helden und seine göttliche Rasselbande beim Retten der Welt begleiten wollen.
Ein göttlicher Spaß
von coala - 08.05.2017
Elliot hat es in jungen Jahren schon sehr schwer, denn seine Mutter ist krank und er versucht auf Biegen und Brechen, die vor der Schule und seinen Freunden zu verheimlichen. Denn er möchte natürlich nicht, dass sie ihr Zuhause deshalb verlieren, da sie dadurch große Geldsorgen haben. Die Probleme scheinen also kein Ende zu nehmen, als auf einmal ein Sternbild-Mädchen in seine Scheine kracht und das Chaos fängt erst recht an¿ Super unterhaltsam geht es in diesem mystischen Kinderroman zu, wenn griechische Götter den Hof von Elliot überfallen. Denn der Todesdämon wurde aus seinem Gefängnis vefreit und Elliot muss mal eben die Welt retten. Nur gut, dass die Götter mithelfen und nebenbei vielleicht noch so dass ein oder andere Problem lösen. Besonders gut und unterhaltsam war dabei, dass die Gottheiten in die moderne Welt geholt wurden. Der Gottvater Zeus trägt zum Beispiel Hawaiihemden oder Hermes ist leicht Handysüchtig. Damit können sich die Jungen Leser gleich noch einmal ganz anders identifizieren. Ein witziger Roman, der durch lebensnahe Gottheiten überzeugen kann und in dem Spaß an keiner Ecke zu kurz kommt!
einfach göttlihch
von Ecinev - 01.06.2017
Elliot lebt auf einer heruntergekommenen Farm in der Nähe von Stonehenge, seine Mutter ist krank, er droht von der Schule zu fliegen und die Nachbarin versucht an die Farm zu kommen. Dazu kommt noch die Kündigung des Darlehnsvertrages. Ausgerechnet jetzt stürzt auch noch das Sternbild Virgo aus dem nächtlichen Himmel mitten in den Kuhstall. Virgo, ein junges Mitglied im Zodiak Rat, eigentlich zuständig für Büromaterial, wollte dem Alltag in Elysium entfliehen um im Reich der Sterblichen einen Auftrag zu erfüllen. Gemeinsam mit Elliot macht sie sich auf den Weg einem unter der Erde gefangen gehaltenen Dämon seine Ration Ambrosia zu bringen. Doch der Auftrag misslingt und der Gefangene kann entkommen. Jetzt können nur noch die Götter helfen. Also machen sich der Gottvater Zeus nebst seinen Kindern auf den Weg den gefährlichen Todes Dämon Tarnatos wieder zu erwischen. Die Erlebnisse dieser ungleichen Gruppe sind sehr humorvoll beschrieben, teilweise schon übertrieben bei dem auch die Queen einen Gastauftritt hat. Der Schreibstil ist einfach und ein großer Spaß für Groß und auch Klein. Auf unterhaltsame Art lernt man nebenbei noch etwas über Mythologie aber auch das Leben und Verhalten der Sterblichen. Das Ende war dann etwas überstürzt. Jetzt muss man auf den zweiten Teil warten um zu wissen ob der Dämon wieder eingefangen werden kann. Hoffentlich ist die Wartezeit nicht zu lange.
Griechische Mythologie modern erzählt
von Jennifer Hempel - 05.03.2017
Als großer Fan von Rick Riordans Percy-Jackson-Reihe konnte und wollte ich mir dieses Kinderbuch natürlich nicht entgehen lassen. Der 12-jährige Hauptcharakter Elliot Hooper ist ein sympathischer Protagonist mit allerlei Problemen, dem das Sternbild-Mädchen Virgo und die griechischen Götter zu Hilfe kommen, als er ungewollt den Todesdämon Thanatos aus seinem Gefängnis befreit. Denn nun ist nicht nur die Welt der Unsterblichen, sondern auch die der Sterblichen in Gefahr¿ Allein schon dieser fantasievoll erdachte Plot ist eine Lektüre wert. Er hat mich sofort an die mythisch durchwobenen Fantasyromane von Rick Riordan denken lassen. Auch die Autorin Maz Evans hat den alten mythischen griechischen Gestalten neues Leben eingehaucht, indem sie diese moderner, also in die Gegenwart passend, gestaltet hat. So ist z.B. Götterbote Hermes ein handysüchtiger Modeguru oder Göttervater Zeus ein Hawaiihemden tragender Gigolo. Diese humorvolle Herangehensweise an den eingestaubten Mythenstoff wirkt Wunder; sicherlich vor allem bei der jugendlichen Zielgruppe. Hinzu kommt Hauptfigur Elliot, der schulische Probleme hat, weil er seine Mutter, die immer mehr zu vergessen scheint, betreuen und ganz nebenbei noch den Haushalt schmeißen muss; finanzielle Sorgen inklusive. Elliot ist einfach nicht zu beneiden und dass er in seiner Situation nun auch noch den Welt(-en)retter spielen soll, macht¿s nicht leichter. Aber die Götter 2.0, die ihm unter die Arme greifen, sind lustige wie einfühlsame Gesellen. Sie werden zu seinen Freunden und Verbündeten. Thanatos hingegen sinnt auf Rache und ist ein mächtiger Gegenspieler. Er verkörpert das Böse auf unterhaltsame Weise. Insgesamt hat Evans eine spannende, aber vor allem lustige Geschichte verfasst, bei der die Melange aus Jetztzeit und Mythos wunderbar harmoniert. Der heitere sowie leichte Sprachstil macht das Lesevergnügen komplett. So lesen sich 335 Seiten wie im Flug, gäbe es nicht diesen unmöglichen Cliffhanger am Buchende. Man darf gespannt sein, wie viele Reihenbände diesem Auftaktband noch folgen werden¿ FAZIT Moderne Mythologieadaption mit hohem Unterhaltungswert, die nicht nur die junge Leserschaft ab 10 Jahren zu begeistern weiß.
Schnurdelgrotz!
von Lesemama - 04.04.2017
Zum Inhalt: Elliot ist zwölf und hat es sehr schwer, seine Mum ist krank, das Geld ist knapp und dann hat ihn noch Mr. Boil, ein Lehrer, total auf dem Kicker. So war er verständlicherweise nicht erfreut als Virgo, ein Sternbildmädchen, auf ihrer Mission ausgerechnet in seinem Kuhstall durch das Dach kracht. Aber als die zwei versehentlich den Todesdämon Thanatos befreien müssen die Götter Zeus, Hermes, Aphrodite und Athene zu Unterstützung ran... Meine Meinung: Für Kinder mag diese Geschichte ganz witzig sein, mir war sie zu Teil zu abgedreht. Zeus mit seinen Frauengeschichten, der modebessene Hermes und und und... Aber die Queen fand ich genial. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, er lässt sich locker weg lesen, genau richtig für junge Leser. Die Kapitel sind schön kurz und auch ansprechend gestaltet. Ich hat lediglich die Oberflächlichkeit sehr gestört, auch jüngeren Lesern darf man etwas mehr zutrauen. Aber im großen und ganzen ist es ein nettes Kinderbuch, nicht mehr. Fazit: Ich gebe zu, ich hätte mehr erwartet. Für ältere Leser halte ich dieses Buch für ungeeignet, für Grundschulkinder im erweiterten Sinn, also bis Klasse sechs, kann das Buch eine echt lustige Sache sein, da Kinder einen ganz anderen Humor habe. Also, für Kinder kann ich das Buch empfehlen, für Götterfans nicht.
Mit Vollgas durch die Welt der Götter
von Gaviota.Tenerife - 25.03.2017
Inhalt: Elliot ist 12 Jahre alt und hatte bis zum vergangenen Jahr eine unbeschwerte Kindheit, aber nun ist alles anders. Seine Mutter ist krank, der Hof verwahrlost und Elliot weiß nicht, wo er das notwendige Geld für die Begleichung offener Rechnungen hernehmen soll. Sein cholerischer Lehrer und die gierige Nachbarin machen ihm das Leben auch nicht leichter. Und dann taucht eines Tages auch noch dieses silberhaarige Mädchen in seinem Stall auf. Zunächst hält er sie für verrückt, aber dann muss er doch akzeptieren, das Virgo ein echtes Sternbild ist. Gemeinsam lassen sie dummerweise einen Dämon frei und nun stecken sie in echten Schwierigkeiten. Von den anderen Sternzeichen ist keine Hilfe zu erwarten und so wenden sie sich an Göttervater Zeus und seine Bagage. Und sie eilen herbei, um zu helfen und ihr Bestes zu geben. Meine Meinung: Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich liebe dieses Buch. Die bizarre Welt zwischen Menschen, Sternzeichen und Göttern ist unterhaltsam, lustig, spannend und manchmal auch traurig bzw. nachdenklich stimmend. Rasant geht die aberwitzige Zusammenstellung von Persönlichkeiten auf die Suche nach dem entflohenen Dämon. Und dabei stehen sie sich auch gerne mal selbst im Wege. Die Namen der Sternzeichen, die Götter der alten Sagen, wir alle kennen sie. In diesem Roman bekommen sie ein Gesicht, eine Figur. Auch wenn diese so ganz anders ist, als man bisher dachte. So wird aus dem stets in weiß gewandeten Blitze schleudernden Zeus ein gemütlicher väterlicher Typ, der in seinem bevorzugten geblümten Hemd eine Frau nach der anderen ehelicht. Aphrodite, Athene, Hermes und all die anderen weisen ihre bekannte Charakteristika durchaus auf, nur in die heutige Zeit transportiert und hemmungslos überzeichnet. Trotzdem würde man auch ohne Namensnennung sofort die einzelnen Götter benennen können. Das sie nicht alles richtig machen und gerne im Chaos landen, macht sie liebenswert und greifbar. Aber das Buch ist nicht nur lustig, es zeigt auch schwierige Seiten, die Krankheit von Elliots Mutter, die anstehenden Schulden, Schwierigkeiten in der Schule. Man fühlt mit ihm und freut sich über Erfolge und Verbesserungen, auch wenn sich nicht alles in eitel Sonnenschein auflöst. Und das ist auch gut so, ein Klecks Realismus in der Geschichte tut dem Ganzen keinen Abbruch. Ein Sonderlob möchte ich für die Übersetzer vom englischen Original in die deutsche Sprache aussprechen. Bis auf ein einziges Mal ist die Übersetzung wunderbar gelungen, es ist mit Sicherheit nicht einfach, Gags in eine andere Sprache zu übertragen. Mein Fazit: Ein - nicht nur für Kinder - sehr unterhaltsames Buch, welches ich vorbehaltlos weiterempfehle. 5 Sterne für intelligenten skurrilen Humor, der nicht zu flach, aber auch nicht zu anspruchsvoll rüberkommt. Ähnlich unterhalten gefühlt habe ich mich das letzte Mal bei der Lektüre von Harry Potter. Das Buch findet einen festen Platz in meinem Bücherschrank und ich werde es sicherlich auch noch ein zweites Mal lesen.
Göttlich schräg
von Gisel - 30.04.2017
Elliot muss sich mit einigen Problemen in der Schule herumschlagen, aber noch viel mehr Sorgen macht ihm, dass seine Mutter verwirrt ist und demnächst ein Kredit abgezahlt werden muss, da die beiden ansonsten ihr Haus verlieren. Da passt es ihm gar nicht, dass Virgo aus dem Sternbild des Zodiak-Rats in seinem Kuhstall landet und nach dem Gefangenen Zweiundvierzig sucht, dem sie Ambrosia bringen soll. Doch wie es das Schicksal will, machen sich die beiden auf die Suche nach Virgos Ziel und befreien aus Versehen den Todesdämon Thanatos. Nun gilt es, die Welt zu retten und mit den Göttern gemeinsame Sache zu machen. Maz Evans taucht tief in die altbekannten Sagen des klassischen Altertums ein und wirbelt sie gehörig durcheinander. Es gibt sie immer noch, Zeus, Hermes, Aphrodite, Athene und all die anderen, doch sind sie bei weitem nicht so, wie wir sie uns vorstellen. Mit einem Schuss Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor wird der Leser in die antike Götterwelt des 21. Jahrhunderts entführt. Elliot landet sowohl in der griechischen Unterwelt wie auch bei der englischen Queen und erhält auch göttliche Hilfe gegen die gewissenlose Nachbarin, die es auf das Häuschen von Elliot und seiner Mutter abgesehen hat. Die Aufmachung des Buches mit den Götterbildern zu Beginn jedes Kapitels ist genauso schräg wie die Geschichte selbst. Das Buch empfiehlt sich für alle Leser ab 10 Jahren. Während jedoch die jüngeren sich einfach nur an den Geschichten ergötzen und sich von dem lockeren Schreibstil fesseln lassen, werden Erwachsene eher die zugrundeliegende Satire genießen können. Jeder wird dabei etwas zu lachen finden!
Witziges über Götter
von lesehörnchen99 - 03.04.2017
In dem Buch wird die Geschichte der Götter mal ganz anders erzählt. Virgo, ein Sternbildmädchen aus dem Sternenrat will auf der Erde eine Mission erfüllen, als sie mit lautem Getöse in das Dach des Kuhstalls von Elliot und seiner Mum kracht. Elliot hat es sehr schwer im Moment, seine Mum ist krank, ihnen fehlt das Geld zum Leben und als wäre es noch nicht genug hat der Lehrer ihn noch auf dem Kicker. Eigentlich hat Elliot weder Zeit nicht Lust sich um Virgo zu kümmern, wäre da nicht der Todesdämon Thanatos, den sie versehentlich befreien. Ich muss zugeben, hätte ich nicht zu Ende gelesen hätte dieses Buch nur zwei Sterne bekommen. Zum Teil ist die Story dermaßen abgedreht, das es einfach zu viel des Guten ist. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, lediglich die vielen Götter und sonstigen Namen, die man sich merken soll, machten mir zu Beginn Probleme. Die Kapitel sind angenehm kurz, so dass man, auch wenn man langsam liest, immer am Ende eines Kapitels Pause machen kann, was ich bei einem Kinderbuch wichtig finde. Die Götter wurden hier ganz schön schrullig dargestellt, was den richtigen Witz hat. Mein Fazit lautet also, ein Recht witziges Kinderbuch für kleine Leser so ab zehn Jahren. Es ist nicht brutal, es ist witzig, also genau was Kinder gerne lesen. Für ältere und vor allem für Fans von Göttergeschichten halte ich es jetzt nur bedingt geeignet, es ist zu Teil sehr abgedreht und für ältere Leser zu unspektakulär. Für Leser ab zehn Jahren allerdings kann dieses Buch ein echtes Highlight sein.
Ein wahrhaft göttliches Abenteuer
von Christina - 01.06.2017
Inhalt: Das erste Treffen vom Sternenmädchen Virgo und Menschenjungen Elliot, beginnt mit einem großen Knall. Virgo erleidet eine Bruchlandung vom Himmel, in Elliots Kuhstall und direkt in den Mist. Ziel ihrer Reise ist es, einem bis in alle Ewigkeiten gefangenen Dämon das göttliche Ambrosia zu überreichen, um sein Leben für weitere Jahrhunderte zu verlängern. Durch ein Missgeschick, geht die Mission jedoch völlig daneben und der Todesdämon Thanatos wird aus seiner unendlichen Gefangenschaft entlassen. Um das Missgeschick wiedergutzumachen, müssen sie Thanatos wieder gefangen nehmen. Hilfe erhalten sie zum Glück von Göttervater Zeus & Co., welche jedoch nicht immer ganz so hilfreich sind. Meinung: Maz Evanz integriert Aspekte der Griechischen Mytologie in ihre Geschichte. Sie schafft es Götter, Dämonen und Sternenbilder geschickt mit der Story zu verweben, so dass die Welt von Virgo und Elliot fantastisch und lebendig wirkt. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und am Anfang von jedem Kapitel, ist eine kleine charmante Zeichnung abgebildet, wie man sie auch auf dem Buchcover sieht. Die Zeichnungen wiederholen sich im Laufe des Buches, aber das finde ich nicht so schlimm. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und amüsant geschrieben, behandelt aber auch ernste Themen, wie zum Beispiel Armut, Krankheit, Probleme in der Schule. Alles was ein Kind im echten Leben auch bedrücken könnte. Der Schreibstil ist Kindgerecht gehalten und somit für Kinder sehr gut verständlich. Die Charaktere in dem Buch sind sehr sympathisch und immer für ein paar fesche Sprüche gut. Es kommen mehrere Charaktere in dem Buch vor, wie die zwölf Sternbilder, die Olympischen Götter, die bösen Dämonen und selbstverständlich auch Menschen. Dennoch, kommt man nicht durcheinander, vielleicht ein kleines bisschen bei den Göttern. Den Inhalt der Geschichte empfand ich als sehr gut beschrieben, ich konnte immer richtig in die Welt des Buches eintauchen. Schon zu Beginn, spürte ich, dass es sich hierbei um ein spannendes und lesenswertes Buch handelt. Mein Gefühl hat mich nicht betrogen, denn die Autorin hat es verstanden den Spannungsbogen von Anfang bis Ende interessant zu halten. Fazit: Meinen Geschmack hat das Buch vollkommen getroffen und ich bin schon voller Vorfreude wie es beim nächsten Band weiter geht.
Götter mit menschlichen Schwächen
von melange - 26.03.2017
Zum Inhalt: Elliot hat Probleme: Seine Mutter leidet an Demenz, Haus und Hof sind abgewirtschaftet und belastet, die Nachbarin intrigiert und vor lauter Sorgen kann er sich nicht mehr um die Schule kümmern. Viel Gewicht für zwölfjährige Schultern! Aber dann bricht das Sternzeichen Virgo durch das Dach und in sein Leben, er rettet einen Dämon und trifft auf eine ganze Schar von Göttern. Doch das daraus entstehende Chaos bietet auch eine Chance. Mein Eindruck: Liebevoll entwirft Maz Evans einen wahren Kosmos rund um den Jungen Elliot und das Sternbild Virgo, die in der Figur eines Mädchens steckt. So findet sich für jeden jungen Lesenden eine Identifikationsfigur. Dass die beiden Kinder auch Schwächen aufweisen (Sie ist ungestüm, er will den zu erwartenden Reichtum - wenn auch für ein hehres Ziel - für sich verwenden), macht sie nur sympathischer, da glaubwürdiger. Schön auch die Vielschichtigkeit der Erwachsenen, Götter, Dämonen und Sternzeichen. Trotz der Fülle an Figuren sind alle ausführlich genug beschrieben, um sie sich vorstellen zu können. Ein glasklarer, nur mit guten Eigenschaften ausgestatteter Held findet sich nicht, - also fast wie im richtigen Leben. Über die Macken der "Guten" lässt sich schmunzeln, die Gefahr, die durch die "Bösen" im Raum steht, ist zwar bedrohlich, wird aber nie blutrünstig beschrieben. Ein Cliffhanger zum Schluss lässt Folgebände vermuten. Da die Geschichte nicht nur mit Spannung, sondern auch mit Humor ausgestattet ist, werden auch diese Bücher ihre Leserschaft finden. Mein Fazit: Ein leichter, aber nicht substanzloser Schreibstil bedient mit einer guten Geschichte die Zielgruppe perfekt 4 Sterne
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