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Die Lebenden und die Toten

'Bodenstein & Kirchhoff'.
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Produktdetails

Titel: Die Lebenden und die Toten
Autor/en: Nele Neuhaus

ISBN: 3550080549
EAN: 9783550080548
'Bodenstein & Kirchhoff'.
Ullstein Verlag GmbH

Oktober 2014 - gebunden - 560 Seiten

Die Idylle täuscht: Hinter jeder Ecke lauert der Tod.
Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will gerade in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet - und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur. Atemberaubend spannend - der neue Bestseller von Nele Neuhaus! Entdecken Sie auch SOMMER DER WAHRHEIT, einen fesselnden Roman, den Nele Neuhaus unter dem Namen Nele Löwenberg geschrieben hat!

Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.

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"das Buch [lässt sich] als amüsante Unterhaltung lesen, aber auch als Etüde der Großstadteinsamkeit oder als Psychogramm eines zeitgenössischen Gernegroß.", Frankfurter Allgemeine Zeitung, Melina Savvidou, 19.10.2014

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Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von nellsche - 11.07.2015
Pia"s Urlaub steht unmittelbar vor der Tür, als sie von Oliver von Bodenstein gebeten wird, einen Tatort zu besichtigen. Da sie merkt, wie wichtig es ihm ist, kommt sie seiner Bitte nach. Am Tatort findet sie eine ältere Frau, die beim Spaziergang mit dem Hund erschossen wurde. Ein Zeuge hat nur bemerkt, wie die Frau zusammengebrochen ist und eilte ihr sofort zur Hilfe. Den Schuss hat er nicht gehört. Das lässt darauf schließen, dass der Schütze einen Schalldämpfer benutzt hat. War die Frau ein zufälliges Opfer? Noch während Pia und Bodenstein ermitteln, wird bereits die nächste Person durch einen gezielten Schuss getötet. Pia fällt die Entscheidung zwar sehr schwer, doch sie sagt ihren Urlaub ab, um Bodenstein und das Team, das aufgrund von Krankheiten stark geschrumpft ist, bei diesem Fall zu unterstützen. Und das ist auch bitter nötig, denn sie tappen im Dunkeln. Auch die Todesanzeigen, die der Täter ihnen zukommen lässt und in denen er den Grund für den Tod des jeweiligen Menschen beschreibt, helfen zuerst nicht weiter. Klar ist jedoch, dass nahe Angehörige der Opfer sich der Gier und Habsucht und Geltungssucht schuldig gemacht haben. Dieser Krimi war wieder ein Lesehighlight. Die Ermittler sind mir sehr ans Herz gewachsen, da man mit jedem weiteren Buch auch immer mehr aus dem Privatleben der beiden erfährt. Und das macht die beiden Hauptfiguren einfach total sympathisch. Die Handlung des Krimis ist spannend geschrieben. Ich fand die Geschichte nie langweilig oder in die Länge gezogen. Ein gut durchdachter Hintergrund und verwobene Handlungen der Opfer bzw. derer Angehöriger unter dem Aspekt der Organspende. Super!
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Bücherwurm78 - 04.12.2014
Eine Frau wird mitten Tag von einem Unbekannten erschossen, als sie gerade mit ihrem Hund Gassi gegangen ist. Ein Zufallsopfer? Dann wird eine weitere Frau erschossen, in ihrem Haus durch das Küchenfenster. Ein nächstes Opfer ist ein junger Mann. Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff (bzw. Sander) fangen an zu ermitteln. Dabei wollte Pia eigentlich gerade mit ihrem frisch gebackenen Ehemann Christoph Sander in die Flitterwochen aufbrechen. Es stellt sich schnell heraus, dass die Opfer keine Zufälle waren, sondern es zwischen diesen eine Verbindung gibt, die über 10 Jahre zurückliegt. Eine Frau (Kirsten Stadler) wurde seinerzeit nach einer Hirnblutung frühzeitig und unter Umgehung von Vorschriften für tot erklärt und deren Organe entnommen. Ich hatte mich sehr auf den neuen Krimi um das Ermittlerduo von Bodenstein und Kirchhoff gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Wieder hat sich Nele Neuhaus ein heikles Thema rausgesucht und dieses in eine Story verpackt und sehr gut umgesetzt. Die Spannung war wie gewohnt von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Was mir auch an der Neuhaus-Reihe gefällt ist, dass neben der eigentlichen Hauptstory auch die private Seite von Pia Kirchhoff (nunmehr ja Sander) und Oliver von Bodenstein nicht zu kurz kommt und in den jeweiligen Bändern auch immer fortgeschrieben wird. Aber auch wenn man noch kein Buch der Serie vorher gelesen hat, hat man keine Verständnisprobleme beim Lesen, da Nele Neuhaus auch immer noch ein paar Rückblicke aus dem privaten Bereich von Pia und Oliver sowie auch teilweise aus früheren Fällen einfließen lässt. Fazit: Wieder ein rundum empfehlenswertes Buch und ich freue mich schon auf den nächsten Fall um das Ermittlerduo.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Philo - 18.02.2015
Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln gemeinsam in ihrem 7. Fall, der es wahrlich in sich hat und sie an die Grenzen ihrer Kraft bringt. Eigentlich wollte Pia mit ihrem Mann Christoph Sander in die Flitterwochen fahren. Als sie aber von ihrem Chef zu einem Mordfall gerufen wird, hält sie es für ihre Pflicht, ihrem durch Krankheit und Urlaub stark dezimierten Team bei den Ermittlungen zu helfen. Eine Frau, die mit ihrem Hund spazieren war, wurde von einem Heckschützen erschossen. Ein Grund ist nicht erkennbar. Erst als auf die gleiche Weise weitere Morde geschehen, kristallisiert sich ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Personen heraus. Trotz sorgfältigster Ermittlungen gelingt es Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein nicht, den Täter zu ermitteln. Es gibt mehrere Verdächtige, aber die Spuren erweisen sich immer wieder als falsch. Ein hinzugezogener Profiler schafft mehr Verwirrung als neue Erkenntnisse. Und das hat mich an dem Buch wirklich gestört, daß der sonst so gewissenhafte Oliver von Bodenstein sich auf die Aussagen des Profilers verlassen hat, obwohl das gesamte Ermittlerteam ihm wenig Kompetenz zutraute. Das Buch ist ungemein spannend geschrieben. Es geht um ein ganz aktuelles Thema von Organverpflanzungen und eine ganze Reihe von Schuldzuweisungen. Nele Neuhaus versteht es, auf gekonnte Weise, die einzelnen Handlungsstränge zu verknüpfen und den Leser über den Täter bis kurz vor Schluß des Buches im Unklaren zu lassen. Ich habe alle vorhergehenden Bücher gelesen und kann auch dieses sehr empfehlen. Fall 8 läßt hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten.
Über Bande
von melange - 30.07.2015
Zum Inhalt: Nach einigen Morden, für die es keinerlei Motive zu geben scheint, müssen Pia Kirchhoff und ihr Chef feststellen, dass der Täter nicht die Opfer, sondern deren Angehörige bestrafen will. Im Laufe der Zeit wird deutlich, dass die Taten im Zusammenhang mit einer nicht ordnungsgemäß abgelaufenen Organspende stehen. Zum Cover: Ullstein hat ein schönes Design für die Krimis von Nele Neuhaus gefunden. Bläulicher Hintergrund und Blutstropfen, - da weiß man, was man vor sich hat. Leider fehlt der Bezug dieses Covers zu der Krimihandlung. Mein Eindruck: Obwohl der Lesende sehr früh mit den Gedanken des Mörders konfrontiert wird, schafft es die Autorin, einen lange im Dunkeln tappen zu lassen, indem sie mehrere Personen als mögliche Täter aufbaut. Bei der Erschaffung ihres Figuren-Kreises tut sie jedoch fast des Guten zu viel - besonders im Bereich der (möglichen) Opfer. Wegen der vielen Namen und Personen beginnt man, den Überblick zu verlieren. Der Spannung des Krimis hätte es nicht geschadet, wenn die auftauchende Todesliste etwas kürzer ausgefallen wäre. Gut gefällt, dass das Privatleben der Ermittler zwar stattfindet, die Krimihandlung jedoch nicht stört. Allerdings finde ich insbesondere die Idee, eine Hochzeitsreise sausen zu lassen, um seiner Arbeit nachzugehen, absolut absurd und unglaubwürdig und zwar egal, wie sehr man mit seinem Beruf verheiratet ist. Möglicherweise wird auch der kritische Umgang mit dem Thema Organspende Frau Neuhaus nicht nur positive Kritiken einbringen. Andererseits ist eine differenzierte Sicht darauf - und diese bietet die Autorin mit der Beleuchtung aller Seiten - besser, als immer nur eine Position dazu zu hören bzw. zu lesen. Das Buch liest sich sehr flüssig, die Figuren sind ausführlich dargestellt und gut getroffen. Man kann sich amüsieren, mitfühlen, hoffen und bangen. Fazit: Ein bisschen zu viele Personen, aber eine neue Version eines Rachefeldzugs und damit hochgradig interessant zu lesen 4 Sterne
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Dominik - 12.11.2014
Solider, aber im Vergleich zu den vorherigen Titeln etwas langweiligerer Krimi, der mich insbesondere mit seinem Lokalkolorit zu unterhalten wusste. Der Vorgänger "Böser Wolf" hatte mich sehr gepackt und war eigentlich ein Thriller, den viele Cliffhanger, offene Fragen, überraschende Wendungen und ein echter Showdown zum Pageturner machten. "Die Lebenden und die Toten" ist dagegen eher ein geradliniger Krimi mit einem Schwerpunkt auf der Ermittlungsarbeit. Die Hochspannung hat mich diesmal nicht so recht gepackt, es war mir zum Schluss fast egal, wer genau nun der Täter war - zumal (Achtung, kleiner Spoiler) zumindest das Motiv recht schnell klar ist. Ich blätterte mich gut unterhalten durch, irgendwann war der Täter dann eher zufällig klar und dann war halt Schluss. Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben, aber man kann auch auf das Taschenbuch warten, ohne etwas zu verpassen.
guter Krimi
von Sebastian Eicher - 12.08.2015
Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin gewesen. Allerdings finde ich nicht alle gleich spannend also war ich sehr gespannt, wie mein Urteil diesmal ausfält. Daran das es sich um ein Hardcover handelt, kann man sehen, dass sie aber immer erfolgreicher wird. Es lief ja auch gerade der dritte Teil im Fernsehen. Frau Neuhaus nimmt sich wie immer jede Menge Zeit ihre Personen einzuführen, beschreibt ihr Leben und ihre Gefühle ausführlich und baut ihren Krimi mit ruhiger Hand erst mal gründlich auf, bevor sie die Spannungsspirale anzieht. Die Kommissarin Pia Kirchhoff ermittelt wieder, obwohl sie eigentlich auf ihrer eigenen Hochzeitsreise sein sollte. Aber es ist Weihnachtszeit. Viele Kollegen krank oder schon in Urlaub. Da kann sie einfach nicht nein sagen. Ihr Privatleben und ihr Mann müssen mal wieder hinter ihrem Beruf zurückstehen. Es geht anfangs nur um einen dann schnell und mehrere Morde. Ein Unbekannter erschießt zwei Frauen. Aus großer Entfernung, scheinbar ohne trifftigen Grund. Also kein Sexualdelikt oder Raubmord. Und es dauert, bis man die Zusammenhänge zwischen den Toten rausfindet. Wie in jedem Neuhaus-Buch gibt es eine große Vielzahl an "Personal" und man muss schon am Ball bleiben, damit man nicht den Überblick verliert. Sie legt auch jede Menge falsche Spuren und man weiß wirklich sehr sehr lange nicht, wohin die Reise geht. Sie greift dabei das brisante aktuell vorbelastetet Thema Organtransplantation auf. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten fand ich es okay, dass das Thema kontrovers und eher negativ behandelt wurde. Nicht, weil ich zugegeben keinen Organspendeausweis habe, sondern weil durch die letzten Vorfälle in der Realität deutlich geworden ist, dass tatsächlich dort einiges im Argen liegt und erst wenn man alle Gefahren und negativen Fälle aufgelistet hat kann man ja richtig versuchen, das Ganze rechtlich und gesellschaftlich wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Fehler erkannt, Gefahr gebannt, sag ich da nur. Das Buch ist eigentlich für einen guten Krimi mit 550 Seiten normal dick aber es ist nicht durchgehend atemlos spannend. Aber das sind die Bücher dieser Autorin selten, finde ich. Dazu passiert einfach zu viel, zu viele Personen rennen mal einfach so durchs Bild und tun so, als ob sie verdächtig wären. Aber das gehört zum Stil dieser Krimis und ich habe mich nicht gelangweilt sondern interessiert gelesen, wie sie die Geschichte zu einem guten Ende bringt. Kein absoluter Pageturner. Aber von mir gute 4 Sterne.
Sehr spannender Krimi vor einem interessanten Hintergrund
von Taubenschlag - 01.03.2016
Kurz vor Weihnachten: Pia Kirchhof und Christoph Sander planen in ihre Flitterwochen zu starten, als eine ältere Damen beim Spaziergang mit ihrem Hund auf offenem Feld erschossen wird. Zunächst scheint es so, als ob sie Opfer eines Täters geworden ist, der wahllos Menschen erschießt. Erst Ermittlungen im Leben des Opfers ergeben keine Auffälligkeiten und so tappt das Ermittlungsteam im Dunkeln. Einige Tage später geschieht ein weiterer Mord, wieder wird eine Frau aus großer Entfernung erschossen. Haben wir es mit einem Serientäter zu tun? Auch nach der zweiten Tat wirft das Geschehen viele Fragen auf. Pias Neugier ist geweckt. Schweren Herzens verschiebt sie ihren Urlaub und nimmt die Ermittlungen auf. Die Ermittlungen gestalten sich sehr spannend, da zunächst kaum Hinweise zu finden sind, die auf die Hintergründe der Tat hinweisen. Sehr mühsam laufen die Ermittlungen an, schön kann man hier miterleben, was es für ein Ermittlerteam bedeutet, wenn die Öffentlichkeit Fragen stellt, jedoch keine Antworten gefunden werden können. Langsam werden die ersten Spuren gefunden und entwickelt sich eine extrem spannende Geschichte. Die Hintergründe der Tat machen nachdenklich und bringen dem Leser ein wichtiges gesellschaftliches Thema näher. Besonders gut haben mir die Personen Pias und ihres Chefs gefallen, die sich mit vollem Engagement in die Ermittlungen stürzen. Besonders schön hierbei der Einblick in der Privatleben der beiden. Man lernst sie so auch als Menschen kennen, mit Gefühlen und Problemen. Sehr schön wird hier auch die Spannung entwickelt. Von den anfangs etwas stockenden Untersuchungen entwickelt sich eine Handlung, in der sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Auch der Hintergrund des Verbrechens ist sehr gut recherchiert und regt den Leser zum Nachdenken an. Auf mich wirkte die Handlung nachvollziehbar und logisch aufgebaut, Längen habe ich in dem Buch keine entdeckt und so wurde das Buch zu einem wahren Pageturner. Ein absolut lesenswerter Krimi, nette Ermittler und ein brisanter Hintergrund der Tat, ein Buch das man nicht nur als Krimifan gelesen haben sollte.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von raschke64 - 21.07.2015
Kommissarin Pia Kirchhoff hat heimlich geheiratet und will eigentlich über die Feiertage zum Jahreswechsel in die Flitterwochen fahren. Doch dann wird eine alte Dame beim Gassigehen mit dem Hund erschossen du es sieht eher nach einem Zufall aus. Falsche Zeit " falscher Ort. Das Kommissariat ist total unterbesetzt und so hilft Pia kurz vor dem Urlaub noch aus. Dann wird eine weitere Frau erschossen " durchs Fenster in ihrer Küche, als sie mit Tochter und Enkelin backen will. Wieder gibt es scheinbar keinen Grund und Pias Chef Oliver von Bodenstein ist sehr froh, als Pia ihren Urlaub absagt und mit ermittelt. Denn es gibt weitere Opfer und nur sehr langsam kommen sie auf ein mögliches Motiv - aber ein Täter wird nicht gefunden " Mir hat dieses Buch von Nele Neuhaus sehr gut gefallen, ich finde, es ist eines der besten der Reihe mit Pia und Oliver. Hier geht es in erster Linie um gute Ermittlungsarbeit. Um Arbeit im Team und um die entsprechenden Möglichkeiten. Die "alten" Figuren der Vorgängerbände können sich weiterentwickeln und bleiben sympathisch. Geschickt werden neue eingeführt, die in den nächsten Bänden auftauchen können, aber nicht müssen. Der Stil ist relativ einfach und direkt, das macht das ganze gut lesbar. Insgesamt ist es ein ruhiger solider Krimi, keine reißerische Spannung, aber durchdacht und nachvollziehbar. Ich konnte sogar Mitgefühl mit dem Täter aufbringen. Von mir gibt es für dieses Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Gisel - 21.10.2014
Brisantes Thema Kommissarin Pia Kirchhoff plant, in die Flitterwochen zu fahren, als ein Mord geschieht: Eine ältere Dame wurde erschossen, als sie mit ihrem Hund Gassi ging. Kurz darauf wird eine weitere Frau in ihrem eigenen Haus ermordet, da entschließt sich Pia, ihre Flitterwochen zu verschieben und ihr Team bei den Ermittlungen zu unterstützen. Beide Frauen hatten keine Feinde, deshalb stellt sich die Frage, warum sie sterben mussten. Als das ermittelnde Team auf das Motiv stößt, kommen sie einer menschlichen Tragödie auf die Spur. Mit diesem Band beschäftigt sich Nele Neuhaus mit dem äußerst brisanten Thema der Transplantationsmedizin, die Skandale der letzten Zeit schimmern durch die Lektüre hindurch. Das Motiv des Täters wird beim Lesen immer deutlicher, wobei die Spannung bis zuletzt bleibt, wer von den Verdächtigen tatsächlich der Mörder ist. Zudem erfährt der Leser weitere Informationen zu den Geschichten der ermittelnden Kommissare, so dass sich der Zusammenhang mit den vorhergehenden Bänden zu einem größeren Ganzen zusammenfügt. Die Brisanz des Themas wird humorvoll aufgelockert durch die Figur des Andreas Neff, Fallanalytiker des LKA. Er ist so eingebildet auf sein Fachwissen, dass er sich überhaupt nicht ins Team einordnen kann, ja er behindert sogar die Ermittlungen durch falsche Aussagen. Eine kritische Anmerkung habe ich jedoch: Das brisante Thema der Explantation wird mir teilweise zu drastisch beschrieben, da werden sich gewiss manche nach der Lektüre dieses Buches gegen einen Organspendeausweis entscheiden " und das, obwohl dringend Organe benötigt werden. Ob dies wohl die Absicht der Autorin wiederspiegelt? Das Buch ist sehr komplex geraten, mit seinen gut 550 Seiten ist es ein dicker Schmöker. Für Neuhaus-Fans ist der neue Band ein absoluter Muss, aber auch sonst eine spannungsgeladene Geschichte mit einem hohen Maß an Lesegenuss.
Die Lebenden und die Toten
von saika84 - 14.01.2016
Pia Kirchhoff hat eigentlich Urlaub und will in die Flitterwochen als sie dringend zu einem Tatort gerufen wird. Eine ältere Frau wurde beim Spaziergang mit Ihrem Hund erschossen und niemand versteht wieso. Natürlich gibt es bald schon weitere erschossene Opfer. Zufall oder gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Wie immer bei Nele Neuhaus spannend vom Anfang bis zum Ende. Ich liebe ihre Bücher. Sie hat so einen tollen Schreibstil und versteht es die Spannung das ganze Buch über zu halten.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Jörg G. - 31.03.2015
Ein hochinteressantes Thema hinter einer Kriminalgeschichte verpackt. Sehr gut von Nele Neuhaus geschrieben. Die einzelnen Charaktere sind super dargestellt. Die Handlung ist spannend und interessant. Insgesamt ein guter Krimi, obwohl das Thema der Organtransplantation etwas zu negativ dargestellt wurde. Freue mich schon auf den nächsten Neuhaus.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Astrid - 26.04.2015
Ein neuer Kriminalroman von Nele Neuhaus, der hält, was er verspricht! Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein stehen in "Die Lebenden und die Toten" vor der Aufgabe, einen Serienmörder zu überführen, der seine Opfer aus dem Hinterhalt erschießt. Dabei kommen sie einem Organspendeskandal auf die Spur, der den Täter zu Vergeltungstaten an den Angehörigen der Schuldigen dieses Vorfalls verleitet. Pia Kirchhoff sieht sich gezwungen, auf ihre Flitterwochen zu verzichten, um ihre Kollegen bei der Suche nach dem Täter zu unterstützen. Nele Neuhaus führt hier ihre bewährte Krimiserie mit den Kommissaren Kirchhoff und Bodenstein in ihrem gewohnten Schreib- und Erzählstil fort. Auch in diesem Roman erfährt man wieder einiges über die private Situation der beiden Ermittler, allerdings meinem Gefühl nach weniger als in den vorherigen Romanen. Das gefällt mir persönlich besser, vor allem da mir die beiden Hauptpersonen auch im siebten Teil der Kirchhoff-Bodenstein-Krimis noch nicht sympathischer geworden sind. Dennoch hat mir dieser Kriminalroman besser gefallen als einige andere Romane dieser Reihe, da mich sowohl die Thematik interessiert hat, als auch die Beweggründe der Opfer und des Täters. Ob die Handlungen der dargestellten Personen unbedingt so realistisch sind, lasse ich mal dahingestellt, da mich dieser Roman, wie alle anderen Kirchhoff-Bodenstein-Romane von Nele Neuhaus auch, gut unterhalten hat. An sich handelt es sich hier um ein sehr aktuelles Thema. Meiner Meinung nach hätte die Thematik der Organspende aber noch etwas genauer beleuchtet und mit Fakten unterfüttert werden können. Nach diesem Roman hatte ich eher den Eindruck, dass Nele Neuhaus Organspenden generell ablehnt. Dieser Roman ist mir demzufolge etwas zu einseitig. Sicher ist es interessant, diese Schattenseite der Organspendepolitik zu schildern und mögliche Konsequenzen für die Leidtragenden eines derartigen Organspendeskandals. Aber die Vorteile von Organspenden werden hier vollkommen außer Acht gelassen und es wird angedeutet, dass die Vergabe von Spenderorganen weniger auf Grundlage von medizinischen Gesichtspunkten als finanziellen geregelt wird. Hier hätte ich mir eine etwas differenziertere Darstellung der Organspendeproblematik gewünscht. Trotzdem kann ich abschließend sagen: Ein guter Kriminalroman, den ich allen weiterempfehlen kann, die bereits Fan von Nele Neuhaus sind oder es noch werden wollen. Es handelt sich hier um einen spannenden deutschen Kriminalroman, der den Leser (wahrscheinlich) nicht enttäuschen wird.
Packender Fall mit brisantem Thema
von Booklove - 29.09.2015
Endlich wieder ein ein neuer Fall für die Kriminalkommissare Kirchhoff und von Bodenstein und ihr Team. Es ist kurz vor Weihnachten und Pia Kirchhoff hat eigentlich Urlaub. Sie hat ihren Lebensgefährten Christoph Sander heimlich geheiratet und will mit ihm in die Fitterwochen fahren. Ihr frischgebackener Ehemann nimmt aus beruflichen Gründen ohnehin wieder an einer Kreuzfahrt teil und Pia wird ihn dieses Mal begleiten. Sie freut sich schon sehr. Doch dann beginnt ein tückischer Heckenschütze sein Unwesen zu treiben. Als erstes trifft es eine ältere Frau, die gerade den Hund ihrer Tochter ausführt. Diese kann sich den Mord an ihrer Mutter nicht erklären, war diese doch eine allseits beliebte und freundliche Frau. Genauso ist es beim 2. Opfer, der Ehefrau eines Herzchirurgen. Auch hier läßt sich kein Motiv für diese schreckliche Tat finden. Pia Kirchhoff unterstützt noch ihre Kollegen, da einige krankheitsbedingt ausgefallen sind und es kommt wie es kommen muß, sie läßt Christoph alleine in Urlaub fahren, denn sie muß ihren Kollegen einfach zur Seite stehen. Zu sehr haben sie die schrecklichen heimtückischen Morde schon erschüttert. Leider bleibt es nicht bei diesen 2 Morden, es geht weiter. Als der Todesschütze Todesanzeigen verschickt, wird klar, daß die Ermordeten nur sterben mußten, um ihre Angehörigen zu treffen. Diese haben Schuld auf sich geladen und der Mörder will sich an ihnen rächen. Er will Vergeltung und scheint eine Art Todesliste abzuarbeiten . Die Ermordungen hängen mit dem Tod einer Frau vor 10 Jahren zusammen. Bedingt durch ihren Hirntod, gaben die Angehörigen unter immensen Druck seitens der Ärzte die Erlaubnis, die Organe der Frau zu entnehmen. Doch damals ist hier einiges schief gelaufen und nicht mit rechten Dingen zugegangen. Die behandelnde Klinik mauert jedoch und so tappen von Bodenstein und sein Team lange im Dunkeln und sind dem Mörder immer einen Schritt hinterher. Als die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten wird, wird der Druck, der auf der Polizei lastet, noch größer und Pia und ihre Kollegen gelangen physisch wie psychisch an ihre Grenzen, denn zunächst können sie leider weitere Morde nicht verhindern. Bisher haben mir alle Krimis von Nele Neuhaus unglaublich gut gefallen und so ging es mir bei diesem auch. Dennoch denke ich, daß dieser neben Schneewittchen muß sterben einer ihrer bisher besten Krimis ist. Wieder war es so, daß geschickt viele Spuren gelegt wurden und man nicht umhin kann, zu lesen und zu lesen, bis man leider schon am Ende des Buches angelangt war. Der Schreibstil ist so flüssig und so gut lesbar, daß man den Krimi nahezu verschlingt. Die Rahmenhandlungen um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein sind ebenfalls wie immer sehr interessant und unterhaltsam zu lesen und man erfährt wieder einiges aus ihrem Privatleben. Der Einblick in die Polizeiarbeit kommt auch nicht zu kurz und hat mir sehr gut gefallen. Geschickt hat sie dieses Mal ein bis vor kurzem noch sehr aktuelles Thema der Organspende in den Roman verwoben, ohne dabei dem Leser eine Meinung aufzuzwingen. Das ist es ihr sehr gut gelungen. Der Krimi ist nicht nur eine ausgezeichnete Lektüre, nein er klingt dieses Mal auch noch besonders lange nach und macht nachdenklich. Es kann jedem Menschen schließich irgendwann passieren, daß er vor die dramatische Entscheidung gestellt wird, entscheiden zu müssen, ob einem klinisch toten Angehörigen Organe entnommen werden dürfen. Daher kann man nur hoffen, daß auch andere Leser hierdurch vielleicht angeregt werden, hier in welcher Weise auch immer schon vorzusorgen und ihren nächsten Verwandten diese Bürde für den Fall der Fälle schon im voraus abzunehmen.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Tintenherz - 05.11.2014
Die Lebenden und die Toten von Nele Neuhaus erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 560 Inhalt: Im Rhein-Main-Gebiet wird anscheinend wahllos auf Menschen geschossen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Pia Kirchhoff, die sich eigentlich schon in den Flitterwochen befindet, steigt kurz auf Bitten ihres Chefs, Oliver von Bodenstein, in die Ermittlungen ein. Es geschehen immer weitere Morde. Doch wo steckt das Motiv? Eine aufwendige Ermittlungsarbeit nimmt ihren Verlauf. Autorin: Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist mit kalten Blautönen, den einsamen Hochsitz und den Bluttropfen perfekt gestaltet. Der einfach verständliche und lebendige Schreibstil liest sich angenehm flüssig. Die aufwendige Ermittlungsarbeit des sympathischen Duos Kirchhoff/von Bodenstein ist logisch und schlüssig aufgebaut. Sie kommen mit vielen Verdächtigen und deren Motiven in Berührung. Viele Menschen haben sich Schuld aufgeladen. Es geht um Habgier, Eitelkeit, Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit. Die Privatsphäre der beiden Ermittler kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz und wird interessant berichtet. Die Hochspannung ist sofort allgegenwärtig und wird über die ganze Geschichte hin gehalten. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und musste dringend erfahren, wer hinter den Morden steckt. Fazit: Ein außergewöhnlich spannender und interessant erzählter Krimi mit absoluter Suchtgefahr!
Nicht so stark wie die Vorgänger
von scarlett_ohara - 28.03.2016
Zum Inhalt: Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein müssen diesmal eine Serie von Morden aufklären, bei denen die Opfer einfach wahllos ausgesucht zu sein scheinen. Oder doch nicht? Wo ist die Verbindung? Alle Opfer sind dem Anschein nach ganz normale Bürger, die keine Feinde haben. Und doch sieht es fast so aus, als habe der Mörder, der immer einem Scharfschützengewehr zuschlägt, ein System. Doch wie sieht das aus? Dann ergibt sich eine Spur, die in ein Krankenhaus führt. Und dort zu einem konkreten Fall, in es um eine Organtransplantation geht. Es offenbaren sich menschliche Abgründe, und eine Tragödie kommt ans Licht, die sprachlos macht... Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf diesen 7. Fall für das sympathische Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein gefreut. Diese Reihe gehört zu meinen Lieblingskrimis, da ich die Protagonisten sehr sympathisch finde und die Fälle durchweg spannend sind, ohne dass zu viel Gemetzel und Blutvergießen stattfindet. Und die Fälle haben immer einen Bezug zu aktuellen Themen; so auch diesmal das Thema Organspende. Allerdings ist die Autorin meiner Meinung dieses Mal in allen Belangen ein wenig übers Ziel hinweg geschossen. Da ist zum einen die Person Pia Kirchhoff. Der Leser weiß, dass sie eine sehr engagierte Polizistin ist, die oft genug Privates hinter ihrem Job anstellt. Aber dass sie in diesem Buch sogar ihre Flitterwochen für die Aufklärung der Morde opfert, scheint mir doch sehr übertrieben und lebensfremd. Berufliches Engagement ist ja schön und gut, aber nur bis zu einem gewissen Grade. Niemand ist unersetzlich; das sollte auch Frau Kirchhoff irgendwann mal begreifen. Und deshalb hielt sich meine Sympathie für sie dieses Mal echt in Grenzen. Zum anderen hatte ich dieses Mal wirklich große Probleme, all die auftretenden Personen auseinanderzuhalten. Frau Neuhaus präsentiert so viele Verdächtige in diesem Buch, dass es für mich total unüberschaubar wurde. Zu allem Übel waren die auch noch teilweise miteinander verwandt, so dass oft gleiche Nachnamen auftauchten. Ich musste sehr häufig zurückblättern, um nachzugucken, wer das denn jetzt nochmal war und in welchem Verhältnis stand zu den anderen Personen stand. Das hat den Lesegenuss stellenweise doch sehr geschmälert. Gelungen hingegen fand ich, wie die Autorin mit dem Thema Organspende umging. Ich denke, dass sie sich da hat inspirieren lassen von den Skandalen, die sich vor einiger Zeit ereignet hatten, wo Krankenakten manipuliert wurden, um bestimmte Patienten an die Spitze der Transplantationslisten zu setzen. Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, kann man sagen, dass dieser fiktive Fall auch nicht dazu führen wird, dass mehr Leute einen Organspendeausweis ausfüllen werden. Ich selbst übrigens auch nicht. Solange Geld die Welt regiert und scheinbar auch Leben kaufen kann, habe ich kein gutes Gefühl bei der Sache. Es ist doch ein unerträglicher Gedanke, dass nicht genug für einen Patienten getan wird, nur weil jemand auf dessen Organe wartet. Der Skandal ist natürlich für die betroffenen Kranken, die dringendst ein Spenderorgan benötigen, der Super-Gau gewesen, weil die Zahl der potentiellen Spender noch weiter gesunken ist. Aber ich weiß auch nicht, wie man das verlorengegangene Vertrauen wieder herstellen kann? Bei mir überwiegen da einfach die Zweifel. Und bei Frau Neuhaus offensichtlich auch. Fazit: Leider nicht so stark wie viele der Vorgängerbücher. Trotzdem immer noch ein solider Krimi mit einem sehr aktuellen und kontrovers diskutiertem Thema.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von Simi159 - 18.12.2014
Scheinbar wahllos tötet ein Heckenschütze Menschen. Zuerst eine ältere Frau, die mit ihrem Hund Gassi geht; dann eine weitere Frau, die mit ihrem Enkel Weihnachtsplätzchen backt. Ein Mann und eine weitere Frau streben. Wer ist der Heckenschütze oder neudeutsch "Sniper"? Das ist die brennendste Frage, die Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein beschäftigt, denn es sind keine Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten erkennbar. Doch dann werden Todesanzeigen zu den Opfern abgegeben und darin gibt es einen Hinweis" Die Zeit drängt, ist die Bevölkerung doch verängstigt und das kurz vor Weihnachten. Pia lässt ihren heimlich geheirateten Tierparkdirektor allein in die Flitterwochen fliegen und hofft mit Oliver von Bodenstein den Fall schnell zu lösen". Fazit: Dieser Krimi ist temporeich und spannend, nicht zuletzt wegen der vielen Toten, man kommt als Leser kaum zum durchatmen. Ist man doch durch Einblendungen aus Sicht des Snipers immer ein bisschen näher dran, als das Ermittlerteam, ohne seine Identität zu kennen. Das Thema, Motiv, Organspende ist aktuell und auch etwas heikel, palarisiert es doch. Für mich ist es etwas zu viel, vor allem weil die Mediziner hierbei nicht so gut wegkommen. Ich hätte mir hier einen etwas neutraleren Umgang mit diesem Thema gewünscht. Schön ist, dass es immer noch persönliche Geschichten, Pia- Oliver, im Buch gibt. Ich habe sie nun zum 7. Mal begleitet und Pia hat sich für mich echt positiv verwandelt, Oliver ist nicht mehr ganz so smart"vielleicht hat das ja einen Grund". Ich bin gespannt und freue mich auf weitere Ermittlungen mit dem Team Krichhoff & Bodenstein. Dieses Buch ist spannende Krimikost mit einem aktuellen Thema, ich hätte mir gewünscht, dass das Thema Organspende etwas neutraler behandelt wird. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.
Neuhaus:Die Lebenden und die Toten
von buchina - 19.01.2015
Es geht weiter mit dem Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Ich selbst kenne nicht alle Teile der Reihe, dass tut dem Lesespass kein Abbruch. Gut man ist nicht mit allen Feinheiten des Privatleben vertraut, aber die Autorin schaffte es immer Neuleser nicht im Regen stehen zu lassen, sondern immer wieder kleine Zusammenfassungen einspielen zu lassen, die den jeweiligen Beziehungsstatus klar stellen. Dieser Roman ist also auch für Quereinsteiger zu empfehlen, denn die eigentliche Krimigeschichte ist immer angeschlossen. Diesmal geht es um einen Serientäter, der scheinbar willkürlich Menschen erschießt. Erst nach und nach zeigen sich die Verwicklungen der Opfer. Und es schält sich ein ernstes aktuelles Thema heraus: Organtransplantationen. Wer ist Opfer, wer ist Täter. Es gibt aber kein einfaches schwarz/weiß Schema. Immermehr Motive kommen zutage. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter ist und das hielt auch den Spannungsbogen gespannt. Dennoch gab es einige Längen, die nicht hätten sein müssen. Es kam mir manchmal so vor, dass die Autorin extra noch mehr Ecken einbauen wollte, die die Hanlung nicht gebraucht hätte, aber den Roman zu sehr aufgebauscht haben. Schreibstil und Charakterzeichnung war wieder sehr gut. Ich mag beide Kommissare sehr gern, auch wen sie manchmal etwas kalt rüber kommen, aber das gehört zu ihnen. Insgesamt ein guter Nele Neuhaus Krimi, nciht ihr bester, aber gut zu lesen und mitzurätseln.
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