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Partnerschaft

Spiegelkabinett unserer Gefühle. Empfohlen Ab 16 Jahre. 2014. Auflage.
Buch (kartoniert)
Tief gelebte Liebesverbundenheit spricht nicht nur unser Herz an, auch verletzte Emotionen, die mit einem Heilungsanspruch unter dem Arm, den Liebesteppich in Beschlag nehmen wollen, werden kräftig mitmischen. Dieses Buch ist eine Hilfe zur Selb... weiterlesen
Buch

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Partnerschaft als Buch
Produktdetails
Titel: Partnerschaft
Autor/en: Sabine Guhr-Biermann, Stephan Bremer

ISBN: 3934982093
EAN: 9783934982093
Spiegelkabinett unserer Gefühle.
Empfohlen Ab 16 Jahre.
2014. Auflage.
Illustriert von Stephan Bremer
Libellen Verlag

September 2014 - kartoniert - 226 Seiten

Beschreibung

Tief gelebte Liebesverbundenheit spricht nicht nur unser Herz an, auch verletzte Emotionen, die mit einem Heilungsanspruch unter dem Arm, den Liebesteppich in Beschlag nehmen wollen, werden kräftig mitmischen. Dieses Buch ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, um dauerhaft glückliche Beziehung leben zu können.

Inhaltsverzeichnis

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Leseprobe

Unsere Lebensauflage

Sie werden sich bestimmt auch schon einmal gefragt haben, warum Sie inkarniert, also in dieses Leben getreten sind und warum Sie sich dieses Zuhause ausgesucht haben. Haben Sie auf Ihre Fragen Antworten gefunden? Nein? Vielleicht können die nächsten Zeilen ein wenig zur Klärung beitragen. Wir alle inkarnieren seit Urzeiten und befinden uns somit in einem permanenten evolutionären Entwicklungsprozess. Das heißt, dass wir uns alle individuell entwickeln. Gleichzeitig findet jedoch auch eine gesamtheitliche Entwicklung statt, die uns alle immer weiter vorantreibt; somit kann niemals ein Stillstand entstehen. Wir sind in einem permanenten Rhythmus, der von uns die andauernde Wandlung fordert.
Nichts bleibt so, wie es war, alles ändert sich in einem fortwährenden Rhythmus. Auch unser Körper entwickelt sich, baut sich auf, wächst heran, reift und altert. Keiner vermag diesen Prozess aufzuhalten, er ist unwiderruflich. Somit unterliegen wir alle bestimmten Gesetzmäßigkeiten, denen wir uns nicht entziehen können. Damit wir überhaupt in einem Leben auf der materiellen Ebene existenzfähig sind, brauchen wir einen Körper aus Fleisch und Blut. Dieser wiederum muss einzigartig und individuell sein, damit wir uns jederzeit von den anderen unterscheiden können. Würden wir alle gleich aussehen, dann könnte sich der eine hinter dem anderen prima verstecken. Da uns dies jedoch unter keinen Umständen in einer Inkarnation weiterbringen würde, sehen wir alle unterschiedlich aus.
Zusätzlich braucht unser Körper für die Inkarnation bestimmte äußerliche Merkmale, die ein Leben lang auf ihn und uns Einfluss nehmen werden. Diese Merkmale, beispielsweise Muttermale, Auffälligkeiten, bestimmte Gebrechen, sind der äußere Hinweis auf unsere inneren Lernthemen, denen wir uns stellen müssen. Damit sich diese Prägemerkmale im Körper manifestieren können, brauchen wir wiederum bestimmte Gene, die dafür sorgen, dass sich unser Körper entsprechend entwickelt.

Damit wir überhaupt einen Körper erhalten können, brauchen wir Eltern, die dazu bereit sind und sich außerdem dafür zur Verfügung stellen, uns eine entsprechende Starthilfe in unserem Leben zu geben. Diese Vereinbarung, dass die Frau mit unterstützender Hilfe des Mannes ihren Körper für eine neue Inkarnation, für die materialisierte, fleischliche Form einer Seele zur Verfügung stellt, wird in den meisten Fällen vor diesem Leben getroffen. Wir spüren diese feinen Verbindungen, die sich, wenn es so weit ist, langsam auf der materiellen Ebene manifestieren. Die Seele, die inkarnieren will, macht sich bereit und bei uns bemerkbar. Doch bevor eine Schwangerschaft eintreten kann, wird diese "Verabredung" auf der Astralebene, auf der wir uns alle bewegen, noch einmal überprüft.
Wir alle verlassen in der Tiefschlafphase unseren Körper, um uns auf die Astralebene zu begeben. Dort können wir Erfahrungen sammeln, mit anderen Seelen kommunizieren und uns auf den nächsten Tag vorbereiten, damit wir die Erlebnisse, die uns begegnen werden, vorausplanen können. Nichts passiert aus Zufall, alles hat seine Bestimmung, doch wir selbst bestimmen, was geschieht. Und somit sollten wir uns nach Möglichkeit nicht gegen die Lebensbereiche, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, stellen, sondern uns lediglich fragen, was wir aus der Situation lernen sollen, was unsere Aufgabe ist.
Gerade wenn eine Seele inkarnieren will, muss diese einschneidende Entscheidung genau überprüft werden. Somit treffen grundsätzlich noch einmal alle drei Seelen, die der Mutter, des Vaters und des ungeborenen Kindes zusammen, um erneut ihr Einverständnis für die zukünftige Inkarnation zu geben. Diese Perspektive wirft natürlich auch auf das leidvolle Thema "Schwangerschaftsabbruch" ein ganz anderes Licht. Schauen wir uns das mal genauer an.
Sollte, egal aus welchen Gründen auch immer, ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen werden, dann wird sich die Mutter zumeist über einen sehr langen Zeitraum
schuldig fühlen, da sie ihr Versprechen nicht eingelöst hat. In den wenigsten Fällen ist jedoch die Mutter die Ausschlaggebende. Häufig ist sie nicht von einer Abtreibung überzeugt, sondern vielmehr das Umfeld. Insbesondere der Vater des Ungeborenen, sollte er sich nicht zu der Schwangerschaft bekennen wollen, erhält hier eine enorme Gewichtung im Zuge des Entscheidungsprozesses.
Da unsere Gesellschaft bei einem angeblichen Befruchtungsunfall, der ja in der modernen verhütungsbereiten Zeitepoche keinen Platz mehr findet, schnell und einfach die Möglichkeit einer Abtreibung in Betracht zieht, genauso wie die flexible Einnahme der Pille danach, fühlen sich viele werdende Mütter mit der ihnen auf einmal allein übertragenen Verantwortung isoliert und überfordert. Und somit brechen viele ihr Versprechen und lösen sich von der in ihnen entstehenden Frucht. Die meisten plagen sich hinterher lange mit einem schlechten Gewissen, wodurch sie sich zusätzlich lähmen. Doch jeder der Betroffenen ist daran beteiligt und deshalb ist es so wichtig, dass sich die betroffenen Mütter nur mit ihrer eigenen Verantwortung beschäftigen und nicht auch noch zusätzlich mit der der anderen.
Man kann sich übrigens bei jeder ungeborenen Seele entschuldigen, sollte man diese Entscheidung getroffen haben. Wir finden immer nur innere Ruhe, wenn wir uns unsere Handlungen selbst verzeihen und in voller Verantwortung dahinterstehen. Erst wenn wir mit uns selbst in Frieden leben, dann werden auch die anderen, die zwangsläufig genauso betroffen waren, Ruhe finden. Denn solange wir uns emotional immer noch betroffen fühlen, solange werden wir trauern und damit wir die Trauer deutlich spüren, brauchen wir die anderen, die uns an die Trauer erinnern.
Wir können unsere Handlungen nicht ausradieren, sondern müssen anerkennen, wer wir sind und was wir getan haben. Erst wenn wir uns selbst verziehen haben, können wir wieder in Frieden leben und uns neuen Lebensaufgaben stellen. Sollten Sie solche e
motionalen Probleme in sich tragen, dann sind Sie auch noch energetisch belastet. Verzeihen Sie sich selbst, bitten Sie die Seele um Entschuldigung und schon werden Sie sich gleich viel besser fühlen. Der Vorteil: Wenn Sie die Leidensstruktur verlassen, dann sind Sie frei und können sich anderen Lebensbereichen viel eher widmen und wer weiß, vielleicht können Sie noch sehr viel bewirken und somit auch anderen auf ihrem Lebensweg helfen? Wäre doch ein tolles Gefühl, oder?
Fazit: Wir räumen also nicht nur unsere eigenen belastenden Themen aus dem Weg, sondern bereinigen auch gleichzeitig ein wenig die energetischen Probleme der anderen mit. Wie? Ganz einfach: Sollten Sie mit einer anderen Person im Streit liegen, sind Sie beide so lange emotional beteiligt und werden sich somit energetisch immer wieder spüren, bis einer die Rolle verlässt. Dann hat der andere zwar immer noch sein eigenes Problem, jedoch nicht mehr das Problem mit dem anderen im Außen. Der andere bietet keine Resonanz mehr und lässt somit los. Das Energiespiel wird dadurch unterbrochen, die Verbindung löst sich auf. Nun ist die andere Person nur noch von ihren eigenen Problemen betroffen und wird sich emotional beruhigen können, da von außen keine stetige Reibung an der verletzten Stelle mehr stattfinden kann. Nach einer Weile wird sie sogar vergessen, dass sie überhaupt Verletzungspunkte hatte und hat.
Die meisten Menschen bringen im Nachhinein erlebte, unangenehm gelagerte Gefühle mit früheren Partnern in Verbindung, ohne zu erkennen, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der uns wirkliche Probleme bereiten kann. Die innere Resonanz lässt äußere Schmerzen aufleben. Wir können somit nur an unsere eigenen innerlich platzierten Probleme erinnert werden und dafür brauchen wir oftmals andere, die uns unsere Themen auf den Tisch legen. Für die Person, mit der wir im Streit lagen, hieße das beispielsweise, dass sie wiederum ein neues Gegenüber benötigen wird, um an ihr Problem erinnert zu werde
n, es sei denn, sie hat dies bereits in sich erkannt und gewandelt. Und so geht das Spiel weiter und weiter.
Normalerweise müssten wir gedanklich davon ausgehen, dass wir uns einen Partner aussuchen, der uns und unserer Seele guttut. Wenn wir uns die Schmerzpunkte anschauen, die wir durch die Konfrontation mit unserem Partner erleben, erscheint uns diese Denkweise jedoch oftmals falsch. Nichtsdestotrotz ist es so, dass uns im Ganzen gesehen jeder Partner, den wir uns suchen, guttut. Wir müssen nur erkennen, auf welchem Gebiet. Er kann uns nur Schaden zufügen, wenn wir eine Schädigung erfahren wollen. Wir können uns über den anderen ärgern, letztlich ärgern wir uns aber nur mal wieder über uns selbst.
Mit einem anderen zu streiten bedeutet lediglich, den nach innen gelebten Streit ins Äußere zu transformieren und energetisch auszuleben. Jeder Streit, den wir leben, findet in unserem Inneren statt und nur dort gehört er hin, denn wir alle müssen lernen. Somit brauchen wir oftmals Streitenergien, damit wir unsere inneren Bedürfnisse erkennen können.
Wer streitet denn da eigentlich in unserem Inneren? Wir alle haben verschiedene Energieanteile in uns, die natürlich auch alle zu Wort kommen wollen. Sie alle kennen bestimmt das Phänomen: Sie müssen eine Entscheidung treffen, hören tief in sich hinein und vernehmen unterschiedliche Stimmen. Jede Stimme hat eine andere Einstellung und will somit gehört werden. Wie soll man sich da noch entscheiden?
Sollten wir uns dann endlich für einen Weg entschieden haben und sollte sich trotzdem im Nachhinein herausstellen, dass dieser Weg nicht der erfolgreichste war, hören wir bestimmt wieder einen Energieanteil in uns sprechen, der uns die passenden Vorwürfe unterbreitet, nach dem Motto: "Hättest du mal lieber auf mich gehört, dann wäre es anders gelaufen." Mal ehrlich, kennen Sie so etwas? Nicht bewusst? Das kann natürlich sein. Doch es gibt bestimmt jemanden in Ihrem Umfeld, der dafür Sorge tragen wird, dass Sie die
sen Vorwurf verbal vorgehalten bekommen. Oftmals übernehmen andere die Aufgabe und sagen uns genau das, was wir im Inneren sowieso schon hören wollten.
Immer, wenn wir uns persönlich angesprochen fühlen, sind wir auch emotional angesprochen worden, zumindest ein Energieanteil in uns. Wenn wir uns mit einer anderen Person über unterschiedliche Meinungen streiten, streiten wir letztlich hauptsächlich in uns selbst. Mit jedem Menschen, der eine andere Meinung vertritt als wir selbst, können wir uns auseinandersetzen, wenn wir wollen. Nur warum sollten wir uns aufgrund der verschiedenen Ansichten streiten? Dieser hohe Energieaufwand ist absolut unrentabel.
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(gekürzt)

Vorwort

Vorwort

Partnerschaft zu leben heißt nicht automatisch, endlich die Erfüllung unserer inneren Wünsche oder die lang ersehnte Harmonie zu "bekommen", sondern bietet uns lediglich eine Lernfläche, die uns hilft, uns unsere eigenen Wünsche zu erfüllen und in uns Harmonie zu finden.
Je mehr wir uns mit dem Thema Partnerschaft auseinandersetzen, desto mehr müssen wir nach innen schauen. Partnerschaft zählt zu den Themen, die unser Leben am häufigsten und unmittelbarsten betreffen. Immerhin sind wir von Natur aus auf diesen Lebensbereich der Fortpflanzung, der energetischen Verbundenheit und des Zusammenlebens ausgerichtet und müssen diesem inneren Instinkt entsprechend folgen. Je mehr wir uns jedoch auf der Suche nach dem "richtigen" Partner befinden, desto mehr Zeit und Energie werden wir diesem Aspekt unseres Lebens widmen und das kann uns wiederum zu stark von anderen Lebensthemen ablenken.
Viele Menschen leben in einer direkten Abhängigkeit zum Bereich Partnerschaft; sie warten auf die Erfüllung und darauf, dass der/die "Richtige" kommt, und dabei zieht immer mehr Zeit ins Land. Sie werden älter und älter und sind immer noch mit diesem Thema beschäftigt. Je mehr Zeit wir jedoch investieren, desto höher steigen auch unsere Erwartungen hinsichtlich einer Belohnung, das heißt hier: Der zukünftige Partner muss der Traummann/die Traumfrau schlechthin sein. Immerhin war der investierte Energieeinsatz gebührend hoch und einer muss doch "die Zeche zahlen". Da nun allerdings niemand den Energieeinsatz von uns gefordert hat, wir somit freiwillig investiert haben, können wir auch von keinem anderen einen Ausgleich erwarten.
Das Hauptproblem in Bezug auf Partnerschaft sind tatsächlich die gegenseitigen Erwartungshaltungen und die permanenten Enttäuschungen darüber, da der eine dem anderen nicht das geben kann, was er sich wünscht. Wie auch? Jeder ist auf sich selbst bedacht und kann auch nur das wahrnehmen, was er spürt. Jede, der eigenen Wahrnehmung nach no
ch so "berechtigte" Forderung wird die Partnerschaft dauerhaft stark belasten und sollte von daher gründlichst überdacht werden. Partnerschaft zu leben heißt, sich freiwillig auf diesen Verbund der Gemeinsamkeit einzulassen, dort den eigenen Platz zu finden und sein Leben weiterhin selbst zu gestalten. Wenn wir unsere Augen jedoch voller Erwartung statt Liebe auf den Partner gerichtet haben, dann werden wir keine harmonische Beziehungsebene erlangen können, denn diese Haltung zeigt an, dass uns, also in uns, etwas fehlt. Solange wir im Außen auf die Ergänzung warten, werden wir die harmonisierenden und erfüllenden Energiegeschenke in unserem Inneren nicht finden können.
Vom ursprünglichen Ansatz her sind wir alle gewillt, Partnerschaft zu leben und uns zu verbinden. Wir kommen also nicht drum herum, uns mit dem Thema Partnerschaft auseinanderzusetzen. Je besser wir uns selbst kennen, desto eher werden wir auch den Partner kennenlernen wollen. Das Interesse an dem Partner ist eine Grundvoraussetzung für eine gemeinsame Ebene. Sollten wir jedoch über den Spiegel des Partners zu sehr mit uns selbst beschäftigt sein, können wir unser wahrhaftiges Gegenüber mit all seinen Qualitäten, Bedürfnissen und Wünschen kaum wahrnehmen.
Doch Partnerschaft zu leben bedeutet auch, dem anderen etwas Gutes zu tun und das geht wiederum nur, wenn wir genau hinschauen. Viele Menschen, die in einer festen Beziehung leben, sind unglücklich, da sie sich irgendwann in eine gewohnte Rolle hineinbegeben haben und sich nun eingesperrt fühlen. Sie sind mit ihrem Leben nicht zufrieden, wissen jedoch nicht genau, warum. Denken sie darüber nach, werden sie einen traurigen Blick auf den Partner werfen, der wiederum wird genauso traurig schauen. Viele haben immer noch die Erwartungshaltung, das Glück vom Partner zu bekommen. Doch kein Partner der Welt vermag uns zu unserem Glück zu verhelfen, das können wir nur selbst tun. Damit wir nicht weiterhin so viel Zeit damit verbringen, das Glück im A
ußen und über einen anderen Menschen zu suchen, habe ich dieses Buch geschrieben.
Es gibt so viele Menschen, die nach dem Wunschpartner Ausschau halten und Angst haben, dass die Zeit gegen sie arbeiten könnte, da die biologische Uhr für dieses Leben abzulaufen droht und sie für ihre Nachkommenschaft immer noch nicht den passenden Partner gefunden haben. Doch was suchen diese Menschen den Traumprinzen oder die Traumprinzessin, in der Hoffnung endlich das große Los zu ziehen, um die Ernte für die langanhaltende und hoffnungsvoll geduldig verbrachte Zeit einzufahren? Oder was ist es, was sie immer wieder antreibt, auf Brautschau zu gehen? Diese Suche kann nicht erfolgreich sein, die meisten daraus entstandenen Handlungen sind schon im Ansatz unlogisch. Es gibt nicht den Traumprinzen oder die Traumprinzessin aus Fleisch und Blut. Wenn wir solch eine Person finden wollen, dann müssen wir uns in die Märchenwelt begeben, nur ob wir dort als erwachsene reife Person einen Platz finden, ist fraglich.
Doch was wollen diese engagierten Dauersucher tatsächlich finden? In erster Linie natürlich sich selbst, in zweiter Linie aber auch den passenden Partner, mit dem sie ihr Leben teilen können. Eine Faustregel besagt: Erst wenn ich selbst weiß, wer ich bin, kann ich auf dem großen Schauplatz der Partnersuche das für mich passende Gegenstück finden. Und wenn ich es gefunden habe, was mache ich dann? Dann lebe ich einfach Partnerschaft. Einfach so? Nein, natürlich nicht, denn dann fängt der Weg der Selbstfindung erst richtig an. Die meisten haben einfach vergessen, was es heißt, Partnerschaft zu leben.
Mir persönlich ging es ähnlich, doch ich wollte mich mit dem, was ich auf diesem Gebiet erlebte, nicht einfach zufrieden geben; deshalb machte ich mich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und gerade auch des Partnerschaftslebens. Mehr und mehr erkannte ich die Verbindungspotenziale, so dass ich Erklärungen fand, die mir den Weg zu meiner inneren Partnerschaft ermöglichte
n, meinem wahrhaftig innerlich verborgenen Schatz. Diese Erfahrungswerte möchte ich nun weitergeben. Damit uns dieses wertvolle Spiegelszenario wieder bewusst wird, möchte ich mit diesem Buch ein wenig auf die alten Erinnerungen in jedem von uns aufmerksam machen. Wir alle sind tief in unserem Inneren Liebende, die sich endlich wieder leben wollen. Erst wenn uns wieder bewusst ist, wie wir Partnerschaft in uns und mit uns leben können, werden wir das innerlich gelebte Glück mit anderen Menschen bereichernd teilen können. Wir werden uns selbst glücklich schätzen und unsere Partner, mit dem wir unser Leben teilen, als absolute Bereicherung empfinden.
Ich wünsche jedem, der sich für den Weg der inneren Heilung entschieden hat, viel Erfolg und alles Gute auf seinem eigenen Lebensweg. Erst wenn wir gelernt haben, unsere innere Partnerschaft zu leben, dann sind wir auch im Außen partnerschaftsfähig. Sollten wir uns dann mit dem Partner unserer Wahl "paaren" wollen, um der Aufgabe der Fortpflanzung nachzukommen, dann werden wir auch diesem inneren Trieb gerecht werden. Je freudiger wir in unsere Zukunft blicken, desto schöner wird sich unser Leben mit allen Höhen und Tiefen gestalten.
Und eins sollten wir alle nicht vergessen: Wenn wir gesunde Kinder haben wollen, dann sollten diese gesunde und glückliche Eltern haben, damit sie diese Lebensform als lebendiges Vorbild erhalten und sich daran laben können. Da es keinen Energieaustausch gibt, der einseitig erfolgen kann, müssen wir bereit sein, uns emotional zu öffnen und uns auf einen Partner wie auch auf andere Menschen, die uns besonders wichtig sind, einzulassen. Die Liebe ist das höchste Gut, um sich in Licht und positive Energie eingehüllt, den Aufgaben seines Lebens zu stellen. Und je mehr Liebende es gibt, desto schöner und heller wird die Menschheit in Frieden und Harmonie dem Licht entgegengehen können.

Die Autorin


Einleitung

Nun wollen wir uns mit dem Bereich Partnerschaft a
useinandersetzen und fangen mit dem Thema Glück an. Die meisten Menschen nehmen das Sinnbild des Partners als ureigensten Wertmaßstab, um sich auf dieser "Glücksskala" werten zu können. Nach dem Motto: Der Partner soll mir das Glück geben, das ich mir selbst nicht geben möchte oder meine, nicht geben zu können. Viele jagen somit dem Glück hinterher, in der Hoffnung, endlich einen Funken dieses Lebenselixiers erhaschen zu können. Sie suchen, um zu finden, doch sie suchen im Außen und nicht in sich selbst. Sie wissen nicht, dass ihr einziges wahrhaftiges Glück nur in ihrem Inneren zu finden ist.
Wo steht das? Wer weiß darüber Bescheid? Was sehen wir in den Spielfilmen, die allabendlich vor unseren äußeren Augen ablaufen und in uns eine Flut von Emotionen auslösen? Wir sehen und erkennen, wie leicht unser Leben wird, wie weit unsere Probleme in die Ferne rücken, wenn wir den lang herbeigesehnten Partner endlich in unsere Arme schließen können. Wir schweben dann auf Wolke sieben und können uns kaum vorstellen, irgendwann wieder unsanft auf die Erde aufgesetzt zu werden. Doch genau das muss immer wieder passieren. Wir sind Erdlinge, also müssen wir uns stetig erden, um wieder auf den Boden der Realität und der Tatsachen zurückzukommen. Je stärker unser Realitätsbewusstsein ist, desto weniger können wir aus "allen Wolken fallen".
Nur so können wir lernen, nur so sind wir in der Lage, uns selbst zu finden und unserem Leben treu zu dienen. Wir alle haben Lernaufgaben, denen wir Folge leisten müssen und damit wir unsere Aufgaben überhaupt erkennen können, brauchen wir andere, die uns unseren eigenen Weg offenbaren und somit unsere Verfehlungen offen und ungeschminkt auf den Tisch legen. Natürlich geben wir niemandem offiziell die Genehmigung, solche "denunzierenden" Handlungen für uns zu vollziehen und trotzdem: Wir suchen andere, die uns alleine über den Spiegel ihrer selbst, der uns dann wiederum trifft, an unsere eigenen Themen erinnern.
Wir brauchen den Spieg
elhalter, damit wir unser Gesicht im Lichterglanz des Spiegelbildes erkennen können. Solange wir nur über das äußere Spiegelbild mit uns selbst beschäftigt sind, solange werden wir uns bewusst mit unseren eigenen Verfehlungen wohl kaum auseinandersetzen. Da wir also freiwillig selten lernwillig sind, brauchen wir andere, die uns daran erinnern. Doch wer kommt dafür in Frage? Personen, die uns unwichtig sind? Nein, von diesen Personen lösen wir uns viel zu schnell wieder. Also müssen unsere Spiegelbild-Personen wichtig sein, sonst funktioniert das System nicht. Wir müssen gewillt sein, in den Spiegel des anderen zu schauen, sonst sind wir nicht dazu bereit, uns mit dem Spiegelbild und somit mit uns selbst auseinanderzusetzen.
Wir brauchen also einen tiefen emotionalen Verbund, sonst würden wir uns nicht mit einem Menschen beschäftigen. Somit kommt also schon mal jeder, der uns wichtig ist, für solche Spiegelungen in Frage. Bei einigen ist die Palette der Auserwählten dabei sicherlich ziemlich groß, doch handelt es sich hier nicht nur um Menschen, die wir uns bewusst aussuchen und zu denen wir tiefe positive Emotionen haben, sondern oftmals auch um solche, um die wir lieber einen großen Bogen machen würden. Doch gerade mit diesen müssen wir uns ebenfalls beschäftigen, um unsere eigenen umgangenen Energieanteile und inneren "Bögen" erkennen zu können.
Solange wir also selbst einen großen Bogen um unsere eigenen Probleme machen, solange wollen wir uns absolut nicht mit unserer innerlich gelebten Problematik auseinandersetzen. Sollten wir dann die wertvollen Spiegel im Außen meiden wollen, dann treten diese mit immer neuen Gesichtern und Masken in unser Leben, damit sie auf der Showbühne unseres Lebens einen garantiert gut sichtbaren Platz bekommen.
Wir alle tragen Schattenseiten in uns, denen wir genauso viel Aufmerksamkeit schenken sollten, wie unseren Talenten und Lieblingscharaktereigenschaften. Da die meisten jedoch diese inneren, dunklen Seelenanteile n
icht wahrhaben wollen, brauchen sie ihre äußeren Mitspieler, die ihnen helfen, ins Bewusstsein vorzudringen; dies funktioniert am besten, wenn sich eine andere, für uns wichtige Person, in unserer Umgebung befindet, die uns genau an unsere eigenen Schattenseiten erinnert. Dadurch haben wir die Chance, uns an uns selbst zu erinnern und uns mit unseren eigenen Schattenanteilen zu beschäftigen. Das alleine ist der Grund, warum wir Ärgernisse auf der materialisierten äußeren Ebene gespiegelt bekommen, wir müssen uns an den in uns existierenden Spiegel, an die inneren Energieverknüpfungen erinnern. Erst dann sind wir in der Lage, inneren und äußeren Frieden zu finden.
Doch leider denken wir über solche Ebenen viel zu wenig nach. Oftmals versuchen wir, unseren inneren Frieden über den Partner zu finden. Das wiederum geht jedoch nicht, da wir eine Emotion, die sich in uns befindet, auch nur in uns finden und dort verändern können. Dies ist der einzige Grund für unsere zahlreichen Auseinandersetzungen mit dem "Spiegel", die für Außenstehende stets schwer nachvollziehbar sind. Doch so funktioniert es im Allgemeinen: Erst wenn wir an uns selbst erinnert werden, werden wir an unsere innere Disharmonie erinnert und diese gilt es dann zu schlichten.
Streit, den ich im Außen erlebe, lebe ich wahrhaftig in mir und bekomme ihn dann nur noch im Außen präsentiert. Das erklärt auch sehr einfach, warum es Menschen gibt, die permanent von einem Fettnäpfchen ins andere treten. Sie stehen vor einer Lösung und versuchen immer wieder, vor sich selbst zu flüchten. Damit sie sich nun selbst nicht vergessen und ihre inneren Themen bearbeiten, bekommen sie so viele Spiegel vor die Nase gesetzt, bis sie es nicht mehr vermeiden können, zu erkennen, warum das so und nicht anders passiert. Es gibt also keinen Menschen, der einem anderen bewusst einen Spiegel vor die Nase setzen möchte, um seinem Gegenüber zu schaden. Jeder nutzt die Gelegenheit letztlich nur dazu, um selbst seine Erkenntnis
se zu sammeln und mehr nicht.
Die meisten jedoch verstehen das System nicht und versuchen eher, den anderen zu verstehen und zu analysieren, als sich selbst. Sie hoffen, dass dieser sich verändert, damit sich auch die eigenen Probleme, durch ihn gespiegelt, wieder in Luft auflösen. So versuchen sie, eher den Spiegel zu bekämpfen, um nicht mehr an ihre Probleme erinnert zu werden. Denn wenn der andere sich ändert und somit das offensichtliche Problem nicht mehr spiegeln kann, dann geht es uns doch wieder gut, oder? Im Klartext: Wenn der Partner das Problem löst, ist es doch weg, wen stört es dann noch? Doch so einfach ist es nicht. Jeder Mensch, der in uns Emotionen auslösen kann, ist für uns wichtig und wertvoll. Und jeden, der uns wiederum so wertvoll ist, wollen wir um jeden Preis behalten, damit wir uns wohlfühlen können.
Partnerschaft zu leben heißt, sich auf seine eigenen Gefühle einzulassen. Ich kann somit nur Partnerschaft leben, wenn ich bereit bin, mich selbst auf meine eigenen Emotionen treu zu verlassen. Erst dann werde ich auch meinen Partner und somit mein Gegenüber real, so wie er ist, wahrnehmen können. So baut sich im Laufe der Zeit eine Partnerschaft auf, die ein Fundament, ein Zuhause für zwei Menschen bildet; von dort aus können sie dann gemeinsam weiter wachsen und sich auch vermehren, wenn sie das wollen. Das ist das Prinzip der Evolution, dem wir alle unterliegen. Da der Partner mir jedoch nicht nur meine angenehmen Gefühle, sondern auch gerade meine unangenehmen, ungeliebten Emotionen mit nach vorne ins Bewusstsein bringt, verschließen sich viele Menschen immer wieder schnell, da sie sich von ihren eigenen Emotionen bedroht und somit negativ beeinflusst fühlen.
Eine emotionale Wankelmütigkeit und somit ein Öffnen und Schließen gegenüber dem Partner versagt die partnerschaftliche Verbindung, denn eine Partnerschaft kann letztlich nur fruchtbar werden, wenn beide füreinander geöffnet bleiben. Da die meisten sich jedoch, wie schon erw
ähnt, immer wieder gerne verschließen, hat die Partnerschaft oftmals keine Chance, sich zu entwickeln. Der Mensch hat von Grund auf den Wunsch, Partnerschaft zu leben und kommt somit kaum daran vorbei, sich diesem Thema bewusst stellen zu müssen. Jeder hat somit tief in seinem Inneren die Bereitschaft, auf einen anderen Menschen zuzugehen und sich mit ihm zu verbinden.
Je mehr persönliche Probleme der Einzelne in sich trägt, desto weniger wird er bereit sein, sich einem Partner emotional zu öffnen, geschweige denn, sich selbst einzugestehen, dass er sich tatsächlich tief einlassen möchte. Deshalb zerbrechen so viele Partnerschaften nach einer viel zu kurzen Kennlernphase, die ein wirkliches Kennenlernen kaum ermöglicht. Die meisten denken immer noch, dass der Partner dann nicht der "Richtige" gewesen sein kann, wenn die alten Verletzungen sich wieder zu Wort gemeldet haben. Doch woher wollen sie das wissen, wenn sie ihn gar nicht kennengelernt haben? Erst wenn wir uns wirklich intensiv mit einem anderen Menschen beschäftigt haben, erst dann können wir ermessen, was uns alles an ihm gefällt und inwieweit diese Person es uns wert ist, sich mit ihr so einzulassen, dass wir unser gesamtes Leben an ihrer Seite verbringen wollen.
Einige Leser werden an dieser Stelle bestimmt einen Einwand haben, der wohl berechtigt ist. Natürlich befinden wir uns im Wassermannzeitalter und natürlich haben wir das Recht, uns zu wandeln und auch bei Bedarf den Partner zu wechseln. Der Wechsel sollte jedoch nur dann vollzogen werden, wenn wir keine weitere Entwicklungschance an der Seite dieses Menschen haben. Solange der Partner uns jedoch emotional wichtig ist, egal ob wir ihn nun lieben oder sogar ablehnen, solange sollten wir uns mit ihm beschäftigen, um uns selbst zu finden.
Wenn wir uns zu schnell lösen, treffen wir auf einen neuen Partner, der uns wiederum einen ähnlichen Spiegel vor die Nase halten wird. Immerhin haben wir die Aufgabe, unser Leben zu verstehen und das kön
nen wir nur, wenn wir dazu bereit sind. Sollten wir dies nicht sein, dann wird unser Schicksal dafür sorgen, dass wir immer genug Situationen präsentiert bekommen, damit wir Erfahrungen sammeln und weiterhin lernen können.
Das heißt, unsere unbewusst ausgewählten Partner tragen uns immer wieder dieselbe Lernthematik vor, bis wir sie begriffen haben. Im Klartext: Solange wir uns über den Partner ärgern, sind wir noch nicht bereit, die Spiegelbilder, die er uns vor die Nase hält, als unsere eigenen Probleme anzuerkennen und solange ist diese Partnerschaft absolut fruchtbar für uns. Erst wenn wir von dem Partner nichts mehr lernen können und wir keinen Sinn mehr in der Fortführung der Partnerschaft erkennen, ist eine Trennung eine Erlösung, die dann automatisch unseren Lebensweg kreuzen wird. Auch eine Trennung muss somit als Ist-Zustand angenommen werden. Doch bevor wir uns mit der Trennung beschäftigen, werden wir uns erst einmal mit den Spiegelbildern und mit den ursprünglichen Themenbereichen der Partnerschaft auseinandersetzen.
Wir alle sind erst partnerschaftsfähig, wenn wir bereit sind, "innere" Partnerschaft mit unseren eigenen Energieanteilen zu leben; erst dann können wir auch im Außen die Partnerschaft leben, die wir uns in unseren kühnsten Träumen vorgestellt haben. Dieses Buch wird sich mit den Themen: Spiegelbilder, Selbstfindung, der Weg zur inneren Harmonie, Verbindung der Partnerschaftskomponenten, Sexualität, Herkunftsfamilie, Familie, Ehe, Kinder und auch Trennung beschäftigen. Erst wenn wir das dahinter liegende System wiedergefunden, verstanden und für uns umgesetzt haben, sind wir glückliche Menschen, die glücklich Partnerschaft leben können und glückliche Kinder haben werden. Wenn Sie auf der Suche nach diesem Weg sind, dann wird dieses Buch genau das Richtige für Sie sein. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Wiederfinden, Wiedererkennen und auch Umsetzen.


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