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Max und die wilde Sieben. Das schwarze Ass

Band 1. Empfohlen ab 8 Jahre.
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Produktdetails

Titel: Max und die wilde Sieben. Das schwarze Ass
Autor/en: Lisa-Marie Dickreiter, Winfried Oelsner

EAN: 9783862743926
Format:  EPUB
Band 1.
Empfohlen ab 8 Jahre.
Illustriert von Ute Krause
Verlag Friedrich Oetinger

Juli 2014 - epub eBook - 208 Seiten

Ziemlich allerbeste Freunde! Max und seine Meisterdetektive lösen jeden Fall.Max ist sich sicher, dass er Rekordhalter für die ödesten Sommerferien aller Zeiten wird, als er mit seiner Mutter, einer Altenpflegerin, auf Burg Geroldseck einzieht. Doch das ist, bevor er Vera, Horst und Kilian von Tisch Nr. 7 kennenlernt. Denn diese drei sind viel verrückter und mutiger als die meisten Mitschüler von Max. Gemeinsam haben die vier bald schon eine heiße Spur, wer der geheimnisvolle Dieb ist, der unter den alten Leuten sein Unwesen treibt.Der erste Band der Kinderkrimi-Serie mit einem liebenswerten Helden und einer hinreißenden Rentnergang ist das Kinderbuchdebüt von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner ("Vom Atmen unter Wasser"). Mit wunderbaren Bildern von Ute Krause.
Lisa-Marie Dickreiter, geboren 1978, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt Drehbuch. 2010 erschien ihr erster Roman "Vom Atmen unter Wasser", in dem sie auf beeindruckende Weise Trauerarbeit in Prosa übersetzt. "Ein außerordentliches, beglückendes Debüt", schreibt dazu die ZEIT. Der Roman wurde mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet und von SWR/arte u.a. mit Andrea Sawatzki unter der Regie von Winfried Oelsner verfilmt. Gemeinsam mit Winfried Oelsner hat Lisa-Marie Dickreiter auch das Kinderbuch MAX UND DIE WILDE SIEBEN geschrieben. Winfried Oelsner, geboren 1972, hat Film- und Fernsehwissenschaften, Geschichte und Politik in Bochum und Köln studiert. Anschließend absolvierte er an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg ein Regie-Studium für Spielfilm und Dokumentarfilm. Er lebt und arbeitet als Autor und Regisseur in Berlin. Zu seinen Regie-Projekten zählen u.a. "Tsunami" (ProSieben) und "Vom Atmen unter Wasser" (SWR/arte) nach dem erfolgreichen Debütroman von Lisa-Marie Dickreiter. Gemeinsam mit Lisa-Marie hat er auch das Kinderbuch MAX UND DIE WILDE SIEBEN geschrieben.

Kapitel 2 Ein gebrauchter Tag


Wenn das mal nicht verdächtig ist!

Jetzt hat schon die vierte Stunde angefangen – und es ist NICHTS passiert. Selbst in der großen Pause haben Ole Schröder und seine Kumpels Max in Ruhe gelassen. Nicht ein einziges Mal sind sie ihm auf die Pelle gerückt. Nicht einen fiesen Opa-Spruch haben sie ihm hinterhergerufen. Als ob Max mit einem Schlag unsichtbar geworden wäre.

Eigentlich könnte er jetzt erleichtert sein und sich entspannen.

Eigentlich.

Aber er ist kein bisschen entspannt. Ganz im Gegenteil. Max fühlt sich, als hätte er statt seinem Pausenbrot einen Ameisenhaufen gefuttert. So heftig kribbelt der Verdacht in seinem Bauch. Denn Max weiß: Fiese Typen wie Ole und seine Kumpels lassen einen nicht so schnell in Ruhe.

Da kommt noch was.

Ein lautes Seufzen reißt Max aus seinen Gedanken. Doch dieses Mal hat nicht er geseufzt – sondern Herr Brömmer.

»Eure Ohren sind ja schon längst in den Ferien.« Herr Brömmer klingt sehr streng. Aber dann lächelt er. »Wisst ihr was? Ihr könnt jetzt gehen. Ab in die Sommerferien mit euch!«

Die 3b bricht in wildes Freudengeschrei aus. Blitzschnell werden die Stühle auf die Tische gestellt. Die Fenster geschlossen. Die Tafel gewischt und die Kreide aufgefüllt. Jeder will der Erste sein, der aus dem Klassenzimmer in die Sommerferien stürmt.

Nur Max hat es nicht eilig. Er stellt als Letzter seinen Stuhl hoch und verlässt als Letzter das Klassenzimmer. Die große Treppe geht er im Schneckentempo hinunter, und in der Aula bleibt er immer wieder stehen, um sich seine Schuhe neu zu binden.

Als Max auf dem Pausenhof in die Sonne tritt, sind die anderen schon alle fort. Trotzdem schaut er sich zur Sicherheit u
m. Er schaut zum Fahrradständer hinüber. Zur Schulmauer mit dem dichten Efeu. Zu den Tischtennisplatten. Nirgendwo ist jemand zu sehen. Nur der alte Hausmeister, der den Pausenhof fegt und Max so garstig anguckt, als hätte der den ganzen Dreck allein gemacht.

Puh!

Dieser letzte Schultag wäre überstanden. Erleichtert winkt Max dem garstigen Hausmeister zu und schiebt sein Rad vom Pausenhof. Wenn er sich beeilt, kann er sich vor dem Mittagessen vielleicht noch die Schwerter und Ritterrüstungen in der Waffenkammer genauer ansehen.

Aber was leuchtet dort zwischen den Zweigen der Hecke?

Ist das nicht Oles blondes Haar?

Und kichert da nicht wer?

Alarmstufe Rot!

Blitzschnell springt Max auf sein Rad. Und das keine Sekunde zu früh. Denn schon brechen Ole und seine Kumpels mit lautem Gejohle aus der Hecke und sprinten zu ihren Rädern. Noch einmal tief Luft geholt, und – zack! – schießt Max los, dass die Steinchen nach allen Seiten wegspritzen. Er beugt sich weit über den Lenker und tritt so stark in die Pedale, wie er kann.

Doch die Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen.

Ein Motorrad! Das bräuchte Max jetzt! Dann könnte er aufs Gas drücken und Ole und seine Kumpels in null Komma nichts abhängen. Aber leider muss er selber strampeln. In Max’ Ranzen scheint sich ein Känguru versteckt zu haben, so heftig hüpft er auf seinem Rücken auf und ab. Irgendwo hat Max mal gelesen, dass man viel schneller und viel stärker ist, wenn man große Angst hat. Das hier ist der Beweis: So schnell war Max noch nie.

Er rast und rast.

Aber genau das tun seine Verfolger auch. Und als ob die Kacke nicht schon genug am Dampfen wäre, kündigt sich bei Max auch noch das allerschlimmste Seitenstechen an. Und mit dem allerschlimmsten Seitenstechen kann man nicht mehr rasen. Egal, wie viel
Angst man hat.

Max wirft einen Blick über die Schulter.

Oh nein!

Wie von Ole und seinen Kumpels bestellt, fährt ausgerechnet jetzt der Schulbus an ihnen vorbei – und die Hälfte der 3b klebt an den Fenstern und schaut zu, wie Max sich abstrampelt!

Sie haben es also alle gewusst.

Wenn Max nicht so mit Rasen beschäftigt wäre, würde er vor Wut platzen. Aber was macht Laura denn da am Rückfenster? Drückt sie ihm wirklich gerade beide Daumen? Oder spielen bloß seine Augen verrückt? Doch Max kann nicht länger zu Laura schauen, denn plötzlich taucht Ole neben ihm auf. Er ist so nah, dass er schon eine Hand nach Max ausstreckt.

Vollbremsung!, befiehlt Max’ Kopf, und sofort treten seine Beine volle Pulle die Rückbremse durch. Sein Hinterrad schlittert über den Asphalt, und ehe Ole und seine Kumpels kapieren, was los ist, sind sie an ihm vorbeigeschossen. Max reißt sein Rad herum und biegt in einen kleinen Seitenweg ab. Hoffentlich hat Laura seinen coolen Stunt gesehen! Aber wieso denkt er überhaupt an sie? Erst hat sie ihn in der Schule wie Luft behandelt. Und dann hat sie ihn nicht gewarnt, die blöde Zicke, da nützt das Daumendrücken jetzt auch nichts mehr!

Max biegt von dem Seitenweg wieder auf die Hauptstraße ab – und erstarrt vor Schreck.

Ole und seine Kumpels haben ihn umzingelt.

Er sitzt in der Falle.

Verdammter Kackmist! Vor lauter Raserei hat Max ganz vergessen, dass Ole und seine Kumpels sich hier viel besser auskennen als er. Wie soll er aus dieser Falle bloß wieder rauskommen?

»Nicht so schnell, Opa! Sonst kriegst du noch einen Herzinfarkt.« Ole Schröder macht sein Grinse-Gesicht. Und natürlich lachen seine Kumpels, als hätte er den besten Witz aller Zeiten gerissen.

Ha-ha-ha.

Leider ist an F
lucht sowieso nicht mehr zu denken. Max ist völlig k.o. Trotzdem: Er wird sich Ole Schröder und seinen Kumpels nicht ergeben.

Niemals!

Und Max wird auch nicht warten, bis sie ihn noch enger eingekreist haben. Er wird ihnen zeigen, dass er Mut hat. Er wird ihnen entgegenfahren!

Max nimmt Anlauf – da knattert plötzlich ein Mofa aus einer Seitenstraße und hält neben ihm. Den silbernen Helm mit den roten Streifen kennt Max! Das muss Raphael sein. Der Neffe vom Seniorenheim-Chef.

»Hallo, Kleiner. Sind die hinter dir her?« Die Stimme gehört tatsächlich Raphael!

Wie immer, wenn Max besonders aufgeregt ist, kriegt er keinen Ton heraus. Er kann nur nicken.

»Dann halt dich fest. Denen zeigen wir’s!«

Zögerlich greift Max nach Raphaels Jacke.

»Richtig festhalten, Mann!« Raphael packt Max’ Hand und presst sie fest auf seine Schulter. Und schon geht ein Ruck durch Max’ Arm, und er spürt, wie sein Rad ganz von allein schneller und schneller wird. Zusammen sausen sie an Ole vorbei, der mit offenem Mund dasteht und glotzt wie eine Kuh, wenn’s donnert.

Na, wer kriegt jetzt gleich einen Herzinfarkt?

Zu schade, dass Max sich nicht umdrehen und dem verblüfften Ole und seinen Kumpels noch etwas zurufen kann. Aber er muss nach vorne schauen und sich aufs Lenken konzentrieren. Mit nur einer Hand zu lenken ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man so dahinsaust wie Raphael und Max. Wie schnell die Häuser und Läden an ihnen vorbeirasen!

Bald sind da nur noch Wiesen und Felder.

Doch gerade als Max Raphael zurufen will, dass sie jetzt bestimmt langsamer fahren können, schaltet Raphael noch einen Gang höher. Jetzt knattert das Mofa nicht mehr, jetzt röhrt es wie ein Motorrad. In Max’ Ohren rauscht und braust der Fahrtwind, und sein Rad rattert und schepper
t so sehr, dass er es bis in die Zähne spürt. Gleich wird es in tausend Stücke zerspringen!

Hilfe!

Was ist bloß in Raphael gefahren? Hat der einen Stich unter der Haube, oder warum rast er auf einmal wie ein Irrer? Lange kann Max sich nicht mehr an der Schulter festklammern, seine Finger sind schon ganz taub. Und auch das Einhändig lenken wird immer schwieriger. Aber loslassen kann Max auch nicht! Denn wenn er das tut, wird er in hohem Bogen auf die Straße krachen. Hat er sich nicht eben noch gewünscht, er wäre so schnell wie ein Motorrad? Nein danke! Diese Raserei ist viel schlimmer als alles, was Ole und seine Kumpels mit ihm hätten machen können!

»Raphael!«, ruft Max, und der Fahrtwind schießt ihm wie ein Schluck kaltes Wasser in den Mund. »Halt an!«

Doch das Mofa wird nicht langsamer.

Gleich ist alles aus!

Gleich wird Max als lebendiger Mofa-Anhänger sterben.

 

Der Burgberg!

Nie hätte Max gedacht, dass er sich mal so über ein steiles Stück Straße freuen würde. Aber jetzt zwingt der Burgberg das Mofa, mit jedem Meter langsamer zu fahren. Und endlich. Endlich hält es an!

Zuerst kann Max Raphaels Schulter gar nicht loslassen, obwohl sein Kopf seiner Hand das Loslassen ganz dringend befiehlt. Doch dann gehorchen seine Hände und seine Arme und seine Beine wieder, und er steht neben seinem Rad, und nichts saust und braust und rauscht mehr. Alles steht so still wie Max.

»Hast die Hosen voll gehabt, was?« Raphael hängt seinen Helm an den Lenker und grinst Max an. »Kein Wunder, mein neuer Superbock hat ein paar PS mehr! Ich hab ihn gestern erst frisiert.«

Ein paar PS mehr?!

Am liebsten würde Max Raphael vor Wut eine reinhauen. Aber natürlich haut er Raphael keine rein. Er ballt nur die Fä
;uste. Und natürlich bemerkt Raphael das überhaupt nicht. Stattdessen fragt er: »Krieg ich kein Danke?«

Geht’s noch? Da wäre man beinahe gestorben, und jetzt soll man sich auch noch dafür bedanken?!

»Danke«, murmelt Max und starrt auf seine Turnschuhe.

»Na, denn. Bis zum nächsten Mal, Kleiner.« Raphael lässt das Mofa an und knattert gemütlich zum Burgtor hinauf. Eine stinkende schwarze Auspuffwolke nebelt Max ein. Trotzdem holt er tief Luft.

Was für ein bescheuerter letzter Schultag!

Max möchte nur noch eines: sich schleunigst in sein Bett...


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