Hugendubel.de - Das Lesen ist schön

Warenkorb

€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Hinweis Sollten Sie Probleme bei der Benutzung des Warenkorbs haben, aktivieren Sie bitte Cookies in Ihrem Browser.

Emma hebt ab

Band 10. Empfohlen ab 10 Jahre.
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und DRM

eBook

8,99*

inkl. MwSt.
Print-Ausgabe: € 9,99
Dieses eBook ist auch verfügbar als:
Produktdetails

Titel: Emma hebt ab
Autor/en: Maja von Vogel

EAN: 9783864180187
Format:  EPUB
Band 10.
Empfohlen ab 10 Jahre.
Illustriert von Miriam Schlumm-Cordes
Oetinger Taschenbuch

Mai 2014 - epub eBook - 192 Seiten

Für alle Emma-Fans: Der neue Band ist da!
"Du bist das tollste Mädchen, das ich je gesehen habe!" Damit hat Felix Emmas Herz zum Stolpern gebracht. Doch die neue Liebe ist gar nicht so einfach, denn Felix wohnt im Internat, und die beiden können sich nur Briefe und E-Mails schreiben. Außerdem vermisst Emma ihren Zwillingsbruder Tim, der jetzt ebenfalls aufs Internat geht. Und auch ihre Oma, die vor Kurzem gestorben ist, fehlt Emma ganz schrecklich. Gut, dass bald der Umzug mit der kunterbunten Patchwork-Familie auf den großen Bauernhof ansteht und Emma sich auf ihre Geburtstagsparty freuen kann! Das wird ein riesengroßes Fest! Und vielleicht kann Felix ja auch kommen ...
Band 10 der beliebten Mädchenreihe - sympathisch, frech, chaotisch.
Maja von Vogel wurde 1973 geboren und wuchs im Emsland auf. Sie studierte Deutsch und Französisch, lebte ein Jahr in Paris und arbeitete als Lektorin in einem Kinderbuchverlag. Heute lebt Maja von Vogel als Autorin und Übersetzerin in Norddeutschland.

2. Kapitel


Was ist eine Vernissage?

Italienischer Heiliger († 1595) mit vier Buchstaben

Weiß nicht.

Blutvergiftung mit sechs Buchstaben

Keine Ahnung!

Körperspray (Kurzwort) mit drei Buchstaben

DEO?

Riechorgan mit vier Buchstaben

NASE!

 

Ich schrieb die vier Buchstaben in die dazugehörigen Felder. Das Wort passte! Seufzend schob ich das Heft weg. Dieses Kreuzworträtsel war wirklich wahnsinnig knifflig. Da hatte ich mir ganz schön was vorgenommen!

Nein, ich bin eigentlich kein besonderer Fan von Kreuzworträtseln. Ganz im Gegensatz zu Oma. Sie liebte Kreuzworträtsel. Jede Woche hat sie sich ein neues Heft gekauft und stundenlang darüber gebrütet. Aber ihr letztes Kreuzworträtselheft konnte sie nicht mehr zu Ende lösen. Darum machte ich das jetzt für sie. Pfarrer Pauli, mit dem Oma seit Pfingsten verheiratet gewesen war, hatte mir das Heft kurz nach ihrem Tod geschenkt, und seitdem schlug ich mich immer mal wieder mit Riechorganen, Körperspray und irgendwelchen Heiligen herum. Manchmal hatte ich keine Lust mehr und ließ das Heft eine Weile liegen. Aber ich gab nicht auf. Niemals! Ich würde Omas letzte Rätsel lösen, das hatte ich ihr versprochen.

Außerdem war es eine gute Ablenkung. Solange ich mich mit den Rätseln beschäftigte, dachte ich wenigstens nicht ständig an Felix oder meinen verräterischen Zwillingsbruder. Felix hatte mich noch nicht zurückgerufen, obwohl ich ihm doch gestern extra eine Nachricht hinterlassen hatte.

 

Sieben mögliche Gründe, warum Felix sich nicht bei mir meldete:

  1. Er musste sein Zimmer aufräumen.

    >
  2. Er musste für eine wichtige Mathearbeit lernen.

  3. Sein Handy war kaputt und der Festnetzanschluss gestört.

  4. Er machte einen Ausflug mit dem familieneigenen Segelboot.

  5. Er musste das viele Geld seiner Eltern zählen.

  6. Er hatte keine Lust, mit mir zu sprechen.

  7. Die Haushälterin hatte ihm überhaupt nichts von meinem Anruf gesagt. (Dumme Schnepfe!)

 

Der sechste Grund gefiel mir überhaupt nicht. Ich tippte auf Grund Nummer sieben. Die Frau war so komisch am Telefon gewesen, dass ich mir gut vorstellen konnte, wie sie naserümpfend den Hörer weggelegt und meinen Anruf sofort wieder vergessen hatte. Ob ich es noch mal auf Felix’ Handy probieren sollte? Aber falls Grund 1, 2, 4 oder 5 zutrafen, war er vielleicht genervt, wenn ich ihn störte. Außerdem sollte er nicht denken, ich würde ihm nachlaufen. Das tat ich nämlich grundsätzlich nicht. NIEMALS!

Mist, jetzt dachte ich ja schon wieder an Felix! Ärgerlich schlug ich das Kreuzworträtselheft zu. Ich hasse Mädchen, die ständig irgendwelche Jungs im Kopf haben. Meine Ex-beste-Freundin Lea zum Beispiel hängt nur noch mit ihrem neuen Freund herum. Dabei ist Markus ein totaler Idiot! Aber das merkt sie gar nicht. Wahrscheinlich, weil sich die beiden nie unterhalten, sondern immer nur herumknutschen. Igitt! So wollte ich AUF GAR KEINEN FALL werden …

Die Tür zum Dachzimmer wurde aufgerissen, und Mona stürmte mit wehenden Haaren herein. »Schnell, Emma!«, keuchte sie. »In einer Viertelstunde müssen wir los. Und ich hab mich noch nicht mal umgezogen!«

Ich starrte sie verwirrt an. »Los? Wohin denn?«

Mona rannte in ihre Zimmerhälfte, zog die
oberste Schublade ihrer Kommode auf und fing an, in ihren Klamotten herumzuwühlen. »Zu Rudis Vernissage natürlich! Hast du das etwa vergessen?« Sie hielt einen kurzen Moment inne und sah mich mit gerunzelter Stirn an.

Ich wurde rot. »Quatsch, natürlich nicht!«, schwindelte ich, dabei hatte ich vor lauter Kreuzworträtsel-Grübeleien und Felix-Gedanken tatsächlich überhaupt nicht mehr an den Termin gedacht. Ganz schön peinlich!

Rudi ist übrigens mein Vater. Er mag es, wenn wir ihn Rudi nennen. Ich glaube, er fühlt sich dann jünger. Rudi ist Künstler. Allerdings kein besonders berühmter, sondern einer, für den die Zeit noch nicht reif ist. (Zumindest behauptet er das immer …) Aber das könnte sich bald ändern. An diesem Tag wurde nämlich Papas erste Ausstellung in einer Galerie in Dederstadt eröffnet. Wahnsinn, oder? Ich war ziemlich stolz auf ihn. Hoffentlich würde alles glattgehen. Papa war schon seit Wochen total aufgeregt wegen dieser Vernissage. Das spricht man übrigens Wernissaasch aus. Das ist französisch und heißt Ausstellungseröffnung. (Hat Papa mir erklärt.)

»Jetzt mach schon, Emma!«, drängelte Mona. »Wir dürfen nicht zu spät kommen.« Sie zog eine weiße Bluse und den neuen Jeansrock aus ihrer Kommode und begann, sich umzuziehen.

»Ja, ja, keinen Stress.« Ich stand auf und ging zu meinem Schrank hinüber. Dabei musste ich über einen Stapel Comichefte, einen Haufen schmutziger Wäsche und meine Sporttasche hinwegsteigen. In meiner Zimmerhälfte sieht es leider meistens aus wie Kraut und Rüben. Ich bin nicht gerade der ordentlichste Typ (und das ist noch untertrieben, würde Mama sagen). Ganz im Gegensatz zu Mona. Bei ihr ist immer alles picobello aufgeräumt. Keine Ahnung, wie sie das sch
afft.

Seufzend starrte ich in meinen Schrank. Was sollte ich anziehen? Früher hab ich mir nie Gedanken darüber gemacht, in welchen Klamotten ich herumlaufe. Es war mir auch egal, dass meine Haare immer zerzaust aussehen, meine Knie knubbelig sind und ich selbst im Sommer total käsig bin. Jetzt wünsche ich mir schon manchmal seidig glatte Haare, hübsche Knie und sanft gebräunte Haut. Aber pssst, nicht verraten! Das braucht niemand zu wissen. Eigentlich finde ich es ziemlich blöd, stundenlang vor dem Spiegel zu stehen und ein Riesentrara um Klamotten, Schminke und Frisuren zu machen. Ganz ehrlich, es gibt wichtigere Dinge im Leben!

Bloß dass ich mir in diesem Moment sehnlich eine gute Fee wünschte, die aus meinem Schrank flatterte, ihren Zauberstab zückte und mich in ein gut aussehendes Mädchen mit dem perfekten Outfit für eine Vernissage verzauberte. Simsalabim!

Tja, Pech gehabt. Aus meinem Schrank flatterte höchstens die eine oder andere Kleidermotte. Ansonsten sah es dort ziemlich düster aus.

»Äh – was zieht man eigentlich zu einer Vernissage an?«, fragte ich ratlos. »Meinst du, das wird sehr feierlich?«

Mona nickte nachdrücklich, während sie ihre weiße Bluse zuknöpfte. »Auf jeden Fall! Ich mache mich jedenfalls richtig schick.« Sie schlüpfte in den Jeansrock, griff nach ihrer Bürste und kämmte sich ausgiebig die Haare.

Ich seufzte. Super! Das brachte mich auch nicht weiter. Schließlich griff ich nach einer halbwegs sauberen Leggins ohne Löcher und einem schlichten, weißen Shirt. Darüber zog ich mein Lieblingssommerkleid – das grüne mit den bunten Blümchen – und warf einen Blick in den Spiegel. Ich nickte zufrieden. Perfekt! Nicht übertrieben, aber trotzdem hübsch. Meine Haare band ich zu einem Pferdeschw
anz (die einzige Frisur, bei der sie halbwegs ordentlich aussehen), kniff mir in die Wangen, damit sie nicht ganz so käsig waren, und trug etwas Lipgloss auf. Er schmeckte nach Himbeere und ließ die Lippen schön glänzen. Ich hatte ihn mir vor Kurzem in der Drogerie in Dederstadt gekauft, aber noch nie benutzt.

»Seit wann hast du denn Lipgloss?«, fragte Mona überrascht.

Ich zuckte mit den Schultern. »Schon länger«, behauptete ich und versuchte so auszusehen, als würde ich täglich Lipgloss auftragen. »Fertig!« Ich drehte mich zu Mona um. »Wollen wir los?«

»Gleich.« Mona strich sich ihre langen, dunklen Haare hinter das Ohr und betrachtete sich prüfend im Spiegel. »Okay, ich bin so weit.«

»Du siehst gut aus«, stellte ich fest.

»Danke!« Mona lächelte und wurde ein bisschen rot. Früher ist sie immer in Gesundheitslatschen und merkwürdigen Kleidern herumgelaufen, die wie Kartoffelsäcke aussahen. Aber seit einiger Zeit zieht sie sich ganz annehmbar an. Vielleicht hängt das mit Daniel zusammen, ihrem Freund. Die beiden sind zwar schon eine Weile zusammen, aber immer noch total verliebt.

»Ich bin echt gespannt auf Daniels Auftritt heute Abend«, sagte ich, als wir hintereinander die steile Dachbodentreppe hinunterpolterten.

»Und ich erst!« Mona verzog das Gesicht. »Ich glaube, ich bin nervöser als er.«

Daniel ist Sänger einer Heavy-Metal-Band. Zumindest hatten er, Jonas und Markus als Heavy-Metal-Band angefangen, aber inzwischen spielten sie auch andere Stücke, die etwas ruhiger und melodischer waren. Papa hatte dafür gesorgt, dass sie auf seiner Vernissage auftreten durften. Daniel wohnt nämlich mit seiner Mutter (und einigen anderen Mitbewohnern) in Papas WG.

»Ein bissc
hen Beeilung, bitte!«, rief Gesa, als wir aus dem Haus kamen. »Steigt ein, sonst kommen wir zu spät!«

Mona und ich kletterten in Gesas klapprigen VW-Bus. Tim saß auf dem Vordersitz. Er trug eine normale Jeans und ein braunes T-Shirt. Im Gegensatz zu mir hatte er offenbar einfach irgendetwas aus dem Schrank gegriffen und keinen zweiten Gedanken an seine Klamotten verschwendet. Typisch Junge!

»Du hättest dich ruhig etwas schicker machen können«, sagte ich vorwurfsvoll.

Tim sah mich überrascht an. »Warum denn?«

Ich verdrehte die Augen. »Schließlich fahren wir zu einer Vernissage! Das ist eine feierliche Veranstaltung.«

»Genau!« Mona nickte eifrig.

»Ach was, das muss man nicht so eng sehen«, beruhigte Gesa Tim. Sie ließ den Motor an, und der Bus...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Öffnen Sie das eBook nach der automatischen Synchronisation auf dem Reader oder übertragen Sie es manuell auf Ihr tolino Gerät mit der kostenlosen Software Adobe Digital Editions.

  • Andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im Hugendubel.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Für Tablets und Smartphones: Unsere Gratis tolino Lese-App
         

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen über "Jetzt lesen" im Browser, oder mit der kostenlosen Lesesoftware Adobe Digital Editions.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Tragen Sie Ihre E-Mail- Adresse ein, und bleiben Sie kostenlos informiert:
Emma läßt nicht locker
Taschenbuch
von Maja von Voge…
Benjamin Blümchen. Gute-Nacht-Geschichten 02
Hörbuch
Disney Violetta Mein Tagebuch 2
Buch (gebunden)
Verrückt nach Emma
Taschenbuch
von Maja von Voge…

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Emma hebt ab
Buch (gebunden)
von Maja von Voge…
Emma traut sich was
Taschenbuch
von Maja von Voge…
Alle lieben Emma
Taschenbuch
von Maja von Voge…
Emma lässt nicht locker
Buch (kartoniert)
von Maja von Voge…
Born to Bite
Buch (kartoniert)
von Lynsay Sands
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.