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Die fabelhaften Vier. Alles wegen Anton

Band 2. Empfohlen ab 10 Jahre.
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Produktdetails

Titel: Die fabelhaften Vier. Alles wegen Anton
Autor/en: Martina Dierks

EAN: 9783862742011
Format:  EPUB
Band 2.
Empfohlen ab 10 Jahre.
Verlag Friedrich Oetinger

Mai 2012 - epub eBook - 176 Seiten

Herzklopfen und andere Aufregungen: Lila und Maike im DauerstressImmer wenn Maike Anton, den neuen Nachbarsjungen sieht, bekommt sie Herzklopfen. Und nicht nur das: Weil Maike durch Anton abgelenkt wurde, konnte die kleine Angelina ausreißen, auf die sie mit Lila aufpassen sollte. Doch wer ist der geheimnisvolle Fahrradrowdy, der Angelina danach umgefahren haben soll? Irgendetwas stimmt hier nicht, da sind Maike und Lila sich sicher. Und bei ihrer Suche stoßen die vier Freundinnen auf immer mehr Ungereimtheiten. Der zweite Band aus der fabelhaften Welt der Vier: Bandenspaß, beste Freundinnen und Abenteuer - alles drin! Mit zahlreichen Innenillustrationen.
Martina Dierks (1953 - 2012) wurde in Berlin geboren. Sie hat Germanistik und Slawistik studiert und als freie Autorin zahlreiche erfolgreiche Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht. Außerdem schrieb sie einige Jahre lang für die beliebte Kinder-Radiosendung "Ohrenbär'".

Für immer und »ewieg« Mortimer!


Maikes Tagebuch

Donnerstagmorgen – kurz nach dem Aufwachen, alle anderen schlafen noch!

Lady Raymonda, diese gemeine Hexe, hat den alten Roderik vergiftet. Er wollte Mortimer an seinem achtzehnten Geburtstag in ein paar Tagen nämlich sagen, dass er der wahre Erbe von Ravendale ist. Wir mussten alle heulen – sogar Jo. Der arme Roderik, er war Mortimers einziger echter Freund. Wer wird ihn nun vor seiner Stiefmutter beschützen?

Aber unsere »Pyjama-Ravendale-Special«-Party war echt schön. Wir haben noch lange gequatscht und gelacht und irgendwann sind wir dann alle eingeschlafen – nur ich nicht. Ich lag noch eine Weile wach und alle möglichen Gedanken sind mir durch den Kopf geschossen.

So gegen elf fielen mir dann auch endlich die Augen zu – und ich hab von Mortimer geträumt. Er stand in unserem Hofgarten, ganz dicht vor meinem Fenster, und hielt eine Rose in der Hand … Aber ich war mir nicht ganz sicher, ob es wirklich Mortimer war oder nicht vielleicht der Junge aus dem Nachbarhaus.

Auch in der Schule haben die Mädchen nur ein Thema: Lady Raymondas gemeinen Mord.

»Oh, wie ich mir wünsche, dass es der alten Hexe bald an den Kragen geht«, wettert Thea Müller, die auf ihrem Pult sitzt und in ihrem Rucksack kramt.

In diesem Punkt sind sich alle Mädchen einig, obwohl sie das sonst nie sind.

Ein paar Mädchen stehen im Kreis um Thea herum, die anderen verteilen sich langsam auf ihre Plätze. Lila gähnt. Sie kann noch so früh ins Bett gegangen sein, morgens ist sie immer müde. Sie meint, das käme davon, dass sie während der Nacht pausenlos träumt und ihre Träume sehr anstrengend sind.

»Einer müsste das Dokument fi
nden, das Mortimers Herkunft beweist«, wirft Miranda ein.

»Hallo? Was denn für ein Dokument, du Schnarchnase?«, fährt Thea sie an. Sie ist immer noch verärgert wegen der Rolle in dem letzten Schultheaterstück, die Miranda ihr weggeschnappt hat.

Thea wollte die Rolle zwar eigentlich gar nicht spielen, wusste aber nicht, dass Miranda sie dann bekommt, sonst hätte sie garantiert nicht darauf verzichtet. Denn so schlecht, wie Thea gedacht hat, war Miranda gar nicht. Im Gegenteil, sie war richtig gut.

»Das Dokument kam in der zweiten Folge vor! Roderik hat es in einem Geheimfach versteckt«, beharrt Miranda. Sie ist zwar eine von denen, die selten den Mund aufmachen, doch wenn sie recht hat, dann hat sie recht und lässt sich nicht einmal von Thea einschüchtern.

Thea streift sie mit einem grimmigen Blick.

»Es stimmt, was Miranda sagt, es war aber nur eine ganz kurze Szene«, ruft Fabi und schält sich aus ihrem neuen kurzen Mäntelchen. Wie hübsch sie darin aussieht, denkt Maike. Aber Fabi sieht immer hübsch aus, egal, was sie trägt.

Alle anderen Mädchen – bis auf Sara, die Theas Freundin ist – können sich jetzt auch an das geheime Dokument erinnern. Aber nicht einmal Maike hat so recht verstanden, was es damit auf sich hatte, denn die Szene kam erst ganz am Schluss – als Cliffhanger sozusagen, um Spannung zu erzeugen und dem Zuschauer ein Rätsel aufzugeben. Das hat Malte ihr einmal erklärt.

Thea verschränkt die Arme über der Brust und ärgert sich.

Wolle und Timo kichern. Sie sitzen auch im neuen Schuljahr in der letzten Bank und haben so immer den Überblick. Meinen sie. Wolle kippelt und Timo kickt Papierkügelchen durch die Klasse.

»Immer schön aufpassen!«, sagt er mit ernster Miene.

»Besonders auf den s&uu
ml;ßen Mortimer!«, flötet Timo.

Thea schießt einen Funkelblick auf die beiden ab. Timo schmatzt ein paar Küsse in die Luft.

»Schwachmaten«, murmelt Thea, dann wendet sie sich Lila zu.

»Wie weit bist du übrigens mit der Baby-Collage für Löffelchen, Lila?«, fragt sie streng.

»Hab noch nicht alle Babyfotos«, sagt Lila.

»Welche fehlen denn noch?«

Daniel und Miranda melden sich.

»Dann jetzt aber ein bisschen pronto, klar?!«

Die beiden nicken.

Danach knöpft Thea sich Fabi vor.

»Hast du deine Sammelliste dabei, Fabi?«

»Warum sollte ich die ständig mit mir herumschleppen!«

»Weil du Kassenwart bist und weil ich wissen will, ob schon alle eingezahlt haben. Schließlich müssen wir das Geschenk für Löffelchen ja bald mal kaufen!«

Seit Thea Müller zur Klassensprecherin gewählt wurde, tut sie so, als würde ihr die ganze Schule gehören. Dabei war sie nur dritte Wahl. Die Favoritin war wie in jedem Jahr Maike, aber Maike wollte nicht mehr. Dann wurde Jo vorgeschlagen, doch die hat auch abgelehnt.

»Geht’s dir noch gut, Thea?«, brummt Fabi. »Die Luft da oben ist wohl ein bisschen dünn, was?«

»Auch wenn es euch nicht passt, aber jetzt hat Thea das Sagen«, mischt Sara sich nun ein.

Als zweite Klassensprecherin und Theas beste Freundin steht sie natürlich immer auf ihrer Seite, ganz egal, was für einen Mist Thea verzapft.

»Wenn Löffelchens Baby da ist, wollen wir ja wohl nicht mit leeren Händen dastehen, oder?«, fragt Thea herausfordernd.

»Erstens ist es nicht Löffelchens Baby, sondern das ihrer Tochter, und zweitens haben fast alle eingezahlt! Und drittens kommt das Baby erst in ein paar
Wochen«, antwortet Fabi stur. Sie wirft ihre dunkle Mähne in den Nacken, nimmt einen Taschenspiegel aus ihrem Rucksack und malt sich Fettstift auf die Lippen.

»Dann möchte ich aber …«

Da läutet es zur Stunde und Löffelchen marschiert herein.

»Guten Morgen, meine Lieben!«, ruft sie fröhlich.

Seit sie erfahren hat, dass sie Oma wird, ist sie die Sanftmut in Person. Außer, ihr geht etwas absolut gegen den Strich, aber das kommt im Augenblick selten vor.

Sie war eine Weile krank, deswegen musste auch die geplante Klassenreise zum zweiten Mal verschoben werden. Alle waren froh, als Löffelchen nach drei Wochen endlich wieder gesund war und zurück in die Schule kam.

»Dann wollen wir mal!«, sagt Löffelchen und klappt die Tafel auf.

Ein »Oooh« geht durch die Klasse. Die Jungen johlen. Sogar der kleine Daniel, der eher still und unauffällig ist, kichert.

Jemand hat ein riesiges rotes Herz an die Tafel gemalt und Für immer und ewieg Mortimer reingeschrieben.

»Die Ewigkeit ist zwar unvorstellbar lang, aber dessen sind wir uns auch ohne ein Dehnungs-E bewusst, Wolfram«, sagt Löffelchen und wendet sich wieder an die Klasse. Wolle wird rot. Er hört auf zu kippeln. »Verdammt, woher weiß sie, dass ich das war?«, flucht er leise vor sich hin.

»Sag ich doch, Schwachmat!«, flüstert Thea triumphierend.

»Wer hat Tafeldienst?«, fragt Löffelchen.

»Ich …«, sagt Maike zerknirscht, sprintet zur Tafel, fischt den Schwamm aus dem Eimer und wischt die Tafel ab.

»In letzter Zeit wirkst du mir ein bisschen zerstreut, Maike«, sagt Löffelchen. »Muss ich mir Sorgen machen?«

Wieso das denn, denkt Maike erzürnt. Nur weil ich einmal etwas vergessen
habe?

Oder ist Löffelchen immer noch enttäuscht darüber, dass Maike nicht mehr Klassensprecherin sein wollte? Aber das ist doch ganz allein ihre Sache.

»Ich hab’s einfach nur vergessen, Frau Löffel«, antwortet Maike zerknirscht und rutscht neben Lila auf ihren Platz.

Die Stunde rauscht an ihr vorbei und in der Pause flüchtet Maike auf die Mädchentoilette. Dort starrt sie sich im Spiegel an. Es gefällt ihr ganz und gar nicht, was sie sieht. Maike fischt ihren Kamm aus der Hosentasche und kämmt sich vorsichtig das Haar. Trotzdem springt es gleich nach allen Seiten auf. Maike hat das glatte Haar ihrer Mutter – Glashaar, sagt die Friseurin immer, wenn Maike sich alle paar Wochen die Spitzen schneiden lässt.

Es ist zwar dicht, aber unglaublich fein.

»Wenn ich doch nur Locken wie Caitlin hätte«, seufzt Maike und dreht den Wasserhahn auf, um sich die Hände zu waschen.

Dann zerrt sie ein Papiertuch aus dem Halter und natürlich segelt gleich die halbe Ladung heraus. Maike trocknet sich die Hände und sammelt das Papier vom Boden auf.

Sie geht in die Klasse zurück und ist den ganzen Vormittag verstimmt. Aber richtig froh ist sie im Augenblick ja ohnehin selten. Das Leben wird immer komplizierter.

Wegen einer außerordentlichen Lehrerkonferenz ist heute schon nach der vierten Stunde Schulschluss. Wenigstens ein Lichtblick an diesem Tag, denkt Maike. Das hätte sie früher nie gedacht.

»Bis morgen, Mädels. Nicht vergessen, wir wollten doch mal wieder was richtig Fabelhaftes unternehmen«, sagt Jo auf dem Heimweg, kurz bevor sich ihre Wege trennen.

»Verflixt, da kann ich nicht, hab Tanzstunde«, seufzt Fabi.

»Na super, hast du überhaupt noch mal Zeit für uns?«

Fabi wirft Jo einen verärgerten Blick zu.

»Nun &uu
ml;bertreib mal nicht gleich«, brummt sie.

»Wir finden es einfach nur schade«, wirft Maike schnell ein, damit sich Jo und Fabi nicht gleich wieder in die Haare geraten. Das passiert nämlich recht häufig in der letzten Zeit.

»Ich würde ja auch viel lieber mit euch zusammen sein«, seufzt Fabi.

Das sind ja ganz neue Töne, denkt Maike. Aber ihr ist längst schon aufgefallen, dass Fabis Begeisterung für die Tanzschule etwas nachgelassen hat, denn anfangs hat sie pausenlos davon erzählt und war dabei immer ins Schwärmen geraten.

Die vier Mädchen trennen sich an der großen Ampelkreuzung, Jo und Fabi gehen in entgegengesetzter Richtung davon, Lila und Maike biegen in ihre Straße ein.

Auf dem Spielplatz am Kindergarten toben kreischende Kinder und eine Erzieherin schimpft mit einem Mann, der seinen Hund trotz des Verbots ohne Leine herumlaufen...


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