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Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit

Band 2 - Roman. 2 schwarz-weiße Abbildungen.
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Dieser Krieg ist noch nicht vorbei! Ein gewaltiger Krieg zwischen Orks und Zwergen ist über das Land hereingebrochen. Die mächtige Zwergenstadt Derok ist gefallen, und die Orks haben den Norden zurückerobert. Während die Heere de... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit
Autor/en: T.S. Orgel

EAN: 9783641113056
Format:  EPUB
Band 2 - Roman.
2 schwarz-weiße Abbildungen.
Heyne Verlag

November 2013 - epub eBook - 560 Seiten

Beschreibung

Dieser Krieg ist noch nicht vorbei! Ein gewaltiger Krieg zwischen Orks und Zwergen ist über das Land hereingebrochen. Die mächtige Zwergenstadt Derok ist gefallen, und die Orks haben den Norden zurückerobert. Während die Heere der Zwerge sich noch lange nicht geschlagen geben und zur Gegenoffensive aufmarschieren, flüstern die Schamaninnen der Orks von einem heraufziehenden Sturm der Finsternis. Einem Sturm, der die Geister der Toten wecken und das Land der Lebenden für immer vernichten kann. Und so brechen eine Kompanie Zwerge und ein Orktrupp auf, um über das Schicksal der Welt zu entscheiden ...

Portrait

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman Orks vs. Zwerge, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

Leseprobe

EINS

Glond

Wenn das überhaupt möglich war, sah der Ork aus dieser Nähe noch gefährlicher, noch furchterregender aus. Hochgewachsen und muskelbepackt, beinahe doppelt so groß wie Glond und höchstwahrscheinlich sogar größer als der Wolfmann. Wobei man das nicht so genau sagen konnte, denn der schlaksige Menschenkrieger stand für einen direkten Größenvergleich nicht zur Verfügung. Nur Glond war da und diese nachtschwarze Bestie mit den tief in den Höhlen liegenden Augen und der bösartigen Steinkeule in der Hand.

Glond presste sich noch dichter in den Schatten der Hauswand. So dicht, dass er durch das Hemd jede Unebenheit im Sandstein spüren konnte. Seine Hand tastete über die raue Oberfläche, bis sie eine Lücke entdeckte. Der Regen hatte an dieser Stelle in jahrzehntelanger, geduldiger Kleinarbeit einen etwa handtellergroßen Steinbrocken freigespült, den Glonds zitternde Finger nun umklammerten.

Der Ork war keine zehn Schritte entfernt in die Hocke gegangen, um etwas vom Boden aufzuheben. Grunzend presste er seine Hand gegen die platte Nase und sog witternd die Luft ein.

Glond wagte kaum zu atmen. Dreh dich nicht um. Geh weiter. Lauf einfach nur die Straße hinab, zurück nach Hause in deine Höhle. Ich bin mir sicher, dort wartet ein leckerer Schweinebraten auf dich und eine Horde kleiner orkischer Hosenscheißer, die es kaum erwarten können, deinen beeindruckenden Kriegsgeschichten zu lauschen.

Aber natürlich kam es anders. Es kam immer anders, als man es sich wünschte. Wenn es einen Gott gab, dann war er ein mieser Drecksack.

Der Ork erstarrte, und ein tiefes Grollen drang aus seiner Kehle. Sein Kopf fuhr herum, die gelben Augen blitzten in der Dunkelheit. Mit einer Behändigkeit, die seinen mas
sigen Körper Lügen strafte, sprang er auf, riss die Keule in die Höhe und stieß einen mächtigen Kampfschrei aus, der vielfach von den Hauswänden widerhallte.

Glond holte tief Luft. Er spürte das vertraute Gewicht des Steins in der Hand und holte aus. Es war ein verdammt guter Wurf, und er traf den Ork mitten im Gesicht. Blut spritzte, und der Kopf des Monsters wurde herumgerissen. Er taumelte rückwärts und wäre beinahe über die eigenen Füße gestolpert. Aber eben nur beinahe.

»Verdammter Drecksack«, schrie Glond, während er aufsprang und an ihm vorbeischoss. Er hörte den Ork noch brüllen, dann war er über den Bleichplatz gestürmt und in die nächste Gasse eingebogen. Der Stein hatte ihm nur wenige Schritte Vorsprung verschafft, aber sie mussten reichen.

Während er die Gasse hinunterrannte, dachte er daran, wie überfüllt sie zu dieser Tageszeit einst gewesen war. Keine vier Schritte weit wäre er gekommen, ohne mit einem Ochsenkarren zusammenzukrachen oder mit einem der unzähligen Tuchhändler, die hier früher lautstark ihre Waren angepriesen hatten. Irgendwie vermisste er ihre wüsten Schimpftiraden, die seine Flucht früher einmal ausgelöst hätte. Die Menschen in Derok besaßen nicht viele Talente, aber das Fluchen beherrschten sie meisterhaft.

Heute lag die Gasse verlassen vor ihm, und es gab nichts, hinter dem er sich hätte verbergen können. Er warf einen hastigen Blick über die Schulter. Der Ork hatte die Verfolgung aufgenommen und kam mit langen Schritten näher.

Je weiter er in die verwinkelten Gassen des Weberviertels vordrang, desto schwieriger wurde die Flucht. In diesem Teil der Weststadt hatten die Orks am schlimmsten gewütet. Die einfachen Holzhütten hatten wie Zunder gebrannt, und Schutt und heruntergebrochene Dachbal
ken säumten die Straßenränder. Der früher allgegenwärtige Ätzgeruch der Bleichmittel war nun dem nicht weniger widerwärtigen Gestank von verkohltem Fleisch gewichen. Keuchend kletterte Glond über die Reste eines zusammengebrochenen Leiterwagens, dessen Ladung über die Straße verstreut lag, und zwängte sich zwischen den Balken eines heruntergebrochenen Dachaufbaus hindurch. Obwohl sein großgewachsener Gegner Mühe hatte, ihm durch die schmalen Lücken zu folgen, kam er unerbittlich näher. Und er schien noch nicht einmal ansatzweise außer Atem zu sein, während Glond bereits sein Herz bis zum Hals hinauf schlagen hörte. Keuchend hastete er an einem Toten vorüber, der mit drei Pfeilen im Bauch an einer Haustür lehnte und mit weit geöffnetem Mund blicklos ins Leere starrte. Weiße Lichtpunkte tanzten vor seinen Augen, und in seiner Seite machte sich ein stechender Schmerz breit. Jetzt musste er nur noch wenige Schritte durchhalten. Er mobilisierte die letzten Kräfte und stürmte an dem beschnitzten Pfahl vorüber, der den Zugang zum Labyrinth markierte. Seine Schulter streifte schmerzhaft eine Hauswand, und er geriet ins Straucheln. Im allerletzten Augenblick konnte er sich fangen, stolperte fluchend um die Ecke in eine dunkle Gasse hinein und – dann waren da nichts weiter als Schutt und rußgeschwärzte Gemäuer.

Er lief noch einige Schritte weiter und blieb japsend stehen. Langsam drehte er sich im Kreis. Um ihn herum gab es nichts als hohe, unüberwindliche Mauern. Kein Hauseingang, keine Fensteröffnung, kein Fluchtweg. Sein Blick wanderte nach oben, wo in schwindelerregender Höhe einige Dachbalken aus dem Gestein ragten. Viel zu hoch, um sie jemals erreichen zu können. Glond schloss die Augen und atmete tief durch. So weit, so gut.

Der Ork war im Zugang zur Gasse stehen geblieben.
Sein mächtiger Brustkorb hob und senkte sich so gleichmäßig, als hätte er lediglich einen kleinen Morgenspaziergang hinter sich gebracht, und seine winzigen Augen wanderten aufmerksam über die Schuttberge und verharrten dann auf Glond. Er musste sich ziemlich sicher sein, dass er sein Opfer in der Falle hatte, denn nach einem kurzen Augenblick drang ein tiefes, grollendes Lachen aus seiner Kehle.

»Leck mich«, keuchte Glond und zog die kurze Klinge aus seinem Gürtel. Im Vergleich zu der mächtigen Keule des Orks wirkte sie wie ein Kinderspielzeug.

Von diesem Augenblick an lief das Ganze gehörig schief.

Hinter dem Rücken des Orks trat die Gestalt eines unbekannten Dalkar in die Gasse, gedrungen und zäh, das Gesicht von Narben zerfurcht und von einem grauen Bart eingerahmt, der ihm in verfilzten Strähnen bis über den Bauch hing. Über der Schulter trug er einen langen Holzprügel, aus dessen oberem Ende eine Reihe rostiger Nägel ragten. Seine blutunterlaufenen Augen fixierten Glond vorwurfsvoll. »Ein Dalkar flieht nicht vor dem Feind. Ein Dalkar kämpft bis zum Ende, egal, wie groß die Übermacht auch scheinen mag.«

»Warte!«, keuchte Glond voller Entsetzen, doch der Grauhaarige schnaufte nur geringschätzig und wandte sich dem Ork zu. »Mein Name ist Dvergat von der Deroker Mauerwacht, und wir zwei sind vom Schicksal dazu auserkoren worden, gegeneinander zu kämpfen. Ich fordere dich zu einem Duell auf Leben und Tod.«

Der Ork gab mit keiner Miene zu erkennen, ob er den Sinn seiner Worte verstanden hatte. Doch das musste er auch nicht, denn Dvergat wartete gar nicht erst eine Antwort ab, sondern stürmte einfach los.

Wie zwei Naturgewalten prallten sie aufeinander. Mit ohrenbetäubendem Krachen zerbarst der Holzprügel an der Schulter des Orks, und die rostigen Nägel bohr
ten sich tief in sein Fleisch. Doch seine Keule fand ebenfalls ihr Ziel und ließ den Grauhaarigen schwer getroffen zurücktaumeln.

In einem Kampf entscheiden manchmal Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Die Sonne, die den Angreifer überraschend blendet, ein verirrter Pfeil oder auch nur eine Unebenheit im Boden, über den der Feind herangestürmt kommt. Das Schicksal dieses Dalkar war eine unscheinbare Pfütze, in der sein Bein versank, als er einen wankenden Schritt rückwärts tat. Mit einem hässlichen Knirschen knickte es zur Seite weg und stürzte hart in den Schlamm.

Als Glond ihn fallen sah, stieß er einen frustrierten Schrei aus. Warum war sein Volk nur so verdammt engstirnig? Warum konnten diese Dickschädel nicht ein einziges Mal nachdenken, bevor sie losstürmten? Warum mussten sie der Welt nur immer wieder beweisen wollen, dass sie ihr Schicksal verdienten? Für einen Augenblick zögerte er, dann stieß er einen sinnlosen Kampfschrei aus und rannte los.

Doch er kam zu spät. Brüllend riss der Ork seinen benommenen Gegner in die Höhe und hob die Keule. Die rostigen Nägel in seinem Arm schien er nicht einmal zu bemerken. Seine gelben Augen glühten vor Zorn, und zäher Geifer spritzte ihm aus dem Mund, während er dem Grauhaarigen seinen ganzen Hass ins Gesicht schrie und mit voller Kraft zuschlug.

Als die Keule gegen eine matte Schwertklinge prallte und zur Seite abgelenkt wurde, sprühten Funken. Der Ork fuhr herum und starrte in das grinsende Gesicht des Wolfmanns, der mit einem eleganten Sprung hinter seinem Rücken gelandet war. Der lange Menschenkrieger drehte das Schwert, rammte dem Ork den Knauf in die Rippen und hieb im nächsten Atemzug nach seinen Beinen. Irgendwie gelang es dem Ork, dem Schlag auszuweichen, mit seiner Keule auszuholen und sie in die Seite des Wolfmanns krachen zu lassen. Mit eine
m triumphierenden Heulen sprang er zurück und spießte sich selbst an Glonds ausgestreckter Klinge auf.

Das kurze Schwert glitt mühelos bis zum Heft in den Rücken des Orks und blieb darin stecken. Es war ein unwirkliches Gefühl, beinahe so, als hätte Glond es sich selbst in die Eingeweide gestoßen und warte nun auf den Augenblick, in dem der Schmerz wie eine Flutwelle über ihn hereinbrechen würde. Erschrocken ließ er den Griff los, und der Ork wandte sich um und starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Unverständnis lag in...


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