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Getrieben. Durch ewige Nacht

Band 2. Empfohlen ab 14 Jahre.
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Arias Kampf gegen Stürme, die Leben und Liebe bedrohen.

Endlich haben Aria und Perry seinen Stamm erreicht. Doch seine Leute trauen ihr nicht. Um den Anfeindungen zu entfliehen, macht Aria sich gemeinsam mit Roar auf die Suche nach d... weiterlesen
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Getrieben. Durch ewige Nacht als eBook
Produktdetails
Titel: Getrieben. Durch ewige Nacht
Autor/en: Veronica Rossi

EAN: 9783862747290
Format:  EPUB
Band 2.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Illustriert von Carolin Liepins
Übersetzt von Heinrich Koop, Franca Fritz
Verlag Friedrich Oetinger

Mai 2013 - epub eBook - 432 Seiten

Beschreibung

Arias Kampf gegen Stürme, die Leben und Liebe bedrohen.

Endlich haben Aria und Perry seinen Stamm erreicht. Doch seine Leute trauen ihr nicht. Um den Anfeindungen zu entfliehen, macht Aria sich gemeinsam mit Roar auf die Suche nach der Blauen Stille, dem Ort, an dem alle Ätherstürme ruhen und der auch Perrys Stamm retten kann.

Während ihrer Abwesenheit taucht Kirra, die Anführerin eines befreundeten Stammes auf. Wird Perry ihren Annäherungsversuchen widerstehen?

Der zweite Band der packenden Trilogie: über eine Liebe, die Missgunst und Todesgefahren ausgesetzt ist und trotzdem niemals aufgibt.

Portrait

Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft um und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte Schöne Künste am Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt vor allem futuristische Romane für junge Erwachsene. Erste Ehren erwarb sie mit bisher unveröffentlichten Manuskripten auf amerikanischen Autoren-Wettbewerben, wo sie in der Kategorie Fantasy und Science Fiction auf den vordersten Plätzen rangierte.

Leseprobe

Peregrine  | Kapitel Eins


Aria war hier.

Perry folgte ihrem Duft und bewegte sich dabei rasch durch die Nacht. Seine Schritte waren gleichmäßig und beständig, während er den dunklen Wald absuchte, aber sein Herz pochte wie wild. Roar hatte ihm berichtet, sie sei wieder in der Außenwelt, hatte ihm sogar ein Veilchen und eine Botschaft von ihr als Beweis überbracht, aber Perry wollte es erst glauben, wenn er sie sah.

Er erreichte eine felsige Anhöhe, ließ Bogen, Köcher und Beutel fallen und sprang von Stein zu Stein nach oben. Dichte Wolken bedeckten den Himmel, der sanft im Licht des Äthers leuchtete. Sein Blick wanderte über die Hügellandschaft und blieb schließlich an einem Stück Brachland hängen, eine verbrannte, silbrige Narbe, die die Winterstürme hinterlassen hatten. Weite Teile seines Stammesgebiets, etwa zwei Tagesmärsche in Richtung Westen, sahen genauso aus.

Als er die Rauchfahne eines Lagerfeuers in der Ferne entdeckte, hielt Perry angespannt inne. Er atmete den beißenden Geruch ein, den eine kühle Windböe herantrug. Das musste sie sein. Sie war ganz in der Nähe.

»Und, irgendwas zu sehen?«, rief Reef hinauf, der etwa sechs Meter weiter unten stand. Schweiß glänzte auf seiner dunkelbraunen Haut und rann über die Narbe, die von der Nase über die Wange bis zu seinem Ohr verlief. Er atmete schwer. Noch vor wenigen Monaten waren sie Fremde füreinander gewesen. Jetzt war Reef der Anführer von Perrys Wache und wich nur selten von seiner Seite.

Perry kletterte die Felsen hinunter und landete mit einem feucht knirschenden Geräusch im schmelzenden Schnee. »Sie ist eineinhalb Kilometer östlich von hier, vielleicht auch schon näher.«

Reef fuhr sich mit dem Ärmel übers Gesicht, schob sich die Z&ou
ml;pfe hinter die Ohren und wischte sich den Schweiß ab. Normalerweise hielt er mühelos Schritt, aber nach zwei Tagen bei diesem Tempo machten sich die zehn Jahre Altersunterschied zwischen ihnen bemerkbar. »Du hast gesagt, sie könne uns helfen, die Blaue Stille zu finden.«

»Ja, sie wird uns helfen«, bestätigte Perry. »Sie muss sie genauso dringend finden wie wir.«

Reef trat zu Perry und kniff die Augen zusammen. »Das hast du mir in der Tat gesagt.« Er warf den Kopf in den Nacken und atmete ein, eine auffällige und animalische Geste. Im Gegensatz zu Perry spielte er seinen besonders ausgeprägten Sinn nicht herunter. »Aber deswegen sind wir nicht hier«, fügte er hinzu.

Perry konnte seine eigenen Stimmungen nicht wahrnehmen, aber er konnte sich vorstellen, welche Gerüche Reef aufgefangen hatte. Begierde – grün, scharf und lebendig. Verlangen – schwer und moschusartig. Unverkennbar. Reef war ebenfalls ein Witterer. Er wusste genau, was Perry jetzt empfand, nur wenige Augenblicke vor einem Wiedersehen mit Aria. Gerüche waren untrüglich.

»Das ist einer der Gründe«, erwiderte Perry knapp. Er hob seinen Beutel auf, warf ihn sich über die Schulter und zurrte ihn ungeduldig fest. »Schlagt hier ein Lager auf. Ich bin bei Sonnenaufgang zurück«, sagte er und wandte sich zum Gehen.

»Sonnenaufgang, Perry? Glaubst du, die Tiden wollen noch einen Kriegsherrn verlieren?«

Perry hielt inne und drehte sich zu Reef um. »Ich bin unzählige Male allein hier draußen unterwegs gewesen.«

Reef nickte. »Klar. Als Jäger.« Er nahm einen Trinkschlauch aus seinem Beutel und bewegte sich dabei beiläufig und langsam, obwohl er noch immer außer Atem war. »Aber jetzt bist du mehr als das.«

Perry blickte in Richtung Wald. Twig und Gren waren da draußen, lauschten und hielten Ausschau nach Gefahren. Sie hatten ihn beschützt, seit er sein Territorium verlassen hatte. Reef hatte recht: Hier im Grenzland ging es einzig und allein ums Überleben. Ohne seine Wache setzte er sein Leben aufs Spiel. Perry atmete langsam aus, und mit dem Atem verließ ihn auch die Hoffnung, eine Nacht allein mit Aria zu verbringen.

Reef steckte den Korken in den Trinkschlauch und verschloss ihn mit einem festen Fausthieb. »Nun? Was befiehlt mein Herr?«

Perry schüttelte den Kopf über diese förmliche Anrede – Reefs Methode, ihn an seine Verantwortung zu erinnern. Als ob er die je vergessen konnte. »Dein Herr zieht sich für eine Stunde zurück«, sagte er und trabte davon.

»Peregrine, warte. Du musst …«

»Eine Stunde!«, rief Perry über die Schulter zurück. Was auch immer Reef wollte, es musste warten.

Als er sicher war, dass Reef ihm nicht folgte, packte Perry seinen Bogen fester und begann zu laufen. Gerüche wehten ihm entgegen, als er sich durch die Bäume schlängelte. Der satte, verheißungsvolle Duft nasser Erde. Der Rauch von Arias Lagerfeuer. Und ihr Duft. Veilchen, süß und kostbar.

Perry genoss das Brennen in seinen Oberschenkeln und die frische, kalte Luft, die durch seine Lungen strömte. Der Winter war die Zeit, in der man Schutz in den Häusern suchen musste, weil dann die Ätherstürme tobten, und er hatte sich viel zu lange nicht mehr mehrere Tage im Freien aufgehalten. Jedenfalls nicht, seit er Aria auf der Suche nach ihrer Mutter zur Siedler-Biosphäre gebracht hatte. Damals hatte er sich gesagt, sie sei wieder dort, wo sie hingehörte, bei ihren Leuten, und er musste sich schließlich um seinen eigenen Stamm kümmern
. Aber dann, vor nur wenigen Tagen, war Roar mit Cinder im Dorf aufgetaucht und hatte ihm erzählt, sie sei in der Außenwelt. Von diesem Augenblick an hatte er an nichts anderes mehr denken können, als wieder mit ihr zusammen zu sein.

Nun lief er einen grasbewachsenen Hang hinunter, der vom Regen aufgeweicht war, und bog in den Wald ein. Unter den Bäumen war es dunkler, denn das Ätherlicht wurde durch das Blätterdach gefiltert, aber dank Perrys hervorragender Nachtsicht, hoben sich jeder Zweig und jedes Blatt deutlich ab. Mit jedem Schritt wurde der Geruch von Arias Lagerfeuer stärker. Vor seinem inneren Auge blitzte die Erinnerung an ihre Kussattacken auf, bei denen sie sich leise wie ein Schatten angeschlichen und ihm einen Kuss auf die Wange gedrückt hatte. Unwillkürlich musste er lächeln.

Plötzlich nahm er vor sich eine Bewegung wahr – etwas huschte zwischen den Bäumen hindurch. Dann sah er Aria. Geschmeidig, leise und vollkommen konzentriert suchte sie die Gegend ab. Als sie ihn erblickte, weiteten sich ihre Augen vor Überraschung, aber sie dachte nicht daran, ihre Schritte zu verlangsamen. Genauso wenig wie er. Perry warf seine Sachen ab, ließ sie einfach fallen, und rannte los. Und schon im nächsten Augenblick fielen sie einander in die Arme.

Perry drückte sie fest an sich und atmete ihren Duft ein. »Du hast mir gefehlt«, flüsterte er ihr ins Ohr. Er konnte sie gar nicht nahe genug bei sich haben. »Ich hätte dich nie gehen lassen dürfen. Du hast mir so gefehlt.«

Die Worte sprudelten förmlich aus ihm heraus. Er sagte ein Dutzend Dinge, die er gar nicht hatte sagen wollen, bis Aria einen Schritt zurücktrat und lächelnd zu ihm hochschaute. In dem Moment konnte er überhaupt nichts mehr sagen. Er betrachtete ihre elegant gewölbten Augenbrauen, so schwarz wie ihr Haar, sah die Klughei
t in ihren grauen Augen. Ihr fein geschnittenes, zartes Gesicht. Sie war noch schöner, als er sie in Erinnerung hatte.

»Du bist hier«, sagte sie. »Ich war mir nicht sicher, ob du kommen würdest.«

»Ich bin sofort aufgebrochen, als ich …«

Aber weiter kam er nicht, denn sie schlang die Arme um seinen Hals, und dann küssten sie sich – ein unbeholfener, hastiger Kuss. Sie atmeten zu heftig und lachten zu viel. Perry hätte sich gern etwas mehr Zeit genommen und jede Sekunde ausgekostet, aber er brachte nicht die Geduld dafür auf. Und er wusste nicht, ob er selbst oder ob Aria zu lachen angefangen hatte.

»Das kann ich eigentlich viel besser«, sagte er im gleichen Augenblick, als sie verkündete: »Du bist größer. Ich könnte schwören, dass du gewachsen bist.«

»Größer?«, wiederholte er ungläubig. »Ich hoffe nicht.«

»Doch, du bist echt gewachsen«, beharrte Aria. Sie betrachtete sein Gesicht ganz genau, als wolle sie alles über ihn erfahren.

Dabei gab es kaum noch etwas, was sie nicht wusste: In den Tagen, die sie gemeinsam verbracht hatten, hatte er ihr Dinge anvertraut, über die er noch mit niemandem gesprochen hatte.

Arias Lächeln verblasste, als ihr Blick auf die Kette um seinen Hals fiel. »Ich habe gehört, was passiert ist.« Sie streckte die Hand aus, und das Gewicht auf seinem Schlüsselbein ließ nach. »Du bist jetzt ein Kriegsherr.« Sie sprach leise, eher zu sich selbst als zu ihm. »Das ist … einfach großartig.«

Er schaute an sich hinab und sah zu, wie ihre Finger über die silbernen Kettenglieder streiften. »Sie ist schwer«, meinte er. Seit ihm die Kette vor einigen Monaten überreicht worden war, hatte er keinen besseren Mo
ment erlebt als diesen.

Aria schaute ihm in die Augen und wurde ruhiger. »Das mit Vale tut mir leid.«

Perry starrte in den schattigen Wald und musste schlucken, da er plötzlich einen Kloß im Hals spürte. Die Erinnerung an den Tod seines Bruders ließ ihn nachts wach liegen. Manchmal, wenn er allein war, raubte sie ihm förmlich den Atem. Sanft nahm er Arias Hand von der Kette und verschränkte seine Finger mit ihren. »Später«, sagte er. Sie hatten einige Monate nachzuholen. Er wollte mit ihr über ihre Mutter sprechen, hatte sie trösten wollen, seit Roar ihm die Nachricht überbracht hatte. Aber nicht jetzt, da er sie gerade erst wiederhatte. »Später … In Ordnung?«

Aria nickte und schaute ihn mit einem warmen, verständnisvollen Blick an. »Später.« Dann drehte sie seine Hand um und betrachtete die...


Technik

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