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Ragdoll - Dein letzter Tag

Originaltitel: Ragdoll.
Taschenbuch
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Ein Killer versetzt die ganze Stadt in Angst. Dein Name steht auf seiner Liste. Mit dem Datum deines Todes. Dein letzter Tag ist nah. Und fliehen ist zwecklos.
Atemberaubender Stoff für Serien-Fans: der Auftakt zur Thriller-Reihe von Danie... weiterlesen
Taschenbuch

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Produktdetails
Titel: Ragdoll - Dein letzter Tag
Autor/en: Daniel Cole

ISBN: 3548289193
EAN: 9783548289199
Originaltitel: Ragdoll.
Übersetzt von Conny Lösch
Ullstein Taschenbuchvlg.

März 2017 - kartoniert - 477 Seiten

Beschreibung

Ein Killer versetzt die ganze Stadt in Angst. Dein Name steht auf seiner Liste. Mit dem Datum deines Todes. Dein letzter Tag ist nah. Und fliehen ist zwecklos.
Atemberaubender Stoff für Serien-Fans: der Auftakt zur Thriller-Reihe von Daniel Cole!


Portrait

Daniel Cole wurde 1983 geboren. Er hat bisher als Sanitäter, Tierschützer und für die britische Seenotrettung gearbeitet. Sein Drang, Menschen zu retten, entspringt möglicherweise dem schlechten Gewissen wegen der großen Zahl der Figuren, die er beim Schreiben umbringt. Er lebt im sonnigen Bournemouth in Südengland und ist meist am Strand anzutreffen, obwohl er eigentlich an seinem nächsten Buch schreiben sollte. Sein Debüt »Ragdoll« erscheint in 34 Ländern, die Verfilmung ist in Vorbereitung.

Pressestimmen

"Düster, blutig und mit schwarzem Humor gewürzt: "Ragdoll" erfreut das Herz des Thriller-Fans.", Rhein-Neckar-Zeitung, Rüdiger Busch, 20.05.2017

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Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Spannung pur
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 28.03.2017
Nach seiner Suspendierung ist Detective William Oliver Layton-Fawkes wieder im Dienst und bekommt es mit einem grausamen Mord zu tun. Es wird eine Leiche aufgefunden. Doch dann stellt sich heraus, die Leiche ist aus sechs Leichen zusammengenäht worden und es gibt eine Liste, auf der die nächsten Oer aufgelistet sind. Spannend von Anfang bis Ende. Verschiedene Handlungsstränge, die aufeinander zulaufen. Rückblicke in die Vergangenheit lassen uns die beteiligten Personen besser kennenlernen. Daniel Cole hat einen Thriller geschrieben, der mich gefesselt hat. Ich hoffe weitere Fälle werden folgen.
Bewertungen unserer Kunden
Äußerst spannendes Ratespiel und einige brutale Morde
von Gisel - 23.03.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung zurück in den Londoner Polizeidienst zurückgekehrt. Zusammen mit seinem Team muss er einen äußerst abscheulichen Mord aufklären: Der Mörder hat eine menschliche "Lumpenpuppe" hinterlassen, zusammengestückelt aus sechs Leichen. Der Kopf entstammt einem Mörder, den Wolf seinerzeit verbissen verfolgt hatte, der jedoch bei der Gerichtsverhandlung frei gesprochen wurde, nur um später erneut zu morden. Wie aber hängen die anderen Toten in diesem Mordfall zusammen? Und das ist noch nicht das Ende, es folgen weitere spektakuläre Morde, die die Polizei nicht verhindern kann. Der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus. Wolf gerät selbst in größte Gefahr, denn er steht als Letzter auf der Mordliste des Täters. Sehr spannend ist bereits der Einstieg in die Geschichte: der Rückblick auf die Gerichtsverhandlung vier Jahre zuvor. Damit bereitet der Autor Daniel Cole eine gute Grundlage für die folgende Handlung, und es gelingt ihm, den Spannungsbogen sehr gut bis zum Ende des Buches zu halten. Der Leser erhält Einblick in die Arbeit der Polizei aus verschiedenen Blickwinkeln der jeweiligen Ermittler, es werden Verdachtsmomente gestreut, die auch vor der Polizei selbst nicht zurückscheuen. Erst spät taucht ein Verdacht auf, der weiter verfolgt werden muss, wobei der Autor sowohl die Ermittler wie auch den Leser lange im Unklaren hält, ob dies der richtige Weg ist. Damit hat mich das Buch sehr schnell gefesselt, ich habe gerne mitgeraten und eigene Verdachtsmomente bestätigt gefunden. Mit der Auflösung letztendlich konnte ich nicht ganz mitgehen, aber das ist natürlich Ansichtssache. Allerdings sollten die Leser nicht allzu zart besaitet sein, denn Daniel Cole lässt es tüchtig morden in diesem Buch¿ Insgesamt habe ich dem Buch einige äußerst spannende Lesestunden zu verdanken und habe mich fesseln lassen von den gut eingebauten Wendungen, so dass ich gerne mitgeraten habe und deshalb dem Buch vier Sterne geben möchte.
Ragdoll
von saika84 - 21.03.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, der von allen nur Wolf genannt wird, kehrt nach seiner Suspendierung in den Dienst zurück. Gemeinsam mit seinen Kollegen wird er zum Fundort einer Leiche gerufen. Doch was die Ermittler dort zu sehen bekommen, übertrifft alles. Die Leiche die von der Decke baumelt besteht aus 6 Opfern, die zu einer Leiche zusammengenäht wurden, einer sogenannten Ragdoll. Schnell wird klar das dieser Fall für Wolf persönlich wird, denn der Finger der Leiche zeigt zu seiner Wohnung, die im Haus gegenüber liegt. Als seine Exfrau Andrea die Journalistin ist, dann auch noch eine Liste mit den nächsten 6 Opfern und ihren Todesdaten erhält, ist klar das alles mit Wolfs bislang größten Fall, dem Feuerbestatter zusammen zu hängen scheint. Wolf selbst soll das letzte Opfer der Todesliste werden. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig. Es ist sehr erfrischend zwischen dem ganzen Mord und Gemetzel die Sarkastischen Sprüche der Ermittler zu lesen. Nicht selten mußte ich da herzhaft lachen. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut und langweilig wurde es nie. Eher im Gegenteil gab es so einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Der Autor ist mit der Beschreibung der Morde nicht gerade zimperlich, so das dieser Thriller nichts für schwache Mägen ist. Die Charaktere waren gut beschrieben und mir schnell sympathisch. Unterschiedlicher konnten diese auch kaum sein. Ich freue mich schon darauf das anscheinend noch weitere Bände kommen werden, denn das war ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Natürlich volle 5 Sterne von mir.
Starker Anfang, am Ende jedoch schwächer
von Rina - 25.06.2017
An einem Tatort wurde ein Ragdoll, bestehend aus mehreren Leichenteilen, gefunden. Wolf, der umstrittene Detective, der kurz zuvor nach der Suspendierung in den Dienst zurückgekehrt ist, leitet die Ermittlungen. Das Buch hat sehr stark angefangen: man kommt sehr schnell ins Geschehen hinein, der Schreibstil des Autors ist flüssig und auch der Fall ist sehr interessant, wenn auch nicht für Zartbesaitete, da die Morde brutal sind und auch ziemlich detailliert beschrieben sind. Doch zum Ende lässt das Buch nach: zum einen, wurde Wolf, der Protagonist, mir immer mehr und mehr unsympathisch. Zum anderen, war ich von der Auflösung sehr enttäuscht: es ist absurd und absolut unrealistisch. Für den starken Anfang vergebe ich 3 Sterne.
Gefiel mir gut, aber leider nicht sehr gut
von KW - 02.04.2017
Von Ragdoll - Dein letzte Tag hatte ich mir viel versprochen! Das Cover und auch der Klappentext hatten mich sehr neugierig gemacht. Die Idee mit der Puppe die aus mehrern Opfern zusammengenäht wurde, verspricht viel Spannung. Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch gut. Es war recht spannend und mal etwas anderes (warum, verrate ich hier nicht). Sehr schön fand ich, dass ich bis zum Ende nicht wußte, wer der Täter war und warum. Bei manchen Thrillern hat man ja schon ab der Hälfte eine Ahnung. Allerdings konnte ich das gesamte Buch über keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Irgendwie war mir keiner richtig sympathisch und es fiel mir sogar schwer sie auseinander zuhalten. Außerdem konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie es bei anderen Thrillern schon der Fall gewesen ist. Ein Pageturner war es für mich nicht! Trotzallem gebe ich 4 Sterne und bin gespannt auf das nächste Buch des Autoren! Wer gerne Thriller liest, sollte es diesem Buch eine Chance geben :)
gelungenes Debüt
von CW - 05.05.2017
Das düstere Cover und der Klappentext haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der eigenwillige Wolf jagt einen Mörder, der aus 6 Leichen eine Ragdoll zusammen geflickt hat. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es weicht von den 0815 Krimis ab und auch die Charaktere sind nicht einfach den Guten bzw. den Bösen zuzuordnen. Anfangs ist das Buch sehr spannend, was aber zum Ende hin etwas nach lässt. Mir waren es zu viele Personen und zu viele miteinander verwobene Handlungsstränge, so dass mir zum Ende hin der Durchblick gefehlt hat. Auch etwas mehr Ausführungen zum Ende hätte ich besser gefunden. Wolf war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch, was nicht so schlimm war. Edmunds, der sich im Laufe des Buches richtig mausert, dagegen schon. Fazit: ein bisschen weniger wäre mehr gewesen, aber dennoch ein ordentliches Debüt. Ich würde auch noch ein Buch dieses Autors lesen.
Der erwartete Thrill blieb aus
von Schmökerwürmchen - 08.04.2017
Kurz nachdem der Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf, seinen Dienst nach seiner Suspendierung wieder antritt, wird in einer leer stehenden Wohnung eine Ragdoll aufgefunden. Dabei handelt es sich um zusammengenähte Körperteile sechs verschiedener Leichen. Ein Finger zeigt auf Wolfs Wohnung, die direkt gegenüber liegt. Nur ein Zufall oder steckt mehr dahinter? Während die Londoner Polizei ihre Ermittlungen aufnimmt und versucht, die Identitäten der verschiedenen Leichenteile aufzudecken, erhält Wolfs Exfrau Andrea eine Liste mit weiteren Personen, die bald sterben sollen... Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Meine Erwartungen lagen sehr hoch. Der Inahlt hat mich sofort angesprochen, der Klappentext versprach spannende Lesestunden. Doch die Spannung blieb leider aus und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen. Die Story wird sehr sprunghaft erzählt. Permanent wird man als Leser mit Szenenwechsel konfrontiert. Dadurch wirkt die Erzählweise ziemlich abgehackt und jeder kleinste Hauch von Spannung bleibt dadurch auf der Strecke. Zudem werden die Ermittlungsarbeiten sehr detailreich beschrieben. Überhaupt hält sich der Autor mit zu vielen Nebensächlichkeiten auf, die für die Geschichte absolut nicht erforderlich gewesen wären und eher gelangweilt haben. Und überhaupt tauchten ständig neue Charaktere auf, die jedoch alle ziemlich blass blieben. Ich hätte mir weniger Figuren gewünscht, dafür aber besser beleuchtet. Noch dazu wurden die Personen manchmal beim Vornamen genannt, manchmal beim Nachnamen, was zu gelegentlichen Verwirrungen führte. Der Protagonist erfüllte aber auch sämtliche Klischees. Zudem hält er sich für unverzichtbar. Teamarbeit ist nicht gerade seine Stärke und er überschreitet mehr als einmal die Grenzen. Was mich aber nicht stören würde, wenn mich der Thriler gefesselt hätte. Allein das letzte Drittel wurde für meinen Geschmack dann doch noch etwas spannender. Auf jeden Fall sollte man die Zeitangaben über den einzelnen Kapiteln beachten, denn die sind von Bedeutung. Fazit: Ein langwieriger Thriller, der mit Spannung auf sich warten lässt und mit zu vielen Nebensächlichkeiten und Charakteren auffährt.
Hammer
von tigerbea - 21.03.2017
William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist Detectiv bei der Londoner Polizei. Aufgrund der Tatsache, daß er einen Angeklagten, der kurz vor seiner Freisprechung stand, im Gerichtssaal fast totgeprügelt hat, saß er bereits in der Psychatrie. Doch Wolf hatte damals recht, denn der Angeklagte tötete und verbrannte ein weiteres Mädchen. Wolfs neuer Fall ist nicht minder gruselig. In der Wohnung, die der von Wolf gegenüber liegt, wird eine aufgehangene Leiche gefunden. Brutal: diese besteht aus den Teilen von 6 Personen. Es wird eine Liste mit Namen und Todesdaten gefunden, die in der Zukunft liegen. Der letzte Name auf der Liste ist der von Wolf. Dieses Buch ist wirklich fesselnd. Hier knistert die Spannung wirklich, so daß man dies Buch ohne Unterbrechung lesen möchte. Der Autor hat einen sehr eindringlichen Schreibstil, so daß man alles bildlich vor Augen sieht und sich wirklich vor der Patchwork-Leiche gruselt. Die Charaktere sind glaubhaft beschrieben, man fühlt die Eile mit der sie arbeiten, um die restlichen Personen der Liste zu schützen und zu retten. Ihre Schwächen und Reaktionen kommen sehr glaubhaft rüber, man versteht ihre Handlungen. Durch die Perspektivwechsel wird noch eine zusätzliche Spannung erzeugt, die den Leser schon fast dazu zwingt immer weiter zu lesen, denn man will ja wissen, wie das vorherige Kapitel weitergeht. Dies Buch ist wirklich sehr gelungen und erhält von mir eine absolute Leseempfehlung!
Spannend bis zum Schluss
von Bücherwurm44 - 23.05.2017
Klappentext: Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen - bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer "Ragdoll". Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes¿ Der Autor vermag es von Anfang an eine ungeheure Spannung zu erzeugen und diese bis zur letzten Seite zu halten. Man mag nicht glauben, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Obwohl es sich um sehr grausame Taten handelt, kann man dem Geschehen ohne sich Abwenden zu müssen, gut folgen. Der Täter spielt förmlich mit der Polizei und der Leser rätselt mit, da das Motiv unwahrscheinlich erscheint. Spannende Wendungen, mutmaßliche Täter und interne Polizeimachtspielchen sorgen für zusätzliche Spannung. Die Auflösung ist erschreckend, verstörend, aber doch logisch. Ein tolles Buch. Und ich hoffe, der Autor schreibt schon am nächsten Buch.
Mörderische Spannung
von flieder - 26.03.2017
Detective Wolf hat schwere Zeiten hinter sich. Als ein von ihm überführter Mörder freigesprochen wird rastet er völlig aus und wird seither therapeutisch betreut. Als er nun wieder zu einem abscheulichen Verbrechen gerufen wird, traut er seinen Augen kaum. Der Tote hängt über dem Dielenboden und bei näherem Hinsehen bemerkt Wolf, dass es sich nicht nur um eine Leiche handelt, sondern um gleich Sechs, die mit groben Stichen zusammen genäht wurde. Das Ganze bekommt eine besondere Brisanz, als Wolf den Kopf des damaligen Mörder identifizieren kann. Schnell ist klar, dass der Mörder Kenntnisse hat die damals nie an die Öffentlichkeit gelangten und dass das perfide Spiel etwas mit Detective Wolf zu tun hat. Als dann auch noch eine Liste auftaucht die weitere sechs Personen nennt die in den nächsten Tagen sterben sollen ist Eile geboten, denn nicht nur der Bürgermeister soll sterben, auch Detective Wolf hat einen Platz auf der Liste. Daniel Cole hat mit Detective William Oliver Layton-Fawkes, der von allen nur der Wolf genannt wird, einen neuen Ermittler am Thrillerhimmel erschaffen. Der Leser wird gleich zu Beginn in die spannende Atmosphäre des Buches gezogen. Grausame Morde und das ständige Rennen gegen die Zeit halten den Leser in atemloser Spannung. Jedesmal, wenn man denkt des Rätsels Lösung etwas näher gekommen zu sein, wird man eines Besseren belehrt und man fängt wieder von vorne an. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Auch das Cover finde ich richtig klasse und wird aus diesem Grund auch besonders erwähnt. Auch wenn das Buch einige Schwächen aufweist, über die man gerne hinweg sieht, kann ich das Buch guten Gewissens jedem Thrillerfan empfehlen und vergebe gerne 4 Sterne
Ungewöhnliche Morde, tolles Ermittlerteam
von misery3103 - 23.03.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, wird zu einem Tatort gerufen, an dem eine aus 6 Einzelteilen verschiedener Opfer zusammengenähte Leiche, eine sogenannte Ragdoll, vorgefunden wird. Schnell stellt sich heraus, dass der neue Fall etwas mit einem alten Fall von Wolf zu tun hat, während dem er vom Dienst suspendiert wurde, nachdem er den Angeklagten angegriffen hatte. Als Wolfs Exfrau, einer Journalistin, eine Liste mit den nächsten Opfern des Mörders zugespielt wird, wird klar, dass es um Wolf persönlich geht, denn er ist die Nummer 6 auf der Liste. Der Schreibstil des Buches ist sehr gut und die Geschichte liest sich toll. Das Ermittlerteam hat mich mit seinen Sprüchen und Handlungen sehr gut unterhalten. Gerne habe ich Detective Inspector Layton-Fawkes (Wolf) bei den Ermittlungen begleitet, da er eher ungewöhnliche Wege geht. Die Ermittlungen in dem Fall waren spannend und auf keiner Seite langweilig, vielmehr blieb man als Leser immer gespannt, welche neuen Wendungen sich in dem Fall auftuen. Trotz intensiver Überlegungen bin ich bis zum Schluss nicht hinter das Geheimnis des Mörders gekommen. Ein wirklich gelungenes Debut. Ich hoffe, dass sich das Team um Wolf zu einer Serie entwickelt, die ich sehr gerne weiterverfolgen werde. Wirklich gelungener Thriller.
Starkes Debüt!!!
von KiMi - 26.03.2017
Die Aufmachung des Buchcover hat mich direkt angesprochen und nach dem Lesen des Klappentextes war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Der Schreibstil des Autoren ist ganz hervorragend und man kann sich direkt in die Story hineinversetzen. Die einzelnen Charaktere sind mit ihren Ecken und Kanten sehr schön und detailliert beschrieben und werden im Laufe des Buches immer weiter ausgearbeitet. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten und man kann wirklich bis zum Schluss miträtseln. Das einzige kleine Manko war für mich, dass ich mir am Ende einen Epilog gewünscht hätte, um zu erfahren wie es weitergeht. Da ich mir aber nicht sicher bin, ob das nächste Buch des Autoren sich um die gleichen Personen dreht oder eine komplett neue Story bekommt habe ich Hoffnung, dass sich dieser kleine Wunsch noch erfüllt. Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
--
von Gisela Block - 25.03.2017
Der Londoner Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, gerät in das Visier eines äußerst grausamen, perfiden Serienmörders, der der Polizei immer einen Schritt voraus ist und seine zukünftigen Opfer auf bizarre Art sogar ankündigt. Und Wolf steht bei ihm ebenfalls auf der Liste... In seinem Romandebüt verwebt Daniel Cole interessante Figuren mit Ecken und Kanten zu einem raffinierten Krimi, der Spannung bis zur letzten Seite garantiert.
RAgdoll
von Schmitti - 23.04.2017
Wolf = William Oliver Layton-Fakes, ist gerade von seiner Suspendierung zurück und muss sich noch bewähren, als ausgerechnet gegenüber seiner Wohnung eine Leiche gefunden wird. Bzw sechs Leichen zu einer Ragdoll zusammen gefügt. Das alles scheint mit Wolfs letzten Fall zusammen zu hängen, denn jemand versucht ihn damit fertig zu machen und es scheint zu gelingen. Der Presse werden Fotos und auch eine Liste mit Namen zugespielt, den Namen der nächsten sechs Opfer. Wolf ist Nummer sechs. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der Täter ist äußerst gerissen, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen scheint ihm alles zu gelingen. Der Schreibstil ist sehr spannend, die Geschichte nicht vorhersehbar mit unglaublichen Wendungen, man will das Buch kaum aus der Hand legen. Das einzige womit ich mir schwer tue, ist diese Abkürzung des Namens
Spannungsgeladen
von Glücksklee - 25.03.2017
Der Klappentext zu "Ragdoll - Dein letzter Tag" vom britischen Autor Daniel Cole kündigt bereits an, dass den Leser eine spannungsgeladene Geschichte erwartet. Detective William Oliver Layton-Fawkes ist nach einer Suspendierung wieder in den Dienst zurückgekehrt. Das Londoner Morddezernat und damit auch Detective Layton-Fawkes, von allen nur "Wolf" genannt, werden zu einem grausigen Leichenfundort beordert: Das Opfer, dass sie am Tatort vorfinden, entpuppt sich als ein aus den Körperteilen von 6 verschiedenen Menschen zusammengesetzter "Körper". Eine Liste kündigt zudem weitere Morde des Täters an - die Zeit läuft. Ragdoll beginnt zuerst einmal mit einem Prolog, der den Leser in die Lage versetzt, zu verstehen, aus welchem Grund Wolf eigentlich suspendiert wurde - und setzt dann nach der Rehabilitierung von Wolf wieder ein. Der Spannungsbogen wird durch den Autor von Beginn an rapide aufgebaut, da die Entdeckung des verstörenden Leichnams nicht lange auf sich warten lässt. Im weiteren Verlauf begleitet der Leser dann Wolf und das Team um ihn herum. Unter anderem nehmen Emily Baxter, Kollegin und Freundin von Wolf und Finlay, Wolfs "Aufpasser" für die erste Zeit nach seiner Rehabilitierung (und ein guter Freund) an den Ermittlungen zu den sogenannten "Ragdoll-Morden" teil. Die Beziehung zwischen Wolf und Baxter ist herzlich, wenn auch kompliziert. Daniel Cole inszeniert nicht nur einen spannenden, spektakulären und schockierenden Kriminalfall, sondern lässt seine Leser auch an dem Beziehungsgeflecht und dem Innenleben seiner Charaktere in einem Maße teilhaben, dass sie einem ans Herz wachsen. Das ist ein Team von Ermittler, ja, aber das sind auch Menschen, die sich schon eine ganze Weile kennen und denen etwas aneinander liegt; es sind Menschen mit guten Eigenschaften und Fehlern, was sie real erscheinen lässt und es einem ermöglicht, sie und ihre Beweggründe zu verstehen. Meiner Meinung nach hält der Autor den Spannungsbogen durch Wendungen und das Auftauchen neuer Informationen im Verlauf der Handlung durchweg aufrecht. Ich jedenfalls habe beim Lesen regelmäßig unweigerlich den Atem angehalten. Zusammenfassend kann ich sagen: "Ragdoll" von Daniel Cole ist einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe und erhält daher von mir eine definitive Leseempfehlung und 5 von 5 möglichen Sternen.
Gelungenes Debut
von Manuela Krisch - 27.03.2017
Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes. Ragdoll ist ein Debutroman/Thriller von Daniel Cole. Erschienen 2017 im Ullstein Verlag. Der Thriller umfasst 477 Seiten. Das schwarze Cover mit teilweise silbergestanzten Buchstaben trägt auf jeden Fall dazu bei das Buchin die Hand zu nehmen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt leicht in das Buch hinein. Keine ewig langen Sätzen. Die Spannung nimmt das gesamte Buch durch zu und zum Schluss hin nimmt es nochmal an Fahrt auf. Von der 1. Seite an hat mich das Buch gefesselt. Stellenweise fand ich es etwas langatmig und mir waren zuviele Informationen da, die mich gar nicht interessierten. Das alles hat aber der Unterhaltung überhaupt keinen Abbruch getan .Aber es waren auch Stellen dabei da musste ich herzlich lachen. Die ganze Geschichte um Will gestrickt hat mich zeitweise bzw. kapitelweise etwas verwirrt aber es wird immer geklärt warum das so oder so ist. Stellenweise dachte ich es gäbe einen Teil 1 des Buches, da immer wieder auf einen anderen Fall eingegangen wurde, was sich aber auch alles zum Schluss dann schlüssig auflöst. Das Ende ist mehr oder weniger offen, sodass ich hoffe noch weitere Fälle mit Will begleiten zu dürfen. Und wer weiss was da noch alles passieren kann :-) Mein Fazit: Ein gelungenes Debut und ein sympatischer Ermittlerkauz dem man gern haben muss, aber den man auch ganz gern mal schütteln möchte damit er wieder normal wird. Ein Typ mit Ecken und Kanten der gerne mal den Alleingänger spielt. Ob nun aus Dummheit oder Eigennutz weiss er glaub ich manchmal selbst nicht. Aber das ist am Ende auch egal, denn Will macht das schon. Und auch wenn er es gern anders hätte, allein ist er nie gelassen. Ich freu mich auf hoffentlich weitere Fälle mit DS William Oliver Layton-Fawkes.
Der Pakt mit dem Teufel
von Wortschätzchen - 21.03.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, besser bekannt als Wolf, ist kein durchschnittlicher Ermittler. Im Gegenteil, er polarisiert. Und wenn es sein muss, rastet er auch komplett aus und landet in der Psychiatrischen Klinik. Kein Wunder, dass ihn nicht alle Kollegen in ihrer Nähe haben wollen. Doch als eine entsetzliche Collage an Leichenteilen, die Ragdoll, gefunden wird und diese direkt auf Wolfs Wohnung zeigt, wird er zum Mittelpunkt der Ermittlungen. Besonders, weil Wolfs Exfrau, die Journalistin Andrea Hall eine Liste zugespielt wird. Eine Liste mit den Namen der nächsten Opfer. Und auch Wolf steht darauf ¿ Wieder einmal hat ein Autor einen Protagonisten mit einem ganz besonders schwierigen Charakter erschaffen. Das ist inzwischen so weit verbreitet, dass es langsam ein wenig langweilig wird. Doch Wolf ist ein Extremfall und ich bin gespannt, wie der nächste Teil dieser neuen Serie sein wird, denn das Ende hier ist im Grunde kein Cliffhanger und deutet auch nicht wirklich auf eine Fortsetzung hin. Also lasse ich mich überraschen! Der Spannungsbogen ist genial gestaltet. Denkt man anfangs, dass der Mörder sich selbst eine Fall gestellt hat mit der Liste, staunt man doch, wie es sein kann, dass die Ermittler immer zwei Schritte hinterherhinken. Dass Edmunds dann auf den einzig logischen Schluss kommt, ist unvermeidbar. Doch der Showdown setzt dem Ganzen dennoch die Krone auf. Sämtliche relevanten Figuren sind ausnehmend gut aufgebaut. Die Spannung zwischen Andrea und Emily ist eine ganz besondere, denn noch immer denkt Andrea, Wolf hätte sie in der Ehe mit Emily betrogen. Emily dagegen wünscht sich genau das mehr als alles andere, ohne es erreicht zu haben. Edmunds versucht sich als Neuer in der Abteilung, während seine Verlobte nicht mit seinem neuen Job umgehen kann, zumal sie schwanger ist. Wolf selbst kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit und einem alten Fall, der ihn einfach nicht loslassen will. Die Story hat viel Tempo und überrascht immer wieder. Die Wendungen sind erstaunlich, aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Alles ist sehr gut aufgebaut und stimmig in sich. Man liest das Buch erstaunlich schnell weg. Dennoch verliert die Story im letzten Drittel ein wenig. Es lässt sich schlecht greifen, denn die Spannung ist nach wie vor da. Dennoch war ich stellenweise dann einfach nicht mehr einhundertprozentig bei der Sache und driftete zeitweise gedanklich ab. Hier hätte eventuell ein wenig gekürzt werden sollen, um das Ganze nicht zu überdehnen. Dass die Story in London spielt, ist erstaunlich. So schwungvoll und rasant sind die Engländer selbst in Thrillern nur äußerst selten. Auch eine Spur des guten alten schwarzen britischen Humors findet sich immer wieder, besonders in den Dialogen zwischen Baxter und Wolf. Das gefällt mir sehr und ist mit ein Grund, warum ich "Ragdoll - Dein letzter Tag" mit vier Sternen bewerte.
Gelungener Auftakt
von Anonym - 14.03.2017
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover genial finde. Absolut Thrillermässig. Da ich selbst Spoilern in Rezensionen nicht mag wird dies hier bewusst vermieden. Ragdoll - dein letzter Tag ist der Debütroman von Daniel Cole und der Auftakt einer Thriller Reihe. Dem Autor ist es hier gelungen seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite an die Story zu fesseln. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sein Hauptprotagonist Detektiv "Wolf" ist sympathisch und überzeugend dargestellt. Da der Thriller aus wechselnden Perspektiven, sowie einer Erzählersicht geschrieben ist, weiss der Leser wo er gerade ist und kann der Handlung wunderbar folgen. Der Spannungsbogen ist extrem hoch und hält den Leser in Atem.
--
von Aus Hannover - 02.08.2017
Inhaltsangabe siehe oben. Der Thriller hat mich etwas enttäuscht. Zeitweise empfand ich ihn sogar langweilig, etwas langatmig. Die Handlung zum Schluss war recht überzogen. Den meisten Protagonisten konnte ich nichts abgewinnen, sehr extreme unglaubwürdige Charaktere. Eine stets übelgelaunte überspannte Beamtin in einem Ermittlungs-Team? Sehr realitätsfremd. Weiterempfehlen?? ....
Guter Auftakt einer neuen Thriller-Reihe
von Martin Schult - 29.04.2017
Ein grausiger Leichenfund hält die Stadt in Atem. Das Besondere an dem Opfer, es besteht aus sechs unterschiedlichen Körpern und somit letztendlich um 6 verschiedene Opfer. Der Kopf dieser Rsgdoll oder auch Flickenpuppe gehört einem ehemaligen Serientäter, der seinerzeit viele jungen Frauen verbrannt hatte. Der damalige Ermittler Detective Wiliam-Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt soll die Recherchen leiten. Hat es etwas mit dem damaligen Fall zu tun? Dafür müssen zunächst die sechs Opfer identifiziert werden, aus der die Ragdoll besteht. Aber die Zeit rennt, denn der Täter veröffentlicht eine Liste mit den nächsten Opfern und deren Sterbedatum, darunter auch der ermittelnde Detective... Ragdoll hat mich stellenweise an die Thriller-Klassiker Sieben oder Schweigen der Lämmer erinnert, aber es kann aus meiner Sicht an seine großen Vorgänger nicht ganz heranreichen. Die Spannung ist jederzeit auf sehr hohem Niveau und wird über den Fund der spektakulären Ragdoll klassisch aufgebaut. Der Schreibstil gefällt mir gut, er lässt sich sehr flüssig lesen und verleiht dem Thriller ein ordentliches Tempo. Die Charakter des  Ermittler-Teams kamen mir ein wenig zu kurz, obwohl durchaus interessante Typen wie der anfangs sehr unterschätzte Edmunds und die stellenweise unnahbare Baxter dabei sind. Der Hauptprotagonist Wolf hingegen wird gut beschrieben und gibt mit seinen Ecken und Kanten der Geschichte etwas Verruchtes. Die Ermittlungen können vom Leser gut verfolgt werden und immer wieder können eigen Überlegungen angestellt werden, wer der Täter sein könnte und welcher Hinter-grund der Taten vorliegen könnte. Der Plot des Buches ist raffiniert konzipiert und für mich sehr überraschend. Das ungewöhnliche Finale hat mich dann auch noch ein wenig nachdenklich zurückgelassen, was ich an einem Buch sehr schätze. Insgesamt bietet Ragdoll spannende Thriller-Unterhaltung, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.
--
von Archer - 20.04.2017
Der Polizist Wolf (so genannt, weil er einen zusammengestückelten Namen besitzt, deren erste Buchstaben eben Wolf ergeben und weil es wahrscheinlich dem Autor cool vorkam) ist ein aggressiver, cholerischer Typ, der vor vier Jahren im Gerichtssaal einen Verdächtigen fast umgebracht hatte, weil der von der Jury auf nicht schuldig gesprochen wurde. Dafür kam er in die Klappse, wo er eigentlich auch am besten aufgehoben war. Durch Ereignisse, die zwar nicht logisch waren, aber dem Autor trotzdem cool vorkamen, wurde er später rausgelassen und sogar wieder in den Polizeidienst übernommen, rechtzeitig, um einem Serienmörder gegenübergestellt zu werden, der eine aus sechs Personen bestehende Flickenpuppe aus Leichenteilen gebastelt hatte. Derselbe Killer hat auch eine Liste seiner zukünftigen Opfer hinterlassen mitsamt Datum, wann sie sterben würden. Und weil der Täter hellsichtig und übermenschlich ist, schafft es ein ganzes Team von Polizisten nicht, ihn an seinem Vorhaben zu hindern. Ja, ich weiß, schon in der Beschreibung verurteile ich das Buch, aber es ist auch wirklich übelst konstruiert. Mal davon abgesehen, dass keine Behörde der Welt einen Mann wie Wolf jemals wieder eingestellt hätte, auch wenn er noch so Recht hatte mit seiner Vermutung, aber der Typ ist nicht ganz sauber. Alle fünf Minuten geht er hoch wie ein Geysir und prügelt herum, ohne auf Freund oder Feind Rücksicht zu nehmen. Seine Kollegen sind ähnlich irre. Baxter, seine Ab-und-an-Polizeipartnerin dreht ebenso alle fünf Minuten am Rad und fährt so irre, dass eigentlich zehn Leichen ihren Fahrtweg säumen müssten - ist bestimmt auch was, das der Autor für cool hält. Obwohl das der größte Fall ist, den London je erlebt hat, schaffen es die Polizisten nicht, ein vernünftiges Team auf die Beine zu stellen, Profiler scheint es auch nicht zu geben, dafür darf sich ein junger Polizist zum Experten aufschwingen, der eigentlich zum Betrugsdezernat gehört. Von dem Killer will ich gleich gar nicht anfangen. Dessen gottgleiche Fähigkeiten imponierten mir. Der war dank Lappie allwissend und allmächtig und sowieso immer zur Stelle, der konnte auch alles vorhersehen, was passieren würde. Ursprünglich war das Buch als Drehbuch geplant, und ich finde, das merkt man. Jede Logik wurde für Tempo und Spannung (in der Tat habe ich mich auch nicht gelangweilt, nur geärgert) über Bord geworfen. Als Film oder Serie für den Samstagabend 20.15 Uhr funktioniert die Story bestimmt gut. Hirn aus, Fernseher an, Popcorn auf dem Schoß, alles gut.
Die Todesliste wird abgearbeitet...
von missjanemarple - 11.04.2017
Der Debüt-Thriller von Daniel Cole mit dem Titel ¿Ragdoll¿ spielt in England und handelt von einem Detective namens William Oliver Layton-Fawkes, dessen Spitzname WOLF ist. Wolf wird zu einem Tatort gerufen, welcher vor allem für ihn mehr als verstörend ist, denn er liegt genau gegenüber seiner eigenen Wohnung und die vorgefundene Leiche, welche aus mehreren zusammengesetzten Leichenteile besteht, wurde an nahezu unsichtbaren Schnüren so drapiert, dass der eine Arm mitsamt Finger auf SEINE gegenüberliegende Wohnung zeigt¿als kurze Zeit später noch eine Liste auftaucht, auf welcher gerade er auch als nächstes Opfer benannt wird, wird alles noch mysteriöser¿ Ich muss sagen: ein absoluter Thriller ganz nach meinem Geschmack. Allein das Cover fand ich sehr ansprechend: düster und geheimnisvoll durch den schimmernden Raben - ein totaler Eyecatcher. Auch der Klappentext förderte mein Interesse und als ich mich eingelesen hatte, war ich nahezu gebannt und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Durch WOLF ist dem Autor eine ganz eigene und besondere Art an Charakterdarstellung gelungen, denn William wirkt auf mich eher verschlossen, ein wahrer Einzelgänger, der sich nicht gern in die Karten blicken lässt. Auch seine Kollegin Baxter und vor allem der Neuzugang Edmunds spielen eine mehr als tragende Rolle in dem ganzen Geschehen, was einen extrem fasziniert, aber gleichzeitig zum Nachdenken und Grübeln anregt. Weiß hier einer mehr als er zugeben möchte?! Es gibt auf alle Fälle eine undichte Stelle - aber wer könnte es sein?! Wem kann man noch vertrauen?! Der Schreibstil ist meines Erachtens wunderbar flüssig, und es wird auch auf eine extrem hochstilisierte Wortwahl verzichtet. Für sein Debüt wahrlich erstklassig - und ich hoffe, dass es nicht nur dieses eine Buch von Daniel Cole geben wird, denn er hat sich in den wenigen Stunden des gedanklichen Fesselns einen weiteren Fan gesichert¿
Ragdoll
von C. C. - 30.03.2017
Ich habe mich sehr auf das Buch Ragdoll - Dein letzter Tag gefreut. Bereits die Buchbeschreibung klang total gut und auch die Leseprobe hatte mir gefallen. Aber so ganz hat sich mein erster Eindruck leider nicht bestätigt. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass ich nicht weiß, ob es vielleicht einfach nur an mir lag (dass ich zwischendurch beim Lesen vielleicht abgelenkt war) oder doch irgendwie an der Geschichte selbst!? Ich hab das Gefühl, dass das Springen mit dem Datum nicht so meins war oder ich eben einfach nicht genug aufgepasst habe - wobei ich es eben auch nicht ganz so schön finde, wenn das wirklich der Fall bei Büchern ist... Ich fand das Buch nicht schlecht, aber ich würds kein zweites Mal lesen und hab mir das Buch etwas anders vorgestellt...
Gelungener Auftakt
von Anonym - 14.03.2017
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover genial finde. Absolut Thrillermässig. Da ich selbst Spoilern in Rezensionen nicht mag wird dies hier bewusst vermieden. Ragdoll - dein letzter Tag ist der Debütroman von Daniel Cole und der Auftakt einer Thriller Reihe. Dem Autor ist es hier gelungen seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite an die Story zu fesseln. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sein Hauptprotagonist Detektiv "Wolf" ist sympathisch und überzeugend dargestellt. Da der Thriller aus wechselnden Perspektiven, sowie einer Erzählersicht geschrieben ist, weiss der Leser wo er gerade ist und kann der Handlung wunderbar folgen. Der Spannungsbogen ist extrem hoch und hält den Leser in Atem.
Daniel Cole Band 1
von Alexandra Baunach - 15.04.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach der Suspendierung wieder in den Dienst zurückgekehrt. Er ist umstritten, aber dennoch einer der besten Mordermittler, doch dieser neue Fall überrascht selbst ihn. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer "Flickenpuppe", einer "Ragdoll". Wolfs Exfrau erhält zur selben Zeit eine Liste mit der Ankündigung von sechs weiteren Morden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, doch noch ist der Mörder der Polizei immer einen Schritt voraus. Schon der Klappentext klingt sehr spannend und auch die Tatsache, dass es der Auftakt einer Reihe von Daniel Cole ist, hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Der Schreibstil ist flüssig und locker und die Spannung hat sich von Anfang an aufgebaut und bis zum Ende gehalten. Ich wollte an jeder Stelle des Buches unbedingt wissen, wie es weitergeht und konnte den Thriller kaum aus der Hand legen. Der Leser erhält einen guten Einblick in das Leben der Ermittler und dank der guten Beschreibung des Autors konnte ich mir alle handelnden Personen sehr gut vorstellen und hatte während dem Lesen ein klares Bild vor Augen. Bezüglich der Morde und der Beschreibungen der Leichen ist das Buch nichts für schwache Nerven, auch hier gibt es vom Autor eine detaillierte Schreibweise und ausführliche Erläuterungen zum Aussehen der Leichen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich sehr auf den nächsten Band der Reihe den ich auf jeden Fall auch lesen werde. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne für diesen Thriller.
Spannender geht es nun wirklich kaum noch..!
von trucks - 10.04.2017
Den Werbesatz "Der neue Bestsellerautor Daniel Cole sorgt für einzigartige Spannung, die süchtig macht !" kann ich vollumfänglich "unterschreiben"..! Daniel Cole¿s Debüt "Ragdoll" ist nicht umsonst in 34 Ländern erschienen und es verwundert auch nicht, dass die Filmrechte bereits optioniert sind..! Denn dieser Thriller ist das beste Debüt, das ich seit langem gelesen habe. Er hat einfach alles: einen charismatischen, überzeugenden Ermittler/Detective, eine wahnsinnig spannende Geschichte, überraschende Wendungen, die der Geschichte den letzten "Schliff" geben und einen Schreibstil, der einen geradezu durch das Buch "treibt", so fesselnd ist er, Wahnsinn, wirklich ! Klappentext Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes Daniel Cole hat mich so gefesselt und gefangen genommen mit seinen Worten, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis die letzte Seite ausgelesen war ~ und das passiert mir wirklich nicht sehr häufig. Ganz klar eine Leseempfehlung und fünf Sterne, eine andere Wertung kann es für diesen äußerst talentierten Autor, der hoffentlich weiter schreibt, nicht geben..!
Die Todesliste
von Tintenherz - 08.06.2017
Das Cover verbreitet Furcht und der Klappentext verspricht Hochspannung und Gänsehautfeeling. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht verständlich zu lesen. Der Hauptprotagonist Detective Wolf wird zu einem außergewöhnlich grausamen Leichenfund gerufen. Die Suche nach der Verbindung der Opfer zueinander gestaltet sich lebendig und extrem spannend. Die Polizei versucht die Sprache des Killers zu verstehen. In der Handlung wird auch die Beharrlichkeit der Presse unverblümt dargestellt, wie sie mit sensiblen Informationen umgeht, um Profit zu erzielen. Die vielen verwirrenden Erkenntnisse der Ermittlungsarbeit werden am Ende gekonnt zusammengefügt. Fazit: Ein packender und schockierender Thriller, der nicht für zarte Gemüter geeignet ist.
Eine Leiche. Sechs Opfer. Ein Racheengel, der nicht aufzuhalten ist.
von Inge Weis - 07.04.2017
Mein lieber Herr Gesangsverein! Temporeich, spannend und nervenaufreibend und menschliche Abgründe en gros. Ein schockierendes Verbrechen stellt die Londoner Polizei vor ein Rätsel und bringt die Ermittler an ihre psychische Belastbarkeit: Eine bizarr von der Decke hängenden Leiche drapiert als große Puppe zusammengesetzt aus 6 Opfern. Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung gerade erst wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer Ragdoll . Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Beim Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten. Das war das Verstörendste, was er je gesehen hatte. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Unterstützt von seinem Team macht sich Wolf an die Lösung des Falls - und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes und am Ende überschreitet auch er seinen eigenen Abgrund. Wie krank kann eine Seele sein? Was für ein Buch! Eine wirklich grausige Mischung aus Action - und Psychothriller um einen höchst bizarren und brutalen Fall, der eigentlich nur einen krankhaften Hintergrund haben kann! Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und man ist durch mehrere Erzählperspektiven manchmal geneigt, aufzuschreien um Detective William Oliver Layton-Fawkes einen Tipp zu geben. Nichts für zarte Gemüter. Ein recht überraschendes Ende und ein sympathischer, wenn auch moralisch zweifelhafter Kommissar. Glaubwürdige und authentische Protagonisten und immer wieder eine überraschende Wende, mit der man nicht rechnet. Wer einen intelligenten, rasanten, hochspannenden Thriller lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Sowas von fesselnd und voller Wendungen! Jedoch nichts für schwache Nerven....um es genauer zu sagen hier muss man einiges an Nerven ... und übrigens auch eine hohe Ekelschwelle besitzen. Dann aber ist der Thriller erstklassig, für Fans härtester Thrillerkost: blutig, böse und brutal. Der unglaubliche Auftakt Daniel Coles mit Ragdoll ist rundum gelungen, dazu punktet das Buch noch durch seine sympathischen Charaktere. Detective William Oliver Layton-Fawkes, alias Wolf, könnte zu einer Kultfigur der Kriminalliteratur werden! Für mich ist Daniel Cole immer ein Muss. Ich wusste nicht, was mich erwartet nach der Leseprobe und es hat mich umgehauen als ich das ganze Buch gelesen hatte. Sooooo spannend, manchmal wusste ich nicht, ob ich weiterlesen möchte. Natürlich habe ich es getan, da dieser Krimi von Anfang bis Ende fesselt. Sie werden das Buch erst wieder zur Seite legen, wenn sie die letzte Seite gelesen haben. Einfach klasse. Ein Thriller den man nicht so schnell wieder vergisst.
Mega spannend
von fee - 13.04.2017
Detective Oliver Layton-Fawkes ( genannt Wolf) kehrt 4 Jahre nach seiner Suspendierung in den Polizeidienst der Londoner Polizei zurück.Bis zu dem Tag,als er im Gerichtsaal den gerade freigesprochenen Serienmörder Khalid ,den alle nur den Feuerbestatter nannten,fast umgebracht hätte galt er als einer der Besten Mordermittler Londons. An seinem ersten Tag wird Wolf zu einem grauenhaften Leichenfund gerufen. In einem Zimmer wurde eine Leiche an hunderten von Fäden aufgehängt. Das grausige an der Leiche ist jedoch nicht nur die Zurschaustellung,denn bei näherem Hinsehen erkennt man,daß sie wie eine Flickenpuppe (Ragdoll) aus sechs verschiedenen Leichen zusammengenäht wurde.Außerdem zeigt sie mit dem Zeigefinger auf Wolfs Wohnung,die gegenüber liegt. Zeitgleich erhält Wolfs Exfrau Andrea,die als Journalistin arbeitet eine Liste mit den Namen und dem Tötungsdatum der nächsten Opfer des Killers. Und der letzte Name auf der Liste lautet:Detective Oliver Layton -Fawkes.... Meine Meinung: Ragdoll ist der Debütroman des Autors Daniel Cole,der bisher als Sanitäter und Tierschützer für die britische Seenotrettung arbeitete und erschien in Deutschland beim Ullstein Verlag. Dieses Buch ist nicht geeignet für den zartbesaiteten Leser.Es ist spannend und grausam von Anfang bis zum Ende. Cole besitzt die Gabe Situationen und Tatorte so bildhaft zu beschreiben,daß der Leser das Gefühl hat live dabei zu sein. Die Protagonisten wirken alle sehr autenthisch und sind in ihrer Verschiedenartigkeit sehr lebendig mit all ihren Stärken und Schwächen beschrieben. Der Spitzname Wolf ist meiner Meinung nach sehr passend gewählt,denn Wolf ist wirklich ein Einzelkämpfer,der die Ermittlungen auf seine eigene Art und Weise führt und von Teamarbeit wohl nicht viel hält,was ihn für mich jedoch nicht gerade sympathisch macht. So nach und nach kommen auch die Stärken und Schwächen und auch die kleinen Geheimnisse der anderen Protagonisten ans Tageslicht.Das Buch liest sich in einem rasanten Tempo und ich wollte es eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen.Das Ende war unvorhersehbar und hat mich dann doch etwas sprachlos ( nicht nur im positiven Sinne) zurückgelassen. Ich vergebe jedoch nur 4 Sterne,weil ich doch einiges unstimmig fand. Wie kann es sein,daß jemand der versucht hat einen Menschen zu töten nach 4 Jahren wieder als leitender Ermittler in den Polizeidienst zurückkehren kann? Noch dazu,wenn er so offensichtlich psychisch äußerst labil ist? Außerdem ist Wolf ja sehr persönlich von dem Fall betroffen und leistet sich auch mehr als einen Ausrutscher. Es bleiben für mich auch noch viele Fragen offen,die ich hier leider nicht nennen kann ohne zu spoilern. Auch das Ende war für mich ziemlich unbefriedigend,lässt aber eventuell Spielraum für ein Folgebuch. Fazit: Trotz einiger Unstimmigkeiten ist das Buch mega Spannend und hat mich so manche Stunde Schlaf gekostet,weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es erhält meine Leseempfehlung und 4 wohlverdiente Sterne!
Sehr verwirrend
von Bücherliebende - 23.03.2017
Nachdem ich den Klappentext und die dazugehörige Leseprobe verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Denn dieses Buch hörte sich nach einem sehr spannenden und nervenaufreibenden Thriller an. Somit waren meine Erwartungen sehr hoch. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn ich ohne Erwartungen an diese Geschichte herangegangen wäre. Einerseits fand ich die Idee und den Fall richtig gut. Andererseits war leider die Umsetzung nicht so gelungen. Nicht das es schon reichen würde, dass der Autor, unserem "besten" Mordermittler einen fürchterlich komplizierten Namen gegeben hat (William Oliver Layton-Fawkes), nein, er nennt ihn auch innerhalb der Geschichte immer wieder unterschiedlich. Mal Wolf, ein andermal Willi oder William aber auch Fawkes war im Angebot. Das allein hat bei mir fast bis zur Hälfte des Buches immer wieder zu Verwirrungen geführt. Der Schreibstil des Autors ist auch sehr individuell. Mir war er an vielen Stellen viel zu ausschweifend und undurchschaubar. Mit der Erzählperspektive bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen, aufgrund des Umstandes, dass man als Leser nicht nur Wolf begleitet, sondern auch sein großes unüberschaubares Team von Ermittlern. Daher hat der Autor es nicht geschafft mir die Personen näher zu bringen oder die Figuren im gesamten greifbar und tiefgründig zu gestalten. Im Gegenteil, sie gingen mir an vielen Stellen auf die Nerven, da mir so ein richtiges ermitteln miteinander gefehlt hat. Es gab nur Sticheleien und Streit untereinander und jeder Ermittler hat sein eigenes Ding gemacht. Ein sehr unsympathisches Team. Hinzu kam der ständige Wechsel der Personen innerhalb eines Kapitels nach wenigen Seiten. Es war sehr undurchschaubar und hat die kurz aufkommende Spannung immer wieder zunichte gemacht. Im letzten Drittel wurde es dann etwas besser, da der Autor doch eine sehr unerwartet Wendung eingebaut hat die mich sehr überrascht hat. Das Ende lässt Raum für einen weiteren Teil, dem ich dann wahrscheinlich auch noch eine Chance geben werde. Denn der Plot der Geschichte war auf jeden Fall nicht schlecht.
Fesselndes Debüt
von sabrina.reads - 10.04.2017
Ragdoll ist der fesselnde Debüt-Thriller von Daniel Cole. Gut geschrieben, toller Spannungsaufbau und sicherlich nichts für schwache Nerven! Wer zart besaitet ist, der sollte sich dieses Buch besser nicht zu Genüge führen, für alle anderen gebe ich eine absolute Leseempfehlung! Ein unglaublich dramatischer Thriller, bei dem man immer denkt, schlimmer kann es jetzt doch nicht mehr kommen ... und zack setzt der Autor noch einen drauf! Sehr sympathische Protagonisten mit Tiefen und Höhen, Stärken und Schwächen. Ich glaube, das ist es auch was diesen Thriller so besonders ausmacht. Das ein oder andere hätte eventuell etwas weniger detailliert sein können, aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau. Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!
Ein spannender aber auch sehr schonungsloser Thriller
von mrs-lucky - 07.04.2017
"Ragdoll - Dein letzter Tag" von Daniel Cole ist ein spannender aber auch brutaler Thriller. Derart gewalttätige Geschichten sind eigentlich nicht mein Fall, der durchweg hohe Spannungsbogen und die Psychothriller-Elemente haben mich jedoch so gefesselt, dass ich dabeigeblieben bin. Schon im Prolog gibt es eine heftige Szene, als während einer Gerichtsverhandlung der Ermittler Detective Layton-Fawkes, genannt Wolf, den Angeklagten brutal niederschlägt. Die eigentliche Handlung setzt dann gut 4 Jahre später ein, Detective Wolf ist nach einiger Zeit in psychiatrischer Betreuung rehabilitiert und in seinen Job bei der Londoner Polizei zurückgekehrt, als er zu einem grausigen Tatort gerufen wird. Fixiert von hunderten feiner Fäden hängt eine Leiche von der Decke. Und auch der Leichnam selbst ist alles andere als gewöhnlich, denn er wurde aus den Leichenteilen 6 verschiedener Toter grob zusammengenäht. Noch dazu scheint diese Leiche auf Wolfs Wohnung zu zeigen, die in einem Block gegenüberliegt, und seine Exfrau, die als Journalistin bei einem Nachrichtensender arbeitet, erhält eine Liste mit den Namen und Todesdaten von sechs weiteren Opfern, Wolf selbst ist der letzte auf der Liste. Dieser Fall stellt die Londoner Polizei vor einige Herausforderungen nicht nur aufgrund der emotionalen Betroffenheit der Ermittler. Der Täter ist intelligent und scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein. Der Autor schont seine Charaktere nicht, er offenbart ihre Schwächen ebenso wie ihre Stärken. Die Sprache ist oft sehr direkt und schockt den Leser so manches Mal mit grausamen Details. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, mal aus Sicht von Wolf, mal aus der seiner Exfrau oder auch der Kollegen Baxter und Edmunds. Dann wieder werden die Geschehnisse von einer Art Erzähler zusammengefasst, was mich an einigen Stellen vom Stil an das Kino-Genre Film-Noir erinnert hat. Die Charaktere sind überzeugend und polarisierend, er entlarvt Schwächen und auch Stärken der Figuren, nimmt gleichzeitig aber auch die Reaktion der Bevölkerung und vor allem der Medien aufs Korn. Das Ende und die Auflösung konnten mich nicht ganz überzeugen, dazu ist für meinen Geschmack die ganze Geschichte zu realitätsfern, insgesamt ist dies aber ein spannender Einstig in eine neue Thriller-Reihe.
Überzeugendes Debüt
von nati - 23.03.2017
William Oliver Layton-Fawkes, mit Spitznamen Wolf, ist nach einer Suspendierung wieder bei der Londoner Polizei. Er gehört zu den besten Ermittlern, ist aber nicht ganz unumstritten, da er sich etwas unkonventioneller Methoden bedient und gern Alleingänge unternimmt. Gegenüber seiner Wohnung wird eine bizarre Leiche in einer verdrehten Haltung gefunden, die Finger zeigen direkt auf Wolfs Zimmerfenster. Wie eine Flickenpuppe ist die Leiche aus sechs verschiedenen Körperteilen von sechs unterschiedlichen Opfern grob zusammengenäht worden. Das Ermittlerteam um Wolf versucht die Opfer zu identifizieren, doch damit nicht genug, erhält Andrea, die Ex-Frau von Wolf und Journalistin, Bilder der Leiche und eine Liste mit Namen und Todesdatum. Pikanterweise steht auch Wolfs Name als letztes auf der Liste. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den bisherigen Opfern und der Liste? Fieberhaft bemüht sich die Polizei um Aufklärung und den Schutz der Personen auf der Liste. Doch der Täter ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Woher bekommt er seine Informationen? Gibt es vielleicht einen Maulwurf innerhalb der Polizei? Der Debütroman von Daniel Cole hat Pageturner-Qualitäten. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet mit ihren Stärken und Schwächen, die besonders durch die Arbeitsbelastung hervorkamen. Erschreckend fand ich die Macht der Medien, die alles dafür tun, um die Quoten hoch zu treiben. Obwohl Wolf als Ermittler einige gängige Klischees der Thriller-Ermittler erfüllt, konnte mich das Buch begeistern. Ich wurde regelrecht in den Bann gezogen, was auch an den sich wechselnden Perspektiven lag, die stets Spannung erzeugten und mich zum Weiterlesen animierten bis zum furiosen Finale. Von der ersten bis zur letzten Seite blieb die Spannung hoch. Ein empfehlenswerter Thriller, aber nichts für schwache Nerven.
Ein überraschend gutes Debut
von Wolly - 15.04.2017
Nach einem Vorfall bei Gericht der ihn fast die Karriere gekostet hätte und einiger Zeit in der Psychatrie, ist Detective Wolf wieder da und bekommt es direkt mit einem sehr persönlichen Fall zu tun. In einer verlassenen Wohnung wird eine Leiche gefunden, die in den Medien schnell als Ragdoll bekannt wird. Denn die Flickenpuppe besteht nicht aus einem einzigen Toten. Gleich aus den Gliedmaßen sechs verschiedener Opfer hat der Täter seine Puppe zusammengenäht. Zunächst stehen die Ermittler vor einem Rätsel, bis eine Liste auftaucht die die nächsten Opfer benennt. Ab da beginnt ein mörderischer Countdown der besonders Wolf nicht kaltlassen kann, denn er ist Teil dieser Liste. Meinung: Ich möchte heute mal bei der Kritik beginnen. Der Thriller hat nur wenige Schönheitsfehler, doch die will ich nicht unterschlagen. Der ein oder andere Logikfehler sticht ins Auge und auch die zu unkonsequent ausgeführte Lösung kann nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere sind nicht sonderlich sympathisch, was für mich persönlich aber kein Problem darstellt, manch einem aber vielleicht sauer aufstossen mag. Dies war an Schwachpunkten aus meiner Sicht schon alles. Ansonsten konnte Daniel Cole mit seinem Debut voll überzeugen. Stilistisch ein hochklassiger Thriller, dem man seine mangelnde Erfahrung keinesfalls anmerkt. Über 400 Seiten hinweg mochte ich den Schreibstil gerne lesen, der besonders mit immer wiederkehrendem Humor punkten konnte. Markige Sprüche und kantige Charakteren haben ihren Teil zur Unterhaltung beigetragen. Der Plot war durchweg spannend und gut inszeniert. Besonders die kreativen Tötungsarten habe ich so bisher selten vorgefunden. Ein großes Lob also für den Autor. Auch die Todesliste als Stilmittel lässt den Reiz für die Leserschaft steigen. Über Wolf als Protagonist lässt sich sicherlich streiten. Ich empfand ihn nicht als großen Sympathietränger, aber durchaus interessant. Fazit: Gesamt gesehen muss ich sagen, das mich die Qualität des Thrillers überrascht hat, vor allem wenn man bedenkt, das es sich um das erste Buch des Autoren handelt. Ich sehe eine Menge Potenzial und bin gespannt was Daniel Cole in Zukunft noch alles zu bieten hat. Für mich eine klare Leseempfehlung!
Spannender Auftakt einer neuen Thriller-Reihe
von libro-chica - 22.03.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, von seinen Kollegen Wolf genannt, wird zu einem Tatort gerufen. Nach seiner Suspendierung ist er wieder für die Londoner Polizei im Einsatz. Der grauenhafte Fund ist gegenüber seiner eigenen Wohnung, auf der anderen Straßenseite. Eine Leiche die an hunderterten fast unsichtbaren Fäden schwebt. Doch es sind sechs Körperteile von sechs Opfern, mit groben Stichen zusammengenäht zu einer Ragdoll. Grauenvoll. Und der Kopf kommt Detective Layton-Fawkes sehr bekannt vor. Und das Morden geht weiter. Wolfs Exfrau Andrea erhält eine Liste mit Namen von Personen und Uhrzeit des Todeszeitpunktes und auch Wolfs Name steht auf dieser Liste. "Ragdoll - Dein letzter Tag" ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe. Daniel Coles hat bereits großen Erfolg mit seinem Debüt. Und ich kann es absolut verstehen, mich hat dieser Thriller auch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Daniel Coles Schreibstil gefällt mir, fesselnd und sehr gut zu lesen. Die Handlung beginnt bereits ziemlich spannend mit diesem grausamen Fund. Die Suche nach dem Ragdoll-Mörder läuft auf Hochtouren und doch ist der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Es stellt sich die Frage, ob es einen Maulwurf in der Abteilung gibt. Anfangs wird erfolglos nach Hinweisen gesucht und auch die Presse macht Druck. Zusätzlich hat Wolf noch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und seine Exfrau taucht auch bei ihm auf. Aber auch seine Kollegen haben private Probleme, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. Die Zeit wird knapp und die Polizei versucht die geplanten Morde zu verhindern. Es werden falsche Fährten gelegt und der Leser in die Irre geführt. Wolf und sein Team gefallen mir richtig gut und ich bin nach dem Ende dieses Thrillers nun ziemlich gespannt auf den nächsten Band der Reihe. Spannend von Anfang bis Ende!
Sehr gelungen!
von lupallium - 29.03.2017
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und es hat meine ohnehin schon hohen Erwartungen sogar noch übertroffen. Das Buchcover ist so schön düster und dadurch, dass die Schrift ein wenig hervorsteht und glänzt, sieht das Buch sehr edel aus. Die Geschichte hat mir wie erwartet sehr gut gefallen. Der Fall ist wirklich interessant und erklärt natürlich auch den Titel, der ja zunächst mal nichts Böses vermuten lässt. Ich fand die Geschichte sehr spannend und ich muss sagen, dass es mir persönlich immer gut gefällt, wenn die Hauptfigur etwas schlauer als der Rest zu sein scheint und sich nicht immer ein Misserfolg an den nächsten reiht. Es gibt in der Handlung einige schöne Entwicklungen, die die Geschichte sehr interessant gemacht haben. Sehr empfehlenswert!
Ragdoll - Dein letzter Tag: ein superspannendes Debüt
von nellsche - 04.04.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist einer der besten Mordermittler in London. Sein neuester Fall ist an Grausamkeit fast nicht zu überbieten: die Körperteile von sechs Opfern wurden zu einer Art Flickenpuppe, einer sogenannten Ragdoll, zusammengenäht und auf schaurige Weise zur Schau gestellt. Doch das reicht dem Täter nicht, denn er lässt der Reporterin Andrea Hall, Wolfs Exfrau, eine Liste mit den nächsten sechs Opfern und den genauen Todeszeitpunkten zukommen. Der letzte auf dieser Liste ist Wolf. Kann er den Täter rechtzeitig stoppen? Der Schreibstil war angenehm leicht und flüssig, so dass ich sofort in die Geschichte rein kam. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende super spannend und konnte es nicht mehr beiseite legen. Ich war wie gefesselt. Der Beginn war sehr interessant. Im Prolog gab es einen kurzen Rückblick zu einer Gerichtsverhandlung vier Jahre zuvor und wie Wolf dort ausrastete, weil der Angeklagte freigesprochen wurde. Die Beschreibung der Ragdoll fand ich sehr bildhaft und schaurig. Schon die Vorstellung, dass sechs Körperteile verschiedener Menschen zusammengenäht wurden, ist erschreckend. Etwas derartiges habe ich bisher noch nicht gelesen. Detective Wolf fand ich sympathisch und charismatisch, weil er kein aalglatter Typ ist. Auch seine Kollegin Emily Baxter sowie den gerade vom Betrugs- zum Morddezernat gewechselten Kollegen Edmunds fand ich sympathisch und authentisch dargestellt. Die Ermittlungen von ihnen habe ich sehr gerne und mit Spannung verfolgt und ich konnte mich sehr gut hineinversetzen. Dank privater Einblicke empfand ich das Team als lebendig. Den Plot fand ich sehr interessant und spannend. Die angekündigten Opfer müssen geschützt werden, gleichzeitig muss herausgefunden werden, wer die sechs Toten sind. Der Täter scheint der Polizei jedoch immer einen Schritt voraus zu sein. Das Ende nahm nochmal ordentlich an Fahrt auf, was bestens zu diesem Thriller passte. Ich kann diesen nervenaufreibenden Thriller absolut empfehlen und vergebe daher fünf Sterne.
Leichenpuppe
von Fredhel - 01.04.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist unbestritten der beste Ermittler im Londoner Morddezernat, aber sein blinder Ehrgeiz im Kampf gegen das Verbrechen hat ihn schon in der Vergangenheit in arge Bedrängnis, ja sogar in die geschlossene Abteilung einer Irrenanstalt gebracht. Damals drehte er durch, als ein Mädchenmörder freigesprochen wurde und erneut Töten konnte. Wolf wurde halbwegs rehabilitiert, doch seine Ehe wurde geschieden. Bei seinem neuesten Fall geht es um eine Leiche, die aus Körperteilen von verschiedenen Menschen zusammengesetzt wurde. Zeitgleich erhält seine Exfrau, eine engagierte Reporterin, eine Liste mit Namen der zukünftigen Opfer, unter denen sich auch Wolf befindet. Nun muss das Morddezernat praktisch zeitgleich herausfinden, welche Namen sich hinter den Leichenteilen verbergen und dabei die zukünftigen Opfer unter Polizeischutz stellen. Es ist absolut spannend, wie der Mörder allen stets eine Nasenlänge voraus ist und auf allerraffinierteste Weise vor den Augen der Beamten zuschlägt. Gut, ich finde es nicht logisch, wie der Täter alles im Einzelnen planen und ausführen kann, auch wenn sich gegen Ende klärt, woher er seine Informationen bezogen hat, aber die Arbeit der Polizei schildert der Autor durchweg spannend. Die Beamten, allen vorweg der hochintelligente Neuzugang der Abteilung, Edmunds,werden auch von ihrer privaten Seite her betrachtet mit ihren Schwächen und Problemen. Dadurch wirkt die Handlung sehr lebendig. Alles in allem bleibt das Spannungsniveau von Anfang an sehr hoch und findet tatsächlich noch mal in einem blutigen Showdown einen finalen Höhepunkt. Sehr gut gefallen hat mir auch die Täter-Opfer-Verstrickung, die in der Art nicht vorhersehbar war. Deswegen bin ich absolut begeistert von diesem Thriller.
Die stetig tickende Todesuhr
von Hennie - 27.03.2017
"Der neue Bestsellerautor Daniel Cole sorgt für einzigartige Spannung, die süchtig macht". Der Aussage kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Dem jungen Autor gelang mit "Ragdoll Dein letzter Tag" ein starker Debütroman. Ragdoll ist ein äußerst clever erarbeitetes Mordkomplott mit überraschenden Wendungen und Zusammenhängen. Die Handlung: Die Geschichte beginnt im Jahr 2010 im "Old Bailey", dem berühmten Londoner Gerichtsgebäude. Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt WOLF, rastet im Gerichtssaal vollkommen aus als das Urteil für den "Feuerbestatter" genannten Serienmörder nicht schuldig lautet. Er schlägt ihn fast tot. Vier Jahre später kehrt Wolf nach seiner Suspendierung wieder zu seinem Ermittlerteam der Metropolitan Police zurück. Er wird zu einem grausigen Fund gerufen. In einer Wohnung, die seiner gegenüber liegt, hängt eine Leiche. Das besonders Entsetzliche ist, dass sie aus sechs Körperteilen von sechs Opfern grob zusammengenäht wurde zu einer "Ragdoll". Fast gleichzeitig erhält die Journalistin Andrea, Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Der Ragdoll-Mörder ist unwahrscheinlich clever und trickst die Polizei aus. Die "Todesuhr" beginnt zu ticken und ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der letzte Name auf der Liste lautet: DETECTIVE WILLIAM OLIVER LAYTON-FAWKES . Meine Meinung: In einer besonderen Erzählweise, in einer direkten Draufsicht auf das Geschehen vermittelte Daniel Cole von der ersten bis zur letzten Seite eine unheimliche, knisternde Spannung und einen mitreißenden Sog. Eine unerklärliche atemberaubende Atmosphäre! Dabei versteht er es scheinbar auch noch zwischen den Zeilen Spuren für den Leser zu legen und starke Charaktere zu schaffen. Vom Prolog an bis zum Schluß endet jedes Kapitel mit einer Überraschung. Ein fortwährendes Auf und Ab in den Ermittlungen sorgt dafür, dass der Mißerfolg überwiegt. Das ist aber auch kein Wunder bei dem chaotisch agierenden Ermittlerteam mit einem Chef, der sich nicht durchsetzen kann. Die äußerst brutalen Morde und ein ständiger Wettlauf mit dem übermächtig erscheinenden Killer tun ihr Übriges. Wolf gebärdet sich zeitweise wie eine tickende Zeitbombe, die auf ihre Selbstzerstörung wartet. Er hat den schwierigsten und außergewöhnlichsten Charakter, obwohl er zumindest bei den Frauen einen ganz schönen Schlag besitzt. Eine besondere Beziehung verbindet ihn mit Emily Baxter, der Kollegin. Sie brauchen sich wie die Luft zum Atmen. Alex Edmunds, der jüngste im Team, ist ehrgeizig und arbeitet wie ein Berserker. Am Ende des Buches war dieser Protagonist mit seiner privaten Entscheidung für mich eine besondere Überraschung. Es war alles für mich plausibel und folgerichtig. Vor allem die Einblendungen aus der Psychiatrie aus den Jahren 2010/11 halfen mir beim Verstehen der Geschehnisse. Viel psychologisches, psychopathisches, übernatürliches (Gott, Teufel, Dämon), krankhaftes spielte eine große Rolle. Wolf geht aus dem grausamen Mordgeschehen nicht als Sieger, aber auch nicht als Verlierer hervor. Das Ende ist meiner Meinung nach offen und läßt dem Autor Raum, ob er die Geschichte weiterverfolgt als Fortsetzung oder ob er es dabei beläßt. Das Cover in seiner Düsternis, schwarzer Vogel auf schwarzem Grund, paßt zum Genre. Mit dem Inhalt des Thrillers hat es nichts zu tun. Ich vergebe fünf Sterne für ein reifes Debüt.
Dein letzter Tag oder ein Mann muss tun was er tun muss.
von Oztrail - 17.04.2017
Alleine das Cover ist schon so genial. Es zeiht einen sofort in seinen Bann. Ein für mich perfekt abgestimmter Einstieg in den Thriller. Es erinnert aber auch ein wenig an einen Film. The Crow. Die Rache der Krähe. Zum Inhalt: Naguib Khalid, genannt der Feuerbestatter wird von den Geschworenen mit einem Mehrheitsurteil freigesprochen. Der zuständige Detective, der ihn verhaftet hat, William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, rastet nach der Urteilsverkündung komplett aus und versucht Khalid umzubringen. Es gelingt ihm nicht, da er vom Wachmann Chambers niedergeschlagen wird. Wolf wird abgeführt und aus dem Verkehr gezogen. Khalid überlebt. Vier Jahre später ist Wolf wieder im Dienst, von der Suspendierung freigesprochen, da Khalid in der Zwischenzeit wieder einen Mord an einem Mädchen begannen hat und auf frischer Tat ertappt wurde. Er sitzt auch im Hochsicherheitstrakt, in Einzelhaft. Wolf hatte also recht. Reicht ihm diese Genugtuung? Simmons ruft Wolf zu einem grausigen, spektakulären Mordfall. Genau gegenüber Wolfs Wohnung. Eine Fetzenpuppe hängt von einer Decke, nur besteht diese Puppe nicht aus Fetzen sondern aus sechs Leichenteilen. Aber nicht von einer Person sondern von sechs verschiedenen. Bei der Darstellung geht das Kopfkino an, die Fantasie geht mit einem durch. Wolfs Exfrau Andrea, ihrerseits Reporterin taucht auf. Sie hat Informationen erhalten, Bilder von der Puppe und eine Liste mit Namen, die als nächstes sterben werden. Andrea gibt die Info an Wolf weiter. Der Rest ist vom Leser selber zu erkunden¿ Mein Fazit: Daniel Cole ist ein fulminantes Erstlingswerk gelungen. Der Schreibstil ist unverblümt und sehr direkt. Teilweise sind die Passagen so rasant, dass man Schwierigkeiten hat gleich zu folgen. Ab und zu hat man den Eindruck der Autor wollte schnell ans Ende der Geschichte kommen. Der Thriller ist aber auch mit Witz und Humor gespickt, vor allem wenn der Hauptdarsteller Wolf bei der Psychologin Satz- Zitat: " aber dafür habe ich keine Zeit. Ich muss einen Killer fassen" los lässt. Es waren auch Passagen dabei, die nicht ganz logisch waren, hier hatte man das Bedürfnis, weiterzublättern und es als gegeben hinzunehmen. Trotz einigen Unklarheiten, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe die volle Punktzahl.
Spannend
von küchenqueen - 04.05.2017
Der Londoner Detectiv Wolf wird zu einem Fall gerufen, bei der eine Leiche aufgehangen wurde. Damit nicht genug: Die Leiche wurde aus 6 Personen zusammengesetzt. Dort wird eine Liste mit Namen und Todesdaten gefunden. Der letzte Name ist der von Wolf. Hat der Fall etwas mit einem Fall aus Wolf¿s Vergangenheit zu tun, bei der Wolf einen Angeklagten fast zu Tode geprügelt hat? Und genau dieser Angeklagte kurz darauf ein weiteres Mädchen verbrannt hat? Dieses Buch ist wirklich sehr spannend. Von Beginn an kann man es nicht mehr aus der Hand legen und fühlt sich einfach gestört, wenn man mal eine Pause einlegen muß. Durch den sehr intensiven Schreibstil hat der Leser alles direkt vor Augen, wie bei einem Kinofilm. Dies ist insbesondere bei der gefundenen Leiche sehr eindrucksvoll... Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man spürt die Hektik, die bei der Suche nach dem Mörder aufkommt. Durch die Sprünge der einzelnen Kapitel ist die Spannung immens hoch, denn an jedem Kapitelende gibt es den berühmten Cliffhanger, der einen zwingt weiter und weiter zu lesen.
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von anyways - 29.03.2017
Ohnmächtig vor Hass, außer sich vor Zorn, rasend vor Wut greift Detektive William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, im berühmten Gerichtssaal "Court One" den gerade freigesprochenen Angeklagten Naguib Khalid an, mit dem Ziel ihn zu töten. In letzter Sekunde kann dies verhindert werden. Doch Wolf ist überzeugt das Khalid der Feuerbestatter ist, ein Serientäter der 27 weibliche Opfer zwischen 14- 16 Jahren bei lebendigem Leib angezündet hat. Doch Recht und Gerechtigkeit sind nicht dasselbe und durch geschickte Verfahrensprozesse, vermutlicher Falschaussagen von Zeugen, verunreinigte Beweise und nicht zuletzt die Verfahrensbeschwerden gegen Wolf, wird der Angeklagte von den Geschworenen für nicht schuldig befunden. Wolf wandert in eine psychiatrische Einrichtung, die Medien schlachten sein Leben und seine psychische Verfassung aus , seine Ehe geht in die Brüche und seine Kollegen sind geschockt über Wolfs Verhalten und Khalids Freispruch. Monate später wird Khalid dennoch als der Feuerbestatter verhaftet, neben der brennenden Leiche eines kleinen Mädchens¿ Vier Jahre später, Wolf ist wieder in den Dienst versetzt worden, werden er und seine Kollegen zu einem Leichenfund, ganz in der Nähe von seiner Wohnung gerufen. Eine bizarre Leiche die an fast unsichtbaren Fäden von der Decke schwebt, schnell ist ersichtlich das die Leiche aus unterschiedlichen Leichenteilen, sowohl männlicher wie weiblicher zusammengesetzt wurde, eine Flickenpuppe. Fast gleichzeitig erhält Wolfs Ex-Frau eine Liste mit Namen von Personen und deren genauem Sterbedatum. Eine Todesliste und ganz unten steht Wolfs Name¿ Erkennst du ein Monster wenn du es auf der Straße siehst? Erkennst du den "Wolf im Schafpelz"? Unter diese Maxime hat der Autor sein Debüt gestellt. Wahrlich ein ganz beachtliches Buch das sich auf dem wohl äußerst umkämpften Markt behaupten wird und Daniel Cole in die Riege namhafter Thrillerautoren katapultiert. Dabei spielt auch er mit den üblichen Klischees dieses Genres. Den brillanten Ermittler, jedoch physisch und psychisch am Ende seiner Kräfte. Die ebenso hart arbeitende Kollegin, zickig und mit extrem spitzen Ellbogen ausgestattet .Ein Kollegen der sich unverhofft als Hilfsprofiler entpuppt sowie die weitere Teammitglieder die irgendwie nicht wie ein Team sondern auf eigene Faust ermitteln ohne Rücksicht auf Verluste, gerade die eigene Gesundheit betreffen. Und doch Daniel Cole vermag mich mit seiner Geschichte und vor allen Dingen mit der Aufklärung überzeugen, gepaart mit einem flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil. Gefallen haben mir auch die detaillierten Beschreibungen der Beteiligten ( Cole verfügt über eine sehr gute Beobachtungsgabe, die er sehr verständlich wiedergibt), es werden im Laufe der Geschichte zwar immer mehr, trotzdem behielt ich sehr gut den Überblick. Ein fulminanter Thriller an dessen Seiten man förmlich klebt.
Der beste Thriller seit langem
von Murksy - 31.03.2017
Eine Leiche wird gefunden. Doch dies ist kein einfacher Mord, sondern eine perfide Inszenierung. Die aus sechs verschiedenen Leichen zusammengesetzte Darstellung schwebt an Drähten über dem Boden und deutet mit einem Arm auf das gegenüberliegende Haus. Ausgerechnet auf die Wohnung eines Polizisten. Aber dies ist erst der Anfang einer nervenzerfetzenden und blutigen Geschichte. Denn kurz nach dem Fund wird eine Liste veröffentlicht. Sechs Namen, scheinbar zusammenhangslos. Und ganz unten steht der Name des besagten Polizisten. Der unheimliche Killer scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein, trotz aller grösster Vorsichtsmaßnahmen stirbt das erste Opfer: der Bürgermeister. Äußerst raffiniert geplant und kaltblütig ausgeführt, stirbt der Mann in Polizeischutz. Und unaufhaltsam geht der Mörder die Liste durch. Verzweifelt suchen die Ermittler nach Zusammenhängen. Und tatsächlich, ein alter Fall des Polizisten scheint die Verbindung zu sein. Doch wie stoppt man ein scheinbar allmächtiges Phantom? Gnadenlos verrinnt die Zeit. Und was auch unternommen wird, der Killer ist immer einen Schritt weiter in seiner perversen Jagd. Pure Spannung bietet dieser perfekt skizzierte Roman. Nicht ohne Grund schlug dieses Debut wie eine Bombe ein. Das Timing passt, die Auflösung ist raffiniert in ein Netz aus Fährten gewebt, die Schockmomente gruslig gut vorbereitet. Dieser Thriller ist ein Muss für Fans des Genres. Hier stimmt wirklich alles und Seite um Seite verfliegt wie die Minuten der nächsten Opfer. Ich hoffe, der Autor kann sich von seinem Strand loslösen und schreibt mehr von dieser Droge! Aber eine Warnung ist angebracht: nichts für schwache Nerven!
Die Liste des Killers
von Lerchie - 10.04.2017
Ein vermuteter Serienkiller steht vor Gericht. Doch er wird freigesprochen und das kann der Mann, der ihn verhaftet hat, nicht so hinnehmen¿. Vier Jahre später¿ Polizei Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, ist wider Erwarten wieder im Dienst. Er wird zu einem Fundort gerufen. Was er dort vorfindet, erschüttert ihn sehr¿. Die Polizei leistet harte Arbeit, um herauszufinden, wer alles für die Ragdoll ermordet worden ist. Doch das ist gar nicht so einfach¿. Andrea, ihres Zeichens die Ex-Ehefrau von Wolf, ist Reporterin. Und sie erhält Bilder und eine Liste mit sechs Namen. Und das von dem Killer¿. Der erste auf der Liste stirbt obwohl er sich bei der Polizei befindet¿. Doch es wird nicht der einzige bleiben¿ Im Kommissariat arbeitet auch Edmunds, ein junger Mann, der sich vom Betrugsdezernat hierher versetzen ließ. Und was er letztendlich herausfindet, erschüttert alle zutiefst¿. Warum wird der Serienkiller freigesprochen? Was tut Wolf, der das so nicht hinnehmen kann? Wieso konnte Wolf so schnell wieder bei der Polizei arbeiten? Was erschüttert ihn so an dem Leichenfund? Warum ist es nicht so einfach herauszufinden, wessen Teile zu der Ragdoll zusammengenäht worden sind? Weshalb schickt der Killer die Bilder und die Liste an Andrea und nicht direkt an die Polizei? Wer war der erste auf der Liste? Wie konnte der getötet werden, obwohl er sich bei der Polizei befand? Und wer würde noch ermordet werden? Würde der Täter alle umbringen die auf der Liste stehen? Oder würde die Polizei ihm noch vorher auf die Spur kommen? Was findet Edmunds heraus, das alle so sehr erschüttert? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, d.h. mir stellten sich keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder gar ganzen Satzes. Es ist gut verständlich geschrieben. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Spannung setzte schon ein, als im Prolog Wolf den Freigesprochenen fas tot prügelte. Ich fragte mich, was wohl mit ihm - Wolf - jetzt passieren würde. Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass er nach so relativ kurzer Zeit - vier Jahre - wieder in den Polizeidienst zurückkehren würde. Und doch war es so. Davon bin ich allerdings nicht überzeugt. Ansonsten war das Buch durchaus spannend. Ich habe mich gefragt, ob sie die nächste Person auf der Liste finden würden, wenn ja, ob sie sie schützen können, oder ob der Killer wieder gnadenlos zuschlägt. Das Buch endet mit einer Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, will ja nicht spoilern. Was mir jedoch letzten Endes noch fehlt, ist ein Epilog. Denn für mich blieb zumindest eine Frage offen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, auch wenn der Wiedereinstieg Wolfs in den Polizeidienst realitätsfremd war. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten
Die Todesliste und der Täter ist immer eine Schritt voraus
von claudi-1963 - 15.04.2017
Wer sich mit dem Teufel einlässt, verändert nicht den Teufel, sondern der Teufel verändert ihn. Nach seinem letzten Fall vor 4 Jahren, bei dem Detective William Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf suspendiert wurde, landete er eine ganze Zeit in einer Psychiatrie. Doch nun ist er zurück und soll sich bewähren und bekommt es sofort mit einem sehr schwierigen Fall zu tun. In einer Wohnung wird eine grausame Leiche gefunden, an Fäden aufgehängt schwebt sie nackt über dem Boden, doch es ist nicht eine Leiche, nein sie besteht aus sechs Leichenteilen. Das einzige was Wolf erkennt, ist der Kopf seines Widersachers Naguib Khalid dem Feuerbestatter aus seinem letzten Fall. Diese Flickenpuppe auch Ragdoll genannt, erweist sich als überaus schwierig, den die Ermittler müssen erstmals die weitere Identität der einzelnen Teile und die Zusammenhänge der Personen miteinander herausfinden. Wenig später findet Wolfs Exfrau Andrea einen Umschlag mit Fotos und einer Todesliste mit den nächsten 6 Opfern in ihrem Briefkasten. Nun beginnt der Wettlauf mit der Zeit, den hinter jedem Namen steht das Todesdatum und Detective Wolf ist das letzte Opfer. Durch Polizeischutz will man die Opfer schützen, doch der Mörder ist schlau und immer einen Schritt weiter als die Polizei. Kann Wolf und seine Kollegen die Todeskandidaten schützen und seinen eigenen Tod verhindern? Wer sind die ersten sechs Opfer des Ragdolls?--- Meine Meinung: Ich halte ja nichts von Hype, aber dieser konnte selbst mich größtenteils überzeugen. Ein Debütroman wie ich ihn selten erlebt habe, Daniel Cole hat ein Faible für Thriller und einen spannenden Stoff gefunden. Der Schreibstil ist fesselnd, sehr gut und mit einer Spannung, die leider am Ende ein wenig schwächelt. Auch gab es ein paar kleinere Fehler, wie z. B.: Dass die Ermittler unermüdlich und ohne Essen im Einsatz sind, was körperlich kaum möglich ist. Das wen jemand so viel Blut verliert, wie Baxter wohl sich kaum wieder aufrappeln kann. Vielleicht sollte da der Sanitäter Cole doch noch ein wenig besser recherchieren. Aber für seinen ersten Roman, Chapeau muss ich sagen, er hat es trotzdem hervorragend hinbekommen mich über 400 Seiten zu packen und faszinieren. Das Cover ist brillant, dieser Vogel auf Angriff und die düstere Farbgebung gibt dem ganzen was mystisches und spannendes. Auch die Ermittler sind größtenteils sehr spezielle Charaktere, was dem ganzen eine zusätzliche Würze gibt. Besonders Wolf mit seiner Vorgeschichte steht im Fokus dieses Geschehens, schon dadurch das er das letzte Opfer ist. Das Ende war mir allerdings dann doch ein wenig zu flach, unspektakulär und weist dazu noch auf eine Fortsetzung hin, die man vielleicht nicht unbedingt gebraucht hätte. Trotzdem freue ich mich auf diese und auf eine Verfilmung des Buches und deshalb von mir gute 4 von 5 Sterne für dieses Debüt.
Leider nicht so spannend wie erwartet
von Ameland - 31.03.2017
"Die Leiche schwebt nackt ein Stück über dem Dielenboden. Hunderte beinahe unsichtbare Fäden fixieren sie in dieser Stellung. Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Im Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten. Eine Leiche und sechs Opfer." Der Klappentext verspricht schon mal Spannung pur und der erste Teil kann dieses Versprechen auch halten. Danach aber hat die Geschichte Längen bevor es zum Ende hin wieder besser wird. Grundsätzlich bin ich froh, wenn ein Autor detailliert beschreibt, denn dann habe ich von handelnden Personen, Schauplätzen und Szenen eine viel bessere Vorstellung. In diesem Fall wird das m. E. an vielen Stellen jedoch übertrieben. Ich erhalte Informationen, die für die Geschichte in keiner Weise relevant sind. Dann noch das Verwirrspiel mit den vielen beteiligten Ermittlern und der diversen Namensgebungen für den Protagonisten - Wolf, Fawkes oder auch Will. Der Protagonist ist mal ein besonderer Charakter. Scheinbar vollkommen durchgeknallt, rastet er zwischendurch völlig aus, hält sich an keine Anweisung oder gar Vorschrift. Dieses Verhalten bringt durchaus Schwung in den Ablauf. Ich konnte mich aber weder für ihn noch für einen der anderen Hauptpersonen erwärmen. Die Idee wie es zu diesen Morden kam oder auch die Ausführungen waren mal was anderes und haben mir durchaus gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Ich schwanke bei der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen - leider ist eine 3 ¿ nicht möglich. Aufgrund des spannenden Beginns und der guten Idee schlägt das Pendel zu 4 Sternen aus.
Kampf gegen die Uhr
von andrea tandel - 08.05.2017
Detektiv William Layton-Fawkes, von allen nur Wolf genannt, wird zu einem grausigen Leichenfund gerufen. Das bizarre an dieser Leiche ist, sie wurde aus 6 verschieden Personen zusammen genäht, zu einer Ragdoll. Diese wurde an der Decke aufgehängt und ein Finger zeigt genau auf Wolf¿s Wohnung. Gleichzeitig erhält Wolf¿s Ex-Frau, die bei einem Fernsehsender als Reporterin arbeitet, eine Liste des Killers. Auf dieser Liste sind 6 Namen und deren Todestag vermerkt. Der letzte Name auf der Liste lautet: Detektiv William Oliver Layton-Fawkes. Ein spannendes Wettrennen gegen die Uhr beginnt. Das Buch war gut und flüssig zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und habe mitgefiebert ob sie es schaffen, die einzelnen Personen auf der Todesliste zu retten. Ich fand das Buch spannend, habe auch überlegt ob wir den Täter nicht schon "kennen". Die Auflösung fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und auch etwas verwirrend, da ich nicht gleich ganz durchgeblickt habe, was denn jetzt nun genau vorgefallen ist und wie alles zusammenhängt. Vielleicht lag es daran, dass es doch sehr viele verschiedene Personen gegeben hat. Aber alles in allem ein gelungenes Buch.
Die Flickenpuppe eines Serienmörders gibt Rätsel auf
von jenvo82 - 16.06.2017
" Es dauerte einen Augenblick, bis sie die Worte vollständig begriffen hatte. Ihr Blick irrte im Raum umher, sie versuchte sich zu orientieren, festzustellen, wo sie genau war, dabei entdeckte sie ihre Waffe noch auf dem Boden neben ihrem Kopf." Inhalt Die Londoner Polizeibehörde steht vor einem ihrer schwierigsten Fälle: Ein brutaler Killer hat eine Ragdoll, eine menschliche Puppe aus verschiedenen Körperteilen von diversen Leichen zusammengeflickt und hängt diese den Detectives direkt vor die Nase. Doch nicht nur mit den Identitäten der Leichenteile müssen sie sich auseinandersetzten, sondern auch mit einer Liste, auf der weitere 6 Mordopfer stehen, die binnen einer Frist von zwei Wochen sterben werden. Der letzte auf der Liste ist der leitende Detectiv selbst, der sich nun nicht nur darum bemüht, die zukünftigen Mordfälle zu verhindern, indem er die potentiellen Opfer unter Personenschutz stellt, sondern darüber hinaus noch einen Vorsprung erzielen möchte, der es ihm ermöglicht, dem Täter zuvorzukommen. Aber der Ragdoll-Mörder bleibt eine blasse Erscheinung und die angekündigten Morde passieren trotz diverser Maßnahmen nach genauem Ablaufplan. Während die Polizei fieberhafte Ermittlungen anstellt, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten, verhärtet sich immer mehr der Verdacht, dass der Täter Insider-Wissen aus den engsten Kreis besitzt und als ein Kollege einen Zusammenhang zwischen dem Hauptermittler Layton-Fawkes, genannt Wolf und den Opfern aufdeckt, stellt sich die Frage, ob er möglicherweise eine ganz andere Rolle spielt, als bislang vermutet? Meinung Mit Ragdoll ist dem jungen britischen Autor Daniel Cole ein hochgelobtes Thrillerdebüt gelungen, welches als Kriminalserie startet und bereits für die Verfilmung vorgesehen ist. Nur leider konnte ich dem angeblich "atemberaubenden Stoff" fast gar nichts abgewinnen und ich bin mir sicher, hier weder die Bücher noch die folgenden Filme zu konsumieren. Aus einer prinzipiell interessantes Thematik, von der ich mich bereits nach dem Lesen des Klappentextes hinreichend angesprochen fühlte, bleibt leider nach wenigen Seiten nicht mehr viel übrig, was mich zum Weiterlesen animieren konnte. Zunächst einmal hat es mich sehr gestört, dass der Autor eine große Menge an Protagonisten einführt, diese aber sehr unpersönlich behandelt (es werden nur Nachnamen genannt) und darüber hinaus noch weitere Randfiguren aufstellt, die für das Geschehen eher irrelevant sind. Die beiden Hauptprotagonisten sind zudem sehr eigenwillige, kooperationsfeindliche Gesellen, die sich als Einzelkämpfer behaupten wollen und selbst während der laufenden Ermittlungen ihre Befugnisse weit überschreiten. Jedoch folgt diesem Fehlverhalten nicht etwa eine Suspendierung (auch wenn immer wieder genau diese im Zentrum steht) sondern lange Debatten zwischen den Teammitgliedern der Polizei, wer denn nun Recht und wer Unrecht hat. Die Meinungsvielfalt ist derart groß, dass es mich als Leser letztlich kaum noch interessierte, wer den Fall denn nun lösen wird. Ein weiterer Knackpunkt dieses Thrillers ist die fehlende Täterperspektive, die Ansichten des Mörders, seine Beweggründe und die Ursachenforschung aus nächster Nähe. Gerade bei den belanglosen, verwirrenden Ermittlungen hätte ich mir wechselnde Kapitel aus verschiedenen Erzählperspektiven gewünscht, um zumindest die Hintergründe zu verstehen. Tatsächlich existiert die Ragdoll nur am Rande, die Opfer der aktuellen Mordserie füllen die Seiten, bilden aber auch nur ein unlösbares Puzzle, fast ohne Spannungseffekte. Diese können sich ohnehin nur mühsam einschleichen und mich nicht über die Länge des Buches fesseln. Dafür beschreibt der Autor meines Erachtens sehr genau und griffig, wie ermüdend und zermürbend die alltägliche Polizeiarbeit sein kann, noch dazu wenn keine Ergebnisse vorliegen und der Täter ständig weitermordet, während die Anzahl der Opfer kontinuierlich steigt. Fazit Ich vergebe aufgerundet 2 Lesesterne für diesen Thriller, der mich leider nur kurzfristig an den Text binden konnte und bei dem ich gerade in der zweiten Buchhälfte kaum noch Interesse an der Auflösung des Falles hatte. Man merkt dem Text deutlich an, dass er für eine Verfilmung vorgesehen ist. Gerade die spontan wechselnden Szenen, die vielen Figuren und kurze, knappe Highlights, die einzelne Situationen hochdramatisch wirken lassen, könnten sehr gute Filmszenen ergeben, die man dann möglicherweise auch besser auseinanderhalten kann. Die Idee hinter der Handlung bewerte ich deutlich besser als ihre Umsetzung, für mich ist "Ragdoll - Dein letzter Tag" leider eine Enttäuschung gewesen.
sehr spannend
von simi159 - 16.06.2017
Die Londoner Polizei macht einen grausigen Fund. In einem heruntergekommen Wohnviertel wird in einem kleinen Apartment eine Leichenpuppe gefunden. Diese ist aus sieben verschiedenen Leichen zusammen gesetzt und wie eine Marionette an Fäden im Raum ausgehängt. Wer waren diese sieben Menschen, die für diese Puppe gestorben sind? Doch mit dieser Frage und der Antwort darauf, kann sich das Team um Detektiv Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf, erst mal nicht kümmern. Denn seine Ex-Frau-die Journalistin bei einer Nachrichtensendung bei einem Fernsehsender ist, bekommt Fotos von der Leichenpuppe und eine Liste mit sechs Namen darauf. Bei jedem Namen gibt es ein Datum, das ist das Sterbedatum der genannten Person und der letzte Name auf er Liste ist Wolf. Das Ermittlerteam um Wolf versucht die angekündigten Morde zu verhindern, doch irgendwie kommt das Team immer den entscheidenden Moment zu spät. Wer mordet da? Und viel wichtiger, was ist das Motiv und warum steht Wolf auf dieser Liste? Fazit: Wow, das ist ein superspanender Thriller. Wie das ermittelten Team, ist man als Leser in den ersten beiden Dritteln des Buches erst mal immer zu spät. Der Mörder scheint immer den entscheidenden Haken zu schlangen... ..und so ziehen Leichen, wie auch überraschende Wendungen in einem hohen Tempo durch diesen Thriller, so daß man einmal angefangen, nicht mehr aufhören kann diesen zu lesen. Ein angenehmer Schreibstil und flotte lebensnahe Dialoge machen Spass beim lesen und lassen die Buchseiten nur so vorbeifliegen. Lebensnahe wie auch authentische Charaktere, die mal als Team nicht am Reisbrett geplant zu sein scheinen, sind erfrischend und anders, was das Buch - ein Erstling-, sehr lesenswert macht. Man mag das Team, und bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Gut und wer der Böse ist, da auch hier öfter mal die Position gewechselt wird. Nichts ist erahn- oder vorhersehbar. In letzten Drittel fehlte mir ein bisschen die fundierte Ermittlungsarbeit, die Ermittler drehen sich mehr um sich selbst, ihre eigenen Probleme und befassen sich für mich nicht genug mit dem Fall. Dieser löst sich am Ende mit einem großen Knall¿ Alles in allem ein toller, lesenswerter Thriller, wie auch klasse Erstling¿.ich bin gespannt, was von Daniel Cole als nächstes kommt. Für "Ragdoll" gibt es von mir 4 STERNE.
Der Wolf im Schafspelz
von bk68165 - 09.04.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, besser bekannt als Wolf bekommt es nach seiner Auszeit gleich mit einem dicken Brocken zu tun. Wolf weiß, was er tut. Vielleicht ist er sogar einer der besten Mordermittler. Aber kann er dem Druck nach seiner Suspendierung Stand halten und wie werden die Kollegen auf ihn reagieren? Doch irgendwie scheinen diese Gedanken bei diesem grausigen Fund auf einmal eine Nebenrolle zu spielen! So etwas hat selbst der Wolf noch nicht gesehen! Eine Leiche, die wie eine Flickenpuppe aus sechs verschiedenen Opfern zusammen genäht wurde. Man könnte auch sagen eine Art Ragdoll. Und es geht noch weiter. Es gibt eine Liste mit den weiteren Opfern und der letzte Name dieser Liste ist kein geringerer als Wolf selbst. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Eigentlich bin ich solchen gepuschten Neuerscheinungen gegenüber eher skeptisch. Aber hier haben sich meine Bedenken schon nach einigen Seiten in Luft aufgelöst. Der Autor schafft es mit seinem Schreibstil sofort den Leser in die Geschichte einzubeziehen. Wolf ist schon ein Typ für sich. Man kann ihn mögen, muss es aber nicht. Der Fall ist zwar ziemlich abgedreht und vielleicht hakt es auch an der ein oder anderen Stelle, aber an Spannung und Wendungen mangelt es hier nicht. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und warte schon auf das nächste Buch von Daniel Cole.
Etwas konfuser Erzählstil
von Buecherfreund - 04.06.2017
Auch wenn die Idee nicht neu ist, ein Killer, der eine Liste seiner nächsten Mordopfer veröffentlicht und am Ende sogar der Hauptermittler selber auf der Liste steht, wurde sie spannend umgesetzt. Die Charaktere waren mir durchweg sympathisch. Ohne Klischees zu bedienen hatte jede Figur ihre eigenen Macken und persönliche Geschichte, die sie individuell gemacht haben. Mir hat vor allem die Interaktion zwischen den Figuren gefallen, da sie realistisch und unterhaltsam erschien. Ohne die Vorgeschichte zu kennen, hat man als Leser den Eindruck gewonnen, dass die Figuren schon einiges miteinander erlebt haben, was die Figuren noch lebhafter gemacht hat. Dies hatte allerdings auch einen kleinen Haken: dadurch dass die Figuren sich gegenseitig so gut kennen, wird man manchmal als Leser etwas außen vor gelassen, z.B. wenn eine Figur mit einem Namen erwähnt wird, der vorher noch nie erwähnt wurde und man erst mal rätseln muss, wer gemeint ist. Auch der etwas konfuse Erzählstil hat mein Lesevergnügen etwas gemindert. Ständige Szenenwechsel, die an sich ja nicht schlecht sind, aber hier weiß man als Leser oft nicht, wo man gerade ist oder was überhaupt passiert ist. Da zusätzlich auch dauernd in der Zeit herumgesprungen wird, hab ich öfter den Überblick verloren und musste ganze Passagen mehrmals lesen, um zu verstehen, wann was passiert ist. An manchen Stellen war die Erzählung auch sehr vage, so dass ich mir nicht sicher war, was der Autor mir nun eigentlich sagen wollte. Zum Schluss hat alles Sinn ergeben. Die Auflösung fand ich auch echt gut, weil es mal etwas anderes war. Doch der Weg dorthin war etwas beschwerlich. Insgesamt ist dies ein spannender Thriller mit einer überraschenden Wendung, wenn man sich erst mal an den Erzählstil gewöhnt hat.
Düster und fesselnd!
von maeddsche - 29.03.2017
Das Buch: In Ragdoll von Daniel Cole geht es um ein Ermittlungsteam, welches die grausamen Ragdoll-Morde aufklären soll. Im Mittelpunkt steht dabei Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, der eines der weiteren angekündigten Opfer werden soll. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem immer mehr Details ans Licht kommen. Mein Eindruck: Ich bin von dem Buch insgesamt sehr begeistert, da es sehr düster ist und nicht das klassische voraussehbare Ende besitzt. Besonders gefällt mir, dass erst im letzten Viertel des Buches langsam bekannt wird, wer hinter den grausamen Taten steckt. Häufig wird dies in Thrillern relativ früh bekannt, oder sogar aus Sicht des Killers erzählt. Hier tappt man jedoch, genauso wie das Ermittlungsteam, sehr lange im Dunkeln und auch die vagen Hinweise sind nicht ausreichend, um dahinter zu kommen. Auch die Identifikation der 6 Leichenteile dauert lange über die Hälfte des Buches hinaus, sodass die Ermittlungsarbeit sehr realistisch wirkt. Hier werden keine unrealistische Action und Zufälle geboten, sondern die Spannung vielmehr durch realistische Ermittlungsarbeit und einzelne Informationsfetzen aufrecht erhalten. Neben den Ermittlungen werden auch immer wieder die handelnden Personen und deren Privatleben näher beleuchtet, sodass man mit diesen, je besser man sie kennen lernt, umso mehr mitfiebert und schnell Sympathien und Antipathien entwickelt. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die Handlung, trotz aller Spannung und weniger Informationen, manchmal etwas vorhersehbar war. Es gab einige wenige Punkte im Buch, wo ich mir als Leser dachte Ein erfahrener Ermittler hätte sich denken können, dass das passiert. Mein Fazit: Ragdoll ist das ideale Buch für all diejenigen, die düstere, blutige und auch ein bisschen gewalttätige Thriller mögen und die kein Happy-End benötigen, um ein Buch als gut einstufen zu können.
Ragdoll von Daniel Cole
von calimero8169 - 21.04.2017
Inhalt Die Leiche schwebte nackt ein Stück über dem Dienlenboden. Hunderte beinahe unsichtbarer Fäden fixierten sie in dieser Stellung. Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Im Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten. Eine Leiche. Und sechs Opfer. Eindruck Zuerst hat mich das wahnsinnig tolle Cover in seinen Bann gezogen. Mit der schwarz-silbrigen Krähe und der kupferglänzenden Schrift ist es ein echter Eyecatcher. Ein klasse Titel - Ragdoll (Lumpen-/Flicken- puppe oder auch Vogelscheuche) und schon war mein Interesse geweckt. Die Geschichte beginnt mit einem sehr interessanten Prolog, der mit einem Prozeß in 2010 beginnt und in dessen Verlauf etwas geschieht, wo ich mich fragte, wieso ist Wolf 2004 - also 4 Jahre später - noch in Team, das den Ragdoll-Fall ermittelt. Die Aufklärung kam relativ früh und hier sehe ich die Schwäche der Geschichte. Denn nach so einem Vorfall wie in 2010 hätte er niemals in den ermittelnden Außendienst zurückkehren können. Letztlich lief es nach dem Motto eine Krähe hakt der anderen keine Auge aus . Wie passend ! Die Idee dieser Handlung fand ich sehr genial und auch wie sich die Lösung aufbaut. Immer wieder sind kleine Brücken in die Vergangenheit Wolfs nach dem verheerenden Gerichtsprozeß eingebaut, mit denen ich anfangs nicht viel anfangen konnte, doch irgendwann ergaben sie einen Sinn und waren wichtig. Nicht nur das, sie führten zu einer für mich nicht vorhersehbaren Auflösung des Ragdoll-Falles. Und somit hatte ich ein Aha-Erlebnis. Die Lösung des ganzen Falles ist angelegt auf knapp über 2 Wochen, somit ist der Ablauf ziemlich kompakt und temporeich. Die Taten die begangen werden sind für ganz zarte Nerven nicht wirklich geeignet und der Schluss nochmal eine rasante Achterbahnfahrt. Die Protagonisten dieses Buches sind schon allesamt sehr speziell, gewöhungsbedürftig und nicht wirklich sympathisch, dennoch hatte ich nie das Gefühl das Buch weglegen zu müssen. Weil sie irgendwie ganz einfach so - und nicht anders - in diese Geschichte reingehörten auch wenn einige Charaktere die gängen Klischees bedienen. Auch einige Nebenstränge hätten nicht sein müssen, haben aber auch nicht gestört oder den Lesefluss unterbrochen oder genervt. Fazit Alles in allem ein gelungenes Debüt mit einem tollen Faden aber auch kleinen Schwächen, aber sehr lesenswert und ich bin gespannt auf weitere Bände dieser Reihe.
Höllisch unterhaltsam
von Leselottchen - 09.04.2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf hat eine harte Zeit hinter sich. Vor vier Jahren konnte er den Serienkiller Der Feuerbestatter festnehmen. Dem Briten pakistanischer Herkunft, der als Taxifahrer arbeitete, wurde zur Last gelegt siebenundzwanzig Prostituierte schauerlich getötet zu haben. Der Prozess im Londoner Gerichtsgebäude dauerte Wochen. Nicht schuldig , so lautete das schockierende Urteil der Geschworenen. Doch Wolf nahm dieses Urteil nicht an, sondern stürzte sich noch im Gerichtssaal brutal auf den Mann namens Naguib Khalid. Dieser überlebte den Angriff und tötete wieder. Dieses Mal wurde er eingesperrt. Vier Jahre später wird Wolf zu einem Leichenfundort ganz in der Nähe seiner Wohnung gerufen. Ein Albtraum beginnt. Eine Leiche, aus sechs Opfern zusammengeflickt und ein Begriff steht im Raum Ragdoll . Wolfs Ex-Frau Andrea, eine erfolgreiche Reporterin bekommt einen brisanten Zettel zugespielt. Nach der Veröffentlichung des Inhalts beginnt für Wolf und seine Kollegen vom Scotland Yard ein Rennen gegen die Zeit. Es gilt Menschen zu beschützen und den Täter zu finden. Die alte Geschichte spielt hierbei eine erhebliche Rolle. Wow, ein superspannender Debütroman des englischen Autors Daniel Cole. Detective Layton-Falkes, ein einsamer Wolf, seine Kollegin Emily Baxter und auch der Kollege Edmunds, der mithilfe von Sonderermittlungen auftrumpfen will, gefallen mir als Ermittler sehr gut. Der Thriller schaffte es, mich durchgehend höllisch gut zu unterhalten und so konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Eine actionreiche Story, sprachlich sehr gekonnt geschrieben, die es schafft einen mitzureißen und ein regelrechtes Kopfkino bei mir auszulösen. Gut ausgearbeitete Charaktere mit ihren Stärken und ihren Schwächen tun ihr übriges. Ich finde, der Thriller geht in die Richtung der Bücher eines meiner Lieblingsautoren Chris Carter. Ich werde mir den Namen Daniel Cole auf jeden Fall merken und hoffe sehr, dass Wolf irgendwann wieder auftaucht und ein neuer aufregender Fall auf ihn wartet. Das Cover möchte ich bei diesem Buch besonders hervorheben. Ein absoluter Hingucker ist dem Verlag hierbei gelungen. Ganz wenig Farben aber gekonnt in Szene gesetzt. Der außergewöhnliche Titel hat mich sofort angezogen und neugierig gemacht. Ich bin rundum begeistert.
Mehr Spannung geht nicht
von Nalik - 19.03.2017
Wolf, bekannter und erfolgreicher Mordermittler bekommt es mit einem sehr bizarren Fall zu tun. In der Wohnung ihm gegenüber wird eine zusammengeflickte Leiche gefunden, eine sogenannte Ragdoll, bestehend aus sechs verschiedenen Körperteilen unterschiedlicher Opfer. Der Finger der Ragdoll zeigt direkt auf Wolfs Wohnung. Wer sind diese sechs Personen und was hat es mit der Liste auf sich in der weitere Morde mit Namen und Todestag bekanntgegeben werden? Egal was Wolf tut, der Täter scheint ihm immer einen Schritt voraus. Dieses Buch ist an Spannung nicht mehr zu überbieten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so gefesselt hat es mich. Für mich war bis zum Schluss auch noch nicht klar wie diese Geschichte enden wird und das Ende hat mich überrascht. Dieses Buch ist definitiv zu empfehlen, wer das nicht liest verpasst Spannung pur.
Das Leichenpuzzle
von Langeweile - 26.03.2017
Der Prolog beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, in welcher der Serientäter Naguib Khalid , genannt der Feuerbestatter,verurteilt werden soll. Detektive William Oliver Layton -Fawkes , genannt der Wolf,hat ihn überführt und rastet völlig aus , als die Geschworenen auf Nichtschuldig entscheiden. Er stürzt sich auf den Täter , tritt und verprügelt ihn und nur dem beherzten Eingreifen der Justizbeamten ist es zu verdanken, dass er am Leben bleibt. Für den Detektiv bedeutet das die Suspendierung und die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Vier Jahre später wird er wieder in den Dienst übernommen , als die Polizei zu einem Tatort des Grauens gerufen wird.Sie finden ein Leichengebilde vor , welches aus sechs verschiedenen Menschen zusammengesetzt wurde,der Kopf des Leichenpuzzle gehört zu Naguib Khalid. Als zeitgleich der Exfrau von William , der Journalistin Andrea , eine Liste mit 6 Namen und dem genauen Todesdatum, zugespielt wird, gerät die Polizei unter enormen Druck. Für den Detektiv ist das besonders brisant , weil sein Name an letzter Stelle steht. Meine Meinung: Zwar war die Geschichte durchgehend spannend , verlor sich aber zunehmend in ausschweifenden Details. Die Erzählung aus stetig wechselnden Gesichtspunkten und die Vielzahl der Personen, erschwerten den Lesefluss deutlich.Was mir außerdem nicht gefallen hat war die Tatsache , dass der Protagonist mit ständig wechselnden Namen belegt wurde , es reichte von Wolf über William , Willi bis zu Fawkes. Auch das Ende konnte ich nicht in allen Punkten nachvollziehen. Fazit: Eine Geschichte, die mich leider nicht völlig überzeugt hat.
Ein tolles Debüt!
von RD - 29.03.2017
Eine Leiche bestehend aus sechs Opfern. Für Detective Wolf, der nach einem verhängnisvollen Fall gerade erst wieder in den Dienst zurückgekehrt ist, soll dies der Fall seines Lebens werden. Denn ausgerechnet seine Ex bekommt eine Liste mit den nächsten Opfern des Täters .. Und Wolf ist einer von ihnen. Mal abgesehen von dem grandiosen Cover, kann »Ragdoll« auch mit seinem Inhalt überzeugen. Ohne Startschwierigkeiten taucht man schnell in die Geschichte ein und wird sowohl mit Wolfs Vergangenheit, als auch der jetzigen Lage konfrontiert. Die Charaktere nagen ein bisschen am Klischee, sind aber insoweit stimmig. Gerade Wolf und die wichtigsten Nebencharakter bekommen genug Tiefe, sodass sie Wiedererkennungswert haben. Sie haben ihre typischen Verhaltensmuster, ihre Ansicht von Gut und Böse und ihre Aufgabe im Buch. Ab und zu bin ich mit den Namen der weniger wichtigen Figuren durcheinander gekommen, aber das war nicht weiter störend, da sich meist aus dem Kontext ergab, um wen es sich nun handelt. Im Buch gab es immer mal wieder kurze Zeitsprünge, die ich erst beim dritten / vierten Mal als solche erkannt habe. Beim Lesen sollte man also unbedingt auf die Zeitangaben achten. Dem Autor gelingt es jedoch sehr gut Spannung aufzubauen und den Leser miträtseln zu lassen. Teilweise war man sich selbst nicht mehr sicher, ob das Gelesene real oder nur die Fiktion eines Charakters war. Teilweise war das Handeln der Figuren nicht ganz nachvollziehbar, die Handlung hat sich ein bisschen gestreckt und es erschien mir unlogisch. Jedoch war das Buch großteils spannend und ich habe teilweise auch wirklich gesagt: Nicht jetzt, es ist gerade so spannend. Insgesamt auch überraschend unblutig. (Zumindest meiner Meinung nach.) Die große Auflösung erscheint eher schleichend und ohne großen Knall. Das Ende hätte ruhig ein bisschen länger sein dürfen, über einen Epilog o.Ä. hätte ich mich sehr gefreut, da es mir einfach am Ende ein bisschen zu kurz war. Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, es hatte viele interessante Aspekte in sich und ich habe es gerne gelesen.
Ein guter Thriller mit schwacher Mitte
von Wencke - 06.05.2017
Ich bin auf dieses Buch durch die vielen sehr positiven Bewertungen aufmerksam geworden und wollte diesen fesselnden Thriller auch lesen. Zunächst einmal hat mich die Gestaltung des Buches sehr beeindruckt. Die mattschwarze Außengestaltung des Buches mit dem glänzend golden Bild und der glänzend goldenen Schrift macht schon was her - gefällt mir sehr gut! Sehr gut finde ich auch, dass bei der Kapitelüberschrift das Datum und die Uhrzeit aufgeführt ist, damit der Leser genau weiß, zu welcher Zeit gerade etwas geschieht. Der Thriller beginnt mit einem sehr spannenden Prolog und auch der Einstieg des Buches kommt gleich ganz schön ordentlich daher! Hat mir richtig gut gefallen! Als Ragdoll wird eine Leiche bezeichnet, die aus verschiedenen Personen besteht: Kopf, Rumpf, Arme und Beine stammen von insgesamt 6 verschiedenen Opfern. Die Teile wurden zu einer Leiche zusammengenäht. Das Gesamtwerk ist mit ganz vielen einzelnen dünnen Fäden an der Decke befestigt, so dass es aussieht, als würde es über dem Boden schweben. Das Ermittlerteam muss nicht nur die sechs Opfer identifizieren und nach dem Täter suchen, dazu kommt noch ein Schreiben, wo es an bestimmten Tagen noch weitere Todesopfer geben soll, diese werden auch namentlich benannt. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten.... Dieser Thriller ging insgesamt super spannend los und ich habe mit Begeisterung angefangen zu lesen. Hatte dann aber für mich das Gefühl, dass mit dem was ich weiter gelesen habe nicht mehr überrascht wurde. Es ging für mich immer immer ähnlich weiter. Das Ende hat mich wiederum doch noch überrascht. kurz zusammengefasst: Sehr starker überzeugender Anfang, in der Mitte schwach mit einem schlüssigen Ende.
Enttäuschend
von Mr. Max - 20.06.2017
Die Leseprobe hatte mir ziemlich gut gefallen. Obwohl die Vorgeschichte aus der Sicht von Samantha Boyd ziemlich ausufernd erzählt wurde, konnte ich mich gut einlesen. Der Anfang ist spannend zu lesen und wartet mit grausigen Bildern auf den Leser. Leider konnte der Autor Daniel Cole die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Das Buch ist streckenweise, wie schon im Prolog, ziemlich mit Nebenhandlungen aufgebläht, die ins Nichts führen. Des weiteren werden die agierenden Personen immer unsympathischer. Es ist auch ziemlich unglaubwürdig, daß jemand wie Wolf mit dieser Vorgeschichte wieder in den aktiven Dienst aufgenommen wird. Und dann werden die Ermittlungen teils aus dem Bauch heraus geführt, Wolf hat Eingebungen/Ideen, denen er nachgeht, ohne seinen Kollegen davon zu berichten. Nach ca. der Hälfte des Buches beschlich mich eine Ahnung, wohin das Ganze führt. Allerdings dachte ich, nee, das wird doch wohl nicht so sein. Aber was soll ich sagen. Genauso kam es. Völlig unglaubwürdig. Das Buch hat mich, je näher ich dem Ende kam, immer mehr aufgeregt. Wenn man über die hanebüchene Story hinwegsehen kann (aber wer kann das schon in einem Thriller?), dann kann man sich wohl gut unterhalten lassen. Wenn man aber den Kopf beim Lesen einschaltet, kann man nur den Kopf schütteln. Für mich war das Buch leider eine Enttäuschung.
Ein spannender Thriller mit besonderen Charakteren
von bücherbelle - 14.04.2017
Zusammenfassung. In "Ragdoll" lernen wir einen sehr speziellen Detective kennen, der in London eine Reihe ungewöhnlicher Morde aufklären muss. Dabei ist der Druck höher als üblich, denn am Ende der vom Killer verfassten Liste steht der Todeszeitpunkt des Ermittlers selbst... Erster Satz. Samantha Boyd duckte sich unter dem flatternden Absperrband und blickte zur Statue der Justitia oben auf der Kuppel von Old Bailey hinauf, dem berühmtesten Londoner Gerichtsgebäude. Cover. Obwohl ich das Cover schon auf den ersten Blick ansprechend fand, muss ich nun, nachdem ich auch das zugehörige Buch gelesen habe, doch ein wenig Kritik üben: Denn den Zusammenhang mit dem Inhalt sehe ich nicht wirklich. Das finde ich immer etwas schade, denn es hätte sicherlich viele Optionen gegeben, ein düsteres, ansprechendes Cover zu wählen, das im Zusammenhang mit dem Inhalt steht. Doch trotzdem verfehlt es sein Ziel nicht und spricht so sicherlich auch im Vorübergehen Leser an. Inhalt. Die Idee hinter der Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch weil ich echt nicht darauf gekommen bin, wie die Auflösung nicht nun gestalten mag. Der Teil verdient also ein ganz eindeutiges Plus. Auch teils absurde, witzige Handlungsentwicklungen haben mir ziemlich gut gefallen. Leider gab es auch die ein oder andere Stelle, an der ich das Buch auf den Tisch geworfen und meinen Freund durch laute Ausrufe im Stil von "Was soll denn DAS jetzt?!" erschreckt habe. Personen. Wirklich, wirklich gut waren an den vorkommenden Figuren die völlig verschiedenen Charakterisierungen. Es gab so viele verschiedene Personen, die man alle auf unterschiedliche Weisen ins Herz schließen konnte, die alle ihre eigenen Macken und ihre eigenen Fehler hatten und, wenn man vielleicht auch nicht so gehandelt hätte wie sie, doch glaubwürdig waren. Mein persönlicher Held war Edmunds, und zwar von vorn bis hinten. Mit ihm konnte ich mich am meisten identifizieren und ich fand seine Haltung bewundernswert, doch auch weniger sympathische Figuren (wie beispielsweise Wolfs Ex Andrea) sind irgendwie überzeugend. Fazit. Das hier ist wahrscheinlich nicht der beste Thriller, den ich jemals gelesen habe, aber er ist auch nicht unendlich weit davon entfernt. Spannend ist er auf jeden Fall, teils ein wenig unheimlich und mit Figuren, mit denen es wirklich nicht langweilig wird. Also im Ganzen auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
Absolut spannend
von Jonas1704 - 18.03.2017
Ein kaltblutiger Mörder macht London unsicher und Detectiv William Oliver Layton-Fawkes, von seinen Initialien kurz nur Wolf genannt, soll einen seiner bisher schwierigsten Fälle lösen. Eine Leiche bestehend aus sechs verschiedenen Menschenteilen wird gegenüber der Wohnung des Ermittlers gefunden. Wolf versucht herauszufinden, ob zwischen den Opfern eine Verbindung besteht, als eine Liste mit sechs weiteren zukunftlichen Totesopfern auftaucht, in der sogar der Todeszeitpunkt notiert ist. Das Kurioseste an der Sache: Wolf soll selbst eines der Opfer werden. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und der Mörder ist letztendlich näher als geglaubt. Ein faszinierender, sehr clever konstruirter Thriller, ein tolles Debüt vom Autor Daniel Cole von dem ich gerne viel mehr lesen möchte, da sein inhaltlich dicht geschriebenes Buch mich von der ersten bis zur letzten Seite an gefesselt hat. Deswegen ist es für mich selbverständlich hierfür meine volle Punktzahl zu vergeben.
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von Diana Pegasus - 26.03.2017
Daniel Cole - Ragdoll Nach einem langfristigen Klinikaufenthalt ist Detective William Oliver Layton-Fawkes wieder zurück im Dienst. Der Fall des "Feuerbestatters" Naguib Khalid hat sein Leben nachhaltig verändert. Als vier Jahre später eine stark verstümmelte Leiche auftaucht und ein Zusammenhang zu dem alten Fall scheinbar besteht, macht sich Wolf und seine Kollegin Emily Baxter auf der Suche nach dem Täter. Doch der Mörder von mindestens sechs Menschen ist noch lange nicht fertig und spielt der Presse, ausgerechnet seiner Ex-Frau Andrea, eine Todesliste zu. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Täter ist erst fertig, wenn er den letzten Namen auf der Liste streichen kann: William Oliver Layton-Fawkes Ich bedanke mich herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst meine ehrliche Meinung nicht. Ich habe schon lange nicht mehr so einen rasanten, temporeichen, spannenden und düsteren Thriller gelesen, der mich von der ersten bis zur letzten der über 460 Seiten gefesselt hat. Daniel Cole ist mit diesem Thriller ein großartiges, beklemmendes, gruseliges und sehr komplexes Debüt gelungen. Seine Charaktere haben diverse Stärken und Schwächen, wirken dadurch lebendiger und authentischer, sind facettenreich und detailliert ausgearbeitet und vereinen gute wie böse Seiten in sich. Man fühlt sich ihnen näher, als man wahrscheinlich möchte, aber genau das macht diesen Thriller so eindrucksvoll. Detective William Oliver Layton-Fawkes war mir von Anfang an sympathisch, wenn auch etwas distanziert und vor allem nicht vorhersehbar. Sein "Ausrutscher" im Gericht, sein anschließender Klinikaufenthalt lassen ihn irgendwie zerstört wirken. Dazu noch die gescheiterte Ehe und Kollegen, die ihn lieber nicht in ihrer Nähe haben wollen. Emily Baxter, seine Kollegin hatte es da schon etwas schwerer mich für sich zu gewinnen, teils klingt sie überheblich und abweisend, dennoch ist sie eine gute Polizisten, auch wenn sie etwas abfällig mit ihren ihr neu zugewiesenem Kollegen spricht. Auch der Neuling Alex Edmunds konnte mich schnell für sich gewinnen, zielstrebig, verbissen und leider nicht besonders geschätzt in der Abteilung, versucht er allen recht zu machen, allen voran seiner Frau Tia, die über die Arbeitszeiten nicht begeistert zu sein scheint. Auch die Handlungsorte sind ebenfalls bildhaft beschrieben, sodass ich mich noch besser in der Story zurecht finden konnte. Die wechselnden Perspektiven und die Zeitsprünge zwischen 2014 und 2010 beleuchten nach und nach die Handlung, die abwechslungsreich und viele Überraschungen parat hält. Eine Fortsetzung zu diesem Buch und generell über Wolf kann ich mir gut vorstellen, da seine Geschichte noch nicht auserzählt ist und ich gespannt bin, wie es mit ihm weiter geht. Das Cover ist ein düsterer, beklemmender Blickfang der im eigentlichen Sinne nicht den Inhalt des Buches wieder spiegelt. Fazit: Spannend, beklemmend, Highlight. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Flickenpuppe
von Ele - 24.03.2017
Ragdoll - Dein letzter Tag, Thriller von Daniel Cole, 480 Seiten erschienen im Ullstein Verlag. Daniel Coles Debüt, einThriller grotesk, faszinierend mit Schwächen am Ende. Detektiv William Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf, versucht im Gerichtssaal einen für ihn sicher schuldigen Massenmörder, der freigesprochen wird, zu töten. Nach seiner Suspendierung kehrt er jedoch in den Dienst bei der Londoner Polizei zurück. Er wird zu einem grausigen Fund gerufen, eine aus Leichenteilen von 6 verschiedenen Opfern zusammengenähte bizarre Flickenpuppe, die den Kopf des Massenmörders trägt, hängt wie eine Marionette von der Decke und deutet auf Wolfs Wohnung die dem Fundort gegenüber liegt. Wolfs Exfrau Andrea erhält zur selben Zeit eine Liste, auf der sechs weitere Opfer mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Der letzte Name auf dieser Todesliste ist jedoch William Oliver Layton-Fawkes selbst. Die ermittelnden Beamten versuchen den Ragdoll- Mörder zu finden, doch er ist ihnen immer einen Schritt voraus. Den vorliegenden Thriller möchte ich in zwei verschiedenen Teilen beurteilen, im letzten Drittel wird die Story durch einen Plot-Twist für mich sehr schwierig. Zunächst handelt es sich hier um eine Erzählweise im auktorialen Stil, die Handlung wirkt durch die witzig-raffinierten Dialoge sehr lebendig. Die Spannung ist schon im Prolog, sowie im ersten Kapitel kaum zu überbieten, ein echter Pageturner, die ersten 300 Seiten flogen nur so dahin. Die bildhafte Sprache die der Autor verwendet ist unheimlich ausdrucksstark, z. B. "das marionettenhafte Ungeheuer" oder "eklig grob zerteilte Fleischbrocken, faulen im kühlen Untersuchungsraum vor sich hin" faszinierten mich. Die Spannung bleibt durch die Zeitangabe am Anfang der Kapitel unerträglich hoch, der Leser ist sich ständig bewusst, wie lange jedes Opfer noch "Restlebenszeit" übrig hat. Immer wieder war ich überwältigt, wie es der Täter schafft, trotz Polizeischutz für die Opfer, seine Liste "abzuarbeiten". Zwei Drittel der Geschichte kann man nur als fulminant, explosiv, raffiniert und voller Ideen bezeichnen. Vom letzten Drittel war ich sehr enttäuscht. Mir kam es fast so vor als ob das Ende von einem anderen Autor geschrieben wurde, es ist natürlich schwierig, dies zu begründen ohne zu viel von der Auflösung zu verraten. Ich hatte große Schwierigkeiten, die Hintergründe des Plots zu durchschauen und war mit der Klärung der Mordserie nicht unbedingt einverstanden. Ich konnte mit dem gesamten Team der Ermittler nicht warm werden, jeder ermittelte mehr oder weniger für sich allein und ständig war dicke Luft. Detektive Edwards - der Mann der scheinbar niemals schläft - wurde mir im Laufe der Ermittlungen immer unsympathischer. Auch die Figur Emily Baxter und ihre Art, konnte ich nicht nachvollziehen. Wolf, mal William mal Fawkes, dann wieder Wolf genannt, blieb für mich als Protagonist komplett undurchschaubar. Für das geniale Cover gibt es einen Extrapunkt, deshalb und wegen des grandiosen Einstiegs, finde ich, knappe 4 Sterne für angemessen.
Teil 1 - Fesselnd und spannend
von Miss Norge - 27.04.2017
Das war endlich mal wieder ein Serien-Auftakt, ganz nach meinem Thriller-Geschmack. Fesselnde Geschichte und Charaktere die mich haben hin- und herschwanken lassen, zwischen ganz gut finden, gut finden und naja. Aber mit Wolf, hat der Autor Daniel Cole, einen Protagonisten erschaffen, der mich vollends in seinen Bann ziehen konnte. Rauh, ruppig, nicht immer an das Gesetz haltend, aber trotzdem mit einem weichen Kern ausgestattet und er kann Gefühle zeigen, auch in der medialen Öffentlichkeit, wenn auch meistens ungewollt und in schwierigen Situationen. Der Fall an sich, mit der zusammengesetzen Flickenpuppe, scheint mir nicht ganz neu, aber hier wurde alles sehr gut umgesetzt, vor allem die Ermittlungsarbeit, die den Hauptteil der Story trägt, ist spannend und gut nachvollziehbar dargestellt. Neben Wolf spielt Detective Emily Baxter eine große Rolle, mit der ich mich zu Beginn nicht recht anfreunden konnte, da sie den Neuen im Team, Edmunds, nicht gerade sehr kollegial behandelt hat, aber je weiter ich gelesen habe, umso interessanter wurde ihr Typ. Auf den fast 480 Seiten wimmelt es nur so von Toten und verschiedenen Tötungsarten, hier scheint mir der Autor kein Kind von Traurigkeit zu sein. Und das Ende? Ja das Ende .... hmmmm. Da ging es nochmals drunter und drüber und Emily hat sich ein dolles Ding geleistet. Ich bin gespannt wie es wohl weitergehen mag und diese Serie werde ich auf alle Fälle, im wahrsten Sinne des Wortes, weiter verfolgen.
Ein Wolf im Schafspelz
von subechto - 12.04.2017
Eine Leiche. Sechs Opfer. Ein Racheengel, der nicht aufzuhalten ist. Daniel Cole sorgt mit "Ragdoll - Dein letzter Tag" für Hochspannung, die süchtig macht. Worum geht es? Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Flickenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau Andrea, eine Reporterin, eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes... Daniel Cole hat sein Thriller-Debüt packend in Szene gesetzt. Unerbittlich dreht er an der Spannungsschraube. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Der Autor liebt es blutig. Die Geschichte nimmt viele überraschende und brutale Wendungen bis zum unerwarteten Ende. Eine Geschichte voller rabenschwarzem Humor, rotzig erzählt. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Wolf ist ein zerrissener Charakter, ein Fanatiker, der nicht immer mit legalen Mitteln kämpft. Detective Sergeant Emily Baxter ist mir sofort ans Herz gewachsen. Auch sie kämpft mit den Dämonen der Vergangenheit. Doch sie ist schlau. Genau wie Kollege Edmunds, der der Wahrheit langsam auf die Spur kommt. Heraus gekommen ist ein Buch fürs Kopfkino - detailversessen und mit filmischer Dichte erzählt. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt. Last but not least gelingt Daniel Cole ein Cliffhanger der neugierig macht, wie der Autor diese Thriller-Reihe fortsetzen wird. Fazit: Atemberaubender Stoff für Thriller-Fans. Dunkel und schockierend!
Teils - Teils
von raschke64 - 20.03.2017
Ermittler Wolf, so genannt wegen der Anfangsbuchstaben seines Namens, sitzt in der Psychiatrie. Während einer Gerichtsverhandlung stürzte er sich auf den Angeklagten, um ihn umzubringen. Der sollte nämlich gerade freigesprochen werden, doch Wolf als Ermittler ist von seiner Schuld an der Verbrennung kleiner Mädchen überzeugt. Erst als ein weiteres Mädchen qualvoll verbrennt, erkennt man die Schuld des Täters und er landet im Gefängnis. Wolf kommt zurück zur Polizei. Dann wird eine Leiche gefunden. Der Fund ist besonders grausam, denn es ist eine Figur zusammengesetzt aus Teilen 6 verschiedener Toter. Und der Kopf soll der o. g. Täter sein... Mir fällt die Beurteilung des Buches schwer. Vor allem, weil ich bei einer detaillierten Beschreibung der Gründe zu viel verraten würde. Zuerst einmal möchte ich das wunderbare Cover erwähnen. Dass mir das als erstes einfällt bei den positiven Seiten, ist schon mal nicht das beste Zeichen. Dabei ist die Geschichte an sich ganz gut. Und es ist auch eine gewisse Grundspannung vorhanden. Ich wollte immer wissen, wer der Täter ist und warum er es tut. Trotzdem war es mir jederzeit möglich, das Lesen problemlos und ohne zu bedauern zu unterbrechen. Das lag in erster Linie an den Ermittlern. Wolf der einsame, familiär geschädigte Rächer. Doch das gesamte Team ist eigenartig. Einer ist die ganze Zeit loyal und denkt in der wichtigsten Phase nur an seine Pensionierung. Einer wird wie der letzte Druck behandelt und hat dann die genialen Einfälle und wird zum heimlichen Chef. Ein Chef ist ein arrogantes A...Loch und macht dann die niedrigsten arbeiten. Ein Chef schreit eigentlich die meist Zeit die Leute nur an. Ein Ermittler ist Alkoholiker und absolut teamuntauglich. Der Täter ist ein Monster. Natürlich sind auch Frauen dabei, doch ich habe die Beschreibungen bewusst in der männlichen Form gewählt, denn anderenfalls würde ich auch da schon wieder zu viel verraten. Es sind mir einfach viel zu viele eindimensionale Klischees dabei. Schade. Das Buch ist nicht schlecht, doch man hätte wesentlich mehr rausholen können.
Leider nicht durchgängig Faszinierend
von Bennet - 11.05.2017
In diesem Fall, der gleichzeitig das Debüt des Schriftstellers Daniel Cole darstellt, wird Komissar Wolf mit einer Ragdoll konfrontiert; eigentlich eine zusammengesetzte Puppe ist diese Ragdoll jedoch aus Teilen von sechs Mordopfern gestaltet worden. Ein schauriger Anblick, zumal die menschliche Puppe auch noch einen persönlichen Bezug zu Wolf, aufbaut, weist sie doch auf sein Appartment. Auch der Kopf der Puppe ist für ihn kein Unbekannter, gehört er doch zu seinem letzten Fall, der ihn sehr aus der Bahn geworfen hat. Schnell stürzt sich das Team in die Ermittlungen - doch dann wird der Fall noch brisanter. Denn auf einer neuen Todesliste steht auch der Name Wolf... Das Buch selbst ist mit seinem sehr düster und eindrucksvoll getalteten Cover ein echter Eyecatcher, und auch die Story sowie die Darsteller sind durchaus gelungen. Den rasanten Beginn der Geschichte kann der Autor jedoch leider nicht durch das ganze Buch fortsetzen; Richtung Mitte wird es doch ein wenig lanathmig und auch sehr Verworren. Nichts desto trotz ein Debüt das Eindruck hinterlässt und den Wunsch, der Autor möge noch ein weiteres Werk erschaffen....
Was für ein Thriller!
von chipie2909 - 05.04.2017
Als allererstes fiel mir bei dem Thriller Ragdoll das Cover auf. Das nenne ich wirklich einen absoluten Eyecatcher! Die Schrift als auch der Vogel sind glänzend unterlegt und der Titel wurde sogar geprägt. Und auch der Klappentext fesselt einen schon total! In diesem Werk geht es um den Detective Wolf. Er wird zu einem Tatort gerufen und kann kaum glauben, mit was er dort konfrontiert wird. An unzähligen Fäden hängt eine Leiche, doch bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es sich hier um eine Ragdoll handelt. Eine Leiche mit sechs Opfern, deren Körperteile mit groben Stichen zusammen genäht wurde. Und wäre das nicht schon genug, wird Wolfs Exfrau plötzlich eine Liste mit Namen zugespielt: die nächsten Opfer des Ragdoll-Killers und auch Wolf taucht darauf auf. Und somit macht er sich auf die Jagd nach diesem wahnsinnigen Mörder und versucht alles, um ihn aufzuhalten... Meiner Meinung nach ist dieser Thriller ein absolut gelungenes Debut eines neuen Autors! Schon die ersten Seiten ziehen einen in den Bann, so dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Ich liebe undurchsichtige Detectives und auch Wolf war von anfang an ein ganz besonderer Charakter, der in diesem Werk neu erschaffen wurde. Generell finde ich, dass hier interessante Personen aufeinander treffen und es hat sehr viel Spaß gemacht, zum Beispiel die Weiterentwicklung des Protagonisten Edmunds zu verfolgen. Auch Baxter wurde sehr facettenreich gezeichnet, so wie natürlich auch Wolf. Spannend finde ich aber auch die Botschaft, die hinter diesem Thriller steckt: Wie weit geht man in abgrundtiefer Verzweiflung? Wieviel Böses steckt in einem selber? Für mich war dieses Buch auf keiner Seite vorhersehbar und ich wurde auch so manches mal überrascht. Ebenso überzeugt mich das Ende, doch um nicht zu spoilern, möchte ich nur dazu noch anmerken, dass ich wirklich sehr gespannt bin, wie es mit Wolf weitergeht! Fazit: Ich kann es kaum erwarten, wieder von Daniel Cole zu lesen und von meiner Seite aus kommt eine glasklare Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan! Hoffentlich wird auch in sienen kommenden Werken der Spannungspegel so hoch gehalten wie auf den Seiten von Ragdoll! :-)
--
von dorli - 23.03.2017
London, Mai 2010. Urteilsverkündung im Prozess gegen Naguib Khalid, dem Mord in 27 Fällen zur Last gelegt wird. Die Geschworenen halten den mutmaßlichen Serienkiller für nicht schuldig. Dieser Freispruch lässt Detective William Oliver Layton-Fawkes - genannt Wolf - ausrasten. Er fällt über Khalid her, prügelt ihn fast tot. Wolf wird suspendiert, degradiert und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen¿ Zeitsprung. Vier Jahre später. Khalid hat ein weiteres Mal gemordet und sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis. Wolf, der mittlerweile in den Polizeidienst zurückgekehrt ist, wird zu einem grausigen Tatort gerufen. In einer heruntergekommenen Wohnung hängt eine Leiche von der Decke - eine Leiche, die einer Flickenpuppe gleicht, da sie aus grob zusammengenähten Körperteilen von sechs Opfern besteht. Richtig in Fahrt kommt der Fall, als Wolf kurze Zeit später eine Liste erhält, auf der weitere Morde angekündigt werden. Besonders brisant: der letzte Name auf der Liste lautet William Oliver Layton-Fawkes¿ Daniel Cole erzählt diesen Thriller von der ersten Seite an spannend und fesselnd. Ruckzuck ist man mittendrin im Geschehen, geht mit Wolf und seinen Kollegen auf Verbrecherjagd und kann dabei ganz intensiv den Druck spüren, dem die Ermittler ausgesetzt sind. Interessant und detailliert wird beschrieben, wie die Ermittler zum einen versuchen, die Opfer anhand der Leichenteile zu identifizieren, um die bereits geschehenen Morde aufzuklären, und zum anderen alles nur Erdenkliche tun, um weitere Morde zu verhindern. Doch Daniel Cole schickt hier einen raffinierten Killer ins Rennen der, der sich nicht stoppen lässt, sondern Wolf & Co. mit seinem Handeln immer wieder überrascht und herausfordert. Der Mörder geht methodisch vor, ist einfallsreich und clever. Und er ist über jeden Schritt, den die Ermittler unternehmen, genauestens informiert. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor die Handlung aus wechselnden Perspektiven erzählt - man kann das Geschehen durch die Augen unterschiedlicher Ermittler verfolgen und bekommt auch die Ansichten und Gedanken der Medien zu den Ereignissen präsentiert. "Ragdoll" ist ein ausgefeilter, gut durchdachter Thriller, der mir ein paar sehr spannende Lesestunden beschert hat.
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