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Absurda comica oder Herr Peter Squenz

Schimpfspiel. Modernisierte Ausgabe. 'Reclam Universal-Bibliothek'.
Taschenbuch
Die Komödie von den simpel-derben Handwerkern, die sich begabt und weIterfahren genug dünken, um ihrem König als Festtagsgabe ein Schauspiel vorzuführen, läßt sofort an Shakespeares »Sommernachtstraum« denken.... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Absurda comica oder Herr Peter Squenz
Autor/en: Andreas Gryphius

ISBN: 3150009170
EAN: 9783150009178
Schimpfspiel. Modernisierte Ausgabe.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Herausgegeben von Herbert Cysarz
Reclam Philipp Jun.

1986 - kartoniert - 50 Seiten

Beschreibung

Die Komödie von den simpel-derben Handwerkern, die sich begabt und weIterfahren genug dünken, um ihrem König als Festtagsgabe ein Schauspiel vorzuführen, läßt sofort an Shakespeares »Sommernachtstraum« denken. Aber weit davon entfernt, ältere Vorbilder nachzuahmen, entfaltet Gryphius in seiner »Absurda Comicavon« 1663 ein kunstvoll-schwelgerisches Wort- und Metaphernspiel, das als ein Höhepunkt deutscher Barockdichtung angesehen werden darf.

Portrait

Andreas Gryphius, 2. 10. 1616 Glogau (Schlesien) - 16. 7. 1664 ebd. G.s Vater, ein lutherischer Pfarrer, starb 1621 in den Kriegswirren. Das Gymnasium in Glogau, das G. seit diesem Jahr besuchte und an dem auch sein Stiefvater Michael Eder lehrte, wurde 1628 im Zug der Rekatholisierungspolitik Wiens geschlossen. Erst 1632 konnte G., dessen Mutter inzwischen ebenfalls gestorben war, wieder eine Schule, das Gymnasium in Fraustadt, besuchen. 1634 wechselte er auf das Akademische Gymnasium in Danzig und wurde dann von seinem Mäzen Georg v. Schönborn auf dessen Landgut in der Nähe von Fraustadt eingeladen (1636-38). Schönborn verlieh seinem Hauslehrer kraft seiner Rechte als Kaiserlicher Pfalzgraf Adelstitel und Magisterwürde und krönte ihn zum Poeten. 1638 begleitete G. die Söhne Schönborns zum Studium nach Leiden; G. nutzte diese Zeit (1638-44) zu intensiven Studien, wobei seine besonderen Interessen der Staatslehre und den modernen Naturwissenschaften galten. Von 1644 bis 1646 reiste er durch Frankreich und Italien und kehrte über Straßburg (1646-47) nach Schlesien zurück. Er erhielt Berufungen an mehrere Universitäten, lehnte jedoch ab und trat stattdessen, seit 1649 mit Rosine Deutschländer verheiratet, 1650 das Amt eines Syndicus (Rechtsbeistands) der ev. Landstände in Glogau an. Seine ersten Dichtungen, zwei lat. Herodes-Epen, veröffentlichte G. 1634 und 1635; wenig später entstanden seine frühesten dt. Dichtungen ([Lissaer] Sonnete, 1637). Sie deuten bereits den ganzen Umfang der für ihn zentralen Vorstellungen von der Eitelkeit des Irdisch-Menschlichen an, die in seiner Lyrik, seinen Trauerspielen und seinen Leichabdankungen immer wieder variiert werden. Die Lissaer Sonette gingen in überarbeiteter Form in die späteren Sonettbücher ein; auf die Tradition der Perikopendichtung verweisen die Son- undt Fëyrtags-Sonnete. Die Odenbücher enthalten neben Kirchenliedern auch pindarische Oden von großem rhetorischem Pathos. Seine dramatische Dichtung ist u. a. Joost van den Vondel und dem Jesuitendrama (Nicolas Caussin) verp¿ichtet, das u. a. den Typus des Märtyrerdramas vorgab. G.' erklärtes Ziel war es, die vergänglichkeit menschlicher sachen [...] vorzustellen, doch ist bei allem Vergänglichkeitspathos auch die aktuelle politische Bedeutung gerade der Märtyrerstücke im Sinn lutherischer Obrigkeitsvorstellungen nicht zu übersehen. Eine Bestätigung der herrschenden Ordnung stellen auch die Lustspiele dar: Wer den ihm angemessenen Platz in der gesellschaftlichen Hierarchie verkennt, wirkt komisch. Die religiösen Interessen des Autors, die sein dichterisches Werk entscheidend prägen, ¿nden direkten Ausdruck in den (meist postumen) Veröffentlichungen nicht¿ktionaler geistlicher Texte. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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