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Man lernt nie aus, Frau Freitag!

Eine Lehrerin in der Fahrschule des Lebens. 'Ullstein Taschenbuch'.
Taschenbuch
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Frau Freitag ist Lehrerin. Sie sagt normalerweise, wo's lang geht. Doch nun wird sie selbst zur Schülerin, denn Frau Freitag will endlich den Führerschein machen. Aber ständig bekommt sie zu hören, dass sie schon viel zu alt sei, ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Man lernt nie aus, Frau Freitag!
Autor/en: Frau Freitag

ISBN: 3548376991
EAN: 9783548376998
Eine Lehrerin in der Fahrschule des Lebens.
'Ullstein Taschenbuch'.
Ullstein Taschenbuchvlg.

7. April 2017 - kartoniert - 188 Seiten

Beschreibung

Frau Freitag ist Lehrerin. Sie sagt normalerweise, wo's lang geht. Doch nun wird sie selbst zur Schülerin, denn Frau Freitag will endlich den Führerschein machen. Aber ständig bekommt sie zu hören, dass sie schon viel zu alt sei, um etwas Neues zu lernen - auch von ihrem Fahrschullehrer. Dabei hat sie doch Snowboardfahren gelernt und Lehrerinsein und Aquagymnastik. Und mit Frau Dienstag geht sie regelmäßig zum Pilates, ihren Körper kann sie noch tip-top verrenken. Aber Frau Freitag ist eine ungeduldige Schülerin, in ihrem Alter will sie sich eigentlich gar nichts mehr sagen lassen. In der Fahrschule lernt sie nicht nur Autofahren, sondern vor allem eine Menge über sich selbst...
Eine rasante Fahrt durchs Leben voller Situationskomik und bizarrer Begegnungen - im beliebten Sound der Bestsellerautorin Frau Freitag.

Portrait

Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst in lauter überdrehten, dafür recht leistungsschwachen Klassen. Sie lebt in einer deutschen Großstadt.

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Bewertungen unserer Kunden
Mal eine andere Sichtweise
von Diamondgirl - 04.05.2017
Frau Freitag genießt ja inzwischen durchaus Bekanntheit als Lehrerin einer Schule in Berlin. In diesem Buch berichtet sie nun einmal aus einer anderen Warte, nämlich aus der der Schülerin: Frau Freitag möchte mit fast 50 den Führerschein machen während ihres Sabbatjahres und begibt sich hierfür selbst noch einmal auf die Schulbank einer Fahrschule. Das Buch ist untergliedert in Kapitel, die größtenteils in der Überschrift die Wochen bis zum Führerschein sowie das investierte Kapitel zählen. Die Kapitel sind meist recht überschaubar, weil so eine Fahrstunde ja auch flott vorbei ist. Leider wiederholt sich viel, denn die nervenden Sprüche und das Verhalten der Fahrlehrer bleiben ja prinzipiell gleich - weshalb sie immer wieder Erwähnung finden. Auch die Probleme der Schülerin Freitag bleiben relativ gleich. Man gewinnt immer mehr im Verlauf des Buches den Eindruck, dass sie eigentlich gar nicht wirklich fahren will. Als ob jemand anderer für sie diese Entscheidung getroffen habe, mit dem Führerschein zu beginnen. Oder es war der reine Trotz, weil sie der Welt und vor allem sich selbst beweisen muss, dass sie auch in ihrem Alter noch den Führerschein schafft . Weil sie ja so vieles zuvor schon gelernt hat und weil fahren ja so schwer doch nicht sein kann. Leider aber wohl doch, denn sie muss erschreckend viele Fahrstunden nehmen und zahlt am Ende einen m. E. horrenden Betrag für ihren Lappen. Dabei kann ich nicht einmal nach Lektüre des Buches sagen, woran das wohl gelegen haben mag. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass es zum größten Teil an den Fahrlehrern gelegen hat. Sie verschleißt jedenfalls mehr als einen und richtig gut aufgehoben scheint sie bei keinem dieser Fahrlehrer gewesen zu sein. Wie nicht anders zu erwarten war, sind ihre Schilderungen entsprechend flapsig geraten. Auch an Flüchen und Schimpfwörtern wird dieses Mal nicht gespart. Trotzdem gefiel mir dieses Buch insgesamt besser als ihre Schulschilderungen, denn hier hatte sie endlich einmal Gelegenheit ungestraft um sich selbst zu kreisen und ihre eigene Pädagogik zu hinterfragen. Dies kam m. E. an dieser Stelle (S. 92) besonders heraus: Am Ende bin ich Harald und Dieter ähnlicher, als ich dachte. Vielleicht regen sie mich deshalb so auf. Dieter ist mein Spiegel, der direkt meine schwarze Seele reflektiert. Schwarze Seele. Schwarze Pädagogik. Wenn das am Ende der Sinn ihres Führerscheins war, dann hat das Geld sich auf jeden Fall gelohnt! Denn ihre Pädagogik ließ in ihren Schul-Büchern zu wünschen übrig. Fazit: Insgesamt macht es Vergnügen, das Buch zu lesen. Es ist m. E. kein Buch, das man in einem durchlesen sollte, sondern eher stückchenweise. Sonst ist zu wenig Abwechslung und man ist schnell gelangweilt. Als Klobuch jedoch gut geeignet!
Eine ganz neue "Rolle" für Frau Freitag
von HK1951 - 03.07.2017
Eine ganz neue "Rolle" für Frau Freitag Dieses Buch war mal was ganz anderes als die, die ich sonst lese. Eine Freundin lieh es mir und meinte "Das musst Du mal lesen, echt lustig !" Ich wusste, dass es schon ein paar Bände zuvor gab und dass diese Bücher um Lehrerin Frau Freitag auch recht gut ankamen bei den Lesern. Doch nun sieht sie sich in einer ganz anderen Rolle wieder, quasi selbst als Schülerin - denn sie macht den Führerschein. Sie tut sich schwer, sich etwas sagen zu lassen - lernt aber nicht nur Autofahren, sondern auch sehr viel über sich selbst... Diese "Situationskomik" ist wirklich herrlich, ich habe so oft herzhaft lachen müssen, einfach toll und ein witziges, kleines Buch, das man "so weglesen" kann und das einen auf dem Weg zur letzten Seite gut unterhält.
tzzzzz¿ Anfangs lustig, aber stereotypisch und Spaß schnell verpufft
von TheUjulala - 06.05.2017
Von Frau Freitag kannte ich bisher noch kein Buch, deswegen bin ich ziemlich unvoreingenommen an dieses Büchlein rangegangen. Die Handlung: In ihrem Sabbatical-Jahr möchte Frau Freitag mit ihren über 40 Jahren endlich ihren Führerschein machen. Dazu muss die Lehrerin einer Mittelschule die Seiten wechseln und wird nun selber wieder zur Schülerin. Doch dabei sieht sie sich den typischen Vorurteilen in der Männerdomäne gegenüber und muss sich entgegen den Erwartungen ihrer Fahrlehrer besonders behaupten. Buchlayout / Haptik Das kleine Taschenbüchlein mit seinen nicht ganz 200 Seiten kommt ganz schlank daher. Der Schriftsatz ist eng, jedes Kapitel ist mit der Wochenzahl betitelt und dem Geld, den Frau Freitag bis dahin ausgegeben hat. Das finde ich eine witzige Idee. Idee / Plot Die Idee, als über 40 Jährige noch den Führerschein zu machen und sich als Lehrerin nun selber die Seiten zu wechseln und Schüler eines Fahrlehrers zu werden, fand ich ganz nett und lustig. Jeder sollte nach einer gewissen Zeit in seinem Beruf die Perspektive wechseln und damit vielleicht mal über seinen Tellerrand schauen. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Zunächst geht es natürlich schon sehr witzig los, und wir begleiten Frau Freitag nach ihrer Anmeldung in der Fahrschule erst mal in den Erste Hilfe Kurs. Auch die anschließenden Fahrstunden mit ihrem ersten Fahrlehrer sind ulkig und erinnern mich sehr an meine eigene Zeit, als ich den Führerschein gemacht habe. Aber nach der ersten verpatzten Prüfung, und nachdem Frau Freitag nun schon zwei mal den Lehrer gewechselt hat, plätschert die Handlung nur noch so im gleichen Geplapper dahin. Das Ende, die Suche nach dem perfekten Auto interessiert mich dann auch schon irgendwie nicht mehr. Szenerie / Setting Frau Freitag erzählt nach ihrer Schnauze, und so werden die Personen und Fahrschulen ziemlich authentisch rüber gebracht. Auch wenn bei mir der Führerschein schon eine Weile her ist, ich habe plötzlich wieder alles exakt vor Augen. Und das Grauen, die theoretischen Stunden in dem muffigen Raum, oh Gott! Emotionen / Protagonisten Ich kann aber Frau Freitag nicht ganz so gut nachvollziehen. Sie ist ständig darauf erpicht sich ein Lob ihrer Fahrlehrer einzuholen, dass sie schon richtig besessen davon ist. Das hat mich dann im Laufe des Buches etwas gestört. Sprache / Schreibstil Wehe wenn Frau Freitag losgelassen, dann schimpft sie wie ein Rohrspatz. Amüsant beschrieben, mit ehrlicher und authentischer Sprache. Ohne große Raffinesse oder komplizierten Wortgeflechten. Es sind eher kurze Sätze, Gedankenblitze, mit denen die Situationen beschrieben wird. Das kann dann auch mal ganz schön deftig werden. Aber es passt gut zu der ganzen Geschichte und liest sich schnell und flüssig. Meine Meinung: Ihr merkt es bestimmt schon am meiner zurückhaltenden Beschreibung der einzelnen Kriterien. Es geht wirklich gut los, habe auch oft viel schmunzeln müssen und empfand es zunächst als erfrischen authentisch und lustig. Aber das geht mit der Zeit einem auch auf die Nerven, bzw. wird schon viel Humor am Anfang verpulvert und der Rest plätschert dann auch so in gleicher Manier vor sich hin und vieles wiederholt sich dann auch. Ich weiß nicht, ob Frau Freitag hier reale Personen beschreibt oder doch einiges aus ihrer Phantasie hinzudichtet. Aber ihre Fahrlehrer Harald und Dieter erscheinen mir doch sehr stereotypisch. Woran Frau Freitag sehr zu knabbern hat, und das glaube ich ihr auch, dass sie aufgrund ihres Alters schon gleich in die entsprechende Schublade "Alte Frauen lernen das fahren nie" zu kämpfen hat. Neben den Klischeedenken ihrer Fahrlehrer, merkt Frau Freitag auch wie wichtig das richtige Feingefühl für die Balance zwischen motivierendem Lob und dekonstruktiver Kritik ist - und wie hauchdünn. Schön, ist, dass sie dies reflektiert und auch erkennt, dass sie eigentlich genauso zu ihren Schülern ist: Ich sage doch viel öfter, was die Schüler machen sollen und was sie unterlassen sollen. Das ist nicht nur kein Loben, das ist vielleicht sogar das Gegenteil von Lob. Am Ende bin ich Harald und Dieter ähnlicher, als ich dachte. Vielleicht regen sie mich deshalb so auf. Frau Freitag "Man lernt nie aus, Frau Freitag! S. 92 (Taschenbuch, © 2017 Ullstein Buchverlage GmbH) Fazit: Guter und humorvoller Start, der mich aber über das gesamte Buch nicht weiter mitreissen konnte. Gut für Zwischendurch ohne hohe literarische Ansprüche. Ein weiteres Frau Freitag Buch werde ich mir aber nicht mehr antun.
Nach diesem Buch muss man einfach einen Führerschein machen, wenn man ihn noch n
von Sabana - www.buchjunkie.de - 20.04.2017
Ich habe vor einigen Jahren schon ein Buch von Frau Freitag gelesen und fand es herrlich erfrischend. In all ihren Büchern entdecke ich kleine Anekdoten, die ich auf mein Leben projizieren kann. Dieses Mal ist es der Führerschein, besser gesagt die Fahrstunden und alles was damit zusammenhängt. Es ist wirklich ein humorvolles Buch in ihrem ganz eigenen Erzählstil. Sie nimmt sich selbst auf die Schippe und kann alles so realistisch schreiben, dass man dabei ist. Quasi mit im Auto sitzt. Über das Ende kann ich nur genauso schmunzeln, wie über den Anfang. Es ist wieder mal ein gelungenes Buch, welches ich jedem nur empfehlen kann, der ein bisschen Humor brauchen kann und vielleicht auch gerade den Führerschein macht, oder gemacht hat. Egal ob jung oder alt. Ihr werdet euch darin wiederfinden und teilweise schmunzeln oder auch laut lachen.
Wie wahr...
von D. Brown - 12.04.2017
Frau Freitag, eine mittelalte Lehrerin will ihren Führerschein machen und darf sich von nun an mit den Vorurteilen und Gemeinheiten der noch immer rückschrittlichen Welt der Fahrschulen auseinander setzen. Drei Fahrlehrer unterschiedlicher Lehransätze bringt sie durch, und der letzte der Reihe sie schließlich durch die Fahrprüfung. Frau Freitag ist eine lernfreudige Person mit Durchhaltevermögen und Ehrgeiz. Diese Eigenschaften helfen ihr auf dem steinigen Weg zur Fahrerlaubnis, kettenrauchende, gelangweilte, vermeintlich unterbezahlte und anzügliche jüngere und ältere Fahrunterweiser zu überstehen, und schließlich nach sage und schreibe zweiundzwanzig Wochen den heißbegehrten Lappen im zweiten Anlauf und unter Aufwendung mehrerer tausend Euro zu erringen. Leider hat Frau Freitag nicht gelogen, wenn sie die Marotten und speziellen Verhaltensweisen ihrer Fahrlehrer aufs genaueste beschreibt. Ob es an ihrem Alter liegen mag warum man sie z.T. unverschämt behandelt und wahrlich abzockt mag dahingestellt sein. Jedoch kann ich Frauen ab einem bestimmten Alter nur empfehlen sich eine Fahrlehrerin zu suchen, die Herren dieser Spezies nutzen ihre Macht in diesem Metier nach Strich und Faden aus. Amüsant und manchmal etwas langatmig schildert die Autorin ihre Odyssee durch Berlins Strassen und ins Berliner Umland, bis sie sich endlich unterhaltsameren Dingen wie z. B. Autokauf und weiteren Trainingsfahrten mit dem Fiatpanda der Eltern widmen darf. Insgesamt ein bitter-witziges Buch, dass das Thema, manchmal, erschöpfend beschreibt. Mein Tipp: Niemals aufgeben, Frau Freitag hat es auch geschafft!
Man lernt nie aus, Frau Freitag!
von zitroenchen - 29.04.2017
Die beliebte Berliner Lehrerin Frau Freitag, Baujahr 1968, ist zurück. Sie nimmt sich ein Sabbatjahr um mal Zeit für sich zu haben. Neben viel Sport mit Frau Dienstag, möchte die U-Bahn-Fahrerin endlich ihren Führerschein machen. Zwischen den Jugendlichen, die ansich ihre Schüler sein könnten und Fahrlehrern, die einem erzählen in ihrem Alter ist das nicht so leicht - da braucht man schon mehr Stunden , gar nicht so einfach. Frau Freitag lernt, wie demotivierend manche Sätze sind, was sie vielleicht bei ihren Schülern auch mal verkehrt gemacht hat... In der gewohnten lustigen Schreibweise erleben wir die Fahrstunden und auch die Kosten mit, die Wechsel der Fahrlehrer, die Hochs- und Tiefs bis zum Führerschein. Und was viele sicher kennen: wenn man den Schein endlich hat - sagt einem keiner mehr wie man fahren soll... Ich mag die Bücher von Frau Freitag. Manchmal könnten sie etwas lustiger sein. Sie spiegeln das wahre Leben wieder und bringen für ein paar Stunden Auszeit in unseren Alltag.
Geht so
von raschke64 - 18.04.2017
Frau Freitag ist Lehrerin im Sabbat-Jahr und kommt auf die Idee, dass sie in dieser Zeit den Führerschein machen könnte. Eigentlich ist sie bisher gut ohne klargekommen, doch jetzt setzt sie sich mit Anfang 50 in den Kopf, den Schein zu brauchen und schnell mal zumachen. Nicht einfach, wenn man gesagt bekommt, dass man eigentlich dafür schon zu alt ist und plötzlich zur Schülerin wird. Frau Freitag geht also zur Fahrschule. Sie schreibt ihre Erlebnisse detailliert auf. Anfangs ist es noch ein bißchen witzig, doch mehr und mehr empfand ich es eher langweilig. Dabei konnte ich alles genau nachvollziehen, da ich zwar in jungen Jahren auch einen Führerschein gemacht hatte, nie gefahren und mit Anfang 50 neu eingestiegen bin inklusive ein paar Fahrstunden, den entsprechenden Problemen und auch Ängsten. Nur dass ich einen wesentlich besseren Fahrlehrer hatte. Aber ansonsten hatte ich das Gefühl: ich sitze in dem Auto, ich schreibe das auf. Und genau da ist für mich ein wenig das Problem an dem Buch. Ich hätte es genau so beschrieben, aber hätte das wirklich jemand von mir lesen wollen. Bis auf Angehörige und ein paar Freunde wohl eher keiner. Und so geht es mir mit diesem Buch. Man kann es schnell durchlesen, aber auch so schnell wieder vergessen. Nur ein paar Fahrlehrer schräg zu beschreiben reicht einfach nicht. Es nutzt sich schnell ab und so viel mehr kommt dann nicht.
Wenig Humor, viel Langeweile
von Nijura - 27.06.2017
Frau Freitag möchte den Führerschein machen. Normalerweise bringt sie Kindern etwas bei, denn Frau Freitag ist Lehrerin. Doch hier begibt sie sich selbst in die Position einer Schülerin und muss sich von den Fahrlehrern etwas beibringen lassen. Doch das ist gar nicht so einfach. Ich muss vorausschicken, dass dies das erste Buch von Frau Freitag ist, das ich lese. Ich hatte Lust auf leichte und humorvolle Unterhaltung. Mein Mann ist Lehrer und deshalb dachte ich, das wäre genau das richtige Buch für mich. Das Cover fand ich auch recht ansprechend, genauso wie den Text. Es versprach Humor. Die Kapitel sind in Wochen unterteilt und dahinter steht immer wieviel der Führerschein Frau Freitag schon gekostet hat. Am Anfang fand ich das Buch noch ganz amüsant, ca. ab Seite 40 fragte ich mich, wie man über das Thema noch weitere 150 Seiten schreiben kann. Kann man, allerdings ist das dann nicht mehr sonderlich witzig, sondern nur noch eine Wiederholung nach der anderen. Die Fahrlehrer nerven Frau Freitag mit immer denselben Themen und sie überlegt ständig, ob sie nicht doch lieber alles wieder hinschmeißt und weiter Bus und Bahn fährt. Ist doch sowieso einfacher und bisher hat sie ja auch keinen Führerschein gebraucht. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum hat sie dann überhaupt damit angefangen - um uns Leser zu nerven? *Ironie aus*. Dann endlich hat sie den Führerschein, aber was ist das? Das Buch geht ja noch weiter! Da habe ich schon ein bisschen gestöhnt. Jetzt kam der Autokauf, der genauso nervig war wie die Fahrstunden, irgendwie ging nichts weiter. Frau Freitag überlegte wieder mal, ob sie nicht doch lieber Bus oder Bahn fährt, anstatt sich dem Stress auszusetzen, mit dem eigenen Auto zu fahren. Ich war echt froh, als das Buch endlich zu Ende war, dabei ist es ja seitenzahltechnisch eigentlich recht kurz.... Fazit: Wer auf Wiederholungen und Langeweile steht, kann es lesen, viel Humor war leider nicht zu finden.
Humor definiere ich anders ..
von RD - 14.04.2017
Frau Freitag will Auto fahren. Sie sucht sich eine Fahrschule, versucht mit der neuen Situation klarzukommen und stößt immer wieder auf Probleme, die ihr neues Leben als Schülerin mit sich bringt. Ich kannte Frau Freitag schon vor diesem Roman und bin dementsprechend mit recht hohen Erwartungen herangegangen. Anfangs konnte ich der Situationskomik , wie sie auf dem Klappentext genannt wird, noch ein bisschen etwas anfangen, aber desto länger ich gelesen habe, desto mehr habe ich .. einfach nur gelesen. Die Seiten sind zwar verflogen, was wohl eher an der Kürze des Buches liegt, als an der Begeisterung durch das Buch, aber ich habe nicht geschmunzelt oder gedanklich gelacht. Entweder beschwert sich Frau Freitag über die motivationslosen Fahrlehrer oder über ihre eigenen Komplexe und nach dem ersten Mal war das vielleicht noch ganz lustig, beim zweiten Mal ganz okay, beim dritten Mal war es dann aber genug. Aber genau diese Komik zieht sich durch das ganze Buch und es passiert auch praktisch nicht neues, als dass sich Frau Freitag über genau diese beiden Themen aufregt und dabei unglaublich viel Geld ausgibt. Der Schreibstil ist locker und angenehm, aber das konnte eben doch nicht über den Inhalt hinweg täuschen, der sich leider doch so gezogen hat. Eigentlich mag ich die Bücher von Frau Freitag, aber in diesem Fall hat sie mich gar nicht überzeugen können. Vielleicht bin ich nicht nah genug an diesem Fahrschul-Thema dran, vielleicht war es einfach nicht mein Humor oder vielleicht habe ich die Witze einfach nicht verstanden. Letztlich werden es 2,5 Sterne für Frau Freitag in der Hoffnung, dass das nächste Buch wieder mit seinen Vorgängern anständig konkurrieren kann.
witzig
von XY - 30.06.2017
Ein Büchlein das mir als unterhaltsame Urlaubslektüre diente... und ich sehr weiterempfehlen kann... Auf den ersten Blick war ich mir wirklich unsicher ob ich dieses Buch wirklich lesen sollte... Aber den Rollentausch von der Lehrerin zur Schülerin hat mich doch sehr neugierig gemacht und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, das Buch hat mir wirklich sehr gut unterhalten und durch die wenigen Seiten konnte ich das Buch auch innerhalb eines Tages lesen. Eine humorvolle, spannende Urlaubslektüre, die uns als Leser zeigt, dass man einiges auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten müsste... man kann auch schnell mal vom Lehrer zum Schüler werden... Die anderen Bücher hatte ich vorab nicht gelesen, aber um den Unterschied klarer zu sehen, werde ich dies direkt tun.
Gib Gas, Frau Freitag!
von Kruems - 01.05.2017
Frau Frreitag, eine Lehrerin Jahrgang 68, sieht sich in diesem Buch auf einmal in vertauschten Rollen wieder: Ist sie seit Jahren der (versucht) tonangebende Part vor einer Klasse mehr oder minder interessierter Schüler muss sie nun die Anweisungen engegennehmen und sich einem Fahrlehrer ausliefern! Denn Frau Freitag hat ihren Mut zusammen genommen und will sich nach Jahren der U-Bahnnutzung dem Straßenverkehr zuwenden, und dazu benötigt sie nun mal den Führerschein. Schnell wird klar - keine ist älter als sie in den Fahrkursen, und Fahrlehrer ist nicht gleich Fahrlehrer! Von deprimierend bis motivierend begenen ihr auf ihrem asphaltigen Weg die unterschiedlichen Modelle (drei an der Zahl) um sie letztendlich zu dem begehrten Schein zu führen. Frau Freitag hat mich sehr amüsiert! Sie beschönigt nichts, nimmt die Fahrschule mit Humor und leichter Zweifel ob es der richtige Weg ist - unda uch die verschiedenen Fahlehrer sind bestimmt keine Ausnahmen wenn ich den Worten unserer Freunde mit älteren Kindern glauben darf. Die Fahrlehrerwelt ist bunt. Das Buch braucht keine lange Eileitung, Frau Freitag gibt gleich Vollgar und ihr lustiger Stil macht das Lesen zum echten Freizeitvergnügen. Ich freue mich schon darauf wenn unsere Älteste nächstes Jahr an der Reihe ist und werde das Buch dann bestimmt noch einmal lesen!
Mensch Mädel, Frau Freitag und der liebe Führerschein
von MargitPAN - 18.04.2017
Nachdem uns Frau Freitag in den letzten Jahren mit humorvollen Geschichten in Ihren Schulalltag mitgenommen hat, dürfen wir Sie nun mit viel Witz auf dem Weg zu Ihrem aktuellen Wunschziel - dem heiß geliebten Führerschein - begleiten. So schnell wird man von der netten Lehrerin zur kleinen Schülerin. Unter den Fittichen von gleich drei unterschiedlichen Fahrlehrern - Harald, Mike und Dieter - nimmt Sie in nicht mehr ganz so jungendlichem Alter den holprigen Weg in Richtung Fahrerlaubnis in Kauf. Von Harald wegen Ihres Alters diskriminiert vertraut Sie sich anschließend dem Fahrlehrer Mike an, bei dem Sie sich gleich gut aufgehoben fühlt. Jedoch kurven Sie nur wenige Fahrstunden lang gemeinsam durch Berlin, denn Mike verlässt die von Frau Freitag auserwählte Fahrschule und von nun an begleitet Dieter Sie auf dem spannenden und durchaus holprigen Weg zum Führerschein. Auf wirklich lustige Art und Weise geht es die Straßen unserer Hauptstadt auf und ab und auch das Parken will natürlich gelernt sein. Voller Angst und Sorge besteht dann die Fahrschülerin prompt die theoretische Prüfung mit 0 Fehlerpunkten. Hoch motiviert geht es dann wenig später an die praktische Prüfung - ob diese auch so glimpflich verlaufen wird? Lasst Euch überraschen. Zunächst könnte man meinen wie denn nur das Auto fahren lernen ein ganzes Buch füllen soll. Aber Frau Freitag schafft es, mich viele Fahrstunden lang voll und ganz in Ihren Bann zu ziehen und mich oft zum Schmunzeln zu bringen. Erinnert an die eigene Fahrschulzeit bin ich gedanklich voll und ganz bei Ihr und froh diese Zeit schon länger hinter mir haben. Was ich wirklich nett finde - die einzelnen Kapitel sind in die Wochen aufgeteilt in denen Frau Freitag das Fahren lernt. Passend dazu versehen mit dem aktuellen Stand Ihres bis dato für den Führerschein ausgegeben Geldes. Da kommt doch ganz schön schnell einiges zusammen. Wenn ich dran denke was ich vor mehreren Jahren nur dafür bezahlt habe die Fahrerlaubnis in meinen Händen halten zu dürfen... dann darf doch für die eigenen Kinder gleich mal ein extra Sparkonto für den Führerscheinerwerb angelegt werden. Alles in allem ein wirklich nettes und unterhaltsames Buch dem 4 Sterne meiner Meinung nach voll und ganz gerecht werden.
Frau Freitag in der Fahrschule
von buchleserin - 24.04.2017
Frau Freitag will nun endlich mit 50 den Führerschein machen. Sie hat ein Sabbatjahr eingelegt, sieht sich viele Serien auf Netflix an und nun will sie was Neues lernen. Frau Dienstag meint auch das Autofahren ganz toll ist. Der Freund hat auch keinen Führerschein und will aber auch keinen machen. In der Fahrschule erzählt man ihr, dass man in ihrem Alter länger braucht um den Führerschein zu machen. Das versteht Frau Freitag nicht, denn sie hat ja schon einiges gelernt, sogar das Snowboardfahren, was wirklich nicht einfach war. Da wird sie ja wohl auch Auto fahren lernen. Von Frau Freitag habe ich bisher nur das Buch "Voll streng, Frau Freitag!" gelesen und das hatte mir richtig gut gefallen. Nun ist Frau Freitag selber zur Schülerin geworden und merkt wie anstrengend das doch alles ist. Die Theorie, das ganze Lernen und das Zuhören. Sie denkt dabei auch an ihre Schüler. Und beim Autofahren lernen angemeckert werden mag sie auch nicht. Anfangs fand ich Frau Freitags neue Story sehr lustig und musste auch oft schmunzeln, aber man erfährt auch einiges über Frau Freitag, ihre Gedanken und ihre Gefühle. Der führerscheinlose Freund gibt auch seine Kommentare ab und die Freundin Frau Dienstag gibt auch ihren Senf dazu. Ein unterhaltsamer Roman, der sich flüssig und zügig lesen lässt. Mir hat dieser Roman ganz gut gefallen.
Lehrer sind auch nur Menschen
von Lesequeen - 17.07.2017
Die mir wohlbekannte Frau Freitag möchte lernen, wie man Auto fährt. Also mutiert sie von der Lehrerin zur Schülerin. Der erste Fahrlehrer macht alles falsch: er lobt und ermutigt nicht, klopft frauenfeindliche Sprüche und traut ihr nichts zu. Der nächste ist viel besser, trotzdem fällt sie durch die Prüfung. Gibt sie auf? Lässig, mit Jugendsprech durchsetzt, berichtet Frau Freitag über das Abenteuer Fahrschule. Haben die meisten von uns schon erlebt, leiden mit und sind nur manchmal ein kleines bisschen schadenfroh. Ob Frau Freitag ihre Schüler jetzt wieder besser versteht? Gut zu lesen, teilweise lächelnd oder verständnisvoll nickend kann man das Buch nicht nur in den Ferien durchschmökern.
Mensch, Mädel...
von silvia1981 - 30.04.2017
Die Bücher von Frau Freitag kannte ich bisher nur vom Hörensagen . Auf Grund einer sehr positiven persönlichen Empfehlung habe ich ihr neues Buch, Man lernt nie aus, Frau Freitag - Eine Lehrerin in der Fahrschule des Lebens , das nebenbei ein witziges und ansprechendes Cover hat, gelesen. Leider kann ich den positiven Eindruck aber nicht teilen und nur eine mittelmäßige Bewertung dafür vergeben. Frau Freitag, um die 50 und selbst Lehrerin, möchte den Führerschein machen, um z.B. im Urlaub mobiler zu sein und nicht immer nur auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Sie lebt in Berlin und hat deswegen den Führerschein bisher nicht zwingend benötigt. Und so geht sie eines Tages in die Fahrschule in ihrer Straße und meldet sich an. Von ihrem ersten Fahrlehrer Harald wird sie sofort mit Vorurteilen konfrontiert was ihr Alter anbelangt und ihr eine lange Ausbildung in Aussicht gestellt. Er verkompliziert alles maßlos und ist der Unsympath in Person. Daraufhin wechselt Frau Freitag die Fahrschule und in Mike findet sie einen neuen Fahrlehrer, der endlich positive Stimmung in die Geschichte bringt. Aber nachdem dieser kurz darauf Fahrschule verlässt landet sie bei Mensch-Mädel-Dieter, der nicht wirklich besser ist als Harald, nur nörgelt, ihr ebenso vorhält, dass sie wegen ihres Alters noch einen langen Weg vor sich hat... Aber Frau Freitag kämpft sich am Ende doch erfolgreich durch die Fahrschule des Lebens, um dann festzustellen, dass sie eigentlich lieber weiterhin U-Bahn fährt... Ich fand die Geschichte relativ langatmig und die nörgelnden Fahrlehrer haben leider keine positive Stimmung in das Buch gebracht. Man sieht wie entscheidend es ist, auf welche Menschen man trifft, und wie stark davon Erfolg und Misserfolg abhängen. Nicht nur mit den Fahrlehrern, auch bei den Prüfern brauchte Frau Freitag schließlich Glück. Ihre größte Lehre aus ihrer Erfahrung ist, wie wichtig Loben ist. Ohne Lob keine Motivation und ohne Motivation kein Lernerfolg, insofern man keinen Ehrgeiz entwickeln kann, dem anderen es erst recht zeigen zu wollen. Das Buch macht deutlich wie wichtig es ist, Dinge in jungen Jahren zu lernen, ob es im Alter wirklich so schwierig wird kann ich selber noch nicht beurteilen. Aber dass man sich als junger Mensch mehr zutraut und sich viel leichter auf das Autofahren einlässt, das wird definitiv so sein.
Tüchtig Frau Freitag!
von anyways - 27.04.2017
Frau Freitag, die engagierte Lehrerin nimmt sich eine Auszeit um selber wieder die Schulbank zu drücken. Für ihr Sabbatjahr hat sie sich vorgenommen den Führerschein zu machen. Obwohl sie seit über dreißig Jahren ganz gut mit U-Bahn ,Bahn weniger mit Fahrrad, dann doch lieber zu Fuß, durchs Leben gezogen ist, soll es jetzt mit fast über Fünfzig der Führerschein sein. Ursprünglich wollte sie ihn zusammen mit ihrem Lebensabschnittsgefährten machen, doch der kneift bei der Anmeldung in der Fahrschule. Da Frau Freitag aber schon ganz andere Sachen "gelernt" hat, ist sie wild entschlossen auf das Abenteuer Fahrschule¿ Frau Freitags Bücher sind für mich immer ein Garant für unterhaltsame (Urlaubs)Lektüre. Ihr witziger, ironische und auch selbstironischer Schreibstil gefallen mir. Jeder der seine "Fleppen" gemacht hat, kann bestimmt das ein oder andere Anekdötchen erzählen oder bestätigen. In einer fast reinen Männerdomäne (Fahrschulen haben anscheinend noch keine Frauenquote) muss sie sich als Fahranfängerin beweisen. Ständig der versteckten Kritik wegen ihrem Geschlechts oder Alters ausgesetzt. Und sie verfällt, wie wahrscheinlich viele ihrer Schüler, der Gier nach viel Lob und wenig Tadel. Doch da ist sie beim ersten Fahrlehrer an der falschen Adresse. Anders als ihre Schüler hat sie jedoch die Möglichkeit ihren Lehrer zu wechseln, was sie auch macht. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Selbstreflektion gewünscht, nicht nur die Einsicht das man als Lehrer auch kleine Erfolge mal loben kann (und soll)um den Zögling bei Laune zu halten, sondern auch die Erkenntnis, dass nicht jeder Lehrer ein Optimum an Pädagogik darstellt. Alles in allem aber ein sehr unterhaltsames Büchlein das ich in einem Rutsch verschlugen habe.
Kurzweilig und überspitzt
von Anonym - 17.06.2017
Frau Freitag ist Lehrerin und möchte in ihrem Sabbatjahr ihren Führerschein machen. Von allen Seiten wird ihr mitgeteilt, wie schwer es ist, mit über 50 Jahren noch den Führerschein zu machen: von ihrem Freund, der Kollegin Frau Dienstag und vor allem von den Fahrlehrern. Der Leser begleitet Frau Freitag wochenweise durch die gesamte Prozedur des Führerscheinerwerbs: von der Anmeldung über den Erste-Hilfe-Kurs, die Fahrstunden (inklusive Fahrschulwechsel) bis hin zur Prüfung. Dabei werden sämtliche Fahrlehrertypen auf überspitzte Art und Weise vorgestellt. Im Prinzip fehlt dem Roman eine fortschreitende Handlung. Schauplatz sind fast ausschließlich Fahrstunden, in denen Frau Freitag über die Fahrlehrer und die Fahrlehrer über Frau Freitag meckern. Natürlich soll das Buch humorvoll und überspitzt sein. An einigen Stellen war es für mich jedoch zu viel des Guten - die Witze zu vorhersehbar und zu viele Wiederholungen bereits Gesagtem. Dennoch ist das Buch recht unterhaltsam, erinnert an die eigene Odyssee in der Fahrschule und trifft im Kern die Wahrheit. Der Schreibstil ist locker und lässt schnelles und angenehmes Lesen zu - Perfekt als leichte Sommerlektüre oder für zwischendurch!
Fahrschule-Hopping
von Tintenherz - 14.06.2017
Das Cover stimmt den Leser bei der Betrachtung auf eine amüsante Geschichte ein. Frau Freitag, die unerschrockene Lehrerin, nimmt sich von der Schule eine Auszeit und möchte ihren Führerschein machen. Als Lehrerin hat sie ein wenig Probleme, Anweisungen anzunehmen. Sie meistert die Theorie und Praxis sowie ihre Rechts-/Linksschwäche mit Witz und Selbstironie. Und sie gibt auf keinen Fall auf und steht ihre Frau. Das Buch beinhaltet einen einfach verständlich zu lesenden Schreibstil. Die Handlung ist lebendig und der ständig spöttische Unterton der Frau Freitag ist sehr amüsant und erfrischend zu verfolgen. Und die Devise lautet: Man kann alles schaffen, wenn man nur will. In jedem Alter! Fazit: Ein lockerer und frischer Unterhaltungsroman für Zwischendurch!
Ein kurzweiliger Roman
von Bambisusuu - 18.05.2017
Frau Freitag ist mir durch Hören bekannt. Mit diesem Buch wollte ich mir mein eigenes Bild. Ihre aufmunternde Art ist tatsächlich ansteckend und zu jedem Moment kommt ein passender Spruch. Die Situationskomik ist auf jeden Fall gelungen. In Frau Freitags Situation konnte ich mich gleich zu Anfang schon hineinversetzen. Gerne erinnere ich mich an die Zeiten, wo ich den Führerschein gemacht habe. So habe ich eine Gemeinsamkeit. Das Erlebnis auch mal Schüler statt Lehrerin zu sein fiel Frau Freitag nicht leicht. Die Theorie zu bestehen war ein Klacks für die taffe Lehrerin. Da sah es bei der Praxis um einiges riskanter aus und war für Frau Freitag eine eindeutige Herausforderung. Als Leser begleitet man ihren Alltag und ihre Fahrstunden bis hin zur Prüfung. Mit den genauen Beschreibungen ihrer Erlebnisse in der Fahrschule konnte ich mir die Szenen gut vorstellen. Die Fahrlehrer haben einen großen Teil des Inhaltes gefüllt und haben für kleine lustige Momente gesorgt. Trotzdem muss man sagen, dass keine Klischees und überspitzten Darstellungen ausgelassen wurden. Für den ein oder anderen könnte es anstrengend werden. Das Verhalten ihrer Fahrlehrer kann man natürlich nicht auf die große Masse beziehen. Bis zu einem gewissen Punkt fand ich es noch lustig, jedoch hat es im Laufe der Handlung nachgelassen und mich gelangweilt. Auch die Handlung war recht einfach gehalten. Frau Freitag wird als die tollpatschige und ahnungslose Fahrschülerin beschrieben. Ihre Fahrlehrer machen sich auf ihre Kosten lustig und verpassen ihr immer wieder ein unsachgemäßen Spruch. Mit der Zeit nervt auch das mich und so wird das Buch zu einer langatmigen Geschichte, bei der man das Ende schon nach der Hälfte erahnen kann. Ein lustiger Roman, der für einen kurzen Zeitpunkt erheitert, aber eher eine leichte Lektüre für Zwischendurch ist. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch, doch Frau Freitag konnte meinen Humor nicht treffen.
Als Lehrerin in der Fahrschule des Lebens
von Gisel - 03.07.2017
Frau Freitag ist Lehrerin, nunmehr im Sabbatjahr, und sie beschließt, den Führerschein zu machen. Nun muss sie, als bald über Fünfzigjährige, in die Rolle des Schülers wechseln. Sie merkt, dass das gar nicht so einfach ist, und lernt unter anderem, dass sie ihre Schüler mehr loben muss. Aber auch sonst lernt Frau Freitag eine Menge in dieser Zeit. Es ist ziemlich lustig, Frau Freitag bei ihren Fahrstunden und ihren Theoriestunden zu begleiten. Erinnerungen an meine Fahrstunden kommen wieder auf (sicherlich wie bei jedem anderen Leser auch, der den Führerschein bereits gemacht hat). Manche Kröte muss sie schlucken, doch sie begehrt auch auf, wenn ihr etwas total gegen den Strich geht. Jedes Kapitel geht über eine Woche, und nebenher laufen die Kosten für den Führerschein mit, so dass am Schluss eine doch recht stolze Summe steht. Insgesamt ist es eine leichte, unterhaltsame Lektüre, bestens für den Urlaub geeignet, und liest sich auch sehr flott. Ich bin bereits auf die anderen Bände von Frau Freitag gespannt und werde sie mir demnächst besorgen.
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