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Gedichte

Hrsg. und m. Erl. v. Jochen Schmidt. 'Insel-Taschenbücher'. 10. Auflage.
Taschenbuch
Mit dieser Ausgabe werden die Gedichte Hölderlins (1770-1843) im Taschenbuchformat zugänglich gemacht. Ausführliche Erläuterungen und ein alphabetisches Verzeichnis der Gedichte nach Überschriften und Anfängen runden die... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Gedichte
Autor/en: Friedrich Hölderlin

ISBN: 345832481X
EAN: 9783458324812
Hrsg. und m. Erl. v. Jochen Schmidt.
'Insel-Taschenbücher'.
10. Auflage.
Insel Verlag GmbH

24. Juli 1984 - kartoniert - 475 Seiten

Beschreibung

Mit dieser Ausgabe werden die Gedichte Hölderlins (1770-1843) im Taschenbuchformat zugänglich gemacht. Ausführliche Erläuterungen und ein alphabetisches Verzeichnis der Gedichte nach Überschriften und Anfängen runden diese Edition ab und machen sie auch zu einer Studienausgabe für Schüler und Studenten.

Portrait

Johann Christian Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters und des Stiefvaters besuchte er in seiner Jugend eine Klosterschule, ab 1778 begann er am Tübinger Stift ein Theologiestudium. Dort lernte er Hegel, Schelling und Isaac von Sinclair kennen, mit denen ihn bald schon eine enge Freundschaft verband. Einige Jahre später traf er auch auf Goethe und Schiller, wobei er besonders in Schiller einen Gönner und Berater für seine dichterische Tätigkeit fand. Ab 1791 veröffentlichte er erste Gedichte und arbeitete als Hofmeister in Walterhausen, Frankfurt und Hauptwil. Von dort mußte er allerdings nach der Entdeckung seiner Liebesaffäre mit der Hausherrin Susette Gotard nach Bordeaux reisen. Er kehrte aber bald schon wegen einer Nervenerkrankung ins Haus seiner Mutter nach Nürtingen, später zu Isaac von Sinclair zurück. Nach der Nachricht vom Tod seiner Geliebten Susette verschlimmerte sich sein Leiden, so daß Hölderlin in eine Klinik eingewiesen wurde. Nach seiner Entlassung galt er als unheilbar wahnsinnig und wurde für den Rest seines Lebens in die Obhut der Tischlerfamilie Zimmer in Tübingen gegeben, die ihm eine zur Pflege hergerichtete Turmstube bereitstellte. Er starb dort am 7. Juni 1843.

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