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Und sagte kein einziges Wort

Roman. 'dtv Taschenbücher'. 'dtv Literatur'. o J. N. -A.
Taschenbuch
Ein Eheroman Weil er den bedrückenden Wohnverhältnissen in einem Untermieterzimmer nicht mehr gewachsen ist, lebt Fred Bogner von seiner Frau Käte und seinen drei Kindern getrennt. Er arbeitet als Telefonist bei einer kirchlichen Beh&o... weiterlesen
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Und sagte kein einziges Wort als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Und sagte kein einziges Wort
Autor/en: Heinrich Böll

ISBN: 3423125314
EAN: 9783423125314
Roman.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv Literatur'.
o J. N. -A.
dtv Verlagsgesellschaft

Januar 2018 - kartoniert - 192 Seiten

Beschreibung

Ein Eheroman Weil er den bedrückenden Wohnverhältnissen in einem Untermieterzimmer nicht mehr gewachsen ist, lebt Fred Bogner von seiner Frau Käte und seinen drei Kindern getrennt. Er arbeitet als Telefonist bei einer kirchlichen Behörde, streift durch eine zerbombte deutsche Großstadt, trinkt zuweilen und treibt sich regelmäßig an Spielautomaten herum. Nach einem mit seiner Frau gemeinsam verbrachten Wochenende in einem Stundenhotel scheint die Trennung endgültig zu sein. Doch wenig später erkennt Fred in ihr den Menschen, den zu lieben er nie aufgehört hat.

Portrait

Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Pressestimmen

»Wie so oft stellte der Katholik Heinrich Böll auch in diesem Roman die Frage nach christlichem Denken und Handeln. Auf der einen Seite steht der Glaube der Armen, dem Gebot der Nächstenliebe und der Nachfolge Christi auch im Leiden verpflichtet, auf der anderen Seite eine arrogante Amtskirche, die sich in erster Linie institutionell behaupten will und die Gescheiterten mit moralischen Urteilen abkanzelt. Man mag Bölls Antithesen von Armut und Wohlstand, auch seine Symbolik sozialer Räume als klischeehaft empfinden. Entgegenzuhalten ist, dass das Leben manchmal nichts anderes bietet als Klischees. Hans Werner Richter, der langjährige Mentor der Gruppe 47, hielt jedenfalls >Und sagte kein einziges WortSchacherreiters Bücherregal, OÖNachrichten 30.07.2008

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