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Kleists Novellen. Interpretationen

'Reclam Universal-Bibliothek'.
Taschenbuch
Wilhelm Grimm hielt die ersten Erzählungen Heinrich von Kleists für "unstreitig" zu den besten gehörig, "welche unsere Literatur aufzuweisen hat". Die von Walter Hinderer herausgegebene Sammlung erschließt alle acht Erzählun... weiterlesen
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Kleists Novellen. Interpretationen als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Kleists Novellen. Interpretationen
Autor/en: Heinrich von Kleist

ISBN: 3150175054
EAN: 9783150175057
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Herausgegeben von Walter Hinderer
Reclam Philipp Jun.

Juli 1998 - kartoniert - 264 Seiten

Beschreibung

Wilhelm Grimm hielt die ersten Erzählungen Heinrich von Kleists für "unstreitig" zu den besten gehörig, "welche unsere Literatur aufzuweisen hat". Die von Walter Hinderer herausgegebene Sammlung erschließt alle acht Erzählungen und den berühmten Marionettentheater-Aufsatz in neuen Interpretationen. Zusammen mit dem bereits erschienenen Band über Kleists Dramen bietet er einen Überblick über Kleists Werk in Einzelinterpretationen.

Inhaltsverzeichnis

Über das Marionettentheater - Michael Kohlhaas - Die Marquise von O... - Das Erdbeben in Chili - Die Verlobung in St. Domingo - Das Bettelweib von Locarno - Der Findling - Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik - Der Zweikampf.

Portrait

Zu Lebzeiten erfolgreich war er nicht, er gehörte keiner literarischen Schule an und war auch politisch eher ein Einzelgänger, der heute im literarischen Kanon fest verwurzelte Dramatiker und Erzähler Heinrich von Kleist. 1777 in Frankfurt/Oder als Sohn eines preußischen Hauptmanns geboren, diente Kleist seit 1792 im Potsdamer Garderegiment, nahm 1794 am Rheinfeldzug teil und quittierte 1799 schließlich seinen Dienst, um sich dem Reisen und seinem Philosophiestudium zu widmen. In stetem Austausch mit Wieland und dem Satiriker Falk entstanden seine Lustspiele "Amphitrion" (1807) und "Der zerbrochne Krug" (1808). Ein Bühnenerfolg war Kleist damit ebensowenig beschert wie eine positive Rezeption seiner Erzählungen "Michael Kohlhaas", "Die Marquise von Ö." u.a. Das preußische Publikum war noch nicht reif für das Werk des unruhigen Dichters, Werk und der Wirkung des unruhigen, sprunghaften Dichters, das erstmals die zerstörerischen Konsequenzen von Aggressionsmechanismen und Sexualitätsstrukturen literarisch thematisierte. In seinen letzten Lebensjahren wandte sich Kleist vor allem politisch-historisierenden Stoffen zu und schrieb u.a. das Tendenzdrama "Die Hermannsschlacht". Als Dramenschreiber, Erzähler und schließlich auch - aufgrund einer Behördenschikane - als Herausgeber der "Berliner Abendblätter" erfolglos, ging Kleist 1811 mit seiner Lebensgefährtin Henriette Vogel in den Tod. Wie kein anderer vermochte der Jurist Kleist in seinem Werk den Konflikt zwischen geltendem positivem Recht, persönlichem Rechtsempfinden und moralischem Anspruch literarisch darzustellen.
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