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Murder Park

Thriller.
Taschenbuch
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Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark - bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Murder Park
Autor/en: Jonas Winner

ISBN: 3453421760
EAN: 9783453421769
Thriller.
Heyne Taschenbuch

13. Juni 2017 - kartoniert - 414 Seiten

Beschreibung

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark - bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park - eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel ...keiner kann dem anderen trauen ...die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen ...


Trailer

Portrait

Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf, Studium in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Mit dem Self-Publishing-Erfolg »Berlin Gothic« gelang Winner der Durchbruch als Spannungsautor. Besuchen Sie Jonas Winner auf jonaswinner.com und Facebook.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Dem Autor Jonas Winner gelingt ein atemberaubender und nicht vorhersehbarer Thriller." waz.de
Bewertungen unserer Kunden
--
von dorli - 22.08.2017
Zodiac Island - eine kleine Insel vor der Ostküste der USA - soll nach 20 Jahren wieder einen Freizeitpark bekommen. Unternehmer Rupert Levin plant eine Vergnügungsstätte der besonderen Art - einen Park, der den Grund für die damalige Schließung aufgreift: Levine will einen Erlebnispark eröffnen, in dem sich thematisch alles um Serienkiller dreht, ganz besonders um Jeff Bohner, der in den 1990er Jahren auf der Insel drei Frauen brutal ermordet hat¿ Um sein Programm vorzustellen und die neue Attraktion bekannt zu manchen, hat Levin eine Gruppe aus Journalisten, Helfern und Sachverständigen eingeladen, vor der eigentlichen Eröffnung ein Wochenende mit ihm auf der Insel zu verbringen. Unter den Gästen ist auch der Reporter Paul Greenblatt, dessen Mutter eines von Bohners Opfern war¿ Was als informative Pressereise beginnt, wird für die elf Besucher und ihren Gastgeber schnell zu einem mörderischen Albtraum, als ein Teilnehmer nach dem anderen ermordet wird¿ Jonas Winner hat mich mit seinem Thriller "Murder Park" von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und begibt sich gemeinsam mit Paul auf eine spannende Mörderjagd. Jonas Winner gelingt es dabei hervorragend, Pauls Gedanken und Gefühle darzustellen und auf den Leser zu übertragen. Man wird mitgerissen von einer wahren Flut an Emotionen und erlebt alle Höhen und Tiefen, die der Reporter im Verlauf der Handlung durchmacht, äußerst intensiv mit. Der Aufbau des Thrillers hat mir besonders gut gefallen. Die eigentliche Handlung wird immer wieder von Interviews unterbrochen, die mit den Teilnehmern vor dem Event geführt wurden. Hier lernt man die einzelnen Akteure gut kennen, erfährt etwas über ihre Verbindungen zum alten Park und zu den anderen Gästen, bekommt einen Überblick über die Ereignisse von vor 20 Jahren und erhält Informationen zur damaligen Mordserie. Diese Gespräche, die ein Psychiater geführt hat, der ebenfalls von Levine zu der Veranstaltung eingeladen wurde, unterstreichen nicht nur die aktuelle Handlung, sondern lassen die Vorkommnisse im Murder Park immer wieder in einem neuen Licht erscheinen. "Murder Park" hat mir sehr gut gefallen. Ein ausgefeilter, gut durchdachter Thriller - ich konnte durchweg prima über Täter, Hintergründe und Zusammenhänge mitgrübeln und miträtseln und wurde am Ende von einer zu keiner Zeit vorhersehbaren Auflösung überrascht.
Rummelplatz für einen Mörder
von Miss Norge - 22.06.2017
Mit seinem Thriller *Die Zelle* konnte mich der Autor Jonas Winner damals schon in seinen Bann ziehen und als ich den Klappentext zu *Murder Park* las, dachte ich, wow, das muss ich lesen, es klingt so spannend und anders . Ich muss gestehen, das ich so alte, verlassene Orte (Lost Places) eh sehr interessant und unheimlich faszinierend finde. Deswegen war ich gespannt, wie Jonas Winner das in seinem Thriller verarbeiten wird. Und genau von dieser unheimlichen und gruseligen Atmosphäre hätte, meiner Meinung nach, mehr vorhanden sein können. Spannung und Grusel kam schon auf, aber mir wurde zuviel vom Hotel und der Insel beschrieben, als vom Park direkt. Dies und viele Wiederholungen haben mich beim Lesen etwas gestoppt. Wurde dann endlich einmal was vom Park direkt beschrieben, wie z.b. die alten eingerichteten Gäste-Bungalows und deren skurrile Bewohner , da konnte mich der Autor wieder begeistern mit seinen Beschreibungen und detaillierten Hinweisen, so das ich echt eine Gänsehaut bekam. Und das Ende? Da kann ich wieder meinen Hut ziehen, denn das war für mich völlig unvorhersehbar, so kaum vorstellbar und echt genial. Fazit Eine Story, die an einem ungewöhnlichen Ort spielt, der mehr Beachtung verdient hätte. Leider hat das Buch mich nicht zu 100% überzeugen können, aber Spannungs- und Gruselmomente konnte mir der Autor trotzdem bescheren.
Zodiac
von Fredhel - 15.06.2017
Einst war Zodiac Island eine beliebte Ferieninsel mit Vergnügungspark. Das war schlagartig vorbei, als ein Serienmörder alleinstehende Mütter brutal ermordete. Jetzt, zwanzig Jahre später, ist Zodiac Island von einem reichen Investor aufgekauft und zu einem bizarren Mörderpark umgewandelt worden. An den alten Schauplätzen, angereichert durch eine Ausstellung von Besitztümern ehemaliger Serienmörder, sollen flirtwillige Singles ein gruseliges Wochenende verbringen, um sich dabei näher zu kommen. So lautet jedenfalls die Geschäftsidee. Paul und elf weitere geladene Gäste sind die erste Testgruppe. Doch kaum auf der Insel angekommen, geht das Grauen los und die Gruppe wird peu à peu dezimiert..... Für mich ist Murder Park von Jonas Winner absolut kein Pageturner. Die Story zieht sich wie Kaugummi, dabei werden immer in Interview-Form die einzelnen Personen vorgestellt. Alle haben in der Vergangenheit mit Zodiac Island zu tun gehabt und sind deshalb in diese erste Gruppe berufen worden. Natürlich sind diese Informationen wichtig, aber für mich ist die Darstellung zu schwerfällig. Am Schreibstil von Jonas Winter ist nichts auszusetzen. Alles wird flüssig und anschaulich beschrieben, trotzdem fehlt mir einfach die Spannung. Brutale Morde und unappetitliche Leichen sind eben nicht zwangsläufig ein Garant für einen hochkarätigen Thriller.
Spannend bis zur letzten Seite
von Nessis Bücherregal - 15.06.2017
Mit "Murder Park" legt uns der Autor einen perfiden Thriller vor, der für mich erfrischend und spannend war. Authentische Charaktere treffen auf eine Setting, das einem schon die Gänsehaut über den Körper jagt. Für mich ist Jonas Winner ein Künstler im Bereich der überraschenden Wendungen. Wir bekommen diesen packenden Roman aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht, wobei man aber eigentlich sagen muss, dass es die Geschichte von Paul Greenblatt ist. Man hätte auch aus seiner Warte schreiben können, denn der Autor verlässt im gesamten Verlauf nie seine Sichtweise. Zum einen bekommt der Leser so alles direkt und ungefiltert mit, auf der anderen Seite hatte ich teilweise sogar das Gefühl, dass wir es hier mit einer Ich-Perspektive zu tun haben, so gut wurden die Emotionen des Protagonisten transportiert. Das Buch ist in klassisch-nummerische Kapitel unterteilt, wird zwischendurch aber immer wieder durch Interviews aufgelockert, was zusätzlich Spannung schaffte. Die Beschreibungen sind teilweise sehr bildhaft - gerade wenn es um die Morde geht. Schwer getan habe ich mir mit den psychologischen Ausflügen. Hier sind die niedergeschriebenen Gedanken manchmal so fachlich, dass ich ein paar Stellen mehrfach lesen musste. Paul hat mir als Protagonist wirklich außerordentlich gut gefallen, weil er eine enorme Wandlung durch macht. Das Bild, das er dem Leser zu Beginn vermittelt, ändert sich von Seite zu Seite und irgendwann weiß man selbst nicht mehr, was Schein und was Sein ist. Man wird manipuliert, getäuscht, angelogen und bildet sich so seine eigene Meinung, die man mehr als einmal im Verlauf der Geschichte wieder verwirft. Für mich war der Charakter von Paul einfach perfekt skizziert. Man hat ihm jede Handlung und jedes Wort abgekauft, konnte mit ihm mitfiebern, leiden und den Mörder jagen. Auch bei den Nebencharakteren hat der Autor einen unglaublich tollen Job erledigt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Arbeit in den psychologischen Profil von jedem einzelnen steckt. Egal, um wen es sich handelt, die Personen sind in sich stimmig und authentisch. Jeder hat auf seine Weise sein eigenes Kreuz zu tragen und gerade weil wir es hier mit tatsächlichen Individuen zu tun haben, ergibt sich insgesamt ein rundes Charakterdesign. Die Spannung ist wohl kaum zu übertreffen. Was zu Beginn noch der Begeisterung aufgrund des Konzept von Murder Park entspricht, wandelt sich schnell in Nervenkitzel. Die zentrale Frage ist natürlich, wer der Mörder ist und was tatsächlich hinter der Geschichte steckt. So viel kann ich verraten: Erst auf den letzten Seiten kommt wirklich Licht ins Dunkel und bis zu diesem Zeitpunkt ist die Story einfach nur fesselnd und aufreibend. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Mich hat der Autor wirklich abholen können. Bei diesem Roman wird mit der Angst gespielt. Natürlich steht auch die Ermittlung irgendwie im Mittelpunkt, denn die Charaktere nehmen den Leser mit auf die Reise in die Vergangenheit. Allerdings sollte auch gesagt sein, dass man keinen schwachen Magen haben sollte, denn gerade was Leichen anbelangt, nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Hier wird sehr ins Detail gegangen. Für mich ein wirklich toller Thriller, der mich seit Langem mal wieder vollkommen fesseln konnte. Eine gut ausgearbeitete Hintergrundstory, ineinandergreifende Handlungselemente und Emotionen, die psychisch auf einem sehr hohem Niveau behandelt werden. 4,5 Sterne
Hochspannende Gänsehautmomente
von Josetta - 20.07.2017
Der Vergnügungspark Zodiac Island schloss seine Pforten. Grund war der Serienmörder Jeff Bohner, der drei junge Frauen bestialisch auf der Parkinsel tötete. 20 Jahre später übernimmt ein neuer Investor die Anlage und die vorhandenen Fahrgeschäfte. Er möchte das Gelände renovieren und unter dem Namen Murder Park erneut für Besucher öffnen. Geplant ist eine Singlebörse, bei der die Teilnehmer im Rahmen eines Krimi-Wochenendes hochspannende Gänsehautmomente bei der Killersuche erleben und sich bestenfalls neu verlieben sollen. Wir Leser begleiten das Murder Park-Team bei ihrer ersten Pressekampagne. Einige auserwählte Journalisten und ein Kamerateam dürfen die Vorab-Premiere dieses neuen Aktion-Highlights kennenlernen, welches ganz dem Treiben von Jeff Bohner und anderen Serienmördern gewidmet ist. Eine Fähre bringt sie aufs einsame Island, die Morde beginnen und niemand möchte mehr in deren Haut stecken¿ Ich gestehe meine anfängliche Skepsis nach den ersten Seiten. Zwölf Menschen kommen mit dem Schiff auf Zodiac Island an. Insgesamt müssen "nur" vier Pressemenschen vom Konzept überzeugt werden, der Rest besteht aus dem Park-Management, dem Versorgungsteam und einer psychologischen Fachkraft. Hm, diese Kombination soll für spannende Momente sorgen? Irgendwie zuwenig Beteiligte, oder? Als dann das erste Opfer an einen Stuhl gefesselt wurde und die Park Managerin plump auf den Beginn des Krimispiels hinwies, rollte ich kurz mit den Augen und gab der Spannung wenig Chancen. Nun kommt der Moment, indem ich beim Autor Jonas Winner Abbitte leisten muss. Was nun folgte, war Gänsehaut pur und an nervzerrenden, aber auch grausamen Momenten kaum zu überbieten. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und musste mich regelrecht zwingen nicht querzulesen. Ich wollte Täterklarheit haben. Besonders schlimm war die Versuchung, wenn eines der 12 Interviews den Handlungsablauf unterbrach. Diese Sequenzen (ich möchte sie nicht missen) sorgten auf interessante Weise für wichtige Aha-Momente. Ich blieb standhaft und wurde schlussendlich mit einer überraschenden Wendung belohnt. Das Ende des Buches ist vielleicht einen Tacken zu spektakulär ausgefallen. Trotzdem endete Murder Park vollkommen schlüssig und rund. Ich lege das Buch zufrieden zurück ins Regal. Ein mega-spannender Thriller, welchen ich regelrecht verschlungen habe. Ich gebe eine absolute Leseempfehlung mit einem kleinen Hinweis: Zartbesaitet sollte man beim Zusammentreffen mit Jeff Bohner auf keinen Fall sein. Verdiente 5 von 5 Sternen.
Mördersches Ambiente
von Tulpe29 - 18.07.2017
Dieses Buch steckt voller böser Überraschungen, unvorhersehbaren Ereignissen und unglaublichen Geschehnissen. Es fesselt und packt den Leser von Anfang an. In einem Vergnügungspark vermutet niemand derart grausame Taten. Die Ermittler stehen vor schier unlösbaren Aufgaben. Werden sie diese sinnlosen Morde aufklären können? Spannung und Gruselfaktor sind garantiert.
Welches Sternzeichen hast du?
von misery3103 - 05.07.2017
Der auf Zodiac Island vor der Küste der USA gelegene Freizeitpark wurde einst geschlossen, nachdem drei junge Frauen von einem Serienmörder getötet wurden. Jetzt, 20 Jahre später, soll der Park als "Murder Park" wieder eröffnet werden, ein Freizeitvergnügen, das sich mit Serienmördern und ihren Taten befasst. Vor der Neueröffnung werden zwölf Personen auf die Insel gebracht, um anschließend darüber zu berichten, unter anderem Paul Greenblatt, ein Kriminalreporter. Doch jemand ist mit ihnen auf der Insel, der es auf die Besucher abgesehen hat. Und es gibt kein Entkommen, denn die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen. Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt. Schon die Überfahrt zur Insel fand ich unheimlich und bei der Ankunft im Freizeitpark packte mich dieses ungute Gefühl, das wie eine dunkle Wolke über den Teilnehmern des Erkundungswochenendes lag. Paul mochte ich von Anfang an, obwohl natürlich alle Teilnehmer irgendwie suspekt sind, was auch in den Interviews mit den zwölf Teilnehmern klar wird. Diese von einem Psychiater, der ebenfalls mit auf die Insel geht, mit den fünf weiblichen und sechs männlichen Personen geführten Interviews unterbrechen die Geschichte und geben viele psychologisch sehr interessante Details über die Personen preis. Außerdem geben sie dem Roman meiner Meinung nach eine ganz spezielle Würze. Ich mochte es sehr, über jeden der Kandidaten die teils sehr persönlichen Dinge zu lesen und mir so ein Bild von ihnen zu machen. Mit Auffinden der ersten Toten nimmt die Spannung immer mehr zu, denn jeder der elf Teilnehmer könnte der Mörder sein. Ich hatte zwar hier und da eine Vermutung, musste mich aber bis zum Schluss gedulden, um das Geheimnis um den "Murder Park" zu lüften. Bis dahin hätte wirklich jeder der Mörder oder sein Gehilfe sein können. Nach und nach scheiden immer mehr Verdächtige aus, da die Anzahl der auf der Insel befindlichen Personen immer mehr reduziert wird. Die Geschichte ist spannend erzählt und gut geschrieben. Ich fühlte mich auf den 414 Seiten gut unterhalten und war immer wieder versucht zum Ende vorzublättern, um endlich die Wahrheit zu erfahren. Die Auflösung ist überraschend und die Geschichte von Anfang bis Ende fesselnd. Insgesamt ein spannender und fesselnder Thriller mit einem sehr interessanten Thema.
Düster, eiskalt und packend. Nervenkitzel pur. So muss ein guter Thriller sein.
von Lilofee - 03.07.2017
Murder Park von Jonas Winner ein Thriller erschienen am 13.Juni 2017 im Heyne Verlag Zodiac Island liegt vor Ostküste der USA und ist ein sehr beliebter Freizeitpark. Das ändert sich, als dort ein Serienmörder drei junge Mütter auf grausame Weise tötet. 20 Jahre später soll genau dieser Park wieder als Vergnügungsstätte auferstehen. Als Murder Park, eine Art Singletreff, der mit den Ängsten spielt. Jonas Winner nimmt uns mit auf eine atemberaubende Achterbahnfahrt die uns in psychische Abgründe führt. Man ist sofort drin in der Geschichte und sie entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Erzählt wird in zwei Erzählsträngen. Immer wieder werden Einblendungen der vorangegangenen Gespräche zwischen dem Psychiater Sheldon Lazarus und den Bewerbern wiedergeben. In diesen Gesprächen erfährt man viele wichtige und auch sehr spannende Details über die Protagonisten. Die Charaktere sind alle sehr lebensnah gezeichnet und voller Überraschungen. Man lebt und leidet mit Ihnen. Der Spannungsbogen bleibt bis zum überraschenden Ende erhalten. Grandios sind die immer wieder wechselnden Perspektiven und überraschenden Wendungen. Düster, eiskalt und packend. Nervenkitzel pur. So muss ein guter Thriller sein. Unbedingte Leseempfehlung! Ich würde gerne 4,5 Punkte vergeben. Da es keine halben Punkte gibt habe ich aufgerundet auf 5 Punkte.
Mord im Murder Park
von leseratte1310 - 17.06.2017
Rupert Levin will eine ganz spezielle Attraktion in Kürze eröffnen - "Murder Park". Dafür nutzt er den ehemals beliebten Freizeitpark Zodiac Island vor der Ostküste der USA, der geschlossen wurde, nachdem Jeff Bohner dort drei junge Frauen bestialisch tötete. Der Reporter Paul Greenblatt wird mit einigen anderen Leute zu einer Info-Veranstaltung dorthin eingeladen. Drei Tage auf der Insel, in denen dieser illustre Kreis schon mal erleben kann, wie mit den Ängsten der Menschen gespielt wird. Doch aus dem Spiel wird Ernst als es tatsächlich Morde gibt, denen niemand entfliehen kann, denn die Fähre wird erst in drei Tagen wiederkommen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Unterbrochen wird die Geschichte immer wieder von Interviews, die der Psychiater Sheldon Lazarus mit jedem der Gäste im Auftrag von Levin führt. Dadurch lernt man den die Personen und ihre Beziehung zu Zodiac Island sehr gut kennen und so nach und nach erschließt sich, warum gerade sie zu dieser Veranstaltung eingeladen wurden. Ich fand es schon sehr bedenklich, wenn man um an dieser Werbeveranstaltung teilnehmen zu können, sein Leben vor einem Psychiater ausbreiten muss. Aber keiner der Protagonisten scheint damit ein Problem zu haben. So lernte ich die Personen also kennen, aber kaum jemand war mir wirklich sympathisch. Damit aber konnte ich auch keinen als Täter ausschließen, als es zu den Morden kommt. Ich fand die ganze Atmosphäre von Anfang an sehr düster und unbehaglich und könnte mir nicht vorstellen, einen solche Park mit dem eigenwilligen Konzept von Levin zu besuchen. Aber dieses bedrohliche Szenario wird von Mord zu Mord immer schlimmer und ich konnte die Ängste gut nachfühlen. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit über erhalten und die Wendung zum Schluss ist dann wirklich ein Knaller, mit dem ich nie gerechnet hätte. Ein sehr spannender Thriller mit Gruselfaktor.
Murder Park ein Abenteuerspielplatz für Mörder und Singles
von claudi-1963 - 30.05.2017
Jeder von uns ist fähig, einen anderen zu töten. Aber ich doch nicht, denkst du. Das haben die Täter auch einmal gedacht. (Petrus Ceelen) An der Ostküste der USA liegt die Insel Zodiac Island vor Jahren war hier einmal ein Freizeitpark. Jedoch nachdem der Serienkiller Jeffrey Bohner drei junge alleinerziehende Frauen getötet hatte, wurde dieser geschlossen. Kurz darauf wurde Bohner gefasst und zum Tode verurteilt. Nun 20 Jahre später soll Zodiav Island wieder zum Leben erweckt werden als Murder Park. Rupert Levin eröffnet einen Vergnügungspark für Singles und bei dem nebenbei auch noch mit den menschlichen Ängsten gespielt wird. Damit dieser Park gut ankommt, lädt er 12 Probanden für 3 Tage zum Testen auf die Insel ein. Doch vorab wird nichts dem Zufall überlassen, sondern alle Teilnehmer werden von dem Psychiater Sheldon Lazarus befragt, der ebenfalls bei dem Treffen teilnehmen wird. Einer der Probanden ist der Reporter Paul Greenblatt, dessen Mutter das letzte Opfer von Bohner war. Doch dann beginnen die Morde und immer mehr werden die Teilnehmer verunsichert, ist der Täter einer von ihnen oder kam er auf anderen Wegen auf die Insel. Keiner traut mehr dem anderen und die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen... --- Meine Meinung: Ich kenne den Autor Jonas Winner schon von seinem letzten Roman Die Zelle , der mir damals schon sehr gut gefallen hat. Darum habe ich mich auch sehr gefreut, das ich vom Verlag dieses Buch vor ablesen durfte. Der neue Thriller, der im Stil von Eine Leiche zum Dessert spielt, hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben, teils bekam ich sogar Gänsehaut. So rätselt man als Leser bis zum Ende es Buches mit, was mit sehr gut gefiel. Abwechselnd wandert der Leser zwischen den Interviews, bei denen man die einzelnen Protagonisten besser kennen lernt und dem eigentlichen Ereignis auf der Insel hin und her. So wird dann auch nach und nach klar, warum ausgerechnet diese Personen eingeladen wurden. Bis zum Ende wird der Leser im Ungewissen gelassen, doch dann kommt eine überraschende Wendung. Vorstellen möchte ich mir selbst, allerdings im wahren Leben, kein solch einen Vergnügungspark, bei dem Utensilien von Serienmördern ausgestellt werden. Das dunkle Cover mit einer Ansicht auf den Murder Park gefällt mir sehr gut und macht einem Appetit auf das Buch. Von mir eine Leseempfehlung an alle Thriller Leser und 5 von 5 Sterne.
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