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Gedichte

'Reclam Universal-Bibliothek'. Neuausg.
Taschenbuch
Eine repräsentative Auswahl aus Joseph von Eichendorffs lyrischem Werk war schon immer unverzichtbarer Bestandteil der Universal-Bibliothek. Sie ist nun ganz neu erstellt (kommentiert und mit einem Nachwort versehen) von Peter Horst Neumann, Ger... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Gedichte
Autor/en: Joseph von Eichendorff

ISBN: 315007925X
EAN: 9783150079256
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Neuausg.
Herausgegeben von Peter Horst Neumann, Andreas Lorenczuk
Reclam Philipp Jun.

Oktober 1997 - kartoniert - 214 Seiten

Beschreibung

Eine repräsentative Auswahl aus Joseph von Eichendorffs lyrischem Werk war schon immer unverzichtbarer Bestandteil der Universal-Bibliothek. Sie ist nun ganz neu erstellt (kommentiert und mit einem Nachwort versehen) von Peter Horst Neumann, Germanist und Lyriker zugleich.

Inhaltsverzeichnis

1848 - Abendlandschaft - Abschiedstafel - Am Strom - An die Entfernte - An die Freunde - An die meisten - An eine junge Tänzerin - An einen Offizier, der als Bräutigam starb - An Fouqué - An meinen Bruder - An W. Zum Abschiede - Andre haben andre Schwingen - Auf den Tod meines Kindes - Auf einer Burg - Auf meines Kindes Tod - Bei einer Linde - Bei Halle - Dank - Das Flügelroß - Das Schiff der Kirche - Der Dichter - Der Einsiedler - Der Hochzeitsänger - Der irre Spielmann - Der Isegrimm - Der Jäger Abschied - Der Kranke - Der Schatzgräber - Der Soldat - Der stille Grund - Der Unbekannte - Der Verzückte - Der Wandrer - Der welsche Hahn - Die Altliberalen - Die Lerche - Die Lieder - Die Nachtblume - Die Spielleute - Durch! - Durcheinander - Familienähnlichkeit - Frau Venus - Frühlingsfahrt - Frühlingsnacht - Gedenk - Glück auf - Glückliche Fahrt - Heimkehr - Heimweh - Im Abendrot - Im Herbste - Im Walde - In der Nacht - In einem kühlen Grunde - Jeder nennet froh die Seine - Kein Pardon - Kirchenlied - Libertas¿ Klage - Lieber alles - Lied - Mandelkerngedicht - Mariä Sehnsucht - Marienlied - Mondnacht - Morgengebet - Nachruf - Nachruf an meinen Bruder - Nachtfeier - Reiselied - Romanze - Schlimme Wahl - So oder so - Spruch - Todeslust - Trennung - Trost - Umkehr - Wacht auf! - Waffenstillstand in der Nacht - Waldeinsamkeit - Wanderlied - Weihnachten - Weltlauf - Wer rettet? - Will¿s Gott - Winterlied - Wünschelrute - Zauberblick - Zorn - Zum Abschied

Portrait

Joseph Freiherr von Eichendorff, 10. 3. 1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor (Oberschlesien) - 26. 11. 1857 Neiße (Schlesien). Der aus einer katholischen Adelsfamilie stammende E. studierte Jura in Halle (1805-06) und Heidelberg (1807-08) und beendete nach einer Bildungsreise (Paris, Wien) und Aufenthalten in Lubowitz und Berlin sein Studium in Wien (1810-12). Er nahm 1813-15 an den Befreiungskriegen teil, heiratete 1815 und trat danach in den preußischen Staatsdienst ein (1816 Referendar in Breslau bzw. ab 1819 in Berlin, 1821 Regierungsrat in Danzig, 1824 Oberpräsidialrat in Königsberg, 1831 Beschäftigung am 'Kultusministerium' in Berlin, 1841 Geheimer Regierungsrat, 1844 Pensionierung). 1846-47 hielt er sich in Wien auf und lebte dann bis zu seiner Übersiedlung nach Neiße 1855 wieder in Berlin. E. ist der bedeutendste Dichter der Spätromantik und - nicht zuletzt dank seiner häu¿g vertonten Lieder und der Erzählung Aus dem Leben eines Taugenichts - der bekannteste Dichter der Romantik überhaupt. Für seine Lyrik, häu¿g in seine erzählenden Werke integriert und erst spät separat gesammelt, wurde der Volksliedton von Des Knaben Wunderhorn von entscheidender Bedeutung. Hinter den einfachen Formen und der beschränkten, formelhaften Wörter- und Bilderwelt verbergen sich jedoch komplexe Sachverhalte, ein Netz von Metaphern und symbolischen Bezügen, mit denen der Dichter die Welt, die Natur deutet: als göttliche Urheimat, in der die menschliche Sehnsucht Erfüllung ¿ndet, aber auch als dämonischen Ort. Dem Verfahren der Lyrik entsprechend haben auch die Landschaften in den Romanen und Erzählungen von Anfang an 'hieroglyphischen' Charakter. Sie zeigen die Gefahren, die dem Menschen durch den Verlust seiner religiösen Bindungen und durch schrankenlosen Subjektivismus, aber auch - exemplarisch im ironischen Taugenichts - durch eine zunehmend von zweck- und nützlichkeitsorientiertem Handeln bestimmte Lebenshaltung drohen. Ohne Resonanz blieben E.s Tragödien und Versepen. In seinen späten Zeitgedichten und Satiren wandte er sich scharf gegen die revolutionären Bestrebungen der Epoche. Zuletzt trat er als (wenig beachteter) polemischer Literaturkritiker und -historiker im Geist der Katholischen Bewegung hervor. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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