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Die Festung am Rhein

Historischer Roman.
Taschenbuch
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Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe

Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bru... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Die Festung am Rhein
Autor/en: Maria W. Peter

ISBN: 3404175190
EAN: 9783404175192
Historischer Roman.
Lübbe

März 2017 - kartoniert - 608 Seiten

Beschreibung

Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe

Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben - immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ...

Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude.


Portrait

Maria W. Peter entdeckte bereits zu Schulzeiten ihr Interesse an Literatur und Geschichte. Sie hat Amerikanistik, Anglistik und Romanistik sowie Klassische Archäologie und Alte Geschichte studiert. Nach einem Fulbright-Stipendium an der School of Journalism in Columbia/Missouri, hat sie ihren ersten historischen Roman geschrieben. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.

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Historisch,spannend-romantisch
von Katzenmicha - 16.05.2017
Christian Berger wird 1822 in Coblenz verdächtigt,geheime Baupläne von der Festung Ehrenbreitstein gestohlen zu haben.Da er schweigt,versucht seine Schwester Franziska ihm zu helfen.Dabei lernt sie den Leutnant Rudolph Harten einen preußischen Ingenierur kennen-dem die Pläne gestohlen wurden.Erst kommt es zu Misverständnissen-da Rudoph Harten glaubt das Franziska ihn ausspionieren will.Aber Franziska-die an die Unschuld ihres Bruders glaubt versucht ihren Bruder vor einer Verurteilung zu retten.Bei einem Besuch mit dem Leutnat bei ihrer Mutter,merkt Rudolph seine Gefühle für Franziska-der es ebenso geht.Ihre Mutter schenkt Franziska den Ring den ihr Mann ihr einst gab.Rudolph erkennt den Ring-wie er verwundet wurde im Krieg und er Schutz suchte,lernte er einen Franzosen kennen-er ihm half.In dem Gefecht schwer verletzt wurde-er gab ihm eben so auch den gleichen Ring,mit der Bitte ihn seiner Frau und seinen Kindern zu geben.Von nun an setzt Rudolph alles dran,Christian zu helfen.Am Anfang versucht er seine Gefühle für Franziska zu unterdrücken-aber die Liebe ist stärker. Die Autorin hat einen historisch super recherchierten,mitreißenden Roman geschrieben.Man hat bei der Erzählung das Gefühl mitten dabei zu sein-man kann sich aes sehr gut vorstellen und taucht in die Geschichte ein.Vielen Dank,ich habe selten ein so gut recherchiertes Buch gelesen,hinten im Buch ist dann noch aufgeführt wenn man sich auf Spurensuche geben will und Reisetips.Auch werden die Quellen genannt wo die Autorin für ihren Roman recherchiert hat.Ich hätte dem Roman gerne noch mehr Sterne gegeben,aber leider waren 5 Sterne das höchste!Vielen Dank der Autorin,für eine tolle Zeitreise !!!
Ein sehr packender und spannender historischer Roman
von Areti - 16.03.2017
Inhalt: Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben - immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ... Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude. Meine Meinung: Das Buch ist sehr schön und übersichtlich gestaltet. Vorne befindet sich eine Karte der Rheinprovinz zur Zeit des 19. Jahrhunderts sowie eine Karte zu Coblenz in den 1820er Jahren, in der die Feste Ehrenbreitstein eingezeichnet ist. So hat man direkt einen Überblick, wo die Geschichte spielt und kann dort auch immer wieder nachschauen. Der historische Roman, der um die 600 Seiten umfasst, ist in 5 Teile gegliedert, die jeweils noch in mehrere einzelne Kapitel unterteilt sind. Bei diesen steht teilweise zu Anfang, wo und in welchem Jahr die Handlung gerade spielt. Dieses Buch ist sehr gut recherchiert, was man nicht nur daran merkt, dass am Ende in den Danksagungen etliche Doktoren und Professoren aufgeführt werden. Der historische Kontext kommt absolut stimmig rüber. Die Geschichte wird in dritter Person aus der Sicht von Franziska und Rudolph geschildert, sodass man gleich die Gedanken, Gefühle und Antriebe von beiden Protagonisten kennenlernt. Das macht das Ganze sehr interessant. Schön ist auch, dass man dadurch sehr gut mit den Charakteren mitfühlen und mitfiebern kann. Besonders gut gefiel mir auch, dass hier verschiedene Dialekte bedient werden, was der Geschichte nochmal einen authentischen Schliff gibt. Man fühlt sich richtig hinein versetzt in die Geschehnisse der damaligen Zeit und hat dadurch die Personen noch besser vor Augen. Der Schreibstil ist locker leicht und sehr flüssig zu lesen. Ich hätte das Buch am liebsten kaum aus den Händen gelegt. Man lernt verschiedene Umstände zur Zeit der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert kennen, in der die Feste Ehrenbreitstein erbaut worden ist und in der Angst vor einem Verrat bestand. In diesem Umfeld entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen Rudolph und Franziska, die aus verfeindeten Nationen kommen und somit niemals zueinander finden sollten, denn Rudolph ist Preuße und Franziskas Vater war ein Offizier Napoleons. Der historische Roman bedient somit viele verschiedene Themen, die sehr gut recherchiert und spannend dargestellt sind. Mir hat es so gut gefallen, dass ich schon ein wenig traurig war, als das Buch dann zu Ende war. Ich würde gerne noch viel mehr von Franziska und Rudolph lesen und hoffe, dass noch eine Fortsetzung geschrieben wird. Am Ende des Buches befinden sich noch ein Nachwort und ein Glossar mit Begriffen, die in dieser Geschichte vorkommen und für das Verständnis des Lesers hilfreich sein können. Desweiteren folgt eine Übersicht über die Figuren der Handlung sowie eine Vorstellung von historischen Persönlichkeiten, die für die Romanhandlung bedeutend sind. Zuallerletzt bekommt man noch Reise- und Stöbertipps, falls man sich auf die Spuren von Franziska und Rudolph machen möchte. Eine sehr schöne Idee. Fazit: Mir hat der historische Roman "Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter sehr gut gefallen. Es werden viele verschiedene Themen angesprochen und schön in einer Liebesgeschichte verpackt. Für mich war die Thematik der Feste Ehrenbreitstein und der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert völlig neu und ich bin sehr überrascht, wie gut ich unterhalten wurde und wie spannend das Buch war. Ich kann es nur absolut weiterempfehlen.
Kauf- und Leseempfehlung...
von Mundolibris - 10.08.2017
Mit diesem Roman ist der Autorin ihr Meisterwerk gelungen. Maria W. Peters Schreibstil hat mich direkt auf den ersten Seiten abgeholt und fesselte mich bis zur letzten Seite. Es ist kein Buch welches man mal eben so weg lesen sollte, sondern es vielmehr genießen sollte. Nach den ersten ca 50 Seiten habe ich für mich entschieden, nicht mehr als 10-15 Seiten am Tag zu lesen um es wirklich genießen zu können und um es richtig wirken zu lassen. Und ich muss sagen das war die richtige Entscheidung, denn das Buch ist es auf jeden Fall Wert sich mehr als nur zwei oder drei Tage wie beim schnellen lesen, damit zu beschäftigen. Für mich war es aber auch etwas Besonderes weil ich die Stadt Koblenz, den Haupthandlungsort der Geschichte, doch etwas kenne. Viele mir bekannte Schauplätze waren so schön und plastisch beschrieben, dass ich sie sofort wiedererkannt habe. Doch auch für jemanden der so garkeinen Bezug zu Koblenz hat ist es ein Erlebnis die Stadt im frühen 19. Jahrhundert mit diesem Buch zu erleben. Fein beschriebene Charaktere, die, so mein Eindruck, alle durchweg sehr authentisch wirken, runden die Story ab und lassen sie wirklich echt wirken. Gleich von den ersten Seiten an kam eine leichte Spannung auf, die sich step by step immer weiter. gesteigert hatte und bis zum Finale. Nur wenigen Autoren gelingt es, mir solche Bilder in den Kopf zu pflanzen wie es Maria W. Peter gelungen ist. Farbenfrohe Bilder, fast so wie in einem Kinofilm, ließen diese Story in meinem Kopf ablaufen wie eben einen Kinofilm. Wie immer in den Büchern der Autorin kann man auch hier wieder einiges über die Geschichte Deutschlands und dem Rheinland insbesondere lernen. Und als Sahnehäubchen ist die Liebesgeschichte zwischen Franziska der jungen Mädchen aus Koblenz und dem Preußischen Leutnant Rudolph anzusehen. Mich konnte Mariaa W. Peter mit diesem Buch wieder einmal aufs Beste unterhalten und so vergeben ich hochverdiente 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!
Die Autorin malt regelrecht Bilder in meinem Kopf
von www.selectionbooks.blogspot.de - 14.05.2017
Der Roman startet mitten im Kriegsgeschehen und ich bin im Nu gefesselt. Die Nacht setzt ein. Ein junger Mann reitet über das Schlachtfeld, den Donner der Kämpfe noch in den Ohren. Um ihn Verletzte, Sterbende. Der Krieg ist bereits entschieden, liegt in den letzten Zügen. Und die Autorin hat mich. Maria W. Peters Schreibstil ist genau das, was ich an ihren Büchern so liebe. Denn sie beschreibt großartig Kulissen und Personen, wo es Sinn macht. Mit viel Liebe zum Detail, beschreibt sie Orte und Landschaften. Sie malt regelrecht Bilder in meinem Kopf. Auch die liebevolle Ausgestaltung der Charaktere macht das Buch wieder lesenswert. Franziskas Emotionen - Trotz, Sehnsucht und auch Angst, Zerissenheit - haben wir zusammen durchlebt. Ein junger Soldat wird des Verrates angeklagt. Als Sohn eines Franzosen soll er die Baupläne einer Festung für den König der Preußen an dessen erbitterten Feind, die Franzosen, verkauft haben. Hierfür erwartet ihn das Erschießungskommando. Und obwohl der Pionier Berger sich zu allen Vorwürfen bedeckt hält, glaubt seine Schwester Franziska fest an dessen Unschuld. Sie ist entschlossen, für das Leben ihres Bruders zu kämpfen. Um ihn zu entlasten, bringt sie ihr eigenes Leben in Gefahr. Auch der Premierlieutnant Rudolph Harten arbeitet an der Aufklärung des Falles. Immerhin stand der Angeklagte zur Zeit des Verrats unter seinem Kommando und die Feste ist sein Stolz, sein Lebenswerk. Somit verfolgen Franziska und Rudolph im Grunde dasselbe Ziel und eine Kooperation hätte ihr Vorteile. Wären da nicht die halbfranzösischen Wurzeln der temperamentvollen Rheinländerin, die eine Zusammenarbeit mit dem durch und durch dem preußischen Monarchen ergebenen Rudolph nahezu ausschließen. Die Eigenschaften der beiden Hauptprotagonisten, Rudolph und Franziska, sind ebenso verschieden wie ihre Einstellung gegenüber ihrer Regierung. Rudolph ist seinem preußischen König, der nun auch über das Rheinland regiert, treu ergeben. Er ist militaristisch, anständig und korrekt, zuweilen auch etwas grimmig. Und nun sieht er sich durch den Verratsfall immer wieder mit diesem Wirbelwind namens Franziska konfrontiert. Die quirlige junge Rheinländerin hat ganz andere Werte als Rudolph. Die lauten beispielsweise Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Und Rudolph ist gezwungen umzudenken, eine neue Sicht zuzulassen auf sein geschätztes preußisches Königreich. Ich kann verstehen, dass selbst Rudolph sich ihrer Wirkung nicht entziehen kann. Franziska ist einfach rundum liebenswert. Dialekte und Beschreibungen der Nebenprotagonisten sind liebevoll ausgearbeitet und - wie man im Nachsatz lesen kann- mit Unterstützung recherchiert. Was sich auch bemerkbar macht. Persönlich bin ich auf jeden Fall ein Fan von Fritz. Die Spannung steigt während der Geschichte immer wieder bis das Buch einen am Ende sanft entlässt. Man erfährt, wie es für die Protagonisten weitergeht, während die Hauptgeschichte bereits aufgeklärt ist. Und spannend fand das Buch scheinbar auch meine bessere Hälfte, denn die kam an einem Abend weit später als geplant ins Bett. Er wollte kurz in das Buch reinschnuppern und hat sich glatt festgelesen. Fazit: Die Festung am Rhein von Maria W. Peter ist auf jeden Fall ein tolles Buch! Beginn und Nachwort sind mit Karten sowie politischen Erläuterungen ausgestattet (die ich auch gut gebrauchen konnte, muss ich gestehen). Und ich bewundere mal wieder die Mühe, die in eine authentische Darstellung investiert wurde. Ich war quasi mit in der Geschichte und finde, dass sie ihre 5 Punkte absolut verdient hat.
Wer ist der Verräter?
von Lerchie - 12.05.2017
Es war der 18. Juni 1815. Napoleon, der Kaiser der Franzosen war geschlagen. Doch schon einmal hatte er sich wie Phönix aus der Asche erhoben, dass musste man verhindern¿ Doch der Reiter kam nicht zu seinem Ziel¿. Franziska Berger sollte sich mit ihrem Bruder treffen. Er war am Bau der Festungsanlage Ehrenbreitstein als Pionier beschäftigt. Doch bevor er ihr irgendetwas Wichtiges sagen konnte, kamen die Soldaten und nahmen ihn mit¿... Christian Berger war zum Militärarresthaus gebracht worden und Franziska wusste nicht warum¿. Aus den Büroräumen des Captains von Rülow waren geheime Dokumente verschwunden, den Bau der Festung betreffend. Und auch Premierleutnant Rudolph Harten war von Christians Schuld überzeugt¿. Doch Franziska beschloss, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen¿ Und dann geriet sogar Rudolphs Überzeugung ins Wanken¿... Außerdem gab es da noch den schottischen Maler und Rheintourist Alasdair Mc.Baird, den Franziska bei ihrer Freundin und Gastwirtin Therese Fassbender kennenlernte¿. Und den auch Rudolph sehr gut kannte¿. Was wollte der Soldat tun, um zu verhindern, dass man nochmal gegen Napoleon kämpfen müsste? Warum kam er nicht an sein Ziel? Was passierte mit ihm? Was wollte Christian Berger seiner Schwester mitteilen? Wieso konnte er in das Visier der Soldaten geraten? Wer hatte ihn denunziert? Hatte es etwas mit der Nationalität seines Vaters zu tun? Warum war Rudolph Hartung von seiner Schuld überzeugt, und wieso geriet diese Überzeugung dann doch noch ins Wanken? Wie wollte Franziska die Unschuld ihres Bruders beweisen? Was hat es mit diesem schottischen Maler auf sich? Woher kannte Rudolph Harten diesen? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, das heißt es tauchen keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen auf. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. Franziska tat mir furchtbar leid, als sie mit ansehen musste, wie ihr Bruder abgeführt wurde. Was konnte sie schon tun, als Frau, damals? Doch ihre Idee fand ich sehr gut. Es hat mir gefallen, wie sie sich für ihren Bruder eingesetzt hat. Das Buch war durch die anfängliche Verhaftung Christians gleich spannend und es blieb spannend bis zum Ende. Und obwohl das Buch dann zu Ende war, hat die Autorin noch einen draufgesetzt. Weiter sage ich nichts dazu. Denn es gab am Ende des Buches eine Überraschung, und die Frage von Verzeihung. Auf jeden Fall hat mich das Buch so sehr gefesselt, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte: Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir eine klare Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.
Hier bekommt man was Herz und Kopf begehren
von MissWatson76 - 23.04.2017
Ich habe den Roman über eine Leserunde lesen dürfen, wofür ich mich gleich noch einmal bedanke. Das hat wirklich viel Spaß gemacht. Es ist ja immer gleich doppelt so schön, wenn man dann hinterher auch noch begeistert von dem Buch war. Ich jedenfalls war, es, vielen Dank dafür. Es geht hier um einen Roman, der in Preußen, Anfang des 19. Jh. spielt. Hauptpersonen sind die junge Franziska, ihr Bruder Christian und dann der Offizier Rudolph Harten. Es beginnt alles damit, dass Franziskas Bruder wegen Landesverrat festgenommen wird, damals kein Kavaliersdelikt, sondern es geht hierbei schon um seinen Kopf und sein Leben. Während Franziska seine Unschuld beweisen will, trifft sie auf den Offizier Harten, der zwar anfangs wenig hilfsbereit ist, aber doch nach und nach raufen sich beide zusammen und werden zu einem doch guten Team. Wobei man hier schon auf etwas mehr hofft, was Gefühle angeht, denn trotz sehr unterschiedlicher Meinungen gerade auch zur Politik, ist da doch sehr viel mehr als nur ein wenig Zuneigung. Und nun geht es hier auch zu wie in einem Krimi, denn beide tun wirklich alles, um Franziskas Bruder zu helfen und begeben sich durch Taten und auch Worte immer wieder in Gefahr. Dabei geht es aber auch um ihrer beider Vergangenheit, denn die spielt dabei auch eine große Rolle. Alles in allem hat man es hier nicht nur mit einem historischen Roman zu tun, sondern auch mit einem Krimi und mit Drama und Liebe. Zudem ist die Geschichte der Zeit sehr gut wiedergespiegelt und man erfährt sehr viel und nahe etwas für die politischen und auch persönlichen Zustände der Zeit. Und die angenehme und spannende Schreibweise macht es einem sehr leicht in das ganze einzutauchen. Ich hatte viel Spaß und Freude dabei, das Buch zu lesen und ich glaube ich bin nicht die einzige, die sich über eine Fortsetzung mit den Protagonisten freuen würde.
Franziska und Rudolf
von Tulpe29 - 03.05.2017
Ein sehr gelungener Roman, unterhaltsam, spannend und mit vielen wissenswerten Informationen aus der damaligen Zeit. Das Buch gibt einen interessanten Einblick in das Leben der Bevölkerung, insbesondere im Rheinland, zur Zeit Napoleons. Besonders beleutet wird dabei die Rolle des peußischen Militärs.
Die Festung am Rhein
von Gelinde - 27.04.2017
Die Festung am Rhein, von Maria W. Peter Cover: Mit dem historischen Hintergrund und dem historischen Kleid, absolut passend zum Buchinhalt. Inhalt: Haupthandlungsort: Coblenz um 1822. Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder, unter der Anklage er habe die geheimen Pläne an die Franzosen verkauft (Spionage), vorschnell verhaftet. Im droht der Tod. Franziska würde alles tun um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Auf der Suche nach dem wahren Täter kreuzt sich ihr Weg mit dem des strengen Leutnants Rudolph von Harten, der die Festung als sein Lebenswerk betrachtet und auch alles daransetzt den Täter zu finden. Dabei kommen sich die beiden näher als sie es wollen und es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört¿. Meine Meinung: Also gleich mal vorweg, die Karten vorn im Buch finde ich klasse, sie kann ich mich super gut orientieren. Der Einstieg und die Schreibweise ist sehr spannend und ich bin sofort in der Geschichte drin und von ihr gefesselt. Gleich zu Beginn werden viele Fragen aufgeworfen und die Spannung ist sofort da und steigt bis zum Schluss. Die Charaktere sind sehr individuell und sehr real gezeichnet, es gibt aus allen gesellschaftlichen Schichten Protagonisten, die sympathischen und die weniger sympathischen. Sehr gut herausgearbeitet ist, dass das Rheinland zur damaligen Zeit auch ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Nationalität, Religion, und Menschen unterschiedlichster gesellschaftlicher Prägung, Werte und Traditionen war. Dies wird verdeutlicht durch verschiedene Dialekte und Sprachen, die das Ganze sehr authentisch machen(hier hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Übersetzung gewünscht). Franziska ist eine außergewöhnlich starke und geradlinige, aber doch gefühlvolle und für alles offene Frau, die für ihre Familie, speziell ihren Bruder, alles gibt. Sie schaut den Menschen wirklich ins Herz und gibt sich nicht mit dem äußeren zufrieden, das macht sie so besonders. Irgendwo in der Mitte war mir dann das kleine Liebesgeplänkel(-drama) zwischen Franziska und Rudolf fast zu viel, aber im gesamten gesehen zeigt es nur die Zerrissenheit von Franziska und Rudolf dieser Zeit und beider familiären Hintergrunds. Besonders erwähnen möchte ich noch das Nachwort. Es ist total interessant und vermittelt noch einmal sehr viel Wissenswertes und rundet das Buch einfach brillant ab. Autorin: Maria W. Peter entdeckte bereits in der Schulzeit ihr Interesse an Literatur und Geschichte. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland. Mein Fazit: Wieder mal ein rundum tolles und super recherchiertes historisches Buch, bei dem ich wieder viel gelernt habe, ganz "aufgeregt" nach dem wahren Spion mitgefandet habe, Franzi und Rudolf am liebsten Schütteln wollte, dass sie endlich zusammenfinden können, und mein Kopfkino mich, durch die herrlichen Beschreibungen der schönen Landschaft, ab und zu in Urlaub geführt hat. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.
Eindrucksvolle Beschreibung der Zeit vor 200 Jahren am Rhein
von sommerlese - 29.03.2017
1817 begann der Bau der preußischen Feste Ehrenbreitstein hoch über dem Rhein und der Mosel in Coblenz. Am Bau beteiligt ist der pflichtbewusste preußische Leutnant Rudolph Harten. Als geheime Baupläne verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Ihm wird der Verkauf der Pläne an die Franzosen vorgeworfen, ihr gemeinsamer Vater war ein französischer Offizier Napoleons. Franziska will Christians Unschuld beweisen und ersinnt einen gefährlichen Plan, bei dem sie immer wieder auf Rudolph Harten trifft. Auch er sucht den Verräter und langsam aber sicher kommen sie sich dabei näher als ihnen lieb ist. Dieser Roman hat mich gut unterhalten und mitgenommen auf eine spannende Suche nach einem Verräter. Dabei wurde ich auch geschichtlich gut informiert und anschaulich in eine Zeit zurückversetzt, als Verbindungen zwischen Preußen und Franzosen nicht geduldet wurden. Ich konnte wunderbar in die Handlung eintauchen und wurde einfach mitgerissen von den spannenden Wendungen und der zarten, aber unsäglichen Liebesgeschichte zwischen Franziska und Rudolph. Diese Verbindung zwischen einem Protestanten und einer Katholikin wurde damals nicht geduldet. Der Autorin ist es dank ausführlicher Recherche wieder bestens gelungen, die historischen Grundlagen verständlich und authentisch in den Roman einzubinden. Die traumatischen Erlebnisse der napoleonischen Kriege zeigen sich durch die Person Rudolphs beängstigend nah. Auch die wenigen ärztlichen Möglichkeiten werden aufgezeigt. Man kann sich ein deutliches Bild davon machen, wie die religiösen und standesmäßigen Unterschiede damals das Leben eines Menschen bestimmten. Aber auch die Lebensumstände der Bewohner am Rhein und ihre finanzielle Situation werden sehr deutlich geschildert. Das Rheinland war tief im Katholizismus verwurzelt und durch die französische Herrschaft eher dem Geist der Revolution verpflichtet, sie standen den konservativen protestantischen Preußen eher feindlich gesonnen gegenüber. Doch die Preußen brachten einige positive Änderungen in diesen Landstrich, die dank Schulreform, neu eingeführte Verwaltung und technische und medizinische Fortschritte der Bevölkerung zugute kam. Mir hat es gefallen wie sich die Charaktere Franziska und Rudolph im Handlungsverlauf gedanklich mit den religiösen Schwierigkeiten ihrer Verbindung auseinandergesetzt haben. Auch die Unterschiede ihrer Herkunft machten einen großen Teil des Interesses für die Gegend und die Menschen dort aus. Wie sich hier am Rhein alle möglichen Landsleute aus Berlin, Oberschlesien und anderswo verdingen mussten, zeigt Maria W. Peter durch die vielen eingebauten Dialekte. Das bringt eine anschauliche Szenerie mit sich, die sehr lebensnah wirkt. Meine Vermutung nach dem eigentlichen Verräter hat sich im Roman bestätigt, es war nicht schwer, ihm auf die Schliche zu kommen. Jedoch hat sein spezielles Motiv mich dann doch überrascht. Dieser Roman hat mit seinem facettenreichen Bild der vielfältig geprägten Bevölkerung und der Darstellung von entgegengesetzten politischen und gesellschaftlichen Strömungen ein eindrucksvolles Sichtfenster dieser Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts gezeichnet. In einem ausführlichen Nachwort gibt die Autorin noch einen historisch erklärenden Überblick über das Rheinland. Hier kann man versäumtes Geschichtswissen schnell nachholen. Die Geschichte um Franziska und Rudolph ist spannend zu verfolgen. Wie die Menschen damals am Rhein gelebt haben, kann man im Roman verstehen lernen. Große Leseempfehlung von mir!
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