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Zerschunden

True-Crime-Thriller.
Taschenbuch
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Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur h... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Zerschunden
Autor/en: Michael Tsokos, Andreas Gößling

ISBN: 3426517892
EAN: 9783426517895
True-Crime-Thriller.
Droemer Knaur

Oktober 2015 - kartoniert - 429 Seiten

Beschreibung

Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt. Der Auftakt zu einer hochspannenden Serie, die auf authentischen Fällen und echten Ermittlungen basiert - von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. "Nichts ist so grausam wie die Realität - eine fulminante Mischung aus Fakten und Fiktion!" Sebastian Fitzek

Portrait

Michael Tsokos, 1967 geboren, leitet seit 2007 das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.
Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet.

Pressestimmen

"Das Tolle an diesem Thriller ist, dass er so echt daher kommt. Ich habe als Leser den Eindruck, wirklich Alltag zu erleben. Wenn Abel zum Beispiel erstmal gar nicht dazu kommt, sich um den eigentlichen Fall zu kümmern, weil so viel anderes passiert und erledigt werden muss. Dazu kein großes privates Geplänkel und jede Menge geschickt eingestreute Erklärungen über Forensik und die Erkenntnisse von Profilern. Lesevergnügen mit Lerneffekt." WDR 2, 23.11.2015

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Bewertungen unserer Kunden
Auftakt einer True-Crime-Serie
von Conny S. - 03.11.2015
Der True-Crime-Thriller "Zerschunden" von Michael Tsokos ist der Auftakt zu einer hoch spannenden Serie von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Fred Abel, Rechtsmediziner in Berlin, ist auf der Suche nach dem "Miles & More"-Killer - wie er ihn selbst nennt - der seine Taten (noch) innerhalb Europas immer in der Nähe von Flughäfen begeht. Der Täter begeht Raubmorde, anders aber als auf "herkömmliche" Weise beschriftet er seine Opfer mit einer Parole. Was will er den Beamten damit sagen? Oder gilt die Botschaft jemand anderem? Falls ja, wem? Unser Hauptcharakter, Fred Abel, wird mit dem Fall konfrontiert, als er das Berliner Opfer auf dem Obduktionstisch in der Abteilung "Extremdelikte" bekommt. Persönlich hineingezogen wird er, als es heißt, dass ein früherer Bundeswehrkamerad von ihm der vermeintliche Täter ist. Kann das sein? Zumindest war er zur Tatzeit in den jeweiligen Städten der Morde (es kommen zu Berlin noch London und später Bari in Italien dazu). Schafft Fred es, seinen ehem. Kameraden Lars zu helfen und dessen Unschuld zu beweisen, sodass dieser seine an Leukämie erkrankte Tochter vor deren bevorstehenden Tod noch einmal sehen kann? Das Buch ist sehr spannend und basiert auf einem authentischen Fall und echten Ermittlungen. Was ich selbst doch sehr erschreckend finde. Verwirrend fand ich, dass in den Buch auch noch andere Fälle der BKA-Einheit "Extremdelikte" angeschnitten werden. Toll hingegen finde ich, dass einige Kapitel nicht aus Sicht von Fred Abel, sondern mal von einem der Opfer und mal vom Täter erzählt werden.
--
von Tintenherz - 03.02.2016
Zerschunden von Michael Tsokos, erschienen im Knaur Verlag, Seitenanzahl: 432 Inhalt: Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt. Der Auftakt zu einer hoch spannenden Serie, die auf authentischen Fällen und echten Ermittlungen basiert - von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Autor: Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und verständlich. Die kurzen Kapitel steigern die Spannung und animieren zum Weiterlesen. Dieser Thriller basiert auf einem authentischen Fall mit echten Ermittlungen. Der Rechtsmediziner Dr. Fred Abel, ausgestattet mit einem kriminalistischen Instinkt, wird sehr engagiert, umgänglich und sympathisch beschrieben. Mit seiner Partnerin ist er privat nicht so unbedingt zufrieden; er schwelgt manchmal in Erinnerungen. Die Spannung ist sofort allgegenwärtig und wird über das gesamte Buch gehalten. Es zeigt den stressigen Alltag eines Rechtsmediziners auf. Der Leser begleitet Dr. Abel vom Sektionssaal auf kriminalistische Spurensuche und Täterjagd. Von zwei Handlungssträngen (Gegenwart und 5 Jahre in der Vergangenheit) wird berichtet, die später perfekt zusammengefügt werden. Professionelle erstellte Täterprofile geben Auskunft über Eigenschaften und Aussehen des Täters. Diese Profile werden anschaulich aufgezeigt. Mit Hilfe von Rechtsmedizinern, Kriminalkommissaren, Profilern und Staatsanwälten begibt Dr. Abel sich auf die Suche nach dem Schlüssel der Täterpersönlichkeit. Die Blutspur führt durch ganz Europa. Fazit: Ein Thriller der Extraklasse. Auf keinen Fall für zarte Gemüter!
schwieriger Start, doch dann wird es spannend
von Silly2207 - 06.10.2015
Ein Mörder überfällt ältere Damen in ihrem eigenen zu Hause und beschriftet sie mit mysteriösen Botschaften. Rechtmediziner Fred Abel wird zum Tatort gerufen beginnt zu ermitteln, denn nicht nur in Berlin taucht solch ein Mordfall auf, sondern auch in anderen Städten Europas und immer in der Nähe von Flughäfen. Als dann ein Bekannter Abels in Verdacht gerät, versucht dieser alles, um die Unschuld seines Freundes zu beweisen, denn es geht nicht nur um die Gefängnisstrafe, denn die kleine Tochter des Beschuldigten liegt im Krankenhaus, Krebs im Endstadium und ihr letzter Wunsch ist, ihren Papa noch einmal zu sehen. Doch wer steckt hinter den Morden? Oder war es doch Abels Freund? Zugegeben, ich bin mit riesen Erwartungen an diesen Thriller gegangen, denn ich hatte das Werk von Fitzek/Tsokos - Abgeschnitten in kürzester Zeit verschlungen und war begeistert. Deshalb war es ganz klar, dass ich dieses Buch auch lesen muss. Doch zu Anfang viel es mir sehr schwer, in das Buch zu finden, der Prolog war noch atemberaubend und auch das erste Kapitel begann vielversprechend, darauf kam allerdings die Ernüchterung und es zog sich beim Lesen so sehr, dass ich mich zusammenreißen musste, um weiter zu lesen. Doch das Weiterlesen hat sich gelohnt und nach ca. 100 Seiten wurde es dann doch wieder spannend und ich habe den restlichen Thriller wirklich verschlungen. Woran es wirklich bei den ersten Seiten lag? Zu viele Details über zu viele Personen, die zu sehr ins Tiefe gingen und alles führte etwas vom eigentlich Fall weg. An der Sprache gibt es eigentlich nicht viel zu meckern und auch der Schreibstil hat mir nachher sehr gut gefallen. Die Charaktere in diesem Buch sind wirklich sehr gut dargestellt, gerade von Rechtsmediziner Abel habe ich aus allen Perspektiven einen guten Eindruck bekommen. Er ist ehrgeizig, mutig und loyal, denn wer würde sich so sehr für jemanden einsetzen, den er heute gar nicht mehr wirklich kennt. Ein durchaus gelungener, sympathischer Ermittler und auch mal eine ganz andere Art von Ermittler. Der Täter ist auch interessant gezeichnet und man bekommt in kleineren Kapiteln, die zum Teil als Rückblick dargestellt wurden, näheren Einblick in seine kranken Gedanken. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Das Cover des Buches ist für mich so ein kleines Highlight, ich gehöre ja zu denen, die ein Buch in der Buchhandlung als erstes in die Hand nimmt, weil das Cover so toll, faszinierend, verstörend ist und dieses Cover mit der Naht ist wirklich gelungen! Mein Fazit: wenn ich meine Erwartungen nicht so hoch angesetzt hätte, wäre ich gleich von Anfang mehr in der Geschichte gewesen, so hatte ich einige Schwierigkeiten richtig in das Gelesene zu finden, doch andererseits bin ich mir gar nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich weiter gelesen hätte, wenn es nicht aus der Feder von Herr Tsokos gestammt hätte. Wer die Länge zu Anfang des Buches durchsteht, erhält auf jeden Fall einen spannenden Thriller mit einem wirklich sympathischen Ermittler, der etwas anderen Art. Dank des Cliffhangers am Ende bin ich jetzt extrem neugierig auf die beiden nächsten Teile.
Lässt dich nicht mehr los
von Hagazussa - 21.04.2016
Als ich das Buch begonnen habe, dachte ich mir einen soliden, spannenden Thriller vor mir zu haben, wie viele andere auch. Der Autor, Michael Tsokos, welcher mit Sebastian Fitzek befreundet ist, hatte seinen ersten Debütthriller, "Abgeschnitten" zusammen mit Herrn Fitzek geschrieben. Das macht sich nun auch beim vorliegenden Thriller bemerkbar, welchen er mit einem anderen Co-Autor erstellte. Der Hinweis auf dem Cover "True crime" wurde zwar von mir zur Kenntnis genommen, jedoch war mir die Bedeutung nicht gänzlich ins Bewusstsein gedrungen. Noch während ich das Buch las, hatte ich das Glück, zu einer Buchlesung von Michael Tsokos gehen zu können. Während dieser Lesung wurden u. a. Tatortfotos gezeigt und Herr Tsokos machte anschaulich klar, dass die Realität bei weitem schlimmer sein kann, als dann im Buch dargestellt. Seit diesem Erlebnis las ich das Buch aufmerksamer und obwohl ich bereits bluttriefendere Thriller gelesen habe, war dieser doch mit Abstand der grauenvollste, denn es macht für die Psyche doch einen gewaltigen Unterschied, ob die Story reine Fiktion ist, oder auf realen Begebenheiten beruht. Allein der Gedanke, dass solch schreckliche Dinge tatsächlich passiert sind, beschäftigt mich noch immer. Viele gute Thriller liest man zur Unterhaltung und denkt: "schon echt heftig und gruselig, aber halt nur eine Geschichte". Bei diesem Thriller geht das nicht. Das Buch reißt dich gedanklich aus deinem idyllischen Heileweltdenken und führt dir gnadenlos die tatsächlichen und real existierenden Abgründe der menschlichen Gesellschaft vor Augen. Man begreift, dass das Böse ein wirklicher Teil des Lebens ist. Tröstlich zu wissen, dass es Menschen wie Herrn Tsokos gibt, die mit ihrer Arbeit gegen das Böse kämpfen. Noch besser, dass er mit seinen Büchern in umgangssprachlicher Form aufklärt und informiert. Ich bin jetzt schon auf die Fortsetzung gespannt.
Sehr spannender true-crime-Thriller
von CHensel - 27.09.2015
Zerschunden von Michael Tsokos ist ein Thriller, der mich von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen hat. Schon der Prolog zieht einen mitten hinein in die abgrundtief gestörte Seele des natürlich noch nicht genannten und entlarvtenTäters. Die eigentliche Handlung spielt sich in nur 12 Tagen ab und wird durch meist sehr kurze Kapitel mit Ort- und Zeitangabe in ständiger Spannung gehalten. Ich hetzte mit dem Rechtsmediziner Fred Abel von Ort zu Ort durch Europa, um dem seelisch gestörten Täter immer näher und näher zu kommen. Dass es sich dabei auch noch um einen realen Fall handelt, macht die Sache natürlich noch spannender. Der Cliffhanger als Buchschluss macht mir sofort Vorfreude auf die Fortsetzung der wohl als Trilogie gedachten Fred-Abel-Reihe von Michael Tsokos. Allerdings würde mich schon interessieren, ob Rechtsmediziner wie im Buch beschrieben tatsächlich so an Polizeiaktionen, noch dazu im Ausland teilnehmen - natürlich erhöht das die Spannung - in einem True-Crime-Thriller wäre die aber sicher auch so gut zu halten gewesen. Und dass sich 15jährige Zwillinge, die aus einer früheren Beziehung Abels in Paris stammen und von denen er bislang nichts wusste, ausgerechnet im spannendsten Moment in Paris(!) per e-mail melden, wo Abel durch eine französische Zivilpolizistin an diese Frau erinnert wird, finde ich auch reichlich an den Haaren herbeigezogen. Schön finde ich, dass im Nachwort noch einmal der reale Hintergrund verständlich und eindrücklich erklärt wird. Fazit: ein sehr spannender Thriller, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat und jedem zu empfehlen ist, der Thriller mit realem Hintergrund gerne liest!
Sehr gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion
von CabotCove - 04.10.2015
"Nichts ist so grausam wie die Realität - eine fulminante Mischung aus Fakten und Fiktion" - Sebastian Fitzek Da kann ich Sebastian Fitzek nur beipflichten ~ auch wenn es einige Schrifsteller, inklusive ihm selbst, immer wieder schaffen, dem Leser auch mit reiner Fiktion den Atem zu rauben. Doch wenn jemand prädestiniert dafür ist, aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu schöpfen und diesen dann auch noch so spannend zu präsentieren/verpacken, dass man gebannt an seinen Worten hängt, dann ist das Michael Tsokos. Dr. Fred Abel ist 46 Jahre alt, renommierter Rechtsmediziner beim Bundeskriminalamt und hat erst kürzlich seine Mutter beerdigt, als ihn ein grausamer Fall mit der Vergangenheit konfrontiert: eine Rentnerin wird brutal ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden, mit einer bizarren Nachricht auf dem Körper. Da es keine einschlägigen DNA-Beweise auf der Leiche gibt, kommt das sog. "Haploverfahren" zur Anwendung. Dieses führt zwar nicht direkt zu dem Täter, doch es ermöglicht die Eingrenzung einer Gruppe von Menschen, die in einer Linie miteinander verwandt sind. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord... Doch dieses Mal hat Dr. Abel Glück: Denn der Täter ist bereits im System. Es ist ein alter Freund von ihm, den er seit über 25 Jahren aus alten Bundeswehrzeiten kennt und dem er ein solches Verbrechen niemals zugetraut hätte... Doch Lars Moewig hat keine Alibis und wird verhaftet. Abel versucht, den wahren Täter zu finden, denn die Haplotyp-Analysel lässt ja durchaus noch Raum für weitere Verdächtige. Dabei findet Dr. Fred Abel sich in einer atemlosen Verfolgungsjagd über den europäischen Kontinent wieder, die nicht nur sein eigenes Leben gefährdet... Und dann kommen auch immer mehr Zweifel bei ihm auf, ob sein Freund wirklich unschuldig ist... In Rückblenden führt uns der Autor immer näher in das Geflecht einer düsteren Seele. Dieses Stilmittel der Rückblenden mag ich eigentlich nicht so gerne, da es einen oft aus der eigentlichen Geschichte herausbringt bzw. den Lesefluss unterbricht - doch auch hier passt es und rundet die Geschichte auch erst ab. Die Charaktere könnten natürlich authentischer nicht sein bei einer True-Crime-Story, wenn auch nur teilweise natürlich. Aber wenn man sich das vor Augen führt, ist die Dimension des Grauens nochmal eine ganz andere... Für mich war "Zerschunden" ein sehr gut ausgeklügelter, fulminant geschriebener und sehr spannendener "True Crime"-Thriller, der erfreulicherweise den Auftakt zu einer Reihe darstellt. Ich freue mich schon auf einen weiteren Fall und ein "Wiedersehen" mit den Herren Rechtsmedizinern Abel und Tsokos.
Serienkiller als True-Crime-Thriller
von Alex - 26.12.2015
Eine alte Dame kommt vom Einkaufen und direkt hinter ihr ist ihr Mörder. Er stellt sich hinter sie, als sie die Tür zu ihrer Wohnung aufschließt und stößt sie hinein, sie fällt und er ermordet sie mit mehreren Messerstichen. Zusätzlich hinterlässt er seine Signatur auf den Leichen. Für die Polizei und den Rechtsmediziner Fred Abel ein ganz besonderer Fall, denn er Täter beschränkt sich nicht auf eine Stadt oder ein Land, sondern mordet europaweit. Ein erster Tatverdächtiger ist für die Polizei schnell gefunden, doch Fred Abel ist von dessen Unschuld überzeugt. Es ist sein früherer Kollege und alter Freund, Lars Moewig, der seiner Tochter deren letzten Wunsch erfüllen möchte, sie möchte ihren Papa an ihrer Seite haben, wenn sie stirbt. Lilly, die Tochter von Lars Moewig, hat Leukämie und hat nur noch wenige Tage zu leben. Für Fred Abel beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, wenn er es schaffen soll, der Tochter seines Freundes diesen letzten Wunsch zu erfüllen und Lars Moewig rechtzeitig zum Abschied im Krankenhaus ankommt. Der Auftakt zu einer Serie, die zu großen Teilen auf wahren Begebenheiten beruhen ist sehr spannend geschrieben und hat mich gleich von Beginn an gefesselt. Ich konnte mir die Figuren des Buches gut vorstellen und fand die Handlung von vielen Personen sehr sympathisch. Das Buch war flüssig zu lesen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band rund um den bekannten Rechtsmediziner.
--
von Diana E - 03.03.2016
Michael Tsokos - Zerschunden Verlag: Knaur Taschenbuch Die betagte Irina Petrowa wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Als der Gerichtsmediziner und Leiter der Abteilung Extrem-Delikte Dr. Fred Abel die Leiche sieht, fällt ihm sofort die Parole auf, die auf ihren Körper geschrieben wurde. Die Leiche wurde wieder komplett angezogen, Geld und Schmuck entwendet. Wenig später wird eine weitere ältere Frau in London tot aufgefunden, selbes Tatmuster. Der Tatort liegt auch hier nicht weit vom Flughafen entfernt. Aufgrund Zeugenaussagen wird auch schnell ein Täter gefunden. Eine vorläufige DNA Analyse überführt Freds ehemaligen Soldaten-Kumpel Lars Moewig, der in der Nähe beider Tatorte war. Seine Tochter Lilly ist sterbenskrank und eigentlich will er nur bei ihr sein, er beteuert Fred seine Unschuld, doch sein Aggressions-potenzial und die Nähe zu beiden Tatorten sprechen gegen ihn. Fred verspricht ihm den wahren Täter zu finden und ermittelt zusammen mit verschiedenen Behörden aber auch auf eigener Faust, denn der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Lilly hat nur noch wenige Tage zu leben. Der Roman ist flüssig, komplex, teilweise beklemmend, aber überwiegend locker und humorvoll, spannend und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die Handlung ist grausam und brutal, mit einer genialen Mischung aus Spannung, Humor und Charme und einer tollen, gut durchdachten, glaubhaften Story. Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Dr. Fred Abel, rein versetzen, der mir sofort sympathisch, temperamentvoll und gut ausgearbeitet erschien. In seiner Karriere als Gerichtsmediziner bearbeitet er kuriose Todesfälle, angefangen über "grillen in der Garage" bis hin zum "Bauschaum-Desaster" ist einiges dabei, was nichts für sanftere Gemüter ist. Hauptkommissar Markwitz war mir ebenfalls sympathisch, eher gemütlich aber eine tolle Figur in diesem Roman. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/ unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, teilweise brutal und grausam, manchmal etwas vulgär und überraschend. Der intellektuelle, teils humorvolle Schlagabtausch zwischen Dr. Abel und seinen Mitstreitern ist spannend und einfallsreich. Dieses Buch hat mich berührt, war großartig, mitreißend und bereitete mir Freude beim Lesen. Da diese Geschichte aber auch auf wahren Tatsachen beruht, war es entmutigend, was Menschen anrichten können. Der Autor verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge, auch wenn das Ende sehr überraschend war. Eine Fortsetzung zu diesem Buch kann ich mir sehr gut vorstellen. Da ich noch keines der Bücher vom Michael Tsokos kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir sehr gut gefallen. Ein True-Crime-Thriller, der die Langeweile vertreibt und ein paar spannende Lesestunden garantiert. Gruselfaktor vorhanden. Nichts für Zartbesaitete. Das Cover ist ansprechend, für Augen und Tastsinn. In dunklen Farben gehalten, ist die Narbe auf dem Buchdeckel leicht angehoben. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Fazit: Spannend. Brutal. Clever. Faszinierend. Packend. Brachial. Genial. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Zerschunden
von nellsche - 15.10.2015
Die sechsundsiebzigjährige Irina Petrowa macht wie jeden Tag ihren beschwerlichen Einkauf. Als sie sich auf den Rückweg zu ihrer Wohnung macht, hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Ihr Gefühl trügt sie nicht, denn als sie ihre Wohnung aufschließt, wird sie überfallen und brutal in ihre Wohnung gestoßen, so dass sie fällt. Der Täter erwürgt sie mit seinen bloßen Händen, ritzt ihr eine Botschaft in die Haut und durchsucht anschließend die Wohnung nach Beute. Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen für diesen Nachläufer-Raubmord, namlich Lars Moewig. Lars Moewig ist ein alter Freund von Fred Abel. Als Fred ihn im Gefängnis besucht, schwört Lars auf seine Unschuld. Und Fred hat echte Bedenken, dass sein früherer Freund eine solche üble und hinterhältige Tat begangen haben soll. Also verspricht Fred Lars, alles in seiner Macht stehende zu tun, um Lars schnell aus dem Gefängnis zu holen. Doch viel Zeit darf Fred sich nicht lassen, denn die zwölfjährige Tochter von Lars liegt im Sterben und ihr letzter Wunsch ist es, ihren Papa noch einmal zu sehen. Bei seinen Recherchen stößt Fred bald auf weitere Nachläufer-Raubmorde, die sich im europäischen Umland ereignet haben und bei denen die gleiche Botschaft in die Haut der Opfer geritzt wurde. Kann Fred nun beweisen, dass Lars Moewig unschuldig ist? Der Roman gliedert sich in teilweise sehr kurze Kapitel, was ich als positiv empfinde. Jedes Kapitel beschreibt einen anderen Blickwinkel bzw. wird von einer anderen Person heraus erzählt. Dabei gibt es auch immer wieder Rückblicke in eine Zeit vor fünf Jahren. Zu Anfang erschließt sich dem Leser noch nicht, wie diese Zeitsprünge zusammenhängen. Doch je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto mehr lichten sich die Zusammenhänge. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Ich fand den Roman spannend geschrieben, jedoch hat er mich nicht vollends in seinen Bann gezogen. Daher vergebe ich vier Sterne.
Zerschunden
von raschke64 - 25.01.2016
Rechtsmediziner Fred Abel kommt zur Leiche einer ermordeten alten Frau in Berlin, die mit zwei Worten beschriftet wurde. Zeugen können den Täter beschreiben, aber es gibt nicht genug DNA, um ihn genau zu bestimmen. Mit modernen Methoden kann der Täterkreis nur eingegrenzt werden. Die Polizei findet auch bald einen Verdächtigen ohne Alibi - ein Freund von Abel, der sich in den letzten Jahren aber so sehr verändert hat, dass sogar Abel an der Unschuld zweifelt. Doch dann wird in London ebenfalls eine Frau auf gleiche Weise ermordet und wieder ist der Freund in der Nähe ¿ Das Buch ist nach einem wahren Fall entstanden und mit diesem Wissen im Hinterkopf kann man wirklich Angst bekommen, was für Typen in der Welt leben. Interessant waren für mich die Vorgehensweise und die modernen Ermittlungsmethoden der Polizei. Abel ist dann zusätzlich noch ein wenig "Bond" bei seinen Alleingängen. Der Wechsel zwischen den Tatorten und die Rückblenden zum Täter und dessen Vergangenheit verraten dem Leser für meine Begriffe ein wenig zu viel. Die Spannung ist dadurch ein wenig weg. Man weiß, dass der wahre Täter gefunden wird, es geht einzig nur darum, ob das zeitig genug passiert, um Abels Freund noch zu seiner sterbenden Tochter zu lassen. Die am Ende urplötzlich auftauchenden Kinder von Abel fand ich komisch - aber vermutlich dient das als Aufhänger für ein weiteres Buch der Reihe. Alles in allem ist es ein gut lesbares Buch, das keine Langeweile aufkommen lässt. Eine Fortsetzung werde ich gern lesen.
Zerschunden
von Landbiene - 26.11.2015
Meinung über das Cover: Das Cover ist relativ schlicht gehalten, trotzdem gefällt es mir ganz gut. Besonders gut finde ich, dass die Narbe auf der Vorderseite hervorgehoben ist. Also so dass man sie erfühlen kann. Solche Details gefallen mir immer gut. Eigene Inhaltsangabe: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen im nahen Umkreis von europäischen Flughäfen. Er verfolgt alte Damen bis zu ihrer Wohnung um sie dort zu ermorden und mit seiner Parole mit einem Lippenstift zu beschriften. Relativ schnell wird ein Verdächtiger auf Grund einer erweiterten DNA Analyse festgenommen. Der Verdächtige ist ein Freund von dem Gerichtsmediziner Fred Abel. Dieser will seinem altem Freund Lars Möwig helfen und seine Unschuld beweisen. Dazu ermittelt er mehr oder weniger auf eigene Faust. Die Zeit rennt dabei, denn die 12 jährige Tochter von Lars liegt im Sterben und hat nur noch einen Wunsch: Einmal noch ihren Papa sehen.... . Schreibstil: Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, aber mir eine Spur zu detailreich und langatmig. Die Kapitel sind meist kurz, was ich persönlich immer ganz gut finde. Die Kapitel sind auch immer mit Ort, Datum und Uhrzeit gekennzeichnet. Jedoch kam ich trotzdem einmal durcheinander, weil in den Zeiten gesprungen wurde und ich davon ausging das es fortlaufend erzählt wird. Danach habe ich besser darauf geachtet und aufgepasst.. Es wird aus der Sicht von Fred Abel und von der Sicht des Täters geschrieben. Jedoch überwiegt der Anteil von Fred Abel deutlich. Hauptprotagonist: Mit Fred Abel wurde ich irgendwie nicht richtig warm. Irgendwie konnte ich keine richtige Beziehung zu ihm aufbauen. Das ein Gerichtsmediziner auf eigene Faust ermittelt, fand ich schon recht komisch. Vor allem weil es ja ein True Crime ist. Dafür hat er es aber ganz gut rüber gebracht. Seine Schwester hingegen nervte mich regelrecht, wegen den ständigen Vorwürfen, dass er keine Medizin studiert hat um ein Medikament zu erforschen um der Mutter das Leben zu retten. Ich fand diese Person einfach nur störend in der Geschichte. Weiterhin fand ich die Einwürfe von anderen Fällen auch nicht sonderlich gut. Allgemeine Meinung über das Buch: Ich hatte mir wesentlich mehr von diesem Buch versprochen. Bei mir kam das ganze Buch leider keine Spannung auf. Ich hab mich teilweise schon durchquälen müssen. Natürlich ist es erschreckend, dass die Story auf einer wahren Tatsache beruht, aber trotzdem hat es mich nicht sehr berührt. Mir fehlten einfach die typischen Wendungen eines Thrillers und der Täter stand ja schon relativ früh fest. Also nicht wie üblich das der Überraschungsmoment am Ende kommt und der Leser total verblüfft ist. Lange habe ich mir über die Bewertung Gedanken gemacht, aber zusammengefasst, hat es mir weniger gut gefallen....
Hochspannende Mischung aus Fakten und Fiktion
von KimVi - 22.10.2015
Die sechsundsiebzigjährige Irina Petrowa befindet sich auf dem Heimweg vom Supermarkt. In der Berliner Gluthitze, die seit Tagen in der Hauptstadt herrscht, wird jeder Schritt für Irina zur Qual. Mühsam schleppt sie sich in ihren Wohnkomplex. Plötzlich geht alles ganz schnell, denn jemand stößt sie in ihre Wohnung, schließt die Tür und dann bemerkt Irina nur noch einen schwarzen Schatten, der seine Hände um ihren Hals legt. Rechtsmediziner Dr. Fred Abel wird nach dem Auffinden ihrer Leiche an den Tatort gerufen. Abel findet minimale Spuren des Täters. Dadurch lässt dieser sich zwar nicht genau identifizieren, aber eine Eingrenzung ist immerhin möglich. Die Ergebnisse sorgen dafür, dass Lars Moewig ins Visier der Ermittlungen gerät. Der ehemalige Soldat ist Abel bestens bekannt, denn die beiden waren gemeinsam bei der Bundeswehr. Moewig hat für die Tatzeit allerdings kein Alibi und landet in Untersuchungshaft. Er beteuert seine Unschuld und hofft darauf, dass er schnell aus der Haft entlassen wird, denn seine kleine Tochter Lilly ist an Leukämie erkrankt und hat nur noch wenige Tage zu leben. Ihr größter Wunsch ist es, sich von ihrem Vater zu verabschieden. Abel beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er ahnt noch nicht, in welche Gefahr er sich und andere dabei bringt....... Bei Zerschunden handelt es sich um einen True-Crime-Thriller, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Im Nachwort erfährt man, inwieweit sich Fiktion und Realität mischen. Die Handlung wird in verschiedenen Strängen erzählt. Man beobachtet, wie Rechtsmediziner Fred Abel die Ermittlungen aufnimmt und dabei durch halb Europa hetzt. Außerdem ist die kleine Lilly, die nur noch wenige Tage zu leben hat und darauf hofft, ihren Vater noch einmal zu sehen, Teil der Handlung. Es gibt außerdem Rückblicke in die Vergangenheit eines äußerst brutalen Killers. Das Buch besteht aus fast 100, manchmal recht kurzen, Kapiteln. Da jedes mit dem Handlungsort, Datum und Uhrzeit versehen ist, fällt es leicht, die Übersicht über die unterschiedlichen Perspektiven zu behalten. Der Schreibstil wirkt zunächst etwas knapp und eher distanziert. Daran gewöhnt man sich allerdings recht schnell, denn schon nach kurzer Zeit gerät man in den Sog der Handlung und möchte unbedingt wissen, wie sich die Handlungsfäden verknüpfen und mit welchem Killer man es hier zu tun hat. Fred Abel ist ein sehr sympathischer Hauptprotagonist. Der Rechtsmediziner hat das Herz auf dem richtigen Fleck und scheut sich nicht, auch mal etwas zu riskieren. Man kann deshalb wunderbar mit ihm mitfiebern und gebannt seine Jagd durch halb Europa verfolgen. Durch das Fachwissen von Michael Tsokos wirkt der Rechtsmediziner besonders authentisch. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen dieses True-Crime-Thrillers allerdings nicht sein, denn der Killer geht mit seinen Opfern äußerst brutal um. Das Wissen, dass das Geschehen auf einer wahren Begebenheit beruht, verstärkt den Gänsehautfaktor beim Lesen zusätzlich. An einer zuweilen recht vulgären Ausdrucksweise, sollte man sich auch nicht stören, doch selbst die wirkt nicht aufgesetzt und übertrieben, sondern passend zu den entsprechenden Szenen. Die aufgebaute Spannung ist durchgehend spürbar und kann sich zum Ende hin sogar noch steigern. Michael Tsokos gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen Handlungsfäden zum Schluss stimmig zu verbinden. Ein Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man unbedingt erfahren möchte, wie es mit Dr. Fred Abel weitergeht. Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Die hochspannende Mischung aus Fakten und Fiktion konnte mich restlos überzeugen. Ich war so gebannt von der Handlung, dass ich das Buch beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich unbedingt erfahren möchte, wie es weitergeht. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit dem sympathischen Rechtsmediziner.
Nichts für schwache Nerven
von Rebecca1120 - 03.12.2015
Die Hauptperson, Fred Abel, ist Rechtsmediziner beim BKA, Abteilung Extremdelikte am Menschen tätig. Seine Arbeit beschränkt er aber nicht nur auf die gerichtsmedizinische Untersuchung der Toten, sondern zieht auch die Analyse der Hintergründe mit ein, so dass er auch Tätigkeiten mit aufgreift, die nicht unmittelbar zu seiner Aufgabe gehören. Zweckdienlich dabei ist sein großes "Netzwerk", dass über ganz Europa unter den Gerichtsmedizinern existiert. Erst so ist es ihm möglich die Nachläufermorde an älteren Damen als das zu identifizieren was sie wirklich waren - kaltblütige Morde eines Psychopathen. Eine große Hilfe bei der Aufklärung ist ihm dabei sein Freund, der Profiler beim BKA Timo Jankowski. In diesem Fall wird die Brisanz seines Falls dadurch gesteigert, dass der Hauptverdächtige sein langjähriger Jugendfreund ist, der nun in Haft sitzt während seine Tochter nur noch wenige Tage zu leben hat. Der Thriller ist brillant geschrieben und hat mich voll in seinen Bann gezogen. Allerdings sind die detaillierten Schilderungen zu den Verletzungen und die daraus resultierenden pathologischen Untersuchungen nichts für schwache Nerven. Aber mir gefällt¿s. Zwischendurch kommt auch immer wieder der trockene Humor des Autors zum Tragen. Beispielsweise beschreibt er gleich am Anfang des Buches die Todesursache folgendermaßen: " Jedenfalls hatte das Klebeband zusätzlich die Nasenlöcher verschlossen, was mit dem Leben von Kowalke nicht lange vereinbar gewesen ist." Herrliche Formulierung! Außerdem nutzt der Autor seine berufliche Sicht um Eigenschaften von Gegenständen zu beschreiben. Er spricht beispielsweise von "eiterfarbener" Fassade - da kann sich doch gleich jeder was darunter vorstellen. Nicht gefallen, weil für mich nicht schlüssig und nachvollziehbar, hat mir das Ende, als Abel vor der Haustür seiner Schwester zusammengeschlagen wird. Trotz Schädelbasisbruch ist er in der Lage diesen an sich zu diagnostizieren und seiner Schwester Abweisungen für das Erste-Hilfe-Team zu erteilen. Glaub ich nicht - deshalb 1 * Abzug.
Zerschunden
von trucks - 28.09.2015
Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt. Der Auftakt zu einer hochspannenden Serie, die auf authentischen Fällen und echten Ermittlungen basiert - von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. "Nichts ist so grausam wie die Realität - eine fulminante Mischung aus Fakten und Fiktion!" Sebastian Fitzek Da kann ich Herrn Fitzek nur zustimmen. "Zerschunden" ist sehr gut recherchiert, man merkt an jedem Kapitel, dass sich Herr Tsokos mit der Materie auskennt. Sowas kann man nicht ohne fulminantes Wissen schreiben. Sehr spannend geschrieben, ein echter Page-Turner, den die Authentizität noch glaubwürdiger und interessanter macht.
Der Miles-and-More-Killer
von Gisel - 29.11.2015
Ein Serienkiller schlägt europaweit in der Nähe von Flughäfen zu. Er ist ein Nachgänger, einer, der sein Opfer beim Nachhausegehen verfolgt und ihnen dann in ihrer Wohnung Gewalt antut. Die Opfer dieses Täters sind alte, alleinstehende Frauen, auf deren Körper er eine ganz eigenartige Signatur hinterlässt. Der Rechtsmediziner Fred Abel wird auf den Fall aufmerksam. Verdächtigt wird ein alter Freund von ihm, dessen Tochter im Sterben liegt. Viele Indizien sprechen gegen Lars Moewig. Abel verspricht seinem alten Freund, den tatsächlichen Täter zu finden. Wie auch Fred Abel muss sich der Leser lange mit dem Verdacht auf seinen alten Freund herumschlagen, zu viel spricht gegen dessen Unschuld. Mit der Krebserkrankung von Moewigs kleiner Tochter beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, den scheinbar keiner der Beteiligten gewinnen kann. Mit diesem Buch legt der Autor Michael Tsokos einen True-Crime-Thriller vor: In der Danksagung nach der Auflösung des Falles beschreibt er, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit aufbaut - den Miles-and-More-Killer gibt es wirklich. Damit ist schon eine ganze Menge Gänsehaut garantiert. So verspricht das Buch Spannung pur, und es hält dieses Versprechen auf höchstem Niveau ein. Durch den Perspektivenwechsel kann der Leser sich in die verschiedenen handelnden Personen versetzen. Das ist besonders gruselig, wenn Tsokos die Gedankengänge des Mörders plausibel nachvollzieht. Zudem erlaubt der Autor ganz nebenbei einen Einblick in den Beruf des Rechtsmediziners, der mit viel Herzblut bei der Arbeit ist. Dies ist das zweite Buch von Michael Tsokos, das ich lese, das erste war in Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek. Beide Bücher sind äußerst spannend geschrieben, und das vorliegende Buch ist der Auftakt zu einer Reihe über den Gerichtsmediziner Abel. Dieser erste Band endet in einem Cliffhanger, der reißerischer nicht hätte sein können. Aber auch das passt zu dieser Reihe und macht Lust auf die Fortsetzung.
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von Bücherwurm78 - 18.11.2015
Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Schon mit dem Prolog wurde Spannung erzeugt. Und es ging dann auch gleich weiter, mit der Ermordung einer alten Dame. Eine seltsame Botschaft hat der Täter auf der Toten hinterlassen. Schon die ersten Seiten machen gleich am Anfang Hoffnung auf einen wirklich sehr spannenden und vielversprechenden Thriller, und das war das Buch auch. Die Schreibweise gefällt mir sehr gut, sehr flüssig geschrieben, so dass ich das Buch auch "verschlungen" hatte. Man musste sich durch keine faden Stellen durchkämpfen, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen mochte. Auch die Beschreibungen über einzelne Personen gefallen mir gut, sachlich und nicht zu ausschweifend. Die Hauptperson, der Rechtsmediziner Dr. Fred Abel kommt beim Leser sehr sympathisch an. Er lebt für seinen Beruf, setzt sich aber auch für Freunde und Bekannte ein, wie hier im Buch für einen alten Gefährten, Lars Moewig, der wohl unschuldig hinter Gittern sitzt, während seine 12jährige Tochter Lilly im Sterben liegt. Der Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit, was das Lesen noch spannender macht. Fazit: Richtig gut und spannend geschrieben und ich würde mich sehr über einen nächsten Thriller mit Dr. Abel freuen.
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