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Mordsmäßig Münchnerisch

20 Stadtteilkrimis & Rezepte. Originalausgabe. Krimifreunde, Münchner, München-Touristen.
Taschenbuch
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Die Krimianthologie für ganz München!
Schwabing oder Giesing? Hasenbergl oder Bogenhausen? Isarvorstadt oder Pasing? Jeder Münchner Stadtteil hat einen ganz eigenen Flair und bietet damit auch einen ganz individuellen Rahmen f&uu... weiterlesen
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Mordsmäßig Münchnerisch als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Mordsmäßig Münchnerisch

ISBN: 3940839558
EAN: 9783940839558
20 Stadtteilkrimis & Rezepte.
Originalausgabe.
Krimifreunde, Münchner, München-Touristen.
Herausgegeben von Ingrid Werner
Hirschkäfer Verlag

9. März 2017 - kartoniert - 216 Seiten

Beschreibung

Die Krimianthologie für ganz München!
Schwabing oder Giesing? Hasenbergl oder Bogenhausen? Isarvorstadt oder Pasing? Jeder Münchner Stadtteil hat einen ganz eigenen Flair und bietet damit auch einen ganz individuellen Rahmen für mörderisch gute Geschichten! Wo mordet es sich leichter, böser, frecher oder schweißtreibender? Die Krimiautorin Ingrid Werner stiftete Kolleginnen und Kollegen dazu an, dieser Frage nachzugehen.

Bei jeder Geschichte gibt es zudem das Rezept für eine bayerische Spezialität, das tod­sicher gelingt und schmeckt.

Eine lesenwerte Blutspur quer durch zwanzig Münchner Viertel ziehen:
Martin Arz, Joachim Biedermann, Bettina Brömme, Angela Esser, Werner Gerl, Lisa Graf-Riemann, Ursula Hahnenberg, Thomas Kastura, Iris Leister, Beatrix Mannel, Nicole Neubauer, Ottmar Neuburger, Manuela Obermeier, Ricarda Oertel, Regina Ramstetter, Heidi Rehn, B.a. Robin, Ingeborg Struckmeyer, Ingrid Werner und Moses Wolff
Bewertungen unserer Kunden
mörderisch gute Hommage an München
von Elke Seifried - 07.04.2017
Krimiautorin Ingrid Werner, die mich schon mit einigen ihrer Krimis begeistert hat, hat sich hier erfolgreich an die Herausgabe eine Krimianthologie gewagt. Sie hat selbst dazu beigetragen, aber auch wirklich tolle Kurzstorys von 19 weiteren Schriftstellerkollegen und Kolleginnen versammelt, die einen direkt nach München versetzen, einem den Duft von traditioneller bayrischen Küche um die Nase wehen lassen und mörderisch gut unterhalten. Zwanzigmal geht es hier mehr oder weniger kriminell zu. Die allermeisten Storys haben mir wirklich sehr gut gefallen, mit nur zwei konnte ich etwas weniger anfangen, insgesamt eine tolle Ausbeute bei 20 verschiedenen Titeln. Zu meinen Highlights zählt sicher das spritzig, witzig erzählte "Vorruhestand" von B.a. Robin. Ich konnte super viel schmunzeln und die Geschichte sprudelt nur so an originellen Wortschöpfungen, da wird Taschendiebstahl schon mal als Secondhandhandel mit Sachen zu einem Einstandspreis null verkauft und wenn das Geschäft nicht mehr so läuft, kann es heißen, "Seit Wochen führt mein rückläufiger Umsatz zu einer Gesundschrumpfung meines Anlagevermögens in Hüftgold." Die Autorin muss ich auf jeden Fall auf dem Radar behalten. Grandios fand ich auch "Die Venus vom Nockherberg" von Manuela Obermeier, die ich bisher auch verpasst habe, nicht nur, aber allein schon wegen der regional typischen Schimpfwörter wie "mopsgedackelter Spitz", "aufgedackelte Zugraste" oder auch "aufgstellten Mausdreck". Die Vielfalt ist groß, man darf als Leser ganz viel schmunzeln, darf mit auf verzwickte Ermittlungen gehen. Einmal geht es dabei sogar in eine völlig neue technische Welt. Hier hat mir der Kommentar Schöne neue Welt. Ich kanns kaum erwarten, bis ich morgens um sieben mit der Zahnpastatube reden kann! , besonders gut gefallen. Einige Geschichten sind dabei, die mich nachdenklich und auch ein bisschen traurig zurück gelassen haben. Manche haben mich regelrecht verblüfft, indem sie auf nur wenigen Seiten unheimlich viel Krimifeeling und Emotionen geschafft haben und bei manchen ging es auch richtig eklig zu, Gänsehautfaktor inbegriffen. Dies ist nicht meine erste Krimianthologie, die sich auch kulinarisch in eine bestimmte Region begibt. Ich komme nicht direkt aus München, wohne aber in der Nähe und habe mich riesig darüber gefreut so viele Schauplätze beim Lesen wiederzuerkennen. Spaziergänge mit Taschendieben in der Fußgängerzone, vorbei am Glockenspiel am Marienplatz hin zum Platzl, ein Mord am Friedensengel, die Wiesn als Ort für Finanzsünder und erbsenzählende Fahnder, Schwabing und Kunstraub oder der für München so typische Biergarten, als Treffpunkt fürs erste und letzte Internetdate, versetzen den Leser mitten in die Stadt. Man bekommt Geheimtipps, so ist z.B. eine Fahrt mit der Tram 19 eine recht günstige Stadtrundfahrt. Lokale werden mit ihren Spezialitäten genannt. So weiß ich jetzt z.B., dass es bei Schubecks keine Schweinshaxe gibt, dafür aber in diversen anderen Wirtshäusern, aufgeschlüsselt nach bester Soße, besten Ködeln und Knusprigkeit. Interessant fand ich auch über unterirdische Flüsse im Glockenbachviertel zu erfahren, die ich bisher noch nicht kannte. Toll ist, dass auch an legendäre, lokale Persönlichkeiten wie Karl Valentin oder Ferdel Weiß gedacht wird. Allen Krimis ist gemein, dass im Verlauf ein typisch bayrisches Gericht entweder verzehrt oder zumindest erwähnt wird. Genau dieses findet man unmittelbar im Anschluss dann als Rezept, sodass man sofort den Kochlöffel schwingen kann. Deftige Hausmannskost, wie Schweinshaxe, Traditionelles wie Saures Lüngerl, oder typisch für den Biergarten Steckelfisch und Obazta sind hier ebenso vertreten, wie auch ein Rezept für den süßen Senf, der bei einer Weißwurst, die man zuzeln muss, nicht fehlen darf. Auch die eher "Süßen" kommen mit Topfenstrudel, Auszogne, Reiberdatschi und Hollerkücherl sicher auf ihre Kosten. Dradiwixpfeiferl dürfen natürlich allein schon wegen dem originellen Namen nicht fehlen. Und mit Schinkennudeln ist sogar an Kochanfänger gedacht. Folgende Autoren sind mit ihren Kurzgeschichten beteiligt: Martin Arz, Joachim Biedermann, Bettina Brömme, Angela Esser, Werner Gerl, Lisa Graf-Riemann, Ursula Hahnenberg, Thomas Kastura, Iris Leister, Beatrix Mannel, Nicole Neubauer, Ottmar Neuburger, Manuela Obermeier, Ricarda Oertel, Regina Ramstetter, Heidi Rehn, B.a. Robin, Ingeborg Struckmeyer, Ingrid Werner und Moses Wolff. Einige Autoren waren mir bereits vorab bekannt. Einige kannte ich bisher noch nicht, werde mir ihren Namen aber ganz sicher merken und nach weiteren Titeln Ausschau halten, weil mich ihr Schreibstil begeistert hat. Ein toller Nebeneffekt solcher Anthologien, meine ich. Alles in allem hat mir "Mordsmäßig Münchnerisch" wirklich sehr gut gefallen, weshalb es auch noch 5 Sterne verdient.
spannende und unterhaltsame Kurzkrimigeschichten rund um münchen
von Katharina Richter - 11.04.2017
Die Autorin Ingrid Werner wagt sich hier an die Krimianthologie und präsentiert uns 20 Kurzkrimigeschichten.Jede Geschichte ist von einem anderen Autor und hat seine eigene Handlung.So erleben wir die unterschiedlichsten Charaktere,Orte und Stimmungen .Die Protoganisten werden immer sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir bildlich gut vorstellen.Viele Szenen werden in den einzelnen Geschichten sehr gut dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Geschickt verstehen es die Autoren in Ihrer Geschichte Spannung und Witz zu vereinen.So amüsiert man sich teilweise und schmunzelt über manche Situation.Auch verstehen es die Autoren uns die Münchner Gegend zu präsentieren und wir werden an die unterschiedlichsten Orte dieser Stadt verführt.Das hat mir sehr gut gefallen. Am Ende der Geschichten finden wir ein bayerisches Rezept,welches passend zu dieser Lektüre ist.Diese verführen einen zum Nachkochen und probieren. Auch das Cover finde ich sehr gut gestaltet und es passt genau zum Buchtitel und den Geschichten. Mir hat das Lesen dieser Geschichten viel Freude bereitet und ich hatte spannende aber auch amüsante Lesemomente.Für Leseliebhaber von Kurzkrimigeschichten ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.
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