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Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Historischer Roman. 'Die Henkerstochter-Saga'.
Taschenbuch
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Ein Henker als Serienmörder
Der Schongauer Henker Jakob Kuisl reist im Februar 1672 mit seiner Familie zum Scharfrichtertreffen nach München. Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu eingeladen - eine große Ehre. Kuisl hofft,... weiterlesen
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Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf
Autor/en: Oliver Pötzsch

ISBN: 3548288375
EAN: 9783548288376
Historischer Roman.
'Die Henkerstochter-Saga'.
Ullstein Taschenbuchvlg.

14. Juli 2017 - kartoniert - 681 Seiten

Beschreibung

Ein Henker als Serienmörder
Der Schongauer Henker Jakob Kuisl reist im Februar 1672 mit seiner Familie zum Scharfrichtertreffen nach München. Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu eingeladen - eine große Ehre. Kuisl hofft, unter den Ratsmitgliedern außerdem einen Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden. Barbara ist verzweifelt: Sie ist ungewollt schwanger und traut sich nicht, ihre Notlage ihrem Vater zu offenbaren. Dann kommt in München eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht, und Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Alle Morde tragen die Handschrift eines Scharfrichters. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf ...
Der siebte Band der beliebten Henkerstochter-Serie

Portrait

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, war jahrelang Filmautor beim Bayerischen Rundfunk und lebt heute als Autor in München. Seine historischen Romane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht.

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Bewertungen unserer Kunden
mörderisches München
von andrea tandel - 20.07.2017
Endlich wurde der Schongauer Henker Jakob Kuisl in den Rat der Zwölf aufgenommen. Zu seinem ersten Ratstreffen nach München, begleitet ihn seine gesamte Familie. Eigentlich erhofft er sich unter den Ratsmitgliedern einen Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden. Was Kuisl jedoch nicht weiß: Barbara ist ungewollt schwanger geworden. Eine große Schande zu der damaligen Zeit. Die Münchner sehen nicht gerne, dass der Rat bei ihnen vor den Toren tagt und als dann auch noch ein paar Mädchen ermordet aufgefunden werden, gibt man den Henkern die Schuld. Kuisl und seine Familie versuchen herauszufinden wer hinter den grausigen Morden steckt, die die Handschrift der Henker trägt. Das Buch ist super gut und flüssig geschrieben. Es hat mir sehr gut gefallen. Habe bis zum Schluss gerätselt wer nun der Mörder ist und was hinter den Taten steckt. Oliver Pötsch wusste wie er mich an das Buch fesseln konnte. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen, wollte endlich wissen wer es war. Man erhält auch einen guten Einblick in das München von 1672. Durch die zwei Zeichnungen von München wusste man sofort wo die einzelnen Schauplätze zu finden sind. Daumen hoch. Ein muss für alle Kuisl-Fans.
Das Amulett mit der Frau im Strahlenkranz
von Hennie - 18.07.2017
"Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" von Oliver Pötzsch ist bereits der siebte Band einer Historienreihe. Für mich war es das allererste Buch über die Henkerstochter. Ich fühlte mich von der 655 Seiten umfassenden Geschichte von Beginn an auf angenehme Weise vereinnahmt. Sofort war ich mittendrin im turbulenten Geschehen des 17. Jahrhunderts. Der Roman beginnt dramatisch an einem Sommertag des Jahres 1649 in München. Ein junges Mädchen erwacht in einem kalten, feuchten, erbärmlich stinkendem Verlies. Der Ort ist ihr fremd. Sie wurde gefesselt und geknebelt. Wer hat ihr das angetan? Bald merkt sie mit heillosem Erschrecken und tiefer Angst, dass sie eingemauert wird. Warum? War sie jemandem zu lebenslustig? Dann erfolgt ein Zeitsprung - mehr als 20 Jahre später - , ins Jahr 1672. Magdalena, die Tochter des Schongauer Scharfrichters Jakob Kuisl und inzwischen die Ehefrau des Stadtarztes Simon Fronwieser, wörtelt sich heftig mit dem Lehrer Weininger. Ihr neunjähriger, begabter Sohn Peter war wieder einmal blutig geprügelt worden von den reichen Patrizierkindern. Der Makel der ehrlosen Abstammung klebte auch an ihm. Währenddessen tollt der 60jährige Jakob Kuisl, der Henker, mit seinen Enkeln Paul und Sophia auf dem Eis. Er ist voller übermütiger Freude, dass er in den Rat der Zwölf aufgenommen wurde. Demnächst findet das Treffen der berühmtesten und besten Henker Bayerns in München statt. Seine ganze Familie, bestehend aus den beiden Töchtern Magdalena und Barbara, seinem Schwiegersohn und den drei Enkeln, soll ihn dorthin begleiten. Kaum in München angekommen nach einer nicht ungefährlichen Floßfahrt auf der Loisach und der Isar, stapft Kuisl in eine heruntergekommene Siedlung. Dort findet er als erstes die Leiche eines jungen Mädchens. Und schon ist er wieder mittendrin im Sog des Ermittelns... Die mitunter temporeichen Handlungen sind sehr vielfältig und führen alle bei einem Mitglied der Kuisl-Familie wieder zusammen. Jeder spielt eine wichtige Rolle bei den verschiedenen Unternehmungen, die der Aufklärung der Mädchenmorde dienen. Dabei gibt es sehr gefährliche Situationen zu überstehen. Die Geschichte endet für den Mörder dramatisch und mit überraschendem Ausgang. Für die Familie Kuisl gibt es am Schluß so etwas wie ein Happy-End. Und damit wohl in nächster Zeit einen achten Band!? Ich würde mich sehr freuen. Der Autor schreibt sehr lebendig über die Lebens- und Arbeitsweise der Menschen im 17. Jahrhundert. Seine Charaktere wirken natürlich und sehr anschaulich (z. B. Meister Hans mit weißem Haar und roten Augen). Ihre Sprache ist teilweise deftig, direkt und schnörkellos. Als schöne Zugabe empfinde ich die Stadtkarten Münchens und die Dramatis Personae im Vorspann des Buches. So behält man leichter den Überblick über die Vielzahl der handelnden Personen. Es sind immerhin annähernd vierzig. Im Anschluß erwartet den Leser ein "Kleiner Münchner Stadtführer". Man merkt "Der Henkerstochter" die gründliche, detail- und aufschlußreiche Recherche an und Oliver Pötzsch die Liebe zu seiner Heimatstadt München. Fazit: Band 7 ist für mich ein besonders gelungener, unterhaltender, historischer Roman! Das Schöne ist, ich kannte die Vorgänger nicht und hätte auch nicht bemerkt, das es welche gibt. Es ist ein eigenständiges Werk. Meine Bewertung: fünf von fünf Sternen
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von dorli - 26.07.2017
"Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" ist bereits der siebente Band mit dem Schongauer Henker Jakob Kuisl und seiner lebhaften Familie - das Buch ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Diesmal geht es für den brummigen Kuisl und seinen Anhang zum Scharfrichtertreffen nach München. Kuisl wurde in den Rat der Zwölf, dem obersten Gremium der bayrischen Scharfrichterzunft gewählt - eine große Ehre für den mittlerweile fast 60-Jährigen. Das Zunfttreffen ist jedoch nicht der einzige Grund für die Familie Kuisl/Fronwieser, nach München zu reisen. Kuisl möchte die Gelegenheit nutzen, um einen geeigneten Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden, Magdalena hofft auf einen Platz im Jesuitenkolleg für ihren Sohn Peter und Simon möchte dem angesehenen Münchner Arzt Malachias Geiger sein Traktat über Sauberkeit und Gesundheit vorstellen und um eine Empfehlung für sein Buch bitten. Neben den persönlichen Angelegenheiten der Akteure ist natürlich auch deren Spürsinn wieder gefragt - ein Frauenmörder treibt in München sein Unwesen und Kuisl wird um Mithilfe bei den Ermittlungen gebeten. Auch gilt es Münzfälschern auf die Spur zu kommen. Und Simon bekommt einen ganz besonderen Auftrag von der Kurfürstin persönlich: ihr Hund ist verschwunden und Simon soll den Basset suchen. Oliver Pötzsch wartet auch in diesem Band wieder mit einer tollen Mischung aus Spannung und Historie auf. Mit seinen detailreichen Beschreibungen und ausführlichen Schilderungen zeichnet der Autor ein facettenreiches und glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit. Er erzählt sehr unterhaltsam, jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich nicht nur ruckzuck mittendrin im Geschehen war, sondern auch durchweg bestens mit Kuisl & Co. mitfiebern und miträtseln konnte. Die Figuren wirken echt und authentisch, sie haben Persönlichkeit, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenarten. Es war wieder sehr spannend, die Wege der Akteure zu verfolgen, ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten und vor allen Dingen hat es wieder großen Spaß gemacht, die Schongauer Spürnasen bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Nicht nur von den jeweiligen Erlebnissen der Akteure wird spannend und detailreich berichtet, auch die Beschreibungen der Schauplätze sind äußerst gut gelungen - das frühneuzeitliche München wird von Oliver Pötzsch prima in Szene gesetzt, so dass ich mir die Handlungsorte und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen konnte. Als Bonus gibt es im Anhang des Buches einen kleinen Stadtführer, der dazu einlädt, auf den Spuren der Henkerstochter zu wandeln. "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" hat mich durchweg begeistert. Die Handlung ist abwechslungsreich, glaubwürdig und von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Figuren sind ausdrucksstark, die Dialoge lebhaft. Auch wenn Jakob Kuisl nicht mehr der Jüngste ist, hoffe ich sehr, dass es noch weitere Abenteuer mit ihm und seiner munteren Familie geben wird.
Historische Spannung in Serie
von Elisabeth S. - 01.08.2017
Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf von Oliver Pötzsch ist ein historischer Krimi mit Spannung bis zum Schluss. Im siebten Band um die Henkersfamilie Kuisl (und meinem bisher ersten) geht es darum, dass der Schongauer Henker Jakob Kuisl endlich in den Rat der Zwölf berufen wurde. Deswegen muss die ganze Familie Kuisl nach München reisen. Doch jeder hat dabei auch seine eigenen, zum Teil geheimen Pläne im Blick. Die jüngste Tochter Barbara soll verheiratet werden, versucht dabei selbst ihre ungewollte Schwangerschaft zu verbergen, bis sie unter der Haube ist. Insgesamt wird es ein abenteuerlicher Münchenbesuch, bei dem eine Mordserie an jungen Mädchen aufgeklärt und eine Münzfälscherbande entlarvt wird. Ganz nebenbei gibt es natürlich viele persönliche Verwicklungen - positive und negative. Aber mehr soll natürlich noch nicht verraten werden. Insgesamt sei das Buch allen ans Herz gelegt, die Krimispannung und gelungene historische Settings mögen. Es war für mich auch kein Problem, dass ich die Bände 1 bis 6 noch nicht gelesen habe, ich habe alles gut verstanden und dir familiären Beziehungen ohne Probleme überblickt.
Spannender historischer Roman
von Tiana - 27.08.2017
Da ich sehr gern historische Romane lese, habe ich Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf förmlich verschlungen. Ich habe beim Lesen durch Zufall erst gesehen, dass dieses Buch bereits der siebte Band einer Reihe ist - allerdings konnte man dieses Buch auch sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Natürlich wären einem die Charaktere vertrauter gewesen, zu Beginn wurde die Beziehung der Personen zueinander aber so gut dargestellt, dass man problemlos in die Geschichte hineinfinden kann. Das Buch handelt vom Scharfrichter Jakob Kuisl, der in den Rat der Zwölf aufgenommen wird, weswegen er mit seiner gesamten Familie zum Treffen der Henker nach München reist. Auf diesem Wege möchte er auch gleich seine jüngste Tochter Barbara verheiraten. Kaum in München angekommen, wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die offenbar hingerichtet wurde. In den folgenden Tagen tauchen immer mehr Frauenleichen auf - Kuisls Neugier ist geweckt und er macht sich gemeinsam mit seinen Töchtern, seinem Schwiegersohn und seinem Henkerskollegen Deibler auf die Spur des Mörders. Dass auch noch eine Gruppe von Münzfälschern München heimsucht, macht die ganze Angelegenheit nicht leichter. Dann fällt auch noch der Verdacht auf die Henker des Rats.... Ich fand das Buch von Anfang an recht spannend, was zum einen an der vom Autor geschaffenen Atmosphäre lag, zum anderen daran, dass man immer wieder neue Details erfuhr, die einen am eigenen Verdacht zweifeln ließen. Unterm Strich muss ich gestehen, dass ich bis kurz vor Schluss nicht wusste, wer hinter den Morden steckt - besser kann es ja gar nicht sein, denn nichts ist schlimmer, als nach den ersten Seiten schon die Auflösung zu kennen. Wie in historischen Romanen üblich sind einige der Aktionen der Charaktere ein wenig zu übertrieben riskant, aber dadurch bleibt es auch dauerhaft spannend. Mir hat das Lesen jedenfalls viel Spaß gemacht und ich werde definitiv auch die anderen Bände der Henkerstochter noch lesen!
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von Anonym - 28.07.2017
Inhalt: Jakob Kuisl reist 1672 mit seiner Familie zum Henkerrat nach München. Gleichzeitig möchte er sich unter den Henkern und deren Gesellen nach einem Mann für Barbara umschauen. Jedoch ohne von der Schwangerschaft Barbaras zu wissen. Diese weiß zwar, dass eine baldige Heirat sie von der Schande bewähren könnte, doch von der Heirat überzeugt ist sie dennoch nicht. Schon kurz nach der Ankunft trifft die Familie auf ein Mordopfer, welchem in kurzer Zeit einige andere folgen und auch vor den Kuisils und den Henkern macht der Mörder keinen Halt. Bei so vielen Toten dauert es nicht lang bis der Rat in den Fokus der Bevölkerung gerät. Zur selben Zeit sind auch noch Münzfälscher unterwegs. Simon gerät in Verdacht, als er unwissend mit einer gefälschten Münze bezahlen will. Währenddessen trifft Peter auf Bayerns Kronprinzen, der ihn beauftragt seinen Hund zu finden. So hat jedes Familienmitglied der Kuisils viel zu tun. Meine Meinung: Dies war mein erster Roman von Oliver Pötzsch und ich wurde sofort überzeugt. Obwohl es der siebte Band ist, habe ich mich sehr gut zurechtgefunden. Die Familie wird langsam eingeführt, sodass die vielen Personen mir keine Schwierigkeiten bereitet haben und ich mich gut orientieren konnte. Die Schreibweise hat mich direkt ins 17.Jahrhundert zurückversetzt und auch die Handlung hat mich sofort gefesselt. So gibt es für die Familie Kuisil viele Fälle gleichzeitig zu lösen, sodass viel Spannung aufgebaut wird. Dies ist eindeutig einer meiner Lieblinge unter den historischen Romanen.
liebevoll versponnener historischer Krimi, toll geschrieben
von Rebecca1120 - 05.07.2017
Zwölf in den Rat gewählte Henker aus Bayern treffen sich zur Klausur in der Münchner Aue. Doch ihr Treffen wird von grausamen, auf Henkerart ermordeten jungen Frauen überschattet. Da Jakob Kuisl, der Schongauer Scharfrichter mit seiner gesamten Familie nach München angereist ist, versuchen alle, jeder auf seine Weise diese Mordserie aufzuklären. Ich muss sagen: ich bin begeistert von diesem historischen Krimi. Obwohl dies war mein erster Roman aus der Henkerstochter-Serie war, ist es mir leicht gefallen die Familie um Jakob Kuisl kennen und mögen zu lernen. Dabei haben die Söhne von Magdalena Peter und Paul am besten gefallen. Der draufgängerische Paul, der keiner Auseinandersetzung aus dem Weg geht, und im Gegensatz dazu der harmoniebedürftige, vor seinen Taten erst den Kopf befragende Peter - unterschiedlicher können zwei Brüder wohl nicht sein. Obwohl Magdalena Fronwieser als Henkerstochter mit den Titel des Buches prägt, ist in meinen Augen ihre Rolle hier eher klein, wenn auch nicht weniger gefährlich. Manchmal habe ich mich beim Lesen gefragt: wie kann sie als Mutter sich solcher Gefahren aussetzten? Ich wüsste gerne wovon der vom Autor versprochene neue historische Roman handeln wird. Denn Jakob scheint mir nun in die Jahre gekommen zu sein und sicher bald in Ruhestand zu gehen. Außerdem wird ja nun ein Teil der Familie in Schongau und der andere in München wohnen. Ich bin jedenfalls schon mal gespannt. Toll fand ich auch, welche Mühe Oliver Pötzsch sich am Ende des Romans gemacht hat und uns als Leser noch historische Touren durch München und Umgebung vorgeschlagen hat. Tolle Idee, Danke! Von mir gibt¿s für diesen historischen Krimi 5 Lesesterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
... macht Lust auf mehr
von Ameland - 18.07.2017
Der Henker Jakob Kuisl wird zum Scharfrichtertreffen nach München eingeladen - erstmals wird er in den Rat der Zwölf aufgenommen, was eine große Ehre ist. Es ist Brauch, dass der frisch Berufene mit seiner Familie anreist und diese vorstellt. Einige Familienmitglieder verbinden mit dieser Reise auch private Hoffnungen. Die Tochter Magdalena erhofft sich für ihren Sohn Peter einen Schulplatz bei den Jesuiten; der Schwiegersohn Simon möchte einen bekannten Arzt treffen und ihm sein Konzept für sein Buch präsentieren und Jakob selbst hofft auf einen Ehemann für seine jüngere Tochter Barbara. Bei den Kuisls handelt es sich um eine ganz normale Familie mit mehr oder minder alltäglichen Problemen. Das ist meines Erachtens das Geheimnis, was diese Familie so sympathisch macht. In München werden sie erstmal mit ermordeten jungen Mädchen, Geldfälschern, Kupplern und einem entlaufenen Schoßhündchen konfrontiert. Bei der Aufklärung dieser unterschiedlichen Fälle ist die gesamte Familie involviert. Ganz nebenbei bekommt man einen guten Einblick in die Lebensverhältnisse des 17. Jahrhunderts - von Hygiene war damals noch nicht die Rede. Bei einigen Beschreibungen war ich doch froh, im Hier und Jetzt zu leben. Bei der Henkerstochter und der Rat der Zwölf handelt es sich bereits um Band 7 der Serie. Es hat mich nicht gestört, dass ich die Vorgängerbände nicht kannte. Es ist ein sehr gut recherchierter Roman, der sich aufgrund des tollen Schreibstils liest wie nix. Es ist unterhaltsam und durchgehend spannend. Von mir bekommt das Buch wohlverdiente 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung. Ich bin dann mal auf dem Weg in die Buchhandlung mir die Vorgänger besorgen.
Die Henkerstochter und der Rat der 12 - mega spannend
von kabru712 - 10.07.2017
Wow, das nenne ich mal ein spannendes Buch. Ab der Hälfte hätte ich es eigentlich nicht mehr aus der Hand legen können, aber irgendwann muss man ja auch mal essen und schlafen. Dieses war mein erstes Henkerstochter-Buch und ich bin restlos begeistert. Ich hatte die leichte Befürchtung, dass es stellenweise ohne Kenntnis der ersten Bücher schwer verständlich ist. Die war zum Glück völlig unbegründet. Die Familie Kuisl wird perfekt vorgestellt, der Fall ist in sich komplett abgeschlossen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt des Buches das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlen würde. Zur Geschichte: Ein Kriminalroman, der im München des 17. Jhds. spielt, ist natürlich eine tolle Idee. Auch ohne Spurensicherung, Gerichtsmedizin, Computer und Handy wird der Fall gelöst. Gleichzeitig taucht man in eine historische Welt ein, in der ich mich zumindest nicht wirklich auskenne. Die Übersichtskarten von München und Au sind zwar nett, aber im eBook nicht wirklich zu gebrauchen. In einem "richtigen" Buch schaue ich da aber immer gerne drauf. Die Stadtführungen am Ende sind eine tolle Idee. Die Personen sind durchweg sympathisch, außer natürlich die "Bösen". Aber da die nach und nach rausfallen als Täter, bleibt es wirklich bis zum Schluss spannend. Einfach super!
Die Kuisls in Lebensgefahr
von hasirasi2 - 13.07.2017
Ich bin ein Kuisl-Fan der ersten Stunde und fiebere jedem neuen Band entgegen. Doch inzwischen ist der Henker Jakob Kuisl schon an die 60 und ich habe genau wie seine Kinder Angst, dass er nicht ewig lebt. Dazu kommt, dass er das Ermitteln einfach nicht lassen kann und sich dabei immer wieder in Gefahr begibt. Leider hat er diese Wissbegier seinen Töchtern Magdalena und Barbara vererbt und auch Magdalenas Buben Peter und Paul treten schon in seine Fußstapfen. Und beim Treffen des Rat der 12, des höchsten Gremiums der bayrischen Scharfrichterzunft, 1672 in München, schaffen sie es alle gleichzeitig, in Lebensgefahr zu geraten ... Denn das Treffen wird von einigen ungewöhnlichen Todesfällen überschattet: Mehrere junge Frauen werden nach verschiedenen Henkersarten hingerichtet - aber von wem? Bald werden Stimmen laut, dass nur einer der 12 Scharfrichter der Mörder sein kann. Eine Spur führt in Bayerns erste Seidenmanufaktur. Mindestens 2 der Toten haben dort gearbeitet. Also schleicht sich Magdalena dort ein und findet heraus, dass die meisten Mädchen noch einen Nebenjob haben. Außerdem beherbergt die Manufaktur rätselhafte Venezianer. "Geheimnisse birgt dieses Haus wohl so einige." (S. 290) Und auch Barbara hat ein Geheimnis, zumindest vor ihrem Vater, der sie unbedingt verheiraten will - sie ist ungewollt schwanger. Bleibt ihr wirklich nur die Heirat mit einem der Henker, die Kuisl ausgewählt hat, um der Schande zu entgehen? Magdalenas Mann Simon, der Medicus, schwebt hingegen in völlig anderen Sphären. Er hat ein Traktat über Sauberkeit in der Medizin verfasst und will es mit unbedingt veröffentlichen. Darüber vergiss er leider ab und an seine Familie, was seine Frau sehr erzürnt: "Wie wäre es, wenn der Herr Doktor ihn sich wenigstens anschauen würde? Oder ist Dir der Arsch vom Seiler wichtiger als die Nase Deines Ältesten?" (S. 24). Oliver Pötzsch hat mit "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" wieder eine extrem spannende Fortsetzung geschaffen. Ich habe die knapp 700 Seiten an nur 3 Abenden gelesen, weil man das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kenn. Er hat geschickt Hinweise und Spuren zum Täter gelegt und diesen gleichzeitig extrem gut verschleiert, so dass ich meine Vermutungen mehrfach redigieren musste. Neben der sich stetig steigenden Spannung und dem atemberaubenden Tempo, das die Handlung vorantreibt, lebt das Buch vor allem von den sympathischen Figuren. Jakob Kusil muss man einfach mögen. Er ist zwar stoffelig und dickköpfig, hat aber ein Herz aus Gold und würde alles für seine Familie tun. Magdalena ist oft die einzige, die ihn zur Räson bringen kann und ihm (sowie ziemlich jedem anderen), offen die Meinung sagt, auch wenn ihr das nicht immer gut bekommt. Dabei hadert sie genau wie die sture Barbara mit ihrem Schicksal. "Keiner kann etwas dafür, wohin ihn Gott gestellt hat." (S. 471) Durch die Hochzeit mit dem Stadtarzt Simon ist sie zwar ehrlich gesprochen, aber sie und ihre Kinder werden nach wie vor als Henkersbälger beschimpft. Wer auf richtig gute historische Krimis steht, kommt um "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" nicht herum. Sehr realistisch und anschaulich, vor einem realen historischen Hintergrund, gut recherchiert und extrem spannend mit einem ordentlichen Gruselfaktor.
Henkerstochter-Saga 7.Teil
von ele - 10.08.2017
Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf, Historischer Roman von Oliver Pötzsch, 688 Seiten, erschienen im Ullstein-Verlag. Im Februar 1672 findet in München ein großes Scharfrichtertreffen statt. Jakob Kuisl, Scharfrichter aus Schongau ist in den Rat der Zwölf berufen worden, das Gremium der bayrischen Scharfrichterzunft. Voller Stolz will er mit seiner gesamten Familie daran teilnehmen um seine Familie vorzustellen, wie es die Henkerszunft verlangt. Anfangs sind die Familienmitglieder von der Idee nicht begeistert. Doch jedes Mitglied der Kuisl-Familie findet mit der Zeit einen guten Grund an der Reise nach München teilzunehmen. Gleich nach der Ankunft im Vorort Au, die Henker dürfen sich nicht in der Stadt aufhalten, wird die Leiche eines Mädchens entdeckt, das sich im Mühlrad verfangen hat. Als immer mehr tote junge Frauen, nach Henkersart hingerichtet gefunden werden, beginnt die Familie Kuisl zu ermitteln. Einige Familienmitglieder begeben sich in Lebensgefahr und jeder der anwesenden Henker wird verdächtigt. Kann Kuisl die mysteriösen Morde aufklären? Schon der Prolog bietet dem Leser einen mysteriösen Auftakt. Von da an blieb mir keine Chance, mich dem spannungsgeladenen Mittelalter-Krimi zu entziehen. Seite um Seite ließ sich das Buch weglesen wie nichts. Durch 15 umfangreiche Kapitel blieb die Spannung unglaublich hoch. Ich habe richtig mitgefiebert und bis zum letzten Kapitel mitgerätselt wer die Jungen Frauen auf dem Gewissen haben könnte. Die Auflösung hat mich sehr überrascht. Immer wieder blätterte ich auf die Stadtkarte von München von 1672 zurück, um mich im Setting zurechtzufinden, auch die "Dramatis Personae" am Anfang des Buches war hilfreich, da es sich im Buch um viele beteiligte Personen handelt. Der Autor, ein Nachfahre der Schongauer Henkersfamilie hat seinen Roman hervorragend recherchiert. Etliche Personen z.B. die Kurfürstliche Familie, die im Plot vorkommenden Henker, auch Münchner Orte entsprechen der historischen Wirklichkeit. Die Personen oder auch die Szenen zu Hofe, sind sehr anschaulich geschildert, man meint mittendrin im Geschehen zu sein, deutlich merkt man, dass Pötzsch Filmautor ist. Wieder einmal bin ich froh, nicht in der damaligen Zeit gelebt zu haben, Frauen hatten es im Mittelalter nicht leicht, auch diese Schwierigkeiten werden im Buch auf eine einfühlsame Weise ausgeführt. Besonders gefallen hat mir die ältere Tochter Kuisls - Magdalena, eine mutige Frau mit viel Empathie für ihre Umgebung, daneben blieb ihr Ehemann Simon, eher blass. Die beiden Buben, Peter und Paul haben mir beim Lesen immer wieder ein Schmunzeln entlockt. Ich fühlte mich einfach rundherum sehr gut unterhalten von der Lektüre, habe mit den Charakteren mitgefiebert. Obwohl mich die Henkerstochter-Saga schon lange interessiert, war es das erste Buch der Reihe für mich, trotzdem konnte ich zu jeder Zeit, der Geschichte folgen, da es sich um eine in sich abgeschlossene Story handelt. Ich bedaure nun, dass ich die Bücher nicht schon von Anfang an gelesen habe und werde das unbedingt bald nachholen. Eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Leser, die gerne historische Romane, bzw. historische Krimis mögen und natürlich für alle Fans der Henkerstochter-Reihe. Dazu von mir 5 verdiente Sterne
Spannender historischer Roman!
von Danni13 - 24.07.2017
Schon die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und das Buch war tatsächlich sehr gut zu lesen, auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Authentische Personen, zeitgeschichtlich spannend und eine Story, die interessant ist. Der Henker Jakob Kuisl wird zum Scharfrichtertreffen nach München eingeladen - er wird erstmals in den Rat der Zwölf aufgenommen, - eine große Ehre. Es ist Brauch, dass er seine Familie dorthin mitnimmt und vorstellt. Alle Familienmitglieder verbinden mit dieser Reise ihre ganz eigenen Hoffnungen bezüglich ihrer Zukunft. In München wird die Familie mit den Fällen ermordeter Mädchen und anderen Kriminaltaten konfrontiert. Ich finde es bei historischen Romanen immer sehr interessant, wie und unter welchen Umständen die Menschen damals leben mussten. Der Schreibstil des Autors lässt sich zudem flüssig und angenehm lesen!
--
von Archer - 10.07.2017
Der alte Kuisl könnte hochzufrieden sein, ist er doch endlich in den erlesenen Kreis des Rats der Zwölf gewählt worden, in den nur die besten Henker Bayerns aufgenommen werden. Aus diesem Grund tritt er mit der ganzen Familie die Reise nach München an, und prompt gerät er in einen Fall von ermordeten jungen Mädchen. Als wäre es damit nicht getan, beschäftigen ihn und seine Familie Geldfälscher, der verschwundene Hund der Erzherzogin, brutale Mädchenhändler und dass Kuisls jüngere Tochter nicht nur ungewollt schwanger ist, sondern auch dringend einen Ehemann benötigt - nur ist unter Henkern das Ehemannmaterial eher rar gesät, zumal der TOD auch ihnen mit der Sense winkt. Ein ganz schöner Wälzer, das Buch. Und doch hatte ich es extrem schnell ausgelesen, was für den flüssigen Schreibstil spricht. Das ist zwar nicht mein erstes Pötzschbuch, aber das erste, das ich mit der Henkersfamilie Kuisl verbracht habe - und ich hatte null Probleme, der Handlung oder den Verbindungen untereinander zu folgen. Höchstens, dass ich jetzt bereue, nicht schon vorher mit der Reihe angefangen zu haben. Die Personen wirkten auf mich sehr authentisch, keiner von denen kam mir wie vom Reißbrett vor, und obwohl ich nicht alle Familienmitglieder sympathisch fand (Simon, Paul), konnten sie mich überzeugen. Absolut gelungen ist auch der sehr präsente Nebendarsteller namens München - in die Stadt ein paar Jahrzehnte nach dem dreißigjährigen Krieg einzutauchen hat schon Spaß gemacht und zeugt von Pötzsch super Recherche und seinem Können, anschaulich zu erzählen, ohne zu klingen, als würde er von Wiki abschreiben. Kriegt eine fette Empfehlung.
Toller historischer Krimi, sehr zu empfehlen!
von Monika Tiller - 11.08.2017
Im 17. Jahrhundert ist Jakob Kuisl der Henker einer kleinen Stadt in der Nähe von München. Schon immer hatte seine Familie mit dem schlechten Ruf, den sein Beruf mit sich bringt, zu kämpfen. Doch endlich hat er es geschafft, er wird in den Rat der Zwölf aufgenommen. Zusammen mit seiner Tochter Barbara macht er sich auf den Weg nach München, um dort seine Aufnahme in den Rat der Zwölf zu feiern. Außerdem möchte er dort auch einen passenden Mann für Barbara suchen. Doch die hat ihm nicht erzählt, dass sie schwanger ist. In München angekommen, passieren einige schlimme Morde und die Kuisls sind wieder damit beschäftigt, den Mörder zu finden. Ich habe bisher alle Bücher der Henkerstochter-Reihe gelesen und bin nach wie vor begeistert. Oliver Pötsch hat es auch dieses Mal wieder geschafft, mich von Anfang an ins Buch hineinzuziehen, zu fesseln und zu faszinieren. Ich liebe seinen Schreibstil. Während andere historische Bücher oder Krimis etwas zäh zu lesen sind, ist auch dieses Buch wieder total kurzweilig und spannend zu lesen!
Richtig gut
von küchenqueen - 15.09.2017
Jakob Kuisl kommt ermalig die Ehre zuteil, in den Rat der Zwölf einberufen worden zu sein. Nun reist er mit seiner Familie nach München, wo er sich nebenbei noch erhofft, für seine Tochter Barbara einen Mann zu finden. Was er nicht weiß: Barbara ist schwanger, traut sich nicht, ihm dies zu sagen. Doch dann werden junge Frauen ermordet und Kuisl mischt wieder in einem Kriminalfall mit... Oliver Pötzsch hat hier wirklich eine meiner Lieblingsserien geschrieben. Jeder Band ist für sich neu spannend. Aber auch das Miterleben des Privatlebens eines Henkers zur damaligen Zeit ist hochinteressant und durch die tollen Recherchen von Oliver Pötzsch richtig lehrreich. Auch sein Schreibstil ist ganz toll, man kann dieses Buch lesen, ohne über irgendetwas zu holpern oder es nicht zu verstehen. Diese Serie ist einfach ein Muß für alle Fans guter historischer Romane!
Historischer Krimi der Extraklasse
von Gartenfee - 11.07.2017
Klappentext: Der Schongauer Henker Jakob Kuisl reist im Februar 1672 zum Scharfrichtertreffen nach München. Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu eingeladen - eine große Ehre. Kuisl hofft, unter den Ratsmitgliedern außerdem einen Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden. Barbara ist verzweifelt: Sie ist ungewollt schwanger und traut sich nicht, ihre Notlage ihrem Vater zu offenbaren. Dann kommt in München eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht, und Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Alle Morde tragen die Handschrift eines Scharfrichters. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf ... Schon der Prolog des Romans beginnt spannend im Jahr 1649 mit der lebendigen Einmauerung von Johanna, die sich von Gott für ein Verbrechen, dass sie begangen hat, bestraft fühlt¿. Jacob Kuisl, der Schongauer Henker wartet seit Jahren darauf, in den Rat der Zwölf aufgenommen zu werden, den Rat der Zwölf könnte man wie bei Handwerkern als Gilde bezeichnen. Als er nun endlich die Einladung erhält, reist die komplette Familie nach München, wo das Treffen etwas außerhalb in der Au stattfindet, da die Henker innerhalb der Stadttore von München nicht erwünscht sind . Die Klausur wird jedoch von Morden an jungen Frauen überschattet, die nach Art der Henker getötet wurden. Die Henker, zur damaligen Zeit verachtet in der Bevölkerung und ausgegrenzt, geraten in Aufruhr, denn es kann nur einer von ihnen sein und die Henker versuchen den Schuldigen in ihrer Mitte ausfindig zu machen, doch wie so oft im Leben, ist alles anders, als es zu sein scheint¿. Ein historischer Krimi, der auch schon wie seine Vorgänger begeistert, der Schreibstil ist leicht, flüssig und nimmt den Leser von der ersten Seite an mit in die vergangene Zeit, er wird ein Teil der Familie Kuisl und begleitet sie. Der Spannungsbogen wird schnell aufgebaut und zieht sich wie ein roter Faden bis zum finalen Schluss. Die Charaktere wirken echt, authentisch, haben ihre Ecken und Kanten sowie ihre Sorgen und Nöte. Sehr gut beschrieben auch die damaligen gesellschaftlichen Strukturen, die für uns heute sehr schwierig erscheinen, besonders die Frauen, die kein selbstbestimmtes Leben führen durften, sie waren auf Gedeih und Verderb den Männern ausgeliefert. Jakob Kuisl ist mit 60 Jahren schon ein alter Mann, aber trotzdem noch immer ein Haudegen, der sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen lässt, spürt immer öfter sein Alter, ist scharfsinnig und versucht, die Familie zusammen zu halten, die älteste Tochter Magdalena ist sympathisch sowie clever und ihre drei Kinder sehr unterschiedlich, die beiden Jungen Paul und Peter könnten unterschiedlicher nicht sein, Peter liest in jeder freien Minuten und möchte viel lernen, Paul ist ein Raufbold und Draufgänger. Simon, Magdalenas Ehemann ist Medikus und widmet sich viel seinen Forschungen. Ebenso wie die anderen Nebencharaktere haben alle ihre Rolle in diesem spannenden historischen Krimi. Anschaulich und lebendig erzählt, packend und spannend geschrieben hat mir dieser historische Krimi sehr gut gefallen. Am Ende des Romans hat Oliver Pötzsch fünf historische Touren in und um München herum zusammengestellt und beschrieben, damit der Leser selbst auf mittelalterlichen Spuren wandeln kann. Lesezeichen setzen Inhalt melden
wieder ein tolles Abenteuer
von Sabine Eder - 04.08.2017
Inhaltsangabe (Klappentext) Der Schongauer Henker Jakob Kuisl reist im Februar 1672 mit seiner Familie zum Scharfrichtertreffen nach München. Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu eingeladen - eine große Ehre. Kuisl hofft, unter den Ratsmitgliedern außerdem einen Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden. Barbara ist verzweifelt: Sie ist ungewollt schwanger und traut sich nicht, ihre Notlage ihrem Vater zu offenbaren. Dann kommt in München eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht, und Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Alle Morde tragen die Handschrift eines Scharfrichters. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf ... Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um den 7. Teil rund um die Familie Kuisl und Anhang. Ich würde auch unbedingt empfehlen die Reihenfolge einzuhalten, allein schon der Charaktere und dessen Entwicklung wegen. Sehr gut gefiel mir diesmal die Kulisse, da man anhand der Karte verfolgen kann, wo es hingeht und man vielleicht sogar schon selbst (wie in meinem Fall) an dem ein oder andren Ort des Geschehens zu Besuch war. Zwischen den Büchern liegen wieder ein paar Jahre, der Henker Kuisl geht bereits auf die 60 zu und er merkt es auch, dass ihm nicht mehr alles so leicht fällt. Auch der Rest der Familie wird älter, man fühlt sich, als wäre man schon seit Jahren an ihrer Seite. Das Buch ist in kürzeren Abschnitten unterteilt, bei denen man dann das Abenteuer an der Seite verschiedener Familienmitglieder bestreiten darf, was mir sehr gut gefällt. Die Geschichte selber war wieder mal genial, ich hab bis zum Schluß mitgefiebert und geraten, aber rausgefunden wer der Mörder ist, hab ich nicht. Fazit: Herr Pötzsch hat wieder mal ein phantastischen Werk hingelegt. Ich liebe dieses Buch und kann nur jedem ans Herz legen, diese Reihe zu lesen.
Höchst spannender historischer Krimi
von Gisel - 10.10.2017
Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in den Rat der Zwölf aufgenommen worden und reist deshalb mit seiner ganzen Familie zum Scharfrichtertreffen in München. Für seine ledige Tochter Barbara sucht er unter den Ratsmitgliedern einen Ehemann. Während der Rat der Zwölf tagt, wird eine Reihe von Morden an Frauen aufgedeckt. Sie alle sind an die Strafen der Scharfrichter angelehnt, und schnell geraten alle zwölf Ratsmitglieder unter Verdacht. Jakob Kuisl und sein Schwiegersohn Simon sollen ermitteln. Simon aber verfolgt eigene Ziele, er möchte seinen Stand als Arzt weiter festigen, indem er in München die richtigen Kontakte knüpft. Der Autor Oliver Pötzsch schöpft aus seiner eigenen Geschichte, ist er doch selbst ein Nachfahre der Kuisls, die (laut Klappentext) "300 Jahre lang die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren". Mit viel Liebe zum Detail lässt er die Zeit von 1672 in München entstehen wie auch das kleine Örtchen Schongau, in dem Jakob Kuisl mit seiner Familie wohnt. So gelingt es dem Leser sehr schnell, sich in die Welt des 17. Jahrhunderts hineinzuversetzen. Vor allem die Mentalität zur damaligen Zeit ist sehr gut nachvollziehbar, mit allen Problemen, die sich daraus (für die jeweiligen Protagonisten) ergeben. In einem Nachwort erläutert der Autor seine Recherchen zu diesem Buch und gibt weitere Hinweise auf die damalige Zeit sowie auf die Details, die er selbst in seiner literarischen Freiheit dazu geschrieben hat. Ergänzt wird das Buch um den Stammbaum der Familie Kuisl, um einen Personenregister sowie Karten von München aus der jeweiligen Zeit. Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben, die knapp 700 Seiten lesen sich fast von selbst. Sehr schnell gelingt es dem Leser, in die Erzählung einzutauchen und sich in die jeweiligen Familienmitglieder zu vertiefen, ihre Handlungen werden gut nachvollziehbar. Auch wenn das Buch Teil einer Reihe ist, war es für mich gut zu lesen, es ist in sich abgeschlossen - auch wenn es sicher sinnvoll ist, die Vorgängerbände zu kennen. Fazit: Ein stimmungsvoll und spannend geschriebener historischer Krimi, ein absoluter Pageturner, der das Interesse an der gesamten Reihe weckt. Absolut empfehlenswert!
Tolle Reihe!
von Iris Held - 12.08.2017
Als Fan historischer Romane kenne ich die Henkerstochterreihe natürlich und auch den Ludwig-Roman des Autors, der aus Recherchen über seine eigene Familie im Mittelalter heraus lebendige Charaktere der Familie des Henkers entwickelt hat. So wie immer geht es auch hier um einen Kriminalfall, den der Henker lösen wird. Schon nach den ersten Seiten taucht man wieder in die lebendig geschilderte Mittelalterwelt ein und ist gespannt auf die Abenteuer, die Magdalena und ihr Vater erleben werden. Dieser Band dreht sich um eine Reise nach München, die die komplette Familie Kuisl unternimmt, da Jakob zum ersten Mal ein Mitglied des Henkertreffens Rat der Zwölf sein darf. Bei dieser Gelegenheit möchte er auch einen Mann für Barbara finden, doch die wehrt sich gegen eine Heirat mit einem anderen Henker und zudem hat sie ihrem Vater nichts von der ungewollten Schwangerschaft verraten. In München geraten die Kuisls gleich in die Ermittlungen mehrerer Fälle, einer Mordserie an jungen Frauen, Münzfälschereien und das verschwundene Hündchen der Kurfürstin. Das Team aus drei Generationen ermittelt und es gibt einige Überraschungen. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, es ist spannend, klasse recherchiert, lebendig beschrieben und für Fans der Reihe sowieso ein Muss. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Spannender historischer Krimi
von ES - 21.07.2017
Die Henkerstochter Barbara soll unter die Haube kommen. Das beschließt ihr Vater, der Henker Jakob Kuidl. Viele Möglichkeiten gibt es nicht, das Henkersvolk gilt als ehrlos und niemand will wirklich mit ihnen zu tun haben. Da kommt es gerade recht, dass Kuidl in den Rat der zwölf nach München berufen wird. Da wird es schon einen möglichen Kandidaten geben. Doch Barbara will nicht. Zum einen will sie nicht irgendeinen ungehobelten Kerl ehelichen, zudem ist sie ungewollt schwanger und das wird sich nicht lange verbergen lassen. Kaum in München angekommen, passieren ein paar grausige Morde. Immer junge Mädchen, grausam durch eine Hinrichtungsart . Da Koidl schon früher so einige Straftaten aufgedeckt hat, wird er auch hier gebeten zu ermitteln. Nicht leicht, da doch niemand mit den Ehrlosen zu tun haben will¿. Eigentlich war die Zeit das ich historische Romane gelesen habe schon längst vorbei. Mit diesem Buch wurde ich wieder neugierig gemacht. In vielen kurzen Rückblicken bekam ich immer mehr das Gefühl auch die ersten sechs Bände lesen zu müssen.
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