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Glaube Liebe Tod

Kriminalroman. 'Ein Martin-Bauer-Krimi'.
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Produktdetails

Titel: Glaube Liebe Tod
Autor/en: Peter Gallert, Jörg Reiter

ISBN: 354828891X
EAN: 9783548288918
Kriminalroman.
'Ein Martin-Bauer-Krimi'.
Ullstein Taschenbuchvlg.

Mai 2017 - kartoniert - 405 Seiten

Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen?
Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ...


Peter Gallert wurde 1962 in Bonn geboren. Ein Germanistik- und Geschichtsstudium brach er erfolgreich ab. Seit den 90er Jahren Drehbuchautor für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter). Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln.

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Ein Polizeiseelsorger ermittelt
von leseratte1310 - 12.05.2017
Der Polizist Walter Keunert will sich von einer Rheinbrücke in Duisburg in die Tiefe stürzen. Seelsorger Martin Bauer wird dazu gerufen. Doch statt dem Mann gut zuzureden, klettert er über das Geländer und springt selbst in der Hoffnung, dass der Polizist ihn retten wird. So geschieht es dann auch, aber einige Stunden später ist dieser Mann tot, vom Deck eines Parkhauses gestürzt. Das Motiv scheint klar, denn gegen ihn wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer kann es nicht glauben, dass Keunert wirklich Selbstmord begangen hat. Nachdem ich eine Leseprobe gelesen hatte, wusste ich sofort: Das ist ein Buch, welches ich unbedingt lesen muss. Die Geschichte hat mich gleich gepackt. Martin Bauer ist Polizeiseelsorger. Er hängt sich voll rein in seinen Job und vergisst darüber manchmal seine eigene Familie. Auch der Fall von Walter Keunert lässt ihn nicht los. Die Verzweiflung von Tilo, Keunerts Sohn, bringt ihn dazu weiter nachzuforschen. Bauer ist ein sehr menschlicher Typ, der auch seine Schwächen hat. Ich mochte ihn von Anfang an, auch wenn er sich bei seinen Ermittlungen nicht immer ganz regelkonform verhält Er harmoniert auch gut mit der sympathischen Kommissarin Verena Dohn. Tilo Keunert ist nicht nur verzweifelt, er ist auch wütend auf seinen Vater, denn der hat seinen Heldenstatus bei ihm schon lange verspielt, weil Tilo überzeugt ist, dass sich sein Vater hat schmieren lassen. Bauer will ihm helfen und ahnt nicht, wie gefährlich das für ihn und seine Familie ist, denn die Spuren führen ins Drogen- und Rotlichtmilieu. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil die Handlung superspannend ist und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Ein spannender und absolut lesenswerter Krimi mit einem besonderen Ermittler.
--
von Archer - 18.05.2017
Martin Bauer ist Polizeiseelsorger und anfangs denkt man noch, er ist eine coole Type. Als sich ein Polizist von einer Brücke stürzen will, springt er selbst, weil er glaubt, dass eben jener Polizist ihn retten wird. Er glaubt richtig, doch wenig später ist der suizidgefährdete Polizist trotzdem tot - angeblich hat er sich von einem Parkhaus gestürzt. Bauer kann ausnahmsweise mal nicht glauben, dass das stimmt und er versucht, die Wahrheit herauszufinden. Dabei tritt er ein paar Menschenhändlern zu nahe und auch die Familie des toten Polizisten macht Stress. Zum Glück ist Bauer ein protestantischer Pfarrer, so dass er Halt bei seiner Familie finden kann - vorausgesetzt, er führt nicht ein paar Verbrecher mitten in sein Haus. Wie geschrieben dachte ich anfangs noch, dass es ein cooles Buch sein könnte. Dass der Pfarrer mal so eben sein Leben riskiert, um das eines anderen zu retten, scheint super, doch wenn man drüber nachdenkt, ziemlich unlogisch. Warum sollte sich ein Selbstmörder darum scheren, ob sich ein anderer in Lebensgefahr begibt? Und wie glaubwürdig ist es, dass ein ehemaliger Schwimmchampion sich von einer Brücke ins Wasser stürzt, um sich umzubringen? Nach dieser Aktion war auch die mühsam aufgebaute Spannung raus aus dem Buch. Es war zwar routiniert geschrieben, aber der Fall so langweilig wie der Name des Pfarrers. Zu viel Familiendrama und Blabla. Es wird immer wieder vom Fall abgeschweift, und ich habe ernsthaft fünf Tage gebraucht, um das Buch zu lesen, weil es mich einfach nicht fesseln konnte. Nächstes Jahr kommt der nächste Seelsorgerkrimi raus, aber ich glaube, zwischen dem Pfarrer und mir war das nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. 2,5/5 Punkten.
Solider Krimi
von sabrina.reads - 08.05.2017
Gallert und Reiter haben mit Glaube Liebe Tod einen wirklich guten und soliden Ruhrpott-Krimi verfasst. Es ist der erste Titel der Reihe um den evangelischen Polizeipfarrer Martin Bauer. Mir gefällt die Idee mit einem Protagonisten als Polizeipfarrer zu arbeiten sehr gut, meines Wissens gibt es bisher keine vergleichbare Krimi-Reihe. Alle Protagonisten sind gut gewählt, der Krimi baut eine solide Story auf, wobei meiner Meinung bei den nachfolgenden Büchern noch Luft nach oben ist, was die Dramatik und Spannung anbelangt. In Glaube Liebe Tod gibt es zwar mehrere Spannungsspitzen, ein richtiger Spannungsbogen der sich über längere Strecken des Buches hält wird jedoch nicht aufgebaut. Ist in einem ersten Buch einer Reihe aber wahrscheinlich auch schwierig umzusetzen, da zunächst ein Grundgerüst aus Umgebung und handelnden Personen mit jeweiliger Einführung der Personen abgewickelt werden muss und somit Jammern auf hohem Niveau. Für meinen Geschmack war das Buch teilweise zu religiös, allerdings bringt das ein Polizeipfarrer wohl einfach mit sich. Dies sollte eher als Anmerkung und nicht als Kritik aufgefasst werden, denn ohne Religion macht die Reihe mit einem Pfarrer auch keinen Sinn. Besonders fies fand ich die Leseprobe des zweiten Buches am Ende (ist zumindest beim E-Books so), diese geht mal richtig voran und lässt einen mit Verzweiflung zurück, denn der zweite Band wird wohl erst im Mai 2018 - also in einem Jahr - erscheinen.
von Anfang an spannend
von Marita Zschenker - 17.05.2017
Martin Bauer, evangelischer Seelsorger bei der Polizei, rettet einem Polizisten vor dem Selbstmordsprung von einer Brücke. Nur Stunden später wird dieser Polizist tot zu Füßen eines Parkhauses gefunden. War es Selbstmord? MEINE MEINUNG : Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und gut zu lesen. Das Autorenduo baut die Geschichte von Anfang an sehr spannend auf. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und es bleibt nicht bei dem Selbstmord. Ich konnte ihn gut verfolgen und nach und nach wird alles zusammengeführt. Bei diesem Buch musste ich mich nicht groß einlesen und konnte sofort in das Geschehen abtauchen und dem Polizeiseelsorger folgen. Die Protagonisten werden hier gut charakterisiert und dargestellt. Gerade Bauer wirkt für mich authentisch, oft waghalsig und manchmal musste ich auch über ihn schmunzeln und an die Figur Pater Brown denken. Weitere Personen werden geschickt in die Handlung eingeführt. Kommissarin Verena Dohr hat es nicht immer einfach mit Martin Bauer. Manchmal hatte ich beim lesen das Gefühl den beiden über die Schulter zu schauen. Die Schauplätze werden sehr bildlich beschrieben. Der Kopf - Kino - Edition - Aufkleber auf dem Cover, sowie das Cover selber, passen für mich sehr gut zu dem Inhalt. Während den 406 - Seiten gab es keine Längen oder langweiligen Passagen. FAZIT : Glaube, Liebe, Tod von Peter Gallert und Jörg Reiter wird durch den Ullstein - Verlag veröffentlicht und gibt es als Taschenbuch, E-book und Hörbuch. Er ist ein von der ersten bis zur letzten Seite ein spannender Krimi. Krimifans müssen es einfach lesen. Ich warte jetzt auf die nächste Folge um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Leseprobe von Tiefer denn die Hölle am Ende des Buches hat mich schon neugierig gemacht.
von Anfang an spannend
von Marita Zschenker - 18.05.2017
Martin Bauer, evangelischer Seelsorger bei der Polizei, rettet einem Polizisten vor dem Selbstmordsprung von einer Brücke. Nur Stunden später wird dieser Polizist tot zu Füßen eines Parkhauses gefunden. War es Selbstmord? MEINE MEINUNG : Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und gut zu lesen. Das Autorenduo baut die Geschichte von Anfang an sehr spannend auf. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und es bleibt nicht bei dem Selbstmord. Ich konnte ihn gut verfolgen und nach und nach wird alles zusammengeführt. Bei diesem Buch musste ich mich nicht groß einlesen und konnte sofort in das Geschehen abtauchen und dem Polizeiseelsorger folgen. Die Protagonisten werden hier gut charakterisiert und dargestellt. Gerade Bauer wirkt für mich authentisch, oft waghalsig und manchmal musste ich auch über ihn schmunzeln und an die Figur Pater Brown denken. Weitere Personen werden geschickt in die Handlung eingeführt. Kommissarin Verena Dohr hat es nicht immer einfach mit Martin Bauer. Manchmal hatte ich beim lesen das Gefühl den beiden über die Schulter zu schauen. Die Schauplätze werden sehr bildlich beschrieben. Der Kopf - Kino - Edition - Aufkleber auf dem Cover, sowie das Cover selber, passen für mich sehr gut zu dem Inhalt. Während den 406 - Seiten gab es keine Längen oder langweiligen Passagen. FAZIT : Glaube, Liebe, Tod von Peter Gallert und Jörg Reiter wird durch den Ullstein - Verlag veröffentlicht und gibt es als Taschenbuch, E-book und Hörbuch. Er ist ein von der ersten bis zur letzten Seite ein spannender Krimi. Krimifans müssen es einfach lesen. Ich warte jetzt auf die nächste Folge um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Leseprobe von Tiefer denn die Hölle am Ende des Buches hat mich schon neugierig gemacht.
Polizeiseelsorger auf Verbrecherjagd
von SteffiKa - 11.05.2017
Autor: Peter Gallert & Jörg Reiter Erscheinungstag: 12. Mai 2017 Verlag: Ullstein (Taschenbuch) Seiten: 406 Inhalt (übernommen) Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen? Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücker und will sich in die Tiefe stürzen. Dem Seelsorger Martin Bauer gelingt es im letzten Moment, ihn vom Selbstmord abzuhalten. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Suizid, gegen den Beamten wurde Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel... Charaktere Martin Bauer als Polizeiseelsorger übernimmt hier die Hauptrolle. Er ist ein tolle Mischung aus Pfarrer und normaler Person: Stark, schwach, gläubig, einfühlsam, hartnäckig und richtig nah am wahren Leben. Über seinen Beruf kommt nur manchmal seine eigene Familie zu kurz. Aber die starke Frau an seiner Seite ergänzt ihn hervorragend. Verena Dohr - seine ermittelnde Kollegin bei der Polizei konnte auch überzeugen. Tough, humorvoll-ironisch, aber mit dem Herz am richtigen Fleck komplettiert sie das erfrischend andere Ermittlerteam. Auch Tilo, der Sohn vom toten Polizisten Keunert, konnte mein Leserherz erorbern. Schreibstil Ein feiner Humor, Abgründe und ein toller Plot haben dafür gesorgt, dass die Kapitel nur so dahingeflogen sind. Durch verschiedene und auf den ersten Blick nicht zusammenhängende Handlungsstränge wurde eine Spannung aufgebaut, die sich glaubwürdig und teilweise überraschend am Schluss zusammengefügt haben. Was mir gut gefallen hat und das Buch so von anderen Krimis hervorstecken lässt: Die Kombination aus Religion, teilweise ergänzt durch Bibelsprüche und polizeilicher Arbeit. Auch die Mischung aus Ermittlungen zum Fall und die Privatleben von Martin und Verena hat gepasst. Wir dürfen die beiden privat näher kennen lernen, ihre Charaktere verstehen, aber trotzdem war der Fall der Mittelpunkt im Buch. Noch ein Wort zum Cover: Tolle Farben, tolle Haptik und der Mann auf der Brücke könnte nicht besser passen. Fazit Ein Ermittler-Duo, von dem man noch mehr lesen möchte. Ich freue mich auf Band 2 im nächsten Jahr!
von Anfang an spannend
von Marita Zschenker - 18.05.2017
Martin Bauer, evangelischer Seelsorger bei der Polizei, rettet einem Polizisten vor dem Selbstmordsprung von einer Brücke. Nur Stunden später wird dieser Polizist tot zu Füßen eines Parkhauses gefunden. War es Selbstmord? MEINE MEINUNG : Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und gut zu lesen. Das Autorenduo baut die Geschichte von Anfang an sehr spannend auf. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und es bleibt nicht bei dem Selbstmord. Ich konnte ihn gut verfolgen und nach und nach wird alles zusammengeführt. Bei diesem Buch musste ich mich nicht groß einlesen und konnte sofort in das Geschehen abtauchen und dem Polizeiseelsorger folgen. Die Protagonisten werden hier gut charakterisiert und dargestellt. Gerade Bauer wirkt für mich authentisch, oft waghalsig und manchmal musste ich auch über ihn schmunzeln und an die Figur Pater Brown denken. Weitere Personen werden geschickt in die Handlung eingeführt. Kommissarin Verena Dohr hat es nicht immer einfach mit Martin Bauer. Manchmal hatte ich beim lesen das Gefühl den beiden über die Schulter zu schauen. Die Schauplätze werden sehr bildlich beschrieben. Der Kopf - Kino - Edition - Aufkleber auf dem Cover, sowie das Cover selber, passen für mich sehr gut zu dem Inhalt. Während den 406 - Seiten gab es keine Längen oder langweiligen Passagen. FAZIT : Glaube, Liebe, Tod von Peter Gallert und Jörg Reiter wird durch den Ullstein - Verlag veröffentlicht und gibt es als Taschenbuch, E-book und Hörbuch. Er ist ein von der ersten bis zur letzten Seite ein spannender Krimi. Krimifans müssen es einfach lesen. Ich warte jetzt auf die nächste Folge um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Leseprobe von Tiefer denn die Hölle am Ende des Buches hat mich schon neugierig gemacht.
Ein rundum gelungener Krimi mit viel Lokalkolorit
von brauneye29 - 13.05.2017
Zum Inhalt: Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Meine Meinung: Als erstes hat mir besonders gut gefallen, dass das Buch in meiner Gegend spielt. Dieses Erkennen von Örtlichkeiten macht einfach Spaß. Aber das ist es nicht allein. Das Buch ist spannend geschrieben, die Protagonisten gut ausgearbeitet, so dass man sich gut hinein versetzen kann. Bauer ist mir richtig sympathisch und ich hoffe auf weitere Krimis mit ihm. Zwischendurch habe ich tatsächlich auch mal Örtlichkeiten gegoogelt, um auch reale Bilder zum Buch zu bekommen. Fazit: Ein rundum gelungener Krimi mit viel Lokalkolorit.
Glaube Liebe Tod
von Gelinde - 09.05.2017
Glaube Liebe Tod, von Peter Gallert und Jörg Reiter Cover: Eine Szene aus dem Buch - total passend. Inhalt: Ein Polizist steht auf einer Brücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der evangelische Polizei-Seelsorger Martin Bauer kann ihn mit einer gewagten Aktion retten. Doch wenige Stunden später ist der Polizist doch tot, ein Sturz vom Deck eine Parkhauses. Alle glauben an einen Suizid, besonders als herauskommt, dass gegen den Beamten wegen Korruption ermittelt wurde. Nur Bauer ist skeptisch. Auf der Suche nach der Wahrheit geht er seine eigenen, nicht immer legitimen und geraden Wege. Was er findet, stellt ihn selber auf eine harte Probe¿¿¿¿ Meine Meinung: Eine unglaubliche, von Anfang an spannende und rasante Handlung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Geschichte wird Stück für Stück aufgebaut, wir kommen Puzzleteil für Puzzleteil der Wahrheit näher und lesen atemlos, wie eine Erkenntnis schockierender ist als die andere. Es geht ins Drogen- und Rotlichtmilieu und dass es dort nicht zimperlich zugeht ist wohl klar, doch wird dies nicht episch breit getreten sondern in seiner vollen Wucht unserem Kopfkino überlassen. Und doch schafft es das Buch, durch die besondere Person von Martin Bauer (ein sympathischer, menschlicher Charakter, mit Sorgen, Ängsten und Fehlern), nicht in einen Rambo-Aktion-Krimi abzudriften, sondern es werden existentielle Fragen des Lebens eingewoben. Zweifel, Freundschaft, Ehre, Lügen, Liebe, was ist wichtiger: persönliche Sorgen oder fremdes Leid? Sehr gelungen und ausgewogen finde ich die Balance zwischen Privatleben und Krimifall. Ein Krimi wie man ihn sich nur wünschen kann und bei dem ich mich schon auf den Nachfolger "Tiefer denn die Hölle", freue. Autoren: Peter Gallert, geb. 1962, ist (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter) Drehbuchautor, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln. Jörg Reiter, geb 1952 ist freier Autor und schreibt Drehbücher (mit Peter Gallert) und lebt auch in Köln. Mein Fazit: Ein wahnsinns Krimi, absolutes Kopfkino. Spannend, dramatisch, aufrüttelnd. Ein Show Down wie im besten Hollywood Film, total realistisch und echt krass! Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne mit **
Menschliche Verstrickungen
von heinoko - 17.05.2017
Menschliche Verstrickungen Mit einem furiosen Senkrechtstart beginnt das Buch: Dass der Retter dem Selbstmörder voranspringt und beide überleben, ist mehr als ungewöhnlich und zwingt den Leser sofort zum Weiterlesen. Der auf derart spektakuläre Weise gerettete Walter Keunert, ein Polizist, wird wenige Stunden später tot aufgefunden. Es sieht so aus, als sei er von der obersten Ebene eines Parkdecks heruntergesprungen. Martin Bauer, Polizei-Seelsorger, der vier Stunden vorher Walter Keunert gerettet hatte, glaubt nicht an einen nunmehr finalen Selbstmord und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Verschiedene Handlungsstränge tun sich auf, und je mehr Bauer unwissend, fast naiv, in den Welten der Prostitution, der Politik oder des Rauschgifts herumstochert, desto gefährlicher wird es für die Beteiligten¿ Die vorgestellten Protagonisten entsprechen weitgehend dem jeweiligen Klischee (taffe Ermittlerin, denunzierender Kollege, engstirniger Chef, von Wut zerfressener Jugendlicher, cracksüchtiger Politiker usw. usw.) Herausragend fand ich persönlich die Darstellung der Persönlichkeit des Martin Bauer mit seinen Glaubens- und Selbstzweifeln und dem verzweifelten Wunsch, alles richtig zu machen, zu helfen ohne zu werten. Diese Person Martin Bauer und die vielen Verweise auf passende Bibelstellen im Alten und Neuen Testament geben dem Krimi etwas mehr Tiefgang als bei diesem Genre üblich. Der Spannungsbogen wird leider nicht durchgängig hochgehalten. Nach dem fulminanten Einstieg wird die Erzählweise langsamer, ist streckenweise etwas mühsamer zu lesen, aber im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf und bleibt auf hohem Spannungsniveau bis zum Ende. Insgesamt ein absolut lesenswerter Krimi für Leser, die sich nicht scheuen, beim Lesen auch einmal über existentielle Fragen nachzudenken.
Der Polizeiseelsorger ermittelt
von misery3103 - 15.05.2017
Als sich der Polizist Keunert von einer Brücke stürzen will, schreitet der Polizeiseelsorger Bauer ein. Er springt selbst und lässt sich von Keunert retten. Doch Stunden später ist der Polizist tot, es heißt er sei von einem Parkhausdach gesprungen. Bauer überkommen Zweifel, ob er die Situation falsch eingeschätzt hat. Er beginnt selbst zu ermitteln, was im Leben des Polizisten falsch lief. Der Einstieg in das Buch gelang mir gut, da mir auch die Leseprobe zuvor sehr gut gefallen hatte. Leider hatte ich ab der Mitte des Romans so meine Probleme, der Geschichte weiter interessiert zu folgen. Zu viele vorhersehbare Handlungsstränge machten für mich das Buch weniger spannend. Ich fand die Idee eines Polizeiseelsorgers, der sich in die Ermittlungen stürzt, sehr interessant und mochte auch den Charakter Bauer, seine privaten Probleme, seine Art Deals mit Gott abzuschließen und auch sein Verhältnis zur Kommissarin Verena Dohr, die teilweise etwas ruppig ist, aber das Herz am rechten Fleck hat. Leider konnte mich das Buch aber insgesamt nicht mehr so richtig überzeugen. Ein guter Krimi mit einer nachvollziehbaren Story und einem guten Plot, der für mich aber etwas zu vorhersehbar war. Ab der Mitte des Romans hatte ich meine Schwierigkeiten, da ich das Buch weniger spannend fand. Netter Zeitvertreib, aber kein herausragend guter Krimi.
Sehr guter schlüssiger Plot
von Langeweile - 12.05.2017
Inhalt: Als auf der Rheinbrücke in Duisburg der Polizist Walter Keunert in scheinbar selbstmörderischer Absicht steht,wird der Polizeiseelsorger Martin Bauer zur Unterstützung gerufen. Mit einem Trick gelingt es ihm, das Vorhaben zu vereiteln, doch kurze Zeit später ist Walter Keunert tot. Er stürzte vom Dach eines Parkhauses, für die Polizei ein klarer Fall von Suizid, zumal gegen ihn interne Ermittlungen wegen Korruptionsverdacht laufen. Als der Pfarrer der Familie die Todesnachricht überbringt, deckt er einige Ungereimtheiten im Umfeld des Toten auf und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.Unterstützung erhält er von der Kommissarin Verena Dohr. Die Sache zieht immer weitere Kreise und Martin Bauer gerät selber in Gefahr. Meine Meinung: Es war für mich der erste Krimi, in welchem ein Polizeiseelsorger der Protagonist war. Die Figur war äußerst gut gezeichnet, man konnte sich sehr gut in sein Denken und Fühlen versetzen. Er war in seinem Glauben verwurzelt, hatte jedoch durchaus manchmal realistische Zweifel. Die innerliche Zerrissenheit zwischen dem Einsatz für seinen Beruf und der Sorge um seine Familie, kam gut zum Ausdruck.Auch der Polizeialltag war nach meinem Empfinden ziemlich realitätsnah dargestellt. Wie bei einem Puzzle wurden nach und nach die einzelnen Ermittlungsfakten zusammen getragen ,bis zu einer schlüssigen Auflösung. Dass die Geschichte in meiner Heimatstadt spielt, gefiel mir natürlich besonders,da mir die meisten Schauplätze sehr gut bekannt waren. Fazit: Ich vergebe verdiente fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus. Auf das nachfolgende Buch mit den sympathischen Protagonisten warte ich gespannt.
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