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Glaube Liebe Tod

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Produktdetails

Titel: Glaube Liebe Tod
Autor/en: Peter Gallert, Jörg Reiter

ISBN: 354828891X
EAN: 9783548288918
Ullstein Taschenbuchvlg.

Mai 2017 - kartoniert - 405 Seiten

Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen?
Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ...


Peter Gallert wurde 1962 in Bonn geboren. Ein Germanistik- und Geschichtsstudium brach er erfolgreich ab. Seit den 90er Jahren Drehbuchautor für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter). Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln.
"Dieser Krimi ist das perfekte Debüt eines herrlich unperfekten Ermittlers. Eine fesselnde Geschichte, die man nicht aus der Hand legen mag.", Ruhr Nachrichten, Beate Rottgardt, 17.05.2017

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Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Der erste Fall für Martin Bauer und Verena Dohr
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 25.05.2017
In letzter Minute kann Polizeipfarrer Martin Bauer den Tod des Polizisten Walter Keunert verhindern, der von einer Duisburger Rheinbrücke springen will. Doch wenige Stunden später wird Keunert tot aufgefunden. Martin Bauer macht sich schwere Vorwürfe. Hat er versagt? Oder war es vielleicht gar kein Selbstmord? Zusammen mit der jungen Polizeikommissarin Verena Dohr und entgegen den ausdrücklichen willen von Polizeidirektor Lutz will er herausfinden wie es zu dem Tod von Keunert kommen konnte. Dies ist der erste Fall für den Polizeipfarrer Martin Bauer und die junge Polizeikommissarin Verena Dohr, eine Leseprobe des zweiten Falls finden sie am Ende des Buches. Ein Krimi, der mir von Anfang an gut gefallen hat. Verschiedene Handlungsstränge, die nach und nach zusammenlaufen. Dadurch, das ständig zwischen den verschiedenen Schauplätzen gewechselt wird, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ein sympathisches Team rundet den Krimi perfekt ab. Ich bin gespannt auf den 2. Fall und vergebe 4 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Ein Polizeiseelsorger als Ermittler
von Readaholic - 06.06.2017
Der Einstieg in das Buch war richtig gut. Ein Polizeiseelsorger, Martin Bauer, der mit ungewöhnlichen Mitteln den potentiellen Selbstmörder Keunert davor bewahrt, sich umzubringen. Als dieser dann doch vom Dach eines Parkhauses stürzt, ist sich Bauer dennoch nicht sicher, ob es sich tatsächlich um Selbstmord handelte, zumal gegen Keunert intern ermittelt wurde und er offensichtlich Verbindungen zum Rotlichtmilieu hatte. Bauer nimmt Kontakt zu Keunerts Familie, der Ehefrau und Sohn Tilo, auf. Die Ehefrau scheint vom Tod ihres Mannes nicht sonderlich mitgenommen zu sein, während Tilo bewaffnet untertaucht, auf der Suche nach dem vermeintlichen Mörder seines Vaters. Auch bei Bauer zuhause ist Krisenstimmung, da die 15jährige Tochter Nina zu einer Demonstration aufgebrochen ist, bei der es mit Sicherheit nicht friedlich zugehen wird. Diese ganze Geschichte um Nina ist allerdings viel Lärm um nichts. Es wird künstlich Spannung aufgebaut, die dann - puff - in sich zusammenfällt. Den Teil der Geschichte hätten sich die Autoren sparen können. Überhaupt bleibt Bauers Familie seltsam blass. Unbedeutende Nebenpersonen, wie etwa die Freundin von Keunerts Ehefrau, werden besser und anschaulicher beschrieben. In den wenigen Tagen, die es dauert, den Fall zu lösen, begibt sich Martin Bauer unzählige Male in Lebensgefahr, was mir auch ein bisschen too much war. Und die dramatische Auflösung des Ganzen - Geiselnahme inmitten eines tobenden Sturms, der zu allem Überfluss noch dazu führt, dass Bauers Haus durch einen fallenden Baum zerstört wird - ist für meine Begriffe einfach zu dick aufgetragen. Ich habe das Buch zunächst gern gelesen, aber gegen Ende war ich enttäuscht.
spannend mit einem Anflug von Philosophie
von Siglinde Haas - 28.05.2017
Als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch wirklich lesen will. Ein Pfarrer als Hauptperson in einem Krimi ? Dann dachte ich mir, ausprobieren kann man es ja mal und wurde nicht enttäuscht. Polizeiseelsorger Bauer kann den Polizisten Keunert vom Selbstmord abhalten. Doch ein paar Stunden später springt Keunert von einem Parkdeck und ist tot. Bauer quält sich mit Selbstzweifeln. Hätte er den Selbstmord verhindern können, ja müssen. Keunert hinterlässt eine Witwe, die nicht allzu traurig scheint und einen völlig verstörten 15jährigen Sohn, Tilo. Bauer fühlt sich für den jungen Tilo verantwortlich. Zumal er eine Tochter im gleichen Alter hat. Was wäre, wenn es kein Selbstmord war, sondern Mord. Der Polizist hatte Verbindungen ins Rotlichtmilieu, war vielleicht korrupt. Wusste er vielleicht sogar von dem Mädchenhandel mit jungen Rumäninnen ? Inzwischen sucht Tilo einen Verantwortlichen für den Tod seines Vaters. Und er hat eine Pistole. Bauer will dem Jungen unbedingt helfen und beginnt auf eigne Faust zu ermitteln. Im Laufe seiner Nachforschungen macht er sich und Gott Vorwürfe, zweifelt , ob er seinen Berufs weiter ausüben kann. Und der Leser leidet mit. Das Buch ist wirklich toll und voller überraschender Wendungen. Nichts ist nur schwarz-weiß. Die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen, wem man Loyalität schuldet, passen in die Geschichte, weil sie zu der Figur des Pfarrers passen. Der Autor versucht Antworten durch seine Hauptfigur zu finden, ohne belehrend zu sein. Bedingt durch die Sichtweise des Seelsorgers auf die Handlung, treten andere Aspekte zu Tage, die in einem konventionellen Krimi keine Rolle spielen und bieten eine spannende Abwechslung zum üblichen Verlauf. Das Buch hat mich wirklich überzeugt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die ich auf jeden Fall lesen werde.
Solider Krimi
von sabrina.reads - 08.05.2017
Gallert und Reiter haben mit Glaube Liebe Tod einen wirklich guten und soliden Ruhrpott-Krimi verfasst. Es ist der erste Titel der Reihe um den evangelischen Polizeipfarrer Martin Bauer. Mir gefällt die Idee mit einem Protagonisten als Polizeipfarrer zu arbeiten sehr gut, meines Wissens gibt es bisher keine vergleichbare Krimi-Reihe. Alle Protagonisten sind gut gewählt, der Krimi baut eine solide Story auf, wobei meiner Meinung bei den nachfolgenden Büchern noch Luft nach oben ist, was die Dramatik und Spannung anbelangt. In Glaube Liebe Tod gibt es zwar mehrere Spannungsspitzen, ein richtiger Spannungsbogen der sich über längere Strecken des Buches hält wird jedoch nicht aufgebaut. Ist in einem ersten Buch einer Reihe aber wahrscheinlich auch schwierig umzusetzen, da zunächst ein Grundgerüst aus Umgebung und handelnden Personen mit jeweiliger Einführung der Personen abgewickelt werden muss und somit Jammern auf hohem Niveau. Für meinen Geschmack war das Buch teilweise zu religiös, allerdings bringt das ein Polizeipfarrer wohl einfach mit sich. Dies sollte eher als Anmerkung und nicht als Kritik aufgefasst werden, denn ohne Religion macht die Reihe mit einem Pfarrer auch keinen Sinn. Besonders fies fand ich die Leseprobe des zweiten Buches am Ende (ist zumindest beim E-Books so), diese geht mal richtig voran und lässt einen mit Verzweiflung zurück, denn der zweite Band wird wohl erst im Mai 2018 - also in einem Jahr - erscheinen.
Gelungener Auftakt
von linus63 - 25.05.2017
Dem evangelischen Polizeiseelsorger Martin Bauer gelingt es in letzter Minute, einen Polizisten davon abzuhalten, Selbstmord zu begehen. Doch einige Stunden später wird der Polizist nach einem Sturz von einem Parkhausdeck tot aufgefunden. War es wirklich Selbstmord? Während es für alle anderen klar ist, hat Martin Bauer seine Zweifel - und beginnt, Nachforschungen anzustellen ¿. Der Einstieg in "Glaube Liebe Tod" gelingt leicht und bietet Kopfkino vom Feinsten: Die anschauliche Schilderung einer spektakulären Situation sowie ihres unerwarteten Verlaufes lassen ab der ersten Seite Bilder im Kopf aufsteigen, die durch schlagfertige Dialoge und ein wenig Situationskomik eine Atmosphäre mit einem unterhaltsamen und amüsanten Beigeschmack schaffen, die mich sofort für dieses Buch einnehmen. Doch schon nach wenigen weiteren Seiten zeigt sich eine tiefergehende und ernste Thematik mit zum Teil recht brutalem Vorgehen, die einen interessanten Kontrast zur bisherigen "Leichtigkeit" bildet, was aber lediglich einen Vorgeschmack auf die kommenden gewalttätigen Machenschaften und organisierte Kriminalität gibt. Das Tempo ist flott, die Handlung ereignisreich, fesselnd und spannend, und ein Höhepunkt jagt den nächsten, wobei zwar einige momentan beliebte Klischees bedient werden, die Geschichte jedoch insgesamt recht abwechslungsreich und wenig vorhersehbar verläuft. Die plastische Erzählweise bietet Raum für eigene Bilder, die durch eine spürbare Atmosphäre, detaillierte Schilderungen und nachvollziehbare Emotionen greifbar werden. Herausragende Figuren sind natürlich der Seelsorger Martin Bauer, aber auch der Sohn des toten Polizisten, der fünfzehnjährige Tilo, der nicht nur von seinem Umfeld im Stich gelassen wurde und emotional wegzubrechen droht, sondern ungewollt in die aktuellen, kriminellen Machenschaften hineingezogen und tiefer darin verstrickt wird, als ihm lieb ist. Sein Frust, seine Verzweiflung, sein Misstrauen gegenüber anderen, aber auch sein "guter Kern", seine Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen in Not und sein Unrechtsbewusstsein sind trotz, bzw. gerade in seiner Misere gut dargestellt und durchgängig spürbar. Martin Bauer hingegen ist ein Seelsorger, wie man ihn sich wünscht - sein Beruf ist Berufung, er steht mit beiden Füßen fest im Leben, hat ein intuitives Gespür für heikle Situationen und fast immer eine Lösung parat - zielorientiert, häufig ungewöhnlich, manchmal spektakulär, doch meistens effektiv. Seine Handlungen und sein Gespür werden gestützt durch seinen Glauben, was im Buch durch viele Bibelzitate immer wieder untermauert wird, wobei ihn sein zeitweiliges Hadern mit Gott und sein vereinzeltes Zweifeln an seinem Instinkt ihn menschlich und authentisch machen. Mir persönlich hat diese Figur sehr imponiert, die für einen Kriminalroman eine ganz andere Seite der Polizeiarbeit präsentiert, gleichzeitig aber auch sehr gut die Zerrissenheit seines Berufsstandes bezüglich Pflichtbewusstseins und Loyalität gegenüber seinen Kollegen auf der einen Seite, bzw. seiner Familie auf der anderen Seite darstellt. Das Buch endet schlüssig und so wie es begonnen hat - mit einem Paukenschlag, ein für meine Begriffe etwas überzogenes Showdown, das sicherlich ein wenig der bisherigen Laufbahn der beiden Schriftsteller als Drehbuchautoren geschuldet ist, aber dem Kopfkino ein letztes Highlight beschert. Fazit: "Glaube Liebe Tod" ist der gelungene Auftakt der neuen Krimireihe um den engagierten Polizeiseelsorger Martin Bauer, der mich durchgehend fesseln konnte, und den ich innerhalb von 24 Stunden zu Ende gelesen habe. Insbesondere die Figur des Seelsorgers und die anschauliche Darstellungsweise haben mir sehr gut gefallen - ich freue mich auf den nächsten Band, der im Mai 2018 erscheinen soll ¿.
von Anfang an spannend
von Marita Zschenker - 17.05.2017
Martin Bauer, evangelischer Seelsorger bei der Polizei, rettet einem Polizisten vor dem Selbstmordsprung von einer Brücke. Nur Stunden später wird dieser Polizist tot zu Füßen eines Parkhauses gefunden. War es Selbstmord? MEINE MEINUNG : Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und gut zu lesen. Das Autorenduo baut die Geschichte von Anfang an sehr spannend auf. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und es bleibt nicht bei dem Selbstmord. Ich konnte ihn gut verfolgen und nach und nach wird alles zusammengeführt. Bei diesem Buch musste ich mich nicht groß einlesen und konnte sofort in das Geschehen abtauchen und dem Polizeiseelsorger folgen. Die Protagonisten werden hier gut charakterisiert und dargestellt. Gerade Bauer wirkt für mich authentisch, oft waghalsig und manchmal musste ich auch über ihn schmunzeln und an die Figur Pater Brown denken. Weitere Personen werden geschickt in die Handlung eingeführt. Kommissarin Verena Dohr hat es nicht immer einfach mit Martin Bauer. Manchmal hatte ich beim lesen das Gefühl den beiden über die Schulter zu schauen. Die Schauplätze werden sehr bildlich beschrieben. Der Kopf - Kino - Edition - Aufkleber auf dem Cover, sowie das Cover selber, passen für mich sehr gut zu dem Inhalt. Während den 406 - Seiten gab es keine Längen oder langweiligen Passagen. FAZIT : Glaube, Liebe, Tod von Peter Gallert und Jörg Reiter wird durch den Ullstein - Verlag veröffentlicht und gibt es als Taschenbuch, E-book und Hörbuch. Er ist ein von der ersten bis zur letzten Seite ein spannender Krimi. Krimifans müssen es einfach lesen. Ich warte jetzt auf die nächste Folge um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Leseprobe von Tiefer denn die Hölle am Ende des Buches hat mich schon neugierig gemacht.
Glaube Liebe Tod
von Gelinde - 09.05.2017
Glaube Liebe Tod, von Peter Gallert und Jörg Reiter Cover: Eine Szene aus dem Buch - total passend. Inhalt: Ein Polizist steht auf einer Brücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der evangelische Polizei-Seelsorger Martin Bauer kann ihn mit einer gewagten Aktion retten. Doch wenige Stunden später ist der Polizist doch tot, ein Sturz vom Deck eine Parkhauses. Alle glauben an einen Suizid, besonders als herauskommt, dass gegen den Beamten wegen Korruption ermittelt wurde. Nur Bauer ist skeptisch. Auf der Suche nach der Wahrheit geht er seine eigenen, nicht immer legitimen und geraden Wege. Was er findet, stellt ihn selber auf eine harte Probe¿¿¿¿ Meine Meinung: Eine unglaubliche, von Anfang an spannende und rasante Handlung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Geschichte wird Stück für Stück aufgebaut, wir kommen Puzzleteil für Puzzleteil der Wahrheit näher und lesen atemlos, wie eine Erkenntnis schockierender ist als die andere. Es geht ins Drogen- und Rotlichtmilieu und dass es dort nicht zimperlich zugeht ist wohl klar, doch wird dies nicht episch breit getreten sondern in seiner vollen Wucht unserem Kopfkino überlassen. Und doch schafft es das Buch, durch die besondere Person von Martin Bauer (ein sympathischer, menschlicher Charakter, mit Sorgen, Ängsten und Fehlern), nicht in einen Rambo-Aktion-Krimi abzudriften, sondern es werden existentielle Fragen des Lebens eingewoben. Zweifel, Freundschaft, Ehre, Lügen, Liebe, was ist wichtiger: persönliche Sorgen oder fremdes Leid? Sehr gelungen und ausgewogen finde ich die Balance zwischen Privatleben und Krimifall. Ein Krimi wie man ihn sich nur wünschen kann und bei dem ich mich schon auf den Nachfolger "Tiefer denn die Hölle", freue. Autoren: Peter Gallert, geb. 1962, ist (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter) Drehbuchautor, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln. Jörg Reiter, geb 1952 ist freier Autor und schreibt Drehbücher (mit Peter Gallert) und lebt auch in Köln. Mein Fazit: Ein wahnsinns Krimi, absolutes Kopfkino. Spannend, dramatisch, aufrüttelnd. Ein Show Down wie im besten Hollywood Film, total realistisch und echt krass! Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne mit **
Sehr guter schlüssiger Plot
von Langeweile - 12.05.2017
Inhalt: Als auf der Rheinbrücke in Duisburg der Polizist Walter Keunert in scheinbar selbstmörderischer Absicht steht,wird der Polizeiseelsorger Martin Bauer zur Unterstützung gerufen. Mit einem Trick gelingt es ihm, das Vorhaben zu vereiteln, doch kurze Zeit später ist Walter Keunert tot. Er stürzte vom Dach eines Parkhauses, für die Polizei ein klarer Fall von Suizid, zumal gegen ihn interne Ermittlungen wegen Korruptionsverdacht laufen. Als der Pfarrer der Familie die Todesnachricht überbringt, deckt er einige Ungereimtheiten im Umfeld des Toten auf und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.Unterstützung erhält er von der Kommissarin Verena Dohr. Die Sache zieht immer weitere Kreise und Martin Bauer gerät selber in Gefahr. Meine Meinung: Es war für mich der erste Krimi, in welchem ein Polizeiseelsorger der Protagonist war. Die Figur war äußerst gut gezeichnet, man konnte sich sehr gut in sein Denken und Fühlen versetzen. Er war in seinem Glauben verwurzelt, hatte jedoch durchaus manchmal realistische Zweifel. Die innerliche Zerrissenheit zwischen dem Einsatz für seinen Beruf und der Sorge um seine Familie, kam gut zum Ausdruck.Auch der Polizeialltag war nach meinem Empfinden ziemlich realitätsnah dargestellt. Wie bei einem Puzzle wurden nach und nach die einzelnen Ermittlungsfakten zusammen getragen ,bis zu einer schlüssigen Auflösung. Dass die Geschichte in meiner Heimatstadt spielt, gefiel mir natürlich besonders,da mir die meisten Schauplätze sehr gut bekannt waren. Fazit: Ich vergebe verdiente fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus. Auf das nachfolgende Buch mit den sympathischen Protagonisten warte ich gespannt.
Ein Pfarrer ermittelt
von Ecinev - 26.05.2017
Der Polizeiseelsorger Martin Bauer wird zu einem Einsatz gerufen. Der Polizist Walter Keunert droht sich von einer Rheinbrücke zu stürzen. Bauer kann ihn abhalten in dem er selbst springt, Keunert hinterher um ihn zu retten. Am nächsten Morgen ist Keunert trotzdem tot. Er ist von einem Parkhausdach gesprungen. Doch Bauer glaubt nicht so recht an Selbstmord und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Unterstützung erhält er von Hauptlkommissarin Verena Dohr die sich dadurch den Zorn ihres Vorgesetzten erregt. Die Ermittlungen führen ins Rotlichtviertel wo in einem Bordell vor einigen Wochen ein junges Mädchen vom Balkon gestürzt ist. Die Hartnäckigkeit des ungleichen Ermittler Paares zahlt sich am Ende aus auch wenn es offen bleibt ob Keunert vom Dach gesprungen ist oder gestoßen wurde. Dazwischen gibt es etliche Nebenschauplätze, die Tochter des evangelischen Pfarrers ist mit anderen Aktivisten bei einer Großdemo in Frankreich und droht dort selbst in Gefahr zu geraten. Der 17 jährige Sohn von Keunert läuft mit einer Waffe in der Tasche und voller Wut im Bauch durch die Stadt. Bauer ist in einer schwierigen Situation, soll er sich um seine Tochter kümmern oder um den verschwundenen Tilo. Sein Glaube kann ihm da nicht helfen. Am Ende gerät er selbst in Lebensgefahr. Der Schreibstil ist eher kurz und knapp, keine langen Ausschweifungen. Durch die vielen Nebenschauplätzen verliert sich allerdings etwas die Spannung. Die Person von Bauer wird recht gut beschrieben. Einerseits holt er seine Kraft aus dem Glauben, passende Bibelverse finden sich im Buch, auf der anderen Seite eckt er überall an.
Ein Polizeiseelsorger ermittelt
von leseratte1310 - 12.05.2017
Der Polizist Walter Keunert will sich von einer Rheinbrücke in Duisburg in die Tiefe stürzen. Seelsorger Martin Bauer wird dazu gerufen. Doch statt dem Mann gut zuzureden, klettert er über das Geländer und springt selbst in der Hoffnung, dass der Polizist ihn retten wird. So geschieht es dann auch, aber einige Stunden später ist dieser Mann tot, vom Deck eines Parkhauses gestürzt. Das Motiv scheint klar, denn gegen ihn wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer kann es nicht glauben, dass Keunert wirklich Selbstmord begangen hat. Nachdem ich eine Leseprobe gelesen hatte, wusste ich sofort: Das ist ein Buch, welches ich unbedingt lesen muss. Die Geschichte hat mich gleich gepackt. Martin Bauer ist Polizeiseelsorger. Er hängt sich voll rein in seinen Job und vergisst darüber manchmal seine eigene Familie. Auch der Fall von Walter Keunert lässt ihn nicht los. Die Verzweiflung von Tilo, Keunerts Sohn, bringt ihn dazu weiter nachzuforschen. Bauer ist ein sehr menschlicher Typ, der auch seine Schwächen hat. Ich mochte ihn von Anfang an, auch wenn er sich bei seinen Ermittlungen nicht immer ganz regelkonform verhält Er harmoniert auch gut mit der sympathischen Kommissarin Verena Dohn. Tilo Keunert ist nicht nur verzweifelt, er ist auch wütend auf seinen Vater, denn der hat seinen Heldenstatus bei ihm schon lange verspielt, weil Tilo überzeugt ist, dass sich sein Vater hat schmieren lassen. Bauer will ihm helfen und ahnt nicht, wie gefährlich das für ihn und seine Familie ist, denn die Spuren führen ins Drogen- und Rotlichtmilieu. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil die Handlung superspannend ist und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Ein spannender und absolut lesenswerter Krimi mit einem besonderen Ermittler.
Ein etwas anderer Krimi
von Zyrima - 05.06.2017
Inhalt ( Klappentext) : Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch am nächsten Tag ist der Polizist tot, erschossen mit seiner Dienstwaffe. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ... Meine Meinung: Martin Bauer ist evangelischer Seelsorger bei der Duisburger Polizei und geht ganz in seinem Beruf auf, wobei er manchmal sogar mehr macht als er in seiner Position sollte. Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben und schon von der ersten Seite an sehr fesselnd. Das Kopfkino hat sehr viel zu tun in diesem Krimi, die Verzweiflung des rumänischen Mädchens das im Bordell landet oder der Sohn des toten Polizisten der Dinge über seinen Vater erfährt die ein Kind von seinen Eltern gar nicht wissen sollte. Ein sehr gelungener Auftakt für eine neue Krimireihe und ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall mit Pfarrer Bauer. Fazit: Ein fesselnder Krimi den ich sehr gerne weiterempfehle.
Spannender Krimi mit toller Hauptfigur
von Rebecca1120 - 22.05.2017
Ja, es muss nicht immer Kommissar XY in einem Krimi als herausragende Hauptfigur sein. Martin Bauer -Polizeiseelsorger- reicht aus einen unterhaltsamen, spannenden Krimi zu schreiben. Denn Bauer ist nicht nur einfach Pfarrer und/oder Seelsorger, sondern auch beharrlich, empathisch, hinterfragt auch mal seinen Glauben und seine Zuversicht in Gott und greift auch mal zu unkonventionellen Methoden. Den Typ muss man einfach mögen! Die Geschichte ist nicht einfach gradlinig als Mord-/Selbstmordermittlung erzählt, sondern beinhaltet auch viele Queer-Verwicklungen, was den Krimi in meinen Augen abwechslungsreich und spannend macht. Da hier Pfarrer Bauer die Hauptrolle bei den Ermittlungen spielt durch seine Denkanstöße, Einwände und Starrsinnigkeit, ist dies mal ein Krimi, der die Polizei nicht unbedingt als Helden darstellt. Mir hat das Buch ganz wunderbar gefallen. An keiner Stelle kam Langeweile auf. Ich musste einfach weiterlesen. Ein herrlich spannendes, aber auch zum Nachdenken anregendes Buch. Ich freue mich schon auf den Folgeband, der 2018 herauskommt. Von mir gibt¿s 5 Lese-Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Polizeipfarrer gibt nicht auf
von andrea tandel - 22.05.2017
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird auf eine Rheinbrücke gerufen. Dort steht der Polizist Keunert und möchte sich umbringen. Um ihn zu überrumpeln springt Martin selber, in der Hoffnung das Keunert ihn retten möchte. Dies gelingt ihm auch, zwar ist Keunert stinksauer, aber er lebt. Am nächsten Morgen erfährt Martin von Kommissarin Verena Dohr, dass Keunert von einem Parkhaus gesprungen ist. Da er dies nicht glauben kann und sich selbst auch etwas dafür die Schuld gibt, möchte er herausfinden ob er wirklich gesprungen ist oder ob es Mord war. Mir hat das Buch gut gefallen. Es war spannend und witzig geschrieben (mit witzig meine ich den Schlagabtausch zwischen Martin und Verena). Ich musste einfach wissen wie es weitergeht. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, wie und ob es Martin gelingen wird alles aufzudecken. Ich fand das Buch gut und werde es auch weiterempfehlen. Ich würde auch gerne erfahren wie es denn nun mit Martin und Sarah weitergeht. Das Buch würde 4,5 Sterne von mir bekommen, da mir für 5 Sterne noch etwas gefehlt hat, daher ganz gute 4 Sterne von mir.
Glaube Liebe Tod - spannend und fesselnd
von nellsche - 28.05.2017
Der Seelsorger Martin Bauer soll den Polizisten Keunert daran hindern, von der Duisburger Rheinbrücke zu springen. Seine Taktik ist ganz anders als erwartet, denn er stürzt sich selbst in die Tiefe, so dass Keunert hinterher springen muss, um ihn zu retten. Bauer war sich sicher, dass sein Plan aufging. Doch leider hat er sich getäuscht, denn am nächsten Tag wird Keunert tot aufgefunden - er sprang vom Deck eines Parkhauses in den Tod. Alles deutet zuerst auf einen klaren Fall von Selbstmord hin. Doch Bauer hat Zweifel und beginnt Fragen zu stellen. Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich, so dass ich sofort bestens in die Geschichte rein kam und festgehalten wurde. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut und gehalten. Schon den Beginn fand ich äußerst ungewöhnlich, denn ein eigener Sprung von einer Brücke steht sicherlich nicht im "Handbuch" der Seelsorger. Die Selbstvorwürfe von Bauer, weil sein Plan nicht aufging, waren nachvollziehbar und verständlich und machten Bauer sehr menschlich. Da Bauer überzeugt war, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelte, begann er mit seinen eigenen Ermittlungen, die ihn auch ins Rotlichtmilieu führten. Diese Ermittlungen und die Gedanken von Bauer haben mir sehr gut gefallen, denn er möchte den Angehörigen Antworten und Klarheit verschaffen. Prima fand ich, dass der Plot nicht vorhersehbar war und es mehrere Wendungen gab, wodurch die Spannung nicht nachließ. Ich kann diesen fesselnden Krimi absolut empfehlen und vergebe fünf Sterne.
Menschliche Verstrickungen
von heinoko - 17.05.2017
Menschliche Verstrickungen Mit einem furiosen Senkrechtstart beginnt das Buch: Dass der Retter dem Selbstmörder voranspringt und beide überleben, ist mehr als ungewöhnlich und zwingt den Leser sofort zum Weiterlesen. Der auf derart spektakuläre Weise gerettete Walter Keunert, ein Polizist, wird wenige Stunden später tot aufgefunden. Es sieht so aus, als sei er von der obersten Ebene eines Parkdecks heruntergesprungen. Martin Bauer, Polizei-Seelsorger, der vier Stunden vorher Walter Keunert gerettet hatte, glaubt nicht an einen nunmehr finalen Selbstmord und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Verschiedene Handlungsstränge tun sich auf, und je mehr Bauer unwissend, fast naiv, in den Welten der Prostitution, der Politik oder des Rauschgifts herumstochert, desto gefährlicher wird es für die Beteiligten¿ Die vorgestellten Protagonisten entsprechen weitgehend dem jeweiligen Klischee (taffe Ermittlerin, denunzierender Kollege, engstirniger Chef, von Wut zerfressener Jugendlicher, cracksüchtiger Politiker usw. usw.) Herausragend fand ich persönlich die Darstellung der Persönlichkeit des Martin Bauer mit seinen Glaubens- und Selbstzweifeln und dem verzweifelten Wunsch, alles richtig zu machen, zu helfen ohne zu werten. Diese Person Martin Bauer und die vielen Verweise auf passende Bibelstellen im Alten und Neuen Testament geben dem Krimi etwas mehr Tiefgang als bei diesem Genre üblich. Der Spannungsbogen wird leider nicht durchgängig hochgehalten. Nach dem fulminanten Einstieg wird die Erzählweise langsamer, ist streckenweise etwas mühsamer zu lesen, aber im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf und bleibt auf hohem Spannungsniveau bis zum Ende. Insgesamt ein absolut lesenswerter Krimi für Leser, die sich nicht scheuen, beim Lesen auch einmal über existentielle Fragen nachzudenken.
Ein Priester bei der Polizei
von BR - 23.06.2017
Klappentext: Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Obwohl die Anfangsszene durch den Klappentext bekannt war, fand ich sie echt stark. Martin Bauer bringt den Polizisten vollkommen aus dem Konzept. Dieser ist sauer über die Annäherung des Priesters und möchte sich gar nicht auf einen Dialog mit ihm einlassen. Als er begreift, dass Bauer tatsächlich springt, ist es vorbei mit dem Selbstmordplan. Umso überraschter ist der Polizeiseelsorger, als er hört, dass Keunert doch wenige Stunden später tot ist. Neben seiner Aufgabe, die Todesnachricht der Familie zu überbringen, bleibt Bauer an den Umständen von Keunerts Tod dran. Mit ein Grund dafür ist sicher, dass Keunert einen Sohn zurücklässt, der im selben Alter ist wie Bauers Tochter Nina. Beide sind 15 Jahre alt und parallel zur Krimihandlung hat Bauer auch einige Auseinandersetzungen um Nina mit seiner Frau Sarah. Außer dem Seelsorger interessiert sich bei der Polizei fast keiner für den Fall Keunert. Da als Selbstmord abgestempelt, ist die Polizeiführung sogar verärgert über Bauers Ermittlungen. Bauer wird lediglich von Hauptkommissarin Verena Dohr unterstützt, die selbst gegen viele Anfeindungen ihrer Kollegen zu kämpfen hat. Mir persönlich hat gut gefallen, dass die Besonderheit deutlich wird, einen Priester als Hauptfigur zu haben. So lesen wir Texte aus der Bibel oder auch Gebete, die er in den Situationen spricht. Auch der Titel ist direkt an eine sehr bekannte Bibelstelle angelehnt. Das fand ich sehr authentisch und hebt das Buch gegenüber anderen Krimis ab. Ich weiß, dass dieses Buch zwei Autoren hat, habe diese Tatsache aber nicht wirklich bemerkt. Ich denke, die beiden haben mit diesem Buch einen gelungenen Auftakt für weitere Fälle mit dem Polizeiseelsorger Martin Bauer geschaffen.
Sehr spannender Krimi
von Bücherliebende - 28.05.2017
Bei diesem Krimi ist mir zuerst das Cover aufgefallen, welches nicht dunkel und finster gehalten, sondern bunt und trotzdem passend ist. Schon die ersten Seiten haben mich buchstäblich an dieses Buch gefesselt. Die beiden Autoren Gallert und Reiter haben hier den gelungenen Auftakt einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer hingelegt. Der Schreibstil ist zwar einfach gehalten, aber dafür umso fesselnder. Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit durchgelesen, da der Spannungsbogen super aufgebaut und es zum Ende hin immer rasanter wurde. Die vielen Perspektivwechsel und unterschiedlichen Handlungsstränge, auch innerhalb eines Kapitels, sind gut gewählt. Sie tragen dazu bei, dass man als Leser das Puzzle Stück für Stück bis zum Finale zusammensetzt. Mit Martin Bauer haben wir hier einen Protagonisten der etwas anderen Art bekommen. Der etwas waghalsige, mutige und selbstkritische Pfarrer, der ab und an auch auch mit sich selbst im Zwiespalt ist, ist von der ersten Seite an authentisch und mir somit bis zum Ende hin immer sympathischer geworden. Aber auch seine Kollegin Kriminalkommissarin Verena Dohr, war ein ausgesprochen angenehmer Charakter, welche ihre Arbeit super gemacht hat. Auch finde ich es sehr gut, dass die Ermittler nicht mit wahnsinnig übertriebenen privaten Problemen ausgestattet wurden, sondern das sich das sehr in Grenzen hält und sich perfekt in die Geschichte einfügt ohne gezwungen zu wirken. Ansonsten liegt das Augenmerk aber auf dem Fall und dessen Lösung, so wie ich es mir für einen guten Krimi wünsche. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle deutschen Krimifans. Dies ist ein fantastischer Auftakt und ich freue mich schon auf weitere Teile diese Reihe.
Illusionsverlust
von D. Brown - 26.05.2017
Der Polizeipfarrer Martin Bauer setzt durch seine Rettungsaktion, den Polizisten Walter Keunert am Selbstmord zu hindern, eine Kettenreaktion in Gang, die sein Leben und das seiner Familie in höchste Gefahr bringt. Zunächst kann er nicht glauben, dass eben jenem Polizisten wenige Stunden später der Suizid doch noch gelingt. Entgegen der Order seines Vorgesetzten forscht er nach, warum Keunert ursprünglich seinem Leben ein Ende setzen wollte. Er erfährt, dass gegen diesen ein Verfahren wegen Bestechlichkeit angestrengt wurde und findet sich bald darauf verwickelt in einem Sumpf aus Korruption, geheimer Liebesverhältnisse verbunden mit alten Loyalitäten und brutaler Bandenkriminalität wieder. Bei seinem Versuch Thilo, Keunerts Sohn, wieder Halt zu geben, nachdem dieser, der in seinem Vater immer einen Helden sah, vollkommen den Boden unter den Füßen verloren hat, gerät Bauer selbst immer tiefer in eine Lebenskrise, die schließlich in einem großen Finale unter höchster Gefahr doch noch ein halbwegs gutes Ende findet. An eben diesem Ende werden alle Beteiligten eine neue und geläuterte Sicht auf ihr Leben haben, denn nichts ist so wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ein solider Krimi mit manchen Längen der, sehr genau im Detail, den Leser dann doch bis zum Ende gefangen hält.
Polizeiseelsorger auf Verbrecherjagd
von SteffiKa - 11.05.2017
Autor: Peter Gallert & Jörg Reiter Erscheinungstag: 12. Mai 2017 Verlag: Ullstein (Taschenbuch) Seiten: 406 Inhalt (übernommen) Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen? Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücker und will sich in die Tiefe stürzen. Dem Seelsorger Martin Bauer gelingt es im letzten Moment, ihn vom Selbstmord abzuhalten. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Suizid, gegen den Beamten wurde Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel... Charaktere Martin Bauer als Polizeiseelsorger übernimmt hier die Hauptrolle. Er ist ein tolle Mischung aus Pfarrer und normaler Person: Stark, schwach, gläubig, einfühlsam, hartnäckig und richtig nah am wahren Leben. Über seinen Beruf kommt nur manchmal seine eigene Familie zu kurz. Aber die starke Frau an seiner Seite ergänzt ihn hervorragend. Verena Dohr - seine ermittelnde Kollegin bei der Polizei konnte auch überzeugen. Tough, humorvoll-ironisch, aber mit dem Herz am richtigen Fleck komplettiert sie das erfrischend andere Ermittlerteam. Auch Tilo, der Sohn vom toten Polizisten Keunert, konnte mein Leserherz erorbern. Schreibstil Ein feiner Humor, Abgründe und ein toller Plot haben dafür gesorgt, dass die Kapitel nur so dahingeflogen sind. Durch verschiedene und auf den ersten Blick nicht zusammenhängende Handlungsstränge wurde eine Spannung aufgebaut, die sich glaubwürdig und teilweise überraschend am Schluss zusammengefügt haben. Was mir gut gefallen hat und das Buch so von anderen Krimis hervorstecken lässt: Die Kombination aus Religion, teilweise ergänzt durch Bibelsprüche und polizeilicher Arbeit. Auch die Mischung aus Ermittlungen zum Fall und die Privatleben von Martin und Verena hat gepasst. Wir dürfen die beiden privat näher kennen lernen, ihre Charaktere verstehen, aber trotzdem war der Fall der Mittelpunkt im Buch. Noch ein Wort zum Cover: Tolle Farben, tolle Haptik und der Mann auf der Brücke könnte nicht besser passen. Fazit Ein Ermittler-Duo, von dem man noch mehr lesen möchte. Ich freue mich auf Band 2 im nächsten Jahr!
Der Polizeiseelsorger ermittelt
von misery3103 - 15.05.2017
Als sich der Polizist Keunert von einer Brücke stürzen will, schreitet der Polizeiseelsorger Bauer ein. Er springt selbst und lässt sich von Keunert retten. Doch Stunden später ist der Polizist tot, es heißt er sei von einem Parkhausdach gesprungen. Bauer überkommen Zweifel, ob er die Situation falsch eingeschätzt hat. Er beginnt selbst zu ermitteln, was im Leben des Polizisten falsch lief. Der Einstieg in das Buch gelang mir gut, da mir auch die Leseprobe zuvor sehr gut gefallen hatte. Leider hatte ich ab der Mitte des Romans so meine Probleme, der Geschichte weiter interessiert zu folgen. Zu viele vorhersehbare Handlungsstränge machten für mich das Buch weniger spannend. Ich fand die Idee eines Polizeiseelsorgers, der sich in die Ermittlungen stürzt, sehr interessant und mochte auch den Charakter Bauer, seine privaten Probleme, seine Art Deals mit Gott abzuschließen und auch sein Verhältnis zur Kommissarin Verena Dohr, die teilweise etwas ruppig ist, aber das Herz am rechten Fleck hat. Leider konnte mich das Buch aber insgesamt nicht mehr so richtig überzeugen. Ein guter Krimi mit einer nachvollziehbaren Story und einem guten Plot, der für mich aber etwas zu vorhersehbar war. Ab der Mitte des Romans hatte ich meine Schwierigkeiten, da ich das Buch weniger spannend fand. Netter Zeitvertreib, aber kein herausragend guter Krimi.
Sehr spannendes Debüt
von Anonym - 23.06.2017
Nachdem ich in letzter Zeit eher im Fantasy-/Jugendbuch-Genre hängen geblieben bin, wollte ich endlich mal wieder einen Krimi lesen, natürlich am besten einen richtig guten und spannenden. Da Krimis leider die Eigenschaft haben, sich sehr zu ähneln, wollte ich etwas sonderbares und einzigartiges und ich bin auf das Buch Glaube Liebe Tod gestoßen - das ein bisschen weggeht von den mürrischen, überarbeiteten, lasterfröhnenden Ermittlern und eher was neues erzählt. Was bietet sich da besser an als ein Seelsorger, ein Polizeipfarrer, der gerne ermittelt und scheinbar des öfteren über das Ziel hinausschießt? Ich fand die Geschichte rund um Polizeiseelsorger Martin Bauer sehr interessant und faszinierend. Schon die ersten Seiten haben mich total mitgerissen und waren sehr rasant geschildert. Insgesamt ist die Handlung und der Fall sehr spannend erzählt. Der Fall wird immer wieder in verschiedene Richtungen gelenkt, aber die Lösung ist doch lange nicht wirklich greifbar. Die Erzählung aus Sicht eines Polizeipfarrers fand ich vor allem deswegen so gelungen, weil er das gleiche Bedürfnis hat, den Tod eines Kollegen aufzuklären und den Täter zu schnappen, aber weit mehr Möglichkeiten ausschöpfen kann als ein normaler Polizist oder Ermittler. Dadurch, dass er als Ermittler nie wirklich ernst genommen wird, aber die Fähigkeit besitzt, bei verschiedenen Gruppen (sei es die Familie des Toten, Polizisten, Zeugen ¿) durch ein einfaches, vertrauenswürdiges Gespräch Informationen zu bekommen, kommt er doch oft weiter und schneller voran, ohne den offiziellen Dienstweg gehen zu müssen. Der Nachteil an der Sache ist aber auch, dass er sich oft wie ein Polizist und Ermittler aufführt, in verschiedene gefährliche Situationen kommt, ohne entsprechende Rückendeckung zu haben. Dieser schmale Grad macht das Buch sehr interessant und zu etwas besonderem. Über den Fall an sich, welche Kreise er zieht, wer verdächtig ist und ob es sich nicht doch einfach um einen Suizid handelt, möchte ich eigentlich nichts sagen. Schließlich möchte ich euch den Hauptinhalt und die Spannung nicht vorwegnehmen. Zusätzlich möchte ich aber noch für all diejenigen, die skeptisch sind bei einem Pfarrer als Hauptprotagonisten, erwähnen: Die Bibelzitate und die christliche Denkensweise werden zwar aufgegriffen, halten sich aber in Grenzen, weswegen das Buch sicher auch von Personen gelesen werden kann, die keiner Religion angehören, mit den christlichen Werten nichts anfangen können oder schlichtweg einfach nicht gläubig sind. Obwohl der Fall spannend und interessant aufbereitet ist, treten gerade gegen Ende leider ein paar Längen auf, die man hätte vermeiden können. Gerade in Krimis mag ich dieses aufgesetzte "Ist er jetzt der Mörder oder wohl vielleicht doch nicht?" einfach nicht, nur um noch ein paar Seiten mehr rauszuholen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn es bereits längst klar ist, wer es getan hat und aus welchem Grund. Ich hätte das Buch sicher auch gelesen, wenn es statt 416 nur 350 Seiten gehabt hätte. Das Ende des Falls und der Schluss des Buches haben mich dafür aber entschädigt, denn den fand ich sehr gut umgesetzt - vielleicht ein bisschen zu abgedreht, aber wer das besondere Etwas mag und nichts gegen das Übertriebene hat, dem wird es genauso gut gefallen, wie mir. Martin Bauer ist ein interessanter Charakter, der für mich auch im Buch durchweg gleich interessant und überzeugend bleibt. Ich hatte zwar die Befürchtung, dass sich sein Charakter, nach den ersten paar sehr spannenden und actionreichen Seiten, legt und er sehr langweilig wird, aber mir hat er in seinem Auftreten und in seinem Denken weiterhin gut gefallen. Vor allem, wie er die Dinge sieht, wie er richtig und falsch einschätzt, dass er seine Grenzen zwar kennt, aber gerne auch bereit ist, für das Wohl anderer darüber hinauszuwachsen. Sein gutes Auge, seine Menschenkenntnis und seine Empathie machen ihn zu einem sehr guten Pfarrer und zu einem noch besseren Seelsorger. Was mich allerdings an Martin Bauer gestört hat und was ich auch als Charakterschwäche empfinde, war sein Verhalten gegenüber seiner Tochter. Ganz im Ernst? Wenn meine minderjährige Tochter, ohne mein Wissen ins Nachbarland reist um dort an einer Demonstration teilzunehmen, in einer Nacht und Nebelaktion verschwindet, obwohl es vorher ganz klar verboten war, dann wäre ich nicht so cool und locker drauf und würde mir denken "Ach lass sie nur". Ich würde spätestens zehn Minuten später im Auto sitzen und sie abholen. Faszinierend dabei war, dass Bauer ja selbst dauernd seine Gedanken darauf lenkt und sich fragt, wieso ihm seine Tochter nicht so wichtig ist wie der aktuelle Fall und warum er nicht einfach losfährt um sie zu holen. Das alles fand ich wirklich sehr seltsam und kurios und hat zwischenzeitlich auch genervt. Stellenweise habe ich mir gewünscht, er möge sich bitte endlich ins Auto setzen, seine Tochter abholen und sie nach Hause bringen, damit er sich dann in Ruhe auf den Fall konzentrieren kann. Ich habe mich natürlich im Vorfeld über die beiden Autoren informiert - schließlich hat mich interessiert, warum zwei Autoren sich zusammengeschlossen haben, um ein Buch zu schreiben. Ich weiß, dass das öfter vorkommt, aber aus irgendeinem Grund hat mich meine Neugier gepackt und ich habe mir die Autorenseiten genauer angesehen. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass beide Autoren, Jörg Reiter und Peter Gallert, Drehbuchautoren sind, was man meiner Meinung nach auch auf jeden Fall im Buch wahrnimmt. Es gibt mehrere spektakuläre Szenen, die Geschichte ist actionreich und lebt von den eindeutigen Bildern, die im Kopf des Lesers erzeugt werden. Das deutet natürlich auf seinen sehr guten Schreibstil hin, der nicht nur spannend erzählt, sondern auch mühelos den Leser in seinen Bann schlägt. Fazit Mir hat der Fall in Glaube Liebe Tod und die besondere Komponente des Polizeiseelsorgers sehr gut gefallen. Einige kleinere Schwächen, wie der nervige Nebenplot seiner Tochter und die Längen gegen Ende hätten man sicher vermeiden oder besser machen können, lassen den Krimi aber trotzdem als sehr solides, spannendes und solides Debüt-Buch erscheinen.
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