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Vergeltung im Münzhaus

Historischer Roman. 'Apothekerin Adelina'.
Taschenbuch
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Köln 1408: Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden - brutal erstochen. Ein Knecht beschuldigt die junge Hebamme Clara des Mordes an ihrem Vater. Offenbar ein Racheakt: Der Tote hatte das Mädchen einst an ein ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Vergeltung im Münzhaus
Autor/en: Petra Schier

ISBN: 3499269589
EAN: 9783499269585
Historischer Roman.
'Apothekerin Adelina'.
Rowohlt Taschenbuch

26. August 2016 - kartoniert - 509 Seiten

Beschreibung

Köln 1408: Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden - brutal erstochen. Ein Knecht beschuldigt die junge Hebamme Clara des Mordes an ihrem Vater. Offenbar ein Racheakt: Der Tote hatte das Mädchen einst an ein Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu begleichen. Im Kerkerturm wird Clara bald ein zweiter Mord zur Last gelegt. Apothekerin Adelina setzt mit ihrer Tochter Griet alles daran, dem unglücklichen Mädchen zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei aus einer Richtung, aus der sie es nie für möglich gehalten hätten ...

Portrait

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.

Pressestimmen

"Gefühlvoll und mit leichter Sprache schafft Petra Schier eine vertraute Atmosphäre, in die sich auch Leser hineinfinden, die keine früheren Adelina-Romane kennen." (Frankfurter Neue Presse)

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Ein schöner lesenswerter Mittelalter Roman
von Rebecca Kiwitz - 25.08.2016
Im Haus des Münzwechslers Birboim wird ein Toter aufgefunden der erstochen wurde. Wie kann es anders sein, ist Adelina eine der ersten die dort ankommt. Als Täter wird schnell Clara ins Auge gefasst, da sie vor einigen Jahren von ihrem Vater an ein Hurenhaus verpfändet wurde um seine Schulden zu begleichen. Da Clara auch eine gute Freundin von Griet ist, versuchen Adelina und Griet ihr zu helfen und den wahren Täter zu finden. Natürlich erhalten sie wie immer Unterstützung von Neklas und ja auch von Georg Reese, doch auch sein Neffe Cristan hilft tatkräftig mit wobei er wohl auch andere Beweggründe hat als nur Clara zu helfen. Mit diesem sechsten Band ihrer Adelina Reihe möchte die Autorin Petra Schier also nun die Reihe beenden. Ganz ehrlich ich habe immer noch die Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann doch noch weitergeht. In diesem Teil hier geht es weniger um Adelina sondern mehr um Griet ihre Stieftochter die man auch schon seit Band 2 kennt. Ach dieser Teil ist in sich abgeschlossen und kann für sich alleine gelesen werden, wobei ich zum besseren Verständnis schon empfehlen würde mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen. Ins Buch bin ich so wie ich es erwartet habe sehr gut reingekommen und nachdem ich mich etwas gezügelt hatte, bin ich dann doch nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt hier drei Erzählstränge auf die die Geschichte aufgebaut war. Zum einen gab es da Griet und Cristan und ja auch Adelina durfte nicht fehlen. Von den anderen Figuren hat man aber auch genug erfahren um sie ein gutes Bild der Geschichte zumachen. Der Erzählstil fand ich gut gewählt, er war ansprechend und hat einen regelrecht durch die Handlung geführt welcher man sehr gut folgen konnte. Auch wenn der Roman im Mittelalter spielt, konnte man die Ängste und den daraus folgenden Entscheidungen von Griet sehr gut nachvollziehen. Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss erhalten und ja ich hatte einige Personen als Täter ins Auge gefasst, den wahren habe ich aber erst sehr spät auf dem Schirm gehabt. Ich persönlich fand alle Figuren des Romans wieder mit sehr viel Lebe zum Detail beschrieben, was ich aber auch nicht anders erwartet hatte, so konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen. Griet habe ich schon seit sie in der Familie Burka gekommen ist in mein Leserherz geschlossen und ja ich hatte mich sehr gefreut nun eine Geschichte zu lesen die endlich sie in der Hauptrolle hatte. Was mich bei jedem Roman der Autorin fasziniert, ist dass es ihr mit nur wenigen Worten gelingt einer fiktive Figur Leben einzuhauen und man mit dieser fühlt und wenn es sein muss auch weint und lacht. Die Handlungsorte waren auch wieder sehr gut beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte. Alles in allem war es für mich fast schon der schönste Roman der Adelina Reihe den ich gelesen habe und deshalb vergebe ich gerne die volle Punktzahl.
Vergeltung im Münzhaus
von Gelinde - 17.09.2016
Vergeltung im Münzhaus, von Petra Schier Cover: Sehr schön passend zum historischen Inhalt. Inhalt: Köln 1408. Im Haus des Münzwechslers wird ein Toter gefunden - erstochen. Es ist der kürzlich zugezogene Kürschner Urs, der Vater der jungen Hebamme Clara. Sein Knecht Wendel, beschuldigt nun Clara, ihren Vater aus Rache umgebracht zu haben, da dieser, vor vielen Jahren, Clara und ihre Mutter an ein Hurenhaus verpfändet hat, um seine Schulden zu begleichen. Clara kommt in den Kerkerturm. Die Apothekerin Adelina und vor allem ihre Tochter Griet, die eine gute Freundin von Clara ist, setzen alles daran der unglücklichen Clara zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei aus einer Richtung, aus der sie es nie für möglich gehalten hätten. Meine Meinung: Dies ist ja nun der 6. Band der Adelina-Reihe und soll auch (vorläufig?) der letzte sein. Und er ist ein absoluter Höhepunkt und wieder total klasse geschrieben. Auch wenn man nicht alle Bände kennt, so wie ich, kommt man sofort in die Geschichte rein und ist sofort mitten drin. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und handeln völlig logisch und real (der Zeit in der sie spielen angepasst), jeder hat seine Ecken und Kanten, jeder ist auf seine Weise einzigartig, so dass es auch nie langweilig wird. Auch die Handlung ist wunderbar gewunden und verwinkelt, es gibt immer wieder neue Wendungen und die Autorin versteht es hervorragend uns immer wieder zu überraschen. Der Schreibstil ist total authentisch, dabei sehr flüssig zu lesen, mit feinem Humor und ganz viel Gefühl. Und es ist wieder wunderbar wie wir so ganz unbemerkt viel über die damalige Zeit erfahren. Die ganze Geschichte ist eine perfekte Mischung aus Krimi (auf den Mörder wäre ich nie gekommen), Familiengeheimnis (auch ich habe gerätselt) und Liebesgeschichte (so schön, mit so viel Zweifel, Angst und einfühlsamer Liebe). Autorin: Petra Schier, geb. 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als sehr erfolgreiche freie Autorin. Mein Fazit: Wenn es denn der Abschluss der "Adelina-Reihe" sein soll, so ist es ein überaus gelungenes Ende (an dem man dennoch jederzeit anknüpfen kann). Es gibt wieder eine tolle Spannung, klasse Emotionen und genügend fürs Herz, so wie jede Menge zum mit fiebern, mit bangen, und mit hoffen. Von mir eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.
Das Ende einer Ära?!
von hasirasi2 - 13.09.2016
Adelina, die Protagonistin des Buches, kenne ich nun schon seit 11 Jahren - da erschien mit "Tod im Beginenhaus" der erste Teil der Reihe und "Vergeltung im Münzhaus" soll sie nun leider endgültig abschließen. Also habe ich das Buch von vornherein mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen - genauer gesagt habe ich es regelrecht verschlungen, denn man fliegt nur so durch die Seiten. Wie auch die Vorgängerbände ist es sehr spannend, unterhaltsam und witzig. Letzteres liegt vor allem an den Wortgefechten zwischen Griet und Cristan. Bisher trugen ja eher Adelina und Neklas diese aus, aber sie haben würdige Nachfolger gefunden. Köln 1408: Clara, eine Bekannte von Adelina und Griet, ist die neue Hebamme der Stadt. Als ihr Vater Urs und dessen Knecht Wendel plötzlich in Köln auftauchen, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: Urs hat sie und ihre Mutter vor Jahren ans Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu tilgen. Damals konnte Clara fliehen und sie will sich ihm jetzt erst Recht nicht unterordnen. Als Urs kurze Zeit später im Haus des Münzhändler Birboim ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf Clara, da sie zum Tatzeitpunkt Birboims Frau behandelt hat. Doch damit nicht genug, wird sie bald noch eines zweiten Mordes beschuldigt! Griet, Adelinas Zieh-Tochter, will unbedingt Claras Unschuld beweisen und wird Adelina dabei immer ähnlicher. Doch Griet wird durch den Fall von den Dämonen ihrer Kindheit eingeholt. Dazu kommt, dass Griet immer wieder von ihrem neuen Nachbarn Cristan Reese, einem Hauptmann der Stadtwache, abgelenkt wird. Eigentlich soll sie ihm nur bei der Befragung von Clara helfen, doch auch er hütet offenbar ein dunkles Geheimnis! Schon der Einstieg in das Buch ist gut gelungen, denn "Erstleser" werden auf sehr charmante Weise abgeholt, da alle Personen und ihre Zugehörigkeiten erzählerisch vorgestellt werden. Bei diesem Adelina-Teil geht es, neben dem zu lösenden Mord, hauptsächlich um Griet und Cristan. Durch Claras Verhaftung und die Zusammenarbeit mit Cristan muss auch Griet sich ihrer Vergangenheit stellen und evtl. damit abschließen. Dazu kommt, dass Cristan ihr ein ungewöhnliches und verlockendes Angebot macht. Mir hat ihre Entwicklung im Laufe der Handlung sehr gut gefallen. Zu Beginn ist Griet verängstigt und introvertiert, aber schon bei Claras Verhaftung wächst sie über sich hinaus. Nur wenn es um ihre eigenen Belange geht, kann sie diese Kraft lange nicht einsetzen. Auch Cristan Rees ist ein interessanter Charakter. Lange ist unklar, worin sein Geheimnis besteht und wenn ich ehrlich bin, wäre ich nie darauf gekommen (verraten wird hier aber nix ;-) ). Er ist extrem einfühlsam und rücksichtsvoll, nicht nur im Umgang mit Griet, und so hat er sich bald in die Herzen aller Familienmitglieder geschlichen. Doch wenn sein Geheimnis ans Licht kommt, bringt er sie alle in Gefahr. Aber die Burkas waren schon immer eine ungewöhnliche Familie mit einem tollen Zusammenhalt. Sie kümmern sich rührend umeinander, sei es um den behinderten oder um die traumatisierte Griet. Vitus habe ich schon in den vorangegangenen Büchern besonders ins Herz geschlossen. Er hat ein sehr gutes Gespür für Menschen und Tiere und ist extrem liebenswert. Adelina und ihr Mann Neklas sind sehr besorgte Eltern, die Griet so gut wie irgend möglich behüten und beschützen möchten. Sorgenvoll betrachten sie daher, dass Cristan sich Griet nähert und sie dadurch sehr aufwühlt. Und so ganz nebenbei gilt es ja auch noch, den Tod von Claras Vater aufzuklären. Der Fall wird immer verzwickter. Warum wohnte er bei dem Münzwechsler, wenn sie sich gar nicht leiden konnten? Er hatte schon in Aachen Dreck am stecken - hat sich vielleicht jemand aus seiner Vergangenheit an ihm gerecht?! Und auch Birboim hat wohl keine saubere Weste. "Vergeltung im Münzhaus" ist ein würdiger Abschluss der Adelina-Reihe *tränchenwegdrück*. Ende gut, alles gut. Fast alles. Ich zitiere mal Adelina: "Manchmal komme ich mir vor, als wäre ich nur eine Figur in einer Geschichte, die jemand erzählt. ... Wir hören ja nicht auf zu leben, bloß weil wieder einmal ein Kapitel unserer Familiengeschichte abgeschlossen ist. " Und wie heißt es so schön: Jedes Ende ist ein neuer Anfang!
--
von dorli - 30.09.2016
Köln, 1408. Die junge Hebamme Clara van Oeche wird beschuldigt, ihren Vater im Haus des Münzwechslers Henns Birboim erstochen zu haben. Griet Burka ist fest davon überzeugt, dass ihre Freundin nichts mit dem Mord zu tun hat und will deren Unschuld beweisen. Gemeinsam mit Adelina begibt sie sich auf Spurensuche. Nicht nur der Mordfall und die Verhaftung Claras sorgen im Hause Burka für Aufregung - Cristan Reese, Hauptmann der Stadtsoldaten und künftiger Gewaltrichter in Köln, hat ein Haus in der Nachbarschaft gekauft und ein Auge auf Griet geworfen¿ "Vergeltung im Münzhaus" ist der sechste und abschließende Band der Adelina-Reihe. Das Buch ist auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände lesbar, da es sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte handelt. Wie in allen historischen Romanen, die ich bisher von Petra Schier gelesen habe, herrscht auch in diesem Buch eine vertraute, heimelige Atmosphäre - nicht die große Politik ist Thema, sondern der mittelalterliche Alltag, das Familienleben und der Zusammenhalt aller stehen im Vordergrund. Im Mittelpunkt des Geschehens steht diesmal Adelinas Stieftochter Griet. Die mittlerweile 20-Jährige ist geprägt von den Schrecken ihrer Kindheit. Kaum jemand weiß von den traumatischen Erlebnissen, die sie als Kinderhure erdulden musste und nie überwunden hat. Die Welt der zurückhaltenden jungen Frau wird völlig auf den Kopf gestellt, als Cristan Reese in ihr Leben tritt. Griet fühlt sich zu Cristan hingezogen, kann sich aber aufgrund ihrer Vergangenheit nicht auf ihn einlassen - eine emotionale Achterbahnfahrt, die von Petra Schier absolut nachvollziehbar dargestellt und sehr mitreißend geschildert wird. Auch Cristan hat ein streng gehütetes Geheimnis, dessen Enthüllung für ihn selbst und auch für sein näheres Umfeld äußerst gefährlich werden könnte. Eine gemeinsame Zukunft mit Griet steht allein deswegen schon auf sehr wackeligen Füßen. Aber der junge Mann hat von Petra Schier nicht nur eine große Portion Selbstbewusstsein, sondern auch ein Menge Mut und einen starken Willen mit auf den Weg bekommen - ein Mann, der Schwierigkeiten nicht scheut. Nicht nur die familiären Angelegenheiten sorgen für Turbulenzen, auch der Kriminalfall ist wieder einmal verzwickt. Adelinas und Griets Bestreben, im Mordfall van Oeche für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen, wird zu einer großen Herausforderung. Es will partout nicht gelingen, dem wahren Täter das Handwerk zu legen - im Gegenteil, während der Nachforschungen tauchen gewichtige Argumente auf, die Clara schwer belasten. Ein winziger Gedanke, aus einem anderen Zusammenhang herausgesprungen, bringt Adelina letztendlich auf die richtige Spur. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die liebenswerte, gewiefte, sich niemals unterbuttern lassende und immer gerne den Ton angebende Apothekerin hat mich auch mit ihrem letzten Fall begeistert. Nicht nur "Vergeltung im Münzhaus" auch alle anderen Bände der Reihe habe ich sehr gerne gelesen. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Adelina auf Verbrecherjagd zu gehen, sie und ihre Familie durch alle Höhen und Tiefen zu begleiten und Glück und Freude aber auch Kummer und Sorgen mit ihr zu teilen. Das war es nun also, das letzte Adelina-Abenteuer. Schade! Obwohl, im Nachwort glimmt ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwann ein Wiedersehen mit der Familie Burka geben wird. "Warten wir es ab" (O-Ton Adelina).
Adelinas letzter Fall
von leseratte1310 - 08.10.2016
Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden. Es ist Urs, der Vater der jungen Hebamme Clara. Das Motiv scheint klar, denn Urs hat seine Frau und Clara an ein Hurenhaus gegeben, um seine Schulden zu tilgen. Adelinas Ziehtochter Griet ist mit Clara befreundet und will deren Unschuld beweisen. Dann passiert ein zweiter Mord, der ebenfalls Clara angelastet wird. Adelina und Griet versuchen gemeinsam Clara zu helfen und erhalten Unterstützung von Cristan, einem Hauptmann der Stadtwache. Der Schreibstil von Petra Schier hat mich schon in den vorigen Bänden begeistert. Man fühlt sich wie ein Familienmitglied der Familie Burka. Die Charaktere sind lebendig und sehr authentisch beschrieben. Die sympathische Adelina kümmert sich um die Familie und alle, die ihr wichtig sind. Aber wenn es etwas zu ermitteln gibt, ist sie voll dabei. Auch ihr Mann Neklas gefällt mir gut. Er ist wie viele Väter, wenn die Töchter flügge werden, und hat Probleme seine Tochter loszulassen. Griet will mit Männern nicht zu tun haben, denn ihre Vergangenheit setzt ihr immer noch zu. Doch Cristan ist sehr von ihr angetan und geduldig versucht er, ihr Herz zu gewinnen. Aber auch er hat seine Geheimnisse. Ich habe mit der Familie gefühlt und sie ist mir ans Herz gewachsen. Ich fand es aber auch sehr interessant, mehr über das Leben in jener Zeit zu erfahren. Schade, dass es nun vorbei ist. Ein wunderbarer historischer Roman, der Krimi und Romantik sehr schön kombiniert.
Der letzte ist mein erster
von manu63 - 10.09.2016
Mit dem Band Vergeltung im Münzhaus will die Autorin Petra Schier ihre Reihe rund um die Apothekerin Adelina abschließen. Im Rahmen einer Rezensionsrunde konnte ich diesen sechsten Band der Reihe lesen,. Das ich das Exemplar als Rezensionsexemplar bekommen habe beeinflusst meine Meinung nicht. In Band sechs ermittelt Adelina einmal mehr und dieses Mal geht es um einen Mord, der im Haus des Münzwechslers Henns Biroim erfolgt ist. Der Vater der Hebamme Clara wird ermordet und der Knecht des Vaters beschuldigt Clara den eigenen Vater getötet zu haben. Adelina und ihre Tochter Griet glauben das Clara unschuldig ist und beginnen selber nachzuforschen wer der Mörder sein könnte. Da es der sechste Band einer Reihe ist war ich gespannt ob ich Probleme damit hätte in den Erzählfluss zu kommen. Diese Sorge war aber unbegründet, da es die Autorin durch geschicktes einspielen von Informationen schafft, auch einem Neuleser die Geschehnisse nahe zu bringen. Der Erzählstil ist flüssig und die Charaktere kommen nach und nach auf die Bühne des Geschehens, außerdem gibt es am Ende des Buches ein Personenverzeichnis das gut hilft um die Verwandschafts-und Bekanntschaftsbeziehungen zu verstehen. Einige altertümliche Worte werden außerdem erklärt. Die Geschichte schreitet munter voran ohne langatmig zu werden. Der Spannungsbogen wird gut gehalten und es kommen für mich oft überraschende neue Information hinzu, die der Geschichte unerwartete Wendungen gibt. Den wahren Täter hatte ich nicht im Visier. Die Charaktere sind gut gezeichnet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auf geschichtliches wird im Buch nicht so stark eingegangen, vielmehr steht die Suche nach dem Mörder im Vordergrund, wobei Zwischenmenschliches nicht zu kurz kommt. Die Beziehungen der Personen untereinander werden gut vermittelt und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen das Buch erzählt wird, erfährt der Leser auch einiges aus der Gedankenwelt der Protagonisten.
Vergeltung im Münzhaus - Die nächste Generation im Hause Burka ermittelt
von Nicky_G - 20.09.2016
Köln, 1408: Im Hause eines Münzwechslers wird der Kürschner Urs van Oeche erstochen aufgefunden. Adelina, die sich gerade zufällig in der Nähe aufhielt, wird Zeugin, wie die Hebamme Clara aus dem Haus kommt. An ihren Händen und ihrem Kleid ist Blut, aber sie beteuert ihre Unschuld, denn der Ermordete war ihr Vater. Dennoch wird sie eingesperrt, weil der Knecht Wendel sie belastet. Kann ihre Freundin Griet, Adelinas Stieftochter, ihr helfen? Denn deren Gefühle sind momentan durcheinander geraten und schuld daran trägt der zukünftige Gewaltrichter Cristan. Zu Beginn möchte ich lobend das Personenverzeichnis und die Begriffserläuterungen am Ende des Buches erwähnen. Ersteres hilft vortrefflich, wenn man die vorherigen fünf Bände der Adelina-Reihe nicht gelesen hat, sich mit den Figuren auseinanderzusetzen, letzteres, um ungewöhnliche Wörter nachzuschlagen, die man heute nicht mehr unweigerlich kennt. Ein vorzüglicher Leserservice. Besonders gut hat mir die Sprache gefallen, denn sie wirkt authentisch, ohne miss- oder unverständlich zu sein. Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt, wozu natürlich auch die feinfühlige, vielschichtige und lebendige Charakterzeichnung beiträgt. Die Figuren haben Persönlichkeit, verraten aber nicht zu viel über sich und schaffen eine komplexe Atmosphäre. Auch die Entwicklung, die verschiedene Personen durchleben, ist nachvollziehbar dargestellt. Dennoch sind manche weniger durchschaubar, so dass man gerade zu Beginn rätselt, auf welcher Seite wer stehen mag. Ebenso schleicht sich Humor hin und wieder in die Geschichte ein, meist in alltägliche Situationen, die einen schmunzeln lassen, z. B. Neklas als besorgter Vater oder Ludmilla, die in ihrem Alter vor nichts und niemandem Angst oder Respekt haben muss. Kölsche Klaaf¿ Auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt (man sollte allerdings, denn lesenswert sind sie alle), kommt man gut mit den Charakteren und ihren Geschichten zurecht, was vor allem an dem ein oder anderen erklärendem Satz in den ersten Kapiteln liegt, die so eingeflochten sind, dass sie Kenner nicht stören. Der Mordfall mag ein wenig ins Hintertreffen geraten sein, aber das tut dem Roman keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, denn die wunderbar gezeichneten Charaktere und ihre vielfältigen Attribute nehmen den Leser mit in die Zeit um 1400.
Warum wurde Claras Vater ermordet?
von Lerchie - 07.08.2016
Griet Burka war die Tochter des Kölner Stadtmedicus Neklas Burka und die Stieftochter seiner Frau, der Apothekerin Adelina Burka. Vor etwa zwölf Jahren hatten sie das Mädchen, das vorher Schlimmes erduldet hatte, zu sich genommen. Und immer noch litt Griet unter den Folgen der Behandlung durch ihren Stiefvater¿. Neklas und Adelina war bewusst, dass Griet wohl nie einen Mann finden würde, der über das hinwegsehen konnte, was er spätestens in der Hochzeitsnacht entdecken musste¿. Doch Griet hatte schon immer und auch immer wieder betont, dass sie keinen Mann wolle¿ Im Gegenteil, wie wehrte jeden ab, der ihr zu nahe kam¿ Clara war inzwischen Hebamme geworden, wie sie eines Tages Adelina erzählte. Doch dann begegnete sie mit Adelina und Griet in Köln ihrem Vater, der sie für tot gehalten hatte. Der Aachen verlassen und sich in Köln niedergelassen hatte. Und damit nahm das Unglück seinen Lauf¿. Griet fühlte sich in der Kirche unwohl, war sie doch von ihrer Familie abgedrängt worden. Und das nahm ein Mann zum Anlass sie in der Kirche anzumachen. Doch da gab es noch Cristan, der Ziehsohn von Gewaltrichter Reese. Er rettete sie vor diesem Mann, was jedoch zu Gerüchten führte¿. Cristan wusste plötzlich wieder wo er Griet schon einmal gesehen hatte¿. Jetzt kannte er ihr Geheimnis. Doch auch Cristan hatte ein gefährliches Geheimnis¿.. Doch dann wurde Claras Vater im Münzhaus ermordet¿.. Und sei Knecht bezichtigt Clara des Mordes¿.. Unter welcher Behandlung durch ihren Stiefvater hatte Griet heute noch zu leiden? Warum würde Griet keinen Mann bekommen? Warum wollte sie keinen? Warum wehrte sie sich vehement gegen eine Verbindung? Zu welchen Gerüchten führte Cristans Tat in der Kirche? Wo hatte er Griet schon einmal gesehen? Was war Griets Geheimnis? Und was verbarg Cristan? Warum wurde Claras Vater ermordet? Und warum behauptete der Knecht, es sei Clara gewesen? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Dies ist der sechste und - wie Petra Schier sagt - vermutlich letzte Roman der Reihe um die Apothekerin Adelina Burka. Wie immer ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist gewohnt unkompliziert es entstehen keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder gar Satzes. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Griet hat mir damals schon so leid getan, und so hoffte ich, dass sie ihre Ängste überwinden möge und einen guten Mann fände. Cristan sollte der Nachfolger von Gewaltrichter Reese werden. Auch ihn fand ich äußerst sympathisch, mal abgesehen davon dass ich Adelina und ihre ganze Familie sehr mag. Das Buch fing auch gleich wieder spannend an, denn Petra Schier versteht es, Spannung zu erzeugen und sie zu halten bis zum Ende des Buches. Wie viele ihrer Leser tut es mir leid, dass dies der letzte Band um Adelina sein soll. Aber wer weiß, was noch kommt¿ Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, denn es hat mich gefesselt und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl.
Spannung, Dramatik und viel Gefühl
von Caren Lückel - 14.10.2016
Inhalt: Köln, 1408: Im Haus des Münzwechslers Birboim wird Urs van Oeche ermordet aufgefunden. Sein Knecht Wendel verdächtig die Tochter des Toten, die Hebamme Clara. Diese landet im Gefängnis. Adelina, Neklas und vor allem Griet, die uneheliche Tochter von Neklas und eine gute Freundin Claras, sind sich sicher, dass sie unschuldig ist. Das zu beweisen und den richtigen Täter zu finden erweist sich allerdings als schwierig. Der zukünftige Gewaltrichter Cristan Reese setzt sich zusammen mit Griet für Clara ein. Er interessiert sich aber auch für Griet - mehr als ihr lieb ist. Meine Meinung: Dieses Buch war für mich eine Herausforderung: bis vor kurzem war ich der Meinung, ich mag keine historischen Romane. Da ich Petra Schier alias Mila Roth aber durch andere Bücher kenne, habe ich das Experiment gewagt. Und was soll ich sagen - ich bin ein Fan dieses Buches geworden. Wie erwähnt, die Vorgängerbände kenne ich (noch!) nicht, hatte aber beim Lesen nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es gibt, sozusagen nebenbei, immer mal wieder kleine Rückblenden, in denen Adelina-Unkundige wie ich auf den aktuellen Stand gebracht werden. Allerdings wird nicht zu viel verraten, ich freue mich auf die ersten fünf Bände und habe nicht das Gefühl, dass zuviel verraten wurde. Die Protagonisten werden sehr überzeugend und liebevoll dargestellt. Petra Schier schafft es durch ihre authentische und sensible Schreibweise, den Leser in das Leben im Mittelater zu beamen , man fühlt sich mittendrin statt nur dabei. Ich konnte mich in alle Protagonisten hineinversetzen und fühlte mich manchmal, als würde ich selber durch das Köln des 15. Jahrhunderts spazieren. Der Schreibstil der Autorin hat mich schon in anderen Büchern begeistert. Durch die flüssige Schreibweise ist man von den ersten Zeilen an gefesselt und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich würde nur ausgebremst , weil ich den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen habe. Durch die Handlung ziehen sich zwei rote Fäden: zum einen geht es um den Mord an Claras Vater. Man weiß von Anfang an, dass Clara unschuldig ist, tappt aber bis zum Schluss total im Dunklen. Den tatsächlichen Täter hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung. Zum anderen nimmt sie Liebesgeschichte zwischen Griet und Cristan mindestens genauso viel Raum ein. Die beiden mit ihrer jeweils unrühmlichen Vergangenheit haben es nicht leicht bis zum Happyend. (Heute würde man auf Facebook schreiben: Beziehungsstatus: es ist kompliziert.) Es geht wirklich ans Herz, wie die beiden zueinander finden. Petra Schier versteht es wie kein(e) andere(r) (behaupte ich einfach mal), erotische Szenen anschaulich und prickelnd zu beschreiben, ohne dass es pornographisch wirkt. Im Nachwort schreibt die Autorin an, dass sie das Wort niemals aus ihrem Wortschatz verbannt hat. Es besteht also eine klitzekleine Hoffnung, dass in der Zeit, in der ich die ersten fünf Bände lese, vielleicht ein siebter Band entsteht. Die Hoffnung stirbt zuletzt..... Fazit: Dieser Roman hat mich (vormals historische-Romane-Gegnerin) auf der ganzen Linie überzeugt. Absolute Leseempfehlung!
Neue Abenteuer mit Adelina
von Tulpe29 - 21.09.2016
Diese Geschichte ist sehr packend und flüssig geschrieben, sodass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Protagonistin Adelina und ihre Familie erleben wieder spannende Abenteuer in und um Köln. Sie tragen auch zur Aufklärung eines Mordfalls bei und müssen durch viele Turbulenzen. Ein empfehlenswertes Buch, wie auch alle vorherigen Bände der Adelina-Reihe.
Höhepunkt und Abschluss
von Bibliomarie - 14.09.2016
Griet Burka und Clara van Oeche leben im mittelalterlichen Köln. Beide eint ein schreckliches Schicksal aus ihrer Vergangenheit, aber sie haben inzwischen einen Platz im Leben gefunden. Da trifft Clara zufällig ihren Vater wieder, der sie als junges Mädchen an ein Hurenhaus verpfändet hatte. Als kurze Zeit später der Vater erstochen aufgefunden wird, ausgerechnet im Haus einer Schwangeren, die Clara als Hebamme betreut, ist für die Büttel der Stadt klar, dass sie die Täterin bereits gefunden haben. Aber Griet und ihre Familie wollen nicht zulassen, dass Clara für eine Tat verurteilt wird, die sie nicht begangen hat. Aber auch außer den Ermittlungen haben Griet und ihre Familie wieder viele Turbulenzen zu überstehen. In diesem 6. und leider auch letzten Band um die Apothekerin Adelina Burka und ihre große Familie, steht die älteste Tochter Griet im Fokus. Petra Schier hat mir dieser Mittelalter Saga eine große und treue Fangemeinde erworben, die sich fast in der Familie heimisch fühlt, aber auch Erstleser werden sofort in diese farbig und lebendig erzählte Geschichte eintauchen. Kriminal- Familien- Liebes- und Entwicklungsroman, alles kann man in diesem rund und spannend komponiertem Buch finden. Das Zunft- und Handelswesen einer mittelalterlichen Stadt hat die Autorin sorgfältig recherchiert und dieses Wissen fließt in die Handlung ein. Das hat mich unmittelbar in die geschilderte Zeit versetzt, auch wenn vor allem die Frauenfiguren fast zu modern und selbstbestimmt wirken. Der Roman ist so lebendig und unterhaltsam geschrieben, dass ich mich nur ungern aus Adelinas Familie verabschiede.
Ein schönes und berührendes Buch...
von Thomas Jessen - 24.08.2016
Wäre ich noch nicht Fan der Adelina-Reihe von Petra Schier, wäre ich es spätestens jetzt nach der Lektüre des 6. Bandes der Reihe. Sehr schön und einfühlsam beschreibt die Autorin die Geschichte der Stieftochter der Apothekerin Adelina Griet. In zwei Handlungssträngen erzählt Petra Schier die Geschichte ihrer Stieftochter Griet zum einen und zum anderen die Geschichte der jungen Hebamme Clara die zweier Morde beschuldigt wird. Dank des wirklich sehr schönen Schreibstils fällt es sehr leicht in den Roman hineinzukommen. Es gelingt ihr auf nur wenigen Seiten eine gewisse Spannung aufzubauen und diese dann bis zum Finale hin noch zu steigern. Sehr bildhaft beschreibt Petra Schier die Figuren und Schauplätze und so erschienen die Figuren sehr lebendig und real. Die Dialoge wirken wie eigentlich immer sehr echt und glaubhaft. Und immer wieder mag man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und man denkt bei sich tu das nicht du rennst in Dein Unglück. Sie schreibt so, dass man mit den Figuren sich freut, leidet, lacht und lebt. Inzwischen ist es der sechste Band der Reihe und so ist es schon fast so, dass man sich blind im Mittelalterlichen Köln zurechtfinden könnte. Das Buch ist ein Buch das man mit allen Sinnen genießen kann. Ein Buch das die Leser sehr begeistern kann und wird. Ein Buch das fast wie eine Erzählung wahrer Geschichten wirkt. Es ist lebendig, farbenfroh und einfach nur wahnsinnig berührend. Ich fühlte mich von der Geschichte um Adelina und ihre Familie wieder bestens unterhalten und ich kann so nicht umhin dem Buch 5 von 5 Sternen zu geben sowie eine Leseempfehlung.
Gefühlvoller (vorläufiger) Abschluss der Adelina Reihe
von vielleser18 - 17.09.2016
Vergeltung im Münzhaus ist nach 1. Tod im Beginenhaus 2. Mord im Dirnenhaus 3. Verrat im Zunfthaus 4. Frevel im Beinhaus 5. Verschwörung im Zeughaus der 6. Band der Adelina Reihe, Es ist das Jahr 1408 und neben Adelina und ihrem Mann Neklas, spielt diesmal Griet die Hauptperson. Griet, die Tochter von Neklas aus einer früheren Beziehung. Ein Mord im Münzhaus, der Vater der Hebamme Clara, wird ermordet. Clara wird verdächtigt und kommt ins Gefängnis, obwohl sie ihre Unschuld beteuert. Ihre Freundinnen Adelina und Griet glauben an sie und wollen ihr helfen. Zusammen mit Cristan, dem neuen Hauptmann der Stadtwache, der Ziehsohn und designierter Nachfolger vom Gewaltrichter Georg Reese. Und Cristan hütet genau wie Griet ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das nicht bekannt werden darf. Doch Cristan ahnt schnell, was für eine Vergangenheit Griet hat und macht ihr einen Vorschlag...... Ich habe alle Adelina Bände gelesen und habe jeden verschlungen. Petra Schier hat einen unheimlich tollen Schreibstil, der einen in das historische Köln versetzt, einem an alltäglichen Begebenheiten teilhaben lässt und dabei niemals langweilig ist. Immer gibt es einen Mordfall, immer gibt es ein Familienmitglied, dass im Vordergrund steht. Die Familie um Adelina entwickelt sich im Laufe der Jahre, es wird geheiratet und auch gestorben, es wird geliebt und Kinder werden geboren, werden größer und selbst erwachsen. Und als Leser ist man dabei und die Figuren wachsen einem ans Herz. Daher ist es schwer, sie nun nach dem angekündigten Ende ( ein kleines Hoffnungszeichen, ein aber...am Ende, lässt einem noch ein bisschen hoffen) auch wieder loszulassen. Dieser 6. Band hat wieder einen spannenden Mordfall zu bieten, der wieder verwickelt ist und bei dem die Autorin wieder viele Fährten gelegt hat, so dass auch der Leser mitraten kann und lange auf dem Holzweg ist. Gut so ! Dieser Band besticht aber vor allem durch die Entwicklung, die Griet vollziehen muss, ihre Gedanken und Handlungen, ihre Sorgen und Nöte, sind glaubhaft, authentisch und vor allem emotional beschrieben worden. Fazit: Wer historische Romane voller Gefühl, voller Entwicklungen, voller Spannung mag, der muss einfach diese Reihe um Adelina lesen. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann für sich alleine gelesen werden, dennoch ist durch die Entwicklung der Familienbande und Familiengeheimnisse eine chronologische Reihenfolge zu empfehlen.
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von Lauren Rowe
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