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Der Näher

Originaltitel: Der Näher.
Taschenbuch
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Ein Thriller wie ein Stich ins Herz

In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihr... weiterlesen
Taschenbuch

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Produktdetails
Titel: Der Näher
Autor/en: Rainer Löffler

ISBN: 3404174542
EAN: 9783404174546
Originaltitel: Der Näher.
Lübbe

April 2017 - kartoniert - 464 Seiten

Beschreibung

Ein Thriller wie ein Stich ins Herz

In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten ...

Der dritte Band aus Rainer Löfflers fesselnder Thriller-Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel.


Portrait

Rainer Löffler, geb. 1961, begann mit dem Schreiben beim deutschen MAD-Magazin unter Herbert Feuerstein. Gleich sein erster Thriller Blutsommer landete auf Platz 15 der Spiegel-Bestsellerliste. Der Näher ist sein dritter Thriller um den Fallanalytiker Martin Abel. Rainer Löffler lebt mit seiner Frau und drei Kindern in der Nähe von Stuttgart.

Pressestimmen

"Rainer Löffler [...] legt mit Abels drittem Fall einen Thriller vor, der den Vergleich mit Bestsellern internationaler Spannungsautoren wie Stephen King nicht zu scheuen braucht. Stilistisch geschliffen, mit eindrucksvollen Charakteren, erzählt er eine bizarre Gruselgeschichte, deren oft grausame Details gleichohl auf Tatsachen beruhen. Der genial gezimmerte Spannungsbogen wirkt sich spürbar auf den Puls des Lesers aus und überrascht mit einem atemberaubenden Erdrutsch-Finale." Kölner Stadt-Anzeiger, 05.05.2017 "Der Thriller ist nichts für schwache Nerven: Die psychischen Abgründe, die der Autor seinen Figuren auf den Leib schreibt, sind gruselig. Was der Killer seinen Opfern im aktuellen Buch Der Näher antut, ist für den Leser nur schwer zu ertragen - aber eben auch bis zur letzten Seite hochspannend." Ruhr Nachrichten, 17.05.2017 "Ein mitreißender, spannender Thriller, den man einfach gelesen haben muss. Aber vorsicht: Der Näher ist nichts für schwache Nerven." Oe24.at, 27.06.2017

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Bewertungen unserer Kunden
Ein Grab aus Beton
von subechto - 01.05.2017
"Der Näher" von Rainer Löffler ist bereits der dritte Fall für den Stuttgarter Fallanalytiker Martin Abel. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Die Vorgänger hatte ich mit Begeisterung verschlungen und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Worum geht es? Abel wird zur Unterstützung der Polizei nach Gummersbach beordert, ohne Partnerin Hannah. Gleich zwei Handlungsstränge gilt es zu verfolgen: Sandra wird von einem irren Killer gefangen gehalten, der ein perfides Spiel mit ihr spielt. Danach lernen wir Saskia kennen. Sie wird beim Joggen von einem Biker verfolgt. Als sie sich versteckt, macht sie eine grauenvolle Entdeckung: Eine Leiche, die etwas in der Hand hält. Über das Wiedersehen mit Martin Abel habe ich mich sehr gefreut. Denn ich mag ihn und seine außergewöhnliche Fähigkeiten. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er. Abel erinnert mich ein wenig an den Profiler Tony Hill in den Romanen von Val McDermid. Zudem faszinieren mich Cold Cases immer wieder. Bald ist klar, ein Psycho hat es auf schwangere Frauen abgesehen, die er "operiert": Der Näher! Er ist von etwas besessen. Ein kranke Seele, die einen bizarren Traum träumt. Zwischendurch werden Rückblenden eingestreut, die die Geschichte des Killers erzählen. Wie so oft scheint das Motiv in der Vergangenheit zu liegen. Zu den Stärken des Romans zählt für mich, wenn Martin Abel und dessen außergewöhnliche Fähigkeiten als Fallanalytiker beschrieben werden. Hier hat der Autor gut recherchiert und bringt die teils recht befremdliche Arbeitsweise des Protagonisten sehr spannend und authentisch rüber. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Man fiebert sofort mit den entführten Frauen mit. Es wird ermittelt, manch falsche Fährte begangen, überraschende Nebenwege tun sich auf und münden schließlich in einen furiosen Showdown. Dass der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, hat mich nicht gestört, denn die wahre Identität des Täters wird erst ganz zum Schluss gelüftet. "Der Näher" bietet morbide, extreme, zuweilen grenzwertige Unterhaltung. Fazit: Ein Buch mit einem hohen Ekelfaktor. Blutig und brutal. Definitiv nichts für sanfte Gemüter oder Leute mit einem schwachen Magen.
Erschreckendes Szenario
von Martin Schult - 12.05.2017
Eine Serie von vermissten Frauen verunsichert die Region um Köln. Eines haben die Vermissten gemeinsam, sie sind schwanger. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA soll die Recherchen übernehmen. Erste Spuren ergeben sich beim Fund einer toten Frau, die ihr ihr auch verstorbenes Kleinkind in Händen hält. Der Täter ist bei dem Mord äußerst grausam und brutal zu Werke gegangen und versetzt die ermittelnden Beamten in Entsetzen. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran und für die entführten Frauen scheint die Uhr gnadenlos zu ticken. Plötzlich taucht eine der beiden Frauen wieder auf und kann einige Hinweise zum Täter beitragen. Kann Abel den Mörder noch rechtzeitig ausfindig machen und aufhalten? Der Näher ist das erste Buch, welches ich vom Autor Rainer Löffler gelesen habe und es hat mir richtig gut gefallen. Die Thematik der Geschichte ist außergewöhnlich und speziell, ich möchte nur nicht zu viel verraten, um den Lesegenuss nicht zu schmälern. Erschreckender wirkt das Ganze noch mit den Erläuterungen zu realen Bezügen, die im zweiten Teil des Buches erläutert werden. Die Spannung wird direkt mit Beginn des Buches aufgebaut und wird vom Autor geschickt über die gesamte Länge des Buches aufrechtgehalten. Rainer Löffler erzählt die Geschichte in einem sehr lebendigen und temporeichen Schreibstil, der sich hervorragend lesen lässt. Die spezielle Thematik und die Schilderung einer grausameren Szenen ist nichts für Zartbesaitete, das Ganze wirkt aber nicht zu inszeniert, um mit diesen Passagen zu glänzen. Der Hauptprotagonist Martin Abel ist interessant charakterisiert und konnte bei mir direkt Sympathiepunkte sammeln. Es hat Spaß gemacht, ihm bei seinen Ermittlungen über die Schulter zu schauen und ich werde mich wohl noch mit den beiden Vorgänger-Romanen beschäftigen. Mir konnte Der Näher einige spannende und fesselnde Stunden bescheren und ich kann das Buch gut weiterempfehlen und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
Abartig genial, fürchterlich spannend und grausam fesselnd
von Amber Moon - 23.08.2017
In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten ... (Klappentext) ---------------------------------------- Dies ist der 3. Teil der Martin Abel-Reihe von Rainer Löffler, welcher jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Nach seinem letzten Fall benötigte der Fallanalytiker Martin Abel Abstand und Entspannung. Zumindest aus der Sicht seines Vorgesetzen und Schwiegervaters in Spe Frank Kessler. Daher ist Abel nun Dozent für Fallanalyse. Doch für ihn ist dies alles andere als Entspannung Psychologen und Beamte seine Arbeitsweise zu erklären, denn er arbeitet eher auf unkonventionelle Art und verlässt sich zusätzlich noch auf sein Bauchgefühl. Der brummige Fallanalytiker mit schwarzen und vor Sarkasmus triefenden Humor ist noch brummiger als sonst. Geregelte Arbeitszeiten und eine ruhige Kugel schieben sind nichts für ihn. Als ihn dann Frank Kessler auch noch nach Gummersbach schickt, um an Vermisstenfällen zu arbeiten, die eigentlich schon als Cold Case angesehen werden, ist Abels Stimmung endgültig im Keller. Doch wo Abel auftaucht sind abartige und perverse Serienkiller nicht weit. So auch hier, denn es dauert nicht lange und die erste Leiche kreuzt Abels Weg. Alles führt zum Anderen und plötzlich sind diese harmlosen Vermisstenfälle überhaupt nicht mehr so harmlos und selbst für Abel scheint sich das Tor zur Hölle zu öffnen. Denn dieser vor sich hin wütende Serienkiller ist an Pathopsychologie und Grausamkeit nicht zu übertreffen. Seine Opfer - schwangere Frauen, sein Ziel - sie zu öffnen , sein Motiv - eine unaussprechliche Mission. Für schwache Nerven ist dieser Thriller definitiv nichts. Selbst ich, die schon einiges an Thriller- und Horrorgrausamkeiten gewohnt ist, musste ein paar Mal anständig schlucken. Aber so grausam und morbid es hier zugeht, so spannend und packend ist dieses Buch aus. Und ich finde der Autor hat hier genau die richtige Mischung davon getroffen. Der Schreibstil ist genauso flüssig und packend wie die Story selbst, der Plot durchdacht und die Auflösung hält noch eine deftige Überraschung parat. So mag ich es und so liebe ich es. Auch im dritten Teil der Martin Abel-Reihe bekommt man als Leser Einblick in die Opfer- und auch Tätersicht. Das Besondere an Rainer Löfflers Thrillern ist jedoch, dass man Einsicht in die Kindheit und allgemein in die Vergangenheit des Täters bekommt. Man sieht quasi die Entwicklung von einem normalen Kind zu einem Psychopathen, wieso er zu einem geworden ist, was der Auslöser war, etc. Und diese Entwicklung ist hier alles andere als 08/15. Fazit: Ich habe auch die ersten beiden Teile der Martin Abel-Reihe gelesen und diese waren schon gut, aber dieser Teil schlägt die beiden um Längen. Rainer Löffler gehört zu der seltenen Spezies von Autoren, die von Buch zu Buch besser werden und immer noch eine Schippe drauflegen. Die Serienkiller werden morbider, ihre Taten grausamer, die Auflösungen überraschender. Dieser Thriller schafft es zu einem meiner Lesehighlights 2017 im Genre Thriller und der Autor auf die Liste meiner Favoriten. Für alle Thrilleranten für die es nicht grausam und spannend genug sein kann ist dies genau das Richtige. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits und ich hoffe der Autor schreibst schon an seinem nächsten Buch, denn ich kann es jetzt schon nicht mehr erwarten wieder in die grausame und morbide Welt von Martin Abel zu tauchen.
Spannender Thriler für nervenstarke Leser
von Rolands Bücherblog - 04.06.2017
Der Näher ist der dritte Fall aus der Martin Abel Reihe von Rainer Löffler. Zugleich ist es für mich das erste gelesene Buch des Autors. Der Protagonist Martin Abel ist dabei Fallanalytiker beim LKA Stuttgart und schon schnell merkt der Leser, man hat es mit einem Menschen zu tun, der etliche Ecken und Kanten hat. Er wird nach Gummersbach geschickt und soll dort einen vermeintlich ruhigen Fall von zwei vermissten Frauen übernehmen. Doch schnell entwickelt sich das Ganze zu einem grausamen Geschehen. Eine einbetonierte Frauenleiche mit ihrem Neugeborenen wird gefunden, und die Leiche weißt etwas sehr ungewöhnliches auf: Einen eingenähten Reißverschluss am Bauch. Und an dieser Stelle sei dann auch gleich vermerkt, dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Rainer Löffler schildert teilweise das Vorgehen des Täters sehr detailliert und mit hoher Genauigkeit, das heißt der Thriller hat einen großen Brutalitäts- und Schockfaktor. Dabei werden auch immer wieder Kapitel eingebaut, die in die Vergangenheit des Täters springen und aufzeigen, wie dieser zu der gestörten Person wurde, die er heute beim Begehen seiner Taten ist. Martin Abel arbeitet gewissenhaft an dem Fall um die vermissten schwangeren Frauen rechtzeitig zu retten, stößt aber immer wieder auf Widerstände im Gummersbacher Kommissariat. Doch unbeirrt kann er letztendlich den Fall auflösen und sowohl die Frauen, als auch sich selbst in Sicherheit bringen. Der Näher ist für mich ein sehr spannender Thriller, den ich aber wegen der Schockszenen nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Die Altersempfehlung ab 16 Jahren wurde zurecht vom Verlag so vergeben. Nichtsdestotrotz ein guter Thriller und ich werde sicherlich noch die ersten beiden Fälle von Martin Abel lesen.
super gruselig
von andrea tandel - 03.05.2017
In Gummersbach werden 2 Frauen als vermisst gemeldet. Da beide einen Abschiedsbrief, mit den Worten "Ich verlasse dich" geschrieben haben, werden sie daher von der Polizei nicht gesucht. Hauptkommissar Abel bekommt aber trotzdem den Auftrag, nach Gummersbach zu fahren und sich die "Vermisstenfälle" anzusehen. Der dortige Hauptkommissar Borchert findet das übertrieben und lässt es Abel auch spüren. Der Fall bekommt eine neue Wendung, als wieder eine Frau, Saskia, vermisst wird. Saskia wurde beim joggen von einem Radfahrer verfolgt. Bei ihrer Flucht fällt sie in ein Loch im Boden. Als sie dort von der Polizei gefunden wird stoßen Abel & Borchert auf eine Frauenleiche die in einem Betonklotz steckt. Eine spannende Jagd nach dem Mörder und eine spannende Suche nach den beiden vermissten Frauen beginnt. Ich fand das Buch klasse, obwohl es super gruselig und ekelig war. Es ist super spannend und flüssig geschrieben. So musste ich einfach immer wissen wie es denn nun weitergeht. Es war für mich auch nicht schwer in die Geschichte zu kommen. Ich habe mit Abel mitgefiebert (ob er die beiden vermissten Frauen nun findet oder nicht, vor allem ob sie noch leben oder nicht). Dies war auch mein erstes Buch über den Hauptkommissar Abel, daher fehlen mir einige Infos was vorher mit ihm passiert ist, was ich aber jetzt nicht so dramatisch fand. Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Erschreckend, bizarr, Spannung pur
von heinoko - 24.04.2017
Was für ein Buch! Was für eine Spannung! Was für Grausamkeiten! Was für bizarre Ideen! Unfassbar! Der Fallanalytiker Martin Abel aus Stuttgart sollte eigentlich nach seinem letzten gefährlichen Fall eine etwas ruhigere Kugel schieben, bis er wegen Personalmangel in Gummersbach zur Unterstützung der dortigen Polizei bei neuen Ermittlungen um Hilfe gebeten wird. Zwei Frauen sind verschwunden. Eine tote Frau mit einem gerade geborenen toten Baby wird einbetoniert aufgefunden. Nachdem der Chef der Gummersbacher Polizei alles andere als kooperativ ist, fühlt sich Abel dazu berufen, mehr und mehr im Alleingang in den Fall einzutauchen. Und auf was er da stößt, entwickelt sich von Buchseite zu Buchseite mehr und mehr zu einem einzigen Albtraum. Der Autor schafft es, in einer unglaublich intensiven Weise die Innenwelt eines Psychopathen zu schildern. Basierend auf einem sehr, sehr seltenen medizinischen Phänomen (es gibt entsprechende Fachliteratur dazu) entwickelt Rainer Löffler eine unfassbar spannende Story rund um eine schaurige psychische Fehlentwicklung. Genau die Tatsache, dass die Grundlage der Story nicht allein einer kruden Autorenphantasie entsprungen ist, macht das Buch noch intensiver. Für zart besaitete Leser ist dieses Buch nichts, aber es ist ein Muss für alle, die Lesegenuss mit atemloser Spannung verbinden.
unglaublich spannendes Lesevergnügen
von MissSophi - 01.08.2017
Wer Rainer Löffler kennt, kennt auch Martin Abel. Dies ist nun sein dritter Fall, den man auch auch gut lesen kann, ohne die Vorgänger gelesen zu haben. Abel wird zwangsversetzt: ins Oberbergische Land - wo eigentlich nicht viel passiert - aber dort wo Abel ist, ist auch ein Fall nicht weit, bei dem er sein analytisches Vorgehen erneut unter Beweis stellen darf. Es liegen einige Vermisstenmeldungen vor, aber alle hatten einen handschriftlichen Abschiedsbrief hinterlassen.... und dann wird auch noch eine Leiche gefunden... wie passt das eine zum anderen?! Rainer Löffler schafft es mühelos, einen so in den Bann zu ziehen, dass man sich nur noch lesend fortbewegen kann, weil es einfach zu spannend ist, Er haucht den Protagonisten Leben ein und schon ist man mittendrin in einer Geschichte, die unweigerlich an Fahrt auf nimmt und sich unerbittlich steigert..... erst am Ende, wenn alles geklärt ist, kann man wieder richtig normal weiter atmen. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Abel und Hannah und wünsche dem Buch weiterhin viele begeisterte Leser, wobei: für ganz zartbesaitete Menschen ist dies Buch nicht geschrieben - nur so als Warnung ;-)
Ein extremer, fesselnder Thriller
von Sommerlese - 26.05.2017
Fallanalytiker Martin Abel wurde nach den letzten lebensgefährlichen Fällen von seinem Chef in eine etwas passivere Rolle gedrängt, er bildet junge Polizisten aus. Das ist jedoch nicht sein Ding und schliesslich schickt ihn der Chef ins ruhige Gummersbach. Dort liegen zwei Vermisstenfälle vor. Die Suche nach den Hintergründen der schwangeren Frauen wird jedoch alles andere als reine Routine und harmlose Aufklärung. Abel gerät erneut in eine brisante Geschichte, die seinesgleichen sucht. Dieses Buch ist mein erstes von Rainer Löffler und so lerne ich Martin Abel kennen, der sich in die Psyche von Menschen hineindenken kann wie kein anderer. Ich hatte keine Probleme, mich in die Geschichte ohne Vorkenntnisse hineinzudenken. Abel wird zur Unterstützung nach Gummersbach geholt und aus seiner Perspektive erfahre ich die Fakten im Fall der vermissten Frauen. Aber es gibt noch weitere Perspektiven, die mir das Blut gefrieren liessen, nämlich die der Opfer und des Täters. Rainer Löffler schreibt in einem sehr lebendigen und temporeichen Schreibstil, der sich hervorragend lesen lässt. Man hat nicht nur die Szenerie bildhaft vor Augen, sondern auch die schrecklichen Situationen der Opfer und die bizarre Welt des Täters. Gruseliger und fesselnder geht es kaum. Der Plot wirkt nicht sehr konstruiert, wobei der realistische Hintergrund schon sehr außergewöhnlich und bizarr ist. Dieser Thriller ist nichts für Zartbesaitete, aber es ist durchaus auszuhalten. Hier behauptet sich ein deutscher Autor mal gekonnt gegen seine amerikanischen Kollegen, bei denen die Dramatik und die Brutalität ja auch recht hoch angelegt ist. Der Hauptprotagonist Martin Abel ist ein interessanter Charakter, mir hat sehr imponiert, wie tief er in den Fall gedanklich eintaucht und dabei private Dinge ausblenden kann. Aber auch seine Kollegin Doris Stange finde ich super, sie ist tough, körperlich unerwartet einsatzfähig und riskiert schon mal eine kesse Lippe, die mich mehrfach erheitert hat. Solche Ermittler braucht ein Thriller, wenn er komplett begeistern soll. In diesem Buch gibt es viele Passagen, die sich in den Gedanken des Täters und auch des Fallanalytikers Abel abspielen. Dadurch tastet man sich langsam an die schwierige Hintergrundgeschichte des Täters heran und entdeckt gemeinsam mit Abel die gruseligsten Einzelheiten aus dem Täterleben. Eine fast unvorstellbare medizinische Sonderbarkeit liefert den Grund für die psychopathische Art des Täters. Dieser Thriller ist fesselnd, grausam und er erfordert starke Nerven, denn hier geht es in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche und der medizinischen Abstrusitäten. Ein außergewöhnlicher Thriller mit einem etwas abstrusen Hintergrund, den ich nur harten Thrillerlesern empfehlen möchte. Aus diesem Holz müssen Thriller geschnitzt sein, um volle 5 Sterne zu verdienen.
Der Näher
von Jasmin B. - 26.05.2017
Der neue Thriller von Rainer Löffler trägt den Titel "Der Näher". Dies ist der dritte Teil rund um den Fallanalytiker Martin Abel. Dennoch lässt sich dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse aus "Blutsommer" oder "Blutdämmerung" lesen, man kann dieses auch lesen ohne Vorkenntnisse aus den bisherigen Büchern dieser Reihe zu haben. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten... Ich hatte bereits vor einigen Jahren "Blutsommer" von Rainer Löffler gelesen und nachdem ich "Der Näher" gelesen habe, werde ich definitiv auch noch "Blutdämmerung" lesen, denn auch mit seinem aktuellen Werk konnte mich Löffler überzeugen. Der Schreibstil von Löffler ist sehr angenehm, das Buch hat sich daher flüssig lesen lassen. Auch schafft es der Autor auf vielseitige Weise Spannung aufzubauen, sodass man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen kann. Gut gefallen hat mir auch der Perspektivwechsel. Hierbei gibt es auch eine Sicht des Mörders, ohne das dessen Identität bekannt gegeben wird. Dennoch bekommt man so einen recht guten Einblick in dessen Gedanken und damit auch in seine Psyche. Man erfährt, wie er mit den entführten Frauen umgeht und was dessen Intension ist. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Absichten dieser schrecklichen Taten. Gut gefallen hat mir auch der Erzählstrang aus der Vergangenheit des Mörders. Hierbei bekommt der Leser einen Einblick in dessen Kindheit. Was ihn bewegt hat und wie sein Verhältnis zu anderen Kindern seines Alters war, wie er zu seiner Familie stand und welch traumatisches Erlebnis sein späteres Leben geprägt hat. Durch diesen interessanten Einblick in die Vergangenheit bekommt man nochmal einen besseren Einblick in die Psyche des Täters, warum er so geworden ist. Man kann seine Entwicklung besser nachvollziehen, auch wenn dies keine Entschuldigung für sein Handeln ist. Allgemein fand ich die Idee, was den Mörder zu seinen Taten bewegt hat und auch dessen Herangehensweise sehr fesselnd. Aber auch die Perspektive von Abel ist interessant gestaltet. Hierbei erfährt man so einiges über die Ermittlungsarbeit, welche ich gut dargestellt fand. Auch müssen Fehlschläge hingenommen werden, nicht alles läuft sofort so, wie man es vielleicht vermuten könnte. Positiv möchte ich auch den Plot erwähnen. Den Hintergrund für diese Geschichte fand ich sehr interessant. Durch diese vielseitigen Details und die diversen Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Endlich mal wieder ein Thriller, der diesen Titel auch verdient. Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner. Auf vielseitige Weise wird Spannung aufgebaut, sodass dieser Thriller einiges an Tempo zu bieten hat. Und Löffler schafft es, dass die Spannung aufrechterhalten wird. Im späteren Verlauf des Buches nimmt diese nochmal zu. Auf keiner Seite des Buches habe ich Langeweile empfunden, auch wenn die Ermittlungsarbeiten mal nicht so schnell vorangingen. Interessant fand ich auch die Nebencharaktere, wobei hierbei besonders Doris Stange hervorsticht. Ich fand ihre Art sehr erfrischend. Sie ist äußerlich keine Perfektion, aber vom Charakter humorvoll und selbstkritisch, auch ist sie eine gute Polizistin. Und zusammen mit Abel haben die beiden ein wirklich tolles Team dargestellt, sodass ich Szenen mit den beiden immer sehr genossen habe. Die Auflösung, wer hinter diesen Taten steckt, war spannend dargestellt und hatte noch so einige Überraschungen parat. Ich persönlich wäre nicht auf die Identität des Täters gekommen. Jedoch waren es mir bei der versuchten Festnahme des Mörders doch ein paar Zufälle zu viel. Dabei möchte ich nichts ins Detail gehen, da dies einfach zu sehr spoilern würde. Jedoch waren diese Zufälle für mich die einzigen Schwachstellen in diesem sonst sehr lesenswerten Thriller, sodass ich darüber gut hinwegsehen kann. Insgesamt hat der Autor Rainer Löffler mit "Der Näher" einen wirklichen Pageturner geschrieben. Spannend und grausam - ein Thriller, der einen in seinen Bann zieht und nichts für schwache Nerven ist. Aufgrund meines einen kleinen Kritikpunktes möchte ich 4,5 Sterne vergeben. Und eine Leseempfehlung für alle Thriller- Leser.
Nichts für schwache Nerven
von Gavroche - 04.05.2017
Martin Abel langweilt sich. Er soll sich schonen und nur in Fortbildungen seine Arbeit als Fallanalytiker erläutern. Das ist nichts für ihn. Darum reist er nach Gummersbach; eigentlich geht es da nur um den Fall von zwei vermissten Frauen, aber dann steckt doch viel mehr dahinter und es geht um die perfiden Pläne eines Serienmörders. Doch welches Motiv steckt dahinter? Und hat er noch mehr Frauen entführt beziehungsweise sind noch mehr Frauen in Gefahr? Abel wird in Gummersbach nicht gerade mit offenen Armen empfangen; vor allem der Chef mag ihn nicht. Die Kollegin, die ihn "beaufsichtigen" soll, zeigt einen trockenen Humor und geht offensiv mit dieser Chef-Aufgabe um. Rainer Löffler gelingt es, die Spannung auf einem hohen Niveau zu halten. Das Buch ist jedoch nichts für Zartbesaitete, da die Straftaten sehr abscheulich sind, auch für diejenigen, die oft Thriller lesen. Zwischendurch erhält der Leser immer wieder kurze Einblicke in die Vergangenheit des Täters, um seine späteren Taten nachvollziehen zu können. Das Ende birgt nochmal eine Überraschung. Ein sehr spannenden Thriller, der unter die Haut geht. Ein guter Schreibstil machen das Buch zu einem wahren Pageturner.
Rainer Löffler - nun bei mir auf der Autobuy-Liste
von Dottie Matrix - 16.05.2017
Beim Näher handelt es sich um den dritten Band um den Ermittler Martin Abel. Auf den ersten Seiten hatte ich ein paar Probleme mich einzufinden, was aber daran lag, dass ich in letzter Zeit zu viele Ermittler-Romane gelesen habe und ich mich erstmal reindenken musste. Das gelang auch recht schnell, sodass ich zügig in die Handlung eintauchen konnte. Diese beginnt auch direkt mit hohem Tempo und die Geschichte ist von Beginn an sehr spannend. Die Figuren sind gut dargestellt und vor allem Martin Abel kann man sich gut vorstellen. Knallhart, aber doch sensibel, ehrgeizig, aber doch humorvoll. Sein Privatleben kommt diesmal zwar etwas kürzer als in den Vorgängerbänden, aber es gibt doch Fortschritte, die einen Abel-Fan freuen. Die Haupthandlung ist sehr spannend aufgebaut, gut nachvollziehbar und mit einem überraschenden Ende. Und da Herr Löffler auch in einem sehr guten Stil schreibt, hat man die 440 Seiten schneller weggelesen als man denkt. Bei deutschen Thriller-Autoren bemängele ich sehr oft die Unblutigkeit bzw. dass nicht so detailreich beschrieben wird wie z.B. bei amerikanischen Autoren. Dies kann ich von diesem Buch nun nicht behaupten - wer einen schwachen Magen hat oder sehr sensibel ist, könnte hier durchaus Probleme bekommen. Rainer Löffler kann meines Erachtens mit diesem Roman ganz klar mit den großen Thriller-Autoren Cross, Mcfadyen und Carter mithalten. Mit dem Näher hat er es in meine Autobuy-Liste geschafft.
kranke Geschichte, brillant erzählt
von Rebecca1120 - 01.05.2017
Eigentlich wurde Martin Abel, der noch von seinem letzten Fall gesundheitlich etwas angegriffen war, zu einem leichten Fall nach Gummersbach geschickt. Doch dieser Fall hat es in sich und die örtliche Polizei sieht seine Anwesenheit auch nicht gerade mit Wohlwollen. Ein wirklich spannender Thriller, den Rainer Löffler hier zu Papier gebracht hat. Ich war von Anfang an von dem Geschehen gefesselt, was nicht zuletzt auch daran lag, dass die Spannung während des gesamten Krimis sich auf hohem Level gehalten hat. Die unterschiedlichen Charaktere sind wunderbar und nachvollziehbar beschrieben. Martin Abel hatte von Anfang an meine volle Sympathie. Um an die Wahrheit zu gelangen ist er auch mal unerlaubte Wege gegangen. Also nicht immer Dienst nach Vorschrift. Das hat mich sehr für ihn eingenommen. Ganz im Gegensatz zum Leiter des Kommissariats in Gummersbach. Der hat ja einen unwahrscheinlichen Kontrollzwang und hat seinen Kollegen und auch Abel das Leben recht schwer gemacht. Fast bis zum Schluss bleibt man als Leser beim Raten, wer denn nun der eigentliche Täter sein soll. Ich kann nur für mich sprechen: ich habe das nicht im Mindesten geahnt. Aber so sollte ein Thriller ja auch sein, spannend, unerwartete Wendungen und ein lange unerkannter Täter. Von mir gibt¿s deshalb auch 5 Lesesterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Spannung pur!
von Mia Bruckmann - 07.06.2017
Aufbau und Schreibstil: "Der Näher" besteht aus einem Prolog, sieben Handlungstagen und einem Nachwort. Insgesamt sind 436 Seiten zu lesen. Die Handlung ist packend, dramatisch, mitreißend und spannungsreich. Die Sprache ist einfach und gut verständlich. Die Dialoge sind logisch und ansprechend. Die Handlung ist in chronologischer Reihenfolge geschrieben. Darin sind punktuell Rückblicke in die Vergangenheit des Täters eingeflochten. Der Spannungsbogen wird von Anfang an aufgebaut und hält sich bis zum Schluss. Meine Meinung: Es passiert mir selten, dass ich das Verlangen habe, einen Thriller nur bei Tageslicht zu lesen. Beim Buch "Der Näher" war es wieder einmal so weit. Der Inhalt des Buches ist dermaßen schockierend und erregend, dass ich die Spannung im Dunkeln nicht ausgehalten hätte. Die Ereignisse gingen mir emotional "durch Mark und Bein". Der Autor erzeugt auf geniale Weise eine Art "Bedrohung", die permanent beim Lesen mitschwingt. An manchen Stellen gruselte es mich regelrecht. Ich war restlos in der Handlung "gefangen", dass ich das Buch überhaupt nicht mehr weglegen konnte. Die Schicksale der Protagonisten zogen mich in ihren Bann. Ich habe jede einzelne Seite dieses Thrillers in vollen Zügen genossen. Fazit: Der Thriller ist für Fans der Spannungsliteratur nahezu ein "Muss". Besonders die Erläuterungen im Nachwort gestalten den Inhalt noch plastischer, als er eh bereits ist. Mit "Der Näher" bekommen Sie phantastische Krimilesestunden geschenkt. Ich wünsche Ihnen schaurig schöne Momente damit!
Ein neuer Fall für Martin Abel
von Langeweile - 22.05.2017
Inhalt: Dem Fallanalytiker Martin Abel wird von seinem zukünftigen Schwiegervater, der gleichzeitig sein Chef ist, eine berufliche Ruhephase verordnet. Er soll zukünftige Analytiker unterrichten , was ihm gar nicht gefällt. Als in Gummersbach mehrere schwangere Frauen verschwinden, wird er zur Unterstützung des dortigen Teams an diesen Ort geschickt. Der Leiter der dortigen Wache ist nicht begeistert, dass man ihm einen Kollegen vom LKA vor die Nase setzt und dementsprechend unkooperativ. Als eine Joggerin in einen Hohlraum stürzt und von der Polizei gerettet werden muss, machen die Beamten dort einen makaberen Fund. Sie stoßen auf das Skelett einer Frau, die ein neugeborenes Baby in der Hand hält. Die Beamten nehmen die Ermittlungen auf, aber erst als eine der vermissten Frauen wieder auftaucht, ergeben sich erste Hinweise. Martin Abel und sein Team werden mit den widerwärtigsten Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert und riskieren alles..... Meine Meinung: Da ich vom gleichen Autor bereits "Blutsommer gelesen habe, wusste ich in etwa was mich erwartet. In diesem Buch wurden die Grausamkeiten jedoch noch einmal übertroffen. Die genaue Beschreibung der menschlichen Psyche und die Beschreibungen der kranken Handlungen des Täters , ließen mir zeitweise das Blut in den Adern gefrieren. Sowohl die Ermittlungsarbeit als auch die Sicht des Täters, waren sehr präzise und detailliert dargestellt. Im privaten Umfeld des sympathischen Ermittlers gibt es erfreuliche Veränderungen. Leider blieb für das Privatleben wieder einmal zu wenig Zeit. Fazit: Ein Buch, was an Spannung kaum zu überbieten ist und was definitiv nur für hartgesottene Thrillerleser zu empfehlen ist.
Spannend, unvorhersehbar, Überraschend
von querleserin_102 - 07.05.2017
Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Streich von Rainer Löffler, für mich war es jedoch das erste Buch rund um Abel. Trotz allem bin ich sehr gut in das Buch hineingekommen und konnte dem Geschehen auch super folgen. Das Buch beginnt schon sehr schaurig und gruselig. Man merkt sofort, welchen Charakter das Buch hat und in was für eine Geschichte man da hineingeraten ist. Abel ist gleichermaßen sympathisch, wie auch verschroben und eigenartig. Man muss schon zugeben, dass er einige komische Charakterzüge hat, welche ihn aber wiederum auch sehr sympathisch und menschlich wirken lassen. So wundert es trotzdem nicht, dass Abel und sein neues Team nicht unbedingt auf einer Wellenlänge sind. Dank eines wunderbaren Schreibstils von Herrn Löffler und auch einer sehr gut ausgebreiteten Geschichte hat sich das Buch wunderbar flüssig gelesen. Darüber hinaus wurde beim Lesen klar, dass das Buch sehr gut recherchiert und bedacht umgesetzt wurde. Man hatte stets das Gefühl, selbst Teil der Ermittlungen zu sein und selbst das blutige Geschehen beobachtet zu haben. Was Herrn Löffler auch super gelungen ist, sind die Zeitwechsel. Er schreibt nicht nur von den in der Gegenwart geschehenden Ereignissen, sondern erzählt auch von der Vergangenheit des Nähers. So erfährt man nach und nach was diesen zu seinen Taten getrieben hat und welches Ziel er verfolgt. Diese Abschnitte waren immer gleichermaßen verstören, wie informativ. Leider wurde es zum Ende etwas verwirrend und chaotisch. Zum Schluss hatte ich etwas das Gefühl, dass der Autor das Buch jetzt schnell beenden wollte, weil es sonst zu langwierig werden könnte. Das Ende war dann zwar sehr überraschend und ziemlich unvorhersehbar, aber eben etwas zu rasant und chaotisch.
grausamer, brutaler und sehr spannender Thriller, den ich weiter empfehlen kann,
von Diana Pegasus - 10.06.2017
Rainer Löffler - Der Näher Martin Abel arbeitet beim BKA und ist Fallanalytiker, aufgrund seines letzten Falles hat ihn sein Chef Frank Kessler, der gleichzeitig sein Quasi-Schwiegervater ist, da er mit seiner Tochter Hannah zusammen lebt, auf eine weniger gefährliche Position versetzt. Doch Abel hat die Nase voll davon, junge Polizisten in die Fallanalyse einzuweihen. Ein vermeintlicher Vermisstenfall so Abel in Gummersbach wieder auf die Spur bringen, denn was soll dort schon passieren? Eine einbetonierte Leiche, eine Joggerin und mehrere vermisste Frauen, dazu ein unfreundlicher, selbstherrlicher Hautkomissar Thomas Borchert und nicht zu vergessen, die privaten Probleme mit Hannah verschaffen Manfred Abel nicht unbedingt eine friedliche Zeit in Gummersbach. Doch dann scheint sich der Fall wie von selbst zu lösen, oder doch nicht? Ich kannte bisher noch kein Buch von Rainer Löffler, aber auch der Klappentext konnte mich nicht auf diesen grausamen, sehr brutalen, aber auch sehr spannenden, temporeichen, überraschenden und abwechslungsreichen Thriller vorbereiten. Endlich mal ein Buch, das den Namen Thriller auch wirklich verdient hat. Ein lockerer, flüssiger Schreibstil macht die Geschichte zu einem Pageturner, den ich jedoch auf Grund der Grausamkeiten immer mal wieder unterbrechen musste, obwohl ich eigentlich nicht zart besaitet bin. Dennoch ist die Story so faszinierend, so überragend recherchiert und so lebendig und bildhaft beschrieben, dass man nicht anders kann, als auch in den Lesepausen an das Buch zu denken. Die Charaktere sind facettenreich, lebendig und detailliert dargestellt, sodass der Autor es schafft ihnen eine gewisse emotionale Tiefe zu vermitteln. Manfred Abel ist nicht unbedingt der sympathischste Ermittler, ihm geht das anlernen von "Neuen" auf den Nerv, er hat seltsame Marotten und Freunde scheint er keine zu brauchen, denn er stößt so ziemlich jeden vor dem Kopf. Aber er ist gut in seinem Job und das darf der Leser hautnah miterleben, auch wenn es natürlich derbe Rückschläge gibt. Aber auch sein Vorgesetzter Frank Kessel oder der Hauptkommissar aus Gummersbach Thomas Borchert gehören nicht unbedingt zu den Sympathieträgern und sehr schnell finden sich viele Alphamännchen, die um ihr Territorium kämpfen. Aber egal ob sympathisch oder unsympathisch, jede dieser Figuren spielt ihre Rolle gut und glaubhaft, sodass es ein rundes und stimmiges Bild ergibt, dass der Autor hier zeichnet. Dieses Buch war mitreißend, gruselig und spannend. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch noch spannender und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Der Autor verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen. Da ich noch keines der Bücher von Rainer Löffler kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir gut gefallen. Das Cover ist eher schlicht gehalten, dennoch passt es zum Inhalt des Buches, genau wie der Titel. Erwähnenswert ist dennoch das untypische Buchdesign, das gleichzeitig als Schutzhülle fungiert. Fazit: grausamer, brutaler und sehr spannender Thriller, den ich weiter empfehlen kann, voraus gesetzt man ist nicht zart besaitet. 5 Sterne.
Gelungener Thriller aus deutscher Feder
von Steffi1186 - 08.05.2017
Rainer Löffler liefert mit "Der Näher" den dritten Fall um Fallanalytiker Marin Abel. Für mich war es der erste Fall mit dem Ermittler. Aber um es schon einmal vorweg zu nehmen, es war nicht der letzte, wo ich Herrn Abels Ermittlungen begleiten werden. Zum Inhalt des Buches. Martin Abel wird nach Gummersbach geschickt, da es dort zwei Fälle von verschwundenen Frauen zu untersuchen gibt. Diese sind wohl längst kalt, aber nach dem letzten Einsatz vom Analytiker soll er es ruhiger angehen lassen. Dies passt ihm gar nicht und seinen Unmut tut er sehr deutlich kund. Aber er begibt sich auf die Reise und auf die Suche nach den Frauen. Was er dann in Gummersbach und Umgebung findet und aufdeckt, sprengt jede Vorstellung. Mit Hilfe des örtlichen Polizeireviers wird ein Vier-Mann Team um Abel gebildet. Neben Doris Strange und Voß ist auch der Leiter Thomas Borchert Mitglied. Während sich Doris Strange durch ihre Art und Weise sowie ihr Auftreten zur absolute Sympathieträgerin entwickelt, ist dies bei Borchert und Abel nicht der Fall. Borchert ist absolut verbohrt und wirkt einfach nur arrogant, sowie unfähig in seiner Position. Abel bleibt, obwohl er der Hauptermittler und Hauptcharakter der Geschichte ist, für mich sehr farblos. Mag er noch so fähig in seinem Job sein, so hat er mit zwischenmenschlichen Beziehungen seine Probleme. Die Geschichte dreht sich um ein Thema, welches mir vorher nicht bekannt war. Aber durch die gute Recherchearbeit des Autors und einigen Erklärungen im Buch versteht man es. Dies war für mich in diesem Thriller sehr wichtig. Einfach nur gruselige, erschreckende, blutige und unmenschliche Fakten kann jeder erzählen, aber hier wird alles geklärt und erklärt. Der sehr gelungene Thriller bietet alles was ein Buch dieses Genre benötigt. Beim Lesen wurde ich mehr und mehr in den Bann der Geschichte gezogen. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurde die Spannung aufrechterhalten. Verschiedene falsche Fährten wurden auf der Suche nach dem Mörder gelegt und doch war ich beim Abschluss und der Aufdeckung des Täters überrascht. Dies gelingt nicht jedem Autor, aber Herr Löffler hat es geschafft. Für dieses Buch kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen, aber jedem sollte klar sein, dass diese Geschichte nichts für schwache Nerven ist. Es ist blutig, grausam und hat einen hohen Ekelfaktor. Jeden denn das nicht stört, wird begeistert sein.
WOW - HEFTIG!!!
von Stups - 04.05.2017
Hierbei handelt es sich um den dritten Fall für Martin Abel, den Fallanalytiker aus Stuttgart. Obwohl sein Chef ihn aus der Schusslinie nehmen will, gerät er wieder mitten hinein in einen Fall, der es in sich hat. Er erkennt als erstes den Zusammenhang zwischen Vermisstenmeldungen und einen Leichenfund. Was er dabei sieht und erlebt ist unvorstellbar. Diese Buch ist auf keine Fall etwas für leichte Nerven, es ist wirklich heftig und man lernt nie aus, was alles bei der menschlichen Anatomie möglich ist. Ich war echt froh, dass ich es lesen konnte und nicht in einem Film ansehen musste!! Im Schlusswort erklärt der Autor kurz, wie er auf diese Idee gekommen ist (unbedingt erst zum Schluss lesen, es ist ein Nachwort ;-)) Da ich innerhalb kürzeste Zeit alle drei Bücher über und mit Martin Abel gelesen habe, kann man seinen Wandel vom egozentrischen, besser wissenden, alles bestimmenden Einzelgänger zu einem Partner im beruflichen und privaten Leben, auf welchen man sich verlassen kann, gut mit erleben. Leider ist seine Partnerin Hannah bei diesem Fall nur eine Randfigur. Abel gibt nie auf, bis ein Fall für ihn alle Geheimnisse gelüftet hat. Er geht dabei an seine psychischen und physischen Grenzen. Der Schreibstil ist wie immer leicht und flüssig zu Lesen, etwaige Lesepausen sind dem heftigen Inhalt zuzuschreiben. Die Erzählweise wechselt zwischen der Sicht der Polizisten, der Opfer, des Mörders und, ganz interessant, der Vergangenheit des Mörders. Der Spannungsbogen nimmt stetig zu und ist am Ende zum Zerreißen gespannt. Gekonnt wechselt der Autor durch die Szenen um einem ständig am Rätseln zu halten und am Ende das Ganze perfekt abzurunden.
Für mich ein Highlight bei den Neuerscheinungen
von Xanaka - 28.06.2017
Was für ein banaler Buchtitel für so ein spannendes, energiegeladenes Buch?! Der Fallanalytiker Martin Abel, dem offenbar im letzten Buch Blutdämmerung übel mitgespielt wurde, soll ruhiger treten und so wieder zu Kräften kommen. Der Fall der beiden verschwundenen Frauen im Kölner Raum kommt seinem Chef gerade recht. In dem er Abel nach Köln schickt, nimmt er ihn aus der Schusslinie. Hier kann er in Ruhe ermitteln, falls es überhaupt was zu ermitteln gibt, denn es ist überhaupt nicht sicher, ob beide noch leben. Dass Abel in Gummersbach nicht mit offenen Armen empfangen wird, verwundert ihn nicht. Im Gegenteil seine Anwesenheit wird als unwesentlich und störend empfunden. Das ändert sich, als eine Joggerin spurlos verschwindet. Nur durch Abels Initiative und Intuition wird die Frau gefunden. Allerdings, das was sich da neben ihr in der Grube befindet, lässt allen den Atem stocken und die Luft anhalten. Plötzlich ist Abel mit seinen Ermittlungen mehr im Geschehen, als alle am Anfang gedacht haben. Ich kannte Martin Abel vorher noch nicht, habe ihn aber im Buch als einen interessanten, fast schon besessenen Fallanalytiker wahrgenommen. Seine Ermittlungen betreibt er mit einer Beharrlichkeit, das ist bewundernswert. Interessant sind auch seine Kollegen, die er im Lauf der Ermittlungen zwangsläufig kennenlernt. Man ist ihm nicht wohlgesonnen, im Gegenteil, es wird ihm ein Aufpasser zur Seite gestellt. Aber es gelingt ihm durch seine ruhige, besonnene Art bei den Kollegen Eindruck zu schinden und gemeinsam an der Aufklärung dieses aufsehenerregenden, spannenden Falles zu arbeiten. Der Autor lässt uns als Leser an den Ermittlungen von Abel teilhaben. Gleichzeitig dürfen wir aber auch den Täter belauschen. Beide Erzählstränge greifen perfekt ineinander und treiben die Handlung voran. Mit psychologischer Raffinesse wird die Spannung von Kapitel zu Kapitel gesteigert, wobei hier die Grenzen des Ertragbaren extrem gedehnt werden. Es gab Momente, da musste ich im Lesen innehalten und das Gelesene erst einmal sacken lassen. Kopfkino sollte man während des Lesens unbedingt ausschalten. Das ganze Buch ist nichts für schwache Nerven, aber es ist so unglaublich fesselnd und spannend. Bis zum Schluss habe ich nicht geahnt, wer der Täter sein könnte. Das war mein erstes Buch von Rainer Löffler, aber definitiv nicht das letzte. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung, an die die es sich zutrauen, und verdiente fünf Lesesterne.
Spannende Unterhaltung...
von Mundolibris - 03.07.2017
Das Buch ist ein echter Pageturner, flotter Schreibstil der es dem Leser erlaubt nur so durch die Seiten zu fliegen. Doch das würde dem Buch nicht gerecht werden, denn es ist in meinen Augen eher ein Buch das man mit Genuss lesen sollte. Jeden Tag nur ein Paar Seiten so, dass sich das gelesene erst einmal setzen kann. Figuren und Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und so kann das Kopfkino schnell zu rattern beginnen. Stellenweise ist die Story durchaus etwas heftiger, aber wie ich finde so gut beschrieben, dass auch genug Platz für die eigene Vorstellung bleibt. Nichts wird wirklich bis aufs letzte und detailliert beschrieben, so dass der Leser keine andere Wahl hat als seine Fantasie sich den Rest vorzustellen. Das ist eine Kunst de ich persönlich sehr schätze, denn für mich muss die Fantasie zu tun bekommen beim Lesen. Die Spannung ist von Anfang an auf einem recht hohen Niveau und bleibt auch sehr lange so, bevor sie dann noch einmal dem Ende zu ansteigt. Insgesamt finde ich aber, dass man zuvor die beiden Vorgänger gelesen haben sollte, denn ohne die beiden könnte es stellenweise zu Verständnisproblemen kommen. Für mich waren das 4 von 5 Sternen
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