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Was ist Literaturgeschichte?

Originaltitel: What Is the History of Lierature?. 'edition suhrkamp'. 'Erbschaft unserer Zeit, Vorträge über den…
Taschenbuch
Individuelle Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten und damit gesellschaftliche Teilhabechancen vermitteln sich auch über eine gelingende Anbindung an Institutionen, z.B. an die der Erziehungshilfen. Aus lebensgeschichtlichen Erzählungen ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Was ist Literaturgeschichte?
Autor/en: Stephen Greenblatt, Catherine Belsey

ISBN: 3518121715
EAN: 9783518121719
Originaltitel: What Is the History of Lierature?.
'edition suhrkamp'. 'Erbschaft unserer Zeit, Vorträge über den Wissensstand der Epoche'.
Nachdruck.
Kommentiert von Catherine Belsey
Übersetzt von Reinhard Kaiser, Barbara Naumann
Suhrkamp Verlag AG

20. November 2000 - kartoniert - 99 Seiten

Beschreibung

Individuelle Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten und damit gesellschaftliche Teilhabechancen vermitteln sich auch über eine gelingende Anbindung an Institutionen, z.B. an die der Erziehungshilfen. Aus lebensgeschichtlichen Erzählungen junger Frauen lassen sich zentrale Aspekte für das Gelingen solcher Anschlussprozesse entwickeln. Diese verweisen zum einen auf die biographische Dimension, wie also lebensgeschichtliche Erfahrungen Einfluss nehmen auf das Wahrnehmen von Entwicklungschancen und Lernoptionen. Sie verweisen zum anderen auf die geschlechtsspezifische Dimension und damit auf typische Konfliktfelder, welche zur Heimunterbringung von Mädchen führen und die Betreuungsprozesse im institutionellen Kontext strukturieren.
Ob die von der Heimerziehung erreichten Mädchen einen eigenständigen Lebensentwurf entwickeln können oder ob sie mehr oder weniger das Leben ihrer Mütter bzw. Herkunftsfamilien reproduzieren, ist maßgeblich von der Unterstützung in ihrem Selbständigkeitsstreben und von der Bestärkung in ihrem Anspruch auf ein eigenes Leben beeinflusst. Heimerziehung eröffnet ihnen dann die erweiterten Entwicklungsspielräume, auf die sie mit dem Verlassen der Familie so sehr gehofft haben, wenn sie in dem neuen Handlungsrahmen ihre subjektive Eigenständigkeit aufrechterhalten können. Dies erfordert sowohl Strukturen, die eigenständiges Handeln ermöglichen, als auch persönliche Unterstützung, das Eigene, eigene Maßstäbe und Präferenzen zu entdecken und selbstbewusst daran festzuhalten.
Inhalt
Einführung
Kapitel 1:
Mädchen in der Heimerziehung Diskussion des Forschungsstandes
1. Einführende Bemerkungen
2. Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Untersuchungen
2.1 Mädchen in ihren Familien
2.2 Mädchen im Heim
2.3 Mädchen in der Gleichaltrigengruppe und Bezugsgruppen außerhalb der Einrichtung
2.4 Bewältigungsprobleme und -strategien der Mädchen
2.5 Lebensplanung und -verläufe nach der Heimerziehung
2.6 Zusammenfassung
Kapitel 2:
Theoretisch-methodische Anlage der Untersuchung
1. Biographieforschung als theoretisches Rahmenkonzept
1.1 Biographie und biographische Artikulation
2. Grounded theory als methodologisches Rahmenkonzept
3. Biographische Erfahrungsaufschichtung und narrative Repräsentation als Kodierparadigma
3.1 Merkmale narrativer Konstruktionen
3.2 Kognitive Figuren autobiographischen Stehgreiferzählens
3.2.1 Prozessstrukturen des Lebenslaufs
3.2.2 Individuelle Entwicklung und sozialer Raum
3.2.3 Die Bedeutung der kognitiven Figuren für die Interpretation biographischer Interviews
4. Dokumentation des Forschungsprozesses
4.1 Die empirische Basis
4.2 Die Auswertung der Interviews
4.2.1 Erstellung biographischer Kurzporträts
4.2.2 Eingrenzung des empirischen Gegenstandsbereichs
4.2.3 Die Auswertungsschritte im Einzelnen
5. Zur Darstellung der Auswertungsergebnisse
Kapitel 3:
Eine biographische Fallstudie
Anna Selani: ¿jetzt habe ich auch Verantwortungen, aber es sind logische Verantwortungen¿
1. Biographische Kurzbeschreibung
2. Bemerkungen zum Interview
3. Die Lebensgeschichte von Anna Selani
3.1 Gesamteinschätzung: Schöne und keine schöne Zeiten
3.2 Kindheit: Beginn der Einsamkeit
3.3 Erwachsen Werden: Doppelte Verunsicherung
3.4 Heimerziehung und heutiges Leben: Gegenerfahrungen und Entwicklungsprozesse
4. Zusammenfassung der Ergebnisse der Fallanalyse
4.1 Das Spannungsverhältnis zwischen Selbständigkeit und Verbundenheit in sozialen Beziehungen
4.2 Die Anschlussfähigkeit zwischen biographischer Erfahrung und institutioneller Unterstützung
4.3 Lern- und Entwicklungsprozesse zwischen Autonomie und Beschränkung
Kapitel 4:
Theoretische Zwischenbemerkungen
1. Einführende Bemerkungen
2. Jugend und Adoleszenz: Anmerkungen zum Forschungsstand
3. Adoleszenz als psychosoziales Moratorium und ¿Zweite Chance¿: Der äußere Raum für Entwicklungsprozesse im Jugendalter
4. Herausbildung von Geschlechtsidentität. Der innere Raum für Entwicklungsprozesse im Jugendalter
5. Heimerziehung: Ein kritisches Lebensereignis im Jugendalter
6. Zusammenfassung und weiteres Vorgehen
Kapitel 5: Weitere biographische Fallstudien
1. Natascha Müller: ¿so wie es jetzt ist, bin ich eigentlich ganz zufrieden¿
1.1 Biographische Kurzbeschreibung
1.2 Bemerkungen zum Interview
1.3 Die Lebensgeschichte von Natascha Müller
1.3.1 Kindheit: zwischen ¿heiler¿ Familie und funktionalisierendem Zugriff
1.3.2 Jugendschutzstelle: zwischen Schutz und Aufbewahrung
1.3.3 Kinderhaus: zwischen biographischer Entwicklung und der Reinszenierung familialer Strukturen
1.3.4 Jugendhaus und Therapie: Da-Sein und Sein-Lassen
1.3.5 Leben nach der Erziehungshilfe: zwischen weiterer Stabilisierung und neuen Einbrüchen
1.3.6 Bilanz und Zukunftsperspektiven: zwischen Reden-Müssen und Abschließen-Wollen
1.4 Zusammenfassung und Vergleich
2. Sonja Heinz:
¿jetzt habe ich sieben Jahre Hölle hinter mir¿
2.1 Biographische Kurzbeschreibung8
2.2 Bemerkungen zum Interview
2.3 Die Lebensgeschichte von Sonja Heinz
2.3.1 Kindheit: über frühe Verlusterfahrungen und familiäre Ausstoßungstendenzen
2.3.2 Heimerziehung: zwischen Unterdrückung und Selbstbestimmung
2.3.3 Heutiges Leben und Zukunftsperspektiven: immer noch Träume von einem besseren Leben
2.4 Zusammenfassung und Vergleich
Kapitel 6:
Schlussbemerkungen
1. Ablösung in Bindungen:
Das Spannungsverhältnis zwischen Autonomie und Verbundenheit als Kategorie biographischer Konstruktionen junger Frauen mit Heimerziehungserfahrungen
2. Subjekt und Struktur:
Die biographiestrukturierende Wirkung der Anschlussfähigkeit zwischen biographischer Erfahrung und institutioneller Unterstützung
3. Konsequenzen für die sozialpädagogische Unterstützung jugendlicher Mädchen in Erziehungshilfen
Literatur

Portrait

Stephen Greenblatt ist Professor für Englische und Amerikanische Literatur und Sprache an der Harvard Universität. Als führender Theoretiker des New Historicism ist er einer der angesehensten Forscher zu Shakespeares Werk sowie zu Kultur und Literatur in der Renaissance. Greenblatt ist der Herausgeber der Norton Anthology of English Literature, Gründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Representations sowie Autor mehrerer Bücher, darunter die hochgelobte Shakespeare-Biographie Will in der Welt. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt. Er lebt in Cambridge, Massachusetts, und in Vermont.

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