Das kleine Buch von der Seele als Buch
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Das kleine Buch von der Seele

Ein Reiseführer durch unsere Psyche und ihre Erkrankungen.
Buch (gebunden)
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Was ist die "Seele"? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr - so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie beha … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das kleine Buch von der Seele
Autor/en: Achim Haug

ISBN: 3406703925
EAN: 9783406703928
Ein Reiseführer durch unsere Psyche und ihre Erkrankungen.
Beck C. H.

16. Februar 2017 - gebunden - 207 Seiten

Beschreibung

Was ist die "Seele"? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr - so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Auf unterhaltsame Weise nähert es sich unserem verborgensten, unsichtbaren Organ und bietet einen vertieften Einblick in die Psychiatrie und Psychotherapie.

Die meisten Menschen hegen Misstrauen und Vorbehalte gegenüber der Psychiatrie. Dabei kann die moderne Psychiatrie auf die meisten unserer Fragen, die die Seele betreffen, befriedigende und sogar optimistisch stimmende Antworten geben: Das Buch für alle, die ihre Seele weder den Priestern noch den Hirnforschern überlassen wollen Mit leichter Hand geschrieben von einem medienerfahrenen Experten für die Seele, der medizinisches Wissen in zugänglicher Form vermittelt Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung

Viele seelische Krankheiten können geheilt werden, oft sogar besser als körperliche Erkrankungen.
Die moderne Psychiatrie ist ein Teil der Medizin; Psychotherapie und Medikamente sind kein Gegensatz, sondern ergänzen einander.
Die Psychiatrie kümmert sich um den ganzen Menschen: mit seiner Biologie, Psychologie und seinen sozialen Bezügen.
Gesundheit hat etwas mit seelischem Gleichgewicht zu tun. Dieses entsteht aber nicht aus dem Stillstand, sondern aus der Balance ständiger Veränderungen.

Inhaltsverzeichnis

Die Sache mit der Seele

Blick auf ein unsichtbares Organ - Das Ach! und die Seele - Der Sitz der Seele - Die Seele als das Wesen des Menschen - Die Seele in der modernen Hirnforschung - Was also ist die Seele? - Humorvolles Nachdenken über die Psychiatrie

Was heißt schon normal?

Psychische Störungen in der gesellschaftlichen Diskussion - Habe ich ein Problem oder eine Krankheit? - Der ist doch gestört! - Normal oder anormal? - Von Normopathen und anderen armen Menschen

Wer ist schuld an psychischen Krankheiten?

Was habe ich falsch gemacht? - Gibt es den Schizokokkus? - Das Vulnerabilitäts-Stress- Coping- Modell - Die genetische Disposition - Gutes und Böses auf der Waage - Wenn Türen knallen und Teller fliegen

Wenn das Leiden einen Namen erhält

Diagnosen in der Psychiatrie - Die unpräzise Medizin - Präzisionshandwerk Psychiatrie - Was ist eine Diagnose? - Von Äpfeln und Birnen - Gibt es eine Verbitterungsstörung? - Wie man eine Diagnose stellt

Aus dem Gleichgewicht - Beispiele

Diagnosen nach ICD-10 - Beispiele psychischer Erkrankungen - F0 - Organische psychische Störungen - Der demente Chirurg - F1 - Psychische Störungen durch psychotrope Substanzen - F2 - Schizophrenie - Halluzinationen - Die Blaskapelle - Verfolgungswahn - Zwei Mal Gott auf einer Station, geht das? - F3 - Affektive Störungen - Der Verkäufer mit den drei Ferraris - Die schüchterne Ärztin, distanzlos - Manische Künstler - Der innere Kreis der Hölle - F4 - Angst-, Zwangsund Belastungsstörungen - Die Frau mit dem Zähl- und Reinigungsritual - F5 - Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen - F6 - Persönlichkeitsstörungen - Lauter dramatische Geschichten

Patienten in der psychiatrischen Klinik

Einmal Psychiatrie - immer Psychiatrie? - Langzeitstationen und Enthospitalisierungsprogramme - Und heilen kann man doch! - Verrückt sein ist selten - mich trifft es nicht - Ambulant oder stationär? - Mit Peddigrohr basteln - Das moderne therapeutische Angebot - Darf man unvernünftig sein? - Erzwungene Hilfe - Fürsorge: ganz oder gar nicht? - Einmal unvernünftig, immer unvernünftig? - Die Pillen ins Essen gemischt - Zwischen Hilfe und Gewalt - Leitsätze zu Maßnahmen gegen den Willen von Patienten - Die Angehörigen - Selbsthilfegruppen für Angehörige - Patienten, die keinen Kontakt mit Angehörigen wollen - Was haben die Angehörigen falsch gemacht? - Wenn die Seele auf einen Psychiater trifft

Von der seltsamen Spezies der Psychiater

Sie sind Psychiater? Das ist aber schwer! - Wie man Psychiater wird - Psychiater können Gedanken lesen - Da kann doch jeder ein wenig mitreden - Spezialisten für Beziehungen und Suizide - Der Psychiater und der Neurologe - Der Psychiater und der Psychologe - Der Psychiater und der Psychotherapeut

Die psychotherapeutische Behandlung

Die feine Seite der Psychiatrie - Psychoanalytiker, was sonst? - Wie die Psychoanalyse psychische Erkrankungen erklärt - Konflikte, überall Konflikte - Psychoanalytische Theorie und praktische Behandlung - Was sagt die Verhaltenstherapie dazu? - Goethes Höhenangst - Die Systemische Therapie - Schmetterlinge, Wirbelstürme und Familienbeziehungen - Und wer hat recht? - Das Bömbchen des Dr. Grawe - Die allgemeinen Wirkfaktoren einer Therapie - Manualisierte, störungsspezifische Kurzpsychotherapien - Was ein Psychotherapeut können sollte - Und dann noch eine Prise Achtsamkeit

Die Behandlung mit Medikamenten

Von den schönen Dingen des Lebens zu den unangenehmen - Psychotherapie oder Psychopharmaka? - Wie wirken Psychopharmaka? - Welches Medikament ist das richtige für mich? - Last und Lust der Beipackzettel - Faktoren für die Auswahl von Medikamenten - Versuch und Irrtum - Ab wann sollte ich ungeduldig werden? - Wie lange muss ich ein Medikament nehmen? - Werde ich derselbe wie vorher sein?

Alles eine Frage der Balance

Aus dem Gleichgewicht - Säfte und das moderne Gesundheitskonzept - Das Seelengewebe - Wie

Portrait

Achim Haug ist Professor für Psychiatrie an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich sowie Ärztlicher Direktor der Clienia Privatklinikgruppe. Er ist Autor vieler wissenschaftlicher Fachartikel, Mitautor psychiatrischer Lehrbücher und Leiter zahlreicher Seminare in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Weiterbildung. Darüber hinaus ist er Mitglied diverser Fachgesellschaften und der Kantonalen Ethikkommission in Zürich. Verschiedene Medienauftritte zu Fragen psychischer Erkrankungen zeigen ihn als Experten für die Seele und kompetenten Vermittler von Fachwissen in leicht verständlicher Form. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Zürich.

Pressestimmen

"Eine differenzierte, höchst ausgewogene, gut geschriebene und lehrreiche Lektüre."
Hans Durrer, The Huffington Post, 30. August 2017 "Gerade vor dem Hintergrund, dass heute etwa die Depression als Volkskrankheit bezeichnet wird oder Burnout als Modediagnose gilt, ist Haugs fundierter und doch sehr zugänglicher Beitrag höchst lesenswert." Simone Karpf, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26. März 2017 "Großartige Einblicke in ein unsichtbares Organ." Florian Blaschke, prisma, 7. März 2017
Bewertungen unserer Kunden
Ein sehr gutes Buch: informativ und leicht verständlich.
von Wedma - 22.02.2017
" Das kleine Buch von der Seele" ist ein sehr gut geschriebenes Werk, leicht verständlich, prima für alle, die sich für das Thema interessieren und sich ein adäquates Grundwissen aneignen wollen. Man hat den Eindruck, man unterhält sich mit einem älteren Freund, der sein profundes Wissen und seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet mit dem Leser teilt. Man erfährt viele nützliche Dinge, z.B. Was ist eine psychische Erkrankung? Wie werden diese heute behandelt? Wie schaut eine psychotherapeutische Behandlung aus? Er erklärt auch, was ein Psychotherapeut können sollte. Der Autor sagt ferner, was Menschen in einer psychiatrischen Klinik erwartet. Er beschreibt auch, welcher Art Präparate gibt es und wie eine Behandlung mit Medikamenten ausschaut. Beim Lesen bekommt man ein klares, adäquates Bild. Hier erzählt ein Profi und räumt viele Vorurteile und Mythen beiseite, z.B. "Einmal Psychiatrie- immer Psychiatrie?" S. 90 ff. oder ob Psychopharmaka gesundheitsschädlich sind, usw. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Autor anfangs über die Definitionen nachgedacht und die oft vorkommenden psychischen Erkrankungen nach einem anerkannten Manual (ICD 10) beschrieben hat. So wissen die Leser nach der Lektüre, wie man eine bipolare Störung erkennt und diese z.B. von Schizophrenie unterscheidet. Auch von Demenz und Depression ist hier die Rede, alles ganz easy, wunderbar verständlich besprochen. Es ist die Art von Einfachheit, die durch sehr viel Arbeit und viel Wissen entsteht. Besonders gut hat mir gefallen, dass man zum Schluss erklärt bekommt: Wie die Psychopharmaka wirken, was man bei der Wahl der Medikamente berücksichtigen soll, um das Richtige zu finden. Der Autor sagt auch ganz klar, dass es hier um Versuch und Irrtum geht, solange man nicht das Optimale hat und erklärt auch, warum es so ist. Zum Punkt, wie lange man Medikamente nehmen soll, erklärte Achim Haug einige wichtige Dinge und beantwortete die oft gestellte Frage, ob man derselbe sein wird wie vorher. Die Buchgestaltung passt wunderbar zum Inhalt. Es ist ein hellblauer, fester Umschlag, schön gebunden. Eine Freude, das Buch in die Hände zu nehmen. Es ist auch prima zum Mitnehmen: recht leicht und handlich. Die Kapitel sind nicht so lang, sodass man das Buch auch wunderbar auf dem Weg zur Arbeit im öffentlichen Verkehr, im Zug, usw. lesen kann. Von dieser Seiltänzerin, die man auf dem Umschlag sieht, kommt der Autor zum Schluss zu sprechen, um das Fazit von dem Gesagten zu ziehen. Fazit: Ein sehr gutes Buch voller nützlicher Informationen, die einem eine adäquate Vorstellung von der Psyche und ihren grundlegenden Erkrankungen ermöglichen, samt den Tipps, wie man optimalerweise damit umgeht. Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, daher vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung insb. für diejenigen, die in der nächsten Umgebung oder in der Familie Menschen mit psychischen Problemen haben. Für Einsteiger ist es schlicht ein Muss. Natürlich wird man in dem einen oder andern Gebiet zur weiterführenden Literatur greifen, aber diese gute Grundlage, sie darf einfach nicht fehlen.
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