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Amrita. Am Ende beginnt der Anfang als Buch
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Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Originaltitel: The Library of Fates. Empfohlen ab 14 Jahre.
Buch (gebunden)
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Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin... weiterlesen
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Amrita. Am Ende beginnt der Anfang als Buch
Produktdetails
Titel: Amrita. Am Ende beginnt der Anfang
Autor/en: Aditi Khorana

ISBN: 3791500562
EAN: 9783791500560
Originaltitel: The Library of Fates.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Übersetzt von Peter Klöss
Dressler Cecilie

21. August 2017 - gebunden - 334 Seiten

Beschreibung

Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss? Opulent, außergewöhnlich atmosphärisch, erzählt in ungemein detailreicher, bildhafter Sprache: AMRITA ist literarische Fantasy mit starken, unabhängigen und klugen Heldinnen.

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Bewertungen unserer Kunden
Amrita - seichte Fantasie
von kabru712 - 31.08.2017
Amrita ist ein gut zu lesender leichter Fantasieroman, in dem Gut und Böse klar getrennt sind. Leider fehlt dadurch jegliche Spannung. Brenzlige Situationen wenden sich schnell zum Guten und natürlich geht immer alles gut aus. Das Ganze ist sehr vorhersehbar ohne Überraschungen. Dass die Geschichte eine Moral hat, habe ich erst im Nachwort erfahren. Ich habe sie auf jeden Fall nicht unter diesem Gesichtspunkt gelesen. Es ist halt ein Märchen, bei dem die Gute nicht nur an sich denkt, sondern selbstlos die Welt rettet. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Handlung wird allerdings für meinen Geschmack von zu vielen Beschreibungen unterbrochen. Das Cover und die Buchhülle sind wunderschön gestaltet.
Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte nicht geschadet
von Caterina (Catas Welt) - 20.09.2017
Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Amrita fällt wahrscheinlich durch das sehr gelungene Cover auf. Ganz besonders schön finde ich die Ornamante, die nicht nur auf dem Schutzumschlag sondern auch dadrunter verteilt sind. Es verleiht dem ganzen Buch etwas Geheimnisvolles. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, vor allem nach den neugierigmachenden Klappentext wollte ich das Buch sehr schnell lesen. Die vielen kritischen Meinungen bremsten jedoch meine Euphorie, weshalb ich meine Erwartungen sehr nach unten schraubte. Und das war eine gute Entscheidung. Einstieg: Die Autorin leitet ihre Geschichte mit der Parabel der Bäume ein. In diesem kurzen Kapitel wurde mir ein wenig Wissen über Shalingar vermittelt. Dies empfand ich als Einleitung sehr gelungen. Aditi Khorana erzählt auf beinhae märchenhafte Art und Weise, was ich sehr an das Setting Orient angepasst fand. Sofort hatte ich durch den Schreibstil das Gefühl, als befände ich mich schon mitten in Shalingar. Nach diesem Einstieg erlebt der Leser mit der jungen Prinzessin Amrita ihren großen Tag. Charaktere: Für ihren Roman wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler, dadurch war ich mitten im Geschehen und konnte in Amritas Gefühl- und Gedankenwelt eintauchen. Zwar ist diese Protagonistin keine außergewöhnliche Figur, die in der Menge heraussticht, aber ich empfand sie als sehr angenehme Wegbegleiterin. Alle anderen Nebenfiguren erscheinen jedoch recht blass und nur wenige blieben mir wirklich im Gedächtnis. An dieser Stelle möchte ich Thala, die Amrita vom ersten Tag an auf ihrer Reise begleitet nicht unerwähnt lassen. Sie hat kein leichtes Schicksal und gerade durch ihre Fähigkeit als Seherin steht sie unter keinem guten Stern. Trotzdem beweist sie großen Mut und das gefiel mir sehr gut. Handlung: Wer das Buch lesen möchte, sollte den Klappentext nicht lesen, denn er verrät definitiv zu viel von der Handlung, leider auch Dinge, die erst recht spät passieren. Hauptsächlich geht es in diesem Buch um die beginnende Flucht von Amrita und Thala, die später zur Reise ihres Lebens wird. Neben dem Setting vom Orient, welches Aditi Khorana schön darstellte, spielen auch Magie und tiefe Freundschaft eine große Rolle. Die Liebesgeschichte konnte mich dagegen nicht erreichen, gerade nach dem Klappentext, habe ich mir da mehr erhofft. Ab und an überraschte mich die Autorin mit sehr unerwarteten Passagen oder schockierte mich mit überraschenden Wendungen. Alles in allem ist es eine sehr ruhige Geschichte und kam mir manchmal sehr gequescht vor. Für einen Einzelband gab es hier einfach viel mehr zu entdecken. Trotz allem gefiel mir die Grundidee und die Autorin baute in die orientalische Atmosphäre immer wieder mythische Elemente ein. Das Ende habe ich so nicht erwartet, finde es aber rund um gelungen.  Schreibstil: Aditi Khorana schreibt auf faszinierende und angenehme Art, so dass ich mich schnell in Shalingar wohlfühlte. Leider merkte ich immer wieder, dass die Autorin sich nicht genügend Zeit gab. Sie hetzte förmlich durch die Geschichte und einzelne Ereignisse hatten nicht die Möglichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das Potenzial ist hier auf jeden Fall da, aber ein paar mehr Seiten so wie ausführliche Beschreibungen hätte das Buch manchmal sehr gebraucht. Mein Urteil  Amrita - Am Ende beginnt der Anfang ist ein recht ruhiges Buch, welches großes Potenzial auf jeden Fall in sich birgt. Jedoch wurde dieses nicht vollstens ausgenutzt. Der teilweise bildhafte Schreibstil erweckte in mir das Gefühl, als sei ich selber auf dieser Reise. Aditi Khorana überraschte mit unerwarteten Passagen und interessanten Wendungen. Die Liebesgeschichte dagegen konnte mich nicht erreichen. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch aber auch nicht geschadet. Ich habe es gerne gelesen und vergebe knappe 4 von 5 Welten.
Mystisches Märchen, welches auf ganzer Linie überzeugt
von coala - 15.08.2017
Aditi Khorana hat mit Amrita ein zauberhaftes Märchen erschaffen. Gemeinsam mit der Hauptfigur Amrita begibt man sich auf eine abenteuerliche Reise zur Rettung des Königreichs. Viele Geheimnisse werden unterwegs gelüftet und Amrita muss erst einmal herausfinden, wer sie selber wirklich ist. Dabei geht es wahrlich magisch zu und vor allem die alten Geschichten können mehr als überzeugen. Amrita ist eine sehr starke und schlaue Person, mit der man sich gerne auf die Reise begibt. Leidenschaftlich für ihre Familie, ihr Königreich und ihre Liebe riskiert sie viel, ist jedoch trotzdem nicht zu eingeschränkt in ihrer Denkweise. Ihr stehen faszinierende Persönlichkeiten zur Seite, welche so manche Frage aufwerfen. Alle Charaktere im Buch sind gut ausgearbeitet und können durch ihre Handlungen überzeugen, ob nun gut oder böse. Denn man erkennt die Botschaft der Autorin dahinter, welche von der Autorin perfekt in die Geschichte integriert wurde. Die Beschreibungen der Landschaft und Personen ist fast poetisch und man kann sich nahezu in die Geschichte fallen lassen. Die Geschichte entwickelt sich in einem sehr angenehmen Tempo und hat einen tragischen Höhepunkt. Trotzdem hat es die Autorin geschafft, mich am Ende doch noch zu versöhnen, da sie irgendwie ein gutes Ende gefunden hatte. Amrita ist ein Highlight, nicht nur von der Buchgestaltung alleine, sondern auch die Geschichte kann auf ganzer Linie überzeugen und faszinieren. Ein mystisches Märchen, welches einen in seinen Bann zieht. Die Grundaussage an sich ist wirklich toll und der Ideenreichtum und die tolle mystische Umsetzung sind einfach zauberhaft.
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von Archer - 16.08.2017
Amrita ist der Name der Hauptperson dieses Buches, und sie ist die 16jährige Hauptperson des Buches, Prinzessin von Shalingar. Als der Tyrann Sikander, der Reich um Reich erobert, auch vor den Toren ihrer Heimat steht, beschließt ihr Vater, sie Sikander zur Frau zu geben, wenn er Shalingar, das Land, dafür verschont. Doch dann überlegt er es sich anders, und Sikander bringt ihn um. Amrita gelingt die Flucht mit dem Orakel Thala, die eine Sklavin Sikanders war und behauptet, man könne die Ereignisse verhindern, wenn man in die Zeit eingreift. Auf der Flucht geraten sie unter anderen in einem Tempel, in dem Amrita eine Entdeckung macht und zu einem geheimnisvollen Volk, das für die Drogenproduktion des Landes verantwortlich ist (auf die ist Sikander besonders scharf). Das ist mal eine Kunst, unter solchen exotischen Vorgaben so langweilig zu schreiben. Man wartet allein einhundert Seiten, bis es mal überhaupt losgeht. Und damit es beim Losgehen auch besonders schwer ist, wird mal eben von vornherein alles getan, um es so dümmlich wie möglich laufen zu lassen. Da ist ein Tyrann, der alle Völker unterwirft? Ach, warum sollten wir, die wir sehr wahrscheinlich die nächsten sind, der Prinzessin was darüber erzählen? Warum sollten wir ihr den Fluchtweg aus dem Schloss zeigen? Ist doch nur die Prinzessin, die braucht das nicht wissen. Oder warum was über die Mutter der Prinzessin erzählen? Ist doch nur die Mutter, wen interessierts? Danach wird das Buch aus einzelnen Versatzstücken zusammengeklaubt. Man muss eine wichtige Person treffen? Kein Problem, Prinzessin nimmt natürlich - obwohl auf der Flucht - das Tuch ab, das ihr Gesicht verbirgt. Wie sonst sollte sie erkannt werden? Oder warum sollte man der Prinzessin überhaupt was von sich erzählen? Ist doch nur ihr Leben, was gehts sie an? Vergiss die Göttin, die so aussieht wie sie. Aber all das wäre noch zu verkraften gewesen, wenn dieses dümmliche Ende nicht das ganze bröcklige Gebäude des Buches noch mehr eingerissen hätte. Ich kann jetzt nicht spoilern, aber eine ungefähre Message ist so: Wenn du, liebe Frau, dich nicht prostituierst, wird es deine Schuld sein, wenn ein Tyrann Leute umbringt und verrückt wird. So ein Tyrann ist nämlich nicht für seine eigenen Taten verantwortlich, es ist die unerwiderte Liebe, die ihn zu bösen Taten treibt. Alles klar? Nun, mir nicht. Thema verfehlt, sechs, setzen.
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von Meliha Kocak - 02.09.2017
Inhalt Amrita, die Prinzessin von Shalingar, soll zum Wohle ihres Volkes den Herrscher Makedons heiraten: Sikander. Dieser ist ein alter Bekannter ihres Vaters, aber die beiden sind schon lange keine Freunde mehr. Sikander hat Armut und Sklaverei in seinem Land gefestigt und wenn Amrita nichts tut, wird es in Shalingar nicht anders sein. Mit der makedonischen Sklavin und Seherin Thala ist sie bald gezwungen zu fliehen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, denn Amrita ist zu größerem bestimmt ... Protagonisten Amrita hat einen Geliebten, Arjun, und eigentlich will sie nur mit ihm glücklich sein. Er und seine Familie waren immer in ihrer Nähe und sie denkt ständig daran, wie diese Menschen sie beeinflusst haben und welche Rolle sie gespielt haben. Sie hat noch nie etwas über ihre Mutter erfahren und würde sie gerne finden und möchte natürlich mehr über sie erfahren. Sie glaubt zunächst nicht an die Dinge aus den Märchen und hält sie alle für Hirngespinste, aber mit der Zeit muss sie sie ernster nehmen, weil so vieles darauf hinweist und manche Dinge einfach nicht mehr zu leugnen sind. Manchmal fand ich Amrita etwas zu impulsiv, falls man es so ausdrücken kann. Sie tut viele Dinge, wenn sie sich danach fühlt oder wenn andere es ihr auftragen, aber sie denkt meistens nicht lange darüber nach. Thala wurde jahrelang versklavt und als Orakel dazu missbraucht, Sikander zu mehr Macht zu verhelfen. Sie möchte ihr eigenes Schicksal ändern und endlich frei sein und dafür nimmt sie alles in Kauf. Sie braucht Amrita, um an ihre Ziele zu gelangen und versucht sie zum Handeln zu bringen. Handlung und Schreibstil Ich dachte erst, dies sei der erste Teil einer Reihe, aber es ist doch nur ein Einzelband. Am Anfang hatte ich dann andere Erwartungen und habe manche Dinge anders eingeschätzt, daher war ich auch ein wenig enttäuscht, wie schnell dann plötzlich alles ging. Das ist natürlich meine Schuld und nicht die des Buches. Doch das erste Drittel war vergleichsweise ereignislos, bereitete den Hauptteil vor und war in der Inhaltsbeschreibung mit den ersten zwei Sätzen abgeschlossen. Der Klappentext verriet meiner Meinung nach schon viel zu viel, eigentlich so ziemlich alles, sogar die letzten Seiten hätte man schon vorhersehen können. Daher war es eben nicht so spannend. Das Buch war nicht besonders lang, und das war auch nicht schlecht, denn ich hatte nie das Gefühl, es wäre in die Länge gezogen gewesen. Dafür hätte die Reise und Flucht meinetwegen auch länger dauern können. Das Buch konzentriert sich wirklich nur auf Dinge, die für die Handlung von Bedeutung sind und schweift nicht ab und verliert sich nicht in langen Erklärungen. Das fand ich ganz gut, weil es das Buch auch weniger anstrengend gemacht hat. Das Ende hat mich nicht sehr überrascht, aber ich mochte die Charaktere schon genug, dass es mir sehr gut gefallen hat. Fazit Ich fand Amrita - Am Ende beginnt der Anfang ganz nett, denn es erzählt seine Geschichte, nicht mehr und nicht weniger. Es ist kurz und knapp, behandelt kein Thema länger als nötig und konzentriert sich auf das Wichtigste. Die Inhaltsangabe verrät aber viel zu viel und daher fand ich das Buch leider kaum spannend.
Wunderschönes, orientalisches Märchen
von rainbowly - 02.09.2017
Fakten Autor: Aditi Khorana Verlag: Dressler Erscheinungsdatum: 21.08.2017 Genre: Jugenbuch Seiten: 334 Inhalt Amrita ist Prinzessin in Shalingar und liebt ihr Land und ihr Familie im Palast. Doch als Sikander heimtückisch ihr Land erobert, muss sie fliehen und alles zurück lassen was sie je geliebt hat. Und sie begibt sich auf eine Reise, die ihr ganz neue Möglichkeiten eröffnet, ihr aber auch eine besondere Verantwortung auferlegt. Gestaltung Das Buch ist wirklich ein Hingucker! Das Cover ist dunkelblau mit Ornamenten und es glänzt und glitzert wunderschön. Außerdem ist auch das Hardcover unter dem Schutzumschlag mit hübschen Ornamenten verziert! Sprache Aditi Khorana versteht es wunderschöne Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Sie beschreibt sehr detailreich und bildhaft die Umgebung, die Natur, die Menschen und deren Kleidung, sodass wirklich ein lebhaftes Bild im Kopf entsteht. Es werden auch viele orientalische Begriffe benutzt - für Kleidungsstücke oder Nahrungsmittel beispielsweise. Einige habe ich gegoogelt, um es mir besser vorstellen zu können, andere habe ich einfach hingenommen, auch das war problemlos möglich. Charaktere Amrita wuchs, zwar ohne Mutter, aber trotzdem sehr behütet im Palast auf. Als ihre kleine Welt erschüttert wird, ist sie erst einmal orientierungslos. Doch umso weiter ihre Reise geht und umso mehr sie über die Welt erfährt, umso stärker wird sie. Dabei hilft ihr Thala. Die Seherin ist zielstrebiger, aber auch ungeduldiger als Amrita und so ergänzen die beiden sich sehr gut und helfen sich auf ihrem Weg. Obwohl es auch einige wichtige männliche Figuren in der Geschichte gibt, spielen die beiden Frauen doch die Hauptrollen. Fazit Für mich war es einfach ein tolles Erlebnis Amrita und Thala auf ihrer Reise zu begleiten. Sehr fantasievoll und märchenhaft wird diese Reise beschrieben. Man konnte voll in die orientalische Märchenwelt abtauchen. Ein Highlight war für mich die Begegnung mit den Sybillinen - ein Volk, das versteckt in einem Vulkan lebt, friedlich, freundlich, neugierig, gastfreundlich, vertrauensvoll¿einfach wundervoll! Auch die Liebesbeziehungen fand ich sehr süß beschrieben - kitschig? Ja! Hals über Kopf? Ja! Nur was für Romantiker und Träumer? Ja! Ich bin begeistert und werde Aditi Khorana auf jeden Fall im Auge behalten!
Durch die Bibliothek der Dinge zurück in die Vergangenheit
von lajoya - 20.11.2017
Inhalt: Prinzessin Amrita lebt ein behütetes Leben im Königreich Shalingar. Um das Königreich zu beschützen, soll die Prinzessin den grausamen Herrscher Sikander heiraten. Bei einem Hinterhalt wird der Prinzessin alles genommen und so flieht sie mit dem Orakelmädchen Thala. Ihr beider Ziel ist es die "Bibliothek des Seins" zu finden und das Schicksal neu zu schreiben. Meinung: Das Cover ist wunderschön gestaltet und mit Glitzerelementen verziert, die auch noch bei Lichteinfall schön schimmern. Der Zauber dieses Buches, entfaltet sich schon auf den ersten Seiten. Man hat direkt das Gefühl in die Geschichte einzutauchen und die Atmosphäre zu spüren. Das liegt vor allem am Schreibstil der Autorin, denn diese hat eine besondere Art die schönen Dinge zu beschreiben. Der Schreibstil ist sehr detailreich und bildlich beschrieben. Als Leser kann man sich besonders gut die Umgebung vorstellen - die Pflanzen, Gebäude, Sonne und auch die Lichteinfälle. Die Charaktere, stellt sie authentisch dar, wenn auch nicht alle sehr ausführlich. Es sind starke, heldenhafte Persönlichkeiten, die einem nicht mehr so schnell aus dem Sinn gehen. Besonders angetan war ich von Prinzessin Amrita. Man spürt, dass die Liebe zu ihrem Land, Vater, Kindheitsfreund Arjun und auch dem Kindermädchen besonders stark ist. Sie lebt als Halbwaise ohne Mutter auf und weiß fast nichts über sie. Das Verlangen mehr über sie zu erfahren, ist auch besonders groß und nimmt einen großen Platz ein. Es ist ein ganz großes Geheimnis, das gelüftet werden will. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Ausschweifungen, die von Parabeln, Fabeln und Legenden erzählen. Die Geschichte beruht auf diesen kleinen Geschichten und so wird die eigentliche Geschichte noch viel lebhafter. Den Schreibstil empfand ich als angenehm und auch leicht verständlich, trotz der detailreichen Beschreibungen. Ich habe das Buch schnell und flüssig lesen können und war von Seite zu Seite immer begeisterter. Fazit: Ein wundervolles Buch mit vielen Geheimnissen, das gelesen werden sollte. Die Autorin schafft es eine dichte Atmosphäre zu schaffen und den Leser in den Bann zu ziehen. Starke Persönlichkeiten und ein detailreicher Plot, machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Gelungen
von lesebiene - 15.08.2017
Ein großartiges spannendes und liebevoll ausgearbeitetes dystopisches Jugendbuch , das ist Amrita - Am Ende beginnt der Anfang .  Bereits zu Anfang des Buches war ich absolut gefesselt, so klischeehaft der Klappentext des Buches vielleicht auch klingen mag, umso überzeugender ist die Geschichte, den dieses dystopische Fantasy Jugendbuch, ist spannend, hat tolle Charaktere, die einfach Spaß machen, erfrischend sind und eine Handlung, die begeistert und das wirklich von der ersten bis zur letzten Seite.  Mich konnte dieses Buch wirklich komplett und zu 100% überzeugen, ich hab dieses Debüt an einem Tag in 4 Stunden verschlungen und kann es nur jedem, der auf diese Art von Genre Lust hat, wärmstens empfehlen
Fesselnde und spannende Geschichte, hatte aber mehr Potenzial
von Julia | BücherFantasie - 18.09.2017
Ich bin ja immer wieder gespannt, wenn ein orientalisch angehauchtes (Jugend-)Buch erscheint, nachdem mich die Welt in Zorn und Morgenröte und Rache und Rosenblüte so vollkommen vereinnahmt hatte. Der Klappentext klang dazu noch wundervoll und das Cover ist schlichtweg ein Traum. Amrita bietet auf jeden Fall eine schöne Verpackung mit einer interessanten Geschichte. Anfangs war ich ein bisschen skeptisch. Nur 320 Seiten für einen Einteiler im Fantasy-Genre klang für mich schon sehr wenig. Trotzdem hat es die Autorin Aditi Khorana geschafft, eine schöne, weitschweifende und umfassende Geschichte zu erschaffen, dessen Botschaft, meiner Meinung nach auch ohne das Nachwort der Autorin, dem Leser glasklar übermittelt wurde. Der Einstieg in die Geschichte war gut beschrieben, mir allerdings als Einführung in die Geschehnisse ein bisschen zu lang. So wirklich an Fahrt nimmt die Geschichte nämlich erst nach einem Drittel auf, als Amrita aus dem Palast flieht und versucht, das Königreich, ihren Vater und den Frieden zu retten. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn der Fokus mehr auf Amritas Flucht gelegen hätte, mehr auf ihrer Reise mit ihrer Freundin Thala und ein bisschen mehr auf diesen orientalischen Geschichten, die ansatzweise erzählt werden. Auch die Liebesgeschichte war mir leider zu oberflächlich; zwar wunderschön, aber es wurde eben nur an der Oberfläche gekratzt und so gingen bei mir verschiedenen Emotionen auch ein Stück weit verloren. Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich mir ein Buch ein bisschen mehr ausgeschmückt, ein bisschen länger und ein bisschen mehr fokussiert gewünscht habe. Die verschiedenen Charaktere, deren unterschiedlichen Eigenschaften und deren zeitversetztes Auftreten fand ich dagegen tiefgründig und glaubwürdig umgesetzt. Allen voran ist Amrita mit ihrem Charakter eine wunderbare Figur, die mutig, selbstlos und fortwährend um alles kämpft, was ihr wichtig ist und was sie beschützen möchte. Sie ist stark und tapfer und genau so eine Heldin, wie ich es mir in einem Fantasy-Roman wünsche. Aber auch die anderen Charaktere, wie den anfangs unscheinbaren Varun, der sehr viel Dynamik in die Geschichte bringt, Amritas Freund Arjun, der sich aufopferungsvoll für sie einsetzt, ihre Freundin und das Orakel Thala, ihr Vater Chandradev, ein sensibler und starker König zugleich und selbst Sikander, der mit seiner Grausamkeit und seiner Rigorosität seines gleiches sucht, tragen zur spannenden Geschichte bei und sind einwandfrei und sinnvoll darin integriert. Mir hat es gefallen, ihnen zu folgen, ihre Ängste und ihre Wünsche zu erkennen und wie diese im Kampf um das Königreich entweder vollkommen untergehen oder verstärkt werden. Genauso wie bei der Liebesgeschichte und der eigentlichen Handlung ging mir das orientalische und 1001-Nacht-Feeling ein bisschen verloren. Ich habe es schon gespürt und mich davon tragen lassen, von den Kleidern, dem Essen, den Märkten, der Umgebung, aber ich habe mir davon einfach ein bisschen mehr gewünscht. So ein kleines Fünkchen mehr Feeling, ein kleines bisschen mehr Emotionen und ein kleines bisschen mehr Tiefgründigkeit und das Buch hätte definitiv zu einem Jahreshighlight für mich werden können, aber mit hat einfach der letzte Schliff gefehlt. Diese letzte Hürde, all das Potenzial, das die Geschichte, deren Charaktere und das Setting bietet, all das auf den Leser zu übertragen und ihn vollkommen in diese Welt zu transportieren; mit all den Gefahren, mit all der Spannung und all den Lügen und Geheimnissen, die dort existieren. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und mich gerne davon tragen lassen, aber vollkommen und ganz und gar gefangen war ich in dem Buch leider nur ansatzweise. Gut gefallen hat mir aber auf jeden Fall der Schreibstil, der einiges zur Atmosphäre beigetragen hat: Die Spannung bei Amritas Flucht durch die unterirdischen Gänge, das Knistern zwischen Amrita und ihrem Liebsten, das Staunen, als sie auf die Sibyllinen trifft und ihre Geschichte erfährt. Diese Atmosphäre, diese Stimmung waren von der Autorin auf jeden Fall sehr schön und einnehmend erschaffen und dargestellt. Dazu kommt noch, dass man die 320 Seiten aufgrund des Schreibstils auch sehr schnell durchlesen kann, nicht nur, weil die Geschichte fesselnd ist, sondern auch mit einer schönen Sprache und gewinnenden Worten geschrieben wurde. Auch das Nachwort hat mir sehr gut gefallen und zeigt deutlich, welchen Wert die Autorin vermitteln wollte und wieso ihr das Buch so am Herzen liegt. Fazit Amrita - Am Ende beginnt der Anfang ist ein schönes, fesselndes Fantasy-Buch, bei dem mir allerdings das letzte Fünkchen Überzeugung, das Tüpfelchen auf dem i, das Sahnehäubchen, das Nonplusultra, der letzte Feinschliff gefehlt hat. Mir hat es super gefallen, ich hatte einfach nur ein kleines bisschen mehr erwartet.
Eine fesselnde Fantasygeschichte
von annsophieschnitzler - 23.08.2017
Cover: Schon bei meinem ersten Blick auf das Cover, wollte ich es unbedingt lesen. Es ist einfach zauberhaft und fantasievoll gestaltet, sodass man es einfach im Regal haben möchte. Es verrät zwar nicht viel über den Inhalt, fängt aber aus meiner Sicht die Atmosphäre des Buches sehr gut ein. Inhalt: Amrita war für mich ein ereignisreiches Abenteuer! Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, denn man ist sofort in dem Ambiente von Amritas Heimat gefangen und verfolgt die spannenden Ereignisse um die Königstochter. Im Nachhinein ist aus meiner Sicht sehr viel in diesem Buch geschehen. Der Konflikt mit der notwendigen Heirat, um ihr Königreich zu retten, die Flucht und der ständige Zweifel, wem man trauen kann. Die Handlung war für mich sehr abenteuerlich, denn es kam für mich zu keinem Zeitpunkt zu unnötigen Längen, die die Freude am Lesen gedämpft haben. Bis zum Ende hing ich an den Seiten und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil man gar nicht anders kann. Mich konnte die gut durchdachte und fantasievolle Geschichte nicht nur unterhalten, sondern an manchen Stellen sehr überraschen! Charaktere: Ich mochte die Protagonistin Amrita sehr gerne. Sie ist sehr reich an Emotionen gestaltet. Einerseits trägt sie so viel Warmherzigkeit und Hoffnungen in sich, aber kämpft auf der anderen Seite auch so viel mit den bedrückenden Seiten ihres Lebens. Ich mochte sie mit ihrer Gesunden Portion Zweifel, aber auch ihrem Mut, ihr Ziel zu erreichen. Doch auch ihre spontane Begleiterin Thala hat mich im Verlauf der Geschichte begeistert. Es gefiel mir, dass man dazu neigt, ihr anfangs skeptisch gegenüber zu sein und sich dann doch für zu erwärmen. Auch die anderen Charaktere wie Arjun oder Amritas Vater und Sikander konnten durch Vielseitigkeit überzeugen und trugen sehr gut zur Handlung bei. Schreibstil: Ich habe mich in den Schreibstil der Autorin verliebt! Ich konnte gar nicht genug von der Geschichte bekommen, sodass ich gar nicht bemerkte, wie aus einer halben Stunde plötzlich drei Stunden wurden. Aditi Khorana konnte mich mit ihrem bildlichen und fantasievollen Schreibstil restlos begeistern, denn es ließ sich sehr angenehm und fließend lesen. Dabei konnte ich mir alles genau vorstellen, sodass das Lesen dadurch ein noch abenteuerlicheres Gefühl bekam. Auch Amritas Perspektive sagte mir zu, da man ihr dadurch besonders nahe kommen konnte als Leser und das Abenteuergefühl kam besser durch ! Fazit: Insgesamt kann ich Amrita - Am Ende beginnt der Anfang sehr empfehlen, denn es besticht durch eine spannende Handlung, die einen nicht loslässt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und dabei komplett die Zeit vergessen. Eine mitreißende Protagonistin samt einer gut durchdachten und überzeugenden Handlung! Wer Lust auf seichte Fantasy im Rahmen einer sehr fesselnden Story hat, muss bei Amrita zugreifen!
Märchen
von CW - 22.09.2017
Amrita ist Prinzessin in einem Land wie aus tausend und einer Nacht. als sie verheiratet werden soll muss Sie fliehen und begibt sich ins Abenteuer. Das Cover ist sehr schön, glänzend und passend zum Buch. Selbst ohne Schutzumschlag ist das Buch noch eine Augenweide. Die fast 330 Seiten habe ich schnell durchgelesen. Der Schreibstil ist bildlich, so dass man sich schön in diese opulenten Welten einfinden kann, aber nicht zu ausschweifen. Insgesamt geht es in dem Buch schnell zur Sache und auch eine gewisse Spannung wird gehalten, so dass man es nur schwer weglegen kann. Amrita ist sympathisch und kämpft für Gleichberechtigung und ihr Reich. Allerdings beruhen viele Wendungen in dem Buch auf Zufälle und anderen Personen - fand ich bei so einer starken Hauptperson etwas schade. Wie bei einem Märchen üblich, darf auch die Moral nicht fehlen. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
Schönes Märchen mit kleinen Schwächen
von Lorbeerchen - 21.08.2017
Darum gehts... Amrita ist die Prinzessin des Königreichs Shalingar. Um den Frieden zu wahren soll sie Sikander heiraten, einen ehemaligen Freund ihres Vaters und Tyrann, Unterdrücker vieler Länder und Königreiche. Doch es soll anders kommen. Sikander tötet Amritas Vater und Amrita flüchtet, als Gefährtin steht ihr Thala, Sikanders Sklavin und Seherin zur Seite. Gemeinsam wollen sie das Schicksal ändern. Das sage ich dazu... Der Zauber und die mystische Welt des Orients, ferne Kontinente voller Geheimnisse, die es zu entdecken und entschlüsseln gilt. Das alles habe ich mir von Amrita - Am Ende beginnt der Anfang versprochen. Zum Teil habe ich es auch bekommen. Die Welt in der Amrita wohnt und wie diese von der Autorin geschildert wird, ist wirklich so, wie ich es mir im Orient vorstelle. Die Bildreiche Sprache hat auch sehr stark dazu beigetragen, dass ich das Buch zu Ende lesen wollte. Spannungsaufbau gab es leider so gut wie gar nicht. Wir sind dabei, die Vergangenheit umzuschreiben, und dadurch schreiben wir auch die Zukunft um. - Thala, aus Amrita - Am Ende beginnt der Anfang, Seite 300 Die wenigen, doch unvorhersehbaren, Wendungen, welche der Spannung zugute kamen, wurden durch darauffolgende seitenweise Erklärungen zu einer Sache relativiert. Die Spannung kann man daher mit einer Berg- und Talfahrt vergleichen. Weiterhin verrät der Klappentext viel zu viel von der Geschichte, es bedarf keines Sherlock Holmes, um sich Handlungsstränge selbst zusammen zu reimen. Ich gierte nach Antworten, Gewissheiten und suchte einen Sinn, an den ich mich klammern konnte. - Amrita, aus Amrita - Am Ende beginnt der Anfang, Seite 247 Die Charaktere sind nicht überraschend, sie entsprechen den zu erwarteten Mustern, die mit einer solchen Geschichte einhergehen. Amrita ist behütet und beschützt aufgewachsen. Ihr Leben hat sie überwiegend im Palast verbracht. Sie bekam selten die Gelegenheit den Palast zu verlassen, und wenn doch, so musste sie stets vermummt sein und wurde von der Armee ihres Vaters flankiert. Auch kam sie nie über die Landesgrenzen hinaus. Amrita ist ihrem Vater gegenüber sehr gehorsam und loyal. Weiterhin scheint sie sehr naiv zu sein, was den Umständen ihres bisherigen Lebens geschuldet sein mag, aber auch auf ihrer Flucht gibt es Situationen, bei denen man denkt Mensch Mädchen, mach die Augen auf. Thala, die Seherin, ehemalige Sklavin und mehr oder weniger unfreiwillige Fluchtpartnerin ist Amritas notwendiger Sitekick. Sie ist klug und man merkt ihr an, dass sie weit mehr Lebenserfahrung hat als Amrita, wenn auch eher negativ gesehen. Ohne Thala wäre Amrita wohl nicht weit gekommen auf ihrer Flucht. Im Gegenzug gibt es auch Szenen, in denen Amrita Thala zur Hilfe eilen muss. Jedenfalls ist es schön zu sehen, wie mit jedem Schritt die Freundschaft der ungleichen Mädchen wächst. Daher möchte ich das stereotypische Verhalten nicht negativ ankreiden. Es ist gut wie es ist und für mein Empfinden passt es perfekt in die Geschichte. Und wie steht es mit dem Sinn hinter der Geschichte von Amrita? Ich denke, es geht darum, dass mein sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann und durch seine Taten entscheidet, welche Art Mensch man sein möchte. Aber man muss nicht zum/zur Märtyrer/in werden, oft reichen auch kleine Dinge, um Gutes zu tun und Veränderung herbeizuführen. Auf den Punkt gebracht... In Amrita - Am Ende beginnt der Anfang wird, dank der schönen und bildreichen Sprache, der Zauber des Orients transportiert. Leider gibt es zu wenig Spannung und Unvorhergesehenes. Amrita ist weniger ein Fantasyepos sondern mehr ein Märchen aus dem Morgenland, welches trotz meiner Kritikpunkte auch schöne Lesestunden beschert.
Schöner Fantasy-Roman
von buchleserin - 18.08.2017
"Amrita" ist ein Jugend-Fantasy-Roman von Aditi Khorana. Das Cover des Buches finde ich übrigens wunderschön gestaltet, ein richtiger Eyecatcher. In diesem Fantasy-Roman geht es um die Prinzessin Amrita, die im schönen Land Shalingar lebt. Um das Königreich zu schützen, soll sie mit dem schrecklichen Herrscher Sikander verheiratet werden. Als es zum Kampf kommt, wird ihr Vater getötet und Amrita flieht mit der Seherin Thala und lässt ihre große Liebe zurück. Die beiden Mädchen machen sich auf die Suche nach der Bibliothek des Seins, wo man angeblich die Vergangenheit ändern kann. Sikanders Männer sind natürlich auf der Suche nach den Mädchen. Es wird eine abenteuerliche Reise. Aditi Khoranas Schreibstil ist sehr bildhaft, vieles sehr detailreich aber auch sehr schön beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich passend zu diesem Fantasy-Roman. Manche Kapitel fand ich dennoch etwas langatmig und ich hätte mir auch etwas mehr Spannung gewünscht. Nach und nach fand ich die Handlung jedoch immer interessanter. Und vor allem war ich neugierig, ob Amrita es schafft die Ereignisse ungeschehen zu machen und den Verlauf der Geschichte zu ändern. Und wie wird es sich auswirken auf ihr Leben und das Leben der anderen? Die Protagonistin Amrita hat mir ganz gut gefallen, insgesamt fand ich die Charaktere jedoch irgendwie etwas blass und konnten mich nicht so ganz überzeugen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber ganz gut gefallen. Ein schönes Märchen wie aus 1001 Nacht.
Amritas phantastische Reise zu sich selbst
von elafisch - 14.08.2017
Inhalt: Amrita ist glücklich mit ihrem Leben. Sie liebt das Land in dem sie lebt, ihren Vater, den König, und auch ihren besten Freund Arjun. Als der grauenvolle Tyrann Sikander ihr Land und das Volk bedroht, ist der einzige Ausweg eine Heirat zwischen Amrita und ihm. Doch Sikander hintergeht Amrita und ihren Vater und sie muss schreckliches mit ansehen. Amrita flieht mit der Seherin Thala und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der `Bibliothek des Seins¿ um ihr Schicksal um zu schreiben. Cover: Der Schutzumschlag glitzert und glänzt wunderschön im Licht. Auch die blau-silberne Farbgebung gefällt mir sehr, vor allem haben es mir jedoch die sich selbst wiederholdenden Muster und Ornamente angetan. Besonders beeindruckt hat mich der Bucheinband unter dem Schutzumschlag, den ebenfalls diese Muster und Ornamente zieren. Ich habe noch nie einen Einband unter einem Schutzumschlag gesehen der so schön war. Meinung: Dieses Buch hat mich fasziniert und gefesselt. Obwohl es leicht und zügig zu lesen ist schafft die Autorin es mit ihren Worten Landschaften, Personen und auch Gerüche lebendig werden zu lassen. Ihre Worte sind stellenweise richtig poetisch und die Atmosphäre, die sie erschafft, war beim Lesen etwas ganz besonderes für mich! Der Einstieg in die eigentliche Handlung hat vielleicht etwas länger gedauert als bei anderen Jugendbüchern, aber das habe ich gerne in Kauf genommen, da er mit so wundervollen Worten beschrieben ist. Amrita selbst ist ein für ihre Welt modern erzogenes Mädchen. Sie glaubt an die Logik und Nachweisbares, nicht an Mystik und Zauberei. Von dieser Einstellung kann sie auch lange Zeit nicht ablassen, auch als sich Hinweise mehren, dass es mehr gibt auf dieser Welt, als sie bisher ahnte. Das macht sie mir sehr sympathisch, ich finde Protagonisten, die Übernatürliches ungefragt sofort akzeptieren, meist etwas unrealistisch. Auch die Wandlung, die Amrita und Thala im Laufe des Buches vollziehen, gefällt mir gut, da sie sich ganz allmählich vollzieht und damit nachvollziehbar ist. Ein wenig Sorge hatte ich vor dem Ende. Wird es ein allumfassendes? Das wäre zu kitschig. Wird es ein tragisches? Das wäre zu deprimierend. Aber das Ende passt für mich perfekt zum Buch. Es ist auf gewisse Weise tragisch und hält doch für alle Protagonisten ihr eigenes kleines Happy-End bereit, ohne dabei kitschig zu sein. Für mich ist dieses Buch tatsächlich eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr. Fazit: Klare Leseempfehlung für alle Liebhaber mystisch phantastischer Jugendbücher.
Ein orientalisches Märchen
von spozal89 - 22.08.2017
Die sechszehnjährige Prinzessin Amrita lebt zusammen mit ihrem Vater in einem goßen Palast im Reich Shalingar. Noch nie hat Amrita einen Fuß vor die Palastmauern gesetzt und noch nie jemand außerhalb des Palastes hat die Prinzessin zu Gesicht bekommen. Als sie eines Tages den großen Kaiser Sikander heiraten soll, beginnt für Amrita ein Albtraum. Denn weder will sie fortan mit dem gewalttätigen Herrscher leben, noch will sie ihre große Liebe Arjun, ihren Vater und Shalingar verlassen. Daher beschließt sie zu fliehen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit dem Orakel Thala, macht sich Amrita auf, die Bibliothek des Seins zu finden, in der zu jedem Leben auf der Erde ein Schicksalsbuch verweilt. Doch auf der Reise passiert etwas komplett unvorhergesehenes und für Amrita ändert sich auch ohne ihr Schicksalsbuch alles. Als erstes fiel mir Amrita natürlich wegen des absolut gigantisches Covers auf. Da dachte ich mir - dieses Buch will ich unbedingt - koste es was es wolle. *g* Nachdem mich dann auch noch der Klappentext angesprochen hat, war es um mich geschehen. Doch leider lässt mich dieses Buch nicht recht glücklich zurück. Obwohl der Schreibstil der Autorin recht flüssig und bildhaft war, fand ich die Handlung doch teilweise ein wenig langweilig. Ich fand das erstmal nicht viel passiert ist und das Buch im Grunde erst weit nach der Hälfte spannend wurde. Oftmals bin ich beim Lesen ein wenig abgedriftet und musste den Satz dann nochmal lesen. Sowas passiert mir eher selten, das zeigt wie langweilig es manchmal war. Auch die Charaktere waren für mich irgendwie nicht greifbar. Ich kann nicht sagen, dass Amrita ein Charakter ist, den ich besonders gerne mag. Vielmehr hat mich da Thala interessiert, aber von ihr erfährt man ja leider auch nicht sehr viel. Was ich positiv fand, war die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Der orientalische Einfluss setzt sich klasse in der Geschichte durch und ich mochte die Infos über Shalingar, Makedon, den Mangohain und sämtliche andere Orte im Buch wirklich sehr. Im Nachwort wird etwas vermerkt, dass ich hier gerne noch mit aufnehmen möchte: Wenn unser Handeln einzig von Eigeninteresse bestimmt ist und die Rechte und Erfahrungen anderer außer Acht lässt, verlieren alle. Handeln wir aber im Dienst einer übergeordneten Sache, selbst wenn es uns etwas, vielleicht sogar viel kostet, so werden wir von Liebe, Empathie und Weisheit tief greifend verändert. Und verändern unsererseits die Welt. Diese Moral von der Geschicht wie man so schön sagt, kam in meinen Augen auf jedenfall gut zur Geltung. Der Verlauf der Geschichte geht in eine Richtung, mit der man nicht gerechnet hat und das finde ich wiederrum sehr positiv. Dennoch bin ich von dem Buch nicht gänzlich überzeugt. Daher gute drei Sterne von mir.
Zauberhafte Welt
von Conny S. - 20.09.2017
"Amrita - Am Ende beginnt der Anfang" ist der neue Roman der Autorin Aditi Khorana. Die Geschichte um Amrita entführt den Leser in eine zauberhafte Welt. Amrita ist die Prinzessin von Shalingar, einem Land, das eine Mischung aus 1001 Nacht und Indien ist. Um ihr Land zu retten, soll sie Sykander, einen alten Freund ihres Vaters heiraten. Ihr vermeintlich Zukünftiger ist ein gefürchteter Herrscher, der über Leichen geht, um sein Reich und seine Macht zu vergrößern. Kann Amrita durch diesen Deal ihr friedliches und glückliches Land retten? Nach einem brutalen Hinterhalt durch Sykander, bei dem Amrita Grausames mit ansehen musste, gelingt ihr zusammen mit dem Orakel Thala die Flucht. Auch muss Amrita die Menschen, die ihr einst wichtig waren, zurück lassen, darunter auch Arjun - ihre erste Liebe. Wird sie ihre Heimat je wieder sehen? Wird es ihr gelingen, sich weiterhin vor Sykanders Leuten zu verstecken? Oder wird ihre Flucht schon an der nächsten Ecke vorbei sein und sie zur Heirat gezwungen werden? Auf der Flucht und ihrer Reise zur Bibliothek des Seins erfährt Amrita einiges über sich selbst, die Göttin Maya und ihre Verbindung zu dieser. Sie und Thala erleben immer wieder Leid, jedoch auch Freude auf ihrem Weg. Wir tauchen nicht nur in eine zauberhafte Welt voller Götter, Orakeln und Weltenbewahrer ein, sondern auch in eine mystische und phantastische Atmosphäre. Es gibt dort unsterbliche Seelenwesen, die ihre Gestalt ändern können. Eine Substanz namens Chamak, die als Droge für Orakel gilt und deren Weissagungen genauer erscheinen lässt und wegen derer Kriege geführt wird. Ein Mädchen, das zur Erde spricht und in die Vergangenheit reist, um die Zukunft zu retten. Und Liebe - Liebe, die alle Zeiten überdauert. Es hat Freude gemacht, in diese Welt einzutauchen und mit Amrita mitzureisen und ihre Abenteuer zu erleben.
Prächtig, märchenhaft, spannend und verzaubernd!
von Fluxx - 22.08.2017
Das wunderschön gestaltete Cover ist ein Blickfang und hat mich neugierig auf dieses Fantasybuch gemacht. Ich war überrascht, wie schnell mich schon die ersten Seiten in ihren Bann gezogen haben. Da wird eine märchenhafte Atmosphäre erzeugt, in der man sich gleich in eine andere Zeit und an einen verzauberten Ort versetzt fühlt! Prinzessin Amrita steht kurz vor der Verheiratung mit dem ihr unbekannten König Sikander, der als gewalttätig gilt. Noch dazu wird sie sich gerade einer zart aufkeimenden Zuneigung zu ihrem Jugendfreund Arjun bewusst. Ihr bleibt jedoch augenscheinlich keine Wahl und obwohl es ihr schwerfällt, alles was sie liebt, zu verlassen, will sie sich zum Wohl ihres Landes Shalingar und dessen Volkes ihrem Schicksal fügen und seine Frau werden. Das Geschenk ihres zukünftigen Gemahls, die Seherin Thala, wendet ihre Ansicht und steht ihr bei den sich überstürzenden Ereignissen hilfreich zur Seite. Die Ausgangssituation ist zwar überhaupt nicht neu, aber die Geschichte überzeugt damit, dass die Handlung dann eine ganz andere Richtung einschlägt. Vieles entwickelt sich nicht so, wie man zuerst vermutet. Da gibt es ein Geheimnis um ihre Mutter, was ihr Vater ihr bisher nicht erzählt hat und eine Bibliothek des Seins spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Die farbenprächtige und märchenhafte Welt die hier beschrieben wird, entspringt zwar der Fantasie der Autorin, weist aber sehr starke Ähnlichkeiten mit einigen Ländern unserer heutigen Zeit auf. Die Beschränkungen, die den Bewohnern von Makedon und da ganz besonders den Frauen auferlegt sind, entsprechen so ziemlich denen des arabischen und orientalischen Raums. Ebenso der erwähnte Drogenkonsum und die Beschreibung eines Entzugs, haben bei mir gleich die entsprechende Vorstellung zu aktuellen Problemen in unserer Welt ausgelöst. Die Handlung hat eine fast durchgehende Spannung, mit vielen magischen Vorkommnissen, die zu einem soliden Fantasyroman gehören. Mir hat dabei nur eine wirklich überraschende und dramatische Wende gefehlt. Die Geschichte wird ab einem gewissen Punkt vorhersehbar und schließt dann auch erwartungsgemäß mit einer stimmigen Auflösung ab. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt zu dem insgesamt schönen Roman, der mit einer immer aktuell bleibenden Botschaft abschließt, die jeder verinnerlichen sollte, um im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Anders als erwartet, aber unheimlich toll!
von Booknaerrisch - 22.08.2017
Zitate: Nie würde ich die großen Städte der Welt besuchen oder über unser kleines Reich herrschen wie mein Vater, eine Gefangene in Sikanders juwelengeschmücktem Zenana voller Püppchen würde ich sein, nichts weiter. Seite 17 Ich brachte es nicht über mich, noch einmal zurückzuschauen, um meine geliebte Mala ein letztes Mal zu sehen, tot. Seite 104 Meinung: Prinzessin Amrita steht ein schweres Schicksal bevor. Um ihren Vater und das Königreich zu schützen, soll sie Sikander, den König von Makedon heiraten und fortan in seinem Harem leben. Prinzipiell ist sie zwar ein starkes Mädchen, das viel auf sich nimmt, um andere zu schützen, jedoch spricht in diesem Fall einiges dagegen. Zum einen wollte sie schon immer die Welt sehen und vor allem nicht in einem Harem eingesperrt sein, in einem Reich, das ausschließlich von Männern regiert wird und die Frauen keinerlei Rechte haben! Zum anderen ist Sikander nicht nur so genauso alt wie ihr Vater, er ist auch als rücksichts- und gnadenloser Mann bekannt, der über Leichen geht um zu bekommen, was er möchte. Bei dem Besuch von Sikander überschlagen sich dann die Ereignisse: -Sie erfährt, dass ihre Mutter, die sie nie kennenlernen durfte, vielleicht noch lebt, -ihre bedrohliche Situation lässt sie erkennen, dass sie für ihren besten Freund Arjun doch mehr empfindet als angenommen und -das Orakel, das Sikander ihr als Geschenk mitgebracht hat, sagt ihr einen Angriff sowie Verlust voraus! Generell gibt sie auf diese Weissagungen nichts, da sie nicht an solche Dinge glaubt. Aber dann muss sie erkennen, dass alles der Wahrheit entspricht! Auch das hätte sie ertragen, um ihren Vater zu retten, als er jedoch vor ihren Augen getötet wird, bleibt ihr nur noch die Flucht - und die Hoffnung auf einen Ausweg. Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war mir sofort klar, dass ich es lesen muss! Zwar klang der Klappentext für mich so, als wäre die Geschichte sehr liebeslastig, aber da ich umheimlich gerne Bücher lese, die diesen gewissen oriantalischen/märchenhaften Touch haben, wollte ich es unbedingt versuchen! Und letzten Endes wurde ich sogar zweifach belohnt! Aber ich greife vor ;) Kommen wir zuerst zu einem der für mich wichtigsten Aspekte bei einer derartigen Geschichte, dem Setting und dem Schreibstil. In einem Wort? BEZAUBERND! Aditi Khorana schafft es mit ihrem bildhaften und wundervollen Schreibstil nicht nur die Protagonisten zum Leben zu erwecken, sondern die Schönheit von Shalingar -die Farben, Formen, Pflanzen- so zu vermitteln, dass ich am liebsten sofort meine Koffer gepackt hätte! Amrita selbst ist ebenfalls sehr liebevoll und facettenreich gestaltet. Ein starkes Mädchen, dem die Menschen unheimlich viel bedeuten und das auch mal zurücksteckt, wenn anderen aus ihrem Handeln ein Nachteil entstehen könnte. Sie ist warm- und gutherzig und das obwohl sie zwar einerseits ein gutes, behütetes Leben geführt hat, aber auch viel Trauer in sich trägt. Es bedrückt sie, sich als Prinzessin natürlich nicht so draußen bewegen zu können, wie sie es gerne würde, zusätzlich vermisst sie ihre Mutter, von der sie weder etwas weiß noch Informationen über sie von ihrem Vater bekommt. Aber sie trägt natürlich auch Träume, Hoffnungen und Wünsche in sich, die man nur allzu gut verstehen kann. Für mich ist sie ein authentischer Charakter, dem ich gerne gefolgt bin. Ihr seht, ein bisschen verliebt bin ich schon ;) Dies ist aber nicht nur dem märchenhaften Aufbau und Inhalt geschuldet, sondern vielerlei Dingen. Auch die Reise selbst, die Amrita antritt, konnte mich überzeugen. Sie trifft auf einige Gefahren, aber auch Mythen und Geschichten begegnen uns auf ihrem Weg. Und wer weiß, vielleicht ist an der ein oder anderen sogar etwas dran?? Vor allem fand ich es gut, dass ich oft dachte ich sei auf der richtigen Spur, aber mich eigentlich meistens täuschte! Denn eines ist Amrita - Am Ende beginnt der Anfang definitiv nicht: vorhersehbar! So kommt es auch zu meiner zweiten Belohnung. Klar ist das Thema Liebe ein fester Bestandteil dieses Buches, aber eindeutig nicht in dem Ausmaß, in dem ich es erwartet hatte. Und vor allem nicht in dem Stil, dass es um die eine große Liebe zu einer Person ginge und diese über den gesamten Verlauf hinweg die Geschichte bestimmt. Ach, es ist echt schwer, diesen Punkt zu thematisieren, ohne zu weit ins Geschehen zu gehen. Da müsst ihr mir wohl ein Stück weit vertrauen ;) Letztlich ist dieses Buch bedeutend tiefgründiger als erwartet. Es beherbergt nicht nur eine gelungene Story, sondern auch die ein oder andere Weis- und Wahrheit. Noch bewusster, was Amrita uns vermitteln will, wird einem spätestens dann, wenn man das Nachwort der Autorin gelesen hat. Wirklich sehr gelungen! Ich persönlich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Begleitet Amrita auf ihrer Reise an phantastische Orte, seht mit ihr zusammen Mysterien und erlebt ihre Reise voller Schönheit, Grausamkeit, Liebe, Tod, Glaube, Magie und Hoffnung! Es lohnt sich ;)
Märchenhaft
von Anonym - 29.10.2017
Amritas Geschichte hat mich sehr an ein oientalisches Märchen erinnert. Denn die Atmosphäre ist wunderschön und märchenhaft und wird in schillernden Farben beschrieben. Außerdem spielt die Magie und das Schicksal in diesem Buch eine sehr große Rolle. Es gibt Sagen und Erzählungen, die sich im Laufe von Amritas Reise als wahr oder falsch herausstellen. Außerdem gibt Aditi Khorana im Nachwort der Geschichte eine bemerkenswerte Moral, die ich aber nicht so einfach verraten will. Amritas Reise war für den Leser sehr gut zu verfolgen. Es gab keine Stellen, an denen ich dachte hier hätte man ausführlicher beschreiben können oder jetzt wird es aber sehr langatmig . Im Gegenteil es wurde durchgehend Spannung erhalten und so konnte ich gar nicht genug kriegen von dem orientalischen Reich, in dem Amrita lebt. Ständig sind neue Aspekte aufgetaucht, die aber alle sehr gut miteinander vernetzt waren, sodass sich eine runde Geschichte ergab. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und ein bisschen ausgeschmückt, durch besonders schöne Beschreibungen. Die wunderschönen Schauplätze dieses Buches wurden so gut beschrieben, dass man einfach in das Buch abtaucht und gar nicht mehr wieder auftauchen möchte. Von den Charakteren hatte ich nach den ersten paar Kapiteln nicht viel erwartet, doch im Lauf der Geschichte, haben sie sich als außergewöhnlich herausgestellt. Besonders Amrita ist selbstbewusst und mutig, aber auch bedacht und klug. Durch die vielen Facetten der Personen wurde es beim Lesen nie langweilig. Dieses Buch ist wirklich was für jung und alt. Besonders wer sich für Märchen begeistert, wird es lieben. Mir ist wirklich nichts Negatives aufgefallen. Das einzige von dem ich sagen kann, dass es mich nicht so begeistert hat ist, dass die Bibliothek des Seins nur relativ kurz erwähnt wird. Ich hatte erwartet, dass es vor allem um Bücher geht. Doch obwohl sich diese Erwartung nicht erfüllt hat, hat mich Amrita-Am Ende beginnt der Anfang keinesfalls enttäuscht.
Fantasy-Highlight. Spannend, berührend, kurzweilig
von Diana Pegasus - 21.08.2017
Adita Khorana - Amrita, Am Ende beginnt der Anfang Der König von Shalingar sieht nur eine Möglichkeit um die tyrannische Übernahme seines Königreiches durch Sikander zu verhindern, indem er einwilligt seine Tochter ihm zur Gemahlin zu geben. Doch Sikander hat einiges im Sinn, denn der Tyrann will nicht nur Amrita, er will auch noch etwa viel bedeutenderes: Chamak ist eine Droge, die den Sehern in seinem Reich noch mehr Visionen beschert. Getrieben von einer unaussprechlichen Besitzgier und einem Machthunger, plant Sikander einer niederträchtige Tat, bei der Amrita nur knapp fliehen kann. Ihr zur Seite steht Thala, die eine besondere Gabe hat. Die beiden Frauen machen sich auf die Reise, um eine Lösung zu finden, denn es muss einen geben. Ich kenne noch kein Buch von Adita Khorana, aber ich bin mir sicher, das "Amrita" nicht das letzte Buch gewesen ist. Das Buch ist in sich abgeschlossen, und vielleicht sollte man den Klappentext ganz schnell wieder vergessen. Der Schreibstil ist flüssig, locker und temporeich geschrieben, sodass das Buch schon nach wenigen Seiten zu einem Pageturner wird. Die Handlung wird in der ich-Perspektive aus der Sicht der 16jährigen Amrita erzählt. Die Story ist mitreißend, temporeich und spannend, es herrscht eine überwiegend gedrückte Grundstimmung und es gibt zahlreiche Wendungen und Überraschungen, die einfach neugierig machen. Die Spannung wird schnell aufgebaut und bis zum Ende des Buches auch gehalten. Die Charaktere wirken lebendig und sind vielseitig, detailliert und mit einer schönen emotionalen Tiefe ausgearbeitet, sodass sie jederzeit authentisch und glaubhaft wirken. Amrita ist erst 16, als sie verheiratet werden soll. Als sich ihr Vater dagegen entscheidet und ihr bester Freund versucht sie zu retten, muss sie auf jemand Fremdes vertrauen und das bringt ihre Welt erst mal durcheinander. Mit jeder Seite wird die Prinzessin erwachsener, mutiger und hat mehr Selbstvertrauen. Ihre Entwicklung im Buch hat mir sehr gut gefallen. Arjun ihr bester Freund war mir schnell sympathisch genau wie Thala, die mich sehr überrascht hat, da sie mit Amrita das Buch dominiert. Ich hätte sehr gerne auch noch von den anderen Charakteren mehr gelesen, aber so wie die Geschichte ist, ist sie rund und stimmig, auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, obwohl es mal was Neues ist. Es ist nicht vorhersehbar, und auch wenn man eine Ahnung hat, ändert sich zwischendurch alles. Die Autorin konnte mich mit ihrer kurzweiligen Geschichte absolut überzeugen und berühren, sodass ich mich schon auf das nächste Buch von ihr freuen werde. Besonders schön fand ich die Parabel vom Land der Bäume. Dieses Buch ist zwar Fantasy, aber trotzdem lohnt es sich innezuhalten und des versteckten Sinn zu erkunden. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch mir noch nachhängen wird. Die Handlungsorte sind bildhaft beschrieben, sodass ich mir den Palast, den Tempel oder auch die Höhlen sehr gut vorstellen konnte. Das Cover ist ein hübscher Blickfang, die Blautöne, die Diamanten die wie kostbares Geschmeide wirken, einfach fantastisch. Besonders beeindruckt hat mich, das wenn man den Schutzumschlag abnimmt, das Hardcover ebenfalls dieses Design hat. Fazit: Fantasy-Highlight. Spannend, berührend, kurzweilig. Einfach klasse. 5 Sterne.
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