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story. Erzähler des Auslands

28 Stories von 28 Autoren aus 28 Ländern. 1. Auflage.
Buch (gebunden)
Kurzgeschichten aus 28 Ländern
Herausgegeben von Heinrich Maria Ledig-Rowohlt

Diese Sammlung von short stories aus aller Welt vereinigt 28 Erzähler aus 28 Ländern. Sie sind zwischen August 1946 und Dezember 1949 in der Monatszeitschrift «story - Er … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: story. Erzähler des Auslands
Autor/en: Albert Cossery, Juan Davalos, Felix Timmermanns, Elin Pelin, Lu Hsün

ISBN: 3498092537
EAN: 9783498092535
28 Stories von 28 Autoren aus 28 Ländern.
1. Auflage.
Herausgegeben von Heinrich Maria Ledig-Rowohlt
Rowohlt Verlag GmbH

1. August 1986 - gebunden - 448 Seiten

Beschreibung

Kurzgeschichten aus 28 Ländern
Herausgegeben von Heinrich Maria Ledig-Rowohlt

Diese Sammlung von short stories aus aller Welt vereinigt 28 Erzähler aus 28 Ländern. Sie sind zwischen August 1946 und Dezember 1949 in der Monatszeitschrift «story - Erzähler des Auslands» erschienen. Die Zeitschrift, die in Stuttgart herauskam, hatte sich zum Ziel gesetzt, die deutschen Leser mit der Literatur des Auslands bekannt zu machen, die sie zwölf Jahre hindurch, bis auf politisch genehme Ausnahmen, hatten entbehren müssen: «story» veröffentlichte neue Arbeiten von Autoren, die in Deutschland bereits etabliert waren, wie Faulkner und Hemingway, aber auch solche hier noch unbekannter Verfasser, wie z. B. Henry Miller und Jean-Paul Sartre.

Heute, 40 Jahre später, ist zu erkennen: Die Erzählungen haben nichts von ihrem Glanz verloren.

Portrait

Jaroslav HasekJaroslav HaSek, als Sohn eines Mathematiklehrers am 24. April 1883 in Prag geboren, starb vierzigjährig am 3. Januar 1923 in Lipnice /Tschechoslowakei. Er debütierte 1903 mit einem Gedichtband, mußte aber seinen Lebensunterhalt als Bankangestellter verdienen, ehe er als Verfasser zahlreicher, schließlich in 16 Bänden gesammelter, derb-heiterer Erzählungen bekannt wurde. In diesen satirischen Schwänken läßt er bereits häufig seinen späteren Titelhelden, den braven Soldaten Schwejk, einen burlesk-komischen Hundehändler, Vertreter der niedersten Prager Volksschichten, auftreten, um ihn endlich zur zentralen Figur einer in den Jahren 1920 bis 1923 erscheinenden, überaus populären Geschichtenfolge zu machen, die mit seinem Tode abbrach. Sie fand so begeisterte Leser, daß der tschechische Schriftsteller und Journalist Karel Vaneĕk, ihrem Drängen nachgebend, die Fortsetzungsfolge weiterführte, indem er die Abenteuer Schwejks in russischer Gefangenschaft schilderte. Er erreichte jedoch nicht Ursprünglichkeit und Rang des Originalwerks, das von der offiziellen tschechischen Literaturkritik lange verkannt, unterdrückt oder gar gebrandmarkt wurde. Erst der überwältigende Erfolg der 1926 erschienenen Buchausgabe, die sogleich in 18 Sprachen übersetzt, mehrmals dramatisiert und verfilmt wurde, errang dem Schwejk schließlich auch in seiner Heimat Anerkennung als Meisterwerk volkssprachlicher Erzählkunst. In Deutschland wurde der dramatisierte Schwejk unter Piscators Regie mit dem unvergeßlichen Max Pallenberg zu einem der größten Bühnenerfolge der Vor-Hitler-Zeit; hieran anknüpfend übernahm Bertolt Brecht die Gestalt des Schwejk und ließ ihn als Anti-Hitler-Helden im Zweiten Weltkrieg auftreten. Axel von Ambesser drehte mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle des Schwejk eine großartige Filmkomödie.
Tania BlixenAls Erzählerin unter dem Namen Karen Blixen, Tania Blixen und Isak Dinesen bekannt, wurde Tania Blixen 1885 in Dänemark geboren. Sie studierte in Kopenhagen, Paris und Rom Malerei. Nach der Heirat mit dem schwedischen Baron Bror Blixen siedelte sie 1914 nach Kenia über, wo das Ehepaar eine Kaffeefarm übernahm. Nach ihre Scheidung 1921 führte sie die Farm alleine, ehe sie 1931 zurück in ihre Heimat kehrte und Schriftstellerin wurde. 1962 starb sie auf dem elterlichem Hof in Rungstedlung.

Jean-Paul SartreGeboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte. Am 02.09.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris. Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).
Ernest HemingwayErnest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.

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