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Reise Know-How KulturSchock Spanien

Alltagskultur, Traditionen, Verhaltensregeln, . . 'Reise Know-How'. 4. Auflage. Zahlreiche Fotos, 1 Kte.
Buch (kartoniert)
KulturSchock Spanien ++++ Dr. Andreas Drouve ++++ KulturSchock Spanien ist der informative Begleiter, um Spanien und seine Bewohner besser zu verstehen. Er erklärt die kulturellen Besonderheiten, die Denk- und Verhaltensweisen der Menschen und ermögl … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Reise Know-How KulturSchock Spanien
Autor/en: Andreas Drouve

ISBN: 383171066X
EAN: 9783831710669
Alltagskultur, Traditionen, Verhaltensregeln, . .
'Reise Know-How'.
4. Auflage.
Zahlreiche Fotos, 1 Kte.
Reise Know-How Rump GmbH

16. Juni 2014 - kartoniert - 264 Seiten

Beschreibung

KulturSchock Spanien ist der informative Begleiter, um Spanien und seine Bewohner besser zu verstehen. Er erklärt die kulturellen Besonderheiten, die Denk- und Verhaltensweisen der Menschen und ermöglicht so die Orientierung im fremden Reisealltag. Unterhaltsam und leicht verständlich werden kulturelle Stolpersteine aus dem Weg geräumt und wird fundiertes Hintergrundwissen zu Geschichte, Gesellschaft, Religion und Traditionen vermittelt.
++++
Dazu: Verhaltenstipps A-Z mit vielen Hinweisen für angemessenes Verhalten, Verweise auf ergänzende und unterhaltsame Multimedia-Quellen im Internet, Literaturempfehlungen zur Vertiefung ...
++++
Spanien, das klingt nach Stränden und Sonne, Fiestas, Flamenco, Tapas, Toreros, Dauerkrise. Ein Land, das voller Lebenslust und Widersprüche zugleich steckt, das Traditionen und Moderne auf ganz eigene Art bündelt. Dieses Buch liefert wie kein zweites den Schlüssel zum umfassenden Verständnis Spaniens und der Spanier, grenzt Klischees und Wirklichkeit sorgsam voneinander ab, beleuchtet Hintergründe, Zusammenhänge und bis dahin unbekannte Seiten. Nebenbei erhält der Leser unerlässliche Tipps für den Umgang mit einer zwar europäischen und dennoch oftmals fremd anmutenden Kultur.

++++ Aus dem Inhalt:
- Verhaltenstipps von A (wie Anrede) bis Z (wie Zuverlässigkeit)
- Fiestas und Bräuche
- Stierkampf: blutiges Schauspiel in drei Akten
- Regionalpatriotismus
- Glaube und Aberglaube
- Traditionen und Legenden
- Die spanische Gesellschaft früher und heute
- Rollenverhalten - starke Frauen, schwächelnde Machos
- Das Königshaus
- Die Wirtschaftskrise, ihre Auswüchse und Hintergründe

++++ KulturSchock - die besonderen und mehrfach ausgezeichneten Kultur-Reiseführer von REISE KNOW-HOW. Fundiert, unterhaltsam und hilfreich im fremden Alltag unter dem Motto: Je mehr wir voneinander wissen, desto besser werden wir einander verstehen.

Inhaltsverzeichnis

1;Front Cover;1
2;Back Cover;2
3;Body;3
4;Copyright;4
5;Vorwort;6
6;Table of Contents;10
7;Verhaltenstipps von A bis Z;15
8;Der kulturhistorische Rahmen;33
9;Die spanische Gesellschaft - Staat, Politik und Wirtschaft;151
10;Der spanische Alltag A Z;175
11;Fremd im Kulturkreis: Tipps A Z;213
12;Anhang;245
13;Glossar;246
14;Literaturtipps;250
15;Index;259
16;Der Autor;266

Leseprobe

Gesundheit die verkrustete Seguridad Social (S. 175-176)

Der Deutsche, sagt der Spanier, geht zum Arzt, wenn ihm das erste Haar ausfällt. Der Spanier, sagt der Spanier, begibt sich erst zum Arzt, wenn er eine Glatze bekommen hat. Alles, was zeitlich dazwischen liegt, ist ein Gemisch aus Bequemlichkeit und Fatalismus und einem täglich neu aufgelegten ewigen Morgen", allseits bekannt als Mañana-Mentalität. Die ärztliche Grundversorgung bildet einen Teil der Sozialversicherung (Seguridad Social), die sich in jüngster Zeit immer neuer Mitgliederhöchststände rühmt, ihre Rückständigkeiten jedoch im Schneckentempo aufholt. Wenn überhaupt. Die medizinische Versorgung hängt an einem bürokratischen Wasserkopf und einem ausgeklügelt komplizierten System, das im Sinne des Staates und im Gegensatz zu Deutschland den Kostenüberblick und die zwischenzeitliche Verzweiflung Hilfebedürftiger sichert. Auf Kosten der Patienten. Man urteile selbst ...

Jeder Versicherte der Seguridad Social ist einem staatlichen Gesundheitszentrum (centro de salud) und dort seinem Hausarzt (médico cabecera) zugewiesen. Wer Schmerzen hat, lässt sich über die Telefon- und Terminzentrale ein Date beim médico cabecera geben. Umgeben von einem Sprechzimmer im einstelligen Quadratmeterbereich, beschränkt sich dessen Funktion zumeist auf eine verwalterische Tätigkeit. Er oder sie kann notfalls den Blutdruck messen, ein Stethoskop aufsetzen und ein paar Medikamente verschreiben, überlässt alles andere jedoch dem Spezialisten. Für diesen gibt es einen Überweisungsschein und sollte es sich nicht um einen akuten Notfall handeln einen extra Termin, zumal er in einem anderen Gesundheitszentrum sitzen kann.

Dieser separate Termin wird per Briefpost zugestellt und ist verpflichtend, Änderungen sind kompliziert. Nimmt man den Termin, sagen wir: bei einem Unfallchirurgen, wahr, verfügt dieser in neunundneunzig von hundert Fällen nicht über das adäquate Gerät, um
eine Diagnose zu stellen, sagen wir: für einen mutmaßlichen Kreuzband- oder Meniskusriss. Also greift der Spezialist zum nächsten Überweisungsschein, der den Patienten in ein Spezialzentrum führt. Aber gemach, gemach, nicht sofort! Zunächst einmal darf man brav nach Hause gehen (oder humpeln) und per Briefpost auf den neuerlichen Bescheid des Spezialzentrums warten. Nach altbekanntem Schema: verpflichtend vorgegebener Termin, Änderungen kompliziert. Der Termin kann durchaus Monate entfernt liegen. Nimmt man diesen wahr, geht die Analyse später auf ihren Papierweg vom Spezialzentrum zum Spezialisten, der dem Patienten einen neuerlichen Termin zuweist, um ihm die abschließende Diagnose mitzuteilen und ihm gegebenenfalls zu einer Operation zu raten. Der Beginn eines weiteren Papierkreislaufs für einen Patienten, der wahrscheinlich längst geheilt oder dem Wahnsinn verfallen ist ...

Ausgehend von diesem Beispiel, fällt es nicht allzu schwer zu verstehen, warum der Spanier ungern zum Arzt geht. Man fühlt sich notverwaltet und dem System hilflos ausgesetzt. Ein Gefühl, das durch die Niedrigstmotivation vieler beamtenmäßig agierenden Mediziner in den centros de salud bestärkt wird und vor allem durch die Tatsache, dass die freie Arztwahl nicht gestattet ist. Als Alternativen bleiben Privatversicherungen bzw. Privatärzte, bei denen man stattliche Beträge hinblättert. Ebenso wie beim Zahnarzt der nämlich ist in der Seguridad Social gar nicht erst inbegriffen ...

Kinder

Merke: Kinder dürfen alles. Keinem Spanier käme es in den Sinn, die kleinen Lärmer und Plärrer mit Schimpf und Schande in die Schranken zu weisen. Selbst nicht um Mitternacht. Schon ab dem Säuglingsalter stehen Kindern Ganztagskindergärten offen. Die Gebühren sind hoch und hängen vom Einkommen der Eltern ab. Plätze in öffentlichen Kindergärten sind rar, doch die geringen Geburtenraten bescheren vergleichsweise wenig Nachrücker. Zumindest spanische. Vor dem Hintergrund der
Emigrantenströme herrscht in vielen Kindergärten längst Multikulti. Nachteil für die arbeitende Elternschaft, die nicht der Lehrergattung oder ähnlichen Vielurlaubern angehört: Kindergärten legen eine mindestens zweimonatige Sommerpause ein. Wohin mit dem Nachwuchs während dieser unverhältnismäßig langen Zeit? Aus staatlicher Sicht bleibt dies Privatangelegenheit wie das Kinderkriegen selber ...

Auf den Kindergarten folgt die Vorschule (ab drei Jahren). Sie ist zwar nicht obligatorisch, doch Kinder, die älter sind als drei Jahre, finden im Kindergarten keine Aufnahme mehr. Also gibt es keine Alternative. Es sei denn, man entscheidet sich für den Verbleib in der häuslichen Umgebung und lässt den Nachwuchs von einem Elternteil oder einem privaten Kindermädchen betreuen.

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