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Multinationale Unternehmen und Globalisierung

Zur Neuorientierung der Theorie der Multinationalen Unternehmung. 'Ethische Ökonomie'. Auflage 2003. Book.
Buch (kartoniert)
In der globalisierten Welt gilt die klassische Arbeitsteilung zwischen Wirtschaft und Politik nicht mehr. Die Unternehmen unterliegen keiner zentral definierten politischen Rahmenordnung, vielmehr können sie unter alternativen Rechtssystemen nach öko … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Multinationale Unternehmen und Globalisierung
Autor/en: Andreas Georg Scherer

ISBN: 3790800465
EAN: 9783790800463
Zur Neuorientierung der Theorie der Multinationalen Unternehmung.
'Ethische Ökonomie'.
Auflage 2003.
Book.
Physica-Verlag HD

11. April 2003 - kartoniert - 548 Seiten

Beschreibung

In der globalisierten Welt gilt die klassische Arbeitsteilung zwischen Wirtschaft und Politik nicht mehr. Die Unternehmen unterliegen keiner zentral definierten politischen Rahmenordnung, vielmehr können sie unter alternativen Rechtssystemen nach ökonomischen Gesichtspunkten auswählen und so das Primat der nationalstaatlichen Politik aushebeln. Zugleich sind die transnationalen Institutionen, wie etwa die UNO oder die ILO, nicht in der Lage, die von ihnen formulierten Regeln durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund muss die Frage nach der Verantwortung der Unternehmen gestellt werden. In kritischer Auseinandersetzung mit dem Ökonomismus und dem Postmodernismus versucht dieses Buch, eine republikanische Perspektive zu entwickeln: Die Unternehmen dürfen sich nicht mehr ausschließlich auf ihre ökonomische Rolle zurückziehen, sondern müssen sich als verantwortliche politische Akteure an der Fortentwicklung der Rahmenordnung in den entstehenden Politiknetzwerken beteiligen.

Inhaltsverzeichnis

A. Einführung.- 1 Problemstellung: Die Rolle der Multinationalen Unternehmung im Prozeß der Globalisierung - Zwischen Ökonomismus und Postmodernismus.- 1.1 Globalisierung und Multinationale Unternehmen.- 1.2 Arbeitsbedingungen im Fokus: Die Aktivitäten Multinationaler Unternehmen in den Schwellen-und Entwicklungsländern.- 1.3 Das Verhalten Multinationaler Unternehmen aus dem Blickwinkel der ökonomischen Theorie.- 1.4 Die Multinationale Unternehmung und die Versuchungen der Postmoderne: Das ?Ende des Nationalstaates? und das ?Ende der Metaerzählungen?.- 1.5 Ökonomismus und Postmodernismus - eine unheilige Allianz?.- 2 ?Nike? - Eine Fallstudie zur Verantwortung der multinationalen Unternehmung.- 2.1 Ein neuer Code of Conduct.- 2.2 Nike - Die Erfolgsgeschichte.- 2.3 Unakzeptable Arbeitsbedingungen in der Sportschuhherstellung.- 2.4 Nikes Reaktionen auf anhaltende Proteste.- 2.5 Die Verantwortung wird neu verteilt: Nike im Dickicht unterschiedlicher Rationalitäten, Regeln und Institutionen.- 3 Zielsetzung der Arbeit und Gang der Untersuchung.- B. Die Globalisierung der Wirtschaft.- 1 Begriffsbestimmung: Globalismus, Globalität und Globalisierung.- 2 Die weltweite Integration wirtschaftlicher Aktivitäten.- 2.1 Die politische Agenda und deren Theorie: Argumente für freien Handel.- 2.2 Freihandelspolitik und Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen.- 2.3 Wirtschaftliche, soziale und technologische Entwicklungen.- 3 Die negativen Auswirkungen der globalisierten Wirtschaft.- 3.1 Aufspaltung in Gewinnerstaaten und Verliererstaaten.- 3.2 ?Globalisierter Reichtum und lokalisierte Armut?.- 3.3 Spirale nach unten: Wettbewerbsdruck auf Arbeits-, Sozial-und Umweltstandards.- 3.4 Zur Erosion des Handlungsspielraums nationalstaatlicher Politik.- 4 Weltwirtschaftsordnung und Weltfrieden.- 4.1 Die Gefährdung des Weltfriedens in der Moderne.- 4.2 Zur Notwendigkeit einer ?globalen Wirtschaftsordnung?.- 5 Multinationale Unternehmen als Schlüsselakteure der Globalisierung.- Zusammenfassung zu Teil B.- C. Multinationale Unternehmen - Die ?treibenden Kräfte? der Globalisierung.- 1 Die Geschichte der Multinationalen Unternehmung.- 2 Zur heutigen ökonomischen Bedeutung der multinationalen Unternehmung.- 3 Einstellungswandel gegenüber der multinationalen Unternehmung.- 4 Umstrittene Handlungsweisen multinationaler Unternehmen..- 4.1 Umgehung nationalstaatlicher Politik.- 4.2 Beeinflussung nationalstaatlicher und internationaler Politik.- 4.3 Ausspielen von Nationalstaaten.- 5 Empirische Randbedingungen multinationaler Unternehmenstätigkeit.- 5.1 ?Intensivierung des globalen Wettbewerbs?.- 5.2 Shareholder-Orientierung und Einfluß des Kapitalmarktes.- 5.3 Entsolidarisierung der Manager.- 5.4 Räumlich begrenzte Wirkung staatlicher Reglementierungen.- 5.5 Gewachsener Einfluß von ?Stakeholder-Gruppen?.- 6 Multinationale Unternehmen im Spannungsfeld von lokaler, nationaler und supranationaler Rationalität.- Zusammenfassung zu Teil C.- D. Die Krise des Nationalstaates und Perspektiven zu deren Überwindung.- 1 Zweifel am nationalstaatlichen System.- 2 Zum Begriff des Nationalstaates.- 2.1 Der moderne Nationalstaat und seine Funktions-und Legitimationsbedingungen.- 2.2 Der demokratische Verfassungsstaat als Idealtypus gesellschaftlicher Integration.- 3 Problemquellen nationalstaatlicher Integration im Rahmen der Globalisierung.- 3.1 Der Verlust der politischen Kontrolle des Staates über den Heimatmarkt: Die Grenzen des Verwaltungs-und Steuerstaates.- 3.2 Territoriale Begrenztheit und eingeschränkte Souveränität.- 3.3 Der Umgang mit dem ?Fremden? und die Erosion staatsbürgerlicher Solidarität und Toleranz.- 3.4 Die ?Politik globaler Substandards?: Gefahren für die nationalstaatliche Integration und Legitimation.- 4 Antworten auf die Krise des Nationalstaates.- 4.1 Drei Ebenen gesellschaftlicher Integration.- 4.2 Die subnationale Ebene: Gesellschaftliche Integration ?von unten??.- 4.3 Die nationale Ebene: Zur Restauration des staatlichen Gewaltmonopols.- 4.4 Die supranationale Ebene: Internationale Institutionen - Regime, Regierungsorganisationen und Nicht-Regierungsorganisationen.- 4.5 Exkurs: Gesellschaftliche Integration auf der Ebene regionaler Handelsblöcke?.- Zusammenfassung zu Teil D.- E. Supranationale Institutionen und deren Bemühungen zur Etablierung einer Weltordnung.- 1 Der Nationalstaat im Gefangenendilemma?.- 1.1 Das Dilemma: Warum die Einigung auf eine globale Rahmenordnung erschwert wird.- 1.2 Der Versuch einer internen Lösung.- 1.3 Der Versuch einer externen Lösung.- 2 Internationale Institutionen und Regierungsorganisationen.- 2.1 International Labor Organization (ILO).- 2.2 United Nations (UN) und United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD).- 2.3 General Agreement on Tariffs and Trade (GATT).- 2.4 World Trade Organization (WTO).- 2.5 Organization for Economic Cooperation and Development (OECD).- 3 Die Bedeutung von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs).- 4 Die Bemühungen von Glaubensinstitutionen.- 5 Funktions-und Legitimationsdefizite auf supranationaler Ebene.- Zusammenfassung zu Teil E.- F. Weltwirtschaftsordnung und Liberalismus.- 1 Grundfragen einer liberalen Theorie der Weltwirtschaft.- 2 Die Rolle des Staates und das ungeklärte Verhältnis zwischen Markt und Politik.- 2.1 Staatsaufgaben in liberalen Ordnungskonzeptionen.- 2.2 Wie lassen sich die Staatsaufgaben bestimmen - über den Markt oder durch die Politik?.- 3 Das Problem der Rahmenordnung und das Primat der Politik..- 3.1 Begriffsklärung: Was heißt ?Rahmenordnung??.- 3.2 Liberalismus und Demokratie - Das Problem der Vermittlung von individueller Freiheit und kollektiver Ordnung.- 4 Problembereiche einer liberalen Theorie der Weltwirtschaft.- 4.1 Zur Unmöglichkeit politischer Zwecksetzung.- 4.2 Die Kulturblindheit des Liberalismus.- 4.3 Der Anfang in der Theorie.- 4.4 Stabilität des Gemeinwesens.- 5 Die Multinationale Unternehmung: ökonomischer oder politischer Akteur?.- G. Philosophische Begründungsfragen Interkultureller Ethik - Vernunft und Vernunftkritik in der Postmoderne.- 1 Die Herausforderung: Vernunftkritik in der Postmoderne.- 2 Zur Begründung der Diskursethik im interkulturellen Kontext: Universalismus versus Kulturalismus.- 2.1 Die universalistische Diskursethik von Apel und Habermas.- 2.2 Zur Entwicklung des Kulturalismus.- 3 Universalität ohne Dogmatismus.- 3.1 Ein methodischer Zugang zum Verständnis fremder Kulturen: Der Kulturpluralismus von Harald Wohlrapp.- 3.2 Universalisierung versus Universalisierbarkeit.- 3.3 Prozessuale Rationalität versus inhaltliche Vernunft.- 3.4 Grundperspektiven einer kulturalistischen Ethik.- 4 Anwendungsperspektiven kulturalistischer Begründungsversuche in der Internationalen Unternehmensethik.- H. Ethik und Effizienz in der Multinationalen Unternehmung: Theoretische Orientierungen - praktische Irrwege.- 1 Positivismus als Grundlage? - Der Beitrag der Business & Society-Forschung.- 2 Diskursethik als Grundlage? - Der Beitrag der ?kritischen Strategieforschung?.- 3 Kontraktualismus als Grundlage? - Die ?Integrative Social Contracts Theory? (ISCT) von Donaldson und Dunfee.- 4 Rahmenordnung und Multinationale Unternehmen -Homanns Wirtschaftsethik.- 5 Transzendierung von Systemtheorie und Ökonomik? - Die ?Ethik der Governance? von Wieland.- Zusammenfassung zu Kapitel H.- I. Ethische und ökonomische Verantwortung der Multinationalen Unternehmung.- 1 Ein Republikanisches Modell der Multinationalen Unternehmung - Ein erster Überblick.- 2 Zur Begründung einer Republikanischen Theorie der Multinationalen Unternehmung.- 2.1 Stabilisierung des Friedens als Oberziel.- 2.2 Ethik, Gesetz und Verwaltung als Mittel zur Stabilisierung des Friedens.- 2.3 Unternehmensethik und Gewinnprinzip.- 2.4 Republikanische Unternehmensethik und Globalisierung.- 3 Die Implementation ethischen Handelns im Managementprozeß.- 3.1 Selektion, Konkretion, Reflexion: Die drei generischen Operationen des Managements.- 3.2 Der Blick zurück: Die drei generischen Operationen im tayloristischen Managementmodell.- 3.3 Moderne oder Postmoderne Organisation? - Die drei generischen Funktionen im republikanischen Modell.- 4 Der Beitrag der Multinationalen Unternehmung zur Gestaltung und Fortentwicklung der Rahmenordnung.- 4.1 Die Anwendung bestehender Gesetze.- 4.2 Ergänzung des Rechts, wo keine oder noch keine Gesetze zur Regelung von Konflikten existieren.- 4.3 Kritisch-loyale Bemühungen zur Fortentwicklung der Gesetze und der institutionellen Rahmenbedingungen.- 5 Die Rolle der Multinationalen Unternehmung in der Umbruchphase.

Portrait

Prof. Dr. Andreas Georg Scherer, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Öffentlichen Verwaltung/Managementlehre, Universität Konstanz.
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