Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei

The Hate U Give

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018. Originaltitel: The Hate U Give. Empfohlen ab 14…
Buch (gebunden)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5

»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green


Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khali … weiterlesen
Buch

18,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
The Hate U Give als Buch

Produktdetails

Titel: The Hate U Give
Autor/en: Angie Thomas

ISBN: 3570164829
EAN: 9783570164822
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018.
Originaltitel: The Hate U Give.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Henriette Zeltner
cbt

24. Juli 2017 - gebunden - 512 Seiten

Beschreibung


»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green


Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...


Portrait

Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im »Right-On! Magazine«. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr preisgekröntes Debüt »The Hate U Give« erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Der Roman wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und mit der »Hunger-Games«-Darstellerin Amandla Stenberg in der Hauptrolle verfilmt.

Pressestimmen

"Bis das Buch 2018 in die Kinos kommt, sollten Sie wirklich nicht warten." Bild am Sonntag

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 28.08.2017

Vielleicht hätte er gerne auch mich erschossen
Khalil stirbt bei einer Polizeikontrolle, Starr war dabei - und muss jetzt damit leben: Der Debütroman von Angie Thomas

Durch die Straßen rollen, während Hip-Hop aus den Subwoofers dröhnt, dazu das Versprechen auf einen ganzen Eimer Eis - kein Wunder, dass Starr nicht nein sagen kann zu der Idee, mit ihrem alten Herrn abzuhängen. Dass es zu einer Aussprache kommen würde, dürfte ihr klar sein. Dass sie eine Predigt zu hören bekommen würde, auch.

Schließlich ist im Leben der sechzehn Jahre alten Erzählerin in "The Hate U Give", dem Debütroman der amerikanischen Autorin Angie Thomas, nichts mehr, wie es sein sollte. Auf einer Party hatte sie einen Freund aus Kindheitstagen wiedergetroffen und war mit ihm abgehauen, als Schüsse fielen. Sie saß neben ihm, als sein Wagen angehalten wurde und ein Polizist ihn nach einem Wortwechsel aufforderte, mit erhobenen Händen auszusteigen. "Meine Eltern haben mir nicht beigebracht, die Polizei zu fürchten, sondern mich in ihrer Gegenwart einfach klug zu verhalten", lässt Angie Thomas ihre Hauptfigur erzählen, "sie haben mir erklärt, dass es nicht klug ist, sich zu bewegen, während ein Cop dir den Rücken zudreht." Warum wusste Khalil das nicht? Er kam zur Fahrertür, um sie zu fragen, ob mit ihr alles in Ordnung ist. Dann traf ihn der erste Schuss, ein zweiter, ein dritter. Und Starr musste in die Waffe schauen, mit der gerade Khalil getötet worden war, bis die Verstärkung eingetroffen war, die der Polizist angefordert hatte.

Tödliche Schüsse aus einer amerikanischen Polizeiwaffe, die einen Schwarzen treffen, ein Polizist, der unbescholten davonkommt, eine Welle ebenso hilf- wie folgenloser Empörung: Die aus den letzten Jahren bekannte Abfolge, die mit Namen wie Alton Sterling, Philando Castile, Michael Brown oder Trayvon Martin verbunden ist, bildet auch das Gerüst von "The Hate U Give". "Leute wie wir werden in solchen Situationen zu Hashtags, aber Gerechtigkeit kriegen sie kaum einmal", fällt Starr an einer Stelle im Buch auf, dessen Größe darin liegt, einer solchen Entwicklung nicht nur Namen und Biographien zu geben, eine Rekonstruktion und eine Bewertung der Todesumstände, sondern Leben.

Und Widersprüchlichkeit: Die Angst der Zeugin, erkannt zu werden, stellt Angie Thomas gegen ihre wachsende Überzeugung, sich zu erkennen geben zu müssen, um den toten Freund nicht zu verraten. Dabei hält Angie Thomas ihre Erzählerin mit Bedacht auf Abstand zum Heldentum: "Wäre Mut ein medizinischer Zustand", findet Starr einmal auf ihre hinreißende Art, "läge bei mir eine Fehldiagnose vor." Die Erleichterung, die Vernehmung durch die Polizei hinter sich gebracht zu haben, trifft auf das Gefühl, etwas Wichtiges in der Aufregung nicht gesagt zu haben. Das Familien- und Straßenleben in Garden Heights und die elterliche Überzeugung, in diesem Viertel bleiben und zu ihm stehen zu müssen, um das Leben dort nicht noch schwerer zu machen, kontrastiert die Autorin mit Starrs eine ganze Ecke entfernter Privatschule, auf der sie eine der wenigen Schwarzen ist, und ihrem fortwährenden Abwägen, was sie ihren Mitschülern, ihren Freunden, ihrem Freund, einem Weißen, von ihrem Leben, ihrem Slang, ihren Ansichten und Gefühlen zumuten oder zutrauen kann. Den Gerüchten, Khalil sei ein Drogendealer und Bandenmitglied gewesen, hält Angie Thomas eine eindrucksvolle Geschichte von Ausweglosigkeit und Größe entgegen. Und sie flankiert Khalils Schicksal mit dem eines anderen Jungen, der sich vor dem mächtigsten Bandenboss des Viertels ausgerechnet in den Gemischtwarenladen von Starrs Vater flüchtet - und dem ihres Vaters selbst, der sich aus den Verstrickungen der Kriminalität nur durch einen Deal freikaufen konnte, in dem er mit Teilen seines Lebens bezahlte: Damit ihn die Bande in Ruhe lässt, war Big Mav für deren Boss ein paar Jahre lang ins Gefängnis gegangen, als Starr noch klein war. Ihren ersten Schultag hat er hinter Gittern verbracht.

Jetzt sieht er seine Familie abermals in Gefahr - im Spannungsfeld zwischen der Gang, die zwar ihn in Ruhe lässt, aber bei der Beerdigung dem Toten ein Abzeichen auf den Sarg legen musste, um zu behaupten, er sei einer von ihnen gewesen, der Polizei und den wachsenden Unruhen draußen in Garden Heights. "Mein Viertel hat sich in ein Kriegsgebiet verwandelt", hält Starr fest. "Die Unruhen, die Schüsse, das Tränengas, all das ist letztlich meine Schuld." Kurz darauf greift sie auf der Straße doch nach einer Tränengaskartusche und wirft sie zurück in Richtung Polizei.

Als der amerikanische Autor Jason Reynolds vor zwei Jahren sein Jugendbuchdebüt "Coole Nummer" in Deutschland vorstellte, erzählte er von seiner Sehnsucht als Teenager, so etwas wie die eigene Geschichte in einem Jugendroman erzählt zu bekommen. Aber Bücher, die davon handeln, was es heißt, als Schwarzer in Brooklyn aufzuwachsen, gab es in seiner Jugend nicht. Das einzige Medium, das den jungen Schwarzen etwas Glaubwürdiges über sie selbst erzählte, war Rap. In "Nichts ist okay!" beschrieb Reynolds ein Jahr darauf zusammen mit Brendan Kiely, einem weißen Schriftsteller, die zwei Seiten der Geschichte des jungen Rashad, der nur eine Tüte Chips kaufen wollte und nach einem Polizeieinsatz im Krankenhaus landete - aus der Perspektive des Opfers und aus der eines Schulkameraden, der den Polizisten als väterlichen Freund kennt und sich fragen muss, wie er zu dessen Gewaltausbruch stehen will. Auch Reynolds und Kiely erzählen diese Geschichte von Schwarz und Weiß in sorgfältig schattierten Graustufen, auch sie achten genau darauf, die Wirkmacht von Vorverurteilungen darzustellen, ohne ihnen mit umgekehrten Vorzeichen selbst zu erliegen. Auch sie schildern, wie ein Ereignis in der öffentlichen Wahrnehmung, der medialen Ausdeutung und der Stimmung in den sozialen Netzwerken deformiert wird. Doch ihr Buch hat bei einer potentiell jüngeren Leserschaft einen engeren Horizont: Es kommt ohne Drogenkriminalität aus, ohne Tote - und ohne größere gesellschaftsanalytische Ausführungen, wie Angie Thomas sie geschickt in ihre Geschichte mischt.

Starrs Gespräche mit ihrem weißen Freund gehören dazu, die mit ihrem Onkel, einem Polizisten, der sich wie ein Vater um sie gekümmert hatte, als Big Mav hinter Gittern war - und das Fernsehinterview, zu dem sich das Mädchen endlich durchringt, um der Sendung mit dem Vater des Polizisten etwas entgegenzuhalten. Zu dem Zeitpunkt vertraut Starr der Anwältin bereits, die mit den T-Shirts und Plakaten ihrer Organisation "Just Us for Justice" bei Khalils Beerdigung noch ein bisschen übergriffig und deplaziert gewirkt hatte. Dass Starr zunehmend Sicherheit gewinnt, für sich und ihre Sache einzustehen, und dass sie treffende Worte dafür findet, verdankt sie auch ihr.

Dass im Zusammenhang mit Khalils Erschießung immer wieder betont wird, er habe gedealt, kommentiert sie vor der Kamera trocken: "Ich wusste gar nicht, dass man einen Toten wegen seiner eigenen Ermordung anklagen kann." Und auf die Frage, was sie dem Polizisten sagen würde, wenn er jetzt neben ihr säße: "Ich würde ihn fragen, ob er sich wünscht, er hätte mich auch erschossen."

Was Big Mav auf der Autofahrt mit Eisversprechen zu den Raps von Tupac Shakur von seiner Tochter hören will und ihr zu sagen hat, ist mehr als eine Predigt, es ist nichts weniger als ein Kompaktkurs der rassistischen Strukturen des Lebens im Amerika unserer Zeit, in denen Perspektivlosigkeit und Drogenkonsum, das Dealen als eine der wenigen Möglichkeiten, an Geld zu kommen, und die Bandengewalt, die Ausbeutung durch die wirklich Großen im Drogengeschäft und der Argwohn, der ganzen Stadtteilen und Bevölkerungsgruppen entgegenschlägt, Ohnmacht, Aufruhr und Überreaktionen der Ordnungskräfte einander befeuern. Gewiss hat das gesamte Buch von Angie Thomas eine Botschaft, auf die alle Figuren des Romans und so gut wie alle Szenen der Geschichte zulaufen. Aber diese Botschaft erschöpft sich nicht in der Erklärung, die Tupac Shakur für das Wort thug, englisch für Verbrecher, gefunden hat und die dem Buch den Titel gibt. In einer berühmten Wendung erklärte der 1996 erschossene Rapper thug life als Akronym: The hate u give little infants fucks everybody. Es gehe darum, so hat es Khalil kurz vor seinem Tod zusammengefasst, und Starr kann sich auf der Autofahrt mit ihrem staunenden Vater darauf berufen, "was die Gesellschaft uns in der Jugend eintrichtert und wie es später auf sie zurückfällt und ihr schadet". Wobei es um mehr gehe als um die Jugend: um "die Schwarzen, Minderheiten, arme Leute - alle am unteren Ende der Gesellschaft". Die Botschaft von Angie Thomas geht einerseits noch weiter, andererseits bleibt sie ausreichend abstrakt, um "The Hate U Give" nicht mit ihrer moralischen Masse zu erdrücken. Es ist die große Botschaft vieler guten Bücher: So einfach ist das nicht.

FRIDTJOF KÜCHEMANN.

Angie Thomas: "The Hate U Give". Roman.

Aus dem Englischen von Henriette Zeitner. Verlag cbt, München 2017. 512 S., geb., 17,99 [Euro]. Ab 14 J.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Alexandra B.
von Alexandra B. - Hugendubel Buchhandlung Frankfurt/Main Steinweg - 16.05.2019
Eines der wichtigsten Jugendbücher in diesem Jahr! Ein hochbrisantes Thema, grandios und warmherzig erzählt.
Sascha K.
von Sascha K. - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 16.05.2019
Packender Jugendroman ab 14! Ein Leben zwischen zwei Welten - ein Mord, der einen mitten in die hochaktuellen Rassenunruhen bringt. Beeindruckend mit großen Gefühlen!
Ute H.
von Ute H. - Hugendubel Buchhandlung Wismar Hinter dem Rathaus - 11.04.2018
»Die 16 jährige Starr lebt mit ihrer Familie in einem armen Schwarzenviertel in Amerika. Als ihr Freund Khalil vor ihren Augen unschuldig erschossen wird, bricht für sie die Welt zusammen. Um Gerechtigkeit für Khalil zu fordern, müsste Starr gegen den Polizisten aussagen, ebenso gegen einen Drogenboss und Ganganführer. Ihr Leben und das ihrer Familie wäre in Gefahr... Ein bewegendes Buch über Rassismus, Drogenhandel, Bandenkriminalität und Polizeigewalt in den USA.«
Bewertungen unserer Kunden
Definitiv eins meiner Jahreshighlights!
von Caterina Schallenberg - 15.08.2017
Meine Meinung zum Buch Gestaltung: The Hate U Give ist mir schon vor einer ganzen Weile unter die Augen gekommen und schon da wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will. Die optische Aufmachung gefällt mir auch sehr gut, obwohl sie sehr schlicht gehalten ist. Dahinter verbirgt sich eine wichtige Botschaft und diese wollte ich schnell ergründen. Fremdenhass, Rassismus und auch Kriminalität in Banden und unter Polizisten sind leider Themen, die immer wieder in den Fokus rücken, umso gespannter war ich, wie Angie Thomas all diese Themen in einem Jugendbuch einbauen würde. Einstieg: Schon der Einstieg gefiel mir wirklich gut. Der Leser begleitet die junge Starr Carter auf eine Party, bei der man schnell merkt, dass das Mädchen am liebsten woanders sein möchte. Gleich zu Beginn hielt mir die Autorin einen Spiegel vor Augen und zeigte mir, wie das Leben in einem Ghetto - wie es Starr selber beschreibt - abläuft. Der Einstieg gefiel mir wirklich sehr gut. Vor allem der lockere Schreibstil ließ mich wunderbar in die Geschichte hineinfinden. Charaktere: Starr mochte ich von Anfang an. Schnell merkte ich, dass dieses Mädchen nicht das Zepter an sich reißt und mit großen Reden schwingt, sondern unglücklicher Weise Zeugin eines schlimmen Schicksals war. Starr ist absolut nicht perfekt und macht und hat auch ihre Fehler, aber genau diese Eigenschaften machten sie so glaubwürdig. Die Zweifel, die im Laufe des Buches immer wieder in ihr aufkommen, ob das, was sie tut, wirklich das richtige ist und ob das, was sie sagt wirklich Gerechtigkeit für ihren besten Freund Khalil bringen wird, machen sie zu einem sehr authentischen Charakter. Ebenso die Tatsache, dass die 16-Jährige zwischen den Fronten zweier komplett verschiedenen Welten lebt, macht sie sehr sympathisch. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Angie Thomas für Starr wählte, konnte ich immer wieder in ihre Gefühls- und Gedankenwelt schauen und das brachte mich dazu, diese Protagonistin noch mehr zu lieben. Handlung: Durch den heftigen Schicksalsschlag, den unsere Protagonistin gleich zu Beginn erleben musste, beginnt das Buch wirklich sehr aufwühlend und emotional. Kaum hatte ich die ersten Kapitel hinter mich, machte sich ein dicker Kloß in meinem Hals breit. Und dieses Gefühl der Schockstarre, in die mich Angie Thomas gleich zu Beginn versetzte, kam immer wieder auf. Themen wie Rassismus und auch Kriminalität reflektierte die Autorin immer wieder und diese verliehen dem Buch etwas Düsteres, was mich immer wieder zum Nachdenken brachte. Der Weg, den Starr durchmacht ist wirklich nicht leicht, umso interessanter und auch spannender fand ich den Werdegang von ihr und dass der Mut für die Gerechtigkeit von Khalil zu kämpfen immer stärker wurde, je weiter ich voranschritt. Das gefiel mir sehr gut. Und der Showdown am Ende, der so voller Energie und Gefühl geschrieben wurde, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben! Schreibstil: Angie Thomas hat einen Schreibstil, der durch seine Energie und seine Power absolut zu überzeugen wusste. Die Autorin schreibt auf sehr direkte und ehrliche Art und Weise, dass ich nicht nur einmal schwer schlucken musste. Es ist ein Erzählstil, der mir durch die Mischung von Energie, Dramatik, Humor und Gefühl auf jeden Fall noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben wird. Ganz besonders toll fand ich es, wie sie die sehr ernsten Themen wunderbar in ihre Geschichte einfließen ließ. Ihr starker Drang zum Dramatischen, ließ mich immer weiterlesen! Mein Urteil The Hate U Give ist so viel mehr als nur ein herkömmliches Buch. Es steckt so viel mehr drin. Nicht nur eine Protagonistin, die glaubwürdig, tiefgründig und wirklich authentisch ausgearbeitet wurde. Oder ein Schreibstil, der so Energiegeladen ist, dass man dem Sog, den die Autorin damit geschaffen hat, gar nicht mehr entkommen will. Es ist ein Buch, was die Augen öffnet und zum Nachdenken anregt. Ein Buch mit einer ganz tiefen Bedeutung und Botschaft, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt! Ein Buch, was ich mit gutem Gewissen definitiv zu meinen Jahreshighlight zähle. Absolut wohlverdiente 5 von 5 Welten!
Eine mitreissende Geschichte !
von Anonym - 25.07.2017
Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht, auch weil es überall so hochgelobt wurde. Ein Afro-Amerikaner wird bei einer Verkehrskontrolle im Beisein seiner Freundin erschossen, obwohl er nicht bewaffnet war. Der Polizist behauptet eine Waffe gesehen zu haben... Die Geschichte wird dann weiter aus Sicht von Starr, der Beifahrerin erzählt. Das Thema ist nicht nur immer wieder aktuell, sondern auch äußerst brisant. Man ist sich gar nicht bewusst, wie schnell man sich unbedacht rassistisch äußern kann, ohne das man es will, wenn man nicht richtig nachdenkt. Gerade weil bei diesem Thema auch jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird... Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Man merkt, dass es ein Jugendbuch ist und dementsprechend ist die Sprache gewählt. Wenn man sich erst einmal an das ganze "Babe", "cool" und "Girl", etc. gewöhnt hat, liest sich alles wirklich gut und aus einem Guss. Das man ständig über diverse Sneaker, Chips, Getränke Marken und andere Fachausdrücke aus dieser Szene stolpert, muss man ausblenden. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, wo diese erklärt werden. Ich habe keine Ahnung, was es bedeutet in einem Ghetto zu leben und was dort so abgeht, aber ich könnte mir denken, dass die Geschichte es dem Leser ziemlich authentisch vor Augen führt. Ich habe großen Anteil an der Geschichte von Starr, ihrer Familie und ihr Leben nach der Tat genommen und im letzten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jetzt gucke ich mich im Bekanntenkreis um, welchem Jugendlichen ich das Buch zum Lesen geben könnte, weil ich finde, es sollte gelesen werden !
von S. Altendorfer - 20.07.2017
Als Starr mit ansehen muss, wie ihr Jugendfreund von einem Polizisten erschossen wird, ist man als Leser sofort mittendrin. Man wird hineingezogen in die wunderbar geschriebene und emotionale Geschichte von Starr, die in einer Welt zwischen "schwarz" und "weiß" lebt. Angie Thomas bietet uns einen Eindruck davon, wie der tägliche Rassismus sich in Amerika äußert. Dieses Buch ist fesselnd, politisch hochaktuell und zeigt Jugendlichen, wie sich Aufstände und Hass gegen Polizisten entwickeln können. Eine absolut faszinierende, mitreißende, ergreifende und spannende Geschichte! Am Ende des Buches möchte man aufstehen und neben Starr losziehen!! Kurzum: "THUG ist mein Liebling des Jahres!
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.