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Und ich brauch doch so schrecklich Freude als Buch
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Und ich brauch doch so schrecklich Freude

Tagebuch 1924/1925. Mit 4 Faksimiles.
Buch (gebunden)
Als Netty Reiling, wie Anna Seghers mit ihrem Mõdchennamenhie¯,ihr Studium an der Universitõt Heidelberg abschlo¯ und am 4. November 1924 in Kunstgeschichte promovierte, wu¯te sie sehr genau, was sie wollte: ihren gleichaltri... weiterlesen
Buch

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Produktdetails
Titel: Und ich brauch doch so schrecklich Freude
Autor/en: Anna Seghers

ISBN: 3351034962
EAN: 9783351034962
Tagebuch 1924/1925.
Mit 4 Faksimiles.
Herausgegeben von Christiane Zehl Romero
Aufbau Verlag GmbH

Januar 2003 - gebunden - 111 Seiten

Beschreibung

Als Netty Reiling, wie Anna Seghers mit ihrem Mõdchennamenhie¯,ihr Studium an der Universitõt Heidelberg abschlo¯ und am 4. November 1924 in Kunstgeschichte promovierte, wu¯te sie sehr genau, was sie wollte: ihren gleichaltrigen Studiengefõhrten Lßszl¿ Radvßnyi heiraten und schreiben, nicht wissenschaftlich, sondern als Erzõhlerin. So unsicher, selbstkritisch, vertrõumt und kindlich die junge Frau manchmal erscheint, die uns in ihrem Tagebuch aus dieser Zeit entgegentritt - dem einzigen, das Anna Seghers je f³hrte -, so sicher, man ist versucht zu sagen traumsicher, verfolgt sie ihre Ziele - und erreicht sie. Der Mann, den sie, gegen den Wunsch ihrer Eltern, gewõhlt hat, wird ihr lebenslanger Partner und sie selbst eine der bedeutendsten, wenn nicht die bedeutendste deutschsprachige Erzõhlerin des zwanzigsten Jahrhunderts. "Die Legende von der Reue des Bischofs Jehan d'Aigremont von St. Anne in Rouen" ist ein faszinierender Text, der zeigt, wie sehr die Phanasie der jungen Autorin von mythischen und im breitesten Sinne religi÷sen Quellen gespeist wurde und welche Rolle tiefenpsychologische Momente und die intensive Beschõftigung mit mittelalterlicher Kunst f³r sie spielten. Aber auch die Spuren ihrer Lekt³re - neben Legenden und Kierkegaard vor allem Dostojewski - lassen sich erkennen. Wenn aber Seghers ihren "Bischof" auch "verga¯" und nie mehr explizit eine Legende schrieb oder einen Lustmord behandelte, so ist der kleine Text heute ein h÷chst interessantes und lesenswertes Zeugnis f³r die Arbeit der jungen Autorin. Zwei Entdeckungen im Nachla¯ zeigen eine unbekannte Anna Seghers Von Anna Seghers gibt es nur dieses eine Tagebuch. Sie schrieb es zwischen November 1924 und Mai 1925, als sie nach dem Studium in ihr Elternhaus zur³ckgekehrt war und auf ihre Hochzeit mit Lßzl¿ Radvßnyi wartete. Hier offenbart sich eine junge, suchende Frau, die h÷chst sensibel ist f³r den dunklen Grund des Lebens, f³r Trauer und Existenzangst. Am 22. Dezember notiert sie: "Bischof vollendet". Es ist die geheimnisvolle Geschichte von einem einst mõchtigen Bischof, der zum Lustm÷rder wurde. Zusammen mit dem Tagebuch offenbaren sich hier faszinierende Einblicke in die Phantasie und in die Gef³hlswelt der jungen Autorin, die heute zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzõhlern des 20. Jahrhunderts geh÷rt.

Portrait

Anna Seghers, geb.1900 als Netty Reiling 1900 in Mainz. Den Namen Anna Seghers führt sie als Schriftstellerin ab 1928. 1920-24 Studium in Heidelberg und Köln: Kunst- und Kulturgeschichte, Geschichte und Sinologie. Erste Veröffentlichung 1924: Die Toten auf der Insel Djal . 1925 Heirat mit dem Ungarn Laszlo Radvanyi. Umzug nach Berlin. Kleist-Preis. Eintritt in die KPD. 1929 Beitritt zum Bund proletarisch- revolutionärer Schriftsteller. 1933 Flucht über die Schweiz nach Paris, 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs. 1941 Flucht der Familie auf einem Dampfer von Marseille nach Mexiko. Dort Präsidentin des Heinrich-Heine-Klubs. Mitarbeit an der Zeitschrift Freies Deutschland . 1943 schwerer Verkehrsunfall. 1947 Rückkehr nach Berlin. Georg-Büchner-Preis. 1950 Mitglied des Weltfriedensrates. Von 1952-78 Vorsitzende des Schriftstellerverbandes der DDR. Ehrenbürgerin von Berlin und Mainz. 1978 Ehrenpräsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR. 1983 in Berlin gestorben.

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