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Mädelsabend

Roman.
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Oma und Enkelin - zwei starke Frauen vom Niederrhein und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben?
Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus - und eine junge Mutter ringt um eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. R … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Mädelsabend
Autor/en: Anne Gesthuysen

ISBN: 3462051504
EAN: 9783462051506
Roman.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

8. November 2018 - gebunden - 378 Seiten

Beschreibung

Oma und Enkelin - zwei starke Frauen vom Niederrhein und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben?
Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus - und eine junge Mutter ringt um eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Keine zehn Pferde werden sie hier wegbringen. Als ihre Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben am Niederrhein, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Von der Liebe und kuriosen Hochzeitsbräuchen, von Karnevalstraditionen und Anti-AKW-Treckerfahrten. Von den Herausforderungen einer Jahrzehnte währenden Ehe, von patriarchalen Machtstrukturen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Humorvoll, warmherzig und feinfühlig spürt sie der Frage nach, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Eindrücklich zeigt sie, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück.

Portrait

Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie bei Radio France, ansonsten fühlt sie sich seit Ende der 80er-Jahre in den deutschen Medien wohl. Als Reporterin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Ab 2002 moderierte sie das »ARD-Morgenmagazin«. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans »Wir sind doch Schwestern« aber Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, und ihrem Sohn in Köln. In der Quizshow »Paarduell« stellt das Ehepaar Wissen, Schlagfertigkeit und Teamgeist unter Beweis.

Pressestimmen

"Moderatorin Anne Gesthuysen [...] trifft hier [...] den richtigen Ton: Die Frauen in diesem Roman wachsen einem sofort ans Herz." Freundin 20190123
Bewertungen unserer Kunden
Mädelsabend
von nellsche - 16.12.2018
Ruth und Walter sind seit über 60 Jahren verheiratet. Doch ihre Ehe steht auf der Kippe, als sie nach Ruths Sturz im Seniorenheim Winnenthal leben. Denn während Walter am liebsten sofort wieder nach Hause will, gefällt es Ruth dort richtig gut. Sie trifft sich mit lebenslustigen Witwen, lauscht deren Geschichten und will wieder im Chor singen. Dann sucht ihre Enkelin Sara ihren Rat. Sara ist Mutter eines kleinen Jungen und hat die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhalten. Soll sie diese Chance nutzen? Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es prima geschafft, die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander zu verbinden. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, so dass ich schnell in die Geschichte hinein fand und immer bestens folgen konnte.  Die Einblicke in das Leben von Ruth haben mir sehr gut gefallen und ich konnte alles gut miterleben. Die Zeit damals war in vielen Dingen einfach komplett anders. Der Mann war das Familienoberhaupt, dem die Frau sich unterzuordnen hatte, und der Mann entschied die wichtigsten Dinge alleine. So war es auch in der Ehe von Ruth und Walter. Doch nun im Seniorenheim wurde der Blick von Ruth anders. Ich fand es sehr interessant, die Entwicklung und die Gedanken von Ruth zu verfolgen und ich war gespannt, wie die Geschichte für die beiden endet. Sara spiegelte die heutige Frau wider die versucht, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Eine sehr passende Darstellung der heutigen Zeit und der daraus resultierenden Konflikte und Schwierigkeiten. Bei Sara fehlten mir allerdings tiefergehende Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. So manche Entscheidung konnte ich deshalb nicht richtig nachvollziehen. Da hätte ich mir noch ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Der Autorin ist mit der Darstellung beider Frauen die insgesamte Entwicklung und Bedeutung von Frauen über die vielen Jahre hinweg sehr gut gelungen. Das Frauenbild hat sich sehr verändert, was mit dieser Geschichte sehr deutlich wird. Die Botschaften, die ich aus diesem Buch mitgenommen habe, sind "Jeder ist seines Glückes Schmied" und "Jeder muss seinen eigenen Weg gehen, um sein eigenes Glück zu finden". Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich hatte schöne Lesestunden. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Ein großartiges Buch - berührend, unterhaltsam, bereichernd
von Hermione - 30.11.2018
Anne Gesthuysen spannt einen großen Bogen über drei Generationen von Frauen am Niederrhein - vom Zweiten Weltkrieg über die spießigen 1950er Jahre und die spannenden 1970er Jahre mit Anti-AKW-Protesten bis in die Gegenwart. Ruth und Walter sind 65 Jahre verheiratet, als ihre Ehe kurz vor dem Aus steht. Denn seitdem Ruth einen Unfall hatte, leben die beiden in einem Appartement mit "betreutem Wohnen", wo Ruth richtig aufblüht mit vielen Freundinnen und in einem Singkreis, aber Walter sich so gar nicht wohlfühlt. Ruths Enkelin Sara auf der anderen Seite steht vor der Entscheidung, für die Karriere nach Cambridge zu gehen und - mit einem kleinen Sohn - eine Wochenendbeziehung in Kauf zu nehmen. Meine Meinung: Das Buch "Mädelsabend" ist das erste Buch von Anne Gesthuysen, das ich gelesen habe, und ich war sofort so begeistert, dass ich die anderen Bücher auch unbedingt noch lesen möchte. Der sehr direkte und wunderbar flüssige, auf den Punkt bringende, Schreibstil hat mir den Einstieg in den Roman unheimlich leicht gemacht. Ich habe mich beim Lesen sofort wohlgefühlt und das ganze Setting, das viel Lokalkolorit vom Niederrhein rüberbringt, sehr genossen. Die handelnden Personen sind sehr aussagekräftig und authentisch gezeichnet und man kann ich ein rundes Bild von den Charakteren machen, weil die Handlung auf ganz verschiedenen zeitlichen Ebenen spielt und immer wieder Rückblenden in verschiedene Jahrzehnte eingebaut werden. Die Geschichte von Ruth, die in ihrer Ehe mit Walter nicht viel zu sagen hatte und sich vieles gefallen lassen musste, hat mich wirklich sehr bewegt und berührt. Ihre Erlebnisse in 65 Jahren Ehe sind schon sehr prägend. Auf der anderen Seite regt auch die Geschichte der Enkelin Sara sehr zum Nachdenken über den eigenen Lebensentwurf und die eigenen Prioritäten an und zeigt, dass es keine einfachen Lösungen gibt, sondern nur ganz individuelle Entscheidungen. Der Roman wird mich gedanklich sicherlich noch lange begleiten, weil er so wichtige und elementare Dinge des Lebens behandelt und eine tolle Familiengeschichte mit einprägsamen Persönlichkeiten geschildert hat. Fazit: "Mädelsabend" hat für mich das Zeug zu einem echten Lieblingsbuch!
Familiengeschichte
von Bibliomarie - 29.11.2018
Mit 88 und 90 Jahren zieht das Ehepaar van Rennings in eine Seniorenresidenz. Ruth blüht richtig auf. Endliche Freunde und Menschen um sie herum, ein Singkreis und vieles mehr. Ihre Ehe war lieblos, ihr Ehemann war der "Herr im Haus" und lebte das auch aus. Seine Frau durfte keine Entscheidung treffen, zusammen mit dem unleidlichen Schwiegervater hat er ihr elterliches Vermögen an sich gebracht und ihren Willen gebrochen. Kein Wunder das Walter den Aufenthalt in der Seniorenresidenz nicht genießt, die Freiräume seiner Frau sieht er mit Widerwillen. In Rückblenden und Erinnerungen erfahren wir viel über Ruths Leben in den vergangenen Jahrzehnten, ihre kleinen Rebellionen, wie sie aber auch bei Widerstand sofort einknickt und sich in ihre Rolle fügt. Wie sie selbst sagt, hatte sie keinen Kampfgeist. "Sie war die Frau, die sich mit dem zufrieden gibt, was sie hat." Sara ist Ruths Enkelin, sie hat es nicht leicht, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Als sie die Möglichkeit erhält in Cambridge ein Forschungsstipendium zu bekommen und ihre Habilitation voranzutreiben, wird ihre Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt. Zwei Frauen, durch 6 Jahrzehnte voneinander getrennt, sehen sich vor ähnliche Probleme gestellt. Anne Gesthuysen hat einen Roman geschrieben, der sich leicht und unterhaltsam liest, aber nicht nur zwischen den Zeilen den Geschlechterkampf thematisiert. War in den 50iger Jahren noch per Gesetz die Frau als rechtloses Wesen ihrem Gatten unterstellt, ist es heute der vielfache Druck der auf berufstätigen Frauen lastet. Wie sollen sie ihre eigenen Karrierewünsche verwirklichen, wenn Partner und Kind darunter leiden? Geht das denn überhaupt ohne ein permanentes schlechtes Gewissen? In Sara und Ruth hat die Autorin die Rolle der Frauen verdichtet, deshalb wirkten die Figuren auch für mich etwas überladen und manche Szene zu melodramatisch. Aber Denkanstöße bringt jeder Absatz. Gerne hätte ich etwas mehr von Sara gelesen, deren Entscheidungen und deren Leben kam, besonders im letzten Drittel, zu kurz. Deshalb wirkten zwei entscheidende Szenen mit Sara und ihrem Ehemann aufgesetzt und übertrieben, denn Entwicklung bis zu den Ausbrüchen fehlte völlig. Ich finde den Roman durchaus gelungen und die Denkanstöße lassen ihn nachwirken. Dennoch wurden meine Erwartungen an das Buch nicht ganz erfüllt. 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.
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