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Alte und neue Erzählungen. 1. , Aufl.
Buch (gebunden)
Als Erzähler hat Antonio Fian 1987 in diesem Verlag mit dem Band "Einöde. Außen, Tag" debütiert, es folgten "Schreibtische österreichischer Autoren" und "Helden, Ich-Erzähler", schließlich 1992 sein bislang letztes ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Bisjetzt
Autor/en: Antonio Fian

ISBN: 3854206526
EAN: 9783854206521
Alte und neue Erzählungen.
1. , Aufl.
Literaturverlag Droschl

26. Februar 2004 - gebunden - 278 Seiten

Beschreibung

Als Erzähler hat Antonio Fian 1987 in diesem Verlag mit dem Band "Einöde. Außen, Tag" debütiert, es folgten "Schreibtische österreichischer Autoren" und "Helden, Ich-Erzähler", schließlich 1992 sein bislang letztes Prosabuch, der Roman "Schratt". Drei Bände mit Dramoletten sind seither veröffentlicht worden, eine Essaysammlung, der Gedichtband "Üble Inhalte in niedrigen Formen". Immer wieder aber sind in diesen Jahren auch Erzählungen erschienen oder weil die Publikationen, für die sie geplant waren, nicht zustande kamen nicht erschienen, formal sehr unterschiedliche Arbeiten, Kindergeschichten, Collagen, ein Telefongespräch in einem Satz mit neununddreißig Anagrammen, ein unvollendeter Roman in Anthologiebeiträgen. Sie liegen nun erstmals gesammelt vor, zusammen mit den Texten der drei bereits erschienenen, zum Teil vergriffenen und auf jeden Fall viel zu wenig beachteten Erzählbände. »Literarisches Erzählen entzieht nicht sich dem Aktuellen, sondern das Aktuelle dem Augenblick«, ist seit jeher Fians Credo. Wie facettenreich es sein kann, wie haltbar und unterhaltsam, lässt sich an "Bis jetzt" überprüfen.

Besprechung

Seit seinen ersten Erzählungen schreibt Antonio Fian mit äußerstem Sprach-Ernst witzige Texte, solche, die man gerne aberwitzig nennt. Witzig sind sie, weil sie geistreich sind, hellwach ihr gesellschaftliches Umfeld im Blick haben und die Absurdität der Lage und der Ereignisse nicht durch Realismus entschärfen. Das macht sie gleichzeitig auch sehr ernst.

Portrait

Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt seit 1976 in Wien; er erhielt 1990 den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.
Antonio Fians Texte leben im ständigen Spannungsverhältnis zwischen Literatur und Wirklichkeit, seine Prosabemächtigt sich in realistischer Manier der ganz konkreten Ereignisse, um sie unversehens zu Versatzstücken seiner literarisch-satirischen Absichten zu machen; er spielt mit der ganz alltäglichen Sensationsgier seiner potentiellen Leser, wirft ihnenBrocken um Brocken vermeintlicher Tatsachen als Köder hin, um sie schließlich in seinen raffiniert ausgelegten Textschlingen zu fangen und ganz der Fiktion auszusetzen.

Leseprobe

"Auf dieses Stück Holz, das das Kind aufgelesen hat während eines Spaziergangs im Park, das Golfschläger war in seinen Händen, Gitarre, Gewehr, auf dieses Stück Holz hat es die Erziehungsperson schon lange abgesehen, geduldig hat sie versucht, das Kind zu überreden, hat befohlen, gebettelt, es fortzugeben, vergeblich. Nun aber, da der Park hinter ihnen liegt und man wieder eingetaucht ist in die Ordnung der Straßen, ist die Erziehungsperson mit ihrer Geduld am Ende, sie packt das Holzstück und zerrt daran und zieht, aber das Kind bleibt störrisch. Wie ein junger Hund, übend, mit allen vieren sich nach hinten stemmt und, die Lefzen hochgezogen, mit den Zähnen die Beute umklammert, so klammert das Kind beide Arme um die seine und versucht, sie dem Gegner nach unten zu entreißen, und wird in die Luft gehoben von überlegener Kraft, geschüttelt, abgeschüttelt, und stürzt, während die Erziehungsperson rasch, den Augenblick der Wehrlosigkeit nützend, das Eroberte fortschleudert in die Richtu

ng eines Rasenstücks neben dem Gehsteig, aber mit, vor Wut, zuviel Kraft, daß es weiterschlittert auf die Fahrbahn, und schon ist das hundgewordene Kind wieder auf den Beinen und will hinterher, keine Zeit bleibt der Erziehungsperson, den Triumph auszukosten, sie springt nach dem rennenden Kind und versetzt ihm eine Ohrfeige, nun endlich hat es sie verdient, tot hätte es sein können, tot ..."

Pressestimmen

"Ist das nun alles lustig oder traurig, was der Herr Fian da schreibt? Es ist österreichisch, also beides auf einmal." (TEMPO)§§"Das ist schwarzer Humor vom Feinsten." (FAZ)


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