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Die Zunge kann man nicht überschminken... als Buch
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Die Zunge kann man nicht überschminken...

Der Schriftsteller Helmut Qualtinger und seine Texte 1945 - 1965. 1. , Aufl.
Buch (kartoniert)
Dieses Buch versucht einen "Neuansatz" in der Qualtinger-Forschung, f r die der in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek verwahrte Nachlass, dar ber hinaus Archivalien anderer Wiener bzw. sterreichischer Institutionen ausgewertet wurden. Es soll der... weiterlesen
Buch

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Produktdetails
Titel: Die Zunge kann man nicht überschminken...
Autor/en: Arnold Klaffenböck

ISBN: 3706901811
EAN: 9783706901819
Der Schriftsteller Helmut Qualtinger und seine Texte 1945 - 1965.
1. , Aufl.
Praesens

Juni 2003 - kartoniert - 289 Seiten

Beschreibung

Dieses Buch versucht einen "Neuansatz" in der Qualtinger-Forschung, f r die der in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek verwahrte Nachlass, dar ber hinaus Archivalien anderer Wiener bzw. sterreichischer Institutionen ausgewertet wurden. Es soll der Autor Qualtinger aus einer interdisziplin n Sicht, aus einem kulturwissenschaftlichen Verst nis begreifbar werden als ein vielschichtiger und widerspr chlicher, als ein begabter und experimentierfreudiger K nstler, der st ig mit dem Antagonismus von eigenem Anspruch und tats licher M glichkeit, dem Konflikt zwischen Wollen und K nnen ringt. Mit verfestigten Mythen und gerne kolportierten Anekdoten wird aufger t. Vielmehr werden durch eine n chtern-distanzierte Sicht Nahtstellen eines Literaten innerhalb seiner historischen, politischen und soziologischen Verh nisse aufgezeigt und die poetologische Entwicklung Qualtingers im Rahmen der den wandlungsf gen Autor begleitenden Kulturkritik, der die k nstlerisch-dichterischen M glichkeiten als Korrektiv versteht, dargestellt. Das Buch trachtet danach, der reichhaltigen Bildungssozialisation Qualtingers nachzugehen, insofern sich diese in seinen Texten belegen l t. Sie will legendenskeptisch, werkimmanent und textanalytisch Bez ge zu denkbaren oder bereits erwiesenen literarischen Vorbildern nachzeichnen und dabei die wissenschaftliche Diskussion um neue Namen oder Werke erweitern. Daf r hat sich die den Einzelbetrachtungen zugrunde gelegte inter- bzw. intratextuelle Methode bestens bew t. Qualtingers erste Schaffensperiode, die fallweise vom Nebeneinander von Schauspiel, Schriftstellerei, Filmschaffen und Kabarett bestimmt wird, ist jene, in der sich im Grunde alle wesentlichen poetischen Facetten dieses K nstlers ausbilden. Es pr ntiert sich hier ein Autor, f r den Kontinuit und Br che gleicherma n bestimmend sind; ein Autor und Texter gibt sich zu erkennen, dessen St e mehr in der Improvisation und weniger im ausdauernden Schreiben, in der z gigen Umsetzung vorhandener Vorgaben als in der eigenst igen Invention zu liegen scheint, der in der Regel seine Texte eher in Teamarbeit unter Gew ung bestimmter Hilfestellungen als im Alleingang bew igt.
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