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Bullemänner

'Humoris Causa'. 1. , Aufl. Mit Fotos. 11, 6 cm / 18, 1 cm / 1, 5 cm ( B/H/T ).
Buch (kartoniert)
Die Welt ist ein Dorf. Und das Dorf heißt Suchtdrup - das legendäre Kuhkaff im Herzen Westfalens. Die komischen Katastrophen und die katastrophale Komik der Welt spiegeln sich in der Dorfpfützen.

Hier werden böse M&uum… weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Bullemänner
Autor/en: Augustin Upmann, Heinz Weißenberg

ISBN: 3932927192
EAN: 9783932927195
'Humoris Causa'.
1. , Aufl.
Mit Fotos.
11, 6 cm / 18, 1 cm / 1, 5 cm ( B/H/T ).
Illustriert von Inka Vogel
Fotos von Inka Vogel
Solibro Verlag

11. Juni 2003 - kartoniert - 135 Seiten

Beschreibung

Die Welt ist ein Dorf. Und das Dorf heißt Suchtdrup - das legendäre Kuhkaff im Herzen Westfalens. Die komischen Katastrophen und die katastrophale Komik der Welt spiegeln sich in der Dorfpfützen.

Hier werden böse Mütter mit Satellitenschüsseln erschlagen, der Kuhstall wird zum Sado-Maso-Studio, ein Türke singt plattdeutsche Lieder zur Saz und ein Altnazi lallt nach dem 15. Fernet: "Ich bin ein Ausländer!". Im "Fingernailstudio" werden die Schwielen gehobelt, die Freiwillige Feuerwehr ist privatisiert und löscht nur noch gegen Vorkasse und wer krank ist, kommt in das "Klaus-Jürgen-Wussow Klinikum für westfälische Regionalkrankheiten". - Ja: Münsterland ist Monsterland - und Suchtdrup ist überall.

Jau: Die Zeit war reif für ein Buch aus dem Land des Schweigens. "Bullemänner" bietet saftige Erzähl- und Fabulierlust. "Ethnokabarett" aus der deutschen Provinz - genau beobachtete Typen und pralle Geschichten von "Aborigines" und "Zugereisten". Charmant und liebevoll, böse und skuril - immer aber saukomisch.

Fazit: Es wird Zeit, daß Suchtdrup auf dem nächsten Weltortsheimatpflegergipfel der Vereinten Nationen endlich in die Liste der Weltkulturdörfer aufgenommen wird!

Westfalenhymne der Ethnokabarettisten: "Bleib sitzen, wenn Du ein Westfale bist, steh erst auf, wenn alles vorüber ist."

Pressestimmen

"Und so viel ist sicher. Auch Nicht-Westfalen dürften beim Lesen die Lachtränen in die Augen steigen." WAZ, 21.7.03

"... wer die Geschichten - möglichst laut und im entsprechenden Münsterland-Slang - liest, wird seine Freude haben und sagen: Jau, so isset." Westfälische Nachrichten, 22.07.03

"Die beiden Kabarettisten sind einsame Spitze in ihrer Art, unglaublich treffsicher in ihren Pointen, zum Brüllen komisch ..."
Pyrmonter Nachrichten, 28.01.02

"... ziehen mit ihrem bissigen und intelligenten Witz gleich zu Beginn die Zuschauer in ihren Bann der schwerblütigen Sau-Komik. (...) Eine vollkommen professionelle und unvergessliche Darbietung, die auch nach der ersten Zugabe nicht enden wollte."
Neue Westfälische, Bad Oeynhausen 27./28.04.02

Portrait

Die Bullem er sind Heinz Wei nberg: (*1955 in Olfen/Westf.) & Augustin Upmann (*1955 in Glandorf). Heinz wuchs auf einem Bauernhof auf. Augustins Vater war Landtierarzt. 1974 gehen sie mit kritischem Jugendtheater auf Tour. Nach Schule und Zivildienst ziehen beide nach Senden in eine Landkommune. Augustin studiert '76 - '81 Germanistik und Geschichte, legt sp r das Zweite Staatsexamen - und damit auch den Lehrerberuf - ab. Heinz studiert von '75 - '81 Jura in M nster, Rechtsreferendariat in Dortmund, seit '87 hauptberuflicher Nebenerwerbsanwalt in Bochum. W end des Studiums gemeinsame Touren mit Jugendtheaterst cken. Bundesweite Gastspiele folgen mit Auftragsproduktionen u.a. f r die Ruhrfestspiele Recklinghausen. '92 gr nden sie mit K nstlerkollegInnen den alternativen Karneval "Geierabend" in Dortmund. Daraus entstehen 1994 das Programm "Bullem er" und der Name des Duos. Ab 1996 "U-Punkt" im WDR2 H rfunk, H rspielproduktionen f r WDR5; 1997 das 2. Programm "Stramme Jungs"; 1998/99 die TV-Serie "Heini und August" im Regionalprogamm des WDR; 1999 das 3. Programm "Bullem er auf Ochsentour"; Touren in NRW, Niedersachsen, Hessen, Bremen und Th ringen; 2000 Live-CD "Bullem er und Stramme Jungs"; 2001 das 4. Programm "Wen der Hafer sticht"; 2002 das 5. Programm "Fremdgehn!"; 2002/03 Live-CD "Bullem er auf Ochsentour"; 2003 Buch "Bullem er".

Leseprobe

Die Vernissage

August Laukämper tritt ans festlich geschmücktes Rednerpult. (Beifall)

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, Eure Exzellenz Herr Bischof, meine sehr verehrten Damen und Herrn!

Ich, nä ... Sie haben heute den Weg in unser schönes Gemeinschaftsklärwerk gefunden und ich darf Sie recht herzlich im Rahmen des Zuges des Weges der Reihe "Art in strange Locations" - "Kunst an ungewöhnliche Orte" zur Eröffnung der Vernissage der Perfurmance "vom Werden und Vergehen" ... nicht ohne Ihnen die besten Grüße von unsen Kreiskulturdezernenten Herrn Dr. Rödder-Lödding ... also ... er hätte seine Rede hier und heute gern selber geredet ... aber is ja gestern bei der Probe so schäbbig hier im Rührbecken ausgerutscht ... doppelter Oberschenkelhals ... ja, so kanns gehen ... begrüßen.

Dank auch an unseren Mäzen Jochen Sickermann, Chef der hier in Suchtdrup ansässigen Fäkultas Entsorgungs AG.(Beifall)
Sie alle kennen ja seinen Slogan: "Sickermann, the clean solution for fäkal pollution". Er hat durch sponsorships ... ship ... durch Geld ... geldliches Engagement diese Eventerereignis gesponsort.
Übrigens: Jochen und ich waren in e Volksschule in e gleiche Klasse. "Stinke-Jochen, Stinke-Jochen" haben die anderen Kinder gerufen. (Gelächter)
Wollte doch keiner neben ihm sitzen. Damals hat er schon gemerkt: Er is anders.
Ja, Geld und Gülle, also Fäkus und Fiskus, war schon immer sein Thema. Geld stinkt nich - oder wie der Lateiner sagt "Pecunia non orat". (Beifall)
Desiree Sickermann, die Tochter unseres Güllemagnaten wird die heutige Perfurmance also ... perfurmen. Se kam immer bei mir im Laden, die kleine Desiree. Ein kleinet Dötzken und hat schon gemalt. Kam se immer an: "Onkel Laukämper, Onkel Laukämper. Eine Tube Deckweiß!" Damals hatte se ihre Pferdephase. Sie hat ja nur Schimmel gemalt.
Unvergessen sind Desirees erste Ausstellungen in der Sparkassennebenstelle Suchtdrup und die Instellation in den neuen Sozi
alräume der Schweineerzeugergemeinschaft Pröhlenbeck zum Thema "Schinken und ich". (Beifall)
Heute also, meine Damen und Herren, werden Sie gleich Teil von Desirees Perfurmance "Vom Werden und Vergehen".
Wenn die Künstlerin jetzt das Rührbecken flutet, werden Sie sich hautnah mit der Frage auseinandersetzen: Wo kommen wir her? - Wo gehen wir hin? - Wie kommen wir hier raus?
Ich hoffe, Sie haben alle Seepferdchen. Vielen Dank. (frenetischer Beifall)


Glutpflege

(Vortrag vor den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Suchtdrup)

Liebe Kameraden!

Der Brand brennt ja nicht nur da, wo's brennt. Er brennt ja auch in uns, im Feuerwehrmanne - also im Zwischengeschlechtlichen. - Nur, daß das klar ist: Wenn hier gelacht wird - ich hau' sofort ab. - Also: Stimmt's zu Hause, stimmt's auch am Brandort. Das weiß jeder Kamerad hier. Deswegen heute hier mein Kursus in Glutpflege. Also: Wie erhalte ich die Glut zu Hause ... bei der Feuerwehrsmannsfrau?
Lektion 1: Das Herzglutpicknick. Dafür zieht ihr euch, liebe Kameraden mit der Dame eures Herzens an den verschwiegensten Ort bei uns in Suchtdrup zurück - hinter unser Gemeinschaftsklärwerk. Dort wird dann eine Löschdecke ausgerollt mit erotische Klöppeleien drauf: Dazu gibt's herzförmig ausgestochenen Schwartemagen. Der erste Höhepunkt ist dann die "flammende Lustrolle": Ein in Strapse eingedrehter Schweinerollbraten. Der wird dann von euch, liebe Kameraden, vor den Augen eurer Angebeteten mit Doppelwacholder flambiert. Und in den Gläsern funkelt "Blutendes Mädchenherz" - ein Rotwein, gereift im Tetra-Pack. Zum Nachtisch gibt's "Floriancreme". Dat is Stippmilch angereichert mit geriebenes Bullenhorn. Ja, dat is ein Afro ... canisi ... nee, ein Afro ... diafrag ... ja, deibel, dat is so was wie hart gekochte Eier oder Sellerie - dat gibt anständig Tinte auf'n Füller! - Wenn hier gelacht wird, ich hau' sofort ab! - Ja, Norbert hier vorne, machst du denn in'e Liebe immer alles ri
chtig? - Und warum lacht dann deine Frau neben dir so?
Mensch, was hatten die Kameraden dat früher einfach: Schlauch ausgerollt: "Wasser Marsch! Hä ... Fertig: Erster!" Aber heutzutage musst du genau überlegen: Setz' ich Chemie ein - also Schaum? Muss ich schützen mit Schlauchüberzieher? Und: Wann komm' ich überhaupt? Et brüllt uns Feuerwehrleute doch aus alle Rohre an ... im Fernseh: "Ruf mich an! Mach mich nass! Hau mich blau!" Oder in de Wirtschaft: Du unterhälst dich ganz normal mit ein' Landwirt über Melkfett ... Eutersalbe ... - schon fangen se am Nebentisch am gibbeln! Und dann kommt auch noch der Papst und sagt: Von Sex kriegst'e Krebs! Da wirst'e doch nicht mit fertig! Et gibt ja schon Kameraden bei uns in Suchtdrup, ich nenn' jetzt hier gar keine Namen, Hubert, die machen en 'toten Mann' bei dem Thema: "Nee, nee, so lange ich zwei gesunde Hände hab', kommt mir gar keine Frau im Haus rein!"
Kameraden: So kann' et doch nicht gehen! Deswegen mal gut aufgepasst! Jetzt geht et nämlich los hinter dem Gemeinschaftsklärwerk: Das Liebeshandwerk des westfälischen Feuerwehrmannes ... das Kamasutra aus Suchtdrup, "Kamasuchtdrup", wie wir sagen. Der Westfale hat ja wie der Inder diese angeborene Langsamkeit: "Lahmer Patt, in't Nirwana puttkern", wie der Inder sagt ... "Der Weg ist das Ziel" - erst mal gucken am Brandort, wo sitzt die Glut bei der Angebeteten ... der Glutpunkt ... der "G-Punkt" in de Fachsprache. Und dieser "G-Punkt", Kameraden, das ist dann kein Feuermelder, wo man draufkloppt! Sachte ... sachte! Wenn ich den "G-Punkt" habe, dat merk' ich. Dann faucht und zischt die Glut: "Komm' doch Feuerwehrmann, komm'doch!" - Aber er hat alle Zeit der Welt: "Wasser marsch? Noch lange noch nicht!"
Kameraden, eine Feuerwehrsmannsfrau, der soviel Gutes widerfährt, die lässt doch ihren Mann glücklich in jeden Brand ziehen. Und er löscht gut - mit Gefühl: "Rrrruhig, rrrrruuuuuuuuuuhich!"


Brandpartner GmbH

In der Einsatzleitstelle der
freiwilligen Feuerwehr Suchtdrup. Heini hat Dienst. Das rote Telefon klingelt.
- - -
Ja ... Nein! Hier ist nicht die Feuerwehr. Wenn's in Suchtdrup brennt, müssen sie die Brandpartner GmbH anrufen.
- - -
Ja, ganz richtig, Brandpartner GmbH, die Gemeindeverwaltung hat unsere Feuerwehr nämlich privatisiert. Wir müssen jetzt mit Gewinn arbeiten.
- - -
Ja sicher ist das die gleiche Nummer. Also: Wiederhören.
Das rote Telefon kingelt erneut.
- - -
Ja sehen Sie, es geht doch.
- - -
Richtig, richtig, hier ist die Brandpartner GmbH in Suchtdrup, Sie sprechen mit Unterbrandmoderator Heinrich A. Stertkötter, wo brennt's denn?"
- - -
Aha, der Adventskranz! Moment, da muss ich einmal in die Gebührentabelle sehen! Adventskranz, dat gibt 14,80 Euro Grundeinsatzgebühr ... Da kriegen wir ja nicht mal die Spritkosten raus. Hören Sie? Adventskränze macht die Berufsfeuerwehr in Münster! Haben sie die Vorwahl? Und dann 112, wie gehabt, die kostenlose Hotline!
- - -
Was brennt? Der Adventskranz und der Couchtisch? Ou, dat entwickelt sich ja! Sind Sie schon Kunde unseres Hauses? Noch nicht? Dann sagen Sie doch mal Ihre Lieblingsfarbe! Ja, Ihre Lieblingsfarbe - Sie können sich nämlich die Farbe unserer Overalls beim Einsatz selbst aussuchen!
- - -
Ganz ruhig, ganz ruhig, lieber Mann. Wat brennt? Opas Fernsehsessel auch noch? Dann nehmen sie doch für den Opa unseren Nostalgieeinsatz dazu, da kommen wir mit Pickelhauben und Holzleitern angerannt, mit ein Lied: "Wähle 112 auf den Telefon, wähle 112 und ich komme schon!" Kennen Se dat? Is original von Howard Carpendale, hab ich persönlich umgetex ...
- - -
Selbstverständlich! Gar keine Frage! Wir rücken sofort aus! - Ihre Kreditkartennummer bitte. Ihre Kreditkartennummer!
- - -
Ja, wir können nicht mehr für Nüsse rausfahren. Ohne Kreditkartennummer kann ich die Sirene nicht anmachen, da muß ich erst eine Schufa-Anfrage machen. Oder haben Se den Brandversicher
ungsschein greifbar?
- - -
Im Wohnzimmerschrank?
- - -
Ach, der brennt auch schon! Ja, dann gucken Sie doch mal ins Portemonnaie, daß wir vielleicht für kleines Geld schon mal einen Teil löschen können.
- - -
Ach, Sie stehen schon auf der Straße, die ganze Familie im Schlafanzug! Ja Mensch, haben Se denn wenigstens `ne Kiste Bier gerettet für die Feuwerwehr, dat wär' doch schon mal ein Anfang.
- - -
Glühwein? Ne! Für Glühwein steigt hier keiner in die Strümpfe.
- - -
Ach, Mensch, ich hab ja doch schon einen so guten Eindruck von Ihnen gewonnen. Wissen Se wat? Ich komm' allein. Jau, mit Klapprad und Klappstuhl. Dann setz' ich mich zu Ihnen und mach' Brandwache! Bis gleich!"

aus: Bullemänner von Augustin Upmann & Heinz Weißenberg:

Pressestimmen

"Die beiden Kabarettisten sind einsame Spitze in ihrer Art, unglaublich treffsicher in ihren Pointen, zum Brüllen komisch ..." (Pyrmonter Nachrichten, 28.01.02) "... ziehen mit ihrem bissigen und intelligenten Witz gleich zu Beginn die Zuschauer in ihren Bann der schwerblütigen Sau-Komik. (...) Eine vollkommen professionelle und unvergessliche Darbietung, die auch nach der ersten Zugabe nicht enden wollte." (Neue Westfälische, Bad Oeynhausen 27./28.04.02)
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