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Lebensgeister

Roman. Originaltitel: Sweet Hereafter. 'detebe Diogenes Taschenbücher'.
Buch (kartoniert)
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Nach einem schweren Unfall und dem Verlust ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat das Zwischenreich der Geister betreten und Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich das Leben so zu … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Lebensgeister
Autor/en: Banana Yoshimoto

ISBN: 3257300425
EAN: 9783257300420
Roman.
Originaltitel: Sweet Hereafter.
'detebe Diogenes Taschenbücher'.
Übersetzt von Thomas Eggenberg
Diogenes Verlag AG

1. Oktober 2016 - kartoniert - 158 Seiten

Beschreibung

Nach einem schweren Unfall und dem Verlust ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat das Zwischenreich der Geister betreten und Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewiss heiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, ob man jung ist oder alt. Aber sie begreift auch, wie einmalig und geheimnisvoll das Diesseits ist.

Portrait

Banana Yoshimoto, geboren 1964, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch >Kitchen< schrieb sie während ihres Studiums, jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der >red banana flower<, daher ihr Pseudonym. Ihr Vater Ryumei Yoshimoto war ein bekannter Essayist und Literaturkritiker. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach - ein Phänomen, für das dann die Bezeichnung >Bananamania< gefunden wurde.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 19.11.2016

Japanische Harmonielehre
Banana Yoshimotos heimliches Fukushima-Requiem

Die japanische Kultautorin Banana Yoshimoto wurde in den achtziger Jahren mit von süßlichen Mädchen-Manga beeinflussten, doch um aktuelle Themen, Traumata und Lebensängste junger Menschen kreisenden Werken wie "Kitchen" berühmt. Ihr neues, in Japan 2011 unter dem Titel "Sweet Hereafter" erschienenes Buch steht, ohne dass sie explizit erwähnt würde, stark im Zeichen der Katastrophe von Fukushima. Als Traumwandlerin zwischen Dies- und Jenseits, Trösterin und Trauerarbeiterin entwirft Yoshimoto eine Anleitung zum Weiterleben und Wiederneubeginnen.

Das Buch ist sentimental, unironisch, warm. Und es ist Yoshimotos bislang japanischster Roman. Fern von New-Age-Phantasien, die noch Werke wie "Amrita" geprägt haben, wurzelt das Buch in Japans Geistes- und Geisterwelt, Harmonielehren und religiösem Gedankengut.

Als die achtundzwanzigjährige Sayoko und ihr Freund Yoichi, ein Künstler, der in Kyoto ein Atelier hat, einen Ausflug in ein heißes Quellenbad unternehmen, kommt es auf dem Rückweg zum schweren Unfall, wobei Yoichi stirbt und Sayoko mit Nahtoderfahrung und Kopfwunde überlebt. Nach ihrem tröstenden Blick auf die andere Seite des Seins folgt ein Leben zwischen Trauern und Verwinden: Das Buch beleuchtet den letzten Morgen mit Yoichi, Sayokos Arbeit als Nachlassverwalterin seiner Kunstwerke und Träume, Besuche in der Provinz bei seinen Eltern und die Rückkehr in die eigene Heimatstadt Tokio. Sayoko wird Stammgast einer Bar; der ihr brüderlich zugetane Barkeeper aus Okinawa, Enkel einer Schamanin, attestiert der jungen Frau den Verlust der Mitte.

Wenn "ein Leben leergefegt wurde", ist der Wechsel von Nacht zu Tag ein wundervolles Prinzip, die Sonne erscheint als "der helle Wahnsinn". Der buddhistisch anmutende Distanzgewinn durch die Nahtoderfahrung weckt Sympathie für Schöpfung und Mitgeschöpfe. Sie nimmt aber auch einen Schnitt durch den linearen Fluss von Leben und Tod vor. Hinter dem okkulten Hang und den Gespenstergeschichten des Buchs stecken Methode und Gesellschaftskritik: In Sayokos Welt verschwimmen die Grenzen zwischen Passanten und Geistwesen. Konsumenten suchen Halt in einem Leben ohne Pointe, popliterarische Kostümspiele sind ein Vexierspiegel Japans. Bedeutsam sind die drei Orte: Tokio, wo das Unwohlsein der Moderne vorherrscht, Kyoto als Zentrum des Zen und das "spirituelle" Okinawa.

In der Fülle verpasster Gelegenheiten, die von Segen und Fluch des Überlebens erzählen, ist es für Liebesbeweise und sogar für Wut zu spät. Der Abschied trägt religiöse Züge wie bei der feuchtfröhlichen Trauerparty mit Freunden in Yoichis Atelier, um vor dem Abtransport seiner Werke die Geister gnädig zu stimmen. Anrührend ist das Bild der Erleuchtung der Herzen durch Ewigkeitsfunken der Kunst, wenn Sayoko sich vorstellt, wie deren "Licht auf der Party unsere Herzen erleuchtet und wie diese leuchtenden Herzen wie Glühwürmchen durch den Raum schweben".

Zuletzt erkennt Sayoko Trauern und Vertrauen als zwei Seiten einer Medaille. Am Daimonji-Berg bei Kyoto, wo anlässlich des O-Bon-Totenfestes Abschiedsfeuer entzündet werden, erscheint Sayoko ihre Trauer im Einklang mit Buddhas Gesetz. Yoshimotos Helden spüren die unerschöpfliche Fülle des Moments ("Alle haben alles in sich"), ihr Mitgefühl als Unterpfand des Glücks und wie sich Jenseits und Jetzt-Zeit bedingen. Wer sich Grenzziehungen entzieht, so Yoshimotos Botschaft, sieht die Einheit der Dinge. "Wie Mikroorganismen frei im Wasser schwimmen, so schweben wir frei in der Luft, finden zueinander, entfernen uns voneinander." Die Dankbarkeit der Überlebenden ist letzter Wille der von uns Gegangenen.

In Yoshimotos Pop-Prosa scheint ein tiefer Humanismus auf. "Gesättigt mit den Wünschen und Gebeten der toten Seelen", ist der Roman ein stilles Requiem auf die Toten Fukushimas, ein expressives Plädoyer gegen die Ausgrenzung des Todes.

STEFFEN GNAM

Banana Yoshimoto: "Lebensgeister". Roman.

Aus dem Japanischen von Thomas Eggenberg. Diogenes Verlag, Zürich 2016. 160 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Bewertungen unserer Kunden
Kurz und poetisch
von Nalik - 15.12.2016
In klarer einfacher Sprache und dennoch sehr poetisch erzählt Banana Yoshimoto die Geschichte von Sayoko, die ihren Geliebten Yoichi bei einem Autounfall verliert und seitdem nicht mehr zu sich selbst findet. Das Buch erzählt eindrucksvoll von dem Prozess der Trauer, den sie durchläuft, ihrem Weg zurück ins Leben sowie Ihre Gedanken über Leben und Tod. Aufgrund der Leseprobe habe ich eher eine Geschichte über Sayoko und die Geister erwartet, da wurde ich jedoch enttäuscht. Um ehrlich zu sein gibt das Buch nicht allzuviel Handlung wider, es geht eigentlich eher um Sayokos weg zurück ins Leben und dies zu akzeptieren so wie es ist. Was ich sehr schön fand war die Bekanntschaft von Ataru. Für mich ein Buch, dass man lesen kann aber nicht unbedingt muss.
Phönix aus der Asche
von fee - 02.12.2016
Sayoko und ihr Verlobter,der Künstler Yoichi erleiden in den Bergen Kyotos einen schweren Autounfall.Sayoko überlebt schwer verletzt,Yoichi stirbt.Während ihr Körper um das Überleben kämpft,hat Sayokos Geist eine bewegende Nahtoderfahrung. Diese Erfahrung und der Verlust ihrer großen Liebe verändern Sayoko sowohl innerlich ,als auch äußerlich. Diese wunderbare Erzählung von Banana Yoshimoto hat mich schon in der Leseprobe stark berührt.Der Autorin ist es meisterhaft gelungen,ein sehr schwieriges und ernstes Thema in eine melodische und fast schon philosophische Poesie zu verwandeln,ohne in das Kitschige und Triviale wegzugleiten. Mit Worten ,die wie zarte Morgentauperlen auf einer silbernen Schnur aneinandergereiht sind, dürfen wir Sayoko auf einem sehr prägenden Stück ihres Lebensweges begleiten. Der Leser erlebt hautnah,wie Sayoko mit Trauer,Verlust und den Veränderungen,die die Begegnung mit der Zwischenwelt bei ihr bewirkt hat, ihr neues Leben meistert.Wer sind wir ? Wo kommen wir her und wo gehen wir am Ende unseres Lebens hin ? Sayoko erscheint mir wie ein Phönix, der erst verbrennen muß,damit er schöner und stärker aus der Asche in ein neues Leben aufsteigen kann.
Den Nabel wiederfinden
von Gisel - 28.10.2016
Bei einem schweren Unfall überlebt Sayoko nur knapp, ihr Geliebter stirbt dabei. Sayoko findet nicht so schnell zurück in ihr bisheriges Leben, sie trauert um ihn und gerät dabei in eine Zwischenwelt, in der sie Verstorbene sehen kann. Wie kann sie ihren Nabel wiederfinden, wie ihr Leben neu arrangieren? Das schmale Büchlein besticht durch ein gelungenes Coverfoto, wobei das Erscheinungsbild des Diogenes-Verlags sofort herausragt. Die Geschichte selbst ist von sehr viel Ruhe bestimmt, denn in diese Ruhe taucht Sayoko nach dem Unfall ein. Damit spiegelt die Erzählung ihre Trauer wieder, so dass hier nicht die Handlung, sondern ihr inneres Erleben dominiert. Das macht das Lesen manchmal ganz schön schwierig. Sayoko wächst an ihrer Trauer, lernt, einen Neuanfang zu wagen. Mit diesem Buch ist der Autorin eine sehr nachdenkliche, fast schon philosophische Geschichte gelungen. Wer sich mit Sayoko und ihrer Trauer beschäftigt, wird das Buch nicht einfach weglegen können. Allerdings hat mich der Klappentext etwas aufs Glatteis geführt, denn ich finde, dass das Zwischenreich zu sehr betont wird, so dass ich hier mehr Handlung erwartet hatte. Schöner wäre es gewesen, den Fokus auf Sayokos Trauer zu lassen, denn dies ist das Thema des Buches. Das aber ist hervorragend herausgearbeitet.
zauberhaft
von Tara - 07.10.2016
Inhalt: Sayoko und ihr Freund Yôichi sind nach dem Ausflug in ein heißes Quellenbad auf der Heimfahrt, als ein Auto von der Gegenfahrbahn abkommt und auf sie zurast. Yôichi kommt ums Leben, Sayoko wird schwer verletzt. Seit diesem Unfall ist sie nicht mehr sie selbst. Zwar kann sie ihre Trauer lindern, indem sie sich um Yôichis Kunstwerke in seinem Atelier in Kyoto kümmert. Doch sie lebt seitdem in einer merkwürdigen Zwischenwelt. Abends geht sie in eine Bar, um zu trinken. Barkeeper Shingaki, der sich zu ihr hingezogen fühlt, passt auf sie auf. Und plötzlich bemerkt sie, dass sie sehen kann, was andere nicht sehen: die Geister von Verstorbenen. Sie macht die Bekanntschaft von Ataru, der ebenfalls mit seiner Trauer beschäftigt ist. Und in der wunderschönen Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich, das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, egal, ob man jung ist oder alt. Ich mag diese Diagones Büchlein sehr ... und auch dieses hat mich vollkommen begeistert! Eine wunderbare Geschichte mit viel Gefühl und Liebe! Das einzige was ich zu bemängeln habe, ist dass es mich doch sehr an Solange du da bist erinnert... aber ansonsten ist der Schreibstil zauberhaft, die Geschichte unglaublich traurig und rührend zugleich! Das Buch konnte mich auf wenigen Seiten wirklich berühren und fesseln!
Ein Leben zwischen den Lebenden und den Toten
von eleisou - 01.10.2016
Bisher habe ich die Schriftstellerin Banana Yoshimoto nicht gekannt und auch sonst bin ich mit der japanischen Literatur eher weniger vertraut. Was mich schon etwas stutzig gemacht hat, waren die wenigen Seiten des Buches, ich dachte mir, wie kann man so ein schwieriges Thema in bloss klapp 160 Seiten analysieren. Und ich behielt meiner Meinung nach auch nach dem Lesen des Buches recht. Die Hauptprotagonistin Sayoko erleidet mit ihrem Freund einen schweren Unfall und entkommt den Tod nur knapp. Ihr Freund dagegen stirbt. Sayoko braucht viel Zeit zum genesen und überhaupt ist sie nicht mehr die Gleiche nach diesem Ereignis. Sie kann mit den Toten kommunizieren, aber dies empfindet sie nicht als sonderlich störend oder unheimlich. Viel mehr befasst sie sich mit ihren Emotionen und wie dünn die Linie zwischen Leben und Tod ist. Und sie möchte einen Neuanfang wagen denn sie findet dass sie nach dem Unfall stagniert. Die Geisterwelt jedoch begleitet sie. Was ich in dem Buch sehr schön fand, waren die tiefgehende Sätze, die die Autorin im Buch oft benutze. Man könnte sie direkt auf ein Blatt Papier aufschreiben um in Ruhe darüber nachzudenken oder sogar sich mit Freunden darüber zu unterhalten. Ein Roman, der sicherlich zum Nachdenken anregt, mit viel Gefühl geschrieben aber nun mal nicht für jederman.
Verarbeitung eines Verlustes
von Sandra - 19.09.2016
Das Buchcover ist traumhaft! Typisch Diogenes mit einem bezaubernden Bild. Es hat mich sofort angesprochen und spätestens nach der Leseprobe wusste ich, dass ich es lesen muss. Mit Japanischen Büchern habe ich bisher noch keine Erfahrungen, aber die Leseprobe sprach mich sehr an, wodurch ich sehr neugierig auf das Buch wurde. Dies ist wirklich ein sehr tief gängiges Buch. Banana Yoshimoto konnte mich mit Sayoko Geschichte in den Bann ziehen. Nach dem Unfall und ihrer Nah-Tod-Erfahrung geht es nun um die Zeit danach. Es hat sie verändert, aber verändert man sich nicht ständig? Es ist etwas anders. Sie beschreibt ihre Verbindung zwischen Seele und Körper, ihre Gefühle und es ist wirklich sehr bewegend. Sie hat weiterhin ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Eltern und auch um seinen Nachlass kümmert sie sich. Ja, sie sieht sogar Geister - Verstorbene. Ich glaube ja eigentlich nicht an Geister, aber das tat Sayoko früher auch nicht. Das Buch umfasst etwa 160 Seiten, das ist nicht viel aber es regt dennoch zum Nachdenken an. Und ich finde es nicht unbedingt schlimm, dass es so kurz gehalten ist. Ich hatte nicht das Gefühl, das mir an einer Stelle etwas gefehlt hätte. Die Übersetzerin hat viele Anmerkungen im Buch hinterlassen, um viele Gegenstände oder auch Orte besser zu verstehen, da es nun mal aus Japan kommt und man daher nicht alles kennt. Das hat mir beim lesen wirklich sehr geholfen. Abschließend ist das Buch ein hervorragendes Werk, welches sich mit der Verarbeitung eines Verlustes befasst.
leiser Sieg!
von Andreas Simon - 17.09.2016
Wenn es noch niemals einen Roman der ganz leisen Töne geschrieben worden ist, dann hat ihn Banana Yoshimoto mit « Lebensgeister » geschrieben. Knapp 160 Seiten zählt das neue Werk der weltweit erfolgsverwöhnten Japanerin. Ausgerechnet der Tod steht im Mittelpunkt. Es gibt leichtere Themen. Doch keine Bange, diesem schmalen Diogenes Band fehlt es gänzlich an deutscher Schwermut, um die Zeit danach zu beweinen. Die Autorin wählt einen anderen Weg, fast devot mit außergewöhnlicher Leichtigkeit nähert sich ihre Protagonistin Sayoko der unabänderlichen Wahrheit an, dass ihr Freund bei einem Autounfall, bei dem sie zugegen war tödliche Verletzungen erlitten hat und ins Reich der Toten übergetreten ist. Ja, da durchweht durchaus ein Hauch Esoterik die aufgeschlagenen Seiten und dennoch dürfte es selbst geübten Zynikern schwerfallen sich diesem Text zu entziehen. Denn die Zeilen üben ohne Zweifel eine Sogwirkung aus, was nich zuletzt dem formidablen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Banana Yoshimoto hat eine Gabe mit wenig Worten sehr viel auszusagen. Sie ist zweifelsfrei eine Künstlerin der Reduktion. Schon das Anfangsbild, wie Sayoko selbst von einer Metallstange durchbohrt im Auto verharrt ist so ungeheuer stark dargebracht, dass man den Roman in der Folgezeit praktisch nicht aus der Hand legen kann. Sayoko überlebt, aber sie ist nicht mehr die Alte. Noch ist es ihr unmöglich von ihrem Freund loszulassen und so wählt sie den Weg aller Introvertierten nach innen zu gehen, womit in Japan vielleicht jene von Geistern beseelte Zwischenwelt gemeint ist, die auf dem Buchumschlag angekündigt wird. Ihr Freund war ein international anerkannter Künstler, den im fernen Osten kaum einer kannte. Sayoko kümmert sich von nun an um den Nachlass und nimmt Verbindung zu den Toten auf. Es entsteht tatsächlich eine geradezu magische Atmosphäre, die mich natürlich manchmal an Murakami erinnerte. Aber Banana Yoshimoto schreibt bei weitem zarter, extrem einfühlsam und voller kleiner und großer Lebensweisheiten, die hängen bleiben. Überhaupt Japan. Der ganze Roman wird durchweht von diesem Land und atmet Achtsamkeit, Tradition und Hingabe. Danke für dieses wunderschöne Buch !
Kurz aber gut!
von TanyBee - 13.09.2016
Zu Beginn des Buches "Lebensgeister" sind wir gleich mitten im Geschehen. Sayoko hat eine Eisenstange im Bauch. Sie und ihr Freund Yoichi hatten einen Autounfall und Sayoko hat eine Nahtoderfahrung: Sie ist an der Pforte zum Jenseits, wird aber von ihrem Großvater wieder in die Welt der Lebenden gebracht. Ihr Freund überlebt nicht. Es vergeht viel Zeit bis sie körperlich genesen ist, aber ihre Seele braucht noch viel länger um zu heilen. Im Buch begleitet der Leser sie dabei, wie sie langsam zurück ins Leben findet. "Lebensgeister" war mein erstes Buch von Banana Yoshimoto, deswegen kann ich es nicht mit ihren anderen Werken vergleichen. Der Stil ist auf jeden Fall typisch japanisch. Die Erzählerin analysiert ihre Emotionen ganz nüchtern und fragt sich auch oft was die Gesellschaft davon halten würde. Sayo kann plötzlich Geister von Verstorbenen sehen, aber es beunruhigt sie eigentlich nicht sonderlich. Das Übernatürliche vermischt sich gekonnt mit der Realität. Das Buch ist außerordentlich kurz, es hat nur 160 Seiten. Es gibt nicht viel Handlung, der Leser begleitet Sayo auf ihrem Weg und bei ihren Gedanken. Sie stellt mit der Zeit fest, dass sie eine andere geworden ist, aber dass diese neue Sayo gut so ist, wie sie ist. Es hat etwas tröstliches, wie die Erzählerin wieder zu einem normalen Leben zurückfindet, Stück für Stück. Dabei ist das Buch aber nicht kitschig. Es hat mir gut gefallen, dass der Übersetzer typisch japanische Begriffe im Original belassen und in Fußnoten erläutert hat. Übersetzungen wirken bei solchen Begriffen oft zu verkrampft. Außerdem kann der Japan-Interessierte so noch einiges lernen. In vielen Szenen wird der Leser von japanischem Flair umweht. Vor allem Kyoto wird so schön beschrieben, man möchte am liebsten gleich hinfahren und auch dort spazieren gehen. Eine sehr schöne kleine Lektüre für zwischendurch. Wie ein Kurzurlaub in Japan.
Zarte Lebensbande
von Miss Marple - 13.09.2016
Der Einstieg in den neuen Roman von Banana Yoshimoto lässt den Leser die Ich- Erzählerin Sayoko zwischen Leben und Tod erleben. Schwer verletzt bei einem Autounfall erscheinen ihr bereits verstorbene Personen und ihr Hund, und sie selbst ist immer in Gedanken bei ihrem Liebsten, der neben ihr sitzt und dem sie nichts Wichtigeres als seine Rettung wünscht, sie stellt ihr eigenes Überleben sogar hintenan. Die Begegnung mit ihrem verstorbenen Großvater in dieser Zwischenwelt nimmt voraus, dass sie überleben wird, die Genesung aber lange dauern wird und sie selbst beginnt nun ihre Geschichte zu erzählen. Wir begleiten die junge Frau nach ihrer Genesung durch die Zeit der Trauer, des Abschiednehmens und des Wiederankommens in einem neuen, anderen Lebens, denn die Nahtoderfahrung hat aus ihr einen anderen Menschen gemacht. Yoischi, ihr verstorbener Freund, war Künstler und über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Er hinterlässt ihr seine Werke, und sie beginnt diesen Schatz zu verwalten, so zeigt sie seine Kunstgegenstände in Ausstellungen. Nun ist es an der Zei,t das Atelier aufzulösen und sie verwendet diese Tätigkeit als eine Art Therapie. Seine Werke empfindet sie als Verbindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Nach ihrer Genesung merkt sie, dass sie eine besondere Gabe erhalten hat- sie sieht die Geister toter Menschen, sie sieht Farben, die es nicht gibt. Sie bezeichnet das nicht als Bürde, für sie ist diese, wie sie es nennt, Regenbogenwelt, ein beglückendes Gefühl. Nach und nach lernt sie, ihr neues Leben zu akzeptieren, ohne aber die Erinnerung an ihr altes zu vergessen. Yishimotos Schreibstil ist zart, einfühlsam, berührend, wie auch das wunderschöne Bild auf dem Cover. Gefühle spielen in ihren Romanen immer eine große Rolle, ohne jemals kitschig zu sein. Die Ich- Erzählerin ist eine sehr starke Frau, die versucht, sich mit den eigenen Verletzungen und Verlusten, seien es die körperlichen wie auch die seelischen, auseinanderzusetzen und für sich einen neuen Lebensweg zu finden-ihre eigenen Lebensgeister wieder zu erwecken.
Zwischenwelten
von bibliomarie - 12.09.2016
Bei einem Autounfall stirbt Yoichi und seine Freundin Sayoko wird schwer verletzt. Sie hat eine ausgeprägte Nahtoderfahrung, von der sie leicht und voll Freude berichtet: Wohin ich auch schaute - überall glitzerte und funkelte es, ich fühlte mich so wohl und so leicht, dass ich am liebsten immerfort vor mich hin geträllert hätte. Sie sieht ihren Großvater und der schickt sie ins Leben zurück. Dort muss sie mit dem Verlust ihres Liebsten klarkommen. Eine große Hilfe sind ihr dabei seine Eltern, die sie wie eine Tochter stützen und aufnehmen. Aber der Unfall und die Nahtoderfahrung hat Sayoko verändert, sie ist der Zwischenwelt nahegekommen und ihre Sinne wurden geschärft. Sie kann Tote sehen und diese Geisterwelt ist für sie überhaupt nicht bedrohlich. Auch lebt Sayoko ganz im hier und jetzt. Sie erzählt nur realistisch von einer weiteren Dimension der Wahrnehmung. Dieser kurze Roman, fast nur eine Novelle, hat eine sensible, beinahe melancholische Sprache. Yashimoto setzt sich sehr oft in ihren Büchern mit dem Tod und mit übernatürlichen Phänomenen auseinander. Hier verknüpft sie die beiden Themen in einer melancholischen, aber trotzdem mit leichtem Ton geschriebenen Erzählung. Mit dem zarten Cover - frische Blatttriebe über die watteweiße Flocken schweben - hat der Diogenes Verlag eine adäquate Ausstattung gefunden.
Sehr beeindruckend
von Philo - 11.09.2016
Ein stilles und besinnliches Buch, auf das schon das gut gelungene Cover hinweist. Die Autorin schreibt über die Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen so beeindruckend und anrührend, daß das Gelesene noch lange nachwirken wird. Sayoko verliert bei einem Autounfall ihren Freund Yôichi, einen Künstler, und wird selbst schwer verletzt. Sie hätte sich gewünscht an Yôichis Stelle zu sterben, damit er weiterleben kann. Im Krankenhaus hat sie ein Nahtoderlebnis, in dem sie auf ihren vestorbenen Großvater trifft, dem sie sehr verbunden war, und sie begreift daß man den geliebten Verstorbenen immer verbunden bleibt. So beginnt sie, gemeinam mit Yôichis Eltern sich um dessen Kunstwerke zu kümmern und sein Atelier aufzulösen. Sie lebt wieder bei ihren Eltern und findet in einer Bar, in die sie am Abend geht, in dem Besitzer einen Freund, mit dem sie alles besprechen kann. Als sie bei ihrem morgendlichen Gang zum Bäcker jeden Tag aufs Neue den Geist einer Frau an einem Fenster entdeckt, zieht sie in deren Zimmer ein und stellt so eine Verbindung zwischen den Toten und den Lebenden her und findet allmählich ins eigene Leben zurück. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und nachdenklich gestimmt. Sehr poetisch und einfühlsam führt die Autorin ihre Protagonistin durch die Zeit der Trauer. Indem sich Sayoko mit den Lebensgeistern auseinandersetzt, lernt sie mit ihrer Trauer umzugehen und wieder ins eigene Leben zurückzufinden. Sehr empfehlenswert
Großartig. Weise. Schlicht und ergreifend. Gehört zu Lesehighlights des Jahres.
von Wedma - 09.09.2016
"Lebensgeister" von Banana Yoshimoto habe ich beinah in einem Rutsch gelesen und bin restlos begeistert. Ich wollte bloß nur kurz reinschauen, aber nach paar Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mich faszinierten diese schlichte Leichtigkeit des Schreibstils, die Heiterkeit der Grundstimmung, obwohl es um ernste Dinge geht: den Tod des Geliebten, den Weg zurück ins Leben und Trauerbewältigung der Protagonistin, und last but not least die allem zugrundliegende Dankbarkeit. All die Zutaten so gekonnt gemischt und so erfrischend anders wie authentisch präsentiert! "Lebensgeister" haben für einige erfüllte wie gespannte Lesestunden gesorgt, u.a. weil man gar nicht vorausahnen kann, wie es weiter geht, und das wollte ich unbedingt wissen. Sayoko, eine dreißigjährige Kunstkuratorin, hat eine Nahtoderfahrung gemacht und nachdem sie zu den Lebenden zurück war, konnte sie nicht nur die andere Welt und ihre Bewohner um sich sehen, u.a. ihren lange verstorbenen Opa, sie hat eine neue Sicht auf diese Welt bekommen. Sayoko teilt ihre Überlegungen zum Leben, zur Liebe, zum Tod, zu Veränderungen, zur Freundschaft, Familie uvm. den Lesern fast nebenbei mit. Dabei sind ihre Gedanken so hell, so voller Lebensbejahung, aber ohne das Leben mit seinen Unsicherheiten und Gefahren zu verklären. Da stehen so manche Dinge geschrieben, so kann nur eine japanische Buddhistin schreiben. Auch auf die Gefahr hin, dass diese Sätze ohne Kontext ihre Wirkung z.T. verlieren, hier paar Zitate: "Es gibt viele Menschen, die sich nach einer radikalen Änderung sehnen, aber nur wenige, die ihr wahres Wesen begreifen. Bei mir war es auch so." S. 86. Ihr Opa rät ihr: "Alles hat seine Zeit, braucht seine Zeit. Daran solltest du immer denken. Wenn du zu weit nach vorne schaust, stolperst du. Verweile lieber im Moment, und geh Schritt für Schritt deinen Weg." S. 111. "Wer im Herzen frei ist, macht auch anderen Menschen frei."S. 135. Sayoko geht nun ihren Weg und trifft auf interessante Menschen, die ihre neue Sicht der Dinge teilen. Sie helfen ihr, ihr neues Leben zu gestalten und nicht einsam zu sein. So bekommt sie neue Freunde, und einer wird vielleicht zu ihren neuen Lebensgefährten. Wir haben ca. 150 Seiten reinen Textes, sie schaffen aber großes Kino und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Das Coverbild passt wunderbar. Diese Heiterkeit und etwas beinah Surreales in diesem Bild finden sich in dieser Geschichte fast auf jeder Seite wieder. Nach paar Tagen, als die "Lebensgeister" ausgelesen waren, griff ich wieder zu dem Buch und las es nochmals. Ich wollte diese Leichtigkeit aufs Neue erleben, Sayoko und ihren Opa wieder über ihre Erlebnisse reden hören, ihre Dankbarkeit und Weisheit hautnah erleben. Fazit: Es lohnt sich. Banana Yoshimotos "Lebensgeister" sind eine wahre Bereicherung, auch der schönen, schlichten, bildhaften Sprache wegen. Das Buch gehört auf jeden Fall zu meinen persönlichen Favoriten dieses Lesejahres. Ich bleibe verzaubert und auf weitere Werke der Autorin gespannt zurück. Herzlichen Dank an Diogenes Verlag dafür, dass diese großartige Geschichte auch die Leser in Deutschland erreicht hat.
Zwischen dem Diesseits und dem Jenseits
von jenvo82 - 09.09.2016
Mein Herz ging weit auf in der Regenbogenwelt, funkelnd wie ein Stern, und die Welt nahm es freudig auf und antwortete mit einem Feuerwerk aus Farben. Inhalt Ein Autounfall zerstört das Leben von Sayoko und ihrem Freund Yoichi. Während sie schwer verletzt überlebt, gibt es für ihn keine Hoffnung mehr. Sein Tod hinterlässt eine traurige, fade Wirklichkeit und eine Lücke, die es nun zu füllen gilt. Doch Sayoko fühlt sich dem durchaus gewachsen, denn seit ihrer eigenen Nahtoderfahrung, sieht sie Geister von Verstorbenen und hat den Übergang zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt passiert. Sie schöpft Hoffnung für die Zukunft und erkennt die Schönheit der Gegenwart genauso wie die Zufriedenheit, die sie irgendwann einmal nach dem Tod empfinden wird. Meinung Dies war mein erster Roman der japanischen Autorin, die hier einen philosophischen Ausflug in eine Welt hinter der unsrigen wagt und versucht, den Leser für die Bedeutsamkeit des Lebens zu sensibilisieren. Die poetische Schreibweise, gepaart mit elementaren Lebensweisheiten berührte mein Herz und hat mir sehr gut gefallen. Sayokos Gedankenwelt ist tiefgründig und realistisch beschrieben und zeigt sehr deutlich, wie wichtig es ist, nach dem Verlust eines geliebten Menschen nach vorn zu blicken. Sehr intensiv wird ihre Nahtoderfahrung geschildert, die letztlich dafür verantwortlich ist, dass sie in ihrem Leben wieder Fuß fassen kann. Darüber hinaus entwickelt der Leser ein tiefes Verständnis für die Möglichkeit der Existenz einer jenseitigen Welt und in ihm keimt die Hoffnung, dass es vielleicht möglich ist, ebenso wie Sayoko Kontakt mit den Seelen der Verstorbenen aufzunehmen. Trotz seiner Spiritualität driftet der Roman nie ins Sentimentale ab, sondern erweckt eher den Eindruck, das Trauerverarbeitung auch viel damit zu tun hat, das diesseitige Leben in Angriff zu nehmen und den Blick auf die Schönheit des Gegenwärtigen zu richten. Lediglich die Kulturunterschiede zwischen dem japanischen Lebensgefühl und der westeuropäischen Denkweise haben mir manche Textpassage erschwert, weil ich mich immer etwas im Abseits fühlte, was meinen Glauben anbelangt. Hier kann man nicht erwarten, dass man auf Menschen trifft, die unbeirrt an Geister glauben und darüber auch noch öffentlich debattieren... Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen kleinen, feinen Roman mit so viel interessanter Präsenz der geistlichen Welt. Manchmal fast religiös, dann wieder äußerst profan erlebt der Leser den Weg einer jungen Frau, die fest daran glaubt, die Liebe ihres Lebens nicht verloren zu haben, obwohl sie seine Anwesenheit nicht mehr spürt. Für Trauernde eine positive Lektüre, die verspricht, dass es mehr gibt, als ein Mensch vordergründig begreifen kann.
Unterhaltende Lebensgeister
von Inya - 08.09.2016
Banana Yoshimoto hat einen beeindruckenden Schreibstil. Mit einer faszinierenden Leichtigkeit schreibt sie über sehr ernste Themen wie dem Tod. Dieser ist auch wieder das Leitthema in dem Roman Lebensgeister . Die Ich-Erzählerin Sayoko verliert bei einem schweren Verkehrsunfall ihren Geliebten. Danach versucht sie in ihr altes Leben zurückzufinden und muss einsehen, dass es niemals so wird wie es war. Im Gegenteil, sie beginnt Geister zu sehen, die sie aber nicht erschrecken, sondern helfen mit ihrem eigenen Leben ins reine zu kommen. Denn die reale und die andere Welt, liegen näher zusammen als gedacht. Durch diese neue Gabe, lernt Sayoko ihren neuen besten Freund Ataru kennen. Mit ihm schöpft sie neue Kraft und sieht ein, dass es viele Menschen mit ähnlichem Schicksal, wie des ihren gibt. Das Buch Lebensgeister von Banana Yoshimoto lässt sich sehr einfach lesen und bezaubert mit einer Leichtigkeit, die die Schwere des Themas fast vergessen lässt. Ein gelungener Roman, der jedoch von dem Inhalt sehr an das Erstlingswerk Kitchen erinnert und deshalb für Yoshimoto-Fans nicht viel Neues birgt. Trotzdem ein wunderbarer Roman, den man durchaus lesen sollte
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